DE866896C - Farbenmuehle mit sich ineinander drehenden Arbeitsgliedern - Google Patents

Farbenmuehle mit sich ineinander drehenden Arbeitsgliedern

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DE866896C
DE866896C DESCH4860A DESC004860A DE866896C DE 866896 C DE866896 C DE 866896C DE SCH4860 A DESCH4860 A DE SCH4860A DE SC004860 A DESC004860 A DE SC004860A DE 866896 C DE866896 C DE 866896C
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DE
Germany
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grinding
mill according
paint mill
working
grinding ring
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Expired
Application number
DESCH4860A
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English (en)
Inventor
Ludwig Schoeffel
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0056Other disintegrating devices or methods specially adapted for specific materials not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2/00Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
    • B02C2/10Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Farbenmühle mit sich ineinander drehenden Arbeitsgliedern Die Erfindung bezieht sich auf eine Mühle zum Feinreiben voll Farben od. dgl., die nach Art der bekannten Trichtermühlen mit zwei sich ineinander drehenden Arbeitsgliedern versehen ist, und betrifft eine neue Ausbildung der Arbeitsglieder, durch die die Leistungsfähigkeit und die Gebrauchsdauer dieser Maschinen gesteigert wird.
  • Bei den bekannten Trichtermühlen bestehen die Arbeitsglieder in der Regel aus einem kegelförmigen oder flachen Mahlring, der auf einem entsprechend geformten Mahlkegel oder einer Mahlscheibe läuft. Die Hölle des Mahlkegels entspricht dabei im wesentlichen derjenigen des Mahlringes, so daß mit der sich einstellenden Abnutzung der Mahlrillen in Ring und Kegel durch die Nachstellung der Kegel mit seiner Grundfläche in den Mahlring eingezogen wird und hierdurch die Mahlfläche nach und nach vermindert wird.
  • Die Erfindung betrifft eine neue Ausbildung der Arbeitsglieder dieser Reibmühlen, durch die die Nachteile der bisherigen Ausführungen vermieden werden.
  • Gemäß der Erfindung sind bei einer Farbmühle mit sich ineinander drehenden Arbeitsgliedern die Arbeitsflächen der beiden Arbeitsglieder nahezu zylindrisch gehalten, wobei die Höhe des sich drehenden Gliedes diejenige des ruhenden Gliedes wesentlich übersteigt. Dabei ist oberhalb der Arbeitsfläche des äußerenArbeitsgliedes, das die Form eines NI:ahiringes hat, in diesem Mahlring eine kegelstumpfförmigeAusdrehung mit größerem Neigungswinkel als derjenige der Arbeitsfläche vorgesehen, so daß sich ein Einzugsspalt ergibt.
  • Der Mahlkörper 'überragt somit den Mahlring an beiden Seiten und ist dabei nachstellbar gelagert, so daß er bei eintretender Abnutzung weiter in den Mahlring eingezogen werden kann. Die ursprüngliche Höhe der Arbeitsflächen bleibt dabei erhalten. Es ergibt sich somit ein großer Nachstellbereich, ohne daß die Arbeitsglieder ausgewechselt werden müssen.
  • Der Mahlkörper trägt dabei zweckmäßig in dem Aufgabetrichter der Mühle umlaufende Zubringerflügel, die das Gut in den Einzugsspalt fördern. Auch kann der Aufgabetrichter durch einen Deckel verschließbar und über diesen an eine-0Druckmittelquelle anschließbar sein, um das Gut unter Druck dem Einzugsspalt zuführen zu können. Dem Mahlkörper ist ferner an dem Austrittsspalt ein Abstreifer zugeordnet, der das Gut abnimmt und der Ablaufrinne zuführt: Der Mahlring ist zweckmäßig in einer Fassung aufgenommen und mit dieser in das Maschinengehäuse eingesetzt, das vorteilhaft im Bereich der Fassung als Kühl- oder Heizmantel ausgebildet ist. Auch kann der Aufgabetrichter in sonst bekannter Weise doppelwandig ausgebildet und an den Heiz-bzw. Kühlmantel des Maschinengehäuses angeschlossen sein.
