DE213978C - - Google Patents

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DE213978C
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Germany
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boom
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/84Slewing gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/46Position indicators for suspended loads or for crane elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■;- M 213978 KLASSE 355. GRUPPE
RUDOLF FISCHER in BREMEN.
Standanzeiger für fahrbare Drehkrane.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1909 ab.
Zweck der Vorrichtung ist es, dem Kranführer zu ermöglichen, daß er durch einen. Blick auf eine Kreisskala den augenblicklichen Stand des drehbaren Auslegers im Drehungskreise, den Winkel dieses Standes mit der Kranfahrbahn, endlich auch die jeweilige horizontale Entfernung der Auslegerkopfrolle von der Fahrbahn, senkrecht gegen letztere gemessen, mit voller Sicherheit beurteilen kann.
ίο Zu dem Ende befindet sich am Unterwagen, und zwar zentrisch am feststehenden Drehzapfen c befestigt, eine gerillte und genutete Kettenscheibe a, welche somit an der Auslegerdrehung nicht teilnimmt. Über diese und über eine zweite gleich große, ebenfalls gerillte und genutete Kettenscheibe b ist eine endlose Kette' I spielfrei und gespannt aufgelegt.
Die Scheibe b befindet sich am Ausleger, macht also dessen Bewegung im Drehungskreise um den Drehzapfen c des Kranes mit. und ist außerdem um ihre eigene Mittelachse d frei drehbar. Die Drehung von b um die Mittelachse d wird durch die letztere auf eine · Scheibe e übertragen, welche sich bequem sichtbar vor dem Stande des Führers am Ausleger befindet und auf ihrer oben weiß gestrichenen Fläche zwei parallele, das Fahrgleis/ des Kranes in verkleinertem Maßstabe darstellende schwarze Linien g trägt (Fig. 4).
Der Durchmesser der Scheibe e entspricht
in demselben Maßstabe dem Durchmesser des Auslegerdrehungskreises. Um die Scheibe e herum greift ein am Lagerständer h der Achse d befestigter zeritrischer, reit gestrichener Zeiger z, welcher, wie gezeichnet, in der Grundrißlängsachse χ, χ des Auslegers oder aber überhaupt parallel zu letzterer angeordnet wird, und dessen Pfeilspitzenbewegung der Bewegung der Kopfrolle des Auslegers in verkleinertem Maßstabe entspricht. Die Pfeilspitze verbleibt, während die Scheibe e sich unter ihr wegdreht, stets auf der Peripherie der letzteren. Die Scheibe e ist so auf ihre Achse d gekeilt, daß die beiden schwarzen Linien g eben- falls parallel der Grundrißlängsachse des Kranauslegers χ, χ liegen. Dreht sich nun der Kranausleger in der Pfeilrichtung um einen gewissen Zentriwinkel eines Drehungskreises α (Fig. 2) nach x1, x1 hin, so wickelt sich ein bestimmtes Stück des Trums k der Kette I auf die feste Kettenscheibe α auf, hingegen ein entsprechendes Stück des Trums m der der Kette I von derselben Scheibe a ab, wodurch eine planetenähnliche Drehung der anderen Kettenscheibe b und somit auch der Scheibe e, und zwar, da α und b den gleichen Durchmesser besitzen, um genau den gleichen Winkel α, stattfindet. Die Folge davon ist, daß die beiden die Kranfahrbahn darstellenden Linien g trotz der Drehung des Auslegers um den Winkel 'a, oder auch um jeden beliebigen anderen Winkel, stets parallel zur Kranbahn selbst verbleiben. Da aber der rote Zeiger ζ stets in oder parallel der jeweiligen Stellung der Grundrißlängsachse des Auslegers verbleibt, so zeigt sich auf der . Scheibe e, welche sich unter dem Zeiger fortdreht, der beschriebene Drehungswinkel in dem Stellungsunterschiede des roten Zeigers ζ ηο
zu den schwarzen Linien g auf der Scheibe e. Bringt man auf der Scheibe außerdem noch einige feinere schwarze Linien η an, welche einer Einteilung z. B. in Metern maßstäblich entsprechen, so kann auch, die jeweilige Entfernung der Kopfrolle des Auslegers von der Kranfahrbahn, im Grundriß gemessen, unmittelbar und genau von der Scheibe abgelesen werden.
ίο Die Kettenscheiben α und b können auch ungleich groß unter Einschaltung eines Vorgeleges genommen oder statt der oben beschriebenen Kettenübersetzung natürlich ebenso eine zwangläufige Räderübersetzung o. dgl. angewendet werden.
Die Vorrichtung wird besonders bei hoch, z. B. auf Verladebrücken laufenden Drehkranen Verwendung finden, wo sie das Augenmaß des Kranführers beim Heben bzw. Senken von Lasten von bzw. auf bestimmte Stellen bedeutend unterstützen sowie auch ungewolltes Anstoßen an im Wege stehende Gegenstände, ja an die Brückenfahrbahn selbst, vermeiden wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Standanzeiger für fahrbare Drehkrane, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Ausleger angeordnete, mit zwei das Fahrgleis in verkleinertem Mäßstabe darstellenden parallelen Linien (g) versehene Scheibe (e) durch ein Getriebe mit einem in der Krandrehachse fest angeordneten Rade (a) derart verbunden ist, daß bei einer Auslegerdrehung die Linien (g) der Scheibe (e) stets parallel zum Gleise bleiben und so mit Hilfe eines mit dem Auslegergestell fest verbundenen und daher seine Drehung mitmachenden Zeigers (z) die. Auslegerdrehung bzw. die Entfernung der Kopfrolle des Auslegers vom Fahrgleis durch den Führer jederzeit abgelesen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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