DE866674C - Elektrische Steuereinrichtung fuer Fernmeldeanlagen - Google Patents

Elektrische Steuereinrichtung fuer Fernmeldeanlagen

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DE866674C
DE866674C DEI2999A DEI0002999A DE866674C DE 866674 C DE866674 C DE 866674C DE I2999 A DEI2999 A DE I2999A DE I0002999 A DEI0002999 A DE I0002999A DE 866674 C DE866674 C DE 866674C
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DE
Germany
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circuit
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DEI2999A
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English (en)
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Gerald Deakin
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International Standard Electric Corp
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International Standard Electric Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Elektrische Steuereinrichtung für Fernmeldeanlagen Zusatz zum Patent 861268 Das Patent 861 a68 betrifft eine elektrische Steuereinrichtung mit an den Enden einer Steuerleitung vorgesehenen Schalteinrichtungen mit mehreren Stellungen, die derart ausgebildet ist, daß jede Schalteinrichtung je nach ihrer Einstellung eine von einer Reihe verschiedener Gleichstromspannungen an das ihr zugeordnete Ende der Steuerleitung anlegt, und daß die Steuerung der Schalteinrichtung auf der Empfangsseite in der Weise erfolgt, daß die Empfängerschalteinrichtung in Abhängigkeit von der Einstellung der Sonderschalteinrichtung so lange fortgeschaltet wird, bis zwischen den Enden der Steuerleitung eine vorbestimmte Gleichspannungsdifferenz vorbestimmter Polarität auftritt, auf welche eine in der Steuerleitung angeordnete Detektoreinrichtung anspricht.
  • Die Erfindung bezweckt derartige elektrische Steuereinrichtungen, die bei Verwendung von elektrischen Entladungseinrichtungen als Detektoreinrichtung augenblicklich ansprechen; für die selbsttätige Vermittlungstechnik, insbesondere für Fernsprechanlagen, anzuwenden und erreicht dies dadurch, daß die zum Aufbau benötigten Wähler, z. B. Anrufsucher, Gruppenwähler, Leitungswähler, Hilfswähler, unabhängig davon, ob diese eine freie Wahl ausführen oder in erzwungener Wahl gesteuert werden, mit Hilfe elektrischer Entladungseinrichtungen eingestellt werden. , Der Vorteil der Anwendung solcher Steuereinrichtungen für die Einstellung der Wähler in Fernvermittlungsanlagen besteht darin, daß die Wähler konstruktiv und schaltungstechnisch sehr einfach werden, und daß Wähler verschiedener Stufen im Zuge eines Verbindungsaufbaues identisch ausgebildet sein können. So sind in dem nachstehend erläuterten Vermittlungssystem beispielsweise die ersten Anrufsucher identisch mit den zweiten, dritten, vierten Gruppenwählern und der zweite Anrufsucher identisch mit dem ersten Gruppenwähler.
  • In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein vollständiges Vermittlungssystem für Orts-, Verbindungsleitungs- und Fernverkehr dargestellt, um aufzuzeigen; wie vielfältig .elektrische Entladungseinrichtungen für dieWählereinstellung herangezogen werden können. Bei denZeichnungen ist Fig. i das Prinzipschaltbild,zur Erläuterung derallgemeinenEGrundsätze der Mehrpotentialwahl; Fig. i a ist eine Tabelle, die die an die elektrische Mehrelektrodenentladungsröhre zum Zweck der Steurung der Wahl verschiedener Ziffern und Erledigung aller sonstigen erforderlichen Wählaufgaben angelegten Spannungen aufführt; Fig. ib zeigt die Kennlinie der besagten Röhre; Fig. ic und ie sind Abwandlungen der in Fig. i gezeigten Anordnung; Fig, id zeigt die Gleichstromversörgungsanlage; P ig. 2 ist eine Zusammenstellungszeichnung, wie die beim Aufbau einer Verbindung innerhalb eines Universalamtes benutzten Schaltbildnummern zusammenarbeiten Fig. 3 zeigt- die grundsätzliche Anordnung eines Uni.versalwähleramtes; Fig. 3 a zeigt den Zustand der t-Ader während eines Gesprächs; Fig. 3 b zeigt den Zustand der- c-Ader während eines Gesprächs; Fig. q. ist die typische Anordnung einer Wählerkontäktbank;, Fig. 4.a zeigt die Anordnung der Kontaktbank eines Leitungswählers; Fig. 5 ist das Schaltbild eines Wählers, der sich als erster Anrufsucher und zweiter Gruppenwähler für Sonderdienste sowie mit geringen Abwandlungen als interner zweiter, dritter und letzter Gruppenwähler verwenden läßt; Fig. 5 a ist die Schaltung eines Wählers, der als zweiter Anrufsucher oder erster Gruppenwähler und mit geringen Abänderungen als ankommender Gruppenwähler benutzt werden kann; Fig. 5 b ist die Schaltung eines Wählers, der als Leitungswähler oder als Kombination aus einem ersten Anrufsucher und. Leitungswähler benutzt werden kann; Fig. 5 c zeigt einen Teil der Kontaktbank eines Leitungswählers; Fig.6 ist der Teilnehmerteil in der Zentralen-,Schaltung Fig:7 zeigt einen Verteiler und einen A-Verbindungssatz; . -Fig. 8 zeigt einen B-Verbindungssatz mit zugehörigem zweiten Anrufsucher und erstem Gruppenwähler; Fig. g zeigt einen R-Verbindungssatz und den zugehörigen B-Verbindungssatz-Sucher und Speichersucher Fig. io, ioa, und iob zeigen die Schaltung eines A-Speichers in einem Universalamt; Fig. ii ist die Schaltung einer internen Verbindungsleitung, um einen Fehlanruf von einem B-Verbindungssatz zu einem Handplatz zu führen; Fig. 12 zeigt eine interne Verbindungsleitung, um ein Gespräch von einem Gruppenwähler nach einem handbedienten Vermittlungsplatz zu führen; Fig. 13 ist eine abgehende Verbindungsleitung von einem Universalamt nach einem anderen Universalamt; einem Strowgeramt oder einem Motorwähleramt; Fig. 14 zeigt die Grundschaltung der Verbindungsleitung in verschiedenen Stadien während des Wählens zwischen einem Universalamt und einem anderen; Fig. 15 ist die Grundschaltung der Verbindungsleitung, die die verschiedenen Stadien des Wählens zwischen einem Universal- und einem Strowgeramt erläutert; Fig. 16 ist ein ankommender Verbindungssatz, wie er bei der Wahl zwischen einem Universalamt und einem anderen benutzt wird; Fig.17 zeigt den T-Speicher-Verbindungssatz in einem Universalamt; Fig. 18 ist die Schaltung des T-Speichcrs in einem Universalamt; Fig. zg ist eine Zusammenstellungszeichnung, die zeigt, wie die verschieden numerierten Teilschaltbilder zusammenarbeiten beim Wählen innerhalb eines Universalamtes; beim Feststellen der Nummer des Anrufenden und bei der Wahl zwischen einem Universalamt und anderen Universalämtern, Fernämtern oder mit Strowger- oder Motorwählern ausgerüsteten Ämtern; Fig. 2o ist eine Zusammenstellungszeichnung; die die Verbindung der Schaltbilder zeigt beim Wählen von einem Universalamt und einem Fernschnellamt (CLR-Fernamt) und bei der Ermittlung der Nummer des Anrufenden; Fig.21 zeigt die Abgangsseite einer CLR-Verbindungsleitung (Verbindungsleitung zum Fernschnellamt) ; Fig. 22 zeigt die ersten und zweiten CLR-Sucher in einem Fernamt; Fig. 23 ist eine Verbindungsleitung zu einem CLR-Vermittlungsplatz; Fig. 24 ist die Schaltung des Nummernanzeigers in einem CLR-Amt; Fig. 25 zeigt die ersten und zweiten Identifizier-Sucher; Fig. 26 zeigt die Schaltung eines Identifizierverbindungssätzes und einen Ausschnitt vom Arbeitsplatz eines Leitungsaufsichtsbeamten; Fig.27 zeigt den dritten Identifiziersucher eines CLR-Amtes ; Fig. 28 zeigt einen Impulsgeber im Zusammenhang mit den Identifiziersuchern eines Universalamtes; Fig. 2g zeigt einen mit dem dritten Identifiziersucher verbundenen Impulsgeber; - Fig.3o ist die Grundschaltung einer Verbindungsleitung und zeigt die verschiedenen Wählstadien zwischen einem Strowgeramt und einem Universalamt; Fig.3i zeigt die abgehende Übertragung in einem Strowgeramt; Fig. 32 zeigt eine von einem Strowgeramt ankommende Leitungsschaltung, die in einem Universalamt endigt; Fig. 33 ist die Grundschaltung einer Verbindungsleitung und zeigt die verschiedenen Stadien beim Wählen zwischen einem Motorwähleramt und einem Universalamt; Fig. 3: f zeigt die von eitlem Motorwähleramt ankommende Leitungsschaltung, die in einem Universalamt endigt.
  • Die Beschriftung der meisten Schaltbilder und die schematischen Zusammenstellungszeichnungen lassen erkennen, wie die Schaltungen zusammengehören, damit man den Aufbau der verschiedenen Arten von Verbindungen verfolgen kann. Mehrpotentialwahl (Fig. i) Beschreibung der Schaltung Die Mehrpotentialwählschaltung, die bei den weiter unten beschriebenen Wählschaltungen verwendet wird, ist in Fig. i dargestellt. Sie besteht aus einer Hochvakuumdoppeltriode oder -pentode V oder den entsprechenden getrennten Röhren und einem gashaltigen Kaltkathodenventil GV mit zwei Steuerelektroden CE i und CE 2 und den beiden Hauptelektroden G und H am Entladungsspalt. Eine Hochspannungsbatterie von durchschnittlich 2io V liegt über Widerstände R i bzw. R 2 einerseits an der Steuerelektrode CE i und Anode A i, und andererseits an der Steuerelektrode CE 2 und der Anode A2.
  • Aus der Tabelle Fig. i a läßt sich eine Reihe von Zusammenstellungen von je drei Potentialen entnehmen, von denen zehn negativ und sechspositiv sind. Die in Spalte EC aufgeführten Potentiale werden an die Kathode C von V angelegt, während die in Spalte EG i aufgeführten an das Gitter G i von V, und die in Spalte EG 2 genannten an das Gitter G 2 von V kommen. Wie später gezeigt wird, ist es für die Betätigung des Steuerstromkreises erforderlich, daß EC, EG i und EG 2 eine ganz bestimmte Reihe von Potentialen bilden. Die Potentiale lassen sich durch ein Relais oder durch einen von der Teilnehmerscheibe gesteuerten Speicherwähler auf die Gitter bringen, oder sie können auch ständig damit verbunden sein. Die Kathode wird in allen Fällen mit dem in freier Wahl suchenden Arm SB verbunden, der nach dem EC-Potential sucht, das das vorgewählte Paar von Gitterspannungen zu einer vollständigen Potentialreihe ergänzt. -Die Röhren V und GV befinden sich in den Speicherschaltungen (Fig. io) und in der abgehenden Verteilerschaltung (Fig. 7). Die Speicherwähler befinden sich ebenfalls in der Speicherschaltung und die einzige Verbindung, die die Röhrenschaltung mit den Wählerschaltungen hat, ist die Kathodenverbindung mit dem Sucharm SB. In der Speicherschaltung dürften wegen der kurzen Verbindungsleitungen keine Schwierigkeiten auftreten, den hohen Isolationswiderstand aufrechtzuerhalten, der erforderlich ist, wenn die Potentiale durch die verhältnismäßig hochohmigen Widerstände Ri bis R q. nicht merklich beeinflußt werden sollen. Der Prüfaderwiderstand RT, über den das Kathodenpotential an die Klemme T gelegt wird, beträgt 6oo Ohm, so daß der übliche Isolationswiderstand eines guten Fernsprechkabels keinen merklichen Abfall in der tatsächlichen Spannung EC hervorrufen dürfte, die an der Kathode C auftritt. Es ist wichtig, festzustellen, daß die höchste an die Gestellverkabelung gelegte Prüfspannung -q.2 V und --E- 26 V beträgt. Die Hochspannungsbatterie mit ihren durchschnittlich 2io V reicht nicht über die interne Verdrahtung innerhalb der Speicher- und Verteilerschaltung hinaus.
  • Eine Hauptelektrode H des gashaltigen Ventils GV liegt an der Hochspannungsbatterie (2io V); die andere Hauptelektrode G liegt über Relais GVR an Erde. Dieses Relais ist so eingerichtet, daß es beim Zünden von GV mit größtmöglicher Geschwindigkeit anspricht und seinen Ruhekontakt unterbricht. RSR stellt das Anlaßrelais in der Speicher- oder Verteilerschaltung dar, das beim Anziehen den Stromkreis der ' Relais A R und -P schließt, wobei ersteres das Anlaßrelais des Wählers und letzteres der Wählerkupplungsmagnet der allen Zwecken dienenden Wählerschaltung (Fig. 5) ist. Zuteilung der Prüfpotentialreihen Die verschiedenen Prüfpotentialreihen lassen sich in der passenden Weise zuteilen. Die bei den nachstehenden Schaltungen verwendete spezielle Verteilung ist in der Tabelle Fig. i a dargestellt. Es ist zu bemerken, daß die zehn negativen Gruppen nacheinander den zehn Wählziffern i bis o zugeordnet worden sind. Von den vorhandenen sechs positiven Gruppen sind vier für Sonderzwecke vorgesehen, wie sie in der Spalte Verwendungszweck angegeben sind. Zwei positive Potentialreihen bleiben in Reserve und lassen sich je nach der jeweiligen Gelegenheit anderweitig für Sonderzwecke benutzen. Notwendigenfalls ließe sich die Anzahl positiver Prüfpotentialreihen bis zehn erhöhen.
  • Die Spannung der Kathode gegen den Heizfaden darf nicht den von der Herstellerfirma für die Röhre festgesetzten Höchstwert überschreiten, der im allgemeinen um 5o oder 6o V herum liegt. Der Heizfaden wird aus der -48-Volt Batterie A gespeist. . Die Arbeitsweise der prinzipiellen Wählerschaltung Es ist wohlbekannt, daß bei manchen Pentoden und Trioden der Anodenstrom rasch ansteigt, wenn die negative Gittervorspannung beim Abnehmen einen bestimmten Punkt überschreitet. Eine typische Gitterkennlinie einer zur Verwendung in dieser Schaltung geeigneten Röhre ist in Fig. i b gezeigt. Wenn die Kathode auf o V, Gitter G i auf --2 V und Gitter G2 auf -4. V liegt, so fließt über Anode A i beträchtlich mehr Strom wie über Anode A 2. Dieser große Unterschied im Strom durch die Widerstände R i und R2 entwickelt am Steuerspalt der gasgefüllten Röhre GV eine Zündspannung, so daß die Röhre zündet und GVR erregt, was wieaerum -7 R und P abfallen läßt. Man sieht, daß alle in Fig. i a aufgeführten Potentialreihen obige Forderung erfüllen, d. h. Gitter G= ist immer -2 V und Gitter G2 -4 V gegen die Kathode. Wir nehmen nun an, daß der Speicher auf die negative Potentialreihe Nr. -2 eingestellt sei mit Gitter G= auf - 8 V und Gitter G2 auf -io V. Wenn RSR den Stromkreis von A R und P schließt, so läßt P den Sucharm SB vorrücken, der bei einem normalen Gruppenwähler zunächst mit den Verbindungsleitungen der Potentialreihe -i Verbindung macht, wo an der Kathode -2 V liegen. Da der Speicher - 8 und -io V an die Gitter gelegt hat, so liegt nun Gitter GI an -6 V und Gitter G2 an -8 V gegen die Kathode. Daher fließt wenig oder gar kein Strom über Rz und R2; jedenfalls reicht der Strömstärkenunterschied zur Entwicklung einer Zündspannung nicht aus.
  • Wenn wir annehmen, daß keine freien Verbindungsleitungen der Potentialreihe Nr. -2 vorhanden sind, so schreitet der Sucharm SB weiter und prüft die nächste Gruppe Verbindungsleitungen Nr. -3, und macht Gitter GI -f-2 V und Gitter G2 o V gegen die ' Kathode. In diesem Fall fließt wohl Strom über Ri und. R2, aber der Unterschied in der Stromstärke reicht zur Entwicklung einer Zündspannung noch nicht aus. Daher kann die Schaltung erst arbeiten, wenn und nur wenn der Sucharm auf eine Verbindungsleitung der Reihe -2 aufprüft, wo Gitter G= -2 V und Gitter G2 -9. V wird und diese festgelegte Beziehung zwischen den an die Elektroden gelegten Spannungen besteht.
  • Praktisch kann der Sucharm SB bei der Suche nach der größten positiven Reihe +4 auch über Klenmmen laufen, die mit der negativsten Reihe -iö verbunden sind; in diesem Fall nimmt Gitter GI +54V und Gitter G2 -f-52 V gegen die Kathode an. Wie vorstehend bemerkt, fließt dann mehr oder weniger derselbe Strom über R z und R?" so daß keine Zündspannung entstehen kann. Das Besetztmachen der gewählten Verbindungs-,oder Anschlußleitung Die gewählte Verbindungs- oder Anschlußleitung wird schließlich belegt gemacht, indem das Potential FC von der Klemme T weggenommen wird; bevor dies aber getan werden kann, wird Klemme T, wie in Fig. i gezeigt, über den Ruhekontakt von AR geerdet. Im Prüfaugenblick ist A R natürlich erregt und somit keine Erde vorhanden. Die gashaltige Ventilröhre GU zündet 5o bis ioo ,us, nachdem der Sucharm mit der richtigen Klemme T Kontakt gemacht hat. Dieses Ansprechen ist praktisch momentan gegenüber der Geschwindigkeit, mit der mechanische Relais und Kupplungen zum Arbeiten gebracht werden können. Relais GPR unterbricht seinen Ruhekontakt in i bis 1,5 ms, und AR schließt seinen Ruhekontakt in 1,5 bis 2 ms, worauf Klemme T belegt gemacht ist. Die Klemme T bleibt somit für einen Zeitraum von etwa 3 ms ohne Schutz, während der die gashaltigen Ventilröhren andere Schaltungen äufprüfen und zünden können: Es ist nicht zu erwarten; daß ein solches doppeltes Aufprüfen häufig vorkommen wird; wenn es indessen eintritt; ergibt sich eine Doppelverbindung, wofern keine Vorkehrungen für eine nachfolgende Prüfung auf Doppelverbindung auf der a-Ader getroffen werden, nachdem der Wähler zum Halten gekommen ist. Diese Doppelprüfung wird weiter unten beschrieben, wo die Schaltungen mehr im einzelnen betrachtet werden. Dauerfreiwahl Ununterbrochene Freiwahl ist automatisch gegeben, da ein Wähler mit der Freiwahl erst aufhört, wenn er eine freie Verbindungs- oder Anschlußleitung ermittelt, die die Potentialreihe vervollständigt, die der Speicher oder Verteiler angefangen hat. Ein Wähler sucht ein Leitungsbündel fortlaufend ab, bis eine Leitung mit dem richtigen FC-Potential frei wird oder der Anrufende einhängt. Mehrfachprüfung Zwei oder mehr Kathoden von verschiedenen Leitungen lassen sich parallel an denselben Prüfarm legen. Der eine Röhrensatz mag beispielsweise auf Reihe -{-i und ein anderer auf Reihe -3 eingestellt sein. Die Reihe, die zuerst vollständig wird, zündet das entsprechende Gasventil, nicht aber das andere: Mehrfachprüfung wird im Leitungswähler benutzt; sie wird beim Verfolgen einer Verbindung durch die Anlage beschrieben: Mehrfachprüfung läßt sich auch für rasches Eintasten benutzen. Eine Beamtin kann beispielsweise zehn Wählstellentasten mit den Potentialen -i EC bis -io FC verbunden haben. Ein kurzes Drücken irgendwelcher Tasten zündet unmittelbar die entsprechende Röhrenschaltung. Mehrfachprüfung läßt sich in vielen anderen Arten verwenden. Die endgültigen Schaltungen Fig. = soll nur so viel zeigen, wie zur Erklärung der Grundprinzipien der Wirkungsweise erforderlich ist. Die endgültigen Schaltungen können ganz anders aussehen und verschiedene und sogar zusätzliche Ventile vorsehen. Während Relais GVR direkt mit einer Hauptelektrode von GP einerseits und mit Erde andererseits verbunden gezeigt ist; kann es sich als notwendig erweisen, außen noch einen Kondensator und Widerstand anzuschließen, um nach dem Zünden von GV ein wirksames Ansprechen von GPR sicherzustellen. Es ist erforderlich, daß GVR einen kräftigen Ruhekontaktdruck von wenigstens 30 g aufweist, daß es diesen Ruhekontakt so schnell wie möglich" unterbricht und gleich darauf hinreichend lange einen Arbeitskontakt schließt, um ein abfallverzögertes Relais GSR zu erregen, das das Gasventil GTl entiönisiert, worauf GLR abfällt.
  • Zahlreiche andere Schaltungen lassen sich angeben, die die Gitterkennlinie benützen, beispielsweise Eine Schaltung ähnlich Fig. i; die aber anstatt Widerständen einen Transformator T benutzt, wie in Fig. i c gezeigt. In allen anderen Beziehungen sind Fig. i und i c gleich.
  • Durch Betrachtung von Fig. i b läßt sich sehen, daß sich dasselbe Ergebnis erzielen läßt, wenn man einen einzigen Gitterarm benutzt, der mit den Gittern zweier einzelner Trioden oder Pentoden von verschiedener Kennlinie verbunden ist, oder indem man eines der Gitter der beiden ähnlichen Röhren mit dem einzelnen Gitterarm über eine besondere Vorspannbatterie oder etwas Entsprechendes verbindet.
  • In der in Fig. i e gezeigten Abart ist das Gasventil GV von Fig. i und =c durch ein Differentialrelais QR ersetzt. Solange der Strom in beiden Anodenkreisen' der Röhre V etwa gleich groß ist, spricht Relais QR nicht an. Wenn aber die richtige Potentialreihe angetroffen wird, wird der Strom durch die eine Wicklung viel größer als der durch die andere, Relais QR spricht an und erfüllt dieselben Zwecke wie Relais GVR in Fig. i und =c. Im übrigen ist die Arbeitsweise der Anordnung dieselbe wie im vorhergehenden Fall. Die grundlegenden Wähl- und Verbindungsschaltungen Gleichstromversorgung (Fig. i d) Das richtige Arbeiten der Mehrpotentialwahl erfordert eine verläßliche Gleichspannungsversorgung und ein hinreichendes Maß an Spannungsstabilität. Folgende Batterien sind erforderlich: Batterie A .-48 V, bestehend aus fünfundzwanzig Zellen, die die Hauptspannungsquelle darstellt; Batterie B mit +2=o V, die aus hundert Zellen besteht und als Hilfsbatterie dient; sie wird benutzt, um bei -f-50 V einen kleinen Strom zur momentanen Betätigung von Relais in Reihe mit in Durchlaßrichtung geschalteten Gleichrichtern zu liefern sowie einen kleinen Strom bei +7o V für einen momentanen Stromstoß für den Gesprächszähler; einen kleinen Strom bei +2=o V zur momentanen Betätigung der gashaltigen Ventilröhren; Batterie C mit -42 V, die einundzwanzig Zellen umfaßt und die kleine negative Prüfbatterie zur Mehrpotentialwahl ist; Batterie D mit -f-22 V, die elf Zellen umfaßt und bei der Mehrpotentialwahl die kleine positive Prüfbatterie ist.
  • Batterie A ist die einzige Batterie von wesentlicher Größe. Die Batterien C und D können die kleinsten im Handel gängigen Typen sein, während Batterie B kaum, wenn überhaupt, größer sein muß. ' Die Batterien A, B und C liegen normalerweise in Dauerladung, die erste an einem Ladegenerator, wenn die Stromentnahme stark ist, und die beiden letzteren an Gleichrichtern. Zu Zeiten geringer Belastung und vielleicht sonstwann können die Batterien B und C von den Ladeeinrichtungen abgetrennt werden. Zu solchen Zeiten kann dann Batterie D von dem Gleichrichter geladen werden, der normalerweise Batterie C in Dauerladung betreibt.
  • Das Potential der Hauptsammelschienen der Zentrale wird vermittels eines Zellenschalters zwischen den Grenzwerten -48 V und -5i V gehalten. Es wird nicht als notwendig erachtet, anderswo Zellenschalter anzubringen, da die geringe Stromentnahme die Spannung an diesen anderen Punkten mehr oder weniger konstant bleiben läßt.
  • Alle Batterien und ihre Schaltungen sind für eine nachladende Ladespannung von 2,3 V ausgelegt.
  • Es wird angenommen, daß die Spannung der Zellen von Batterie A niemals unter i,8 und selten unter 2 V abfällt. Es wird weiter angenommen, daß die Zellenspannung von Batterie B nirgendwann unter 1,9 V absinkt, und es wird auch angenommen, daß die Zellenspannung der Batterien C und D zwischen den Grenzwerten 1,9 und 2,1 V gehalten wird, doch können diese Grenzwerte wesentlich überschritten werden, ohne den Betrieb zu stören.
  • Die Spannung der einzelnen Zellen der Batterien C und D muß zwischen den Grenzen 1,7 und 2,5 V gehalten werden, obwohl Versuche zeigen, daß die obere Grenze erhöht werden kann, ohne die Wählzuverlässigkeit zu gefährden. Die untere Grenze von 1,7 V ist ohnehin die niedrigste Spannung, die irgendeine Akkumulatorenzelle überhaupt zu irgendeinem Zeitpunkt haben sollte. Die Anlage ist für eine Durchschnittsspannung von 2 oder 2,1 V pro Zelle berechnet, wobei letzterer Wert die übliche Spannung ist, die sich ergibt, wenn eine Batterie in Dauerladung gehalten wird, wie das bei Batterie C der Fall ist.
  • Die Zellen der Batterien A und B werden als Reserve für die der Batterien C bzw. D gehalten. Die Umschaltung wird durch einen mehrpoligen Umschalter mit zwei Stellungen bewerkstelligt. Es ist nicht erforderlich, daß beim Umlegen des Schalters j ede Batterie dieselbe durchschnittliche Zellenspannung besitzt. Batterie C kann beispielsweise an der unteren Grenze von 1,6 V pro Zelle liegen, während Batterie A sich an der oberen Grenze von 2,3 V pro Zelle befindet, oder umgekehrt. Wichtig ist nur, daß alle Zellen in jeder Batterie so weitgehend wie möglich unter sich dieselbe Spannung haben und innerhalb der vorgenannten Grenzen liegen sollen, und es ist nicht wesentlich, daß die Spannung der Zellen von Batterie C dieselbe ist wie die derer von Batterie D.
  • Wenn die Spannungen EC (Fig. i a) an die t-Ader angelegt werden, ist es wesentlich, daß andere an diese Ader zu anderen Zwecken als zum Ansprechen angelegte Spannungen nicht innerhalb der Prüfspannungsbereiche kommen sollen, wie sie in der Tabelle aufgeführt sind. Für solche anderen Zwecke kann die t-Ader Erde angelegt haben, -48 V innerhalb der äußersten Grenzen von -46 bis -55, obgleich diese äußersten Grenzen in normalem Betrieb nicht vorkommen, und +5o V innerhalb der äußersten Grenzen von -f--45 und -f-55. Die wichtigen Spannungen sind die niedrigste negative Spannung von 46 V und die niedrigste positive Spannung von 45 V.
  • Wenn wir wieder auf die Tabelle Fig. i a zurückkommen, so sind die in Spalte EC genannten Spannungen diejenigen, die an den Kontakten T zu Prüfzwecken benutzt werden. Das höchste negative EC-Potential, Nr. -=o, kommt von der neunzehnten Zelle der Batterie C, die ein höchstes Potential von fast 44 V (normal 40 V) bei einer durchschnittlichen Zellenspannung von 2,3 V haben kann. Da die Minimumspannung von Batterie A -46 V beträgt, so besteht eine Differenz von mindestens 2 V zwischen der maximalen Prüfspannung EC und der minimalen Betriebsspannung an T, eine Kombination, die in normalem Betrieb nie auftritt. Dieser Unterschied ist indessen genügend groß, um falsches Arbeiten zu verhindern. Wenn die Spannung EC Nr. -=o gleich der Spannung von Batterie A werden dürfte, so könnte in Augenblicken der Mehrfachzählung von Gesprächen falsches Wählen auftreten, wenn, und nur wenn die im Minimum vorliegenden - 46 V vor Batterie A kurzzeitig an Ader t angelegt werden, urr das Mehrfachzählrelais LMR- ansprechen zu lassen, Das höchste positive Potential EC, Nr: -E-6, beträgt -E-25 V, was genügend unterhalb der Minimalspannung von Batterie B mit -E-45 V liegt.
  • Aus- vorstehendem ist zu ersehen, däß die Versorgung mit Prüf- und anderen Potentialen zur Mehrpotentialwahl nicht schwierig oder kostspielig ist; wenn man auf Verdrahtung und Absicherung genügend Sorgfalt verwendet, so ist eine zuverlässige Mehrpotentialwahl gesichert; insoweit als die Gleichstromversorgung beteiligt ist. . Mehrpotentialwählbetrieb Wählerschema (Fig. z) Allgemeines Im vorstehenden wurde die Mehrpotentialwahl in ihrer Anwendung auf die Wähleinrichtungen innerhalb des Amtes beschrieben. Für Verbindungen zwischen Ämtern 'wird zwischen den Speichern A und T' eine direkte - Gleichstromimpulswahl verwendet. Zum besseren Verständnis der Wählerschaltungen sollte man ein klares Bild von dem Wählerschema haben, d. h. wie - die verschiedenen Schaltungen unter sich verbünden sind und in welcher Reihenfolge - sie arbeiten. Ein typisches Wählerschema für ein Gebiet mit einem Fassungsvermögen von zehn Millionen Leitungen ist in Fig. 2 schematisch gezeigt. Dieser Plan folgt dem üblichen Schema des wohlbekannten Motorwählersystems. Die Teilnehmerleitungen' endigen in den Kontaktbänken von ersten Anrufsuchern, Leitungswählern sowie kombinierten Leitungswählern und Anrufsuchern, die kurz als kombinierte Schaltungen bezeichnet werden. Die ersten Anrufsucher und kombinierten Schaltungen sind über -A-Verbindungssätzen mit den Kontaktbänken von zweiten Anrufsuchern. verbunden, die sich mit den ersten Gruppenwählern und- B-Verbindungssätzen zu den wohlbekannten Verbindungsschaltungen zusammensetzen. Die Kontaktbänke der ersten Gruppenwähler liegen an zweiten Gruppenwählern - usf. bis zu den Leitungswählern und kombinierten Schaltungen. Bei Wählanlagen kleineren Umfangs werden die dann nicht benötigten Gruppenwähler weggelassen.
