DE834528C - Schuetzenblockierung an Steigkastenwebstuehlen - Google Patents

Schuetzenblockierung an Steigkastenwebstuehlen

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Publication number
DE834528C
DE834528C DEH7077A DEH0007077A DE834528C DE 834528 C DE834528 C DE 834528C DE H7077 A DEH7077 A DE H7077A DE H0007077 A DEH0007077 A DE H0007077A DE 834528 C DE834528 C DE 834528C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shooter
blocking
web
shuttle
level
Prior art date
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Expired
Application number
DEH7077A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Steinert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herold & Co K G Eisengiesserei
Original Assignee
Herold & Co K G Eisengiesserei
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Publication date
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Priority to DEH7077A priority Critical patent/DE834528C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834528C publication Critical patent/DE834528C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/52Shuttle boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schützenblockierung an Steigkastenwebstühlen Die Erfindung bezieht sich auf eine zusätzliche Druckbelastung der Webschützen an ein,- oder be,iidseitigen Steig'kastenwebstühlen mit zwei bis sieben Schützenzellen an jeder Seite.
  • Es sind bereits Einrichtungen bekannt, welche der Schützenbremszunge eine zusätzliche Druckbelastung übermitteln, jedoch beziehen sich diese Einrichtungen vorwiegend auf die Blockierung des einlaufeniden Webschützens. Der Erfindungsgegenstand behandelt jedoch die Blockierung der Webschützen, «-elche nicht zur Webladenba`hnebene gleichstelheii.
  • Bei Webstühlen mit Steikastenwechselladen besteht die Notwendigkeit, daß je nach dein Muster und Artikel ein und derselbe Webschützen längere zeit, lieisliielsiveise 2,00 Schuß und mehr, eine Schußgarnart oder Farbe eintragen muß. Hierbei steht die dazugehörige Steigkastenzelle den hierfür erforderlichen Zeitraum zur Weblade.nbahnebene gleich.
  • Wenn das dem vorgeschriebenen Muster entsprechende Gewebe mit mehr als einem Webschützen hergestellt wird, befinden sich alle weiteren Webschützen in dieser Zeit in ihren Zellen in Ruhestellung, da ja der Steigkasten weder nach oben noch nach unten bewegt wird.
  • Die Weblade führt jedoch weiter ihre oszillierende Bewegung aus; auch der Abschlag des betreffenden Webschützens, welcher zur Webladenbahnefiene gleichstellt, erfolgt weiter Schuß um Schuß.
  • Infolge der hierdurch auftretenden Erschütt-erungen, die in der Natur der Dinge liegen, nehmen die nicht zur Webladenbahnebene gleichliegenden Wehschützen ungewünscht an den Erschütterungen teil und wandern hierdurch in ihren Schützeiiicastenzellen in Richtung nach der Webstuhlmitte ab.
  • Nach erfolgtem Schützenwechsel, entsprechend dem vorgeschriebenen Muster, fällt der Schützenschlag zu schwach aus, da sich zwischen der Webschützerispitze und dem Picker infolge d:,-r Webschützenwanderung ein Abstand ergibt, welcher eine Minderung der notwendigen Schlaglänge bewirkt.
  • Die Folge ist, daß der betreffende Webschützen nicht rechtzeitig im gegenüberliegenden Schützenkasten eintrifft und durch die Schützemwächtereinrichtung -der Webstuhl stillgesetzt wird. Hierdurch entsteht ein Zeit- und Produktionsverlust, welcher sich je nach der Anzahl .der verwendeten Webschützen wiederholt, wenn die weiteren vorher in Ruhelage befindlichen Webschützen der Schußfolge entsprechend zur Ladenbahnebene gleichgestellt werden.
  • Um diese unerwünschte Wirkung zu beseitigen, wird in der Praxis der Druck der normalen Belastungsfedern auf die Schützenbremszungen derart erhöht, daß eine Webschützenabwanderung in oben beschriebener Art noch im Rahmen der zulässigen Grenzen verbleibt.
  • Als großer Nachteil muß hierbei infolge des erhöhten Bremsdruckes auf den Webschützen die Verstärkung des Schützenschlages mit erhöhtem Kraftaufwand und erhöhtem Verschleiß der Schlagorgane in Kauf genommen werden.
