DE906289C - Kreiselbrecher - Google Patents
KreiselbrecherInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/02—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
- B02C2/04—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis
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Description
- Kreiselbrecher Die Erfindung bezieht sich auf Kreiselbrecher. Solche Kreiselbrecher haben gewöhnlich einen Kreiselkopf, der auf der Tragfläche eines festen Lagers aufruht. Die Tragfläche muß vor Staub geschützt sein. Hierzu sieht man gewöhnlich eine Wasserdichtung vor, idiedie Tragfläche staubfrei hält.
- Unter bestimmten Bedingungen ist Luft als Dichtmittel vorzuziehen. Die Erfindung behandelt deshalb eine besonders wirkungsvolle Anwendung von Luft als Dichtmittel.
- Nach der Erfindung wird bei einem Kreiselbrecher, dessen Brecherkopf auf einer feststehenden Tragfläche aufruht" die ihrerseits wiederum innerhalb eines Raumes liegt, der seinerseits von einem vom Brecherkopf abwärts gerichteten Wulst begrenzt ist, die laufende Staubentfernung dadurch erreicht, daß eine Ringkammer mit einem Nchtmitteleinlaß und einem -auslaß versehen ist, der nach oben und außen gerichtet ist und das Dichtmittel gegen den vom Kopf abwärts gerichteten Wulst leitet, dessen innere Mantelfläche so geformt ist, daß das vom Ringauslaß dagegengeleitete Dichtmittel wirbelfrei über diese Fläche nach unten abströmt. In der bevorzugten Ausführungsform wird hierzu ein Dichtglied benutzt, Idas sich vom Brecherkopf nach innen und unten erstreckt und mit der inneren Kammerwandung einen Durchlaß bildet, der sich von dem zwischen dem Dichtglied und der Lagerfläche liegenden Raum weg verjüngt. Das Dichtglied liegt dabei so, daß das aus der Kammer ausströmende Dichtmittel eine Saug- oder Druckwirkung auf die im Raum befindliche Luft ausübt. Auf diese Weise wird die Lagerfläche gewissermaßen von selbst immer sauber gehalten und
Der Kopf io hat eine untere konvexe Fläche ioa, die mit der Wölbung der oberen konkaven Tragfläche der Tragplatte 12 übereinstimmt. Die Tragplatte 12 sitzt auf einem vorn Mantel 2 getragenen Teil i i. Der Brecherkopf hat einen Ringwulst 14.'müß zur tteinigung nur- Um den Erfindungsgedanken besser verständlich zu machen, werden im folgenden zwei Ausfüh- rungsbeispiele in Verbindung mit den Zeichnungen erläutert. Dabei zeigt Fig. r einen Schnitt durch den Oberteil eines Kreiselbrechers, der ursprünglich für Wasserdich- tung eingerichtet und für Luftdichtung entspre- chend der Erfindung umgebaut ist; Fig. 2 zeigt einen Teilausschnitt aus der Fig. i in größerem Maßstab; Fig. 3 bringt ebenso wie Fig. 2 einen vergrößer- ten Teilausschnitt, jedoch einer analeren Ausfüh- rungsform. Der Kreiselbrecher besteht aus einem Maschinen- rahmen i, der das Lager für eine in ihm mittels eines Rippensterns 3 konzentrisch gelagerte Nabe oder Tragmuffe 2 bildet. Eine Muffe 4, die drehbar in der Nabe 2 sitzt, ist an ihrem oberen Ende mit einem Kegelrad 5 verbunden, das mit einem weiteren, auf der Triebwelle 7 sitzenden Kegelrad 6 kämmt. Die Brecherwelle 9 ist nach unten verjüngt und sitzt in einer exzentrischen Bohrung 8 der Muffe 4. Die Achse der Brecherwelle hat .die Be- zeichnung B, die Drehachse der Muffe 4 die Be- zeichnung A. Beide Achsen schneiden sich im Punkt X: Hierdurch erhält der Kopf io, der am oberen Ende der Brecherwelle 9 sitzt, seine Kreisel- bewegung. - Auf dem Brecherkopf sitzt ein Brechermantel 15. Dem Brechermantel 15 gegenüber liegt der Kegelmantel 16a: Der Kegelmantel i6a ist auf dem Kegel 16 befestigt, der sich seinerseits im Tragring 17 am oberen Ende des Maschinenrahmens i einstellen läßt.