  • Hilfsschaltungen sind der Verteiler und Anlasser, der R-Verbindungssatz und der A-Speicher. - Abgehende Verbindungsleitungen lassen sich je nach den vorliegenden Bedürfnissen an die Kontaktbank des ersten, zweiten, dritten oder vierten Gruppenwählers anschließen und die ankommenden Verbindungsleitungen können an zweiten, dritten oder vierten Gruppenwählern endigen, ebenfalls wie es die Verhältnisse erfordern.
  • Eine wesentliche Eigenschaft des Universalsystems ist es, daß alle vieradrigen Wähler- und Anrufsucherschaltungen, die im Zug des Gesprächsaufbaus liegen, aus einer der drei Formen der Universalwählerschaltung (Fig. 5) bestehen. Ein A-Verbindungssatz (Fig: 7) aus zwei Relais wird benutzt, um eine kombinierte Schaltung oder einen ersten Anrufsucher an die Kontaktbänke des zweiten Anrufsuchers anzuschalten, und ein B-Verbindungssatz (Fig. 8) aus einem Relais F wird benutzt, um den zweiten Anrufsucher mit dem ersten Gruppenwähler zu verbinden und die Verbindungsschaltung zu bilden. Die gleiche universelle Wählerschaltung wird auch für ankommende Verbindungsleitungen in Verbindung mit T-Verbindungssätzen benutzt, die aus Relaisgruppen bestehen, die in Zahl und Anordnung je nach der Art des am anderen Ende angeschlossenen Amtes variieren (s. Zusammenstellungsschema Fig. zg). Verteilung der Teilnehmerleitungen Da das Universalsystem ein Dezimalsystem ist, sind die Teilnehmerleitungen in Blocks oder Gruppen zu je hundert eingeteilt. Diese Leitungen endigen, wie eben erwähnt, in den Kontaktbänken von ersten Anrufsuchern, Leitungswählern und kombinierten Schaltungen. Die Teilnehmerleitungen sind in den Kontaktbänken der Leitungswähler und kombinierten Schaltungen in numerischer Reihenfolge angeordnet, und diese Wähler beginnen ihre Suche bei Leitung Nr.=. Diese Anordnung ist für die Ersten Anrufsucher nicht zweckmäßig, da Teilnehmer Nr. zoo stets verhältnismäßig lange auf das Amtszeichen zu warten hätte. Um diese Zeit herabzusetzen, wird jeder Block von hundert Teilnehmerleitungen in zwei Untergruppen zu je fünfzig eingeteilt, die als obere, U, und untere Untergruppe L bekannt sind. Diese beiden Untergruppen sind mit den oberen bzw. unteren Hälften der Kontaktbänke der ersten Anrufsucher verbunden. Die ersten Anrufsucher sind entsprechend in zwei Untergruppen eingeteilt, wobei die eine Untergruppe U ihre Ruhestellung links hat und zunächst die obere Gruppe 'von fünfzig Leitungen bedient; während die andere, L; ihre Ruhestellung rechts hat und zunächst die untere Gruppe von fünfzig Leitungen bedient. Da kombinierte Schaltungen ihre Ruhestellung immer links haben müssen, müssen Teilnehmer in der unteren Hälfte der Kontaktbank in den Hauptverkehrsstunden stets etwas länger auf das Amtszeichen warten, wenn kombinierte Schaltungen benutzt werden müssen; alle Teilnehmer haben etwas länger zu warten, wenn ihre zugehörigen Anrufsucher erster Wahl alle besetzt sind und Anrufsucher der zweiten Wahl benutzt werden. Die Wählrangfolge ist derart, daB ein Teihiehmer stets durch einen Anrufsucher erster Wahl aufgesucht wird, falls einer frei ist; ist keiner frei, dann durch einen Anrufsucher der zweiten Wahl, falls einer frei ist; und endlich durch eine kombinierte Schaltung, wenn überhaupt kein Anrufsucher frei-ist. Verteilerschaltungen (Fig.7) Jede Untergruppe von Teilnehmerleitungen U und L hat ihre eigene -Anlaß- und Verteilerschaltung. Wenn ein Teilnehmer abhebt, so wählt der zugehörige Verteiler einen A-Verbindungssatz erster Wahl, wenn einer frei ist, und wenn keiner frei ist, einen A-Verbindungssatz zweiter Wahl, und wenn auch von diesen keiner frei ist, dann einen A-Verbindungssatz, der mit einer kombinierten Schaltung verbunden ist. Auf keinen Fall wird für eine bestimmte Verbindung mehr als ein A-Verbindungssatz gewählt. Wenn zwei Teilnehmer derselben Fünfzigergrüppe gleichzeitig abheben, so muß einer von ihnen warten, bis der zuerst vom A-Verbindungssatz Erreichte zum Speicher durchverbunden ist. Unter normalen Verkehrsverhältnissen dauert dies etwa z Sekunde.
  • Verteilung der ersten Anrufsucher und kombinierten Schaltungen Die beiden Untergruppen der ersten Anrufsucher U und L und die kombinierten Schaltungen sind mit den Kontaktfeldern der zweiten Anrufsucher über A-Verbindungssätze verbunden. Es ist üblich, diese Untergruppen aufzuspalten, und sie nach zwei oder drei Gruppen von Verbindungssätzen zu führen, um den abgehenden Verkehr so besser zu verteilen. Um die Freiwahlzeit zu verkürzen, sind die zweiten Anrufsucher, die zu den Verbindungssätzen gehören, ebenfalls in zwei Untergruppen eingeteilt, nämlich eine obere, U, und eine untere, L, mit den Ruhestellungen links bzw. rechts. Die Aufnahmefähigkeit der Kontaktbänke der zweiten Anrufsucher ist hundertzwanzig. Somit sind sechzig A-Verbindungssätze mit der Untergruppe U und sechzig mit der Untergruppe L verbunden. Wenn ein Teilnehmer abhebt und der zugehörige Verteiler einen A-Verbindungssatz zuteilt, so markiert er auch die passende Gruppe von B-Verbindungssätzen als erste Wahl für die R-Verbindungssätze, die alle gleichzeitig durch den Verteiler zur Freiwahl angelassen werden. Wenn der A-Verbindungssatz mit der oberen Hälfte des zweiten Anrufsucherkontaktfeldes verbunden ist, so wird er von einem zweiten Anrufsucher der U-Gruppe oder der ersten Wahl aufgesucht, falls einer frei ist. Das Finden der anrufenden Leitung Nachdem der Verteiler einen freien A-Verbindungssatz gewählt hat, steuert er den zugehörigen ersten Anrufsucher oder je nachdem die kombinierte Schaltung zu der anrufenden Leitung hin. Anordnung der B-Verbindungssätze, R-Verbindungssätze und A-Speicher Die U- und L-Gruppen der B-Verbindungssätze sind mit den ungeradzahligen bzw. geradzahligen Klemmen in den Kontaktfeldern der B-Verbindungssatzsucher der R-Verbindungssätze verbunden. Die R-Verbindungssatzsucher sind achtarmig, und ihre Bänke können sechzig Verbindungen aufnehmen, eine Anzahl, die mehr oder weniger mit der Zahl der Verbindungsleitungen übereinstimmt, die erforderlich ist, um ein volles Feld von hundertzwanzig A-Verbindungssätzen zu bedienen. Infolge dieses Zusammentreffens ist eine Gruppe von R-Verbindungssätzen für jede Gruppe von B-Verbindungssätzen oder Verbindungsleitungen vorgesehen. Die R-Verbindungssätze sind von zwei Anlaßrelais BSRz und BSR2 abhängig. Wenn sich BSR z erregt, läßt es alle freien R-Verbindungssätze zur Freiwahl an und macht in erster Linie alle freien B-Verbindungssätze der U-Gruppe zugänglich. Erregt sich BSR 2, so veranlaßt es ebenfalls Freiwahl aller freien R-Verbindungssätze, macht ihnen aber in erster Linie die L-Gruppe der B-Verbindungssätze zugänglich. Wenn alle B-Verbindungssätze erste Wahl belegt sind, wird als zweite Wahl automatisch die andere Gruppe zugänglich gemacht.
  • Jede senkrechte Anschlußreihe im Kontaktfeld des mit einem A-Verbindungssatz verbundenen Verteilers ist ebenfalls mit dem entsprechenden Relais BSR verbunden. Da die A-Verbindungssätze auf zwei oder drei Gruppen von Verbindungssätzen verteilt sind, sind zwei oder drei Relais BSR z und BSR 2 entsprechend der Kontaktbank des Verteilers in Vielfach gelegt.
  • Die Speichersucher der R-Verbindungssätze sind ebenfalls achtarmige Freiwähler mit sechzig Anschlüssen. Ihre Bänke sind mit den A-Speichern verbunden. Wenn die Anzahl Speicher weniger ist als sechzig, so sind manche Speicher zweimal, eventuell dreimal in Vielfach gelegt, um Freiwahlverzögerungen infolge unbelegter Klemmen zu vermeiden. Die Wahl des A-Verbindungssatzes Der Verteiler erregt das passende BSR-Relais sofort nach der Belegung des A-Verbindungssatzes. Relais BSR erregt alle freien B-Verbindungssatz-Sucher in der Gruppe und ein B-Verbindungssatz der Untergruppe erster Wahl wird mit einem R-Verbindungssatz verbunden, wenn ein B-Verbindungssatz in dieser Untergruppe frei ist; wenn nicht, so wird ein B-Verbindungssatz in der anderen Untergruppe oder Gruppe zweiter Wahl gewählt. Der R-Satz veranlaßt unmittelbar nach der Belegung eines freien B-Satzes die Speichersucher zur Freiwahl und Suche nach einem freien A-Speicher. Die Freiwahlzeit nach dem B-Satz und die anschließende Freiwahl nach dem A-Speicher ist unter normalen Betriebsbedingungen sehr kurz.
  • Unmittelbar nachdem der A-Speicher angeschaltet ist, steuert er den zweiten Anrufsucher nach dem anrufenden A-Satz.
  • Wenn die Teilnehmerleitung in der Bank des ersten Anrufsuchers günstig liegt, wird sie zuerst von dem ersten Anrufsucher erreicht. Wenn aber der A-Satz verhältnismäßig günstiger im Feld des zweiten Anrufsuchers liegt, kann es sein, daß zuerst er vom zweiten Anrufsucher erreicht wird. Wenn beide Wählvorgänge beendigt sind, ist der Teilnehmer nach dem Speicher durchgeschaltet und bekommt Amtszeichen. Die Geschwindigkeiten von Anrufsucher und Wähler Die Freiwahl der vieradrigen ersten und zweiten Anrufsucher vollzieht sich mit einer Geschwindigkeit von hundert Schritt in der Sekunde. Die Kontaktbank hat hundertzweiundzwanzig Anschlüsse, und die zum Überwechseln an jedem Ende des Feldes erforderliche Zeit entspricht etwa fünf Anschlüssen, so daß, in Schritten gerechnet, die gesamte zurückgelegte Strecke für einen kompletten Zyklus hundertzweiunddreißig beträgt. Mit anderen Worten, der Wähler macht seinen vollen Rundgang in 1,32 Sekunden.
  • Die achtadrigen Hilfssucher bewegen sich mit sechzig Schritt in der Sekunde. Das Aufnahmevermögen der Bank eines achtadrigen Suchers ist einundsechzig, und somit ist unter Berücksichtigung des Umwechselns an beiden Enden die gesamte zurückgelegte Strecke in Schritten gerechnet eirundsiebzig. Mit anderen Worten, ein achtarmiger Wähler überstreicht seine volle Kontaktbank in 1;2 Sekunden.
  • Die Bewegung der Gruppenwähler und letzten Gruppenwähler läßt sich verschieben, bis die Ziffer gewählt worden ist, oder die Bewegung kann auch unmittelbar nach Beginn des Wählers einsetzen. Im ersten Fall wäre eine Bewegung mit großer Geschwindigkeit erforderlich, um Verzögerungen in solchen Fällen zu vermeiden, wo die zu wählende Verbindungsleitung am anderen Ende der Kontaktbank liegt. Im zweiten Fallassen sich geringere Geschwindigkeiten anwenden, so daß der Wähler ein kurzes Stück hinter der ablaufenden Nummernscheibe hinterdreinläuft. Dies ist das beim Universalsystem benutzte Verfahren und: die gewählte Geschwindigkeit beträgt sechzig Schritt in der Sekunde bei den zehn Gruppen von Verbindungsleitungen, die über die erste oder obere Hälfte der Kontaktbank, wie in Fig.4 gezeigt, verteilt sind. Bei einer Anordnung wie der in Fig.4 gezeigten, erreicht der Wähler Stellung 8 oder 9 zu dem Zeitpunkt, wo das Wählen aufhört, wenn beispielsweise die Ziffer o gewählt worden ist, und die nachfolgende Freiwahl wäre sehr kurz, falls eine oder mehrere der einzelnen Verbindungsleitungen frei sind, jedoch etwas länger, falls eine seitlich versetzte Verbindungsleitung in der unteren Hälfte gewählt werden muß. -Da die Zehnerstellungen in den Leitungswählern zehn Schritte auseinanderliegen, kann der Leitungswähler sich mit derselben Geschwindigkeit, wie die Anrufsucher bewegen, nämlich hundert Schritte in der Sekunde. Um bei der Wahl der Einerstellen ein Überschießen zu vermeiden, wird die Wahl verschoben, bis die Einerstellen durchgewählt worden sind. Das folgende Nachlaufen des Wählers ist bei seiner Geschwindigkeit von hundert Schritten in der Sekunde natürlich sehr kurz.
  • Gesamtzeit bis zum Erhalt des Amtszeichens Sobald ein erster Anrufsucher zur Freiwahl anläuft; holt sich ein R-Satz einen B-Satz und sodann einen A-Speicher, worauf der Speicher den zweiten Anrufsucher veranlaßt, den ersten Anrufsucher zu belegen. Der Anrufende erhält Amtszeichen vom Speicher, wenn sowohl der erste wie der zweite Anrufsucher mit ihrer Wahl fertig sind. Die Freiwahlzeit des ersten Anrufsuchers unter verschiedenen Betriebsbedingungen ist in Tabelle I und die des zweiten Anrufsuchers in Tabelle II gezeigt. Da die beiden Freiwahlvorgänge gleichzeitig ablaufen, so wird die Zeit, nach der der Anrufende Amtszeichen erhält, durch den am längsten dauernden von ihnen entschieden. Es ist ersichtlich, daß in den meisten Fällen der zweite Anrufsucher mit der Verbindung zuletzt fertig sein wird. Die Durchschnittszeit bis zum Ertönen des Amtszeichens errechnet sich zu 1,15 Sekunden mit einem Minimum von o,8 Sekunden und einem Maximum von 2,4 Sekunden. Dieses Maximum tritt allerdings nur einmal bei etwa hundert Gesprächsverbindungen auf.
  • Die obererwähnten Wählerumlaufgeschwindigkeiten, auf Grund derer die Tabellen I und II berechnet sind, lassen sich sicher einhalten, und sie sind bereits beträchtlich überschritten worden.
    Tabelle I
    Verzögerung des Amtszeicheneinsatzes in Sekunden infolge des ersten Anrufsuchers
    A-Sätze
    Erste Wahl (800/0) Zweite Wahl (2o0/0) Durchschnitt
    I b ( b b
    z: Verteiler spricht an . . . . . . . . . .. o,15 0,15 0,15 0,20 0;20 0;2o 0,16 o,16 o,16
    2. Anrufsucher spricht an . . . . . . . 0,20I 0;45I 0,70I 0,95
    z,20' 1,45
    0,35I o,öo
    o,84
    Summe.. ................ .... 0,35 o,öö o,85 I 1,15 I 1,40 1,65 0;5z' o,76 z,00
    a = Leitung Nr: i 5, Erste Wahl Durchschnitt für alle Leitungen
    b = Leitung Nr. 5o 5. Zweite Wahl vierzehn Verbindungen pro hundert Leitungen in allen Fällen o,73 Sekunden
    c = Leitung Nr. ioo q. Kombiniert Daten: E. B: H. C= 1,5
    H. T. . . = 2 Minuten
    P. . ..... = 0,001
    Tabelle II
    Verzögerung des Amtszeicheneinsatzes in Sekunden infolge des zweiten Anrufsuchers
    B-Sätze
    Erste Wahl (9ö /) - Zweite Wahl (io o/) Durchschnitt
    a I b I c a I b 1 c I a j b I c
    Verteiler läßt R-Sätze an . . ....... 0,15 0,15 0,15 0,20 0,20 0;20 0,15 0,15 0,15
    R-Satz wählt B-Satz . . . . . . . . . . . . . o;25 0,25 0,25 0,25 0,25 0,25 0,25 0,25 0;25
    R-Satz wählt B-Speicher ......... 0,20 0,20 0,20 6,35 0,35 0,35 0,22 0,22 0,22
    2: Anrufsucher wählt A-Satz ...... 0,20 0,50 0,80 1;0ö 1,30 1,6ö o,28 0,58 0,72
    Zusammen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,8ö I 1,i0 ! 1,40l 1,8o I 2,10 I 2,40 , 0,90 1 1,20 I 1,34
    a - Ohne Freiwahl durch zweiten Anrufsucher c = Maximale Freiwahl durch zweiten Anrufsucher
    b = Durchschnittliche Freiwahl durch zweiten Anrufsucher Mittelwert über alle Fälle genommen 1,15 Sekunden;
    Gesamtzeit bis zum Frei- oder Belegtsignal Von Augenblicken mit Spitzenlast abgesehen, wo alle Verbindungsleitungen belegt sind und andauernde Freiwahl stattfindet, folgt der Wähler eng dem Ablauf der Nummernscheibe, nur daß, wie oben erwähnt, die Einerwahl bis zur völligen Ankunft der Einerstelle verschoben wird. Da der Leitungs- oder kombinierte Wähler sich mit einer Geschwindigkeit von hundert Schritten in der Sekunde bewegt, wird auf die angerufene Leitung o,2 bis 0,3 Sekunden, nachdem die Nummernscheibe zur Ruhe gekommen ist, aufgeprüft. Unmittelbar darauf folgt je nachdem Belegtzeichen oder Freizeichen.
  • Es ist zu unterstreichen, daß in den Fällen, wo beim Universalsystem Verzögerungen durch durchdrehende Freiwahl eintreten, der Anruf bei allen anderen Systemen, das Motorsystem ausgenommen, überhaupt vergebens wäre, da dort keine Mittel vorhanden sind, um in Augenblicken von Spitzenlast einen Anruf zu speichern, wenn alle Verbindungsleitungen belegt sind. Arbeitsweise der Wähleinrichtungen (Fig. 3) Aufsuchen des anrufenden Teilnehmers durch den ersten Anrufsucher In Fig. 3 sind nur ein paar wesentliche Ausschnitte aus den Schaltungen dargestellt. Weitere Einzelheiten und die ausführliche Beschreibung der Schaltungen folgen weiter unten. Der Antriebsmagnet PSi des ersten Anrufsuchers oder der kombinierten Schaltung (Fig. 7) und Relais A R erregen sich über den Ruhekontakt von GVR in der Verteilerschaltung (Fig. 7), wenn Relais GR anspricht. A R trennt Arm T i von der Belegungserde der Ader t und verbindet ihn statt dessen über die a-Ader mit der Kathode c von Ventil V. Das Potential EC (s. Fig. i a) ist im Falle eines Teilnehmers, der abhebt, Nr. --f-2 und liegt an Klemme 6 der Kontaktbänke des ersten Anrufsuchers, Leitungswählers und der kombinierten Schaltungen (Fig. 3a) über den Arbeitskontakt des Teilnehmerrelais (Fig. 6).
  • In Fig.3 ist angenommen, daß die Kontaktbankanschlüsse des Leitungswählers und ersten Anrufsuchers in einem ungebrochenen Vielfach liegen, so daß der erste geprüfte Anschluß T der erste Zehner-oder Belegtschritt BP ist, mit dem das Potential EC Nr. +:i verbunden ist (Fig: i a). Die Schritte i und :z sind als frei eingezeichnet und mit ihren negativen Potentialen Nr. - i bzw. - 2 verbunden. Die Schritte 3, 4 und io sind im Ortsverkehr angerufenen Teilnehmern zugehörig eingezeichnet und somit über das Mehrfachzählrelais LMR in Reihe mit Gleichrichter S (-) geerdet (s. Fig. 3a). Schritt 5 gehört zu einem Teilnehmer, der abgehoben hat, und ist offen (s. auch Fig. 3). Klemme 6 liegt, wie oben erwähnt, an dem positiven Potential Nr. -f-2, das dem Fall des Abhebens entspricht. Schritt 7 ist frei und mit seinem normalen Potential EC Nr. - 7 verbunden. Anschluß Nr. 8 ist direkt geerdet, ein vorübergehender Zustand, der beim Wählen auftritt. Anschluß 9 liegt an EC Nr. -f-4, das Leitungsidentifizierpotential, das an die t-Ader der anrufenden Leitung gelegt wird, wenn das Identifizierrelais IR anspricht (s. Fig. 3a). Anschluß ii ist der zweite Zehner- oder Belegtschritt BP und mit EC Nr. -f- i verbunden. Einer dieser BP-Schritte erscheint vor und hinter jeder Zehnergruppe von Leitungen in den Kontaktfeldern der Leitungswähler und auch in denen der ersten Anrufsucher, falls das Vielfach gemeinsam ist. Die folgenden Klemmen i, 2, 3 und 5 sind als frei eing@zeichnet und bilden einen Sammelanschluß. Anschluß 4 ist eine freie Einzelleitung eines Teilnehmers. Man bemerke, daß die Sammelanschlußleitungen nicht in einer Zahlenreihe zu liegen brauchen, daß aber alle Anschlüsse zwischen demselben Paar von BP-Schritten liegen müssen.
  • Relais FR des Verteilers (Fig. 3) verbindet EG z -E- 2 und EG 2 -[- 2 mit den Gittern G x bzw. G 2 der Röhre V, so daß, wenn Arm T= Schritt 6 erreicht, an dem EC + 2 liegt, und nur bei diesem Kontakt, die notwendige Potentialreihe vollständig ist, V GV zünden läßt und GP GYR betätigt und somit den Stromkreis von PS z und A R unterbricht. Der Abfall von PS i hält den ersten Anrufsucher auf den Kontakten der anrufenden Leitung fest, und AR macht über seinen Ruhekontakt Kontakt T rasch gegen Erde belegt. Kurz darauf erregt sich das Trennrelais COR, und das Potential EC wird weggenommen. Der Zustand der t-Ader ist dann wie in Fig. 3 a gezeigt. Das Aufsuchen des ersten Anrufsuchers durch den zweiten Anrufsucher Wenn ein freier R-Satz, B-Satz und Speicher gewählt worden sind, so spricht RBR in der Speicherschaltung (Fig. 3) an, und Erde auf der b-Ader über die Ruhekontakte von GVRi und GVR2 betätigt AR und sodann PS 2 des zweiten Anrufsuchers. AR trennt Arm T2 von der Belegungserde und verbindet ihn statt dessen mit der a-Ader und den Kathoden der Ventile V i und V2. EG r + 3 und EG2 + 3 liegen normalerweise an Gitter G i bzw. G 2 von V i und EG i +i und EG2 + i an den Gittern von Y2. Letzteres ist in diesem Stadium nicht beteiligt, da kein Potential EC +i am T-Kontakt irgendeines zweiten Anrufsuchers liegt.
  • Wenn Arm T2 in Freiwahl dreht, kann er sechs verschiedene mögliche Zustände antreffen: (i) Kontakt i, 3 und 7: t-Ader geerdet über das Mehrfachzählrelais LMR und Gleichrichter S (-) (s. Fig. 3a). Dies bedeutet, daß die ersten Anrufsucher durch abgehendeVerbindungenbelegt sind. (2) Kontakt 4: t-Ader direkt an Erde, was bedeutet, daß soeben nach einer anrufenden Leitung gesucht wird. (3) Kontakt 5: t-Ader an positiven 50 V aus der Batterie, was angibt, daß eben das Identifizierreiais IR betätigt wird. (4) Kontakt 9: t-Ader an 48 V negativer Spannung aus der Batterie, was angibt, daß eben eine Mehrfachzählung stattfindet. (5) Kontakt 2: t-Ader offen, was angibt, daß ein B-Satz zweiter Wahl nicht zugeteilt ist. (6) Kontakt 8: t-Ader an Potential EC + 3. Dies ist das Potential, das den anrufenden A-Satz kennzeichnet, und wenn es festgestellt wird, dann zündet V i das Ventil GV i.
  • Die größte Anzahl von A-Sätzen, die mit derselben vollen Kontaktbank eines zweiten Anrufsuchers verbanden werden können, an denen EC +3 gleichzeitig auftreten kann,. ist gleich der Anzahl in Tätigkeit befindlicher Verteilerschaltungen, die zu der entsprechenden Gruppe B-Sätze Zugang haben.
  • Wählvorgang durch die Gruppenwähler (Big. 3) Wenn der Teilnehmer wählt, so rückt der Speicher-Wähler ED im Speicher seine Arme DB i und DB 2 auf die der gewählten Ziffer entsprechenden Kontakte, und die entsprechenden Potentiale EGz und EG2 werden an die Gitter G i und G?, von Ventil V i angelegt. Wenn ein Speicherwähler ED von Stellung o nach i vorrückt, schließt er den Grundstromkreis, indem er: Relais RSR -und nebenbei auch das abfallverzögerte. Relais PRR ansprechen läßt. RSR trennt das Speicherauslöserelais RRR von der b-Ader und die beiden doppelten Prüfrelais R T i R .und. R T 2 R von der a-Ader und legt statt dessen' Erde an die b-Ader über die Ruhekontakte von GVRi und GVR2 und verbindet die a-Ader mit den Kathoden Ci und C g, von GV i und GV 2. Relais A R und Kupplung PS3 des Gruppenwählers sprechen an, und der Wähler sucht nach einer freien Verbindungsleitung mit demjenigen Potential EC, das die durch den Ziffernspeicher ED eingestellte Potentialreihe vervollständigt. Wenn diese Reihe vollständig ist, zündet V i das Ventil G V i, worauf G VR i anspricht und die Erde von der b-Ader wegnimmt. Die Relais RSR; AR und der Magnet PS3 lassen rasch los, und der Wähler kommt zur Ruhe auf den Kontakten der Verbindungsleitung, die zu dem gewählten zweiten Wähler führt. GVRz betätigt GSRi. GSRi löscht das Gasventil GVr, worauf GVRi abfällt und seinerseits GSR i abfallen läßt. GSR i ist abfallverzögert und erlaubt Zeit zur Entionisierung von GVi und damit sich RSR nicht zu früh erneut erregen kann, was sonst auftreten würde, da eine Seite des Stromkreises von RSR beim nächsten Speicherwähler ED mit Batterie verbunden gefunden wird,. falls der Anrufende rascher wählt, als der Wähler nachkommt, wie dies oft der -Fall ist. Wenn A R abfällt, macht es die gewählte Verbindungsleitung vorübergehend über einen Ruhekontakt nach Erde belegt.
  • Wenn PS3 abgefallen ist, machen die Arme A, B und C Kontakt mit der Verbindungsleitung zu dem Wähler dahinter, und es bildet- sich ein Stromkreis von Erde über Widerstand R i, Kopfkontakt ONC 4 des gewählten Wählers, Ader a, Ruhekontakt von RSR, Hochohtnwicklung von Prüfrelais RTi R zur Batterie: RTi R spricht an und legt parallel zu seiner Hochohmwicklung seine Niederohmwicklung in Reihe mit dem niederohmigexi Prüfrelais RT2R und macht die Verbindungsleitung zu einem gleich zu erklärenden Zweck belegt. RT2R spricht an, und. wenn GVRi seinen Ruhekontakt schließt, bildet sich -ein Stromkreis -von Erde über Ruhekontakt GVRi, Ruhekontakt GVR2, Ruhekontakt RSR,- Arbeitskontakt PRR, Arbeitskontakt RT 2 R, Ruhekontakt RER und die Wicklung des weitergebenden Steuerwählers E0 nach Batterie. E0 spricht an und rückt einen Schritt. vor, wobei es den Speicher zur Steuerung des nächsten Wählers durch die nächste gespeicherte Ziffer umstellt. PRR; dessen Stromkreis gleichzeitig mit dem von RSR `unterbrochen worden war, hält, da es abfallverzögert ist, seinen Arbeitskontakt, nachdem GVR z wiederum seinen Ruhekontakt geschlossert hat, hinreichend lang geschlossen; um den rasch ansprechenden Steigradwähler E0 über die eben beschriebene Schleife ansprechen zu lassen.
