DE864705C - Verstaerker fuer frequenzmodulierte Hochfrequenzschwingungen - Google Patents

Verstaerker fuer frequenzmodulierte Hochfrequenzschwingungen

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DE864705C
DE864705C DES10835D DES0010835D DE864705C DE 864705 C DE864705 C DE 864705C DE S10835 D DES10835 D DE S10835D DE S0010835 D DES0010835 D DE S0010835D DE 864705 C DE864705 C DE 864705C
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DE
Germany
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frequency
pole
amplifier according
amplifier
damped
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Expired
Application number
DES10835D
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English (en)
Inventor
Andreas Dipl-Ing Dr Jaumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE864705C publication Critical patent/DE864705C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/01Frequency selective two-port networks
    • H03H7/0138Electrical filters or coupling circuits
    • H03H7/0146Coupling circuits between two tubes, not otherwise provided for
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/01Frequency selective two-port networks
    • H03H7/17Structural details of sub-circuits of frequency selective networks
    • H03H7/1741Comprising typical LC combinations, irrespective of presence and location of additional resistors
    • H03H7/1791Combined LC in shunt or branch path

Landscapes

  • Transmitters (AREA)

Description

  • Verstärker für frequenzmodulierte Hochfrequenzschwingungen Bekanntlich kann eine ganz allgemein amplituden-und frequenzmodulierte Schwingung U (t) als Funktion der Zeit t in der Form dargestellt werden U (t) = r (t) - ei T (t).
  • Dabei bedeutet r (t) die Amplitude, p (t) den Phasenwinkel der Schwingung, beide als Funktionen der Zeit t. Die Frequenz der Schwingung S2 (t) ist dann definiert als Ableitung des Phasenwinkels nach der Zeit t: Bei der (nur) frequenzmodulierten Schwingung ist die Amplitude r (t) = konst. z. B. gleich der Einheit, also gilt U (t) = e3J'°dt, In allen praktischen Fällen der Frequenzrnodulation bleiben die zeitlichen Änderungen der Frequenz klein gegen ihren mittleren Wert; es überwiegt also ein konstanter Anteil co., die sogenannte Trägerfrequenz: JQ (t) = wo + 0) (t) wobei stets «Up j UJ (t) .
  • Die Funktion co (t) soll ein getreues Abbild der modulierten Spannung (der zu übermittelnden Nachricht) sein.
  • Um eine frequenzmodulierte Schwingung zu verstärken, kann man im einfachsten und bekannten Falle die Koppelglieder des Verstärkers als gedämpfte Schwingungskreise ausbilden, die auf die Trägerfreqüenz co, abgestimmt, siud. : Bei einem solchen Verstärker ist jedoch die Frequenz der verstärkten Ausgangsspannung als Funktion der Zeit gegenüber jener der Eingangsspannung,. verändert. -Als Folge davon erhält man am Ausgang' auch- eines linearen Frequenzdemodulators ein entsprechend nichtlinear verzerrtes Abbild - der modulierenden Spannung.
  • Die Verzerrungen im Verstärker kann man sich dadurch erklären, daß die Koppelglieder (Schwingungskreise) für verschiedene Frequenzen verschiedene Laufzeiten aufweisen. Die Schwingung kommt also je nach ihrer Momentanfrequenz verspätet oder verfrüht am Ausgang an, und die Zeitfunktion der Fre-" quenz wird verzerrt.