- Die Zuführung des Brechgutes in den Brechspalt zwischen den Brechgliedern 15 und 1611 erfolgt mittels eines Fülltrichters 18. Die Brecharbeit wird bei der Annäherung des Mantels 15 zum Brecherglied 16,1 geleistet. Der Mantel 15 bildet in Abhängigkeit von der Kreiselbewegung des Brecherkopfes io infolge der Rotation der Muffe 4 -immer einen gleichmäßigen Brechspalt.
- Zum Staubschutz der aufeinanderliegenden Tragflächen ioa und 12 wird ein ständiger Luftabfluß ringsum den unteren Teil des Brecherkopfes aufrechterhalten. Hierzu hat der Lagerteil, wie dies bekannt ist, eine offene Kammer 2o, die durch einen Außenflansch 21 begrenzt ist. Ein Rohr 22 führt der Kammer 2o ein Dichtmittel, wie z. B. Wasser, zu. ZumRohr 22 gehören eine Leitung 23 und ein Kanal 24. Am unteren Teil des Brecherkopfes io sitzt ferner noch ein Dichtglied 25.
- Sobald Wasser oder eine andere Flüssigkeit durch das Rohr 22 zuströmt, sammelt sich eine gewisse Wassermenge in dem Becken 2o. Der Wasser-
Bei der Benutzung von Luft oder anderen Gasen als Dichtmittel ist es jedoch vorteilhafter (und dies schlägt die Erfindung vor), einen Teil der Kammer 2o abzuschließen und diesen Teil als Ringspeicherbecken 20a für die Luftversorgung zu benutzen. Der Raum 20a ist gegen die Achse zu vom Ring 30 begrenzt, der auf dem Boden der Kammer 2o befestigt ist. Eine weitere Begrenzung bildet der Ring 31, der am Flansch 2i sitzt. Die Ringe 30 und 31 überlappen sich gegenseitig so, daß sie einen verhältnismäßig schmalen, normalerweise festen ringförmigen Durchlaß tob bilden, der sich längs um die Speicherkammer 2oa erstreckt. Die Teile sind so geformt und .ausgebildet, daß der Durchlaß tob nach außen und oben einen ständigen und kreismantelförmigen, jedoch gedrosselten Luftstrom richtet, der gegen die Außenflächen des Dichtgliedes 25 an allen Stellen auftrifft und über diese Außenflächen nach außen abfließt. Auf diese Weise strömt in allen Lagen des Brecherkopfes ein gedrosselter und hierzu beschleunigter oder unter Druck stehender Luftstrom über die Oberfläche 25 aus und ab und verhindert so das Festsetzen von Staub u. dgl. infolge der Saug- und Druckwirkung auf die Luft in dem verjüngten Durchl.aß 2511 zwischen Ring 30 und Dichtglied 25.halb des Wasserspiegels im Becken 2o liegt. - Die Dichtung wird dadurch besonders wirksam, daß der Wulst 14 des Brecherkopfes im wesentlichen bis unter den Auslaß tob für das Dichtmittel herabhängt und die innere Mantelfläche des Wulstes 14 so gestaltet ist, daß das dagegengeleitete Dichtmittel in einem spitzen Winkel auftrifft (s. Pfeile in Fig. 2 und 3) und wirbelfrei längs der Mantelfläche nach unten abströmt. Das Dichtmittel wirkt dann gewissermaßen wie ein geschlossener Schirm und verhindert das Eindringen von Staub. Außerdem saugt das Dichtmittel aus dem gedrosselten Durchlaß zwischen dem Dichtglied 25 und den Ringen 30, 31 ständig Luft nach. Die Staubansammlung auf den Tragflächen der Glieder io, 12 bleibt infolge dieser Saugwirkung vernachlässigbar gering und kann diese Flächen weder beschädigen noch verschleißen.
