DE86996C - - Google Patents

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DE86996C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/16Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies arranged in stationary or sliding cases or frames or upon flexible strips, plates, bars or rods

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Drückerei.
RICHARD TOEPPER in NAUMBURG a. S. Typenplatten - Schreibmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1895 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Typenplatten-Schreibmaschine, deren Typenplatte einzelne Buchstaben und Buchstaben-' verbindungen (Silben und Wörter) enthält, die durch ein einmaliges Niederdrücken des Druckgriffes zu Papier gebracht werden, wobei zugleich eine der Typenlänge entsprechende Schaltung des Papierwagens eintritt.
Die Schreibmaschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Die Schaltung des Papierwagens A geschieht im wesentlichen dadurch, dafs die von der Feder B (Fig. 2) beeinflufste Klinke C beim Niederdrücken des Druckgriffes dem jeweiligen Ausschlagen des um D1 drehbaren Winkelhebels D entsprechend über einen oder mehrere Zähne der am Wagen A befestigten Zahnstange E hinweggleitet und dieselbe beim Zurückgehen um ein Ein- oder Vielfaches ihrer Theilung und damit den Papierwagen auf seiner Gleitebene F verschiebt (Fig. 1 und 2). Die Bewegung des Druckgriffes wird dem Winkelhebel D durch den an ihm angeordneten, seitlich vorstehenden Bolzen G übermittelt; derselbe ist, wie Fig. 1 und 3 zeigen, nach hinten als G1 fortgesetzt und wird von dem über ihm liegenden, die Spatientaste/f tragenden Hebel H1 angegriffen. Das hinterste Ende von G1 greift an einer Sperrklinke G'2 an, welche, mit einer zweiten, am Papierwagen befestigten Zahnstange E1 im Eingriff stehend, den Zweck hat, den Wagen rechtzeitig zu sperren. Beim Zurückschieben des . Wagens braucht diese Klinke nicht ausgelöst zu werden; die Auslösung der Schaltklinke C erfolgt durch seitliches Verschieben der Schiene J, welche sich dabei vermöge ihrer konischen Enden hebt und die in ihrem Schlitz J1 geführte Schaltklinke C aufser Eingriff mit der Zahnstange E bringt.
Die Buchstaben- bezw. Platte a (Fig. 4) zeigt eine der Länge der Zeichen bezw. Wörter entsprechende derartige reihenweise Anordnung derselben, dafs die Reihen unter I beim Abdruck eines Transportes des Papierwagens um einen Zahn der Zahnstange E bedürfen, während bei den Reihen II um zwei Zähne und bei den Reihen III um drei Zähne transportirt werden mufs. Dieser verschiedene Transport wird durch folgende Vorrichtung herbeigeführt. Ueber der Platte α ruht der mit seinem Knopf a1 in die Vertiefungen derselben eingreifende Druckgriff b. Derselbe ist bei b1 auf der Schiene b2 drehbar gelagert, welche auf der Platte c nach jeder Richtung hin verschoben werden kann, da sie einmal in der auf der Platte c ruhenden Führung c1 (Fig- 4) von vorn nach hinten und umgekehrt bewegt werden kann, letztere aber eine Querschiene d aufweist, die, von der umgebogenen Platte c geführt, ihre seitliche Verschiebung zuläfst. An der Querschiene d ist eine um Platte c rechtwinklig herumgebogene Platte e befestigt, deren Unterkante in der Weise abgestuft ist, dafs die Stufe 1 zu Reihe I, Stufe 2 zu Reihe II und Stufe 3 zu Reihe III gehört. Mit diesen Stufen wirkt die Platte e beim Niederdrücken des Druckgriffes b auf die über den Bolzen G geschobene Rolle g und bewirkt dadurch einen der jeweiligen Druckgriffstellung entsprechen-

Claims (1)

  1. den Ausschlag des Winkelhebels D, der, wie oben erwähnt, die weitere bezügliche Schaltung einleitet.
    Die Platte c ist mit der Platte f durch das Scharnier f1 verbunden, beide sind um den Bolzen desselben auf dem Stativ h drehbar gelagert und werden durch die Spiralfedern i in gewisser Entfernung von einander gehalten. Die Platte f findet auf den Säulen f2 einen festen Stützpunkt. Zwischen beiden Platten schwebt der mit der Schiene b2 starr verbundene Rahmen k, in welchem die Gummiplatte A:1 sich befindet. Der auf der Unterseite der Platte c befestigte Knopf I prefst beim Niederdrücken derselben die gerade unter ihm befindliche Type durch das in f vorgesehene Loch Z1 hindurch gegen das auf der Schiene m liegende Papier p.
    Um die der jeweiligen Stellung des Druckgriffes b bezw. a1 entsprechende Type unter den Knopf / zu bringen, ist die Anordnung auf der Typenplatte derartig getroffen, dafs die Typen sowohl in der Längs- als in der Querrichtung im umgekehrten Verhältnifs zu den auf α angebrachten Bezeichnungen stehen und die ganze Typenplatte so weit nach hinten verschoben ist, dafs in ihrer Grenzstellung die vorderste Reihe unter der letzten Reihe von a zu stehen kommt.
    Paτenτ-Anspruch:
    Typenplatten-Schreibmaschine, gekennzeichnet durch die gruppenweise Anordnung der Typen (Fig. 4) nach verschiedenen Breitenabstufungen, wobei die diesen Gruppen entsprechende verschiedene Schaltung des Papierwagens durch eine abgestufte Platte erfolgt, welche beim Niederdrücken des Druckgriffes, auf einen Winkelhebel einwirkend, das Zahnstangenschaltwerk bewegt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen..
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