DE870710C - Anordnung zur Verhinderung der Selbsterregung richtungs-umschaltbarer Verstaerker - Google Patents

Anordnung zur Verhinderung der Selbsterregung richtungs-umschaltbarer Verstaerker

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Publication number
DE870710C
DE870710C DEM211A DEM0000211A DE870710C DE 870710 C DE870710 C DE 870710C DE M211 A DEM211 A DE M211A DE M0000211 A DEM0000211 A DE M0000211A DE 870710 C DE870710 C DE 870710C
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DE
Germany
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switching
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amplifier
capacitances
arrangement
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Expired
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DEM211A
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DE1603023U (de
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Heinz Dipl-Ing Rensch
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Mix und Genest AG
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Mix und Genest AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/001Two-way communication systems between a limited number of parties
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/08Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verhinderung der Selbsterregung richtungsumschaltbarer Verstärker Bei Wechselsprechlautsprechanlagen mit zentralem, richtungsumschaltbarem Verstärker, wie sie im Patent 849 571 beschrieben sind, muß dieser Verstärker in der Regel einen hohen Verstärkungsgrad aufweisen. Damit besteht auch eine erhöhte Rückkopplungsgefahr. Einen sehr wesentlichen Anteil der möglichen Rückkopplungen stellen dabei die Schaltkapazitäten der Umschaltrelais dar, mit deren Hilfe die Umschaltung der Sprechstellen von der einen auf die andere Verstärkerseite erfolgt. Die Kopplung von Verstärkerausgang und -eingang durch die von den Relaiskontaktfedern gebildeten Schaltkapazitäten wird um so stärker, je größer die Zahl der an den Verstärker anschließbaren Sprechstellen ist. Es ist festgestellt worden, daß diese Schaltkapazität bei Verwendung von Schwachstromrelais üblicher Bauart je Feder etwa 5 pF beträgt, was bei dem erforderlichen hohen Verstärkungsgrad und der für einen einwandfreien Lautsprechbetrieb notwendigen größeren Bandbreite schon bei verhältnismäßig niedriger Sprechstellenzahl den Verstärker zum Pfeifen bringt. Wie bereits im Hauptpatent ausgeführt, besteht die Möglichkeit, diese Schaltkapazitäten durch zusätzliche Ausgleichskondensatoren auszugleichen. Diese Methode erweist sich jedoch deshalb als unzweckmäßig, weil die hierbei auszugleichenden Kapazitätswerte an sich ziemlich hoch sind, so daß Abgleichungenauigkeiten, wie z. B. durchTemperatureinflüsse bedingte Kapazitätsänderungen, leicht den für den Rückkopplungseinsatz kritischen Wert erreichen können.
  • Um diesen Schwierigkeiten -zu begegnen, wurde im Hauptpatent vorgeschlagen, die Federn der Umschalterelais abwechselnd an die beiden Klemmen des Ein- und Ausgangs des Verstärkers zu legen und damit eine Brückenschaltung zu bilden, deren Arme jeweils nur die Hälfte der gesamten Schaltkapazität enthalten, so daß bei prozentual gleicher Abweichung vom Brückengleichgewicht gegenüber der vorstehend genannten Methode des Abgleichs der gesamten Schaltkapazität mittels Zusatzkondensators die Kapazitätsänderungen einen wesentlich geringeren Einfluß ausüben. Die Brücke selbst ist dabei bei gerader Sprechstellenzahl praktisch abgeglichen, so daß im Mittel keine Spannung vom Verstärkerausgang auf den Eingang rückgekoppelt werden kann. Bei ungerader Stellenzahl genügt ein sehr kleiner Abgleichkondensator für den Restabgleich. Dieses im Hauptpatent angewandte Abgleichverfahren ist in Fig. i dargestellt.
  • Obwohl durch dieses Verfahren die Rückkopplungsgefahr bereits wesentlich herabgesetzt wird, läßt sich jedoch in der Praxis die erwünschte Abgleichgenauigkeit der Brückenschaltung auf die Dauer nicht erreichen, insbesondere können beim Zu- und Abschalten der einzelnen Glieder gewisse Kapazitätsschwankungen auftreten, die nach wie vor eine Störungsquelle bilden.
  • Durch die Erfindung soll eine Verbesserung dieser Verhältnisse erzielt werden. Ausgehend von dem im Hauptpatent vorgeschlagenen Abgleichverfahren, bestehend in der Bildung einer Kapazitätsbrücke aus den vorhandenen Schaltkapazitäten, werden erfindungsgemäß diese Schaltkapazitäten so zwischen Verstärkereingang und -aasgang geschaltet, daß die Brücke unsymmetrisch ist und die aus der Unsymmetrie resultierende Brückenspannung im Sinne einer Gegenkopplung auf den Verstärkereingang wirkt. Eine solche Sdiältüngsanordnung ist in Fig. ä gezeigt. Dabei sei angenommen, daß Eingangs- und Ausgangsübertrager des Verstärkers so gepolt sind, daß die Phasenlage von Ein- und Ausgangsspannung U, bzw. U" der in Fig. 2 a angedeuteten entspricht. Man erkennt hieraus, daß über die gezeichneten Schaltkapazitäten eine Spannung U, auf den Eingang zurückgeführt wird, die der Eingangsspannung entgegengesetzt gerichtet ist und damit den Verstärker nicht zum Schwingen bringen kann.