- Der Brecher nach den Fig. i und 2 war ursprünglich für Wasserdichtung eingerichtet. Die Ringe 30 und 31 würden zusätzlich eingebaut, um Luft als Dichtmittel benutzen zu können.
- Fig. 3 zeigt nun einen Brecher, der von Anfang an für Luftdichtung eingerichtet ist. Der Flansch 21 am Tragglied i i fehlt hier vollständig. Das Speicherbecken 2oa ist -gegen die Achse zu durch den Ring 30 und nach außen durch den Ring 32 begrenzt. Auf dem Ring 32 ist ein Ring 33 festgeschraubt. Die Schrauben sitzen in Schlitzen 35 am Ring 33. Hierdurch läßt sich der Ring 33 verschieben und die Durchlaßbreite zwischen dem Ring 30 und 32 genau einstellen.
- Zum Auf- und Abbau sind die Ringe 30 und 32 mit den Befestigungsringen 36 verschweißt oder anderweitig verbunden. Die Ringe 36 sind auf dem Lagerteil i i mittels Schrauben befestigt. Dabei kann man zwischen die Ringe 36 und den Lagerteil i i Ringe 38 einlegen.
- Unter vielen Bedingungen benutzt man vorzugsweise Luft oder andere Gase als alleiniges Dichtmittel. Manchmal kommen jedoch Fälle vor, wo man mit Vorteil noch zusätzlich Wasser, Öl od. dgl. Dichtmittel benutzt. Zum Beispiel kann eine Mischung von Wasser oder Öl in Verbindung mit Druckluft oder Druckgas von besonderem Vorteil sein, wenn es darauf ankommt, nicht nur eine gleichmäßige Dichtung, sondern auch ein Niederschlagen oder Ableiten des Staubes zu erreichen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kreiselbrecher, dessen Brecherkopf auf einer feststehenden Lagerfläche aufruht, wobei die Lagerfläche in einem Raum liegt, der von einem vom Kopf sich herabziehenden Wulst begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Fernhalten von Staub von der Lagerfläche (ioa) eine Ringkammer (2oa) mit einem Dichtmitteleinlaß (23) und einem normalerweise festen, ringförmigen Auslaß (tob) vorgesehen ist, der nach oben und außen gerichtet ist und das Dichtmittel gegen den Wulst (1q.) leitet, dessen innere Mantelfläche so geformt ist, daß das vom Ringauslaß (tob) dagegengeleitete Dichtmittel wirbelfrei über diese Fläche nach unten abströmt.
- 2. Kreiselbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiges Dichtglied (25) vorgesehen ist, das mit der Innenwandung (3o) der Ringkammer (20a) einen von dem zwischen dem Dichtglied und der Lagerfläche (ioa) liegenden Raum (2o) ausgehenden, sich verjüngenden Durchlaß (25a) bildet und so angeordnet ist, daß das aus der Ringkammer ausströmende Druckmittel Saug- oder Druckwirkung auf die Luft in dem Raum (2o) ausübt.
- 3. Kreiselbrecher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtglied (25) an dem Brecherkopf sitzt und sich mit ihm dreht. q..
- Kreiselbrecher nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen verschiebbaren Ring (33) zur genauen Einstellung der Auslaßbreite der Ringkammer (20a).
- 5. Kreiselbrecher nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung (3o) der Ringkammer (2o") entfernbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
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Country Status (2)
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Families Citing this family (2)
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1951
- 1951-09-25 GB GB22419/51A patent/GB688258A/en not_active Expired
- 1951-10-05 DE DEN4503A patent/DE906289C/de not_active Expired
Also Published As
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