  • Bei den bisher bekannten Verstärkern für: frequenzmodulierte Schwingungen wurden die zur Kopplung dienenden einfachen Schwingungskreise gedämpft; bis die Verzerrungen das zulässige. Maß- nicht, über= schreiten. Durch Dämpfung kann man nämlich- die Laufzeit der Glieder klein machen und verkleinert damit auch die Laufzeitunterschiede, auf die. es ankommt. Bei höheren Trägerfrequenzen,"z,=B.. bei 50 MHz, und bei großen Frequenzhüben mUBLman aber so stark dämpfen, daß der Verstärkungsgrad der einzelnen Stufen nur mehr gering und der ganze Verstärker recht unwirtschaftlich wird.
  • Gemäß der Erfindung werden die Koppelglieder (Schwingungskreise), die zwischen den Röhren eines Verstärkers für frequenzmodulierte,Hochfrequenz eingeschaltet sind, durch Zuschalten von Induktivitäten. und Kapazitäten so ergänzt, daß die Phase a zwischen der maßgebenden Ein- und Ausgangsgröße, z. B. des Eingangsstroms und der Ausgangsspannung, innerhalb eines durch die Größe des Frequenzhubes -bestimmten Frequenzbereiches .eine lineare Abhängigkeit -von -der Frequenz P bzw. co aufweist. Hierdurch werden die Laufzeiten z für alle Frequenzen innerhalb dieses Bereiches gemäß der- Formel gleichgemacht und die obererwähnten Verzerrungen vermieden. Die Koppelglieder können dabei als Zweipole (dann liegt Anode der--ersten und Gitter der nächsten Röhre an demselben Punkt des Koppel--, netzwerks) oder als Vierpole (Anode und Gitter an -verschiedenen Punkten _ des Netzwerkes) ausgebildet sein: Die Erfindung wirkt sich besonders vorteilhaft bei mehrstufigen Verstärkern aus; bei denen sich die Verzerrungen der einzelnen Stufen summieren .und deshalb besonders klein gehalten werden müssen. Je mehr Glieder der Reihe von tg kco berücksichtigt -werden, desto genauer wird die Lirearisierung, desto größer aber auch der Aufwand. .
  • In Fig. i sind die Grundzweipole zusammengestellt, die den ersten drei Gliedern obiger Reihe entsprechen und die einen fortschreitenden Grad der Lirearisierung gestatten. In den Formeln sind der Scheinleit-Die Erfindung, wird in folgendem für den Fall näher ausgeführt, daß die Koppelglieder als Zweipole ausgebildet sind. Da die Röhrenkapazität als gegeben zu betrachten ist, enthält der Zweipol jedenfalls eine die Klemmen überbrückende Kapazität. Aus Symmetriegründen (vgl. die spätere Frequenztransformätion) muß dann der Zweipol aus einem auf die Trägerfrequenz co, abgestimmten Schwingungskreis bestehen, der an Stelle des einfachen Dämpfungswiderstandes durch zusätzliche Schaltelemente so entzerrt wird, daß die Phase des resultierenden Zweipols in der Umgebung von co, gegenüber dem einfachen Schwingungskreis linearisiert ist, und zwar bei gleichem Resonanzwiderstand i/Go, also gleicher Verstärkung der Stufe.
  • Wenn das Problem für die Trägerfrequenz Null gelost ist, also ein Zweipol gefunden ist, der in der Umgebung von Null einen lirearisierten Phasenverlauf aufweist ünd der" als Grundzweipol bezeichnet werden soll, so läßt sich ein entsprechender Zweipol für die Trägerfrequenz co, nach folgender einfacher Transformationsregel finden
    Im Grundzweipol im transformierten Zweipol
    entspricht entspricht
    Frequenz: (o Frequenz: .n = wo -I-
    2
    Spule:- - , _ L Reihenkreis: L; K = a L (i)
    Kondensator: *C @Parällelkreis: C; i = i
    copz C
