DE754165C - Einrichtung zum Fischen in stroemenden Gewaessern - Google Patents

Einrichtung zum Fischen in stroemenden Gewaessern

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Publication number
DE754165C
DE754165C DEK156966D DEK0156966D DE754165C DE 754165 C DE754165 C DE 754165C DE K156966 D DEK156966 D DE K156966D DE K0156966 D DEK0156966 D DE K0156966D DE 754165 C DE754165 C DE 754165C
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Germany
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Expired
Application number
DEK156966D
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Koethke
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. APRIL 1952
K 156966 III/45k
Di© Erfindung· betrifft eine Einrichtung zum Fangen von Fischen, '· insbesondere von Aalen, in strömenden Gewäsisern, bed der ein mit seiner Mündung gegen .die Strömung gerichtetes Netz mittels eines Geschirre in das • Wasser* ausgeworfen und in Fangstellung festgehalten.' wird. . "
Bei Einrichtungen dieser Art, kommt- es darauf an, daß das Netz.· einen möglichst weiten Fangbereich hat, daß es leicht und schnell auszuwerfen und auch wieder einzuziehen ist; " um dien-Fangbereich stromernder Ge^ wasser, besonders auch -bei dem üblichen Schiffsverkehr auf den Gewässern, · bestensausnützen zu können und eine Beschädigung das Netzes und seines Geschi-sre durch Schiffe zu vermeiden. Diese .Erfordernisse sindi bei den. bekannten Einrichtungen der genannten Art bestenfalls nur: teilweise erreichbar und mit teuren Mitteln erkauft.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung beseitigt diese Mängel, indem bei ihr eine in der Hochseefischerei bekannte Art von Netzen und Netzgesehiriren angewendet wird. Sie.ist gekennzeichnet durch die Anwendung eines mit ; Flügeln und mit, einem an einem der Flügel
angebrachten Scherbrett versehenen ■ Netzes, das im Gewässer mittels einer an seinem scherbrettlosen Flügel und einer an dem anderen Flügel über ein an sich bekanntes schwimmfähiges Scherbrett mit einstellbarem Steuerruder angreifende Trosse durch eine an ein und demselben Ufer in entsprechend großem Abstande voneinander entgegen der Strömungsirichtung deis Wassers ίο erfolgende Festlegung der Trossen in Fangstellung gehalten wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Abb. ι die Aufsicht auf ein Gerät in Fangstellung,
Abb. 2 die Ansicht des schwimmfähigen Scherbretts mit Befestigung des Flügels und der Halteseile.
Die Abb.ι zeigt ein zum Fangen von Fischen, insbesondere Aalen, in einen Fluß ausgeworfenes Netz 1, 2 mit den Kehlen 3, 4. An der öffnung· 5 des Netzes greifen die als Zuleitungsorgane wirkenden Flügel 6, 7 an, die im vorliegenden Falle eine Länge von etwa 30 bis 40 m haben. Die Stahl trossen S und 9 werden in einem Abstand von etwa 100 m voneinander an ein und demselben Ufer befestigt. Der Flügel 6 des Netzes ist unmittelbar an der Trosse 8 eingehängt und wird durch einen Baum gespreizt. Der Flügel 7 greift etwa in der Mitte des in senkrechter Lage schwimmend gehaltenen steuerbaren Scherbretts· 10 an, das mit der Trosse 9 durch die Halteseile 17, 18, 19, 20· in veriängerbarer oder verkürzbarer Verbindung steht (s. Abb. 2). Das Wasser strömt in Pfeilrichtung. Durch die dargestellte Einstellung des Steuerruders 11 hat sich das Scherbrett 10 schräg zur Strömungsrichtung (in Richtung des gegenüberliegenden Ufers) eingestellt, so daß die Strömungskräfte innen gegen das Scherbrett wirken. Dadurch wird das Netz beim Auslegen aus dem Kahn herausgezogen und in Fangstellung gebracht und durch die Strömung, auch darin erhalten. Muß z, B. wegen des Schiffsverkehrs das Netz, vorübergehend aus· der Fahrrinne entfernt werden, . so wird das Steuerrudern von Hand umgelegt, so daß sich das Scherbrett 10 schräg in Richtung des Befestigungsufers einstellt. Das Netz wird dann durch die Strömungskräfte selbsttätig nach der Seite des Befestigungsufers zu aus der . Fahrrinne herausgeführt und kann nach Passieren der Schiffe sofort wieder nur durch die- Handhabung des Steuerhebels 12 in die Fangsitellung gebracht werden. ... - .
Dia Anwendbarkeit des Gerätes an sich, das leichte und schnelle Auswerfen und Einziehen des Netzes hängt von. der leichten, und sicheren Steuerung des Scherbretts, die auch bei Hochwasser gewährleistet sein muß, ab. Durch den Vorschlag der Erfindung, die beiden das Netz haltenden Trossen an ein und demselben Ufer in entsprechendem Abstande voneinander zu befestigen, hat man bezüglich der Wahl der Größe der zu verwendenden Netze der Länge der Flügel und der Bauart der Scherbretter weiten Spielraum. Man kann jetzt Netze von sehr großen Ausmaßen auch in strömenden Gewässern verwenden. Wenn in einen Strom, z. B. in der Elbe, früher zum Aalfang fünf Netze ausgelegt werden mußten, so kommt man jetzt mit einem einzigen Netz aus, das zudem von nur einer einzigen Person, ja selbst von einer Frau bedient werden kann.
Die Abb. 2 erläutert ein Ausführungsbeispiel für die zweckmäßige Ausbildung des Scherbretts. Die Abmessungen des Scher-■ bretts richten sich nach der Größe des zu verwendenden Netzes. Durch die Schwimmer 14, 15 wird das Scherbrett 10 in senkr rechter Lage schwimmend erhalten. Das Steuerruder 11 ist mittels· des Handhebels 12, der über die Rasten 13 gleitet, einstellbar. Etwa in der Mitte des Scherbretts ist die Gleitstange 25 angeordnet, an die der Flügel 7 angeschlossen wird. An der vorderen Hälfte des Scherbretts greifen oben und unten die Halteseile 17, 18, 19, 20 an, die zum Teil unter Zwischenschalten von Kettengliedern mit der Trosse 9 verbunden sind. Die Halteseile 17, 18 sind etwa in der Mitte des Scherbretts 10 oben und unten angelenkt, das Halteseil 17 mittels Kette 21. Die beiden Halteseile 17, 18 sind in dem Punkte 22 zusammengeführt und stehen über Kettenglieder 23 mit der Trosse 9 in Verbindung. Vorn oben am Scherbrett 10 greift das an der Trosse 9 befestigte Halteseil 19 über am Scherbrett befestigte Kettenglieder 21 an. Das am Knotenpunkt der Trosse unmittelbar angreifende Haltesieil 20 ist unten vorn am Scherbrett befestigt.
Durch diese Anordnung der Angriffspunkte der zum Teil in ihrer Länge verstellbaren Halteseile 17 bis 20 einerseits und des Flügels 7 am Scherbrett anderseits wird eine der jeweiligen Strömungsenergie angepaßte Kräfteverteilung am Scherbrett so herbeigeführt, daß durch Verstellen des Steuerruders 11 das Scherbrett leicht um die Achse schwingt, sich also schräg zur Strömungsrichtung einstellt, wodurch die Strömungs- kräfte in dem einen oder anderen Sinne gleichmäßig auf das Scherbrett einwirken, ohne es aus dem Wasser herauszuheben oder es in das Wasser hineinzuziehen. Dadurch läßt sich auch der Flügel 7 mit seinen beiden Ringen 24 leicht in die Gleitstange 25 einhängen. Der untere Ring wird durch einen
Seilzug 16 nach unten gezogen, sobald er oben eingehängt worden ist. .

