DE869930C - Schussfadenwaechter - Google Patents

Schussfadenwaechter

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DE869930C
DE869930C DEB13911A DEB0013911A DE869930C DE 869930 C DE869930 C DE 869930C DE B13911 A DEB13911 A DE B13911A DE B0013911 A DEB0013911 A DE B0013911A DE 869930 C DE869930 C DE 869930C
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DE
Germany
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weft thread
weft
feeler needle
goods
feeler
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Expired
Application number
DEB13911A
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English (en)
Inventor
Hans Brammertz
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Individual
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Die Erfindung -hat die Aufgabe, den Einschlag (Schuß) während des Schützendurchlaufs durch das Webfach zu überwachen und gleichzeitig seitlich zu ziehen, d. h. der Einschlag soll nicht an der Kante zur Warenmitte hin zerren wie bisher, wodurch die jKantenfäjden und die neben diesen liegenden Kettenfäden durch die dadurch im Webriet entstehende Knickung besonders nachteilig beansprucht werden, sondern in umgekehrter Richtung (Fig. @2). Der Einschlag - des aus dem Schützenkasten austretenden Schützens wird daher von einer neben der Webkante angebrachten, gleichzeitig als Schußfadenwächter wirkenden Fühlnadel während des Eintritts in das Webfach umfaßt, festgehalten und dann erst losgelassen, wenn der Schützen den auf -der Gegenseite befindlichen Schützenkasten erreicht. Der Schußfadenwächter wirkt hierdurch wie ein Breithalter und vermeidet die bisherige Knickung und stärkere Beanspruchung (Reibung im Webriet) von Kanten- und danebenliegenden Kettenfäden. Gleichzeitig wird das Webriet weniger beansprucht als bisher.
  • Die Neuerung ist weder dem Sinne nach noch in Konstruktion und Arbeitsweise zu verwechseln mit einer bekanntenVorrichtung, welche das Sehußfadenstück zwischen Webkante und Schützenkasten bei Austritt des Webschützens aus dem Schützenkasten zwecks Vermeidung von Schlingen straff halten soll.
  • Die Fühlna-del ist gleichzeitig Schußwächter, jedoch kommt ihr Aktionsradius, entgegen bisher bekannten Ausführungen, bei Berücksichtigung jeglicher Ladenstellung nicht in den Bereich der Schützenbahn (die üblen' Folgen der im Bereich der Schützenbahn arbeitenden Schußwächter sind bekannt). -Sollte der Einschlag (Schußfaden) gerissen sein, ist ein Umfassen durch .die Fühlnadel nicht möglich, und der Webstuhl stellt sich durch eine mechanische oder elektrische Vorrichtung rechtzeitig vor Anschlagder Weblade in bekannter Waise ab.
  • Dadurch, daß sich die Fühlnadel nicht innerhalb der Warenbreite, sondern außerhalb derselben unmittelbar neben der Webkante und außerhalb der Schützenbahn befindet, kann durch Maschinendefekt die Ware nicht beschädigt werden.
  • Dichte oder lose Ketteneinstellungen haben entgegen den Schußwächtern innerhalb der Warenbreite auf die Funktion dieses Schußwächters keinen Einfluß.
  • Die Bewegung der Fühlnadel geschieht selbsttätig durch die Hin- und Herbewegung der Weblade oder zwangsläufig durch besonderen Antrieb. In Fig. 3 ist beispielsweise die zwangsläufige Bewegung dargestellt.
  • Die Arbeitsweise ist wie folgt: Die an der Lade befestigte Fühlnadel a schiebt sich bei zurückgehender Weblade unter den Einschlag (Schußfaden)- und hebt sich. Der in das Webfach eintretende Schützen schlingt seinen Schußfaden um die Fühlnadel a (Fig. 2), wodurch ein Breithalten der Ware erreicht (s. Pfeilrichtung in Fig. 2) und gleichzeitig die Fühlnadel am Niederfallen gehindert wird. Bei vorgehender Weblade gleitet die Fühlnadel aus der Schußfadenumfassung heraus.
  • Ist kein Schußfaden vorhanden oder reißt derselbe beim Fachdurchgang, fällt die Fühlnadel nach unten und stellt in Verbindung mit der bereits tiefliegenden Fühlnadel der Gegenseite den Webstuhl ab.
  • Fig. i zeigt die bisherige Arbeitsweise: Zug des Einschlages zur Warenmitte (Pfeilrichtung) und Knickung der Außenfäden im Webriet; Fig.2 zeigt die Neuerung mit Zug des Einschlages nach außen (Pfeilrichtung) und dadurch Schonung der Außenfäden; Fig.3 zeigt eine zwangsläufige Bewegung der Fühlnadel.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHS: z. Schußfadenwächter, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schußfaden um eine seitlich der Ware angebrachte, gleichzeitig als Schußfadenwächter wirkende Fühlnadel schlingt, wodurch ein Breithalten der Ware gefördert wird und somit Kanten= und ;Kettenfäden von .dem zerrenden Schußfaden entlastet werden.
  2. 2. Schußfadenwächter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktionsradius der Fühlnadel nicht in die Schützenbahn hineinreicht.
DEB13911A 1951-02-25 1951-02-25 Schussfadenwaechter Expired DE869930C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232887B (de) * 1961-02-20 1967-01-19 Rueti Ag Maschf Verfahren zur UEberwachung der Schussfaeden bei Webstuehlen und insbesondere bei Webstuehlen mit spulenlosem Schuetzen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE336972C (de) * 1920-05-20 1921-05-20 Franz Irmischer Schussfadenspann- und Haltevorrichtung

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE336972C (de) * 1920-05-20 1921-05-20 Franz Irmischer Schussfadenspann- und Haltevorrichtung

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