  • Aus der Theorie der Verstärker ist es bekannt, daß die angegebene Phase von Ein- und Ausgangsspannung nur im Übertragungsbereich gilt, an den Rändern desselben bzw. außerhalb jedoch andere Lagen auftreten, so daß schließlich bei größeren Koppelkapazitäten doch eine Selbsterregung des Verstärkers entstehen kann. Außerdem bewirkt die Rückführung eines Teils der Ausgangsspannung in Gegenphase auf den Eingang eine Verstärkungsminderung bzw. Klangfarbenänderungen, die bei größeren Gesamtschaltkapazitäten das zulässige Maß überschreiten können. Bei einer größeren Zahl von Umschaltekontakten, entsprechend einer größeren Zahl angeschlossener Sprechstellen, wird dann zur Vermeidung des Entstehens unzulässig großer Gegenkopplungsspannungen durch die dabei auftretenden größeren Schaltkapazitäten zweckmäßig so verfahren, daß man die einzelnen Schaltkapazitäten zum Teil in der im Hauptpatent angegebenen Weise schaltet, zum anderen Teil so, wie dies in Fig. 2 angegeben ist. Eine solche Schaltungskombination zeigt Fig. 3. In dieser sind die Umschalterelaiskontakte so angeschlossen, daß beispielsweise die Kontakte der Relais i und 2, welche die Schaltkapazitäten C1, C2, C3, C4 bilden, im gleichen Sinne, die des Relais 3 (C5, C6) im umgekehrten Sinne, die der Relais q. und 5 wieder wie die von Relais i und 2 und so fort anschließt. Man kann auf diese und ähnliche Weise erreichen, daß die rückgeführte Spannung einen gewissen vorgeschriebenen Wert nicht überschreitet und demnach die Verstärkungsgradabsenkung sich in den vorgesehenen Grenzen hält. Die im Sinne einer Gegenkopplung wirkende Kopplung durch die Schaltkapazitäten. verhindert dabei auch bei kleineren Kapazitätsschwankungen in beliebigem Sinne mit Sicherheit das Entstehen einer Selbsterregung.
  • Ist die Verstärkung groß und werden die Schaltkapazitäten nur aus einer kleinen Zahl von Umschaltkontalcten relativ hoher Schaltkapazität gebildet, so daß sich das Kombinationsschaltverfahren nicht durchführen läßt, andererseits aber eine Anwendung der Schaltweise nach Fig. 2 eine zu große Verstärkungsminderung ergeben würde, so kann man die gewünschten Betriebsverhältnisse durch Verwendung geeigneter Zusatzkapazitäten ohne weiteres herstellen. Es mögen z. B. in Fig. i Cl und C4 die Kapazitäten der Umschaltekontakte darstellen, während C2 und C3 Zusatzkapazitäten bedeuten. Da angenommen wurde, daß die zurückgeführte Spannung durch C1 und C4 zu groß ist, wird durch die zweckmäßig als Trimmer ausgebildeten Zusatzkapazitäten C2_ und C3 ein Teil der Kapazitäten C1 und C4 ausgeglichen. Dabei maß C1 = C4 < C2 = C3 -sein, damit die restliche zurückgeführte Spannung im Sinne einer Gegenkopplung wirkt.
  • Auf diese Weise ist es möglich, bei Verstärkern, die in ihren Anschlußleitungen größere Schaltkapazitäten aufweisen, welche zu einer Selbsterregung führen können, auch bei schwierigen Betriebsverhältnissen jederzeit den gewünschten Pfeifpunktabstand zu gewinnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Verhinderung der durch die in den Anschlußleitungen vorhandenen Schaltkapazitäten verursachten Selbsterregung richtungsumschaltbarer Verstärker durch Zusammenschaltung dieser Kapazitäten zu einer Brückenschaltung nach Anspruch 5 von dem Patent 849 571, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkapazitäten so zwischen Verstärkereingang und -aasgang geschaltet sind, daß die Brücke unsymmetrisch ist und die aus der Unsymmetrie resultierende Brückenspannung im Sinne einer Gegenkopplung auf den Verstärkereingang wirkt. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkapazitäten so zusammengefaßt werden, daß die resultierende, auf den Eingang zurückgeführte Spannung einen vorgeschriebenen Wert nicht überschreitet. 3. Anordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein nur weniger einzelner Schaltkapazitäten relativ hoher Kapazität zur Vermeidung einer unzulässig starken Gegenkopplung Zusatzkapazitäten derart eingeschaltet werden, daß die rückgeführte Spannung sich in den zulässigen Grenzen hält.
DEM211A 1949-08-05 1949-10-27 Anordnung zur Verhinderung der Selbsterregung richtungs-umschaltbarer Verstaerker Expired DE870710C (de)

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