    Diese Regel 'folgt --einfach aus - der Tatsache, daß z. B. ein Reihenkreis in der Nähe der Resonanzfrequenz co, (also für co<<coä) -den Scheinwiderstand aufweist, sich also wie eine Spule in der Umgebung der Frequenz Null verhält. Der Grundzweipol soll für kleine Werte von- co möglichst genau die Bedingung erfüllen: a=kco. wobei k eine Konstante ist. Bezeichnet man den komplexen Scheinleitwert des Grundzweipols mit YV - G (cv) ._I_.:Yy (Co) so soll gelten.; wert und Phasenwinkel der Schaltungen als Funktionen der normierten Frequenz gi angegeben. Die Formeln für tg a zeigen den fortschreitenden Grad der Phasenlinearisierung> Auf Grund der früheren Transformationsformeln i erhält man aus den Grundzweipolen der Fig. i die entsprechenden Zweipolformen für die Trägerfrequenz co., die die Lösung der Aufgabe darstellen (Fig. 2). Dabei sind die Kapazität C (Röhrenkapazität) und der (reelle) Leitwert G, des Zweipols für die Resonanzfrequenz (der die Verstärkung der Stufe bestimmt) als gegeben zu betrachten, während die Größen x. und s Bemessungsfaktoren sind, durch deren geeignete Wahl die Phasenlinearisierung bewirkt wird. Wie diese Faktoren zweckmäßig gewählt werden, soll für den Fall b, also den ersten Grad der Linearisierung, näher ausgeführt werden. Ein Vergleich der Formel 2 - und der Formel 4 in Fig. i zeigt, daß die Linearisierungsbedingung für die Frequenz Null lautet: Hieraus folgt der Wert des Faktors ia: 1Z3 -E- 374-1 = 0 lz = 0,3222 .
  • Nach Gleichung 4 (Fig. i) erhält man dann für den Phasenwinkel und Betrag des Leitwerts als Funktionen der normierten Frequenz il die Ausdrücke während für den einfachen Schwingungskreis nach Gleichung 3 (Fig. i) gilt: Die normierte Frequenz ?i bedeutet dabei die auf die Dämpfung des Kreises bezogene Frequenzverstimmung; denn es gilt In Fig. 3 sind gemäß den Formeln 6 und 7 Phasenwinkel und Widerstandsbetrag in Abhängigkeit von der Frequenzverstimmung ?i für den linearisierten Zweipol und zum Vergleich für den einfachen gedämpften Schwingungskreis dargestellt. Man erkennt ohne weiteres den wesentlichen Gewinn an Phasenlinearität, wobei außerdem die Phasensteilheit (Laufzeit) abnimmt. Auch der Verlauf des Betrages des Scheinwiderstandes, dem der Verstärkungsgrad der Stufe entspricht, ist günstiger als beim einfachen Schwingungskreis. Neben einem linearen Phasenverlauf ist nämlich ein im Übertragungsband möglichst konstanter Scheinwiderstandsbetrag erwünscht, um eine zusätzliche Amplitudenmodulation der Schwingung zu vermeiden. Doch ist dieser Punkt bei Anwendung eines guten Amplitudenbegrenzers vor dem Frequenzdemodulator nicht besonders kritisch.
  • Die durch den linearisierten Schwingungskreis gemäß der Erfindung erzielte Verbesserung kann man durch den Klirrfaktor k ausdrücken, den man bei rein sinusförmiger Frequenzmodulation und -demodulation durch das Einschalten einer einfachen bzw. linearisierten Verstärkerstufe erhalten würde. Dieser Klirrfaktor ist in Fig. 4 -in Abhängigkeit von dem normierten Frequenzhub dargestellt für den Grenzfall Für kleinere Modulationsfrequenzen coN nimmt- k bei gleichem Frequenzhub coll proportional ab. Dabei bedeutet cog den Frequenzhub, «)N die Modulationsfrequenz (also c) = coil sin wy t). Die. beiden Kurven (Kurve i gilt für den linearisierten Kreis, Kurve?, für den einfachen Schwingkreis) lassen erkennen, daß bei gegebenem Frequenzhub der Klirrfaktor beträchtlich heruntergeht. Dies hat Zur Folge, daß entweder der Frequenzhub vergrößert oder bei gegebenem Hub die Verstärkung der Stufe erhöht werden kann, und zwar für das berechnete Beispiel etwa um den Faktor 3.
  • Beigroßen,Frequenzhüben (z. B. @ j o,8) kann es günstig sein, den Bemessungsfaktor n etwas größer als o,322 zu wählen. Man erhält dann wegen der besseren mittleren Annäherung der Phasenkurve an eine Gerade bis zu großen Hüben für diese eine weitere Abnahme des Klirrfaktors (die durch eine nur geringe Verschlechterung bei kleinen Hüben erkauft wird).