  • Der Mahlring und der Mahlkörper bestehen vorteilhaft aus einem Korundhartsteinzeug mit einer Härte von etwa 71/z bis 9 der Moßschen Härte-Skala, wobei beide Glieder die gleiche oder unterschiedliche Härte aufweisen können. Die beiden Reibflächen oder auch nur eine von ihnen kann ferner mit ausgesparten Kammern; Rillen od. dgl. versehen sein, in denen das Mahlgut sich vorübergehend sammelt, also aus dem Mahl- oder Verreibvorgang herausgenommen wird, sich erholt und dann wieder in den Arbeitsgang entlassen wird. Diese Kammern können die Form von senkrecht oder schräg zur Umlaufrichtung oder in dieser liegenden Rillen haben, wobei die Form und Lage dieser Rillen unter sich verschieden sein kann.
  • Zweckmäßig ist die Anordnung so getroffen, daß der Durchmesser des Mahlkörpers nach unten abnimmt, wodurch sich eine einfache Nachstellmöglichkeit durch Druck oder Zug ergibt und das Mahlgut besser durch den Mahlring hindurchgefördert wird.
  • Die Mühle nach der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. i einen schematisch gehaltenen Achsenschnitt durch die Farbenmühle, Fig.2 eine umgekehrte Anordnung des Mahlkörpers, Fig. 3 einen an der Arbeitsfläche mit Kammern versehenen Mahlring nach Fig. 2 ohne Einzugsspalt im Schnitt und Fig. q. einen mit Kammern versehenen Mahlkörper: Der Maschinenfuß i trägt den im Ausführungsbeispiel den Aufgabetrichter 2 umgebenden Gehäusemantel 3. Am unteren Ende des Aufgabetrichters 2 ist der in einer Fassung q: gehaltene Mahlring 5 gegebenenfalls mit dieser auswechselbar aufgenommen. Der Gehäusemäntel 3 bildet einen den Aufgabetrichter 2 umgebenden Kühl- oder Heizraum 6, der im Bereich des eigentlichen Trichters 2 mit 7 bezeichnet ist und mit einer Zu- bzw. Ableitung 8, 9 für ein Heiz- oder Kühlmittel versehen ist: Der Trichter :2 ist durch einen Deckel io verschließbar, der einen Stutzen ii zum Anschluß an eine Druckmittelquelle trägt, um gegebenenfalls das von dem Trichter aufgenommene Gut unter Druck setzen zu können.
  • Der Mahlring 5 hat eine sich nach unten leicht verengende Bohrung i2, an die sich nach der Obersehe zu eine Kegelstumpffläche größerer Neigung zur Bildung eines Einzugsspaltes 13 anschließt.
  • In der Bohrung 12 läuft der Mahlkörper 1q., dessen Höhe diejenige des Mahlringes erheblich übersteigt. Der Körper 14 hat die gleiche Neigung wie die Bohrung 12, und seine Abmessungen sind so gewählt, daß er ursprünglich beiderseits des Mahlringes 5 'übersteht. Der Körper ist von einer Welle 15 aufgenommen, die in dem Maschinenfuß i gelagert und in dem Beispiel über ein Kegelradvorgelege 16 angetrieben ist. Die Welle 15 trägt an dem aus dem Mahlkörper 1q. vorstehenden Ende zwei Zubringerflügel' 17, die das Gut nach dem Einzugsspalt 13 fördern. Die Flügel 17 sind axial verstellbar auf der Welle 15 befestigt; so daß ihr Abstand von dem Mahlring 5 verändert werden kann. Die Welle 15 ist durch eine in Achsrichtung nachsteilbare Kupplung 18 unterteilt, durch die mit der Abnutzung der Arbeitsflächen der Körper 1q. weiter nach unten in den. Mahlring 5 eingezogen werden kann.
  • Dem aus dem Mahlring 5 nach unten vorstehenden Teil des Körpers 1q. ist ein Abstreifer i9 zugeordnet, der das austretende Gut abnimmt und in eine Auslaufrinne 2o des Maschinenfußes fördert Bei der Ausführung nach Fig. 2 verjüngt sich die Bohrung i2a des Mahlringes 5a nach oben, und der sich dementsprechend nach oben verjüngende Körper 1,411 wird zum Nachstellen nach oben verschoben. Die Größe der Bohrungen 12, i2a und der Mahlkörper 1q., rq.a sind so aufeinander abgestimmt; daß der Körper mit dem im Durchmesser größeren Ende erheblich weiter aus der Bohrung vorsteht als das Gegenende.
