DE868085C - Kastenfoermige Schleppe zur Bodenbearbeitung - Google Patents

Kastenfoermige Schleppe zur Bodenbearbeitung

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DE868085C
DE868085C DER1215D DER0001215D DE868085C DE 868085 C DE868085 C DE 868085C DE R1215 D DER1215 D DE R1215D DE R0001215 D DER0001215 D DE R0001215D DE 868085 C DE868085 C DE 868085C
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DE
Germany
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train
harrows
harrow
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Expired
Application number
DER1215D
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English (en)
Inventor
Conrad Hubert Von Raczeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rabewerk Heinrich Clausing
Original Assignee
Rabewerk Heinrich Clausing
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Publication date
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Publication of DE868085C publication Critical patent/DE868085C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B31/00Drags
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B19/00Harrows with non-rotating tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 23. FEBRUAR 1953
R I2i5lll/45a
(Ges. v. 15.7.51)
Die Erfindung bezieht sich auf Schleppen für Bodenbearbeitung. Derartige Geräte werden üblicherweise in Verbindung mit Eggen gebracht; sie haben die Aufgabe, die von den Eggen nicht erfaßten Erdklumpe» zu zerkleinern und den Boden zu glätten. Dieser Zweck wird jedoch, mit den bekannten Schleppen nur ungenügend erreicht. Größere Erdklumpen werden, von den Schleppen mitgenommen. Dies hat meist ein Anhäufen von Erdklumpen vor den Schleppen zur Folge mit dem Nachteil, daß mit ihnen die erstrebte Zerkleinerung des Bodens nur unvollkommen erreicht und außerdem der Arbeitswiderstand der Schleppe sehr erhöht wird.
Es ist bekannt, die Schleppe als offenen Kasten auszubilden, um das Gewicht der Schleppe durch Einfüllen von Erde den jeweiligen Arbeitsbedingungen anpassen zu können. Zweckmäßig wird die Schleppe so ausgebildet, daß ihr Eigengewicht bei leichten Böden zur Zerkleinerung der Erdklumpen ausreicht, während bei schweren Böden zusätzlich Erde in die Schleppe eingebracht wird. Es ist weiter auch bekannt, den Boden der Schleppe schräg zur Waagerechten verlaufend auszubilden und die Vorderwand des Kastens stumpfwinklig am Boden ansetzen zu lassem.
Die Erfindung bezweckt, Schleppen dieser Art so auszubilden', daß im Betrieb die Winkellage der Schleppe, d. h. der Winkel der Bodenfläche der Schleppe, zur Ackeroberfläche einstellbar ist, um durch Änderung dieses Winkels gleichzeitig eine
Verlagerung des Schleppengewichts längs* des Schieppenbodenis zu erreichen!. Die Schleppe gemäß der Erfindung bietet die Möglichkeit, dasi Schleppengewicht je nach Bedarf mehr oder weniger auf die hintere Kante zu verlagern. Das ist dann von Vorteil, wenn sehr trockene unid harte Schollen zerkleinert werden .müssen, während bei der Zerkleinerung von weichen Schollen das Gewicht der Schleppe mehr nach vorn verlagert und gleichmäßig auf den
ίο Schleppenboden verteilt wird. Das hat den Vorteil, daß bei weichem Boden ein unnötig tiefes Eindringen der Schleppe und ein dementsprechend großer Kraftaufwand für das Ziehen der Schleppe vermieden wird.
Die Kastenschieppe gemäß' der Erfindung hat einen Böden, der im spitzen Winkel zur Waagerechten verläuft, und eine stumpfwinklig am Boden an~ gesetze Vorderwand, und innerhalb des Kastens ist eine Zugstange so befestigt, daß «ie einen tief liegenden Zugpunkt bildet, und an der Zugstange ist ein itoi der Höhe einstellbarer Zughaken angebracht. Mittels der Zugstange und Zughaken kann die Schleppe an den vorhergehenden Geraten, in der Regel an Eggen, befestigt werden, wobei je nach der Einstellung des Zughakens der Winkel des Schlep- - penbodens zur Ackerfläche und damit-die Gewichtsverteilung über den Schleppenboden geändert wird. Werden Schleppen gemäß der Erfindung - mit Eggenzügen verwendet, die aus mehreren nebeneinander angeordneten Eggen bestehen, so-wird erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß mehrere S chleppen von Eggenbreiten .nebeneinander angeordnet und mit den Eggen durch Zugorgane verbunden werden. Ferner werden Schleppen von verschiedener Arbeitsbreite und verschieden langen Zugorganen verwendet, wobei die Anordnung so getroffen wird, daß die notwendigen Abstände, der Schleppen voneinander von den Arbeitsflächen der breiterem Schleppen erfaßt werden1.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist imfolgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt
Abb. ι einen Schnitt durch eine Schleppe gemäß' der Erfindung, .
Abb. la eine einstellbare Befestigung der Zugöse der Schleppe,