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    !.Einrichtung zum Fischen· in strömenden Gewässern, gekennzeichnet durch, die Anwendung eines mit Flügeln und mit einem an einem der Flügel angebrachten Scherbrett versehenen Netzes, das im Gewässer mittels einer an seinem scherbrettlosen Flügel und einer an dem anderen Flügel über ein an sich bekanntes schwimmfähiges Scherbrett mit einstellbarem Steuerruder angreifende Trosse durch eine an ein und demselben Ufer in entsprechend großem Abstande voneinander entgegen der Strömungsrichtung des Wassers erfolgende Festlegung der Trossen in -Fangstellung gehalten wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der Mitte des steuerbaren Schwimmier-Scherbretts (io) der Netzflügel (7) an der - Gleitstange (25) befestigt ist und an den Ecken des vorderen durch die Gleitstange (25) begrenzten Rechtecks, des Sföuerbretts oben am Steuerbrett die in ihrer Länge verstellbaren Haltieseile (17,19) und unten am Steuerbrett die Halteiseile (18,20) angeschlossen sind, wobei die Verbindung der Halteseile (19,20) mit der Stahltrosse (9) unmittelbar und die der Halteseile (17, 18) mittelbar durch die in ihrer Länge verstellbaren Kette (23) erfolgt.
    Zur Abgrenzung des Erfmdungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    Deutsche Patentschrift Nr. 671636;
    französische Patentschriften Nr. 450 136;
    564097, 604142, 668345;
    britische Patentschrift Nr. 26332 v. J. 1896.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5J38 4.52
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