DE77876C - Anlage für bewegliche Ziele - Google Patents
Anlage für bewegliche ZieleInfo
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- DE77876C DE77876C DENDAT77876D DE77876DA DE77876C DE 77876 C DE77876 C DE 77876C DE NDAT77876 D DENDAT77876 D DE NDAT77876D DE 77876D A DE77876D A DE 77876DA DE 77876 C DE77876 C DE 77876C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J9/00—Moving targets, i.e. moving when fired at
- F41J9/02—Land-based targets, e.g. inflatable targets supported by fluid pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Anlage für bewegliche Ziele.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage für bewegliche Ziele, mittelst welcher die Zielscheiben
nach Belieben in gröfsere oder geringere Entfernung von den Schützen gebracht werden und dabei ganz nach Bedarf
aufgestellt oder niedergelegt (erscheinen bezw. verschwinden) und ausgewechselt werden
können.
Die Anordnung und Einrichtung der Anlage ist aus beiliegender Zeichnung zu ersehen, in
welcher Fig. 1 eine Ansicht von oben und Fig. 2 einen Längenschnitt bezw. eine Seitenansicht
bedeutet.
Auf den Scheibenständen sind Erdtraversen a, Fig. ι und 2, aufgeworfen und über dieselben
drei parallel neben einander laufende Seile b b b' gespannt. Die Richtung dieser Seile kann
beliebig sein und wird dadurch bestimmt, ob die Ziele gegen die Schützen in gerader oder
schräger Richtung verschoben werden sollen.
Diese Seile b b b' sind an beiden Enden C in dem Boden verankert, nachdem sie straff angezogen
worden sind. Vermittelst Haken M und Ketten h kann ein Nachspannen vorgenommen
werden, wenn sich das eine oder andere Seil b gelockert haben sollte.
Auf den Seilen b ist ein Schlitten d aus Wellblech angeordnet, dessen Endwellen n,
Fig. 2, doppelt so hoch als die Wellen im Mittelstück und so gestaltet sind, dafs der
Schlitten nur mit ihnen auf den Seilen aufliegt.
Um dem Schlitten eine sichere Führung zu geben, sind in der Mitte der Endwellen η
Einschnitte e, Fig. 1, mit Gleitflächen f angebracht, in welche das mittlere Seil b1 so gehoben
ist, dafs es über die durch die Oesen \ gesteckten kleinen Walzen g zu liegen kommt.
Der Schlitten kann infolge dieser Vorrichtung auch bei schnellster Bewegung auf den Seilen
oder bei Wind etc, nicht von den Seilen herunterfallen und die Wirkungsweise des
Zieles ist dadurch gesichert.
Auf dem Wellblechschlitten d sind nun die zur Aufnahme der Zielscheiben dienenden
Rahmen i und k angebracht. Dieselben sind mit einander und mit dem Schlitten durch
Scharniere so verbunden, dafs sie ganz nach Belieben aufgestellt und umgelegt werden
können. Der Rahmen i ist für grofse, der Rahmen k für mittlere und kleinere Scheiben
bestimmt.
In der vorliegenden Ausführung sind die beiden Rahmen durch ein Drahtstück 0 so mit
einander verbunden, dafs sie nur bis zu einem rechten Winkel von einander aufgeklappt werden
können. An der Rückseite des Rahmens i ist das eine Ende p, am Rahmen k das andere
Ende s eines Drahtes q angebracht. Vor und hinter den äüfsersten Grenzen, bis zu welchen
die Scheiben bewegt werden sollen, d. h. also den Erdtraversen a, sind Rillenscheiben A und
B angeordnet, über welche der Draht q· läuft. Die Scheibe A kann durch Hand oder sonstwie
gedreht werden.
Die Behandlung und Wirkungsweise der Anlage ist nun folgende:
Wird die Rillenscheibe A in der Richtung des Pfeiles D, Fig. 2, gedreht, so legt sich
infolge Spannung des Drahtendes ρ zunächst der grofse Rahmen i in der Richtung des
Pfeiles m nieder und zieht den Rahmen k bis zu dessen senkrechter Stellung auf. Hierauf
verliert das Drahtende s seine Spannung, und der Rahmen k, welcher mit dem Rahmen i
einen Winkel <C 900 einschliefst, fällt auf i
nieder. Bei weiterer Drehung setzt sich der Schlitten d nach rückwärts in Bewegung.