  • Der Kopfkontakt ONC4 öffnet sich, wenn der Wähler die Ruhelage verläßt; bevor dies aber der Fall ist, werden die Kathoden der Ventile V i und V 2 mit der a-Ader durch RSR verbunden. Da eine Erdung keine der Potentialreihen vervollständigen kann, sprechen die Ventilröhren nicht an. Alle Gruppenwähler arbeiten in genau derselben Weise. Doppelprüfung Zwei oder mehr Wähler können im gleichen Zeitraum von 3 ms auf dieselbe Verbindungsleitung aufprüfen. Wenn dies der Fall ist, sind die Arme A der zwei oder mehr Wähler parallel mit demselben Prüfwiderstand R i verbunden. Alle. Prüfrelais RT i R ziehen an; sollten aber zwei oder mehr ihren Arbeitskontakt gleichzeitig schließen, so fällen alle ab, weil RT i R @ so eingestellt ist, daß es abfällt, wenn der Strom durch seine niederohmige Wicklung so stark absinkt. Praktisch mögen die Relais RT i R vielleicht kurzzeitig brummen, aber früher oder später schließt ein Relais seinen Arbeitskontakt zuerst und sperrt die anderen wirksam aus. Die Speicher; die bei einer Doppelprüfung als zweitbeste hervorgehen, schließen einen Stromweg über. den Ruhekontakt von R T 2 R anstatt über den Arbeitskontakt, wie zuvor erläutert, und dadurch betätigen sie das Belegtrelais DAR des R-Satzes über Arm C des Speichersuchers. DAR. läßt die bis dahin aufgebaute Verbindung bis zum ersten Gruppenwähler zurück einschließlich zusammenfallen und sendet ein Belegtzeichen zum Anrufenden, was der Anrufende vernimmt, wenn er nach beendeter Wahl den Hörer ans Ohr legt. Wahl durch den Leitungswähler Der Leitungswähler führt zwei Wählvorgänge durch statt des einen, den der Gruppenwähler vorninuut. Er wählt zunächst die spezielle Gruppe von zehn Leitungen, die der Zehnerstelle entspricht, worauf er die gewünschte Leitung in der gewählten Zehnergruppe aussucht. Da eine doppelte Prüfung nicht erforderlich ist, wenn erst einmal der Leitungswähler erreicht ist, spricht Relais RGR an, wenn E0 den Zehnerwählschritt erreicht. Wenn somit der Zehnerstellenspeicherwähler ED auf Schritt i geht, spricht RSR an, nicht aber PRR. Die Arme DB i und DB 2 des Zehnerstellenspeicherwählers werden durch nicht eingezeichnete Schaltmittel abgetrennt, und Ventil V i kann nicht ansprechen. Vor jeder Gruppe von zehn Leitungen befindet sich in der Bank; wie bereits erwähnt, ein Zehnerschritt oder Belegtschritt, der an E-C + i liegt, so daß immer, wenn Arm T 4 des Leitungswählers einen Zehnerschritt prüft, V?, das Ventil GV2 zündet und umgekehrt GVR2 das Relais GSR 2 ansprechen läßt. Jedesmal, wenn GSR 2 anspricht, schaltet es einen Zählwähler EC um einen Schritt weiter über den Ruhekontakt von RFR. Durch nicht gezeichnete Schaltmittel spricht RFR an, nachdem der zweitletzte Impuls der gewählten Ziffer hereingeschickt wurde. Wenn beispielsweise die Zahl 6 gewählt wird, so spricht RFR an, nachdem der fünfte Impuls eingegangen ist, und wenn auf den sechsten Impuls GSR2 anspricht, so spricht E0 anstatt EC an. E0 stellt den Speicher für die folgende Einerwahl um.
  • Der Einerspeicherwähler wird angeschaltet und die Einer werden ebenso durchgewählt. Wenn das zur Vervollständigung der Potentialreihe erforderliche Potential EC erreicht ist, zündet das Ventil GV i. RSR spricht an, und der Leitungswähler kommt auf der gewünschten Leitung zum Stehen. Wenn bei dieser letzten Wahl GSRi anspricht, veranlaßt es den R-Satz, Rufstrom auf die gewünschte Leitung zu geben.
  • Sammelanschlußgruppen in Leitungswählerbänken Wie in Fig. 3 gezeigt, wird eine Sammelanschlußgruppe zusammengestellt, indem man der erforderlichen Anzahl von Einzelleitungsschritten dasselbe Potential EC erteilt. Die Gruppe muß aber zwischen demselben Paar von Belegtschritten liegen. Der Leitungswähler arbeitet in derselben Weise, ob er einen Einzel- oder einen Sammelanschluß wählt. Angerufene Leitung ist belegt Eine Leitung wird belegt gemacht, indem man das Potential EC von Kontakt T wegnimmt oder eine direkte Erde an Kontakt T legt. In beiden Fällen ist der Leitungswähler nicht in der Lage, die Potentialreihe voll zu machen, und somit rückt er zum nächsten Zehnerschritt weiter, der am Potential EC + i liegt. Die Speicherschaltung ist so angeordnet, daß, wenn der Leitungswähler auf einem derartigen Zehnerschritt aufprüft, V 2 das Ventil GV 2 zündet. GV 2 läßt GVR2 anziehen, was seinerseits GSR2 ansprechen läßt. RFR erregt sich, und GSR2 läßt E0 noch einen Schritt vorrücken, in diesem Fall nach Schritt 7, und erdet dabei den C-Arm des R-Satzes. Das Belegtrelais DAR spricht an, läßt die Verbindung bis einschließlich zum ersten Gruppenwähler zurück zusammenfallen und legt Belegtzeichen an die anrufende Leitung. Anrufe mit verkürzter Nummer Normalerweise wird der Speicher erst freigegeben, wenn sämtliche Stellen durchgewählt sind. Es gibt aber viele Verbindungen, wo nur eine, zwei oder drei Stellen zu wählen sind. Um den Speicher bei solchen Verbindungen freizugeben, legt die gewählte interne Verbindungsleitung statt der üblichen Batteriespannung über ein A R-Relais kurzzeitig Erde an die b-Ader. Wenn RSR abfällt und seinen Ruhekontakt schließt, so spricht das mit Batterie verbundene Relais RRR an und gibt den Speicher frei. Der Speicher kann in jedem Stadium freigegeben werden, wenn die b-Ader geerdet wird. Fehlanruf Wenn eine Leitung Erdschluß bekommt oder der Teilnehmer 3o Sekunden nach dem Abheben noch nicht gewählt hat, so betätigt der Zeitschalter TA des Speichers das Relais RER. Relais RER erregt Relais RSR, und der erste Gruppenwähler macht Freiwahl wie üblich. Da der Speicherwähler die Ausgangsstellung noch nicht verlassen hat, sind die Gitter von Röhre V i mit den Potentialen EG i -i- 3 und EG2 -f-3 verbunden. Mit den Kontaktbänken der ersten Gruppenwähler sind einige Fehlanrufadern zum Leitungsaufsichtsbeamten verbunden. Ihre T-Kontakte liegen an Potential EC -E- 3. Wenn daher der Wähler eine dieser Leitungen erreicht, so arbeitet das Speicherauslöserelais RRR über den Arbeitskontakt von RER anstatt E0, das, wie bereits bemerkt, normalerweise über den Ruhekontakt von RER betätigt wird. Zu langsames oder unvollständiges Wählen Sollte der Teilnehmer die Anrufnummer nicht ganz durchwählenodermehr als 30 Sekunden zwischen dem Wählen der einzelnen Stellen verstreichen lassen, so betätigt der Zeitschalter RER wieder wie bei einem Fehlanruf. Die Ruhelagen aller Wählspeicher legen normalerweisedie Potentiale EG i + 3 und EG2 -f-3 an die Gitter von V i. In den Kontaktbänken aller Wähler, den ersten ausgenommen, liegen einige interne Verbindungsleitungen mit dem entsprechenden Potential EC -f-3, wodurch ein zu langsamer oder unvollständiger Anruf wie ein Fehlanruf automatisch von dem Speicher weggenommen und zu einer passenden internen Verbindungsleitung umgeleitet wird. Die Bewegung des Gruppenwählers beginnt schon beim Wählen Um unnötige Verzögerungen bei der Wahl zu vermeiden, beginnen die Gruppenwähler und die Leitungswähler bei der Zehnerwahl mit ihrer Bewegung sofort nach Eingang des ersten Wählimpulses.
  • Die Wahl der Einer beginnt wegen der großen Nachbarschaft der Kontakte erst, wenn die Einerstelle ganz durchgewählt ist. Arbeitsweise der universellen Wählerschaltungen (Fig. 5 bis 5e) Allgemeines Die universellen Wählerschaltungen (Fig.5) besitzen ein Anlaßrelais AR und außer bei Zusammenarbeit mit einem B-Satz (Fig. 8) oder einem Leitungsverbindungssatz (Fig. 16, 32 oder 3q.) ein Halte- und Auslöserelais BR. Im Falle der Zugehörigkeit zu solchen Verbindungssätzen wird ein Relais BR unnötig, da seine Aufgabe von jedem beliebigen Relais im Verbindungssatz übernommen werden kann, das am Ende des Gesprächs auslöst. Das Anlaßrelais A R hat noch eine weitere Aufgabe im Leitungswähler oder der kombinierten Schaltung (Fig.5b), wo es verwendet wird, um die gerufene Leitung, nachdem der vorhergehende letzte Gruppenwähler ausgelöst hat, belegt zu halten, bis der Angerufene einhängt. Die in Fig.5 gezeigte Schaltung ist die für erste Anrufsucher und interne zweite, dritte, vierte und letzte Gruppenwähler, die in Fig. 5 b ist für zweite Anrüisücher, erste Gruppenwähler und ankommende Verbindungsleitungswähler.
  • In Fig. 5 haben die Relais AR und BR drei Kontaktfedern. In Fig. 5a hat Relais AR ebenfalls drei Federn, aber BR-Relais ist keines vorhanden. In Fig: 5 b ist die Anzahl der Kontaktfedern bei Relais A R von drei auf fünf erhöht und bei BR von zwei auf sieben. Die Wicklungen der -beiden Relais sind jeweils bei allen Figuren dieselben.
  • Die Gestellfelder, wo die vieradrigen Sucher oder Wähler aufgebaut sind, sind identisch und haben Vorkehrungen zum Einbau des Relaissatzes (ein oder zwei Relais) und gegebenenfalls der zugehörigen Sicherung, der Abhör- oder Prüfbüchse LJ und der Belegungsbuchse BI., Mit dem Relaissatz ist gleich die Verdrahtung für das jeweilige Schaltbild vereinigt, zu dem er gehört. Die Ruhestellungskontakte, die nach Anzahl, Art und Anordnung (rechts oder links) variieren, sind Preßteile und werden in Löcher eingesteckt, die in die Wählerbank eingepreßt sind, so däß jede Kombination von Ruhestellungskontakten leicht vorgenommen werden kann, ohne den inneren Mechanismus des zugehörigen Wählers zu stören.
  • Der Wähler hat vier Arme A, B, C unu T. Der Prüfarm T macht überall Kontakt. Die anderen drei machen keinen Kontakt, solange der Wähler läuft, alle aber machen Kontakt mit ihren zugehörigen Lamellen, wenn der Wähler in Ruhe ist, außer in der Ausgangsstellung, wo keine Lamellen vorhanden sind.
  • Diese universellen Wählerschaltungen werden in allen normalen Wählschaltungen verwendet, im Gegensatz zu Hilfsschaltungen mit oder ohne Zusammenarbeit mit anderen Verbindungselementen.
  • Die Schaltung Fig. 5 läßt sich ohne Zusatzeinrichtung als zweiter Gruppenwähler für örtliche oder Sonderzwecke, als örtlicher dritter oder vierter Gruppenwähler oder letzter Gruppenwähler verwenden. Die - Schaltung Fig. 5b läßt sich ohne weiteren Zusatz als Leitungswählerschaltung verwenden.
  • Die Schaltung Fig. -5 läßt sich in Zusammenarbeit mit einem A-Satz (Fig. 7) als erster Anrufsucher verwenden.
  • Die Schaltung Fig. 5 b läßt sich als kombinierte Schaltung verwenden, wenn man sie in Vielfach zu einem A-Satz (Fig. 7) und den Kontaktbänken der letzten Gruppenwähler legt.
  • Die Schaltung Fig. 5 a läßt sich als zweiter Anrufsucher und als erste Gruppenwählerschaltung in Zusammenarbeit mit einem B-Satz (Fig.8) verwenden, um den wohlbekannten Verbindungssatz zu bilden.
  • Die Schaltung Fig. 5 a läßt sich als ankommende zweite, dritte oder vierte Gruppenwählerschaltung von jedem anderen Amt -her verwenden, wenn man sie mit dem entsprechenden Verbindungssatz für ankommende Verbindungsleitungen verbindet, von denen einige nachstehend aufgeführt sind: von einem Universalamt Fig: 16, von einem Strowgeramt Fig. 32, von einem Mötorwähleramt Fig. 34.
  • Die Anordnung und Schaltung der universell einsetzbaren Wählerschaltungen in einem großen Fernsprechamt ist schematisch auf dei Zusammenstellungszeichnung JK-io gezeigt.
  • Arbeitsweise der universellen Wählerschaltung (Fig, 5) Nachdem eine universelle Wählerschaltung belegt worden ist, wird Erde direkt oder indirekt an die c-Ader gelegt. Dies läßt Relais BR über den Kopfkontakt ONC5 ansprechen: Relais BR hält sich an der c-Ader über einen Arbeitskontakt, nimmt das Potential EC von der t-Ader weg und unterbricht daher die vorübergehende Stromentnahme aus der Prüfbatterie, die sonst stattfinden würde, da die t-Ader zwischen den Wählvorgängen geerdet ist: BR nimmt auch die Erde von dem Kopfkontakt ONC3 weg.
  • Die Schaltung verbleibt in diesem Zustand, _ bis der Wählvorgang durch Erdung der b-Ader seitens des Speichers eingeleitet wird: Relais A R spricht über den Kopfkontakt ONC= an, hält sich an der b-Ader über einen Arbeitskontakt und verbindet über einen weiteren Arbeitskontakt den #Kupplungsmagneten P mit der geerdeten b-Ader. Die Erregung des Magneten P hebt die Arme A, B und C an und veranlaßt den Wähler zu drehen. Wenn .der Wähler die Ruhelage verläßt; öffnen sich die - Kopfkontakte ONCi, ONC2, ONC4 und ONOS, und ONC3 schließt sich. All dies tritt ein, bevor der T-Arm den ersten Schritt in der Bank erreicht hat. Während der Wahl sind die Relais AR und BR angezogen, und der T-Arm liegt an der a=Ader über die Arbeitskontakte von BR und AR. Die t-Ader bleibt auf der Wählerseite offen und am anderen Ende geerdet.
  • Wenn eine freie Verbindungs- oder Anschlußleitung gefunden ist; nimmt der Speicher die Erde von der b-Ader weg, was AR und den Kupplungsmagneten P gleichzeitig abfallen läßt. AR fällt rasch ab, so daß die Erde an der t-Ader die gewählte Verbindungs-oder Teilnehmerleitung wenige Millisekunden nach der Prüfung belegt macht. Die Abschaltung von P veranlaßt die Arme A, B und C mit ihren zugehörigen Lamellen Kontakt zu machen, worauf der Speicher über die a-Ader nach Erde über den Widerstand R i des gewählten Wählers prüft, ob unter Umständen Doppelverbindung vorliegt. Da die Kontakte ONC i, ONC 2 und ONC 5 überall außer in der Ruhelage unterbrochen sind, kann der Wähler im Falle einer augenblicklichen Freigabe nicht wiederum anderweitig belegt oder AR oder BR erneut erregt werden, bis er wieder in die Ruhelage zurückgekehrt ist.
  • Während des Gesprächs verbleiben die Relais BR angezogen. Diese Relais haben zur Verringerung ihres Stromverbrauchs hochohmige Wicklungen. Sie brauchen nicht rasch anziehen oder abfallen zu können. Ein Zweck des Widerstandes R2 ist es, den Stromverbrguch noch weiter herabzudrücken.
  • Am Ende eines Gesprächs wird die Erde von der c-Ader weggenommen, und Relais BR fällt ab. Über einen Ruhekontakt und den Kopfkontakt ONC 3 wird der Kupplungsmagnet P erregt. Die Arme A, B und C werden angehoben, und sollte das Relais BR im folgenden Wähler durch direkte Erde (Verbindung b, Fig. 5) angezogen sein, - so fällt es ab, wenn Arm C seinen Stromkreis unterbricht. Wenn Relais BR abgefallen ist, verbleibt der Stromkreis des Prüfarms T während der Rückkehr in .die Ausgangsstellung unterbrochen. Wenn der Wähler die Ausgangsstellung erreicht, öffnet sich Kontakt ONC3, und der Wähler kommt zur Ruhe. Die Kontakte ONC i, ONC2 und ONC5 schließen sich, und der Wähler ist nunmehr für das nächste Gespräch bereit.
  • Die Arbeitsweise des Leitungswählers oder der kombinierten Schaltung (Fig. 5b) Die Wirkungsweise der Relais AR und BR beim Zustandekommen einer Verbindung ist dieselbe wie ihr Arbeiten in Fig.5. Die hinzutretende Komplikation von Fig. 5b kommt von der getroffenen Vorkehrung, um den Leitungswähler, und lediglich den Leitungswähler, belegt zu halten, bis der Angerufene eingehängt hat. Wäre dies nicht der Fall, so würde der Angerufene einen unnötigen Fehlanruf veranlassen, wenn der Anrufende zuerst einhängt, wie es im allgemeinen der Fall ist.
  • Wenn der letzte Gruppenwähler die Erde von der c-Ader wegnimmt, unterbricht er den Haltestromkreis von BR und auch Relais COR in der Teilnehmerschaltung des Angerufenen (Fig.6 und Fig.3b). Relais COR ist leicht abfallverzögert gemacht, so daß es nicht erneut Prüfpotential an die t-Ader des Teilnehmers legt, bevor sein Haltestromkreis erneut geschlossen ist, wie weiter unten beschrieben wird. Die Kontaktfedern von BR sind so justiert, daß zuerst folgender Stromkreis geschlossen wird: Erde, Ruhekontakt BR, unterer Kontakt von ONC4, der sich schließt, wenn der Wähler die Ruhelage verlassen hat, Arm A, a-Ader, Teilnehmerschleife, wenn Teilnehmer noch nicht eingehängt hat, und zurück über die b-Ader der Teilnehmerschleife nach dem B-Arm, unterem Kontakt von ONC i, der ebenfalls geschlossen ist, wenn der Leitungswähler sich nicht in Ruhelage befindet, einen weiteren Ruhekontakt von BR, Wicklung A R und Batterie. A R ist ein Relais, das rasch anspricht und abfällt. Über einen Ruhekontakt nimmt AR die Erde von dem Rückstellkontakt ONC3 weg. Diese Erde wird weggenommen, bevor oder sobald Kontakt w von BR geschlossen wird, und da Relais A R viel flinker ist als der Kupplungsmagnet P, werden die Arme nicht angehoben oder ihre Stromkreise unterbrochen. Über einen Arbeitskontakt schließt A R einen Stromkreis von Erde über Wicklung des gemeinsamen niederohmigen Zeitschalters TA, Arbeitskontakt AR, Ruhekontakt BR, C-Arm, COR und SM (Fig.6) in Parallelschaltung zur Batterie. Das Trennrelais COR wird somit angezogen gehalten, und die Teilnehmerleitung bleibt belegt. Es ist ersichtlich, daß COR hinreichend abfallverzögert gemacht werden muß, so daß es seinen Ruhekontakt nicht schließen kann, bevor AR seinen Arbeitskontakt schließt.
  • Wenn der Angerufene einhängt, wird der Stromkreis von A R unterbrochen. Relais A R fällt ab und erregt über seinen Ruhekontakt, einen Ruhekontakt von BR und ONC3 den Magneten P, der die Arme A, B und C anhebt und den Leitungswähler in die Ruhelage zurückbringt, wo ONC3 unterbricht, während ONC z und ONC 5 sich schließen und ONC x und ONC a die unteren Kontakte öffnen und die oberen schließen.
  • Sollte der Angerufene innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, sagen wir von 30 Sekunden, nicht einhängen, so schließt der Zeitschalter TA vorübergehend einen Kontakt, der Erde an einen Arbeitskontakt aller erregten Relais AR legt. Diese Erde gibt alle Wähler frei, wo AR erregt und BR abgefallen ist; der Stromweg verläuft von Erde über den 3o-Sekunden-Kontakt von TA, Arbeitskontakt AR, Ruhekontakt BR, ONC3 und P nach der Batterie. Die genannten Leitungen, die bis dahin gehalten worden waren, werden frei, wenn sich die Arme A, B und C anheben und jede von ihnen veranlaßt einen Fehlanruf, wenn der zugehörige angerufene Teilnehmer nicht innerhalb weiterer 30 Sekunden eingehängt hat. Zu spät einhängende angerufene Teilnehmer werden@daher automatisch nach dem Arbeitsplatz des Leitungsaufsehers durchgeschaltet. Sobald die Arme A und B angehoben sind, fallen die Relais AR ab, worauf TA seinen Kontakt in die Ruhelage bringt. Da TA einer größeren Gruppe von Leitungswählern gemeinsam ist, ist ersichtlich, daß manche der langsam einhängenden Angerufenen in weniger als 3o Sekunden freigeschaltet werden, und hinreichende Zeitschalter sollten vorgesehen sein, daß die durchschnittliche Freischaltezeit nicht allzu kurz wird.
  • Wenn der Leitungswähler seine Zehnerwahl beendigt hat, bleibt er auf einem Belegtschritt (Fig. 5c) stehen. Da der obere Kontakt von ONC= nunmehr unterbrochen ist, kann sich für die nachfolgende Einerwahl AR nicht in der üblichen Weise erregen. Um dieses nochmalige Ansprechen von AR zu ermöglichen, sind die B-Kontakte in allen Belegtschritten in der Kontaktbank jedes einzelnen Leitungswählers zusammengefaßt und mit Relais A R verbunden, wie in Fig. 5 b und 5 c gestrichelt gezeigt ist. Ebenso sind die T-Kontakte jeder einzelnen Leitungswählerkontaktbank über einen Widerstand RT mit dem Belegtpotential EC -f- i verbunden, Die Belegtkontakte BP in den Kontaktbänken der einzelnen Leitungswähler sind nicht mit dem Bandkabel zusammengeschaltet.
  • Der Leitungswähler oder erste Anrufsucher, der eine Teilnehmerleitung festhält, kann ausgelöst werden, indem man kurzzeitig Batteriespannung unmittelbar an die c-Ader legt. Dies schließt BR kurz und läßt es somit abfallen. Betriebsweise mit Verbindungssätzen (Fig. 5a) Wenn die universelle Wählerschaltung mit einem Verbindungssatz verknüpft ist, wird ein besonderes Relais BR überflüssig, aber Relais AR und seine Arbeitsweise bleibt wie oben beschrieben, Bei Verwendung zusammen mit einem B-Satz (Fig. 8) werden die Relais BR durch das B-Satzrelais LRR ersetzt. Wenn dieses Relais am Ende oder während einer Verbindung abfällt, veranlaßt es die Rückkehr des zweiten Anrufsuchers und ersten Gruppenwählers in die Ruhelage über ihre jeweiligen Kontakte ONC3. Die Kontakte ONCa halten den Prüfstromkreis unterbrochen, bis beide Wähler wieder in der Ruhelage sind; daher kann der Verbindungssatz nicht für ein weiteres Gespräch belegt werden, solange er nicht in seiner Ausgangsstellung ist.
  • Bei Verwendung zusammen mit einem Verbindungsleitungssatz (Fig. 16, 32 oder 3¢) wird das Relais BR durch das Relais -CR des Verbindungsleitungssatzes ersetzt. Dieses Relais fällt ab; wenn die Verbindung ausgelöst wird und treibt den Wähler über seinen Ruhekontakt und den Kopfkontakt ONC 3 in die Ruhelage. Während die Verbindungsle'ifüng am abgehenden Ende sofort nach- der Auflösung neu belegt werden kann; kann das- Relais CR erst -wieder belegt werden, wenn der Wähler seine Ausgangsstellung erreicht und den Kopfkontakt ONC2 geschlossen hat. Der Speicher kann Impulse unmittelbar nach seiner Anschaltung aufnehmen, - einerlei ob der Wähler schon in die Ausgangslage gelangt oder erst auf dem Weg dorthin ist. Anordnung der Wählerkontaktbänke (Fig. q. und 4a) Das Fassungsvermögen eines Gruppenwählerkontaktfeldes ist hundertzweiundzwanzig, davon hundertzwanzig für Verbindungsleitungen und zwei für Betriebsprüfungen. Die Verbindungsleitungen können mit einer Gruppenwählerkontaktbank in der Weise verbunden werden, die vom Verkehrsgesichtspunkt aus am wünschenswertesten und wirkungsvollsten erscheint: Eine typische Anordnung für im wesentlichen gleichmäßigen Verkehr ist in Fig. q. dargestellt. In diesem Fall sind zehn Gruppen von je sechs einzelnen Verbindungsleitungen vorhanden: Freiwahl findet zunächst über diese statt: Beider Rückwärtsbewegung suchen die Arne über die erste, dann- die zweite und endlich über die dritte Schrägversetzung' weg, wobei in jeder der drei Schrägversetzungen -Verbindungsleitungen der zehn Gruppen vorkommen. Unter Schrägversetzung versteht man Verbindungsleitungen, die in zwei oder mehr aufgeteilten Vielfachbänken auftreten. Die letzten zehn Lamellen des Rückwärtslaufs sind für besondere Verwendungszwecke vorgesehen: Einige von ihnen lassen sich für die für Fehlanrufe und zu -langsames Wählen bestimmten internen Verbindungsleitungen verwenden und der Rest; um einem öder mehreren der normalen Verbinäungsleitungsbündel größere Verwendungsmöglichkeiten zu geben.
  • Die Anordnung der Bank des Leitungswählers (Fig. q.a) unterscheidet sich wesentlich: von der eines Gruppenwählers., besonders weil die -hundert Teilnehmerleitungen in zahlenmäßiger Reihenfolge angeordnet sein müssen und ereil hundert die numerische Aufnahmefähigkeit des Leitungswählers ist. Die übrigen zweiundzwanzig Leitungen lassen sich für andere Zwecke benutzen, z: B. wie folgt: Sieben vertikale Reihen oder vierzehn Leitungen sind für die zwölf Belegtschritte BPi bis BPzg und die beiden Betriebsprüfstellungen erforderlich. Fünf Gruppen zu je zehn Leitungen werden bei der nach außen laufenden Bewegung und fünf Gruppen bei der nach innen laufenden Bewegung bestrichen. Der Belegtschritt 6 wird normalerweise unterdrückt; so daß die Zehner bei der Beendigung der Bewegung nach außen und dem Beginn der Bewegung nach innen nicht zweimal gezählt werden. Die verbleibenden vier Reihen oder acht Leitungen lassen sich als nichtzahlenmäßige Sammelanschlußleitungen benutzen. Gewöhnlich sind diese acht Leitungen nicht mit dem Hauptverteiler verkabelt: Indessen können sie verkabelt werden und in diesem Fall läßt sich die Aufnahmefähigkeit der fünften Gruppe von zehn Leitungen auf achtzehn Leitungen erhöhen, so daß sich eine größere Anzahl von Sammelanschlußleitungen ergibt, wobei aber acht davon ohne eigene Anschlußnummer sind. Durch Unterdrückung gewisser Belegtschritte oder Schaffung neuer wird fast jede sinnvolle Anordnung der Bank des Leitungswählers ermöglicht, beispielsweise ließen sich alle Belegtschritte im Rücklauf unterdrücken, vorausgesetzt, daß bei dem betreffenden Leitungswähler keine Zehnerstellen über Fünf hinaus zugeteilt sind: Ein wichtiger Punkt, an den man sieh erinnern muß, ist der, daß immer genügend Belegtschritte je wenigstens zehn Kontakte auseinander vorhanden sein müssen, um die höchste Zehnerstelle zu zählen. Die Wahl der Leitung des Anrufenden Der Teilnehmerteil (Big. 6) spricht an Der Teilnehmer schließt die Schleife und betätigt LR. ZR betätigt über Ader x und den Ruhekontakt von ACR und JR das Anlaßrelais ASR des Verteilers (Fig: 7). Es legt auch die t-Ader von ihrem normalen EC-Potential --n auf das EC-Potential + 2 einer anrufenden Leitung um. Der-Verteiler wählt einen freien A-Satz (Fig. 7) ASR legt die Potentiale EGi -n und EG2 -n an die Gitter i bzw. 2 der Doppeltriode V über die Ruhekontakte von PR. Diese Potentiale -n sind die vorbestimmten Potentiale, die zu dem jeweiligen normalen EC-Potential der 1-Ader der kombinierten Schaltungen entsprechend ihrer Lage in den Kontaktbänken der letzten Gruppenwähler gehören. Im folgenden sollen beider Erwähnung von ersten Anrufsuchern immer auch kombinierte Schaltungen mit einbegriffen sein, außer wenn sie eigens ausgenommen werden.
  • ASR bewirkt eine größere Anzahl sonstiger Schaltvorgänge wie folgt.' Es legt hohe Spannung aus der Batterie an GV über den Ruhekontakt von CSR. Es schließt den Stromkreis für den Zeitschalter TA und erregt den Magnet PA der Verteilerkupplung und Relais QBR; der Stromkreis verläuft von Erde über den Ruhekontakt GVR, Arbeitskontakt ASR, Ruhekontakt FR, Wicklung QBR, PA zur Batterie. Sollten die Arme des Anrufsuchers bereits auf einem freien A-Satz der ersten Wahl stehen, so wird dieser Satz belegt, andernfalls sucht der Verteiler in Freiwahl nach einem freien Satz.
  • Wenn ein freier A-Satz gefunden ist, so paßt das EC-Potential an der t-Ader zu den bereits gewählten Potentialen der Gitter. Der Stromkreis der Kathode läßt sich verfolgen von c in V, Arbeitskontakt ASR, Ruhekontakt GR, Arm T des Verteilers, t-Ader und sodann im ersten Anrufsucher: Belegtbuchse BJ, Ruhekontakt AR, Ruhekontakt BR, Kopfkontakt ONC2, Widerstand RT nach Potential EC -n. Die Röhre V zündet die Ventilröhre GV und GV läßt Relais GVR ansprechen. Wenn GVR seinen Ruhekontakt öffnet, schaltet es QBR und PA ab und veranlaßt den Verteiler, auf die Kontakte des gewählten A-Satzes aufzuprüfen. Wenn QBR seinen Ruhekontakt schließt, wird Arm T über einen Arbeitskontakt von ASR geerdet, und der A-Satz wird somit rasch für die anderen Verteiler und die letzten Gruppenwähler belegt gemacht, falls der gewählte A-Satz mit einer kombinierten Schaltung verbunden ist. Der Verteiler sucht die anrufende Leitung GVR läßt Relais GSR anziehen. GSR löscht das Ventil GV und über einen Arbeitskontakt und einen Ruhekontakt von GR erregt es FR, was sich über einen Arbeitskontakt von ASR und einen Ruhekontakt von JR hält. GSR ist abfallverzögert gemacht, damit das Ventil GV hinreichend Zeit zum Entionisieren bekommt. GVR fällt ab und dann GSR. Wenn GSR abfällt, erregt es über seinen Ruhekontakt und einen Arbeitskontakt von FR das Relais GR. GR hält sich über einen Arbeitskontakt von FR. FR öffnet den Stromkreis von QBR und PA, so daß der Verteilermagnet und QBR sich nicht erneut erregen, wenn GVR seinen Ruhekontakt schließt.
  • FR schaltet die Gitterpotentiale von -n auf + 2 um, was erforderlich ist, damit das Potential dem EC -[- 2 einer anrufendenjKLeitung entspricht. Über zwei Arbeitskontakte nach Erde erregt FR Relais XR im A-Satz und das Anlaßrelais BSR i der R-Sätze (Fig.9). XR trennt den A-Satz von den a- und b-Adern des zweiten Anrufsuchers und das Identifizierrelais IR von der t-Ader des zweiten Anrufsuchers. Es trennt auch die c-Ader des zweiten Anrufsuchers von der c-Ader des ersten Anrufsuchers. Endlich erdet XR die c-Ader des ersten Anrufsuchers.
