DE710487C - Minensuchseilschleuse - Google Patents

Minensuchseilschleuse

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Publication number
DE710487C
DE710487C DEB177299D DEB0177299D DE710487C DE 710487 C DE710487 C DE 710487C DE B177299 D DEB177299 D DE B177299D DE B0177299 D DEB0177299 D DE B0177299D DE 710487 C DE710487 C DE 710487C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame plates
mine
wheel
rope
search rope
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Expired
Application number
DEB177299D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Beckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IDA BECKMANN GEB KETELSEN
Original Assignee
IDA BECKMANN GEB KETELSEN
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Publication date
Application filed by IDA BECKMANN GEB KETELSEN filed Critical IDA BECKMANN GEB KETELSEN
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G7/00Mine-sweeping; Vessels characterised thereby
    • B63G7/02Mine-sweeping means, Means for destroying mines
    • B63G7/04Mine-sweeping means, Means for destroying mines by means of cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • Minensuchseilschleuse Die Erfindung bezieht sich auf eine Minensuchseilschleus,e mit felgenlosem Durch; schleuserad und unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen, bei welchen an der Minenseilschleuse am Rinnenabschnitt des felgenlosen Durchschleuserades zwei Rahmenplatten mit einem Hebelwerk ,angeordnet ist, mit dessen Hilfe die Suchleine in der kritischen Knickstellung ,des Ankertaues erfaßt und über die untere Befestigung der Durchschleus,eeinrichtung mit dem Ankertau gehoben und in das Schleusenrad eingebracht wird, dadurch, daß der Rinnenabschnitt des Durchschleuserades an der Mine befestigt ist, während die Achse des felgenlosen Rades an einem Gelenksystem sitzt,dessen einer Gelenkbolzen zwischen zwei Rahmenplatten befestigt ist, und dessen beide anderen Bolzen in Kurvenführungen der Rahmenplatte geführt werden, und über dessen .mittleren Bolzen das Ankertau am unteren Gelenkstück festgeklemmt ist.
  • Der Vorteil dieser Anordnung liegt nicht nur in der einfachen Bauart, sondern vor allen Dingen darin, daß kein Hebel oder Gelenk aus den Rahmenplatten hervortritt, so, daß .die Suchleine sich nirgends verhaken und eine kritische Knickstellung des Ankertaues nicht eintreten kann, da dieser kritische Punkt auf dem Gehäuse liegt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt= Blatt I, Abb. i eine Seitenansicht, Abb. z eine Draufsicht, Blatt 11, Abb. 3 bis 5 die Arbeits- und Wirkungsweise der Leinenschleuse.
  • Die Leinenschleuse besteht aus einem aus zwei Rahmenplatten i und z gebildeten Gehäuse,- in welchem in einem Kurvenschlitz 3 der Achsbolzen ¢ eines felgenlosen Rades 5 mit Rollen 6 an den Speichenenden angeordnet ist. Mit mehreren @dieser Rollen 6 ist das felgenlose Rad 5 in einem Abschnitt einer kreisförmigen, im Querschnitt rechteckigen Rinne 7 verbunden, die mit ihrer Aufhängung 8 an der Mine befestigt wird. Zwischen den Rahmenplatten i und z ist unterhalb des felgenlo,sen Rades 5 ein Gelenkstück 9 um den Bolzen io drehbar angeordnet, an dessen freiem Ende ein Bolzen i i sitzt. Der Bolzen greift mit seinen Köpfen 12 rechts und links in die kreisförmigen Schlitzführungen 13 der Rahmenplatten i und 2 ein. über das lippenförmige Ende 1 ¢ des Gelenkstücks 9 ist das Ankertau 15 geführt und mit seinem Ende in einer auf dem Gelenkstück 9 angeordneten Klemme 16 festgeklemmt oder belegt. Der Achsbolzen q. des felgenlosen Rades 5 in den Kurvenschlitzen 3 und der Bolzen i i in den kreisförmigen Schlitzführungen 13 der Rahmenplatten i und 2 sind untereinander durch zwei - rechts und links unter den Rahmenplatten. i und 2 angeordnete Gelenkstücke 17 verbunden. Am Drehpunkt Io des Gelenkstücks 9 ist ein Haken 18 vorgesehen zur Befestigung einer Feder i9. Durch die Schraubenbolzen 20 und Io werden die beiden Rahmenplatten i und 2 zusammengehalten und durch Abstandrollen so weit auseinandergehalten, daß,der Hebelmechanismus spielend leicht sich innerhalb der Rahmenplatten i und 2 und in den Schlitzführungen 3 und 13 bringen kann.