Soll nun z. B. eine auf dem Rahmen i befestigte Scheibe in einer. beliebigen Entfernung
dem Schützen sichtbar gemacht werden, so wird die Rillenscheibe A in der Richtung des
Pfeiles E, Fig. 2, gedreht; es spannt sich dann das Drahtende s über die am Rahmen k
nunmehr nach oben stehende Anschlagleiste r, Fig. 2, welche als Hebel iür den Rahmen k
wirkt; der Rahmen stellt sich senkrecht auf und zieht bei weiterem Drehen durch den
sich spannenden Draht 0 die Scheibe i in die Höhe. Bei fortgesetzter Drehung der Rillenscheibe
würden sich die Scheiben sodann dem Schützen nähern.
Um beispielsweise eine gegen die Schützen vorgehende und dann Stellung, nehmende
Abtheilung zu markiren, wird der Rahmen i in der beschriebenen Weise durch Drehen der
Rillenscheibe A nach vorwärts bewegt und die Scheibe A plötzlich um vielleicht Y6 ihres
Umfanges in der Richtung des Pfeiles D gedreht. Der grofse Rahmen legt sich darauf
um und es erscheint der kleine Rahmen k mit Kopf- oder Brustscheiben.
Sollen die Scheiben den Schützen immer sichtbar bleiben und nur in gröfsere oder
geringere Entfernung gebracht werden, so sind die beiden Drahtenden unter dem Schlitten
hindurchzuführen und ρ an der Stelle von 5
und s an der von ρ zu befestigen.
Mit der Anlage kann eine Mefsvorrichtung verbunden werden, z. B. ein Apparat U auf
der Welle der Scheibe A, zum Zweck, die jeweilige Entfernung der Scheiben direct ablesen
zu können und die Schätzungen der Schützen zu controliren.
Die Anlage kann infolge der Möglichkeit, die Scheiben sehr rasch innerhalb grofser
Strecken hin- und herbewegen zu können, auch dazu benutzt werden, die Treffer vorn
am Schiefsstande (beim Einzelschiefsen) zu controliren und damit die Zieler am Scheibenstande
entbehrlich zu machen.
Claims (3)
1. Anlage für bewegliche Ziele, gekennzeichnet durch einen auf Drahtseilen b b bl laufenden
Wellblechschlitten d, welcher nur mit. seinen Endwellen η auf den Seilen gleitet,
und zwar in der Weise, dafs der Schlitten auf den beiden äufseren Seilen b b aufliegt,
während das mittlere Seil b1 über in den Endwellen liegende Walzen g gelegt ist.
2. Bei der unter. 1. gekennzeichneten Einrichtung zwei durch Scharniere unter
einander und mit dem Schlitten verbundene, zur Aufnahme der Zielscheiben dienende
Rahmen i und k, welche durch Anziehen nach der einen oder der anderen Richtung
eines vor und hinter dem Scheibenstand über Rillenscheiben A und B laufenden,
mit den Rahmen . verbundenen Seiles ρ q s aufgestellt bezw. umgelegt und durch fortgesetztes
Drehen der Scheiben nach Belieben in gröfsere oder geringere Entfernung von den Schützen gebracht werden können.
3. In Verbindung . mit der unter 2. gekennzeichneten Einrichtung einer Mefsvorrichtung
U auf . der Achse der behufs Veränderung der Entfernungen zu drehenden
Rillenscheibe A, zum Zweck, die jeweilige Entfernung der Scheiben direct ablesen zu
können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77876C true DE77876C (de) |
Family
ID=350648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77876D Expired - Lifetime DE77876C (de) | Anlage für bewegliche Ziele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77876C (de) |
-
0
- DE DENDAT77876D patent/DE77876C/de not_active Expired - Lifetime
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