  • GR legt Erde an die b-Ader des ersten Anrufsuchers und verbindet äie Kathode c von V mit der a-Ader. Die Erde an der b-Ader läßt sich verfolgen von dem Ruhekontakt von GVR, Arbeitskontakt von CR, Ruhekontakt ER bis zum B-Arm. Die Kathodenverbindung läßt sich verfolgen von der Kathode über Arbeitskontakt ASR, Arbeitskontakt GR, Ruhekontakt ER bis zum A-Arm. Die Erdung der c- und b-Adern läßt die Relais AR und BR im ersten Anrufsucher ansprechen, worauf der erste Anrufsucher in Freiwahl nach der anrufenden Leitung sucht, wie oben beschrieben. Wenn die anrufende Leitung gefunden ist, ist die Potentialreihe vollständig, und die Röhre V zündet das Ventil GV. GV,läßt das Relais GVR anziehen, das seinerseits die Erde von der b-Ader wegnimmt und dabei A R und P im ersten Anrufsucher abfallen läßt und veranlaßt, daß er auf den Kontakten der gesuchten Leitung aufprüft. Wenn A R abfällt, wird die t-Ader rasch über den T-Arm des Verteilers geerdet und macht dadurch die anrufende Leitung so lange belegt, bis das Trennrelais COR angesprochen hat. Wenn die Arme A, B und C des ersten Anrufsuchers mit ihren entsprechenden Lamellen Kontakt machen, wird der Stromkreis der c-Ader geschlossen von Erde, Arbeitskontakt XR, Arbeitskontakt BR, noch einen Arbeitskontakt BR, C-Arm, Wicklung von COR und SM zur Batterie. Das Trennrelais spricht an, trennt das Teilnehmerrelais LR ab und öffnet gleichzeitig die t-Ader, wodurch es das Prüfpotential von ihr abtrennt und weitere Erdung der t-Ader überflüssig macht.
  • GVR läßt GSR zum zweiten Mal ansprechen. GSR schaltet GV ab, ebenfalls zum zweiten Mal, und über einen Arbeitskontakt von GR erregt sich ER, das sich über einen Arbeitskontakt von GR hält. ER trennt die a- und b-Adern von der Wählschaltung und verbindet sie statt dessen mit Batterie und Erde über die Drosselspule RET. Diese Drosselspule wird mit der Leitung verbunden, bevor oder in dem Augenblick, wo das Teilnehmerrelais abgetrennt wird und in dieser Weise wird die Teilnehmerschleife des Anrufenden nicht unterbrochen und der Teilnehmer hört kein zu beanstandendes Knacken im Kopfhörer, falls er ihn im Augenblick des Überschaltens am Ohr haben sollte. Der R-Satz (Fig. 9) wählt den B-Satz (Fig. 8) FR (Fig. 7) schließt wie vorstehend festgestellt, einen Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt PR, E-Arm des Verteilers, Wicklung BSR i, gemeinsames Anlaßrelais für die R-Sätze (Fig. 9) nach der Batterie. BSR i legt ein gemeinsames Prüfpotential über Widerstand RC i an alle freien B-Sätze (Fig. 8) der ersten Wahl. Die Schaltung läßt sich verfolgen von Batterie über Widerstand RC i, Arbeitskontakt BSR i, gemeinsame Ader n nach allen freien B-Sätzen erster Wahl, Kopfkontakt ONC2 des zweiten Anrufsuchers, Kopfkontakt ONC2 des ersten Gruppenwählers, Ruhekontakt LRR nach dem T-Kontakt in den Kontaktbänken der B-Satz-Sucher der R-Sätze. Es ist ersichtlich, daß ein B-Satz nicht belegt werden kann, wenn nicht sowohl der zweite Anrufsucher wie der erste Gruppenwähler in ihren Ausgangsstellungen sind. BSR i läßt alle freien R-Sätze an, indem es einen Stromkreis schließt von Erde über Arbeitskontakt BSR i, gemeinsame Leitung zum Ruhekontakt D;1 R, Ruhekontakt DMR, Ruhekontakt DCR, Ruhekontakt T i R, PL zur Batterie. Alle freien R-Sätze werden somit veranlaßt, nach einem freien B-Satz erster Wahl zu suchen, von denen alle, wie oben festgestellt, zugänglich gemacht sind, und der B-Satz, der einem in Freiwahl arbeitenden R-Satz am nächsten ist, wird belegt.
  • Der erste R-Satz, der einen Kontakt T eines freien B-Satzes erreicht, schließt den vorgenannten gemeinsamen Prüfstromkreis von RC i nach Kontakt T über die hochohmige Wicklung von T i R (Fig. 9) nach Erde. T i R spricht an, schaltet den Kupplungsmagneten PL des B-Satz-Suchers ab und setzt somit diesen -Sucher still; über seinen Arbeitskontakt schaltet es parallel zu seiner hochohmigen Wicklung seine niederohmige Wicklung in Reihe mit dem niederohmigen Prüfrelais T?, R und macht somit den belegten B-Satz für alle anderen auf der Suche befindlichen R-Sätze belegt. Sollten zwei R-Sätze im selben Augenblick aufprüfen, so sprechen ihre zugehörigen Relais T i R an und brummen unter Umständen einen Augenblick, bis eines davon das andere wirkungsvoll aussperrt.
  • R-Satz (Fig. g) wählt einen Speicher (Fig. iö) Wenn T2R (Fg. g) anspricht, erregt es den Arbeitsmagneten PR des Speichersuchers über den Ruhekontakt von T3 R. Wenn ein freier Speicher gefunden ist, spricht T3 R an in einem Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt T2 R, hochohmigeWicklungvonT3R, Arm T, Wicklung RAR (Fig. io); Ruhekontakt RRR, Kontakt ii, A-Arm von E i in Reihe über die Klemmen ii aller Steigradwähler zur Batterie in der A-Bank von ED 7. Dieser Reihenstromkreis ist so eingerichtet, daß er verhindert, daß ein Speicher belegt wird, so lange einer der Steigradwähler nicht in der Ruhelage ist. T3R läßt PR abfallen, schaltet parallel zu seiner hochohmigen Wicklung seine niederohmige Wicklung in Reihe mit dem niederohmigen Relais T4R und macht dadurch den Speicher für alle anderen R-Sätze belegt. RAR hält sich über einen Ruhekontakt von RRR.
  • Tq.R läßt DCR ansprechen, und über zwei Arbeitskontakte nach Erde hält es den Prüfstromkreis aufrecht. DCR schließt die Verbindung mit den Speichersucherarmen A bis G; über einen Ruhekontakt öffnet es die Anlaßleitung. T4 R erdet Arm C des B-Satz-Suchers über den Ruhekontakt DIR, was LAR im B-Satz ansprechen läßt (Fig.8). LAR trennt die Übertragungsbrücke von den a- und b-Adern des zweiten Anrufsuchers und erregt SIR über Widerstand R3. Die a- und b-Adern sind über die beiden Arm-Paare A und B von DAR mit dem Wählrelais des Speichers (Fig. io) verbunden: SIR erregt das Auslöserelais LRR des B-Satzes. LRR erdet die t-Ader des zweiten Anrufsuchers in einem Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt T4R (Fig. g), Ruhekontakt DMR, Ruhekontakt DAR, Arm D des B-Satz-Suchers, Arbeitskontakt LRR (Fig. 8), einen weiteren Arbeitskontakt LRR und Ruhekontakt ARz nach dem T-Arm des zweiten Anrufsuchers: Endlich öffnet LRR den Stromkreis des T-Arms des B-Satz-Suchers und, T i R und T 2 R (Fig. g) fallen ab. Der zweite Anrufsucher (Fig. 8) wählt gesteuert vom Speicher (Fig. io) einen A-Satz (Fig. 7) RAR (Fig. io) legt über die Ruhekontakte von GSRz und GSR2 hohe Spannung aus der Batterie HTB an GV i und GV 2 und läßt RRR über einen Ruhekontakt von RCR ansprechen. RRR verbindet den A-Arm, d. h. die a-Ader; mit der Kathode C der Ventile V i und V2. Über einen weiteren Arbeitskontakt RBR verbindet es den B-Arm, d. h. die b-Ader über die Ruhekontakte von GVRz und GVR2 mit Erde. Das Erden der b-Ader läßt ARz (Fig. 8) ansprechen, was den zweiten Anrufsucher veranlaßt, in Freiwahl nach dem rufenden A-Satz zü°suchen. Wenn der rufende A-Satz gefunden ist, wird Potential -EC+3 an die Kathode von V i und 172 gelegt in einem Stromkreis von EC+3 -(Fig. 7) über RT; Arbeitskontakt GR, Arm D -des Verteilers, t-Ader des zweiten Anrufsuchers (Fig. 8), Arbeitskontakt A R z und die a-Ader zu den Kathoden. Da die beiden Gitter von V i normalerweise über Kontaktei in der A- und B-Bank von ED z (Fig. io) mit den entsprechenden Potentialen Nr. + 3 verbunden sind, ist die Potentialreihe vervollständigt, und V i zündet die Ventilröhre GVi. 172 verbleibt im Ruhezustand; da seine Gitter an Potential Nr. -E-i liegen. Der zweite Anrufsucher kommt auf den Lamellen des gesuchten A-Satzes zur Ruhe, und GV i läßt das Relais GVR i ansprechen, was seinerseits GSR i erregt, wobei letzteres GVz löscht und Relais RCR erregt, das sich über einen Arbeitskontakt von RAR einen Haltestromkreis baut, RBR abfallen läßt und dabei die a- und b-Ader vom A- Satz nach dem Wählrelais (Impulsrelais) DE in Reihe mit zwei Wicklungen des Amtszeichenübertragers DTT durchschaltet. Da der Stromkreis der a- und b-Adern im A-Satz über Widerstand Rz durch Relais XR (Fig. 7) geschlossen wird, spricht DR an. Verteilerschaltung geht in Ruhezustand Wenn der Magnet P i (Fig. 8) aberregt ist, machen die Arme A, B und C des zweiten Anrufsuchers Kontakt mit ihren zugehörigen Lamellen, auf denen sie stehen. Der C-Arm schließt einen Stromkreis von Erde über R.2; Ruhekontakt LMR, C-Arm, C-Arm des Verteilers, Wicklung JR und Arbeitskontakt GR zur Batterie.
  • Wenn sowohl JR wie ER erregt sind, wird die Batterie von ASR abgetrennt. ASR fällt ab. Wenn JR erregt und ASR abgefallen ist, wird ,die haltende Erde von FR und GR weggenommen. GR nimmt die Erde von ER weg: Diese drei Relais fallen ab. FR läßt XR abfallen. Beim Abfallen verbindet XR die a- und b-Adern vom anrufenden Teilnehmer her mit den zum Speicher führenden a- und b-Adern. Der Nebenschluß Ri bei Relais XR wird nach Herstellung dieser Durchschaltung entfernt;- so .daß das Wählrelais D.R während der Umschaltung nicht abfällt. ER wird aberregt, nachdem FR die Relais GR und XR hat abfallen lassen; so daß .die Drosselbrücke RET nicht von der a- und b -Ader weggenommen wird, bevor das- Wählrelais DR des Speichers .angeschaltet ist, so daß die Teilnehmerschleife nicht unterbrochen wird. Der Abfall von XR verbindet die :c Ader vorm ersten Anrufsucher nach dem zweiten Anrufsucher durch, bevor die Erde verschwindet. BR im ersten Anrufsucher und COR in der Teilnehmerschaltung erregen sich nunmehr über die c-Ader des zweiten Anrufsuchers; den Ruhekontakt von LMR (Fig. 8) und Widerstand R2 nach Erde. Endlich wird das Identifizierrelais IR (Fig. 7) wiederum über dem Gleichrichter S (-/-) an die t-Ader des B.-Satzes gelegt. JR fällt ab, wenn GR seinen Arbeitskontakt unte%-bricht.
  • Der Verteilerwähler hat keine ausgesprochene Ruhestellung, so daß bei Auslösung der Verteilerschaltung lediglich ein Abfall sämtlicher Relais eintritt und dies geht praktisch in einem Augenblick vor sich. Der Arbeitsmagnet des Verteilers kann sich erst wieder erregen, wenn das zuletzt abfallende dieser Relais, nämlich ER, seinen Ruhekontakt schließt, so daß die Schaltung erst dann erneut in Anspruch genommen werden kann, wenn sämtliche Relais in die Ausgangsstellung zurückgekehrt sind. Der Zeitschalter TA geht in die Ruhelage, wenn FR abfällt. Alle Arme verbleiben in Kontakt mit den Lamellen des zuletzt zugeteilten A-Satzes, aber die zugehörigen Stromkreise sind durch Relaiskontakte unterbrochen.
  • Bei den vorstehenden Erläuterungen war angenommen worden, daß der erste Anrufsucher die Teilnehmerleitung erreichte, bevor noch der A-Satz mit einem Speicher verbunden war. Indessen tritt oft auch das Gegenteil ein und der B-Satz erreicht den A-Satz zu einem Zeitpunkt, wo der erste Anrufsucher immer noch nach der Teilnehmerleitung sucht. In diesem Fall spricht JR an, wie bereits beschrieben, und R z bei XR (Fig. 7) hält DR (Fig. so) ; da aber ER noch nicht angesprochen hat, verbleibt der Stromkreis von ASR über einen Ruhekontakt von ER geschlossen. Wenn der erste Anrufsucher die Teilnehmerleitung erreicht, spricht ER an, wie bereits beschrieben, worauf erst der Verteiler und sodann XR abgeschaltet wird. Vorzeitige Auslösung Eine vorzeitige Unterbrechung der Leitungsschleife kann jederzeit erfolgen, bevor die anrufende Leitung von einem Speicher erreicht ist. Solche vorzeitigen Unterbrechungen der Leitungsschleife führen zu vorzeitigen Auslösungen.
  • Sollte die Leitungsschleife geöffnet werden, nachdem LR (Fig. 6) und ASR (Fig. 7) angezogen, aber bevor FR und GR angesprochen haben, so lösen ZR und ASR einfach aus, und die Teilnehmer- und Verteilerschaltung gehen in die Ruhelage zurück. Es wäre zu bemerken, daß FR nicht ohne GR erregt werden kann, weil FR durch den Arbeitskontakt von GSR, und GR durch den Ruhekontakt anzieht und weil GSR immer abfällt, kurz nachdem es seinen Arbeitskontakt schließt.
  • Sollte die Leitungsschleife unterbrochen werden, nachdem LR, ASR, FR, GR und XR angesprochen haben, so fallen ZR und ASR ab. FR und GR bleiben über den Ruhekontakt von JR gehalten und FR hält XR erregt. Der erste Anrufsucher sucht in der üblichen Weise nach der anrufenden Leitung, wenn Erde an die b-Ader gelegt wird. Wenn LR abfällt, verschwindet das einer anrufenden Leitung entsprechende Potential EC H und der Anrufsucher würde immer weiter durchdrehen, bis irgendein anderer Teilnehmer gerade abhebt, wofern nicht besondere Mittel vorgesehen werden, um die Freiwahl abzustoppen. Es ist nicht zulässig, einen Anrufsucher ohne Rücksicht darauf, wo er sich gerade in seiner Kontaktbank befindet, einfach abzuschalten und somit seine Arme in direkten Kontakt mit einem unter Umständen dort gerade vor sich gehenden Gespräch kommen zu lassen. Um ein richtiges Mittel zur Auslösung zu schaffen, benutzt man das Belegtschrittpotential EC + r. Wenn A SR abfällt, erregt sich PR in einem Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt GR, Ruhekontakt ASR und Wicklung PR zur Batterie. PR schaltet die Gitter von V auf die Potentiale Nr. + x und wenn der Anrufsucher den ersten Belegtschritt erreicht, zündet V das Ventil GI', und der erste Anrufsucher kommt auf dem Belegtschritt zur Ruhe. Die Arme A, B und C machen zwar Kontakt, da aber die A- und B-Lamellen an dieser Stelle nirgends angeschlossen sind, entsteht dadurch keine Schleife an a- und b-Adern. Ein R-Satz belegt einen B-Satz und sodann einen A-Speicher, alles wie bereits beschrieben, worauf der Speicher den zweiten Anrufsucher des B-Satzes veranlaßt, den A-Satz zu belegen, was möglich ist, da durch GR das Potential EC -f-3 an der t-Ader des zweiten Anrufsuchers liegt. Wenn der A-Satz belegt ist, spricht JR an, FR, GR und ER fallen ab, und die Verteilerschaltung geht in die Ausgangslage zurück. Die Speicherschaltung wird ausgelöst, wenn XR den Nebenschluß R z von den a- und b-Adern wegnimmt, während die Leitungsschleife offen ist. Die Auslösung des R- und B-Satzes folgt der Auslösung des Speichers. Die kombinierte Schaltung, falls eine zufällig mit dem A-Satz vereinigt ist, wird gegen letzte Gruppenwähler belegt gehalten durch Erdung der t-Ader in einem Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt PR, Ruhekontakt QBR und den T-Arm des Verteilerwählers zur t-Ader.
  • Solange noch ein Speicher, ein R-Satz, ein B-Satz und ein A-Satz greifbar bleiben, löst die Verteilerschaltung in spätestens q. Sekunden aus. Sollte aber von keiner der verschiedenen obengenannten Schaltungskategorien ein Exemplar mehr frei oder aber defekt sein, so erregt der Zeitschalter TA, der zu arbeiten beginnt, wenn ASP und FR ansprechen, das Relais ACR über seinen 5-Sekunden-Kontakt. ACR hält sich über seinen Arbeitskontakt in Reihe mit einem Arbeitskontakt von ZR. Auf diese Weise wird der Anruf zum nächsten Verteiler umgeschaltet.
  • Sollte der erste Verteiler innerhalb 30 Sekunden noch nicht ausgelöst haben, so läßt TA eine Meldelampe GL aufleuchten und lenkt so die Aufmerksamkeit auf einen vorliegenden fehlerhaften oder anomalen Betriebszustand. Anschaltung von A-Sätzen zweiter Wahl und kombinierten Schaltungen Wenn alle A-Sätze der ersten Anrufsucher erster Wahl belegt sind, werden die in-Kontakte der Relais XR dieser Wahl in Reihe mit Erde geschlossen und ABER zieht an. Wenn Relais A BFR anspricht, verbindet es die t-Ader der A-Sätze zweiter Wahl mit freien T-Kontakten in der Kontaktbank des ersten Verteilers und gibt so dem ersten Verteiler Zugang zu allen mit ersten Anrufsuchern verbundenen A-Sätzen. Ähnlich ist es, wenn alle A-Sätze erster Wahl von der zweiten Gruppe von Teilnehmerleitungen belegt sind, dann spricht nämlich ABER in der zweiten Verteilerschaltung an und macht seine A-Sätze zweiter Wahl zugänglich.
  • Wenn alle A-Sätze, die mit ersten Anrufsuchern verbunden sind, belegt sind, schließen sich die n-Kontakte von XR in Reihe, lassen ABCR ansprechen und machen dadurch die kombinierten Schaltungen zugänglich. Die Wahl des angerufenen Teilnehmers Fassungsvermögen und Numerierung Das Fassungsvermögen eines Universalamtes ist ebenso wie das eines Motorwähleramtes durch das Fassungsvermögen des Orts- oder A-Speichers bestimmt. Beim Universalsystem ist das Fassungsvermögen des Speichers durch die Anzahl von Speicherwählern ED bestimmt, wobei für jede Stelle der Rufnummer ein besonderer Speicherwähler vorhanden ist, so daß ein siebenstelliger Speicher mit einer maximalen Leistungsfähigkeit von zehn Millionen Leitungen sieben Speicherwähler aufweisen würde. Ein siebenstelliger Universalspeicher kann auch Gespräche mit weniger Stellen bewältigen, beispielsweise einstellige Anrufe nach dem Fernamt, zweistellige nach den Sonderdiensten oder sechsstellige nach Teilnehmeranschlüssen. Ein gemischtes Numerierschema dieser Art ist heute im Brauch, und um die Fähigkeit des Universalsystems zur Zusammenarbeit zu veranschaulichen; ist der A-Speicher so geschaltet, daß er mit einem derartigen Netz zusammenarbeitet, ohne irgendwelche Änderungen in der Numerierung odertechnischen Einrichtung vorhandener Strowgerämter zu erfordern. Wählvorgänge innerhalb des Amtes Sämtliche Wählvorgänge innerhalb eines Universalamtes spielen sich ausschließlich auf Mehrpotential-Basis ab. Wählen von Amt zu Amt Abgehender Verbindungsverkehr mit anderen Universal oder Strowgerämtern vollzieht sich mit direkter Impulsgabe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von zehn Impulsen in der Sekunde, was die durchschnittliche Wähl- oder Impulsgeschwindigkeit -beim Strowgersystem ist. Verbindungsverkehr mit Universalämtern ließe sich viel rascher durchführen, wenn die Geschwindigkeit nicht durch die im selben Netz vorhandenen Strowgerämter eingeschränkt wäre. Verbindungsverkehr mit einem Motorwählersystem geschieht mit Rückimpulsen, was erfordert, daß im A-Speicher Vorkehrungen für Rückimpulse getroffen werden. Der Speicher (Fig. io, ioä und iob) ist nicht für Rückimpulsverbindungsverkehr eingerichtet, aber die erforderlichen Abänderungen sind nicht tiefgehend. Alle Verbindungsleitungen sind zweiadrig mit einem metallischen Stromkreis ohne Verwendung von Strom über die Erde. Wählgeschwindigkeiten Der Universalspeicher läßt sich mit Nummernscheiben von normaler Geschwindigkeit oder mit Schnell gangscheiben mit zwanzig oder mehr Schritten in der Sekunde verwenden. Diese Schnellgangscheiben werden von den Bedienungen von Nebenstellenzentralen und anderen Beamtinnen benötigt. Beim Strowgersystem müssen die Wählgeschwindigkeiten; wie oben angegeben, so genau wie möglich in der Nähe von zehn gehalten werden. Die Wählgeschwindigkeiten in einem Motorwählerämt betragen elf bis zwölf Schritte in der Sekunde, obwohl der Speicher des Mötorwähleramtes auch höhere Geschwindigkeiten bewältigen kann. Die Einführung des Universalsystems in bestehende Netze -Ein Universalamt läßt sich in ein vorhandenes Strowgernetz ohne die geringsten Umbauten in den bestehenden Strowgerämtern hinsichtlich des ankommenden wie des abgehenden Verbindungsverkehrs einfügen. Das Universalsystem läßt sich in ein Motorwählernetz ohne Änderungen in den Motorwählerämtern einbauen, soweit es sich um den Verbindungsverkehr vom Universalamt zum Motorwähleramt handelt. Beim Verbindungsverkehr in umgekehrter Richtung müssen die Rückimpulse vom Motorwählerspeicher entpaart werden; da das Universalsystem auf Dezimalbasis arbeitet, während das Motorwählersystem auf der Basis von Vielfachen von Zoo arbeitet. Steigradwähler Die Speicher- und Steuerwähler im Speicher haben Rutschkupplungsantrieb und arbeiten mit einem Steigrad. Ein kurzer Impuls gibt das Steigrad frei, sobald aber der Zahn an der Haltekante der Klinke vorbeiläuft, wird der Wählmagnet durch ein Schnellrelais PCR, das durch einen vorbeilaufenden Kontakt PC erregt wird, abgeschaltet und läßt so die Klinke rechtzeitig los, daß sie den nächsten Zahn zu. fassen bekommt. Steigradwähler können ein; zwei oder drei Paare von Kontaktbänken zu je zwölf Paar Lamellen enthalten, wobei die Schritte o und ii um 18o° auseinanderliegen und jedes dieser an den Enden liegenden Lamellenpaare in der Ruhestellung durch einen Doppelarm überbrückt ist. Wenn der Steigradwähler anläuft, bewegt sich der auf Schritt ii stehende Arm ins Freie hinaus, während der andere Arm in dem Maß wie der Wähler fortgeschaltet wird, Kontakt zwischen den jeweiligen Paaren in den Schritten i bis io macht. Der Steigradwähler kann Arme haben, die beim Übergang zum nächsten Schritt überbrücken oder auch nicht, wobei der Unterschied darin besteht; daß ein überbrückender Arm mit dem vorhergehenden Lamellenpaar Kontakt macht, bevor er mit dem .ersten Paar unterbricht, während die ändere Art Wählerarm das nicht tut. Überbrückende Wählerarme sind in den Zeichnungen durch kleine Vierecke gekennzeichnet. Jeder Steigradwähler hat einen Rückstellkontakt RC, der in Ruhestellung offen ist, d. h. solange die Doppelarme auf Schritt i und ii stehen, der sich jedoch schließt, wenn sich der Wähler anderswo befindet. Die normale Arbeitsgeschwindigkeit des Steigradwählers beträgt dreißig Schritte in der Sekunde. Alle Wähler desselben Speichers sitzen auf einer gemeinsamen Achse, die anläuft, wenn der Speicher belegt wird, so daß der Reibungsantrieb nur dann durchrutscht, wenn der Speicher in Betrieb ist. Betriebsweise des A-Speichers bei Gesprächen im selben Amt Warten, bis der Teilnehmer die erste Wählziffer wählt Nachdem der B-Satz vom Speicher gesteuert einen A-Satz gewählt hat; erregen sich die folgenden Relais öder Relaisreihen: Trennrelais COR (Fig. 6), Relais BR im ersten Anrufsucher (Fig. 5b) in einem Stromkreis von Erde (Fig. 8) über R2, Ruhekontakt LMR, C-Arm des zweiten Anrufsuchers, Ruhekontakt XR (Fig. 7), c-Ader und Wicklung von BR (Fig. 5) des ersten Anrufsuchers zur Batterie, und parallel über den Arbeitskontakt By (Fig. 5b) nur bei kombinierten Schaltungen, C-Ader des ersten Anrufsuchers, COR und SM zur Batterie. Der Gesprächszähler SM spricht nicht an.
  • Relais LA R, Überwachungsrelais S i R und das abfallverzögerte Relais LRR des B-Satzes (Fig. 8). S i R erregt sich über Widerstand R3, die Arbeitskontakte von LAR und Ruhekontakte von LBR. Relais LRR erregt sich über den Arbeitskontakt von S i R. ZAR erregt sich in einem Stromweg von Erde über den Arbeitskontakt T4R des R-Satzes (Fig. 9), C-Ader des B-Satz-Finders und ZAR zur Batterie.
  • Das Wählrelais DR (Fig. io) erregt sich in Reihe mit der Leitung des anrufenden Teilnehmers und den beiden Wicklungen des Amtszeichenübertragers DTT.
  • Relais RAR und RCR im Speicher (Fig. io). Relais RAR erregt sich in einem Stromweg von Erde am R-Satz (Fig. 9) über Arbeitskontakt T4R, Wicklungen von Tq.R und T3 R, T-Arm des Speichersuchers; Wicklung von Relais RAR und Ruhekontakt des Speicherauslöserelais RRR nach der Batterie. RCR hält sich über seinen Arbeitskontakt in Reihe mit einem Arbeitskontakt von RAR nach Erde. RAR schließt den Stromkreis des Magneten PR der gemeinsamen Achsantriebskupplung und Relais RXR (Fig. ioa), was die Erde von dem RückstellkontaktRC des Steigradwählers wegnimmt.
  • Das abfallverzögerte Relais R i R des Speichers (Fig. io) erregt sich über den Ruhekontakt von HOR und den Arbeitskontakt von DR. Der Zeitschalter TA erregt sich ebenfalls in demselben Stromkreis über die Ruhekontakte von R 2 R und RBR.
  • Der die Einspeicherung steuernde Steigradwähler EI (Fig. ioa) wurde von Stellung o nach Stellung i geschaltet in einem Stromkreis von Erde über RuhekontaktHOR, ArbeitskontaktDR, RuhekontaktR2R, Ruhekontakt PCR 2 und Wicklung EI zur Batterie. Während EI von Stellung o nach i springt, schließt sich Kontakt PC vorübergehend und erregt PCR2, das sich einen Haltestromkreis über den Arbeitskontakt von DR schließt und die Wicklung von EI abtrennt. Wenn EI in Stellung i ist, ergibt sich ein Stromkreis von Erde über den Amtszeichengeber DTI (Fig. ioa), Schritt i in der Kontaktbank C von EI und eine Wicklung des Amtszeichenübertragers DTT zur Batterie. Der Teilnehmer hört das Amtszeichen und die Schaltung verbleibt in diesem Zustand, bis der Teilnehmer wählt. Der Teilnehmer wählt die erste Stelle Der Teilnehmer wählt die erste Stelle der gewünschten Nummer, die wir in diesem Fall als die interne Nummer 29 oo 66 annehmen wollen. Wenn die Stelle 2 gewählt wird, öffnet sich die Teilnehmerschleife kurzzeitig zweimal hintereinander. Jedesmal, wenn die Teilnehmerschleife unterbrochen wird, fällt DR ab und schließt über seinen Ruhekontakt einen Stromweg von Erde über Ruhekontakt HOR, Ruhekontakt DR, Arbeitskontakt R i R, Wicklung des niederohmigen Relais R 2 R, Ruhekontakt PCR i, Wählerarm D, Schritt i in der D-Kontaktbank von EI und die Wicklung des ersten Speicherwählers ED i zur Batterie. Wenn ED i fortschaltet, schließt es vorübergehend Kontakt PC und betätigt das Schnellrelais PCR i, das sich hält und den Sperrklinkenmagneten ED i aberregt, bevor er die nächste Stellung erreicht und die Steigradkupplung hält ED i auf Schritt i. Wenn DR seinen Ruhekontakt verläßt, was es tut, wenn die Teilnehmerschleife sich zwischen den Wählimpulsen schließt, wird PCR i aberregt, so daß beim nächsten Mal, wo DR seinen Ruhekontakt schließt, ED i von Schritt i nach Schritt 2 vorrückt. R2 R ist abfallverzögert und schließt seinen Ruhekontakt erst wieder, wenn die ganze Reihe von Wählimpulsen eingelaufen ist, wenn also die Leitungsschleife längere Zeit geschlossen bleibt, bis zum Wählen der nächsten Stelle. Diese Zeit zwischen den zu wählenden Stellen ist genügend lang, um den Abfall von R2R zu gestatten. R i R ist abfallverzögert und fällt während des Wählens nicht ab.