  • Die Wirkungs- und Arbeitsweise der Leinenschleuse ist nach Blatt II, Abb.3 bis 5, folgende Abb.3 zeigt !die verankerte Mine in normaler Lage.
  • Abb. q. zeigt die verankerte Mine in der Lage, in welcher bereits .das Suchseil 2 i gefaßt und die Mine schräg mitgezogen hat, wobei das Suchseil 21 auf dem Ankertau 15 entlang bis nach dem Kurvenpunkt 22 der Rahmenplatte i und 2 geglitten ist.
  • Abb.5 zeigt die verankerte Mine in der Lage, in welcher das Suchsei121 bereits vom Kurvenpunkt 22 aus die Rahmenplatten i und 2 hochgeschoben hat, die Achsbolzen q. und 12 sich an dem untersten Punkt der Kurven 3 und 13 verlegt und die Rahmenplatten i und 2 durch die besondere Ausbildung der Kurven sich stark nach hinten in die Fahrtrichtung des Suchseils geneigt haben, so daß das Suchseil ohne Widerstand durch das felgenlose Rad 5 läuft und von der Mine frei kommt.
  • Gleitet nun ein Suchseil 21 am Ankertau 15 entlang nach oben, so zieht das Suchseil 21 beim Hinaufgleiten am Ankertau 15 die Mine schräg in Fahrtrichtung mit (Abb. q.). Dabei neigt sich infolge des zu überwindenden Wasserdrucks die Mine nach hinten (Abb. q.).
  • Das Suchseil gleitet am Ankertau 15, ohne Widerstand zu finden, nach oben und legt sich in den Kurvenpunkt 22 der Rahmenplatte i und 2.
  • Hat :das Suchseil 21 den Kurvenpunkt 22 erreicht, so genügt ein ganz geringer Druck des Suchseils 2 i in der Fahrtrichtung des Suchseils, und die beiden Rahmenplatten i und 2 werden nach oben gedrückt, wobei die Rahmenplatten i und 2 sich um den Achspunkt Io drehen. Die beiden Achsen 4. und i i gleiten bei diesem Vorgang in den Kurvenführungen 3 und 13 nach unten und legen sich in die untersten Punkte der Kurven führungen3 und 13 fest (Abb.5).
  • Durch besondere Ausbildung der Kurven neigen sich bei diesem Vorgang die Rahmenplatten i und 2 stark nach hinten in Fahrtrichtung des Suchseils 21, so daß das Suchseil 2I, ohne weiteren Widerstand zu finden, durch das felgenlose Rad 5 läuft und die Mine wieder freigibt. Ist die Mine vom Suchseil freigegeben, so fallen die Rahmenplatten i und 2 infolge ihres Schwerpunktes wieder nach vorne über, wobei sie sich um den Bolzen i o drehen, und die Achspunkte q. und i i legen sich wieder in die oberen Punkte der Kurvenführung 3 und 13.
  • Sollte jedoch infolge Verschmutzung, Einhängen von Seegras oder Muscheln im Schleusenmechanismus der Schwerpunkt der Rahmenplatten i und 2 nicht ausreichen, um die alte Lage wieder einzunehmen, so ist zur Sicherheit die Federig angeordnet, welche die Rahmenplatten i und 2 nach dem Durchschleusen !des Suchseils zwangsweise in die alte Lage zieht, so daß die Achspunkte q. und i i sich in die oberen Punkte der Kurvenführungen 3 und 13 legen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Minensuchseilschleuse mit felgenlosem Durchschleuserad,dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenabschnitt dieses Rades an der Mine befestigt ist, während seine Achse an einem Gelenksystem sitzt, dessen einer Gelenkbolzen (i o) als fester Drehpunkt zwischen zwei Rahmenplatten (i und 2) befestigt ist, und dessen beide anderen Bolzen (q. und i i) in Kurvenführungen (3 und 13) der Rahmenplatte (i und 2) geführt werden und über dessen mittleren Bolzen (i i) das Ankertau (15) am Gelenkstück (9) befestigt ist.
  2. 2. Minensuchseilschleuse mit felgenlosem Durchschleuserad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzführungen (3 und 13) in den Rahm-enplatten (i und 2) so ausgebildet sind, daß beim Hochschieben der Rahmenplatten (i und 2) durch das Suchseil. (21) die Rahmenplatten (i und 2) sich stark nach hinten neigen und dadurch ein widerstandsloses Durchschleusen des Suchseils ermöglicht wird.
DEB177299D 1937-02-12 1937-02-12 Minensuchseilschleuse Expired DE710487C (de)

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