  • Alle oben angeführten Übelstände werden durch die nachstehend beschriebene Erfindung in einfacher Weise dadurch beseitigt, daß jeder Webschützen, ganz gleich ob er sich oberhalb oder unterhalb der Webladenbahnebene befindet, über die Schützenbremszunge eine zusätzliche Druckbelastung erhält, welche jedoch für den jeweils zur Webladenbahnebene gleichstehenden Webschützen selbsttätig außer Funktion tritt. Die anschließend beschriebene Erfindung stellt mit den dazugehörigen Zeichnungen nur ein Ausführungsbeispiel, und zwar für einen vierzelligen Steigkasten dar, sie kann jedoch auch für zwei- bis siebenzellige Steigkästen in Anwendung gebracht werden.
  • Abb. i zeigt einen vierzelligen Steigkasten mit angrenzenden Teilen und dem Erfindungsgegenstand in Vorderansicht, Abb. 2 eine Ansicht der Abb. i von oben, Abb. 3 einen Schnitt nach Abb. i in Richtung A-B. In allen Abbildungen ist der höchste Kastenstand stark, der tiefste Kastenstand in unterbrochenen Linien dargestellt.
  • jede der Schützenkastenzellen I bis IV besitzt die bekannten Schützenbrem<zuugen a I bis a IN', welche auf die Webschützen b I bis b IV, mittels der bekannten Federn c I bis c IX' e:nen Druck ausüben.
  • Nach der Erfindung besitzt jede der Schützenbremszurigen a I bis a IV einen weiteren Angriffsarm d I bis d IV, welcher entweder an Gleitstücken e I oder an Gleitstücken e 1I je nach Schützenzellenstand anli,-gt. Die Gleitstücke e I und e II sind elastlisch und, nachstellbar am Webladenteil f befestigt.
  • Zwischen den beiden Gleitstücken e I und e 11 isst ein Abstand g angeordnet, welcher bewirkt, daß auf einen der jeweilig zur Webladenbahnebene li gleichstehenden Webschützen b I bis b IV über den mit der Schützenbremszunge a I bis a IV im Zusammenhang stehenden Angriffsarm d I bis d IV keine Kraftwirkung ausgeübt wird.
  • Hierdurch ist beim Abschießen eines der @N'el)-schützen a I bis a IV, welcher sich gerade zur Ebene der Webladenbahn 1i befindet, nur der erforderliche normale Bremsdruck zu überwinden.
  • Sobald eine der Schützenkastenzellen I bis IV aus ihrer Stellung die Webladenbähnebene h nach oben oder unten verläßt, wird der Angriffsarm d I bis d IV von einem der Gleitstücke e I oder e 1I erfaßt und. erhält eine zusätzliche Druckbelastung, welche verhindert, daß sich die Webschützen a I bis a IV in Pfeilrichtung (Abt. 2) bewegen können.
  • Bei einem Schützenwechsel nach ollen oder unten wird durch die Anordnung der Gleitstücke e I und e 1I jeweils einer der zur Webladenbahne'uene li gleichstehenden Webschützen b I bis h IV von der zusätzlichen Druckbelastung der Schützenbremszunge a I bis a IV über den Angriffsarm d I bis d I `% ' selbsttätig auf unkomplizierte Art befreit, und damit der angestrebte Zweck erreicht. Die beschriebene Vorrichtung kann sowohl auf einer als auch auf beiden Wel)stuhlseiten angeordnet werden.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R L C H Schützenblockierung an Steigkastenwebstühlen zur Verhinderung des .@bwanderns der nicht zur Webladenbahnebene (1e) gleichstehenden Webschützen (b I bis b IN'), dadurch glekennzeichnet, daß alle Schiitzenbrfmszungen (aI bis aIV) einen zusätzlichen Bremsdruck erhalten, welcher bei jeder Schützenbremszunge (a I bis a 1V) nach erfolgter Einstellung der zugehörigen Schützenzelle (I bis IV) zur Web-Sa@denbahnebene (h) selbstt:itig aufgehoben wird.
DEH7077A 1950-12-24 1950-12-24 Schuetzenblockierung an Steigkastenwebstuehlen Expired DE834528C (de)

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DE (1) DE834528C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2731987A (en) * 1956-01-24 urquhart
DE4106324A1 (de) * 1990-03-10 1991-09-26 Jaeger Emil Gmbh Co Kg Webstuhl mit steigekaesten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2731987A (en) * 1956-01-24 urquhart
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