  • Wenn R2R abfällt, wird ein Stromweg hergestellt von Erde über Ruhekontakt HOR, Arbeitskontakt DR, Ruhekontakt R 2 R und einerseits über den Zeitschalter TA und andererseits über den Ruhekontakt PCR2 und EI zur Erde. Der Arm des Zeitschalters bewegt sich erneut auf seinen 3o-Sekunden-Kontakt zu und EI rückt von Stellung i auf Stellung 2. Der Amtszeichengeber D TI wird abgeschaltet, und der Speicher ist nunmehr bereit, die Wahl der nächsten Stelle entgegenzunehmen. Es wäre hier zu bemerken, daß die Geschwindigkeit der Einspeicherung mit der Geschwindigkeit der späteren Wahl seitens der Wähler oder mit der Impulsgabe im Verbindungsverkehr nichts zu tun hat. Der Teilnehmer darf so rasch wählen, wie er kann. Die Schnelligkeit der Wählerbetätigung im Amt hängt von der Dauer der Freiwahl ab und ob Dauerfreiwahl bei der betreffenden Verbindung vorkommt oder nicht. Unter normalen Verkehrsbedingungen läuft der Wähler bei seiner Bewegung den vom Teilnehmer ausgesandten Wählimpulsen fast unmittelbar hinterher und der Wecker des angerufenen Teilnehmers im selben Amt beginnt im Bruchteil einer Sekunde nach Beendigung des Wählens anzuschlagen. Der erste Gruppenwähler spricht an E0 befindet sich in Stellung o. Wenn ED i in Stellung 2 ist, werden an die Gitter Gi und G2 des Ventils V i die Potentiale Nr. -2 gelegt, wobei die Stromwege verlaufen von den Klemmen 2 über die Kontaktbänke A und B von ED i, die Kontakte o und die Kontaktbänke A und B des die Weitergabe der Einspeicherung steuernden Wählers E0 und die Widerstände R3 und R q. nach den Gittern Gi und G2 der Röhre V i.
  • Wenn ED i auf seinem Weg nach Schritt : von Schritt o nach Schritt i fortgeschaltet wird, wird ein Stromkreis hergestellt von Batterie, den Kontakten i und 2 in der C-Bank von ED i, Kontakt o in der C-Bank von E0, Ruhekontakt RUR, Wicklung RSR und PRR parallel, Ruhekontakt RGR, Ruhekontakt GSR, Ruhekontakt GSR2, Ruhekontakt GVR2 und Ruhekontakt GVRi nach Erde. PRR und RSR sprechen an; letzteres erregt Relais AR2 im ersten Gruppenwähler (Fig. 8) in einem Stromkreis von Erde über Ruhekontakt GT% R i, Ruhekontakt GVR 2, Arbeitskontakt RSR, Ruhekontakt RMR,WählerarmG des Speichersuchers, Arbeitskontakt DCR (Fig. g), Ruhekontakt DBR, G-Arm des B-Satz-Suchers, Kopfkontakt ONC i des ersten Gruppenwählers und Wicklang AR2 zur Batterie.
  • RSR legt auch die Kathoden von V= und V2 an die a-Ader in einem Stromkreis von den Kathoden C über Arbeitskontakt RSR, Ruhekontakt RMR, F-Arm des Speichersuchers, Arbeitskontakt D'CR, Ruhekontakt DBR, Wählerarm F des B-Satz-Suchers, a-Ader, Arbeitskontakt AR2 zum T-Arm des ersten Gruppenwählers.
  • Wenn AR2 angezogen hat, liegt die Wicklung des Arbeitsmagneten P2 des ersten Gruppenwählers parallel zu dem Relais an Erde über den Ruhekontakt von GVR2 und GVRz unabhängig von Kontakt ONC i: P 2 spricht an, der Wähler schaltet fort und hebt gleichzeitig seine Anne A, B und C an, so däß sie mit den Lamellen keinen Kontakt machen, solange der Wähler läuft. Der Prüfarm T macht indessen Kontakt mit allen Lamellen, über die er wegstreicht; und wenn eine freie Verbindungsleitung mit dem richtigen Potential EC, in diesem Fall EC Nr. - 2 gefunden ist, zündet V i das Ventil C V i und C V = läßt das Relais GVR i anziehen.
  • GVRi öffnet den Stromkreis der Relais RSR, AR?, und des Arbeitsmagneten P2, der erste Gruppenwähler kommt auf den Lamellen der gewählten Verbindungsleitung zur Ruhe, und die Dreharme A, B und C machen mit den entsprechenden Lamellen Kontakt. Die belegende Erde wird rasch über einen Ruhekontakt eines schnell abfallenden Relais AR2 und den Arbeitskontakt LAR an den Kontakt T gelegt.
  • Wenn der C-Arrn des ersten Gruppenwählers Kontakt macht, entsteht ein Stromweg von Erde über Arbeitskontakt LRR, Wicklung LBR, C-Arm, Kontakt ONC5, Wicklung- BR des zweiten Gruppenwählers (Fig. 5) zur Batterie. Der Widerstand von BR in dem internen zweiten Gruppenwähler ist so bemessen, daß LBR nicht anspricht und die Übertragungsbrücke von dem B-Satz nicht weggenommen wird. BR spricht an und nimmt das Potential E von der t--Ader weg.
  • Wenn Dreharm A des ersten Gruppenwählers Kontakt macht, entsteht ein Stromweg von Batterie über die Hochohmwicklung von RTiR (Fig. io), Ruhekontakt RSR, Ruhekontakt RMR; F-Arm, Arbeitskontakt DCR, Ruhekontakt DBR, Dreharm F des B-Satz-Suchers, A-Arm des ersten Gruppenwählers, a-Ader des zweiten Gruppenwählers, ONC4, Widerstand Ri nach Erde. RTiR spricht an, schaltet parallel zu seiner hochohmigen Wicklung seine niederohmige Wicklung in Reihe mit dem niedrigen Widerstand RT2 R und prüft dadurch, ob Doppelverbindung vorliegt.
  • GVR i läßt GSR i ansprechen. GSR i entionisiert CVi, worauf GVRi abfällt und einen Stromweg schließt von Erde über den Ruhekontakt G VR i, Ruhekontakt CVR2, Ruhekontakt RSR, Arbeitskontakt des abfallverzögerten Relais PRR, Arbeitskontakt RT2R, Ruhekontakt RER, Ruhekontakt PCR3 und Wicklung E0 des die Weitergabe der Impulsreihen steuernden Wählers zur Batterie. Wenn PRR abfällt, rückt E0 von Stellung o nach i; PCR3 spricht an, hält sich und schaltet E0 ab.
  • Der Teilnehmer wählt die zweite Ziffer Während EI in Stellung 2 steht; läßt DR den Speicherwähler ED 2 vorrücken bis zu einem der gewählten Ziffer entsprechenden Schritt, in diesem Fall Schritt g. R-_R läBt TA und PCR2 abfallen. Wenn das Wählen aufhört, fällt R 2 R wiederum ab, und TA und EI werden wiederum erregt. EI rückt von Schritt :2 nach Schritt 3 vor, PCR 2 spricht an und schaltet EI ab. Der zweite Gruppenwähler spricht an E0 befindet sich in Stellung =. Sobald ED 2 nach Schritt i vorrückt, schließt sieh der Stromkreis von RSR erneut, diesmal über die C-Bank von ED 2 und Schritt i in der C-Bank von E0. Das Relais AR und dann der Antriebsmagnet P des zweiten Gruppenwählers (Fig. 5) werden erregt, und der zweite Gruppenwähler wählt einen freien dritten Wähler in der gewünschten Gruppe in derselben Weise wie der erste Gruppenwähler einen zweiten Gruppenwähler gewählt hatte. Wenn ein freier dritter Gruppenwähler gefunden ist, zündet die Röhre V z das Ventil GV i. GV i läßt das Relais GVR i ansprechen, RSR, AR und P fallen ab, und der zweite Wähler bleibt stehen. RTiR prüft, ob Doppelverbindung vorliegt, und wenn die Prüfung befriedigend ausfällt, rückt E0 nach Stellung 2 vor. Der Teilnehmer wählt die dritte Ziffer EI befindet sich in Stellung 3. Die dritte Reihe von Wählimpulsen läßt den SpeicherwählerED3 auf den der gewählten Ziffer entsprechenden Schritt vorrücken, worauf EI von Schritt 3 nach Schritt ¢ vorrückt und dann nach Schritt 5 weitergetrieben wird, wobei der Stromkreis verläuft von Erde über Ruhekontakt SDR (Fig. lob); Schritt 4 in der C-Bank von EI, Rückstellkontakt RC; der geschlossen ist, solange sich EI nicht in der Ausgangsstellung befindet, und Wicklung EI zur Batterie. Wenn EI den Schritt 4 verläßt, wird dieser zweite Stromkreis unterbrochen, und EI kommt auf Schritt 5 zum Stehen. Der Grund, warum EI in diesem Fall gleich weitergeschaltet wird, ist der, daß eine Wählstelle ausgelassen werden muß; da Ortsnummern nur sechs Stellen und nicht sieben haben, die dem Fassungsvermögen des Speichers entsprechen würden. Die Verdrahtung der F-Bänke von ED i und ED 2 ist individuell für j edes sechsstellige Universalamt. Der dritte Gruppenwähler spricht an E0 befindet sich auf Schritt 2. Wenn die Wahl der dritten Ziffer einsetzt, wird RSR zum drittenmal erregt, der dritte Gruppenwähler (Fig: 5) rückt vor und Wählt einen freien letzten Gruppenwähler in derselben Weise; wie er seinerseits durch den zweiten Gruppenwähler gewählt worden war. Die Röhre Vz zündet das Ventil C V = zum drittenmal. R T i R prüft, ob Doppelverbindung vorliegt, und E0 rückt von Stellung 2 nach 3 vor, von wo er nach Schritt 4 getrieben wird, da sein Stromkreis in Stellung 3 über einen weiteren Ruhekontakt SDR mit Erde verbunden ist. Der die Weitergabe der Impulsreihen steuernde Wähler E0 wird daher an der normalen vierten Wählstellung ebenso vorbeigesteuert wie der für das Einspeichern maßgebende Steuerwähler EI.
  • Der Teilnehmer wählt die vierte Stelle EI steht in Stellung 5, und die vierte Reihe von Wählimpulsen läßt den Speicherwähler ED 5 nach dem entsprechenden Schritt vorrücken, worauf EI von Schritt 5 nach Schritt 6 weiterrückt. Der letzte Gruppenwähler spricht an E0 befindet sich auf Schritt q.. Wenn die Wahl der vierten Ziffer beginnt, wird RSR zum viertenmal betätigt, der letzte Gruppenwähler (Fig. 5) rückt vor und wählt sich einen freien Leitungswähler in derselben Weise, wie er vorher selbst vom dritten Gruppenwähler gewählt worden war. Die Röhre V i zündet die Ventilröhre GV i zum vierten Mal. RT i R prüft, ob Doppelverbindung vorliegt, und E0 rückt von Stellung q. auf Stellung 5 vor. Der Teilnehmer wählt die fünfte Stelle EI steht auf Schritt 6, so daß die fünfte Reihe von Wählimpulsen den Speicherwähler ED 6 in die entsprechende Stellung vorrücken läßt. Zu Erläuterungszwecken wollen wir annehmen, daß die Ziffer 6 gewählt worden ist. Am Ende des Wählens rückt EI von Schritt 6 auf Schritt 7 vor.
  • Die Zehnerstelle wird vom Leitungswähler eingestellt und vom Speicher nachgezählt E0 befindet sich in Stellung 5. Wenn ED 6 von Schritt o auf Schritt i vorrückt, ergibt sich ein Stromkreis von Batterie über Kontakt io in der B-Bank von ED 6, Kontakt 5 in der C-Bank von E0, Ruhekontakt RUR, Wicklung RSR, Ruhekontakt GSR i, Ruhekontakt GSR 2, Ruhekontakt GVR i nach Erde. Ein zweiter Stromkreis ergibt sich parallel zu RSR von der B-Bank von ED 6, Schritt 5 in der F-Bank von E0, Wicklung RGR, Ruhekontakt RUR (Fig. ioa) nach Erde. RGR unterbricht den Stromkreis von PRR. Die üblichen Gitterpotentiale - i bis -io für Vi fehlen in den A- und B-Kontaktbänken von ED 6.
  • Der Leitungswähler (Fig. 5b), der ebenso wie die vorhergehenden Gruppenwähler wählt, rückt vor, wenn sich RSR erregt, und jedesmal, wenn ein Zehnerkontakt erreicht wird, zündet die Röhre V2 das Ventil GV 2. GV 2 betätigt GVR 2, aber dies löst den Leitungswähler oder RSR nicht aus, da ihre Stromkreise nunmehr über zwei Arbeitskontakte von RGR und zwei Ruhekontakte von RFR nach Erde hin geschlossen sind. GVR2 erregt GSR2, was GV2 löscht und den Zehnerzählwähler EC (Fig. iob) um einen Schritt vorrücken läßt, wobei der Stromkreis verläuft von Erde über Arbeitskontakt GSR 2, Ruhekontakt RFR, Ruhekontakt PCR 4 und die Wicklung EC zur Batterie. Der Leitungswähler schreitet zwischen den Zehnerschritten weiter, ohne anzuhalten. Wenn eine Zahl weniger als die gewählte Zehnerziffer gezählt worden ist, z. B. fünf Zählungen für die Ziffer 6, so ergibt sich ein Stromkreis von Batterie über Lamelle 8 in der C-Bank von ED 6, Lamelle 5 in der C-Bank von EC, Wicklung RFR und Ruhekontakt RUR nach Erde. RFR spricht an und nimmt die Erde vom Ruhekontakt von GVR2 weg. Über einen Arbeitskontakt legt RFR Batterie an RGR, um es am Abfallen zu hindern, wenn E0 von Stellung 5 nach 6 weiterrückt. Über einen weiteren Arbeitskontakt schaltet RFR den Stromkreis über den Arbeitskontakt von GSR2 um von EC auf E0, und wenn auch die sechste Zehn nachgezählt ist, zündet die Röhre V 2 das Ventil GV 2, und GV 2 läßt GV R 2 ansprechen, was den Haltestromkreis von RSR im Speicher und von Relais AR und P im Leitungswähler öffnet. Der Leitungswähler kommt auf dem gewählten Zehnerschritt zum Stehen. GVR2 läßt GSR2 ansprechen, was GV 2 zum sechsten Mal löscht und E0 von Schritt 5 nach Schritt 6 weiterbefördert, wobei der Stromkreis verläuft von Erde über Arbeitskontakt GSR2, Arbeitskontakt RFR, Ruhekontakt PCR3 und Wicklung E0 zur Batterie. RFR verbleibt angezogen und hält RGR, wie bereits festgestellt. Der Teilnehmer wählt die sechste Stelle Der Teilnehmer wählt die sechste oder Einerstelle, und ED7 schreitet entsprechend vor. Wenn die Wahl vollständig ist, rückt EI von Stellung 7 nach Stellung 8 weiter, wo er verbleibt, bis der Speicher ausgelöst wird. Wahl der Einerstelle durch den Leitungswähler Wenn EI in Stellung 8 und E0 in Stellung 6 steht, entsteht ein Stromkreis von Erde über Ruhekontakt GVR i, Ruhekontakt GVR 2, Ruhekontakt GSR i, Wicklung RSR, Ruhekontakt RUR, Schritt 6 in der C-Bank von E0, C-Bank von ED7, Lamelle 8 in der D-Bank von EI zur Batterie. RSR spricht an und verbindet die Kathoden von V i und V 2 mit der a-Ader und legt in der üblichen Weise Erde an die b-Ader. Da der Kopfkontakt ONC i des Leitungswählers offen ist, ist nunmehr der Stromkreis von A R geschlossen über den B-Arm (die B-Kontakte der Zehnerschritte [Fig. 5 c] sind mit ihrem zugehörigen Relais AR verdrahtet), Wicklung von AR zur Batterie. AR hält sich wiederum an der b-Ader, und P erregt sich aufs neue. Der Leitungswähler sucht nunmehr nach dem ED-Potential, das der gewählten Nummer entspricht. Wenn beispielsweise die Einerziffer 6 gezählt worden war, zündet die Röhre V i das Ventil GV i, sobald auf das Potential EC -6 aufgeprüft wird. GV i läßt GVR i ansprechen, was RSR im Speicher und AR und P im Leitungswähler abfallen läßt. Der Leitungswähler kommt auf der gewünschten Leitung zu stehen. Wenn der C-Arm des Leitungswählers wiederum Verbindung mit dem C-Kontakt macht, wird ein Stromkreis geschlossen von Erde am letzten Gruppenwähler (Fig. 5), Widerstand R2, Verbindung b, Dreharm C des letzten Gruppenwählers, Arbeitskontakt und Wicklung von BR im Leitungswähler zur Batterie und parallel dazu über den Arbeitskontakt BR, C-Arm des Leitungswählers, Trennrelais CO und Gesprächszähler SM zur Batterie. BR im Leitungswähler ,und COR erregen sich parallel in Reihe mit R2 im B-Satz (Fig. 8): Der Gesprächszähler SM zieht unter diesen Umständen nicht an.
  • Leitung ist frei: Speicher löst sich aus, nachdem er den R-Satz veranlaßt hat, den gewünschten Teilnehmer zu rufen. R-Satz zählt das Gespräch, falls der Angerufene sich meldet Wenn GSRz anspricht, werden zwei Stromkreise geschlossen von Erde über Arbeitskontakt GSR z, Arbeitskontakt RFR zu den Kontakten C und D und betätigen dabei die Relais DAR und IR im R-Satz (Fig. 9) .
  • DAR öffnet die Leitungsschleife (a- und b-Ader) zum Wählrelais (Impulsrelais) DR (Fig. xo) im Speicher, der auslöst (s. unten), doch nicht, bevor die Relaisbrücke ÜTR (Fig. 9) mit DAR verbunden ist. DTR zieht parallel zu DR an und läßt das abfallverzögerte Relais DMR ansprechen. DMR und DAR legen Erde an den C-Arm des B-Satz-Suchers, wobei der Stromkreis verläuft von Erde über den Arbeitskonta:kt DMR, Ruhekontakt DRR, Arbeitskontakt DAR, C-Arm. ZAR (Fig.8) wird somit gehalten, wenn Tq.R abfällt, wie weiter unten erklärt wird. Über denselben Arbeitskontakt baut DMR einen Haltestromkreis für die Relais DAR und DBR.
  • Wenn sich IR erregt, wird unmittelbar Rufstrom an die gewünschte Leitung angelegt, wobei der Stromkreis verläuft von der q:8-Volt-Batterie über den Ruhekontakt DJR, eine Wicklung von DRR, Arbeitsköntakt DBR, G-Arm .des B-Satz-Suchers, b-Ader zum Teilnehmer und zurück über die a-Ader zum F-Arm des B-Satz@Suchers, Arbeitskontakt DBR, zweite Wicklung von DR'R, Ruhekontakt DJR, Arbeitskontakt IR zur - Rufstromquelle. Wenn der Stromkreis des D-Arms des Speichersuchers etwas später öffnet, fällt das abfallverzögerte Relais IR ab und verbindet DRR mit dem Rufstxomunter-Brecher RI. Relais DRR hat Fehlstrom und spricht daher nicht in Reihe mit dem Wecker und Kondensator in der Teilnehmerstation an.-Der Anrufende bekommt das Freizeichen über den Übertrager TT und den Kondensator CI. Die Primärwicklung dieses Übertragers ist geschlossen vom Freizeichengeber RTI über Arbeitskontakt DBR, Ruhekontakt DJR, Primärwicklung TT, Arbeitskontakt DAR, Ruhekontakt DJR zur Batterie. ' Wenn der Angerufene abhebt, betätigt der durch Mikrophon und Sprechspule hinzukommende Nebenschluß zu Wecker und Kondensator Relais DRR. DRR öffnet den Haltestromkreis der Relais DAR und DBR im R-Satz und von LAR im B-Satz. Wenn Relais DBR abfällt, schaltet es DRR und den Rufstromvon der angerufenen Leitung ab: DAR schaltet DTR von der a- und b-Ader ab; DTR fällt ab und öffnet den Stromkreis des abfallverzögerten Relais DMR, doch bevor DMR seine Arbeitskontakte unterbricht, ergibt sich ein Stromkreis von Batterie über Widerstand R q, Arbeitskontakt DMR, Ruhekontakt DAR, D-Arm, Gleichrichter S (-) und LMR zur Erde: LMR schließt seinen Kontakt x, bevor a unterbricht, und verbindet die positive 7o-Volt-Gesprächs-Zählbatterie mit der c-Ader, die sonst über R2 an Erde liegt. Nachdem Kontakt a unterbricht, wird ein Stromkreis geschlossen von der positiven 7o-Volt-Gesprächszähltaa.tterie über den niedrigen Widerstand R5, C-Ann des zweiten Anrufsuchers, Ruhekontakt XR, c-Ader, Arbeitskontakt und Wicklung von BR im ersten Anrufsucher (Fig. 5b) zur negativen Batterie und parallel dazu über den C-Arm des ersten Anrufsuchers, die Wicklungen von COR und SM zur negativen Batterie: Die sich addierenden Spannungen von zusammen fast zgo V lassen SM ansprechen. Wenn DMR seinen Arbeitskontakt unterbricht, fällt LMR ab, und die c-Ader wird wieder in den Normalzustand gebracht. Der Zähler fällt ab.
  • LAR (Fig, 8) ist ein schnell abfallendes Relais. es schließt seinen Ruhekontakt, bevor oder zur selben, Zeit, wo DAR seinen Arbeitskontakt unterbricht. Somit wird der Leitungsstromkreis nicht merkbar unterbrochen, wenn DTR von der a- und b-Ader abgetrennt wird. Wenn ZAR seinen Ruhekontakt schließt, wird die Verbindung zwischen dem Anrufenden und dem Angerufenen durchgeschaltet. Das Überwachungsrelais S z R liefert Strom für die Leitung des Anrufenden und hält das abfallverzögerte Relais LRR angezogen. Strom für den Angerufenen wird über die Drosselspule RET geliefert. Obwohl die Teilnehmer in unmittelbare Gesprächsverbindung kommen, wenn DRR anspricht; wird die Gesprächszählung nicht gestört, da der R-Satz nicht für ein weiteres Gespräch in Anspruch genommen werden kann, bevor DMR abgefallen ist und den Anlaßstromkreis geschlossen hat.
  • Die R-Sätze haben keine ausgesprochene Ruhestellung, so daß bei Beendigung eines Gesprächs die Dreharme der B-Satz-Sucher und Speichersucher mit ihren zugehörigen Lamellen in Verbindung bleiben. Alle Dreharmstromkreise; außer dem des T-Arms, j sind aber an Relaiskontakten unterbrochen, so daß die unbenutzten -R-Sätze nicht die B-Sätze oder Speicher stören, ob nun die letzteren frei oder besetzt " sind oder nicht.
  • Sollte der Anrufende einhängen, bevor sich der Angerufene gemeldet hat, so fällt DTR ab und läBt DMR abfallen. Wenn DMR seinen Arbeitskontakt unterbricht, so fallen die Relais DBR und DAR und LA R im B- Satz (Fig. 8) ab, aber da DMR die Batterieverbindung des D-Arms gleichzeitig unterbricht, findet keine Gesprächszählung statt.
  • Leitung belegt. R-Satz gibt Belegtzeichen und löst die beteiligte Wählerkette aus Falls die gewünschte Leitung belegt ist, rückt der Leitungswähler weiter vor bis zum nächsten Zehnerschritt, worauf V?, das Ventil G V 2 zündet und GV 2 das Relais GVR2 ansprechen läßt, was den Leitungswähler zum Stehen bringt. GVR 2 läßt GSR 2 anziehen, was GV 2 löscht und E0 über einen Arbeitskontakt von RFR von Schritt 6 nach Schritt 7 weiterschaltet. In Stellung 7 legt E0 Erde an den C-Kontakt, was DAR im R-Satz (Fig: 9) betätigt. Da DBR nicht angesprochen hat, wird der Stromkreis des Belegtzeichengebers BTI über die Primärwicklung des Übertragers geschlossen, und es wird vom Anrufenden vernommen. Der Speicher löst sich, wie oben beschrieben, aus.
  • Wenn DAR anspricht und DBR nicht erregt ist, ergibt sich ein Stromkreis von Erde über die sehr niederohmigeWicklungvon DMR (ein Relais, das bereits durch DTR erregt worden ist), Arbeitskontakt DAR, Ruhekontakt IR, Ruhekontakt DBR, Ruhekontakt DJR, E-Arm des B-Satz-Suchers, Ruhekontakt LCR im B-Satz (Fig. 8), Wicklung LCR zur Batterie. LCR spricht an und hält sich in einem Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt L RR, Arbeitskontakt LCR, Widerstand R4. und LCR zur Batterie. Nachdem der Haltestromkreis geschlossen ist, schaltet LCR den KontaktE von seiner Windung um auf einen Arbeitskontakt von LA R und über Kopfkontakt ONC3 des ersten Gruppenwählers, Wicklung des Arbeitsmagneten P2 zur Batterie. P2 spricht an in Reihe mit der niederohmigen Wicklung von DMR, und der Wähler kehrt in die Ausgangsstellung zurück, wo ONC3 unterbricht und der Wähler zur Ruhe kommt. Wenn der C-Arm angehoben wird, werden die weiteren beteiligten Wähler ausgelöst, so daß im Besetztfall nur der A-Satz, B-Satz und R-Satz gehalten wird. Der Zweck der niederohmigeri Wicklung von DMR ist es, dieses Relais erregt und den R-Satz belegt zu halten, falls der Teilnehmer einhängen und DTR (Fig. 9) freigeben sollte, bevor noch der Wähler seine Ausgangslage erreicht hat.
  • Beim Ertönen des Belegtzeichens hängt der Anrufende ein, und der R-Satz wird frei. Das Gespräch wird nicht gezählt.
  • LA R (Fig. 8) fällt ab, wenn DMR seinen Arbeitskontakt unterbricht. LA R läßt SIR abfallen, und SIR löst LRR aus. LRR treibt den zweiten Anrufsucher über den Kopfkontakt ONC3 in die Ausgangsstellung. Wenn der C-Arm des zweiten Anrufsuchers angehoben wird, löst der erste Anrufsucher und COR aus. Der Speicher löst aus Wenn DAR (Fig. 9) anzieht, öffnet es den Stromkreis des Wählrelais DR (Fig. io), das abfällt und das abfallverzögerte Relais R i R abschaltet. Wenn R i R seinen Ruhekontakt schließt, wird das Speicherauslöserelais RRR erregt, in einem Stromkreis von Batterie über Ruhekontakt CSR i, Arbeitskontakt RCR, eine Wicklung von RRR, Ruhekontakt R i R, Ruhekontakt DR und Ruhekontakt HOR zur Erde.
  • RRR spricht an und hält sich gegen Erde über seine zweite Wicklung und den Widerstand R 2. RRR öffnet den Haltestromkreis von RAR und RXR, und T 3 R und T q. R im R-Satz. T q. R fällt ab und löst DRC (Fig. 9) aus, was die Stromkreise der Speichersucherarme A, B, C, D, E, F und G unterbricht. RAR löst RCR aus.
  • RRR hält den Achsenkupplungsmagneten PR erregt. Wenn RXR abfällt, schließt es den Rückstellstromkreis aller Steigradwähler. Alle Wähler kehren in die Ausgangsstellungen zurück, wo ihre jeweiligen Rückstellkontakte RC unterbrechen. Wenn alle Ausgangsstellungen erreicht sind, wird über die A-Bänke der Speicherwähler der Reihenstromkreis der elften Schritte zur Batterie hin geschlossen, RRR wird kurzgeschlossen und fällt ab. Die Relais RFR und RGR fallen ab, wenn EC durch Schritt 9 geht oder schon vorher. Der Speicher ist nunmehr in der Lage, weitere Anrufe entgegenzunehmen.
  • Sammelanschlußbetrieb Sammelanschlußleitungsgruppen werden zusammengestellt, indem man einer Anzahl Leitungen zwischen einem Paar von Zehnerlamellen dasselbe Potential EC erteilt. Der Leitungswähler arbeitet dann genau so, als ob er eine Hauptleitung suchen würde; wenn alle Leitungen in der Sammelanschlußgruppe belegt sind, rückt er zum nächsten Zehnerschritt weiter, worauf der Teilnehmer in der üblichen Weise Belegtzeichen erhält. Die Wirkungsweise im Fall von Fehlanrufen Sollte eine Teilnehmerleitung Erdschluß oder sonstige Fehler bekommen, so daß das Teilnehmerrelais anzieht, oder sollte der Teilnehmer es versäumen, innerhalb 30 Sekunden nach dem Abheben zu wählen, so schließt der Zeitschalter TA (Fig. io) seinen 3o-Sekunden-Kontakt oder einen anderen vorbestimmten Zeitkontakt und erregt RER.
  • RER erregt RSR und PRR, was den ersten Gruppenwähler veranlaßt, in üblicher Weise anzusprechen. Da der Speicherwähler ED i auf Null steht, bleiben an den Gittern G i bzw. G 2 von V i die Potentiale EG i +3 und EG 2 +3. Der Wähler sucht also nach einer Verbindungsleitung mit dem Potential EC -f- 3, von denen einige in den Kontaktbänken der ersten Gruppenwähler vorkommen. Diese Verbindungsleitungen endigen am Arbeitsplatz des Leitungsaufsichtsbeamten. Wenn eine freie Verbindungsleitung mit dem Potential EC + 3 gefunden ist, zündet V i die Ventilröhre GVi, und der Wähler kommt in der üblichen Weise auf der gewählten internen Verbindungsleitung zur Ruhe, und nach der üblichen Prüfung auf Doppelbelegung wird ein Stromkreis hergestellt von Erde über den Ruhekontakt G VR 2, Ruhekontakt RSR, Arbeitskontakt PRR, Arbeitskontakt RT 2 R, Arbeitskontakt RER und Wicklung RRR zur Batterie.