  • Die Arbeitsflächen des einen oder anderen Mahlkörpers oder auch die Flächen beider Körper können mit Rillen 2i, 22 versehen sein, die Kammern bilden:, in die das Gut auf dem Verarbeitungsweg vorübergehend eintritt. Diese Rillen können nach Fig. 3 schräg zur Umlaufrichtung oder nach Fig. ¢ in dieser liegen: Wenn beide Arbeitsflächen mit diesen Rillen versehen sind, können diese gleich oder verschieden ausgebildet sein, wie auch die in den Zeichnungen dargestellten Rillen 2 i, 22 nur als Ausführungsbeispiele gedacht sind.
  • Die beiden Mahlkörper bestehen aus einem Korundhartsteinzeug mit einer Härte von etwa 7,5 bis 9 nach Moß, wobei die Härte der beiden Teile gleich oder verschieden sein kann. Die Mühle nach der Erfindung läßt einen Betrieb mit hohen Drehzahlen zu.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Farbenmühle mit sich ineinander drehenden Arbeitsgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsflächen der beiden Arbeitsglieder nahezu zylindrische Form haben und die Höhe des inneren, sich drehenden Gliedes diejenige des äußeren Gliedes wesentlich übersteigt, wobei das im Durchmesser größere Ende des inneren Gliedes wesentlich mehr aus dem äußeren Glied vorsteht als das im Durchmesser geringere Ende.
  2. 2. Farbenmühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß die Arbeitsfläche des äußeren Arbeitsgliedes, das die Form eines Mahlringes hat, im oberen Teil zur Bildung eines Einzugsspaltes nach einem größeren Neigungswinkel als derjenige des inneren Arbeitsgliedes verläuft.
  3. 3. Farbenmühle nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsflächen des Mahlringes und bzw. oder des Mahlkörpers mit aus der Wandung ausgesparten Kammern versehen sind.
  4. 4.. Farbenmühle nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlring mit einer Fassung in den unteren Teil des Aufgabetrichters eingesetzt und dieser von einem Heiz-oder Kühlmantel umgeben ist.
  5. 5. Farbenmühle nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der angetriebene Mahlkörper in Richtung des kleineren Durchmessers nachstellbar ist.
  6. 6. Farbenmühle nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Oberteil des das Mahlgut aufnehmenden Trichters mit einer Kühl- bzw. Heizeinrichtung versehen und durch eine an eine Druckmittelquelle anschließbare Deckplatte verschließbar ist.
  7. 7. Farbenmühle nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, dem Mahlkörper das Verarbeitungsgut in den Einzugsspalt drückende Zubringer zugeordnet sind. B. Farbenmühle nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlring und der Mahlkörper aus keramischem Material mit einer Härte von 71/z nach der Moßschen Härteskala oder darüber gefertigt sind. g. Farbenmühle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Arbeitsglieder unterschiedliche Härte aufweisen.
DESCH4860A 1950-10-03 1950-10-03 Farbenmuehle mit sich ineinander drehenden Arbeitsgliedern Expired DE866896C (de)

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DE866896C true DE866896C (de) 1953-02-12

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DE (1) DE866896C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2858083A (en) * 1953-04-15 1958-10-28 Nat Paint Dispersion apparatus
EP0609548A3 (en) * 1992-12-23 1996-05-15 Lutz Kienlin Process for the preparation of food material from draff.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2858083A (en) * 1953-04-15 1958-10-28 Nat Paint Dispersion apparatus
EP0609548A3 (en) * 1992-12-23 1996-05-15 Lutz Kienlin Process for the preparation of food material from draff.

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