DE75707C - Gewehrständer - Google Patents
GewehrständerInfo
- Publication number
- DE75707C DE75707C DENDAT75707D DE75707DA DE75707C DE 75707 C DE75707 C DE 75707C DE NDAT75707 D DENDAT75707 D DE NDAT75707D DE 75707D A DE75707D A DE 75707DA DE 75707 C DE75707 C DE 75707C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plate
- rifle
- column
- stand
- barrels
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B81/00—Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
- A47B81/005—Devices for storing or displaying rifles, guns, pistols or elongated objects such as fishing rods storing fishing rods
Landscapes
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung betrifft Neuerungen an Gewehrständern
und bezweckt, dieselben von allen Seiten oder durch Drehen zugänglich zu machen und die Waffen unter Verschlufs zu
halten, so dafs sie nur von den zuständigen Personen herausgenommen werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein perspectivisches Gesammtbild des Gewehrständers,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung der drehbaren Bodenplatte,
Fig. 3 eine solche der oberen Schutzplatte mit der Verschlufsvorrichtung,
Fig. 4 diejenige der Untersatzplatte, welche die der drehbaren Bodenplatte als Lager dienenden
Rollen trägt,
Fig. 5 die perspectivische Ansicht der oberen Halterplatte,
Fig. 6 der Grundrifs des als Hülse ausgebildeten Vierkants des oberen Endes der Ständersäule.
A bezeichnet den Gewehrständer-Untersatz, B die drehbare Bodenplatte, C die Ständersäule,
D die obere Halterplatte und E die Schutzplatte für die Gewehrmündungen.
Der Untersatz A des Gewehrständers trägt Füfse a, welche mit Löchern b versehen sind,
die die zur Befestigung auf dem Fufsboden notbwendigen Schrauben, Nägel oder Bolzen
aufnehmen. In Aussparungen d von passender Form sind auf der Oberseite dieser Platte
Rollen c eingelagert. Eine im Plattenmittel vorgesehene Bohrung e nimmt das untere Ende_/
der Säule C auf, welche durch die drehbare Bodenplatte B hindurchgesteckt ist. Letztere
ist an der Säule C befestigt, an ihrem Umfange mit einem aufwärts gerichteten Flantsch g
und innen mit schräg nach oben verlaufenden Scheidewänden g' ausgerüstet, die an ihren
oberen Enden mit der Säule fest verbunden sind und die Gewehrkolben getrennt aufnehmen.
Wie aus Fig. 2 und 6 ersichtlich, ist das obere Säulenende mit einem Vierkant h" mit
der Bohrung h versehen.
In die Mitte der in Fig. 5 dargestellten Halterplatte D ist ein Vierkantloch h' eingearbeitet,
welches genau auf den Vierkantansatz h" der Säule pafst, die die Platte £>
fest in ihrer Lage hält.
Die Halterplatte ist an ihrem Aufsenrande mit Aussparungen i ausgerüstet, welche die
oberen Enden der Gewehrläufe aufnehmen. Geeignete Schliefshaken V und dazu gehörige
Oesen i" dienen zur Sicherung der Lage der eingebrachten Gewehre.
Die Platte -D ist mit Löchern j versehen, in welche die Läufe von Revolvern oder Pistolen
eingeführt werden können.
In die oben erwähnte Bohrung h des Vierkants h" wird die an ihrem unteren Ende auf
den Zapfen k abgedrehte Aufsatzsäule F, Fig. 3, eingesetzt und mittelst eines Loches / und eines
Bolzens sowohl im Zapfen k, als auch im oberen Säulenende befestigt.
Auf dieser Aufsatzsäule F ist eine Schutzplatte E gleitend angeordnet, die die oberen
Enden der Gewehrläufe sicher in der Platte D hält.
Nahe an dem oberen Ende ist mittelst der Bolzen m ein Rahmenhebel G an der Säule F
für den nachfolgend erwähnten Zweck vorgesehen.
An den beiden Seiten des Schliefshebels G sind zwei Schienen η drehbar befestigt, die mit
ihren freien Enden an die Platte E mittelst Oesen angelenkt sind. Die Schienen tragen
Schlitze von etwa ihrer halben Breite und Länge, welche mit den hervortretenden Enden
des Bolzens m, wenn der Hebel angehoben wird, in Uebereinstimmungslage kommen, um
Platte E und Hebel G in ihrer Stellung zu erhalten. An den letzteren ist ein Griff ρ angenietet,
welcher dazu dient, den Hebel G an die Platte E anzuschliefsen. Auf der Oberseite
der Platte E ist eine Oese r befestigt. Soll nun der Gewehrständer geschlossen werden, so
läfst man den Hebel G herab, wobei die Oese r durch einen in demselben vorgesehenen Schlitz
hindurchtritt und ein Schlofs aufnimmt.
Beim Zusammenstellen des Gewehrständers wird zunächst die drehbare Bodenplatte B mit
der Säule C auf der .Untersatzplatte A durch Einsetzen des unteren Zapfenendes in das
Loch e und durch einen in das Zapfenloch g eingesteckten Stift befestigt. Alsdann wird die
Platte jD auf das Vierkant h" der Säule C aufgesetzt,
worauf die Aufsatzsäule F mit ihrem Zapfen k in die Bohrung h der Säule eingeführt
und mittelst Bolzens befestigt wird. Durch den Bolzen m, den Rahmenhebel G, sowie
die Schienen endlich wird die Schutzplatte E auf dem oberen Säulentheil gleitend gehalten.
Soll nun ein derartiger Gewehrständer mit Gewehren gefüllt werden, so bringt man die
Kolben der SchufswafFen in die Abtheilung g' und den oberen Theil der Läufe in die Aussparungen
ζ der Halterplatte D, welche alsdann mittelst der.Haken V abgeschlossen werden.
Hierauf wird mittelst des Rahmenhebels G die Schutzplatte E herabgelassen, die Haspe ρ über
die Oese r herabgeschlagen und ein gewöhnliches Schlofs vorgelegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein auf einer mit Rollen (c) ausgerüsteten Fufsplatte (A) drehbar befestigter Gewehrständer, bei welchem die Gewehrkolben in Fächer (g') einer Platte (B) und die Gewehrläufe in verschliefsbare Aussparungen (i) einer Platte (D) eingesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Herabschlagen einer mittelst Hebelwerkes (G) vertical verschiebbaren Platte (E) die Gewehre in ihrer Lage gesichert, die Läufe gegen Verunreinigung geschützt und die Waffen selbst unter Verschlufs gebracht werden können.Hierzu i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75707C true DE75707C (de) |
Family
ID=348645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75707D Expired - Lifetime DE75707C (de) | Gewehrständer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75707C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2718932A1 (fr) * | 1994-04-26 | 1995-10-27 | Emballages Sa Ste Briochine | Dispositif de présentoir d'objets de forme allongée. |
-
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- DE DENDAT75707D patent/DE75707C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2718932A1 (fr) * | 1994-04-26 | 1995-10-27 | Emballages Sa Ste Briochine | Dispositif de présentoir d'objets de forme allongée. |
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