  • Die Erregung von RRR löst den Speicher aus, und die Unterbrechung der t-Ader läßt T4 R im R-Satz abfallen, worauf DCR abfällt (Fig. 9). DCR läßt LA R im B-Satz (Fig. 8) abfallen. Die Verbindung ist nunmehr auf die zum Leitungsaufseher führende Verbindungsleitung durchgeschaltet. Wie oben erläutert, kann die Aufsicht die fehlerhafte Leitung von dem Arbeitsplatz aus prüfen und die Nummer der Leitung ermitteln. Zu langsames oder unvollständiges Wählen Sollte ein Teilnehmer beim Wählen mehr als 30 Sekunden zwischen den einzelnen Ziffern verstreichen lassen oder die Anrufnummer nicht ganz durchwählen, so schließt der Zeitschalter TA seinen 3o-Sekunden-Kontakt wie bei einem Fehlanruf und erregt RER. ED i hat angesprochen, sonst würde der Anruf als Fehlanruf erscheinen, und ebenso steht einer oder mehrere der fünf weiteren Speicherwähler ED 2, ED 3, ED 5, ED 6 oder ED7 noch in der Ausgangsstellung, wobei die Potentiale EG i -f-3 und EGa -f-3 an den Gittern Gi bzw. G2 von Vi liegen. RER läßt RSR ansprechen wie bei einem Fehlanruf, und der zweite, dritte, vierte, letzte Gruppenwähler oder Leitungswähler sucht in Freiwahl nach einer internen Verbindungsleitung mit dem Potential EC+3. Einige wenige derartige Verbindungsleitungen kommen in den Kontaktbänken des zweiten; dritten, letzten Gruppenwählers und Leitungswählers vor. Sie können zu einer automatischen Ansageeinrichtung führen, die den Teilnehmer selbsttätig von seinem Fehler beim Wählen Mitteilung macht, oder sie können zu einem Arbeitsplatz mit einer besonderen Beamtin führen.
  • Wenn eine freie Leitung mit dem Potential EC +3 gefunden worden ist, zündet V i das Ventil GV i, der Speicher wird frei wie bei einem Fehlanruf, und der B-Satz wird zu der automatischen Ansageeinrichtung oder der besonderen Beamtin durchgeschaltet. Unbelegte Zahlengruppe Unter einer unbelegten Zahlengruppe in einer flachen fortlaufenden Kontaktbank versteht man eine nicht benutzte Verbindungsleitungsgruppennummer. Normalerweise liegen in jeder Bank zehn Gruppen mit den Potentialen EC -i bis EC -io. Wenn irgendeine dieser Gruppen nicht benötigt wird, wird für jede der unbenutzten Gruppen eine Lamelle reserviert, die ihr Gruppenpotential zugeteilt bekommt. Wenn also ein Teilnehmer eine falsche Gruppennummer wählt, wird er auf eine dieser Leitungen geschaltet, die in einer automatischen Ansageeinrichtung oder bei einer besonderen Beamtin endigen. Fangeinrichtung und Daüerfreiwahl Normalerweise kann RSR nicht länger als etwa 2 Sekunden angezogen bleiben; wenn es länger angezogen bleibt, ist dies ein Zeichen entweder von Dauerfreiwahl, d. h. alle Verbindungsleitungen sind belegt, oder -von einem Betriebsfehler. Um solche unnormalen Verkehrsverhältnisse oder Störungen festzuhalten, wird die Fangeinrichtung des Motorwählersystems beibehalten. Der Wartezustand darf dann nach dem Wählen der letzten Ziffer der gewünschten Teilnehmernummer - bis zu 4.o Sekunden anhalten. Wenn der Teilnehmer vor Ablauf dieser Frist nicht eingehängt hat, spricht die Fangeinrichtung an und löst die anrufende Leitung aus, aber nicht den B-Satz, den R-Satz; den A-Speicher und die Kette der an der Verbindung beteiligten Wähler. Diese werden ungefähr in dem Zustand erhalten; in dem sie im Augenblick des Festhaltens gerade sind. Die Meldelampe HOL (Fig. io) leuchtet auf, so daß diese Gesprächsverbindung unmittelbar nachgesehen werden kann. Bei jedem Speicher ist eine Taste HOT vorgesehen; wenn sie umgelegt wird, macht sie die Fangeinrichtung unwirksam, falls ihre Benutzung nicht gewünscht ist und die Verbindungen nicht sofort nachgesehen werden sollen. Wenn diese Taste umgelegt ist, löst die ganze Verbindung aus, wenn der Anrufende einhängt. Sollte eine Verbindung im Fall berechtigter Dauerfreiwahl nach dem Ansprechen der Fangeinrichtung frei werden, so wird die Verbindung ausgelöst, wenn die freie Verbindungsleitung belegt wird. Dies geschieht, um nicht unnötigerweise Verbindungsleitungen in den Hauptverkehrszeiten festzuhalten.
  • Nachdem die letzte Ziffer gewählt ist, rückt TA weiter. Wenn er an seinem 3o-Sekunden-Kontakt vorbeikommt, ereignet sich nichts, da RSR bereits angezogen hat. Wenn er seinen 40-Sekunden-Kontakt erreicht, wird Relais HOR betätigt. Dieses Relais hält sich über einen Arbeitskontakt, die Fangtaste HOL, den Ruhekontakt GVR2, Ruhekontakt GVR i nach Erde. HOR läßt die Lampe HOL aufleuchten und erdet Kontakt E, was Relais DJR im R-Satz (Fig. g) ansprechen läßt. HOR entfernt die Erdverbindung vom Anker von DR; und das Speicherauslöserelais RRR erregt sich daher nicht, wenn DR abfällt.
  • DJR (Fig. g) öffnet den Stromlauf von Arm C und läßt LAR (Fig. 8) abfallen. Über einen Arbeitskontakt DJR spricht LCR an in einem Stromlauf von Erde über Widerstand R5, Arbeitskontakt D JR, E -Arm, Ruhekontakt LCR und Wicklung LCR zur Batterie. LCR spricht an und hält sich über einen Arbeitskontakt von LRR gegen Erde; über einen Umschaltekontakt trennt es den E-Arm von seiner Wicklung und verbindet ihn mit einem Ruhekontakt von LAR, das nunmehr abgefallen ist, und die Wicklung HOR (Fig. 8) zur Batterie. HOR hält LRR angezogen über einen Kontakt, und über einen weiteren Arbeitskontakt und Kopfkontakt ONC 3 erregt es P i und bringt den zweiten Anrufsucher in die Ausgangsstellung zurück. -Wenn der C-Arm angehoben wird, wird der A-Satz und die anrufende Teilnehmerleitung frei. Wenn LA R auslöst, entfernt es den Nebenschluß R3 von SiR, das abfällt. Da RelaisLRR abfallverzögert ist, unterbricht es seinen Arbeitskontakt erst, wenn sein Stromkreis wieder von HOR geschlossen ist.
  • Die Reihe hintereinander benutzter Gruppenwähler, der Speicher, der R-Satz und der B-Satz verbleiben in diesem Zustand bis entweder die Fangtaste HO K (Fig. io) umgelegt wird und dabei HOR (Fig. io) freigibt oder bis der in Freiwahl befindliche Wähler, falls er die Ursache des Fangens ist, eine freie Verbindungsleitung findet und je nachdem GVRi oder GVR2 ansprechen läßt. Wenn eines dieser Relais anspricht, wird die Erdverbindung von HOK weggenommen, und HOR fällt genau so ab, als ob IJOK umgelegt worden wäre. DR hat seinen. Ruhekontakt geschlossen, nachdem es abgefallen ist, als die Arme des zweiten Anrufsuchers angehoben wurden. RSR liegt ebenfalls mit seinem Ruhekontakt an, weil GVRi oder GVR2 angesprochen hat. Wenn daher HOR seinen Ruhekontakt schließt, ergibt sich ein Stromkreis von. Erde über Ruhekontakt HOR, Ruhekontakt DR, Ruhekontakt R z R, Ruhekontakt RSR, Wicklung RRR, Arbeitskontakt RCR und Ruhekontakt GSRz zur Batterie. RRR spricht an und gibt den Speicher frei. Der R-Satz wird frei, wenn der Stromlauf von RAR und des T-Arms unterbrochen wird und dabei die Relais T 3 R, T q. R und wiederum DCR zum Abfall bringt: DJR wird frei, wenn das Fangrelais HOR (Fig. io) seinen Arbeitskontakt unterbricht und die Erde von dem E-Arm des Speichersuchers wegnimmt. DJR entfernt die Erdverbindung von dem E-Arm des B-Satzes und läßt HOR im B-Satz (Fig. 8) abfallen, worauf LRR und sodann LCR abfallen. Über einen Stromkreis von Erde über Ruhekontakt LRR, Kopfkontakt ONC3 und P2 zur Batterie kehrt der erste Gruppenwähler in die Ausgangsstellung zurück. Wenn der Arm C des ersten Gruppenwählers angehoben wird, werden die dahinterliegenden Wähler freigegeben. Vorzeitige und andere Auslösungen durch den Speicher Die nachstehende Tabelle, die die jeweilige Behandlung der Dreharme des R-Satz-Speichersuchers und des B-Satz-Suchers zeigt (Fig.9), ist nützlich bei der Verfolgung der verschiedenen Arten von Auslösungen, wie sie im Betrieb der A-Speicher-Schaltung vorkommen (Fig.lo, ioa, iob).
    Sucherarme des R-Satzes
    Speicher- B-Satz-
    Sucherarme Sucherarme
    C@D@E T C E
    i. Ruf (interner Verkehr) G G G
    a, Belegt (desgl.) ....... G G I G
    3. R und B (Verbindungs-
    verkehr) . . . . . . . . . . . . G G G G GR
    Auslösung nach Doppel-
    prüfung ............. G G G
    5. Auslösung nach Fehlan-
    ruf oder zu langsamem j
    Anruf .............. 'Offen
    6. Auslösung während
    Freiwahl . . . . . . . . . . . . Offen
    7. Fangeinrichtung ...... G GR
    G = direkte Erdung
    GR = Erdung über dazwischenliegenden Widerstand
    Bei einer zustande gekommenen Verbindung erdet der Speicher die C- und D-Arme des Speichersuchers, und der R-Satz erdet den C-Arm des B-Satz-Suchers. Dies ist die Stellung beim Ruf. Im Belegtfall erdet der Speicher nur den C-Arm des Speichersuchers, und der R-Satz erdet die C- und E-Arme des B-Satz-Suchers. Dies ist die Belegtstellung. Nach dem Schluß der Impulsgabe für einen Verbindungsleitungsspeicher erdet der A-Speicher die C-, D- und E-Arme des Speichersuchers, und der R-Satz erdet den C-Arm des B-Satz-Suchers und verbindet den E-Arm über einen Widerstand mit Erde. Dies ist die Belegt- oder Rufstellung im Verbindungsverkehr.
  • Da es erwünscht ist, dem Anrufenden Belegtzeichen zu geben, wenn eine Doppelprüfung ungünstig ausgefallen ist, wird der C-Arm des Speichersuchers und der C- und E-Arm des B-Satz-Suchers wie bei einem belegten Anschluß geerdet. Wenn der Speicher auslöst wegen eines zu kurzen, falschen oder langsamen Anrufs, öffnet er den Stromkreis des T-Arms des Speichersuchers, entläßt hierdurch den R-Satz und gibt die Verbindung an den B-Satz zurück. Sollte der Anrufende einhängen, bevor er eine Stelle gewählt hat, oder wenn er die Nummer erst teilweise gewählt hat, während der Wähler in Ruhelage ist, so löst sich die Verbindung aus, wenn sich RRR über den Ruhekontakt von DR erregt in einem Stromkreis von Erde über den Ruhekontakt HOR, Ruhekontakt DR, Ruhekontakt R i R, Ruhekontakt RSR, Wicklung RRR, Arbeitskontakt RCR und Ruhekontakt GSR i zur Batterie und so die 1-Ader öffnet. Sollte aber der Anrufende einhängen, während der Wähler sich in Freiwahl befindet und somit die Arme unterbrochen sind und über möglicherweise gerade anderweitig im Betrieb befindlichen Lamellen stehen, so wird der Speicher nicht freigegeben, bis eine freie Verbindungsleitung gefunden ist, da der auslösende Ruhekontaktkreis von DR bei RSR unterbrochen ist. Dies geschieht, damit die Arme eines in Freiwahl befindlichen Wählers nicht in eine belegte Verbindung einfallen können.
  • In allen obengenannten Fällen löst der Speicher aus. Beim Festhalten löst der Speicher nicht aus, wie oben erläutert. Der Speicher erdet den E-Arm des Speichersuchers, um ein Festhalten zu ermöglichen, worauf der R-Satz den E-Arm des B-Satz-Suchers über einen Widerstand erdet. Anrufe mit verkürzter Rufnummer Wenn es erwünscht ist, den Speicher auszulösen, nachdem die Anrufnummer noch nicht voll durchgewählt worden ist, z. B. schon nach zwei Stellen, wie bei einer internen Verbindung mit Sonderdiensten, so wird der Speicher ausgelöst, indem kurzzeitig Erde an die b-Ader gelegt wird, so daß RRR über den Ruhekontakt von RSR anspricht. Verbindungsleitung für Fehlanrufe (Fig. il) Ein Fehlanruf ist ein Anruf, bei dem innerhalb 3o Sekunden nach dem Abheben nicht gewählt wird. Derartige Anrufe werden automatisch nach einer internen Verbindungsleitung (Fig. 1i) umgeleitet, die von den Kontaktbänken der ersten Wählerstufe zum Arbeitsplatz der Leitungsaufsicht verläuft. Jedes Feld von ersten Gruppenwählern besitzt drei oder vier solcher Verbindungsleitungen. Der Aufsichtsbeamte kann feststellen, von welcher Anrufsnummer der Fehlanruf ausgeht. Die Behandlung eines Fehlanrufs Wenn der erste Gruppenwähler (Fig. 8) auf eine Fehlanrufsverbindungsleitung aufprüft, wird Erde über die Widerstände R1 und Ra an die zum Speicher hin führenden a- und b-Adern gelegt. Die Erde an der a-Ader läßt den Speicher die übliche Doppelprüfung durchführen. Geht diese günstig aus, so betätigt die Erdung an der a-Ader Relais RRR im Speicher, worauf der Speicher und der R-Satz freikommen.
  • Das Schließen der c-Ader von Erde (Fig. 8) über Arbeitskontakt LRR, Wicklung LBR, C-Arm, hochohmige Wicklung von BR in der Fehlanrufsleitung (Fig. il) zur Batterie betätigt BR, nicht aber LBR. Die geschlossene Teilnehmerschleife des Anrufenden erregt S i R (Fig. 8), was die Fehlverbindung aufrechterhält. BR (Fig. ii) läßt über einen Arbeitskontakt die Anruflampe CL aufleuchten, schaltet über einen Umschaltekontakt das Anrufpotential EC -}- 3 von der t-Ader ab und verbindet statt dessen die t-Ader mit einer Kontaktfeder der Identifiziertaste ZK; wobei jeder- Fehlanrufsleitung eine solche Taste zugehört.
  • Der Aufsichtsbeamte fragt ab durch Einstecken eines Stöpsels, während die Prüftaste TK im Ruhezustand bleibt, so daB sich ein Stromkreis bildet von Batterie über hochohmige Wicklung von BR, niederohmge Wicklung von BR, niederohmige Wicklung CR; Hülsenteil der Verbindungsschnur und R4 nach Erde. CR spricht an parallel zur Wicklung von LBR im B-Satz und erregt AR, das sich über einen Arbeitskontakt und einen Arbeitskontakt von BR hält. AR läßt die Anruflampe CL erlöschen und schaltet die anrufende Leitung zur Prüfschnur durch.
  • Der. Aufsichtsbeamte kann mit der anrufenden Leitung sprechen, und wenn er keine Antwon erhält, kann er die Prüftaste TK umlegen und dadurch Batterie anstatt Erde an die Hülsenseite des Steckers legen. Diese Batterie liegt über die niederohmigen Wicklungen von CR und. BR im Nebenschluß zur höchohmigen Wicklung von BR und läßt LBR im B-Satz ansprechen. Die defekte Leitung ist nunmehr bis zur Prüfschnur des Aufsichtsbeamten durchgeschaltet. Er kann einen Heultön oder andere der= artige. Prüfungen. anschalten, wie sie ihm zur Feststellung der Ursache und Natur des Fehlanrufs zweckmäßig erscheinen mögen. Hernach kann der Aufsichtsbeamte den Prüfstecker aus der Buchse herausziehen und die Verbindung für eine vorbestimmte Zeitdauer von 5 oder io Minuten auf der Leitung lassen, um festzustellen, ob sie nicht von selbst wieder in Ordnung kommt. Wenn der Aufsichtsbeamte den Stecker herauszieht, löst CR aus. AR und BR bleiben angezogen, und es bildet sich ein Stromkreis über einen Ruhekontakt von CR und einen Arbeitskontakt von AR, der die Wartelampe WL aufleuchten läßt: Die Entfernung des Nebenschlusses von der hochohmigen Wicklung von BR läßt LBR abfallen und stellt so die Speisebrücke des B-Satzes für die Leitung wieder her. SiR hält LRR. Wenn WL hinreichend lange geleuchtet hat,: kann der Aufsichtsbeamte den Identifizierknöpf drücken und die Nummer der defekten Leitung feststellen, wie unten beschrieben. Er kann dann veranlassen, däß die defekte Leitung am Hauptverteiler abgestöpselt wird. Interne Verbindungsleitungen nach Arbeitsplätzen und Sonderdiensten Interne Verbindungsleitungen nach Auskunftsstellen, Beschwerdestellen, Auftragsnummerstellen, Münzeinnehmerstellen oder kleinen CLR-Fernplätzen ändern sich entsprechend den Erfordernissen, aber im Grunde folgen sie den Richtlinien von Fig. ii und 12.
  • Eine interne Verbindungsleitung (Fig. 12) ist gedacht zur Auskunftserteilung oder sonstigen Zwecken dieser Art, wo die Auslösung der Verbindung dem Anrufenden überlassen bleibt. Nachdem der Gruppenwähler eine Verbindungsleitung belegt hat, prüft der Speicher über die a-Ader in der üblichen Weise auf Doppelverbindung, worauf Relais A R in Reihe mit Relais RRR (Fig. lo) (.das bei vorzeitigem Einhängen anspricht) in der mit der b-Ader verbundenen Speicherschaltung `anspricht. A R schließt sich einen Haltestromkreis, läßt die Ruflampe CL aufleuchten und nimmt das Prüfpotential von der t-Ader weg. BR spricht an, wenn der C-Arm mit der Lamelle Kontakt macht. Die Bedienungsperson fragt mit einer Abfrageschnur ab. CR spricht an in Reihe mit der Überwachungslampe S i L und trennt R i und A R von der a- und b-Ader. AR fällt ab, und CL erlischt, wenn der Haltestromkreis unterbrochen wird. CR hält den Stromlauf der t-Ader geöffnet. Die Überwachungslampe SiL wird durch einen, Parallelstromkreis nach Erde hin vom Arbeitskontakt CR über R3 und Arbeitskontakt BR nach Erde außer Betrieb gesetzt. Sollte der Anrufende als erster einhängen, so fällt BR ab und entfernt den Nebenschluß von der Überwachungslampe, die nunmehr aufleuchtet. Sollte die Beamtin zuerst den Stöpsel herausziehen, so verbleibt CR erregt, bis der Anrufende einhängt und BR freigibt.
  • Sollte es erwünscht sein, die Speisebrücke des B-Satzes zu entfernen, beispielsweise bei Münzeinnahmeplätzen oder kleinen CLR-Fernplätzen, so muß die interne Verbindungsleitung nach. Art der Fehlanrufsleitung geschaltet sein, wie in Fig. ix gezeigt. Die Wartelampe WL und der Identifizierknopf IK können weggelassen werden, wenn sie nicht benötigt werden. 'Stellungsanzeiger und Kontrollampen Alle Steigradwähler sind mit Ableseskälen versehen, so daß die Wähleraufsicht mit Leichtigkeit den richtigen oder falschen Aufbau einer Gesprächsverbindung verfolgen kann. Jeder Speicher besitzt eine Besetzt-Lampe RBL, die aufleuchtet; wenn oer Speicher belegt ist. Eine Kontrollampe TPL ist für jeden Speicher vorgesehen und leuchtet, wenn der Speicher auf Verbindungsverkehr geschaltet ist. Eine Fanglampe HOL ist für jeden Speicher vorgesehen und leuchtet, wenn der Speicher in Fangstellung ist. Die Arbeitsweise des Speichers im abgehenden Verbindungsverkehr mit einem anderen Universalamt oder einem Strowgeramt Allgemeines Die ersten Gruppenwählergruppennümmern, für die der Speicher geschaltet- ist, sind wie folgt eingeteilt: Gruppe o: direkte Leitungen zum Fernamt, Gruppe g: verbunden mit zweiten Gruppenwählern für Sonderdienste, Gruppe i und 8: Reserve; Gruppe 2 bis 7: verbunden mit internen zweiten Gruppenwählern, von denen alle abgehenden Verbindungsleitungen ausgehen, obwohl gegebenenfalls nach passender Umverdrahtung des Speichers Verbindungsleitungen zu anderen Automatenämtern auch von den ersten oder dritten Gruppenwählerstufen ausgehen können.
  • Im vorliegenden Anwendungsbeispiel bestehen alle Teilnehmernummern aus sechs Stellen, abgesehen solche, die mit den ersten beiden Ziffern 2o, 24, 65, 74 und 75 beginnen. Diese sind siebenstellig. Die Amtskennziffer des örtlichen Universalamtes, für die der Speicher -verdrahtet ist, beginnt mit der Zahl 29. Verbindungsverkehr vollzieht sich mit direkter Impulsgabe wie bei einer gewöhnlichen Nummernscheibe. Verbindungsleitungsverkehr mit einem Universalamt oder einem Strowgeramt vollzieht sich im wesentlichen ebenso.
  • Die abgehende Verbindungsschaltung (Fig. 13) wird am abgehenden Ende von Verbindungsleitungen nach anderen Universalämtern, Strowgerämtern oner Motorwählerämtern verwendet, so daß ein und. dieselbe Art von abgehender Schaltung für sämtliche Zwecke genügt. Bei Verbindungsleitungen zu Strowgerämtern wird allerdings BR abfallverzögert ausgeführt.
  • Die verschiedenen Betriebszustände der Grundschaltung der Verbindungsleitung während des Aufbaus einer Gesprächsverbindung sind in den folgenden Schaltbildern gezeigt: Fig. 14 für den Verkehr Universalamt mit Universalamt und Fig. 15 für den Verkehr Universalamt mit Strowgeramt.
  • Der Teilnehmer wählt die beiden ersten Ziffern (Amtskennziffer) Wir wollen annehmen, daß die gewählte Nummer sechsstellig ist. Der Teilnehmer wählt die beiden ersten Stellen, ein erster Gruppenwähler wählt sich einen zweiten Gruppenwähler, und der zweite Gruppenwähler wählt in der oben beschriebenen Weise eine freie abgehende Leitung (Fig. 13). Die abgehende Verbindungsleitung wird belegt und der Speicher auf abgehenden Verbindungsverkehr eingestellt Nachdem die abgehende Verbindungsleitung durch einen zweiten Gruppenwähler belegt worden ist und die Arme A, B und C mit ihren zugehörigen Lamellen in Kontakt gekommen sind, führt der A-Speicher die übliche Doppelprüfung durch und falls diese günstig ausfällt, wird E0 von Stellung i nach Stellung 2 fortgeschaltet. Wenn E0 in Stellung 2 vorrückt, spricht R UR (Fig. io a) an in einem Stromkreis von Erde über Lamelle 2 der F-Bank von E0, Ruhekontakt LSR, eine der Lamellen?, bis 7 in der E-Bank von ED i (da die ersten Stellen zwischen 2 und 7 liegen) und Wicklung RUR zur Batterie. RUR schließt sich einen Haltestromkreis über einen Arbeitskontakt von RAR. RUR erregt RMR, das die F- und G-Arme des Speichersuchers von der für Mehrpotentialwahl benutzten Verbindung mit RSR umschaltet zur abgehenden Brücke zwecks Wahl von Amt zu Amt. Diese Brücke läßt sich verfolgen vom F-Arm, Arbeitskontakt RMR und einerseits (Fig. io a) über Relais P+R, andererseits über P-R und die Gleichrichter S (+) bzw. S (-), Unterbrecherkontakt I, Arbeitskontakt RMR zum G-Arm. RUR schaltet die von der C-Bank von E0 kommende Wählanlaßleitung von ihrer Verbindung mit der Wicklung von RSR zum Anker von P+R um. Endlich verbindet RUR Batterie mit der C-Bank von ED i und gestattet dabei die Weitergabe der Einerimpulse, sobald das Wählen der Einerimpulse beginnt.
  • Man wird sich erinnern, daß die Einerwahl auf Mehrpotentialbasis innerhalb des Amtes selbst so lange angehalten wird, bis die Einer ganz durchgewählt sind. Dies geschieht, um den Leitungswähler, der mit sechzig bis achtzig Schritten in der Sekunde vorrückt, daran zu hindern, die Nummernscheibe mit ihren nur zehn Schritten in der Sekunde zu überholen. Während einer Wahl im selben Amt wird Batterie an die C-Bank von ED i erst dann gelegt, wenn der D-Arm von EI auf Stellung 8 gelangt, was bei Beendigung der Wahl der Fall ist.
  • Nur wenn Amtskennziffern, die mit 9 endigen, in diesem Fall 29, gewählt werden, spricht LSR an in einem Stromkreis von Erde über Lamelle 2 in der F-Bank von ED x, Lamelle 9 in der F-Barik von ED 2, Wicklung LSR zur Batterie. LSR öffnet den Ansprechstromkreis von RUR, so daß der Speicher in dem für Zwischenamtsverbindungsverkehr erforderlichen Zustand bleibt. RUR spricht nicht an, wenn die erste gewählte Stelle eine o, 9, 1 oder 8 ist, obwohl durch Weiterführung der Verdrahtung der E-Bank von ED i die Reservesätze i und 8 auch für abgehenden Verbindungsleitungsverkehr eingerichtet werden können.
  • Nachdem der Speicher so für Verbindungsverkehr umgeschaltet ist, entsteht ein Stromkreis von Erde (Fig. 13) über R i, Ruhekontakt BR, a-Ader, die Wähler, B-Satz, R-Satz, F-Arm des Speichersuchers, Arbeitskontakt RMR, Wicklung P-R, Gleichrichter S (-i), Unterbrecher I, Arbeitskontakt RMR, G-Arm, b-Ader zur abgehenden Verbindungsschaltung, Ruhekontakt BR und Wicklung A R zur Batterie. A R spricht an und schließt einen Stromkreis von Erde über Widerstand R2 (Fig. 5) des zweiten Gruppenwählers, C-Arm, Arbeitskontakt AR, zweite Wicklung von AR und Wicklung BR zur Batterie. AR und BR sprechen an und bauen sich einen Haltestromkreis über einen Arbeitskontakt von AR. BR trfnnt das EC-Potential von der t-Ader ab, R= von der a-Ader und AR von der b-Ader. BR verbindet sodann die a- und b-Ader zur Verbindungsleitung durch. Der Gleichrichter S (-) läßt Strom durch, wenn negative Batterie mit der b-Ader verbunden wira, während S (-E-) Strom durchläßt, wenn negative Batterie mit der a-Ader verbunden wird. P-R spricht an, da aber sein Arbeitskontakt beiRNRoffen ist, findet keine vorzeitige Auslösung statt. Ankommender Verbindungsleitungssatz T-Satz und T-Speicher bei der Verbindung mit Universalämtern Die ankommende Verbindungsleitungsschaltung im Universalamt am anderen Ende ist in Fig. 16 zu ersehen. Wenn die Schleife der Verbindungsleitung am abgehenden Ende geschlossen wird, so wird nie Grundschaltung durch A (Fig. 1q.) dargestellt. JR (Fig. 16) spricht an und belegt einen T-Speicher-Verbindungssatz (Fig.17), der seinerseits einen T-Speicher (Fig.18) veranlaßt, den T-Satz zu belegen. Alle diese Vorgänge werden im einzelnen unten beschrieben. Es mag hier genügen, zu sagen, daß die Grundschaltung der Verbindungsleitung verbleibt, wie in A (Fig. 4 gezeigt, bis der Verbindungsleitungsspeicher angeschaltet ist, zu welcher Zeit die Verbindungen zu den a- und b-Adern umgepolt werden, wie in B in Fig. 14 gezeigt. Das Wählrelais (Impulsrelais) D i R des Verbindungsleitungsspeichers (Fig.18) spricht an in Reihe mit Relais P + R ixn A-Speicher (Fig. ioa). Unter normalen Betriebsbedingungen vollziehen sich alle diese Vorgänge in weniger als i Sekunde.
  • Der ankommende Verbindungsleitungswähler wird im Strowgeramt angeschaltet Wenn die Schleife am abgehenden Ende geschlossen wird, zieht das Wählrelais oder A-Relais in der ankommenden Verbindungsleitungsschaltung, das direkt an die Leitung geschaltet ist, in Reihe mit P + R an, und die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird nunmehr wie in A in Fig. i5 gezeigt, wobei Relais A zu einem üblichen normalen Strowgerwähler in einer ankommenden Verbindungsleitungsschaltung gehört und hier nicht weiter erläutert wird. Der Teilnehmer wählt die dritte Stelle EI steht in Stellung 3 undE0 in Stellung 2. Die Wählimpulse bringen ED 3 in einer der gewählten Ziffer entsprechende Stellung, worauf EI in Stellung q. und sodann in Stellung 5 vorrückt. ED q. wird übersprungen, da eine sechsstellige und nicht eine. siebenstellige Nummer gewählt wird. Die dritte Stelle wird über die Verbindungsleitung übertragen Wenn ED3 Schritt i erreicht, so entsteht ein Stromkreis -,on Batterie über C-Bank von ED3, Lamelle 2 der C-Bank von E0, Arbeitskontakt RUR, Arbeitskontakt P + R, Wicklung RHR, Ruhekontakt RLR und Arbeitskontakt RAR zur Erde. RHR hält sich.. RHR läßt RNR ansprechen, das sich über einen Arbeitskontakt von RAR einen Haltestromkreis baut. RHR schließt die Relais P - R, P + R und die beiden Gleichrichter kurz. Über einen weiteren Arbeitskontakt schließt RHR den Stromkreis des Impulsgebermagneten PM von Erde über Ruhekontakt LRL, Arbeitskontakt RHR und PM zur Batterie. Während PM vorrückt, sendet es von Heine Reihe von Impulsen, etwa zehn in der Sekunde, die aus kurzen Unterbrechungen der Verbindungsschleife bestehen. Zu Beginn jeder Unterbrechung bildet sich vorübergehend eine Verbindung von Erde über t-Kontakt des Impulsgebers lk, Ruhekontakt PCR4 und EC zur Batterie. PCR4 spricht an, hält sich und läßt EC abfallen, das für jeden über die Leitung gesandten Impuls um einen Schritt vorrückt. Nehmeh wir an, daß die Ziffer ,5 gewählt worden ist, so geht, wenn der Stromkreis zum fünftenmal geöffnet wird, EC in Stellung 5, und es bildet sich ein Stromkreis von Batterie über Lamelle 5 in der D-Bank von EC; Lamelle 5 in der D-Bank von ED 3, Lamelle 2 in der D-Bank von E0 und Wicklung RLR zur Erde. RLR spricht an, läßt RHR abfallen, und der Arbeitsmagnet PM des Impulsgebers kommt zur Ruhe, sobald sein Zentrierkontäkt s öffnet. Über einen Arbeitskontakt bringt RLR den Wähler EC in seine Ruhestellung über den Rückstellkontakt RC des letzteren, der unterbricht, wenn der Wähler in der Ausgangsstellung angelangt ist. Über einen weiteren Arbeitskontakt schickt RLR den Steuerwähler E0 von Stellung 2 nach Stellung 3 in einem Stromkreis von Erde über den Arbeitskontakt RAR, Arbeitskontakt RLR, Ruhekontakt PCR3 und E0 zur Batterie. RLR ist hinreichend abfallverzögert, um EC reichlich Zeit zum Rücklauf und zum Ansprechen von E0 zu lassen. E0 wird, wie oben beschrieben, von Stellung 3 nach Stellung q. fortgeschaltet. RHR kann sich für die folgende Impulsreihe nicht wieder erregen, bis RLR seinen Ruhekontakt schließt. Es beginnt abzufallen, wenn EC Schritt 5 verläßt. Der verhältnismäßig lange Stromschluß in der Verbindungsschleife veranlaßt im Verbin.dungsleitungsspeicher (Fig. 18) die zwischen den einzelnen Impulsreihen erforderlichen Umschaltevorgänge.
