DE868149C - Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus Carbonsaeureamiden oder -estern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus Carbonsaeureamiden oder -estern

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DE868149C
DE868149C DEB6949D DEB0006949D DE868149C DE 868149 C DE868149 C DE 868149C DE B6949 D DEB6949 D DE B6949D DE B0006949 D DEB0006949 D DE B0006949D DE 868149 C DE868149 C DE 868149C
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DE
Germany
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mixtures
esters
preparation
carboxylic acid
acid amides
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Expired
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DEB6949D
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Hugo Dr Kroeper
Walter Dr Reppe
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/02Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having nitrogen atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals
    • C07C233/09Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having nitrogen atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals with carbon atoms of carboxamide groups bound to carbon atoms of an acyclic unsaturated carbon skeleton
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/10Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reaction with carbon monoxide
    • C07C51/14Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reaction with carbon monoxide on a carbon-to-carbon unsaturated bond in organic compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/36Preparation of carboxylic acid esters by reaction with carbon monoxide or formates
    • C07C67/38Preparation of carboxylic acid esters by reaction with carbon monoxide or formates by addition to an unsaturated carbon-to-carbon bond

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus Carbonsäureamiden oder -estern Es wurde gefunden, daß man auf einfache Weise Gemische aus Carbonsäureamiden oder -estern erhält, wenn man Amide oder Ester der Ameisensäure auf Olefine in Gegenwart von carbonylbildenden Metallen oder Metallen der fünften Gruppe des Periodischen Systems oder deren Verbindungen einwirken läßt.
  • Als Ausgangsstoffe eignen sich Äthylen und seine niederen Homologen, insbesondere aber höhermolekulare Olefine, z. B. Hexylen, Oktylen, Dodecylen, Oktadecylen, sowie die entsprechenden Olefine mit verzweigter Kette. Auch Gemische derartiger Kohlenwasserstoffe, wie man sie beispielsweise beim Dehydrieren gesättigter Kohlenwasserstoffgemische, bei der Polymerisation von Olefinen, bei der Hydrierung von Oxyden des Kohlenstoffs, bei der Chlorwasserstoffabspaltung aus Monochlorkohlenwasserstoffen oder bei der Wasserabspaltung aus Alkoholgemischen erhält, eignen sich zur Herstellung höhermolekularer Carbonsäuren. Gemische von höhermolekularen Olefinen mit gesättigten Kohlenwasserstoffen können ebenfalls verwendet werden. Auch Olefine der alicyclischen Reihe, z. B. Cyclohexen, sind als Ausgangsstoffe brauchbar. Von den Abkömmlingen der Ameisensäure eignen sich am besten Formamid und die Ester mit niederen Alkoholen der Paraffinreihe, z. B. Methylformiat. Von den als Katalysatoren geeigneten carbonylbildenden Metallen und Metallverbindungen sind vor allem Nickel und seine Verbindungen zu nennen, beispielsweise Salze des Nickels, insbesondere die Halogenide und Oxyhalogenide, Cyanide und Sulfide, ferner carbonsaure Salze sowie Nickelcarbonyl und auch Komplexe des Nickels oder der Nickelsalze mit Stickstoffbasen und anderen organischen Stoffen. Auch Eisen und Kobalt oder deren Verbindungen sind geeignet. Die Umsetzung läßt sich durch den Zusatz von anderen Metallsalzen; insbesondere von Jodiden, beispielsweise des Kupfers, Berylliums, Zinks, Aluminiums, Zinns, Zirkoniums, Arsens, Antimons, Schwefels, Chroms oder Mangans, oder von anderen Jodverbindungen, z. B. Alkyl- oder Aryljodiden oder freien Halogenen, insbesondere Jod, oder Schwefel, beschleunigen. Auch ein Zusatz anderer Säuren und sauer wirkender Verbindungen, z. B. einer Halogenwasserstoffsäure; Borfluorid und seiner Anlagerungsverbindungen u. dgl., hat manchmal eine günstige Wirkung. Außer den carbonylbildenden Metallen oder deren Verbindungen sind auch Metalle der fünften Gruppe des Periodischen Systems als Katalysatoren geeignet, von denen bisher keine Metallcarbonyle bekannt sind, z. B. Vanadium, Wismut oder Antimon, ferner deren Salze, insbesondere die Halogenide. Besonders aktiv sind Mischungen aus Metallen der fünften Gruppe mit carbonylbildenden Metallen oder deren Verbindungen.
