DE461084C - Grundschleppnetz mit von Schwimmern getragenem, weit nach oben ausbauchendem Obertau - Google Patents

Grundschleppnetz mit von Schwimmern getragenem, weit nach oben ausbauchendem Obertau

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DE461084C
DE461084C DEV17823D DEV0017823D DE461084C DE 461084 C DE461084 C DE 461084C DE V17823 D DEV17823 D DE V17823D DE V0017823 D DEV0017823 D DE V0017823D DE 461084 C DE461084 C DE 461084C
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DEV17823D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

Obertau.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schleppnetz für die Grundfischerei, das nur von einem einzigen Schiffe gezogen wird. Man hat für diesen Zweck früher eine Einrichtung angegeben, bei der ein Sacknetz von bestimmter Ausführung durch λόπ seinen Flügeln ausgehende lange Trossen mit Scherbrettern verbunden ist, von denen aus die Schleppleinen in bekannter Weise zum Schiffe laufen. Bei diesem Netzsystem, bei dem der Zug von dem die Netzöffnung einfassenden Obertau durch eine an seinem mittleren Teil anschließende, in der Längsrichtung des Netzrückens verlaufende Rippe aus stärkerem Netzgeflecht auf den das hintere Ende des Netzes bildenden Beutel übertragen wird, kann sich das Rückentau infolge seiner Länge unter der Wirkung von Schwimmern nach oben wölben, solange die Zugkraft eine gewisse Größe nicht überschreitet. In dem Maße aber, wie der Beutel sich füllt oder ein Hindernis zu überwinden ist, schließt sich die Öffnung, weil der Zug der Längsrippe die Netzflügel gegeneinander bewegt. Die Erfindung besteht darin, daß das Obertau vom Zug in der Längsrichtung des Netzes möglichst entlastet wird, und zwar \vird dies dadurch erreicht, daß von den Enden der Flügel ausgehende Zugleinen, die gleichzeitig zur Verbindung der oberen und der unteren Netzbahn dienen können, an den beiden Seiten des Netzes entlang zum Fangsack geführt sind und auf diese Weise den Zug des an den Netzflügeln angreifenden Schleppgeschirrs auf den schweren Beutel und teilweise auch auf den mittleren Teil des Netzes übertragen, so daß das Obertau nur einen geringen Teil des Längszuges aufzunehmen hat und sich daher unter der Wirkung von Schwimmern und des Gegendruckes des Wassers nach oben wölben kann, da es eine entsprechend große Länge hat. Man hat zwar bei dem Otternetz bereits Seitenleinen angewendet, die ebenfalls den Zug teilweise auf den Netzbeutel übertragen, hauptsächlich aber zur Verstärkung der Seitenkanten des Netzes dienen. Jedenfalls sind sie nicht imstande, das Rückentau vom Zug zu entlasten, weil die beiden Scherbretter unmittelbar an den Enden der Netzflügel befestigt sind und wegen des von ihnen nach der Seite ausgeübten Zuges das Obertau stets gespannt halten, so daß es sich nicht erheblich von der wagerechten Lage entfernen kann. Wollte man dem Rückentau bei diesem Netzsystem eine größere Länge als erforderlich geben, so würden die Scherbretter am Netz nicht mehr den erforderlichen Widerstand finden und umkippen, wobei sich die Netzöffnung schließen und die ganze Fangeinrichtung unwirksam werden würde.
Man hat nun eine Vereinigung von bekannten Einzelheiten als brauchbar herausgefunden, bei der die sich beim Fischen stets einstellenden Nachteile der bekannten Netzsysteme vermieden sind. Durch Verwendung der an sich bekannten Seitenleinen bei einem weiten Sacknetz mit verhältnismäßig langem Obertau, das längs der Flügel annähernd trapezförmig nach hinten geführt wird, in Verbindung mit der ebenfalls bekannten- Anordnung der Scherbretter in größerem Abstande von den Netzflügeln, mit denen sie durch Verbindungsleinen von entsprechender Länge vereinigt sind, ist die Möglichkeit gegeben, den Zug des Netzbeutels und des Netzes unmittelbar auf diese Verbindungsleinen zu übertragen, die dann etwa die Verlängerung der Seitenleinen bilden. Dadurch wird das Obertau von dem vom Netzbeutel ausgehen-
*o den Zug entlastet und kann sich nebst dem anschließenden Netzteil unter der Wirkung der Schwimmer und des Wasserdruckes nach oben wölben, so daß die Netzöffnung eine entsprechend größere Höhe erhält.
In Verbindung mit der betreffenden Gestalt des Obertaues ist das Untertau so geführt, daß seine beiden an den Flügeln anschließenden Schenkel einen spitzen Winkel bilden, so daß bei beiden Flügeln die entsprechenden Teile des Obertaues und des Untertaues in gemeinsamen senkrechten Ebenen liegen. Dies hat zur Folge, daß sich die hohle Gestalt der Flügel nicht wesentlich ändert, wenn diese Flügel enger zusammen oder weiter auseinander bewegt werden, wenn die Größe des Zuges sich ändert.
In der Zeichnung ist die Verkörperung der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Abb. ι stellt den Grundriß, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb. 3 eine schaubildliche Ansicht des Netzes in der Gebrauchslage dar. Abb. 4 zeigt in Vorderansicht eines der Spreizhölzer, die dazu verwendet werden, die Enden der Flügel in der gespannten Lage zu halten. Abb. 5 ist eine Seitenansicht des Spreizholzes mit den Einzelheiten zu seiner Verbindung mit dem entsprechenden Netzflügel und mit der Schleppleine. Abb. 6 zeigt eine schaubildliche Ansicht der gesamten Fischereieinrichtung.