  • Der Zustand der Grundschaltung der Verbindungsleitung während der Impulsgabe nach einem Universalamt ist in C in Fig. 1q. gezeigt und während der Impulsgabe nach einem Strowgeramt in B in Fig. i5. Die übrigen Stellen werden gewählt und über die Verbindungsleitung übertragen Da die gewählte Nummer sechsstellig ist; sprechen die weiteren Speicherwähler ED 5, EU 6, ED 7 in der üblichen Weise an, und jede Impulsreihe wird unmittelbar nach Beginn des Wählens an die Verbindungsleitung weitergegeben, so daß durch diese Weitergabe keine Verzögerung entsteht. Wenn die letzte Wählziffer angekommen ist, wandert EI nach Stellung 8 und E0 nach Stellung 7. Der A-Speicher löst aus Wenn E0 in Stellung 7 rückt, ergibt sich ein Stromkreis von Erde, Schritt 7 in der D-Bank von E0, nach den Kontakten C; D und E des Speichersuchers. Diese Erdungen lassen die Relais DAR, DIR und IR im R-Satz (Fig. 9) ansprechen. IR läßt DBR ansprechen. DAR öffnet den Stromkreis des Wählrelais DR (Fig. io), und der Speicher wird frei. Der R-Satz spricht an DIR schließt einen Stromkreis von Erde über R5, Arbeitskontakt DIR, E-Arm des B-Satz-Suchers, Ruhekontakt LCR, Wicklung LCR zur Batterie. LCR spricht an, hält sich über einen Arbeitskontakt von LRR und schaltet die Verbindung zum E-Arm von seiner Wicklung nach einem Arbeitskontakt von LA R um, was den Stromkreis weiterführt über ONC3, P2 zur Batterie im ersten Gruppenwähler. Durch das Vorhandensein des Widerstandes R 5 in diesem Stromkreis spricht P2 nicht an. LCR trennt Batterie und Erde von der Drosselspule RET ab, legt letztere zwischen a- und b-Ader und bereitet so die Haltebrücke für die Verbindungsleitung vor.
  • DIR (Fig. p) trennt die beiden Wicklungen von DRR vom Rufstromkreis und verbindet sie über den Gleichrichter S (-). DIR legt auch die Drosselspule RET in Reihe mit Gleichrichter S (-[-) an die Verbindungsleitung über die F- und G-Arme über Arbeitskontakte von DBR. Da die Stromrichtung in den beiden Adern der Verbindungsleitung sich nicht geändert hat, bleibt Relais D = R im Universal-T-Speicher (s. D, Fig. 1q.) oder Relais A im Strowgerwähler (s. C, Fig. 15) erregt in Reihe mit RET und dem Gleichrichter S (+). Kein Strom fließt über die Wicklung von Relais DRR und den Gleichrichter S (-).
  • Wenn die Wahl auf der ankommenden Seite vollständig ist, hört der Anrufende je nach dem Frei- oder Belegtzeichen vom anderen Amt über den Übertrager TT (Fig. 9), dessen Primärkreis geschlossen ist, vom F-Arm über Arbeitskontakt DBR, Arbeitskontakt DJR, Arbeitskontakt DAR, eine Wicklung von TT, Arbeitskontakt DJR, Kondensator C2 und Arbeitskontakt DBR zum GArm. Die Grundschaltung der Verbindungsleitung während des Rufs oder im Besetztzustand ist in E in Fig. 1q. für ein Universalamt und in C in Fig. 15 für ein Strowgeramt ersichtlich. Es ist zu bemerken, daß in dem Universalamt der T-Speicher (Fig. 18) ausgelöst worden und durch ein Relais BR im T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 1.7) ersetzt worden ist. Eine ins einzelne gehende Beschreibung hierzu wird weiter unten gegeben.
  • Falls der Anrufende Belegtzeichen hört, hängt er ein und läßt die Verbindung im Ausgangsamt zusammenfallen, worauf die Verbindungsleitung wie unten beschrieben freigegeben wird. Gesprächszählung Wenn sich der Angerufene meldet, wird die Richtung des Stromflusses in der Verbindungsleitung umgepolt, und die Grundschaltung der Verbindungsleitung nach einem Universalamt wird wie unter F in Fig. 1q. und nach einem Strowgeramt wie unter D in Fig. 15 gezeigt. DRR (Fig. 9) spricht an in Reihe mit S (-) und läßt den R-Satz und ZAR im B-Satz frei. Der Gesprächszähler des Anrufenden spricht an wie oben beschrieben.
  • In einem Strowgeramt findet die Umpolung in wohlbekannter Weise im Leitungswähler statt. In einem Universalamt findet die Umpolung statt, wenn die Verbindung vom T-Satz (E in Fig. =q.) zurück zum Verbindungsleitungsrelais JR (F in Fig. "z4) umgeschaltet wird. Relais A im Strowgerleitungswähler und Relais JR im Universalverbindungssatz werden gehalten durch die Drosselspule RET im B-Satz (s. C in Fig. 14 und E in Fig. i5). Auslösung Am Ende des Gesprächs wird die Verbindung durch Einhängen seitens des Anrufenden ausgelöst. Bei einer Verbindung mit einem anderen Universalamt findet die Auslösung in dem anderen Universalamt sofort nach dem Öffnen der Verbindungsleitungsschleife statt, was durch Anheben der A- und B-Arme des ersten Gruppenwählers veranlaßt wird. Bei einem abgehenden Gespräch nach einem Strowgeramt findet die Auslösung ebenfalls beim Öffnen der Verbindungsleitungsschleife statt; da aber das A-Relais erst das abfallverzögerte Relais B auslöst, wird der Strowgerleitungswähler erst dann ganz frei, wenn Relais B abfällt. Um zu verhindern, daß die abgehende Verbindungsleitung zu rasch erneut belegt wird, wird das Relais BR (Fig. 13) bei zu Strowgerzentralen führenden abgehenden Verbindungsleitungen ziemlich abfallverzögert gemacht, um die t-Ader hinreichend lange offen zu halten und sich einer zuverlässigen Auslösung im Strowgeramt am anderen Ende zu versichern.
  • Kurznummerverbindungen Sollte der Teilnehmer eine zweistellige Sonderdienstnummer im Amt am anderen Ende wählen, so löst der A-Speicher offensichtlich nicht in der üblichen Weise aus, da eine normale Auslösung ein Wählen der vollen Stellenzahl erfordert, für die der Speicher gebaut ist. Um solche Kurznummerverbindungen auszulösen, polt die interne Verbindungsleitung in der Strowgerzentrale den Strom in der Verbindungsleitung um und läßt Relais P - R im Speicherstromkreis ansprechen. Dieses Relais erregt das Speicherauslöserelais RRR, und die Verbindung wird nach dem B-Satz zurückgeschaltet. Solche Gespräche werden nicht gezählt. Die abgehende Verbindungsleitung wird zu Untersuchungszwecken belegt gemacht Die abgehende Verbindungsleitung kann am abgehenden Ende durch Einstecken in die Prüfklinke TJ (Fig. 13) belegt gemacht werden, was das Prüfpotential von der t-Ader wegnimmt. Der Prüfstecker kann passend so geschaltet werden, daß der Hülsenstromkreis der Klinke benutzt wird, um die Verbindungsleitung vor der Inanspruchnahme zu prüfen, so daß man nicht in belegte Schaltungen einzustecken braucht.
  • Die abgehende Verbindungsleitungsschaltung läßt sich ebenfalls vom ankommenden Ende her belegt machen, -indem man sich in die Prüfklinke TJ (Fig. =6) einstöpselt. Arbeitsweise der zweiadrigen CLR-Fernamtsverbindungsleitung (Fig. 21 bis 23 und Verbindungsschema Fig. 2o) Allgemeines Fernamtsbetrieb läßt sich in großen Linien folgendermaßen unterteilen: a) Handbetrieb mit von Hand ausgestellten Gesprächszetteln; b) automatischer Betrieb mit automatischer Ausfertigung der Gesprächszettel; c) automatischer Betrieb mit automatischer Mehrfachzählung.
  • Während des Übergangsstadiums können Kombinationen aus den vorgenannten Methoden wünschenswert sein, beispielsweise Handbetrieb mit Mehrfachzählung von Hand.
  • In den letzten Jahren haben es Verbesserungen und Ausbau der Fernleitungsanlagen ermöglicht, die meisten Ferngespräche sofort durchzuverbinden; wo Handämter beibehalten wurden, geschieht dies nunmehr allgemein auf CLR-Basis, d. h. dis Anmelde-und Verbindungsplätze sind an einer Stelle vereinigt, wo das Gespräch notiert oder der Gesprächszettel ausgestellt und das Gespräch dann sogleich durchverbunden wird, während der Teilnehmer am Apparat wartet. Diese Schnellverkehrsleitungen (CLR-Leitungen) (Fig. 21 und 22) sind zweiadrige Verbindungsleiturigen, die von Bänken in den ersten oder zweiten Gruppenwählern nach dem zentralen Fernplatz führen. Dieser gibt der Fernbeamtin vollen Überblick über den Anrufenden und macht. die Auslösung der Verbindung von ihr abhängig, wenn sie sich erst einmal gemeldet hat. Zusammen mit anderen Schaltungen ermöglicht dies der Bedienungsperson, die Nummer der anrufenden Leitung festzustellen. Es ermöglicht ihr dies auch, den "Gesprächszähler des Anrufenden so oft wie gewünscht zu betätigen und den Teilnehmer erneut anzurufen, nachdem er eingehängt hat. Dieselbe Verbindungsleitung ist somit verwendbar für den Fernschnellverkehr auf der Grundlage handschriftlicher Gesprächszettel oder mit handbetätigtem Mehrfachzähler oder mit einer Mischung aus beiden, je nachdem, was bevorzugt wird. Überwachung und Steuerung über .die zweiadrige Scbnellfernverkehrsleitung zwischen dem -Wähleramt und dem Fernamt ergibt sich in der folgenden Weise: Das Schließen der metallischen Schleife der Schnellfernverkehrsleitung über ein Zweiwicklungsreläis im Wähleramt betätigt ein Zweiwicklungsrufrelais zwischen Erde und Batterie im Fernamt. Der Anrufende kann die Verbindung von sich aus aufgeben, solange die CLR-Fernbeamtin sich noch nicht gemeldet, das Leitungsrufrelais abgeschaltet und statt dessen die hochohmige Wicklung eines CLR-Überwachungsrelais an die Verbindungsleitung gelegt hat. Das überbrückte Relais im Wähleramt fällt ab. Über die CLR-Adern fließt kein Gleichstrom. Der Teilnehmer kann sich der Fernbeamtin in der üblichen Weise durch Öffnen der Leitungsschleife bemerkbar machen, wobei die beiden Wicklungen des Relais am abgehenden Ende mit Erde bzw. Batterie verbunden werden. Dieses Relais spricht nicht an, aber das hochohmige CLR-Überwachungsrelais im Fernschrank spricht an und läßt die Überwachungslampe aufleuchten.
  • Zur Auslösung einer Verbindung hängt der Anrufende ein, und die Fernbeamtin legt die niederohmige Wicklung des CLR-Überwachungsrelais an die CLR-Leitung und betätigt so auch das Zweiwicklungsrelais im Wähleramt.
  • Um den Zähler des Anrufenden fortzuschalten, legt die CLR-Beamtin positive Batteriespannung an die b-Ader der CLR-Leitung. Jedesmal, wenn Batterie angelegt wird, rückt der Zähler um eins weiter. Um den Anrufenden zu identifizieren, legt die CLR-Beamtin positive Batteriespannung an die a-Ader der Verbindungsleitung. Der Teilnehmer kann inzwischen nicht einhängen. Um den Teilnehmer, nachdem er eingehängt hat, und nur dann, nochmals anzuklingeln, legt die CLR-Beamtin positive Batterie gleichzeitig an die a -Ader wie an die b-Ader.
  • Positive Batterie wird an die inneren Anschlüsse des Übertragers im Fernamt angelegt, und zwar gegebenenfalls stufenweise, um im Hörer des Anrufenden oder Angerufenen ein unerwünschtes Knacken zu vermeiden. Während des Gesprächs ist die CLR-Leitüng zwischen dem Übertrager im Wähleramt und dem Fernschrank frei von irgendwelchen Verbindungen mit Erde und Batterie, abgesehen von einer einzigen Erdung auf der Fernschrankseite, eine Erde, die zwischen die beiden Relais gelegt wird, von denen je eines an die beiden inneren Anschlüsse des Übertragers über zwei Gleichrichter gelegt wird.
  • Die CLR-Verbindungsleitung kann im - Fernamt oder .CLR-Amt auf verschiedene Arten endigen, je nach Größe und Art des Amtes. In kleineren Vermittlungsbezirken können die Verbindungsleitungen in einer Schnur oder in einem Paar Mehrfachklinken endigen, wobei ein Paar für die üblichen Gesprächs-und Hülsenverbindungen und das ändere Paar zu Steuerzwecken dient: Die zweite Klinke würde nur benutzt werden, wenn Gesprächszählung, Identifizierung oder ein erneuter Anruf erforderlich wird. Es ließe sich ein Stöpsel mit drei Steckern oder drei je für ihren entsprechenden Zweck geschaltete Einzelstöpsel verwenden.
  • In größeren Wählbezirken, wo zur Bewältigung des Verkehrs eine große Anzahl von CLR-Beamtinnen erforderlich ist, ist es ratsam, die Verteilung auf die einzelnen Beamtinnen automatisch vorzunehmen. Der Verkehr läßt sich dann in dem Maß, wie er abnimmt, leichter und wirkungsvoller nach immer weniger Arbeitsplätzen lenken. Die Fernplatzverbindungsleitung kann in einer Fcrnamtsschnur öder noch besser in einem automatischen Fernleitungswähler endigen, so daß sich der Arbeitsplatz verkleinern läßt auf -ein schräges Vermittlungspult, wo nur noch Tasten, Lampen und Identifiziernummergeber vorhanden sind. Wir wollen CLR Verbindungsleitungen beschreiben, die erste oder erste und zweite Verteilersucher besitzen; ohne Rücksicht auf die Art und Weise, wie die anschließende Fernverbindung seitens der Fernbeamtin weitervermittelt wird. Die Beschreibung beschränkt sich im nachstehenden auf die Arbeitsweise der Verbindungsleitung zwischen dem Wähleramt und dem CLR-Platz.
  • Betrieb Die Anschaltung von CLR-Leitungen im Wähleramt Die CLR-Verbindungsleitung (Fig. az) kann von der ersten Gruppenwählerstufe oder vom B-Satz (Fig. 8) öder, was im allgemeinen der Fäll ist, von einer zweiten Gruppenwählerstufe für Sonderdienste (s. a in Fig. 5) ausgehen. In der nachstehenden Beschreibung ist angenommen, daß die Verbindungsleitung von einer für Sonderdienste bestimmten Bank des zweiten Gruppenwählers ausgeht.
  • B-Satz wählt zweiten Gruppenwähler für Sonderdienste Der B-Satz belegt einen zweiten Gruppenwähler für Sonderdienste in derselben Weise, wie er einen internen zweiten Gruppenwähler belegt. LBR im B-Satz (Fig. 8) spricht nicht an in Reihe mit der hochohmigen Wicklung von BR im zweiten Gruppenwähler für Sonderdienste (Fig. 5). BR spricht an und hält den zweiten Gruppenwähler für Sonderdienste belegt.
  • Zweiter Gruppenwähler für Sonderdienste wählt CLR-Leitung Der zweite Gruppenwähler für Sonderdienste wählt eine freie CLR-Verbindungsschaltung in der üblichen Weise,-und die gewählte Verbindungsschaltung (Fig. 21) wird durch Erdung der t-Ader vorübergehend belegt gemacht. Wenn die Arme A, B und C in Kontakt mit den Lamellen der Verbindungsleitung kommen, prüft der Speicher (Fig. io) zunächst über die a-Ader auf Doppelverbindung und schließt bei günstigem Ausgang der Prüfung den Stromkreis der b-Ader, was das Speicherauslöserelais RRR (Fig. io) und Relais DR in der Verbindungsleitung (Fig. 21) ansprechen läßt. DR und RRR arbeiten in Reihe miteinander, RRR gibt den Speicher und den R-Satz frei. LAR im B-Satz (Fig. 8) fällt rasch ab und verbindet die Übertragungsschaltung des B-Satzes mit der Teilnehmerleitung und der CLR-Leitung.
  • DR (Fig.2i) hält sich vorübergehend über einen Arbeitskontakt und einen Ruhekontakt von CR. Dies geschieht, um sicherzustellen, daß DR abfallverzögert gemacht wird. DR betätigt AR. AR betätigt CR. CR trennt die Wicklung von DR von der b-Ader und Widerstand R i von der a-Ader und verbindet die a- und b-Ader mit der CM-Übertragungsschaltung. Über einen Ruhekontakt öffnet CR den Haltestromkreis von DR, doch bevor DR Zeit zum Abfallen bekommen hat, zieht S iR an in Reihe mit der anrufenden Leitung und hält DR über seine erste oder Arbeitswicklung.
  • AR betätigt das abfallverzögerte Relais BR. BR trennt die t-Ader von dem EC-Potential und verbindet sie statt dessen mit dem Mehrfachzählrelais TMR und dem Identifizierrelais TIR. Über einen Arbeitskontakt von AR und einen Arbeitskontakt von BR wird die Schaltung der c-Ader mit Batterie verbunden über den Widerstand R2 und betätigt dabei Relais LBR im @B-Satz (Fig. 8). R2 ist nicht klein genug, um Relais BR im zweiten Gruppenwähler für Sonderdienste (Fig.5) durch Überbrückung aus dem Stromkreis auszuschließen. LBR verbindet die CLR-Übertragungsschaltung mit der a- und b-Ader, bevor es die Übertragungsschaltung des B-Satzes trennt. Auf diese Weise wird die Teilnehmerschleife während der Überschaltung nicht unterbrochen. Der erste CLR-Sucher spricht -an DR (Fig. 2i) läßt ER anziehen und legt die beiden Wicklungen von Relais JR in Reihe zwischen die Adern der abgehenden Verbindungsschaltung und läßt dabei JR und GR (Fig. 22) im Fernamt ansprechen. GR betätigt NR. NR legt Erde an die hochohmige Wicklung des Prüfrelais STi R und den Arbeitsmagneten Pi des ersten CLR-Suchers. Der Sucher sucht nach einem freien zweiten CLR-Sucher, und wenn einer gefunden ist, so bildet sich ein Stromkreis von Batterie über den Arbeitskontakt des gemeinsamen Belegtrelais CBR i, ONC i im zweiten Sucher, Wicklung KRi, T-Arm, Wicklung STiR, Arbeitskontakt NR zur Erde. STiR spricht an in Reihe mit KR i. P i wird abgeschaltet, und der erste CLR-Sucher kommt zum Stillstand auf den Anschlüssen des zweiten CLR-Suchers. STiR überbrückt seine hochohmigeWicklung mit seiner niederohmigen Wicklung und macht den zweiten Anrufsucher belegt. Der zweite CLR-Sucher spricht an Relais KRi bereitet den Prüfstromkreis von ST2R vor und erregt P2. Der zweite Sucher sucht nach einer freien internen Verbindungsleitung nach einem Fernplatz. Wenn eine gefunden ist, vollendet sich ein Stromkreis von Batterie über Arbeitskontakt _CBR2, Wicklung KR2 (Fig.23) für ST2R, das anspricht, und der zweite CLR-Sucher kommt zur Ruhe auf der gewählten internen Verbindungsleitung. KR läßt die Leitungslampe LL über einen Arbeitskontakt und einen Ruhekontakt von QR und MR aufleuchten. Vorzeitiges Einhängen seitens des Anrufenden Hängt der Anrufende ein, bevor sich die CLR-Beamtin gemeldet hat, so fällt Relais SiR (Fig.m) ab und gibt Relais DR frei. DR läßt AR abfallen, da der Haltestromkreis von AR am Ruhekontakt von JR unterbrochen ist, das sich in Reihe mit GR (Fig. 22) in dem Augenblick erregt, wo DR seine Arbeitskontakte unterbricht. DR läßt ER abfallen, aber wie eben erwähnt, fällt A R ab, bevor JR seinen Ruhekontakt erreicht, was der Fall ist, wenn ER seine Arbeitskontakte öffnet und somit den Stromkreis von JR und GR unterbricht.
  • Im Fernamt fällt GR ab und schaltet NR ab. iNR unterbricht die Haltestromkreise von ST i R und KR i und läßt sie abfallen. KR i tut dasselbe mit den Relais ST2R und KR2 (Fig. 23). KR2 unterbricht den Haltestromkreis der Anruflampe LL und läßt sie erlöschen. Der Abfall von NR und KR i läßt die ersten und zweiten Sucher über die Kopfkontakte ONC 2 in ihre Ausgangsstellungen zurückkehre n. Wenn die Sucher die Ausgangsstellung erreicht haben, öffnet sich ONC 2 und ONC r schließt sich und bereitet so die Sucher für einen nächsten Anruf vor.
  • Im Wähleramt unterbricht AR (Fig. 21) den Stromkreis des abfallverzögerten Relais BR, und es bildet sich vorübergehend ein Stromkreis von Erde, Ruhekontakt AR, Arbeitskontakt BR, C-Arm des zweiten Gruppenwählers für Sonderdienste durch bis zum C-Arm des B-Satzes. Diese Erdung schließt LBR (Fig. 8) kurz, das abfällt und den Verbindungssatz des B-Satzes in die Ruhelage bringt. Wenn der Teilnehmer eingehängt hat, löst der B-Satz normal aus, worauf der zweite Gruppenwähler für Sonderdienste freigegeben wird und seinerseits die CLR-Verbindungsleitung in die Ruhelage bringt. Die CLR-Beamtin meldet sich Die CLR-Beamtin meldet sich durch Umlegen ihres Abfrageschlüssels ZK (Fig.23), der das Abfragetastenrelais LKR betätigt, über einen Reihenkontakt auf der Auslösetaste RLK. LKR läßt MR anziehen, das sich über einen Arbeitskontakt und einen Ruhekontakt von QR hält. MR öffnet den Stromkreis 'der Leitungslampe LL, die erlischt. Ein Stromkreis bildet sich von Batterie über den Arbeitskontakt von MR, Widerstand R2, C-Arm des zweiten CLR-Suchers, C-Arm des ersten CLR-Suchers und die parallel liegenden Wicklungen HR und FR nach Erde. HR spricht an und trennt GR ab, hält aber NR über einen Arbeitskontakt. FR ist hochohmig und spricht in diesem Stromkreis nicht an.
  • Die Fernbeamtin befindet sich nunmehr über die Kontakte von LKR in Verbindung mit dem anrufenden Teilnehmer; und die Auslösung der Verbindung ist von ihr abhängig. Der Teilnehmer kann der Fernbeamtin Signale geben, indem er die Teilnehmerschleife in der üblichen Weise öffnet und schließt, worauf S=R abfällt und DR freigibt (Fig. 2=). DR läßt seinerseits ER abfallen, worauf Erde und Batterie mit der a- bzw. b-Ader über Arbeitskontakte von AR verbunden werden. AR verbleibt über einen Arbeitskontakt und einen Ruhekontakt von IR gehalten. JR spricht wegen des hohen Widerstandes der Arbeitswicklung von TSR (Fig. 23) nicht an, die nunmehr im Fernamt an der Verbindungsleitung liegt über Ruhekontakte von LKR (Fig. 23) und FR (Fig. 22) und Arbeitskontakte von HR. TSR spricht an und läßt die Überwachungslampe S=L über seinen Arbeitskontakt und einen Ruhekontakt von QR aufleuchten. Falls die Beamtin gerade in dem Augenblick in der Fernleitung mithört, wo der Teilnehmer einhängt, wird TSR abgeschaltet, aber JR (Fig. 2i) verbleibt abgefallen, und die Verbindung im Wähleramt wird nicht unterbrochen. Mehrfachgesprächszählung Die Beamtin kann den Gesprächszähler jederzeit vorrücken lassen, indem sie die Zähltaste HK betätigt, von denen je eine für jede am Platz endigende Verbindungsleitung (Fig.23) vorgesehen ist. Jedesmal, wenn HK gedrückt wird, gelangt positive Batteriespannung an die b-Ader der CLR-Verbindungsleitung und läßt Relais TMR (Fig.2i) über den Gleichrichter S (-f-) nach Erde hin ansprechen. TMR legt negative Spannung an die t-Ader über einen Arbeitskontakt von BRR und einen Ruhekontakt von RR. Das Zählrelais LMR (Fig.8) des B-Satzes spricht an und liefert den Zählstrom nach der c-Ader wie im Falle eines Ortsgespräches, bei dem sich der angerufene Teilnehmer meldet. Erneutes Anklingeln Nach dem Einhängen wird der Teilnehmer von der Beamtin erneut angerufen, wenn sie die Taste RRK (Fig. 23) betätigt. Diese Taste legt positive Batterie an beide Seiten der CLR-Verbindungsleitung und betätigt so zu gleicher Zeit die Relais TMR und TIR (Fig. 2i). Dieses gleichzeitige Ansprechen schließt den Stromkreis von RR, das die t-Ader öffnet, das Ansprechen des Mehrfachzählrelaäs im B-Satz verhindert und nach Öffnen der Dürchschaltung Rufstrom an die a- und b-Adern der anrufenden Leitung legt. Feststellung der anrufenden Leitung Die Ermittlung der Nummer der anrufenden Leitung wird gleich nachstehend im einzelnen beschrieben: Es mag hier genügen, zu sagen, daß die CLR-Beamtin die Leitüngsidentifiziertaste IK (Fig.23) drückt. ZK schließt R2 kurz und läßt FR ansprechen (Fig. 22). FR läßt den dritten Identifiziersucher die Verbindungsleitung belegen, positive Batteriespannung an die a-Ader legen und T= R (Fig. 21) ansprechen, was seinerseits positive Batteriespannung an die t-Ader der anrufenden Leitung anlegt und IR im A-Satz (Fig. 7) ansprechen läßt.
  • Auslösung Am Ende eines Gesprächs hängt der Anrufende ein und läBt SIL (Fig. 23) aufleuchten. Die Beamtin betätigt die Aüslösetaste RLK, was QR ansprechen läßt. QR schließt die niederohmige Wicklung von TSR und betätigt so JR (Fig. a1). Die Verbindung fällt nunmehr wie bei vorzeitigem Einhängen zusammen.
  • Die Arbeitsweise der Identifizierschaltungen (Fig. 2i bis 29, Fig. =3, Verbindungsschema Fig. 2o) Allgemeines In jedem Wähleramt sind Mittel vorhanden, um es dem Leitunygsaufsichtsbeamten oder anderen Orts-oder Fernbeamtinnen zu ermöglichen, die Nummer eines anrufenden Teilnehmers festzustellen. Die Leitungsaufsicht benötigt dieses Mittel, um die Nummer einer defekten Leitung zu ermitteln, von der ein Fehlanruf kommt. Es ist nicht erforderlich, solche aufgebaute Verbindungen mit oder ohne die Hilfe von Suchtönen von Wähler zu Wähler zurückzuverfolgen. Die CLR-Fernbeamtin braucht den Anrufenden nicht nach seiner Rufnummer zu fragen, weil sie sie mit einem Minimum an Aufwand und ohne Verzögerung der Geschwindigkeit; mit der sie das Gespräch vermittelt, automatisch bekommen kann. Eine automatische Gebührenberechnung ließe sich ohne solche Mittel; um Anrufnummern festzustellen, nicht durchführen.
  • Die Teilnehmeridentifizierung in einem großen Wählgebiet durch die Leitungsaufsicht und die CLR-Fernbeamtinnen wird nunmehr beschrieben. Es kann aber ein entsprechend dem Schema Fig. 2o eingerichtetes Wähleramt ohne Änderung für automatische Gebührenberechnung eingerichtet werden, vorausgesetzt, daß die Einrichtungen zur automatischen Gebührenberechnung so ausgestaltet sind, daß sie Nummernimpulse in etwa derselben Weise aufnehmen können wie die Nummeranzeiger (Fig:24).
  • Eine Eigenheit des hier beschriebenen Identifiziersystems ist es; daß weder die Leitungsaufsicht im Wähleramt noch eine Beamtin im Fernamt die Identifiziereinrichtung länger belegt halten kann, als zur Identifizierung der anrufenden Leitung erforderlich ist. Die Zeit, die der erste Identifiziersucher benötigt, um die anrufende Leitung zu finden, beträgt maximal 2, durchschnittlich x Sekunde: Die Zeit, die für den zweiten Identifiziersucher maximal erforderlich ist, um den ersten Sucher zu belegen, beträgt i Sekunde. Da diese beiden Sucher sich gleichzeitig in Freiwahl bewegen, beträgt die Maximalzeit bis zum Identifiziersatz 2 Sekunden und die Durchschnittszeit i Sekunde. Nachdem der Identifiziersatz belegt ist, dauert es i Sekunde, um den Nummeranzeiger der Leitungsaufsicht einzustellen, worauf die Identiffzierschaltung automatisch freigegeben wird. Die zwischen dem Drücken der Identifiziertaste auf dem Pult der Leitungsaufsicht und dem Erscheinen der Nummer auf dem Anzeiger -verstrichene Zeit liegt somit in der Nähe von 3 Sekunden.