  • Die Katalysatoren können für sich oder auf den üblichen Trägern, wie Aktivkohle, Kieselsäuregel oder Aluminiumoxyd, angewandt werden.
  • Die bei der Umsetzung anzuwendenden Temperaturen richten sich nach den Katalysatoren. Sie liegen im allgemeinen zwischen i2o und 3oo°, doch kann auch darunter und darüber gearbeitet werden. Vorzugsweise arbeitet man in flüssiger Phase, gegebenenfalls in Anwesenheit inerter Lösungsmittel, und fortlaufend, z. B. durch Rieseln der Reaktionskomponenten über einen fest angeordneten Katalysator.
  • Es ist zweckmäßig, erhöhten Druck, z. B. zwischen 5o und 25o at, anzuwenden. Die Umsetzung verläuft auch bei noch höheren Drucken befriedigend. Besonders vorteilhaft ist es, die Umsetzung unter Aufpressen von Kohlenoxyd vorzunehmen.
  • Die in den nachstehenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Beispiel i 250 Teile eines durch Kracken von Paraffin gewonnenen Olefin-Paraffin-Gemischs (Säurezahl 126, K% 5o bis 18o°) werden mit ioo Teilen Formamid und 40 Teilen eines Katalysators, der 15 °/a Nickel auf Kieselsäuregel enthält, in einem Kupferhochdruckautoklaven 15 Stunden auf 285° erwärmt. Das Umsetzungserzeugnis enthält etwa 5 % eines Amidgemischs von Fettsäuren vom Kp o , iio bis igo° und der mittleren Säurezahl 246, wie sich durch Verseifen des Umsetzungserzeugnisses mit starker Alkalilauge feststeilen läßt. Beispiel e 25o Teile des im Beispiel i verwendeten Paraffin-Olefin-Gemischs werden mit ioo Teilen Ameisensäuremethylester und 4o Teilen des im Beispiel i verwendeten Katalysators 15 Stunden bei 285° in einem Hochdruckautoklaven erhitzt. Das Umsetzungserzeugnis enthält entsprechend einem Umsatz von 3 °/a ein Gemisch von Methylestern höherer Fettsäuren, die bei der Verseifung ein Säuregemisch mit der Säurezahl 26? liefern. Die Ausbeute, bezogen auf umgesetztes Olefin, beträgt etwa go O/.. Beispiel 3 Man arbeitet mit den gleichen Ausgangsstoffen und unter gleichen Bedingungen wie im Beispiel i, preßt jedoch zu Beginn der Reaktion Kohlenoxyd unter ioo at Druck auf, so daß der Druck bei der Reaktion auf 235 at steigt. Man erhält dann in einer Ausbeute von 40 °/o, bezogen auf das in dem Olefin-Paraffin-Gemisch enthaltene Olefin, Gemische von Fettsäureamiden, die bei Verseifung ein Fettsäuregemisch vom KP", iio bis 17o° und der mittleren Säurezahl 2¢0 liefern. Beispiel 4 Man arbeitet wie in der im Beispiel 2 angegebenen Weise, preßt,jedoch vor Beginn Kohlenoxyd unter ioo at Druck auf und hält den Druck bei 285° auf Zoo at 15 Stunden konstant. Die im Umsetzungserzeugnis enthaltenen Fettsäuremethylestergemische liefern bei Verseifung ein Fettsäuregemisch vom Kpo8 iio bis i8o° und der mittleren Säurezahl von 240. Bei etwa 3°/oigem Umsatz beträgt die Ausbeute an Ester etwa go %, bezogen auf umgesetztes Olefin.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus Carbonsäureamiden oder -estern, dadurch gekennzeichnet, daß man Amide oder Ester der Ameisensäure bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck auf Olefine in Gegenwart von carbonylbildenden Metallen oder Metallen der fünften Gruppe des Periodischen Systems oder deren Verbindungen, zweckmäßig unter Aufpressen von Kohlenoxyd, einwirken läßt.
DEB6949D 1942-08-09 1942-08-09 Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus Carbonsaeureamiden oder -estern Expired DE868149C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274575B (de) * 1959-12-18 1968-08-08 Montedison Spa Verfahren zur Herstellung von Estern nicht konjugierter Polyencarbonsaeuren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1274575B (de) * 1959-12-18 1968-08-08 Montedison Spa Verfahren zur Herstellung von Estern nicht konjugierter Polyencarbonsaeuren

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