Das Netz nach der Erfindung setzt sich aus einer oberen und einer unteren Netzbahn zusammen, die durch zwei seitliche Leinen 0 miteinander verbunden sind, die mit ihren vorderen Enden mit den Enden des Obertaues P des Netzes vereinigt sind. Das Obertau P und das Untertau Q sind auf jeder Seite des Netzes lösbar an einem Spreizholz / befestigt, das an dem betreffenden Netzflügel "vorgesehen ist.
In seitlicher Richtung wird das Netz mit Hilfe zweier auseinandergerichteter Scherbretter R (Abb. 6) offen gehalten, die sich in größerer Entfernung vom Netze befinden und mit den Spreizhölzern / durch zwei Trossen 5" von großer Länge verbunden sind. Die Scherbretter sind mit dem Schiffe durch Schleppleinen T verbunden.
In senkrechter Richtung wird das Netz durch Schwimmer V oder andere Tragkörper offen gehalten, die auf dem Obertau P oder auf dem Rücken des Netzes vorgesehen sind.
Während des Fischens befinden sich die Verbindungsleinen 5 praktisch in der Verlängerung der Flügelleinen 0 des Netzes; daher wird der Zug durch die seitlichen Leinen 0 auf den hinteren Netzbeutel unmittelbar übertragen, so daß das Rückentau sich unter der Einwirkung deT Schwimmer o. dgl. nach oben frei wölben kann, unabhängig von dem Gewicht des im Netzbeutel enthaltenen Fanges (Fische und Abfälle).
Das Netz ist dergestalt ausgeführt, daß in seiner Gebrauchslage die Seitenteile A1 C und A', C des Untertaues Q und die Seiten-.teile A, B und A', B' des Obertaues P in der Hauptsache in zwei senkrechten Ebenen liegen, die einen Winkel. miteinander bilden, dessen senkrechte Scheitellinie X-X' (Abb. 6) die gemeinsame senkrechte Schwingungsachse für die oberen und die unteren Teile der beiden Flügel darstellt. Wenn der Abstand, dieser Flügel voneinander infolge von Unregelmäßigkeiten des Meeresgrundes, von Strömungen oder aus anderen Ursachen sich ändert, werden daher die erwähnten oberen und unteren Teile der Flügel um dieselbe senkrechte Schwingungsachse X-X' sich, bewegen, wodurch jede schädliche Formänderung des Netzkörpers und jede Verkleinerung der Netzöffnung verhütet wird.
Jedes Spreizholz besteht aus einer Latte/, die mit Löchern L versehen ist, durch die die beiden Schenkel N, N' eines gegabelten Drahtkäbels hindurchgezogen sind. Diese Schenkel endigen auf der gegen das Netz gerichteten Seite in zwei Ösen n, n1, an denen mittels Schäkel die Enden des Obertaues P und des Untertaues Q lösbar befestigt sind. Die beiden Schenkel N und N' umschließen an ihrer Vereinigungsstelle M die Kausch, in der die Zugleine 5 befestigt wird. Der Schenkel N ist länger als der Schenkel N', um auf diese Weise die senkrechte Lage des Spreizholzes in der Arbeitssfellung herbeizuführen.
An seinem unteren Ende ist das Spreizholz / mit einem Metallbeschlag K versehen, der eine übermäßige Abnutzung des Spreizholzes verhütet und durch sein Gewicht die Stabilität des Spreizholzes befördert. Die untere Fläche dieses Schuhes K gleitet während des Arbeitens auf dem Meeresboden und
wird deshalb abgeschliffen oder poliert, so daß man nach dem Einziehen des Netzes durch Prüfung der polierten Fläche der Schuhe leicht feststellen kann, ob die Spreizhölzer in richtiger Weise gearbeitet haben oder nicht. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die verschiedenen Teile der Schleppvorrichtung für den nächsten Gebrauch in zweckentsprechender Weise abzuändern. Da das Spreizholz ίο lösbar ist, kann es mit verschiedenen an Bord befindlichen, nacheinander benutzten Netzen gebraucht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Grundschleppnetz mit von Schwimmern getragenem, weit nach oben ausbauchendem Obertau, gekennzeichnet durch _ die Benutzung des bekannten Schleppgeschirres mit weit vor dem Netz liegenden Scherbrettern in Verbindung mit an sich ebenfalls bekannten Seitenleinen (0), welche den Zug unmittelbar auf den Sack übertragen und daher Ober- und Untertau völlig spannungslos machen.
  2. 2. Grundschleppnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Teile des oberen und unteren Netzes so gestaltet sind, daß beim Schleppen das Untertau einen spitzen Winkel bildet, dagegen das Obertau eine trapezähnliche Form annimmt, wobei die schrägen Schenkel des Trapezes möglichst senkrecht über dem Untertau liegen, so daß beide Netzflügel um eine gedachte senkrechte Achse (X-X') schwingen können.
    Hierzu r ßhitt Zeichnungen.
DEV17823D 1921-11-26 1922-10-07 Grundschleppnetz mit von Schwimmern getragenem, weit nach oben ausbauchendem Obertau Expired DE461084C (de)

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FR461084X 1921-11-26

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DE461084C true DE461084C (de) 1928-06-16

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DEV17823D Expired DE461084C (de) 1921-11-26 1922-10-07 Grundschleppnetz mit von Schwimmern getragenem, weit nach oben ausbauchendem Obertau

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