Abb. 2 einen Eggenzug mit Schleppe gemäß, der Erfindung,
Abb. 3 eine Draufsicht auf diesen Eggenzug, die auch den Grundriß der Schleppen erkennen läßt.
Die kastenförmige Schleppe besteht aus einer Rückwand 1, Seitenwänden 2, einer Stirnwand 3 und einem Boden^ Der Boden4 verläuft unter einem spitzen Winkel zur Waagerechten. Er besteht aus einem Bodenteil 4° und einem Bodenteil 4* verschier dener Stärke. Beide Bodenteile haben parallele Arbeitsflächen. Der Übergang von einem zum anderen wird durch eine Abschrägung 4C des B'odenteiles 4" gebildet. Die Stirnwand 3 bildet wiederum einen stampfen Winkel zum Bodenteil 4&. Die hintere Arbeitskamte ist) mit einem Flacheisen 5 beschlagen, außerdem sind mit der Schleppe zwei Stangen 6 verbunden. Das vordere Ende der Stange ist als öse 7, das hintere als Zughaken 8 ausgebildet. Die Befestigung des Zughaken« an1 der öse 7 zeigt die Abb. la. Hier ist die Zugöse 9 in vergrößertem Maßstabe dargestellt/. Sie ist im Punkt 10 an der Zugstange 6 angelenkt. Diese Lage wird durch einen Haken 11 mit Löchern 12 gesichert, indem durch die Löcher und eine an der Stange 6 befindliche Bohrung 13 ein Bolzen gesteckt wird. Die Anordnung der Öse nach Abb. ι a hat den Vorteil, daß die Winkellage des Schleppenbodens einstellbar ist.
Die kastenförmige Schleppe ist nach oben hin offen. Sie kann also jederzeit durch Anfüllen mit Erde beschwert werden, und zwar in Anpassung an die vorliegenden Bodenverhältnisse.
Durch die ansteigende Arbeitsfläche tritt, wie in Abb. ι angedeutet ist, eine Zerkleinerung der großen Erdklumpen 14 ein, so daßi diese Erdklumpen sich nicht vor der Schleppe ansammeln können. Die kleineren Erdklumpen 15 werden dann später von der Fläche 4δ bzw. den Flächen 4C und 4s zerkleinert, während das Flachei'sen 5 glättend wirkt und gleichzeitig einen Schutz der hinteren Kante der Schleppe darstellt.
Die. Abb. 2 und 3 zeigen Schleppen gemäß der Erfindung in Verbindung mit einem Eggenzug, der aus einem Wagen 16, vier Eggen 17 und vier Eggen 18 besteht. Die Eggen 17 und 18 unterscheiden sich in der Form der Zinken. Die Eggen 17 und 18 sind untereinander in der Zugrichtung und senkrecht hierzu verbunden. Die senkrechten Verbindungen haben den Zweck, ein Autseinanderziehen der Eggen zu verhindern. Mit den Eggen 18 sind die Kastenschleppen verbünden, und zwar werden hierfür Schleppen 19 nach Abb. 1 und Schleppen 20 verwendet, bei denen der Bodenteil über die Kastenbreite hinaus verlängert ist. Die Verlängerungen sind in den Abb. 2 und 3 mit 21 bezeichnet. Außerdem weisen die Schiepen 19 und 20 verschieden lange Zugstangen 6 bzw. 6' auf, so daß die verbreiterten Arbeitsflächen 21 der Schleppen 20 in der Zugrichtung den Schleppen 19 folgen und den notwendigen Abstand zwischen den Schleppen über- brücken. Es wird so erreicht, daß auch die Erdklumpen zwischen den Schleppen zerkleinert werden. Infolge der Anordnung der Zughaken' an der Rückseite der Schleppen ist es auch möglich, zwischen den Eggen 17 und 18 Schleppen anzuordnen, falls dieses mit Rücksicht auf die Bodenbearbeitung Vorteile bietet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι . Kastenförmige, durch Einwerfen von Erde und Steine belastbare Schleppe zur Bodenbearbeitung, bei der der Boden des Kastens unter einem spitzen Winkel zur Waagerechten verläuft und die Vorderwand des Kastensi stumpfwinklig am Kastenboden angesetzt ist, dadurch· gekennzeichnet, daß die Schleppe eine innerhalb des Kastens; liegende Zugstange und einen hieran befestigten unä in der Höhe einstellbaren- Zug- ; haken' aufweist.
  2. 2. Schleppe nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß· die Zugstange dem Kasten durchsetzt und an der Rückseite des Kastens eine Anhängeöse für nachfolgende Geräte bildet.
  3. 3. Anordnung von Schleppen nach Anspruch 1 in Verbindung mit einem aus mehreren Eggen nebeneinander gebildeten Eggenzug, wobei jeder Egge eine Schleppe von Eggenbreite zugeordnet und mit ihr durch Zugorgane verbunden ist;, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder zweiten Schleppe die Arbeitsbreite der Schleppe teilweise so verbreitert ist, daß- sie den Zwischenraum zwischen den Eggen überbrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5712 2.53
DER1215D 1941-08-31 1941-08-31 Kastenfoermige Schleppe zur Bodenbearbeitung Expired DE868085C (de)

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DE868085C true DE868085C (de) 1953-02-23

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DE (1) DE868085C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3755930A (en) * 1970-12-18 1973-09-04 C Brandt Snow grader

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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