  • In der praktischen Ausführung der Schaltung nach Fig. 2 b wird der Reihenkreis il; Cl; G, sehr hochohmig. Bei hohen Trägerfrequenzen der Größenordnung von 50 MHz kann sich dabei eine Reihenkapazität Cl ergeben, die kleiner ist, als die Eigenkapazität der Spule il gemacht werden kann, auch wenn diese aus dünnstem Draht (von z. B. 0,04 mm Durchmesser) hergestellt wird. Dies ist natürlich unzulässig; vielmehr muß man dafür sorgen, daß die Eigenkapazität in ihrer Wirkung klein gegen die Abstimmkapazität Cl bleibt. Um diese bei sehr hohen Trägerfrequenzen auftretende Schwierigkeit zu umgehen, ist es zweckmäßig, -der Schaltung die in Fig.5 dargestellte Form zu geben. Hier wird die Spule L als Transformator benutzt und der Reihenkreis an einem Abgriff dieser Spule angeschlossen. Wählt man beispielsweise das Übersetzungsverhältnis i : 5, so kann der Reihenkreis 25mal niederohmiger ausgeführt werden; Cl wird 25mal größer, während die Spulenkapazität eher ab- als zunimmt, also unschädlich gemacht ist.
  • Es wurde nur das einfachste Beispiel einer Phasenlinearisierung gemäß der Erfindung- ausführlich behandelt. Auf eine weitere Ausführung kann verzichtet werden, da das Verfahren auch bei den Näherungen höheren Grades (von denen die nächste in Fig. 2 c dargestellt ist) grundsätzlich dasselbe bleibt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstärker für frequenzmodulierte Hochfrequenzschwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Koppelglieder zwischen den Röhren untereinander und zwischen den Röhren und den Eingangs- und Ausgängsklemmen Netzwerke dienen, die die Röhrenkapazitäten enthalten und deren Phase infolge Zuschaltung von Induktivitäten und Kapazitäten eine gegenüber dem einfachen gedämpften Schwingungskreis linearisierte Abhängigkeit von der Frequenz aufweist.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzwerke Zweipole sind.
  3. 3. Verstärker nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweipole aus einem auf die Trägerfrequenz abgestimmten Schwingungskreis (L, C) bestehen, dessen Kapazität im wesentlichen durch die Röhrenkapazitäten gebildet wird und der durch einen geeignet bemessenen Zweipol gedämpft wird. q..
  4. Verstärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungszweipol ein gedämpfter Reihenkreis ist, bestehend aus einem Widerstand ; einer Spule :t, und einem Kondensator Cl, der auf 'die Trägerfrequenz abgestimmt ist.
  5. 5. Verstärker nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Faktor gleich oder nur wenig größer als 0,322 gewählt ist.
  6. 6. Verstärker nach Anspruch 3, q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung für die praktische Ausführung günstiger Größen der Schaltelemente des Dämpfungszweipols dieser zwischen dem (geerdeten) Ende und einem Abgriff der Abstimmspule (L) angeschlossen ist.
DES10835D 1942-10-14 1942-10-14 Verstaerker fuer frequenzmodulierte Hochfrequenzschwingungen Expired DE864705C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031842B (de) * 1953-10-12 1958-06-12 Esther Marion Armstrong UEberlagerungsempfaenger fuer mehrfach frequenzmodulierte Traegerwellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1031842B (de) * 1953-10-12 1958-06-12 Esther Marion Armstrong UEberlagerungsempfaenger fuer mehrfach frequenzmodulierte Traegerwellen

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