  • In Fällen, wo die Inanspruchnahme der Identifiziereinrichtung vom Fernamt ausgeht, muß der dritte Identifiziersucher Zeit bekommen, um die CLR-Leitung zu finden und die Amtskennziffer dem Nummeranzeiger zu übermitteln. Dieser Vorgang braucht höchs ens 2 Sekunden und im Mittel 1,5 Sekunden. Wenn man diese Zeiten zu den Zeiten der ersten und zweiten Sucher mit x und 2 Sekunden, wie oben erwähnt, addiert, erhält man die insgesamt verstrichene Zeit zwischen dem Drücken der Identifiziertaste durch eine Fernbeamtin und dem Erscheinen der vollständigen Teilnehmernummer einschließlich der Amtskennziffer mit maximal q. Sekunden (Identifizierschaltung frei beim Drücken der Identifiziertaste) und im Mittel mit 3 bis 3,5 Sekunden. Identifiziereinrichtung In Wählerämtern JederA-Satz (Fig. 7) enthältein IdcntifizierrelaisIR. Dieses Relais liegt an der t-Ader über einen kleinen Gleichrichter S (+) und spricht an, wenn ein positives Potential normaler Größe an die t-Ader angelegt wird.
  • Ein üblicher vierarmiger erster Identifiziersucher (Fig. 25) ist für jede Gruppe von ersten Anrufsuchern (Fig. 7 und 5b) vorgesehen, was in einem Zehntausender-Amt insgesamt hundert erste Identifiziersucher ausmacht. Die 1-Adern dieser Sucher liegen an den entsprechenden 1-Adern der ersten Anrufsucher. Besondere Fehlanrufsucher für die Leitungsaufsicht sind nicht erforderlich.
  • Zwei zweite Identifiziersucher (Fig. 25 und 26) sind für jedes Zehntausender-Amt erforderlich. Jeder ist ein normaler fünfzigteiliger achtarmiger Sucher,von dem fünf Arme benutzt werden. Einer dieser Sucher dient für die ersten fünftausend Leitungen oder die fünfzig ersten Identifiziersucher und der andere für die zweiten fünftausend Leitungen oder die zweiten fünfzig ersten Identifiziersucher.
  • Falls zu dem Wähleramt Unterämter oder Zweigämter gehören, wären erste Identifiziersucher in den Unterämtern oder Zweigämtern aufzustellen. Sollte die Anzahl Leitungen zweihundert übersteigen, so würden auch zweite Identifiziersucher in den Unterämtern oder Zweigämtern untergebracht und mit einem zweiten Identifiziersucher im Hauptamt verbunden.
  • Eine Mehrpotentialprüfschaltung (Fig.25) ist vorgesehen und allen hundert ersten Identifiziersuchern gemeinsam.
  • Ein gemeinsamer Impulsgeber IS (Fig. 28) mit elf Nockenscheiben ist für jedes Automatenamt oder Unteramt vorgesehen, wobei zehn Nockenscheiben so eingerichtet sind, daß sie jeweils ein bis zehn negative Batterieimpulse senden, während einer einen positiven Batterieimpuls abgibt. Dieser Geber steht normalerweise still; er macht eine Umdrehung, wenn er erregt wird, und während dieser Zeit sendet er von allen Nockenscheiben gleichzeitig Impulse außer von der elften, die ihren positiven Impuls nach dem zehnten negativen Impuls aussendet. Die Zeit zur Aussendung aller dieser Impulse beträgt etwa z Sekunde.
  • Die beiden zweiten Identifiziersucher in jedemZehntausender-Automatenamt sind mit einem vieradrigen Identifizierverbindungssatz (Fig. 26) verbunden, dessen Aufgabe es ist, die Identifizieranlage für das Fernamt belegt zu machen, solange sie von der Leitungsaufsicht in Anspruch genommen wird, und sie für die Leitungsaufsicht belegt zu machen, solange sie gerade eine Fernbeamtin benutzt. Dieser Verbindungssatz ist mit dc m dritten Identifiziersucher (Fig. 27) im Fernamt vieradrig verbunden.
  • Für jeden Arbeitsplatz der Leitungsaufsicht ist ein vierstelliger Nummeranzeiger, wie in Fig.26 dargestellt, vorgesehen. Einrichtung im Fernamt In einem für CLR-Verkehr von Hand eingerichteten Fernamt ist folgendes vorgesehen: Eine dritte Identifiziersucherschaltung (Fig. 27) für jedes angeschlossene Zehntausender-Wähleramt. Sie ist über eine vieradrige Verbindungsleitung an die Identifizierverbindungsschaltung (Fig. 26) im Wähleramt angeschlossen. Der dritte Identifiziersucher ist ein üblicher achtarmiger Sucher mit einer Aufnahmefähigkeit von sechzig CLR-Leitungen. Die CLR-Verbindungssätze (Fig. 22) der zugehörigen Wählerämter liegen an den Bankkontakten der dritten Identifiziersucher. Sollten von ein und demselben Wähleramt mehr als sechzig Leitungen kommen, so kann ein oder mehrere zusätzliche Identifiziersucher parallel an die Schaltung des dritten Identifiziersuchers gelegt werden.
  • Die gemeinsame Identifiziereinrichtung jedes CLR-oder sonstigen Fernplatzes ist in Fig. 24 dargestellt; sie besteht aus vier Relais und einem vier- bis siebenstelligen Nummeranzeiger je nach der Gesamtzahl Teilnehmeranschlüsse in dem betreffenden Wählgebiet. Ein siebenstelliger Anzeiger kann ein Vermittlungsgebiet mit zehn Millionen Anschlüssen bedienen, ein sechsstelliger eines von einer Million Anschlüssen und so weiter. Die Nummeranzeiger haben so viele Stellen, wie die Wählnummern erfordern. Jeder Stellenanzeiger enthält einen BetätigungsmaguetenNI und eine durchsichtige halbkreisförmige Nummernscheibe, auf die die zehn Stellen oder je nachdem Buchstabenreihen aufgedruckt sind. Jedesmal, wenn der Anzeigermagnet Strom erhält, betätigt er eine Sperrklinke, die die durchsichtige Scheibe um eine Nummer weiterschiebt. Die Scheibe wird in ihrer vorgeschobenen Lage durch eine Sperrklinke gehalten, die zu einer gemeinsamen Auslösestange gehört. Die halbkreisförmigen Scheiben sind nebeneinander angeordnet, und eine Lampe mit langem Leuchtfaden ist quer zu ihnen angeordnet, oder sie projiziert in den Hohlraum unterhalb der Nummerflächen. Wenn alle Wählimpulse angekommen sind, beleuchtet die Lampe die Zahl, auf die der Anzeiger eingestellt worden ist. Die Anzeigescheiben werden durch Drücken der gemeinsamen Auslösestange in die Nullage zurückgestellt, was die Halteklinken auslöst und die Scheiben unter ihrem eigenen Gewicht oder durch eine Rückstellfeder in die Ruhelage zurückkehren läßt. Die Arbeitsweise der ersten und zweiten Identifizierschaltungen Der erste Identifiziersucher spricht an Wenn das Identifizierrelais IR im A-Satz (Fig. 7) durch die Leitungsaufsicht oder die CLR-Beamtin betätigt wird, so läßt IR das Relais AR (Fig: 25) im ersten Identifiziersucher ansprechen, der die Gruppe von hundert Leitungen bedient, in der die Leitung des Anrufenden vorkommt. A R schließt einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Arbeitsmagneten PIi, Arbeitskontakt AR; Ruhekontakt GVR der gemeinsamen Ventilprüfschaltung und Ruhekontakt GSR nach Erde. Der erste Identifiziersucher sucht in Freiwahl. A R verbindet die Kathode C von V nvt dem Prüfarm T.
  • Wenn die 7Anschlüsse - der anrufenden Leitung erreicht sind,' so befindet sich am T.-Kontakt- das Potential EC -[ 4 (was laut Fig. i a für Identifizierzwecke zugeteilt ist). Die Gitter von V liegen an den Potentialen ' EG i -[- 4 und EG 2 + 4, und wenn das Potential EC+4 an eine Kathode gelegt wird, so zündet -die Röhre V das Ventil GV, und GV läßt das Relais GVR anziehen, was den Stromkreis von PI i öffnet und den ersten Identifiziersucher auf den der anrufenden Leitung zugeteilten Kontakten zum Stillstand kommen läßt. GVR betätigt GSR; was das Ventil GV löscht.- GSR hält sich über einen Arbeitskontakt von AR und nimmt die Erde von GVR weg, so daß sich PI i: nicht erneut erregen kann, wenn GVR abfällt. Der zweite Identifiziersucher spricht an AR legt zum Prüfen Batterie an den T-Kontakt des ersten Identifiziersuchers in der Kontaktbank des zweiten Identifiziersuchers und schließt auch- einen Stromkreis für PI2. Wenn der anrufende erste Identifiziersucher gefunden ist, spricht TRa an, läßt PI2 abfallen und erregt statt dessen SAR i oder je nachdem SAR?, (Fig.26). Die Leitungsaufsicht identifiziert a) Identifizierschaltung im Fernamt belegt Wenn der Leitungsaufsichtsbeamte beispielsweise die Nummer der Leitung feststellen will, von der ein Fehlanruf ausgeht, drückt er die Taste IN der Fehlanrufleitung zusammen mit der Auslösetaste RLB (Fig. 26). Die Schaltung verlangt das Drücken des Auslöseknöpfes RLB des Nummeranzeigers, so däß die Aufsicht nicht eine Identifizierung einleiten kann, solange auf dem Nummeranzeiger bereits etwas eingestellt ist. Wenn IK und RLB gedrückt werden, spricht IKR (Fig. 26) an. Falls die Identifizierschaltung gerade durch eine Fernbeamtin 'benutzt wird, spricht BR oder AR- (Fig. 26) an und nimmt die Erde von der Wicklung von CR weg. Die Anzeigelampe PL leuchtet nicht auf, und die Aufsicht merkt so, daß die gemeinsame Identifizierschaltung gerade belegt ist. Der Aufsichtsbeamte kann ZK und RLB i bis 4 Sekunden gedrückt halten, bis die Fernbeamtin mit ihrer Identifizierung fertig ist, oder er- mag Taste und Knopf ein paar Sekunden später erneut niederdrücken.
  • b) Identifizierschaltung im Fernamt frei Die Aufsicht drückt RLB und IK; IKR zieht an, und es bildet sich ein Stromkreis von Erde über Ruhekontakt BR, Ruhekontakt AR, Wicklung CR, Ruhekontakt WRR, Arbeitskontakt IKR, Meldelampe PL, Arbeitskontakt RLB zur Batterie. Das Brennen der Meldelampe zeigt an, daß die Identifizierschaltung frei ist, worauf der Aufsichtsbeamte den Knopf RLB losläßt. ZK wird 2 bis 3 Sekunden läng gedrückt gehalten, bis der Nummeranzeiger eingestellt ist. IKR bleibt gehalten über seinen Arbeitskontakt und ZK, wenn RLB losgelassen wird. CR spricht an, nimmt die Erde von BR weg und macht so die Identifizierschaltung für das Fernamt belegt; über einen Arbeitskontakt und einen Kontakt an IK legt es Erde an die t-Ader der anrufenden Leitung und läßt so IR im A-Satz (Fig: 7) ansprechen und den ersten und zweiten Identifiziersucher anlaufen.
  • Wenn SAR= oder SAR?, (Fig. ?6) anspricht, bildet sich ein Stromkreis von Erde über die Wicklung des Arbeitsmagneten NI i des Tausenderanzeigers, Ruhekontakt WRR, Ruhekontakt FR, Arbeitskontakt SARi oder SAR?, d-Ader, Arbeitskontakt TR2 (Fig. 25), Arbeitskontakt GSR; Wicklung des hochohrnigen Relais ISR (Fig. 28) und die Nockenscheibe B zurück zur Batterie. ISR spricht an, nicht aber NI i. ISR schließt den Stromkreis des Arbeitsmagneten PM des Impulsgebers, der sich zu drehen beginnt. Zu Beginn der Drehung macht Nockenscheibe A Kontakt und Nockenscheibe B öffnet. Nocken A macht erst dann wieder Kontakt, wenn die Umdrehung des Unterbrechers zu Ende ist, und Nocken B schließt erst wieder, wenn Nocken A öffnet, so daß während der Impulssendung :die d-Ader für die Impulsgabe frei ist.
  • Der Impulsgeber macht einen vollständigen Umlauf; dabei sendet er gleichzeitig negative Batteriespannungsimpulse über die ä-, b-, c- und d-Ader entsprechend der Beschaltung zwischen den Kammscheiben des Gebers und den Kontakten der ersten und zweiten Identifiziersucher. Die Schaltung in Fig. 28 ist für die Zahl 9372 verdrahtet, so daß Nocken-Scheibe g neun Impulse über die d-Ader, Nockenscheibe 3 drei Impulse über die c-Ader, Nockenscheibe 7 sieben Impulse über die b-Ader und Nockenscheibe 2 zwei Impulse über die a-Ader gibt: Nachdem diese Impulse übermittelt sind, folgt ein positiver Batteriespannungsimpuls über die a-Ader. Am Tisch der Leitungsaufsicht (Fig. 26) schalten die neun negativen Impulse über die d-Ader den Tausenderzeiger auf Stellung g, ähnlich werden die Hunderter- und Zehnerzeiger nach den Stellungen 3 bzw: 7 gebracht. Die beiden über die a-Ader übermittelten Impulse gehen durch den Gleichrichter S (-) und lassen Relais NR 4 ansprechen, das seinerseits N14 in Stellung 2 bringt. Der folgende einzelne positive Impuls über die a-Ader geht durch Gleichrichter S (-[-) und betätigt Relais WRR. WRR hält sich über eine zweite Wicklung, einen Arbeitskontakt und den Unterbrechungskontakt a von RLB zur Batterie. Die Anzeigelampe leuchtet auf in einem Stromkreis von Erde, Arbeitskontakt WRR, Leuchtfaden zur Batterie. Die Nummer 9372 erscheint vor dem Leitungsaufsichtsbeamten.
  • WRR öffnet den Stromkreis von CR und PL. CR fällt ab, legt Erde an die Wicklung von BR und macht so die Identifizierschaltung wieder zur Verwendung im Fernamt frei. Wenn CR seinen Arbeitskontakt öffnet, wird positive Batteriespannung von der t-Ader der anrufenden Leitung weggenommen, so daß IR im A-Satz (Fig. 7) abfällt, was wiederum AR (Fig. 25) im ersten Identifiziersucher abfallen läßt. A R öffnet den Stromkreis von TR2 und GSR und läßt so diese Schaltungen frei werden. Wenn TR2 abfällt, löst es je nachdem SA R i oder SAR 2 aus. Die Sucher haben keine Ruhestellung und verbleiben in der zuletzt eingenommenen Stellung. WRR öffnet auch den Stromkreis von NI :r (Fig. 26), so daß ISR (Fig. 28) sich nicht erneut erregt, wenn die Nockenscheibe B schließt.
  • Die Leitungsaufsicht hält IK gedrückt, bis die Meldelampe ausgeht oder bis die Nummeranzeigelampe aufleuchtet. Die Taste wird dann losgelassen, aber die Nummer bleibt weiterhin angezeigt. Wenn die Leitungsaufsicht die Nummer notiert hat, wird die Auslösetaste RLB gedrückt. Dies gibt die Halteklinken an den Anzeigescheiben frei, und letztere kehren in die Ruhelage zurück. Das Niederdrücken von RLB gibt auch WRR frei und läßt dabei die Nummeranzeigelampe erlöschen. Die CRL-Beamtin identifiziert a) Die Identifizierschaltung ist belegt Die Identifizierschaltung kann sich für die Fernbeamtin als belegt erweisen, weil sie an anderem Ort die Leitungsaufsicht oder eine andere CLR-Beamtin in Anspruch genommen hat. Wenn die Fernbeamtin die Identifiziertaste IK einer Platzleitung (Fig. 23) drückt und dann kurzzeitig den Nummeranzeigerauslöseknopf betätigt, so leuchtet die Meldelampe PL (Fig. 2q.) auf. Sollte die Schaltung im Fernamt frei sein, so erscheint innerhalb 2 Sekunden die Amtskennziffer im Nummeranzeiger, wenn auch unbeleuchtet. Sollte die Amtskennziffer innerhalb dieser Frist nicht erschienen sein, so weiß die Fernbeamtin, daß die Schaltung von einer anderen Beamtin im Fernamt in Anspruch genommen ist. Sie kann dann die Taste noch ein paar Sekunden lang gedrückt lassen und so die Identifizierleitung beim Freiwerden belegen, oder sie kann die Taste loslassen und es später nochmals versuchen. Wenn zwei oder mehr Beamtinnen die Taste gleichzeitig für dieselbe Identifizirrschaltung gedrückt halten, so kommt derjenige Fernplatz zuerst daran, dessen CLR-Leitung i1i der Kontaktbank des dritten Identifiziersuchers am günstigsten liegt.
  • Sollte die Identifizierleitung im Fernamt frei, aber im Wähleramt belegt sein, so erscheint die Amtskennziffer im Nummeranzeiger innerhalb 2 Sekunden nach dem Drücken von IK und RLB, aber die Teilnehmernummer erscheint nicht innerhalb 3 weiterer Sekunden. Der Leitungsaufseher kann die Schaltung höchstens 3 Sekunden lang belegt halten, und wenn die Beamtin die Taste ZK niedergedrückt hält, ist keine andere Fernbeamtin in der Lage, die Leitung zu belegen, wenn sie frei wird.
  • b) Die Identifizierschaltung ist frei Der dritte Identifiziersucher belegt die CLR-Leitung Die CLR-Beamtin drückt die Identifiziertaste IK der Platzleitung (Fig. 23), über die der Anruf eingegangen war. Der Auslöseknopf RLB des Nummeranzeigers (Fig. 2q.) wird sodann kurzzeitig gedrückt und bildet einen Stromweg von Batterie über Arbeitskontakt RLB, Ruhekontakt QR, Wicklung des niederohmigen Melderelais PLR, Identifiziertaste IK (Fig. 23), C-Arm des zweiten CLR-Suchers (Fig. 22), C-Arm des ersten CLR-Suchers und durch die parallelen Wicklungen von HR und FR zur Erde. FR spricht in diesem Stromkreis an und legt Erde an die gemeinsame Leitung y zum dritten Identifiziersucher (Fig.26), der mit dem Identifizierverbindungssatz (Fig. 26) im Wähleramt verbunden ist, aus dem der Anruf kommt.
  • PI3 (Fig. 27) erregt sich, und der dritte Identifiziersucher sucht nach der CLR-Leitung. Wenn sie gefunden ist, spricht T3 R an über den Prüfarm, den Arbeitskontakt FR (Fig. 22) und Widerstand R2 zur Batterie. P13 wird abgeschaltet und statt dessen wird Erde an die Wicklung von A 3 R gelegt. Die Amtskennziffer wird dem Nummeranzeiger übermittelt T3 R (Fig. 27) schließt einen Stromkreis von Erde über den Ruhekontakt B3R, den Kontakt S und die Wicklung des Anlaßrelais SR (Fig. 29). SR erregt den Arbeitsmagneten PM des Impulsgebers. Wenn der Impulsgeber umzulaufen beginnt, schließt er seinen Nockenkontakt A, der sich erst wieder öffnet, wenn der Geber einen vollen Umlauf gemacht hat. Der Geber hat dreizehn Nockenscheiben und vierzehn Stellungen. Zu Beginn jeder Umdrehung mach'-Nockenscheibe T Kontakt in Stellung 2, da die erst.. Stellung die Ruhelage ist. Die Nockenscheiben i bis io arbeiten gleichzeitig und senden jeweils einen bis zehn Impulse in den Stellungen 3 bis einschließlich 12. Nockenscheibe G sendet einen positiven Batteriespannungsimpuls in Stellung ig, und Nocken B sendet einen Impuls negativer Batteriespannung in Stellungi4. Die Gesamtzeit für einen Umlauf beträgt etwa i Sekunde. Der Geber ist für das Fernamt gzmeinsam.
  • Wenn somit T3 R anzieht und Erde an die Wicklung von A 3 R legt, so arbeitet A 3 R erst, wc nn Nocken T mit der Batterie Kontakt macht. Ist das der Fall, so bildet sich ein Stromkreis von Erde übEr Nocken T (Fig. z9), Kontakt t, Ruhekontakt A 3 R (Fig. 27), Wicklung A 3 R, Arbeitskontakt T 3 R, Arbeitskontakt FR (Fig. 22) zur Erde. A 3 R spricht an, hält sich über einen Arbeitskontakt und schaltet sich von dem T-Nocken des Gebers ab. A 3 R legt Batterie an die Wicklung von Relais B3R. Während der Impulsgeber vorrückt, sendet er eine Reihe von Impulsen aus, und die ausgesandte Amtskennziffer hängt davon ab, wie die d-, e- und f-Kontakte mit den Gebernocken durchverbunden sind. Die in Fig.-29 gezeigten fliegenden Durchschaltungen sind für die Durchgabe der Amtskennziffer 527 eingerichtet. Wenn der Geber umläuft, sendet er fünf Impulse von Nocken 5 in einem Stromkreis von der Batterie über Nocken 5; Kontakt d, Ruhekontakt B 3 R (Fig. 37), Arbeitskontakt A 3 R; D-Arm des dritten Suchers, D-Arm des ersten CLR-Suchers (Fig. 22), D-Arm des zweiten CLR-Suchers, Arbeitskontakt LKR (Fig. 23), Gleichrichter S(-) (Fig. 24) und Wicklung NRz nach Erde. NRi spricht fünfmal an und- läßt den Millionenanzeiger NI i um fünf Schritte vorrücken. . In ähnlicher Weise werden die Anzeigeskalen für- die Hunderttausender und Zehntausender der Rufnummer in, die Stellungen 2 bzw. 7 gebracht: In diesen Fällen werden die Impulse direkt von den Nockenscheibcn den Betätigungsmagneten der Nummeranzeiger NI2 und N13 übermittelt. FR (Fig. ä2) trennt die E- und F-Arme von ihrer normalen Verbindung mit der CLR-Leitung ab zur Verbindung reit der Kontaktbank des dritten Identifiziersuchers (Fig.27).
  • Infolge der Amtskennzifferimpulse sendet Nocken G einen positiven Batterieimpuls über die g-Ader und läßt Relais WR (Fig. 2q:) über den Gleichrichter S (+) ansprechen. WR hält sich über seine zweite Wicklung und einen Arbeitskontakt von Taste RLB. WR schaltet die d-, e- und f-Adern von NI=, NI? und N13 auf NI 5, NI 6 bzw'. NI 7. Die Amtskennziffer verbleibt angezeigt, da die bewegten Nummernscheiben durch die Halteklinken in ihren jeweiligen Stellungen gehalten werden: Nocken B (Fig. 29) sendet den Schlußimpuls und betätigt B3R (Fig. 27), das sich über einen Arbeitskontakt .und einen Arbeitskontakt von A 3 R hält. Der Stromlauf des dritten Identifiziersüchers ist nunmehr vom Impulsgeber abgetrennt. Die ersten und zweiten Identifiziersucher-arbeiten-Solange die Leitungsaufsicht die Identifizierschaltung nicht benutzt, ist die Schaltung von BR (Fig. 26) über den Ruhekontakt von CR mit Erde verbunden. Wenn T3 R (Fig. 27) anzieht, schließt es einen Stromkreis von Batterie über Arbeitskontakt T3R, Wicklung D 3 R, Ruhekontakt C 3 R, d-Ader der vieradrigen Verbindungsleitung zum Wähleramt, Wicklung BR (Fig. 26), Ruhekontakt AR und Ruhekontakt CR zur Erde. D3 R und BR sprechen an. BR macht die Schaltung für die Leitungsaufsicht belegt: D3R legt positive Batterie an die a-Ader der CLR-Leitung in einem Stromkreis von der positiven Batterid über den Arbeitskontakt D 3 R, C-Arm, dritten Sucher, Arbeitskontakt FR (Fig. 22), Arbeitskontakt HR, eine Seite des Übertragers, a-Ader zum Wähleramt (Fig. 2r), eine Seite des Übertragers, Relais TR und Gleichrichter S (-f-) zur Erde. TMR und IR (Fig. 2z) sprechen nicht an. " T=R zieht an und legt positive Batteriespannung an die t-Ader der anrufenden Leitung. IR (Fig. 7) betätigt AR (Fig. 25), und die ersten und zweiten Identifiziersucher arbeiten wie bei einer Inanspruchnahme seitens der Leitungsaufsicht.
  • Wenn SAR= bzw. je nachdem SAR2 (Fig. 26) anzieht, bildet sich ein Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt SAR, Arbeitskontakt BR- und Wicklung AR zur-Batterie. AR zieht an, schältet BR ab und hält sich über einen Arbeitskontakt in Reihe -mit dem Kontakt von ,SAR. AR hält die Schaltung für die Leitungsaufsicht besetzt, indem der Stromkreis von CR unterbrochen gehalten wird. AR läßt FR ansprechen. Die Unterbrechung des Stromkreises von BR läßt D 3 R (Fig. 27) abfallen, worauf C 3 R anspricht in einem Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt B3 R, Wicklung C3R und Ruhekontakt D3R zur Batterie. C3R legt positive Batteriespannung an den C-Arm, bevor sie durch D3R abgeschaltet wird.
  • Amtsnummer des Teilnehmers wird übermittelt FR (Fig. 26) und C 3 R (Fig. 27) schalten die a-, b-, c- und d-Adern vom Impulsgeber (Fig. 28) über die Schaltungen (Fig. 25, 26, 27, 22 und 23) zum Nummeranzeiger (Fig. 2q.) durch. Das Schließen der d-Ader (Fig. 7,6) oder der g-Ader (Fig. 22) legt das hochohmige Relais ISR (Fig. 28) in Reihe- mit NR4 und Gleichrichter S(-) (Fig. 24). ISR spricht an, nicht aber NR4. ISR betätigt den Geber (Fig. 28); und direkte Batterieimpulse werden ausgesandt, die N14, NI3, NI?, und" NI i in diejenigen Stellungen- bringen, die der Verdrahtung im Geber entsprechen, in diesem Fall 9372. Der positive Schlußimpuls läßt QR (Fig. 24) anziehen, das sich hält und die Nummeranzeigelampe aufleuchten läßt, so daß die vollständige Nummer 527 bis 9372 angezeigt wird.
  • Identifizierschältung geht in Ruhelage QR (Fig. 24) öffnet den Stromkreis von IK (Fig. 9,3) und läßt so alle Schaltungen in die Ruhelage zurückkehren. FR (Fig. 22) fällt ab und gibt T3R (Fig. 27) frei. T 3 R läßt A 3 R abfallen, A 3 R wiederum B 3 R, und B 3 R schaltet C 3 R ab. C 3 R entfernt die positive Batteriespannung von der a-Ader der CLR-Leitung, und TiR (Fig. 21) nimmt die positive Batteriespannung von der t-Ader der anrufenden Leitung weg. IR (Fig. 7) gibt die ersten und zweiten Identifiziersucher (Fig.25) frei. -Rückstellung des Nummeranzeigers Wenn die Fernbeamtin die Nummer gebührend notiert hat, drückt sie RLB (Fig. 24), was die einzelnen Anzeigescheiben in ihre Ruhelagen zurückkehren läßt, und RLB gibt auch QR frei. Ankommender Verbindungsleitungsverkehr Allgemeines Aller interner Wählverkehr innerhalb eines Universalamtes vollzieht sich stets auf Mehrpotentialwahlbasis. Um dies bei Verbindungen von Amt zu Amt leicht zu ermöglichen, belegt der Verbindungssatz der ankommenden Leitung (Fig. =g) einen T-Speicher-Satz und einen T-Speicher im Endamt. Die ankommenden Verbindungssätze können je nach den Erfordernissen des Falls zu ersten, zweiten oder dritten Gruppenwählern gehören. In allen Fällen ist die Wählerschaltung dieselbe, d. h. Fig. 5 a, Verdrahtung b. Die nach dem Ausgangsamt gerichtete Seite des ankommenden Verbindungssatzes ist immer besonders den Bedürfnissen des Amtes auf der Gegenseite angepaßt. Alle Verbindungsleitungen sind zweiadrig, und Impuls- und Signalgebung für Wählzwecke vollzieht sich stets auf voller metallischer Basis; d. h. es besteht eine Schleife am einen Ende und Verbindungen mit Erde und Batterie am anderen Ende. Erdpotentiale spielen bei den Wählschaltvorgängen keine Rolle. Wenn die Verbindungsschleife im Ausgangsamt geschlossen ist, veranlaßt der Verbindungsleitungssatz einen freien T-Speichersatz (Fig. z7), ihn zu belegen, worauf der T-Speichersatz einen freien T-Speicher (Fig. 18) belegt. Diese beiden Schaltungen sind dieselben und für alle ankommenden Verbindungsleitungen gemeinsam, einerlei, ob diese von einem Universal-, einem Strowger-, einem Motorwähler- oder einem Fernamt komme 1i mögen.
  • Die sonstigen Schaltungen und Schaltbilder, die in den nachstehenden Beschreibungen eine Rolle spielen, sind Verbindung Universal mit Universal: Fig. 1q. Grundschaltung der Verbindungsleitung Fig. io A-Speicher-Schaltung im Ausgangsamt Fig, 13 Abgehende Verbindungsleitungsschaltung Fig. 16 Ankommender Verbindungsleitungssatz Verbindung Strowger mit Universal: Fig. 3o Grundschaltung der Verbindungsleitung Fig.3i Abgehende Verbindungsleitungsübertragung im Strowgeramt Fig. 32 Ankommender Verbindungsleitungssatz Bei den Strowgerschaltungen brauchen keine Änderungen vorgenommen zu werden.
  • Motorwähleramt in Verbindung mit Universalamt: Fig.33 Grundschaltung der Verbindungsleitung Fig.34 Ankommender Verbindungsleitungssatz (I. T. R,) Wenn ein Universalamt in ein Motorwählernetz eingefügt wird, müssen die Motorwählerspeicher, falls sie nicht bereits ohnehin entsprechend geschaltet sind, dahingehend abgeändert werden, daß sie im Verbindungsleitungsverkehr mit einem Universalamt die Impulse entpaaren. Unter Entpaaren versteht man, daß die Impulse im abgehenden Verbindungsverkehr auf gewöhnliche Dezimalbasis umgestellt werden, genau so wie sie von der Nummernscheibe eines Teilnehmers kommen. Entpaaren ist in manchen Motorwählersystemen vorgesehen, um es diesem System zu ermöglichen, direkt mit Systemen zusammenzuarbeiten, die auf Dezimalbasis gegründet sind, wie dies bei Universal- und Strowgersystemen der Fall ist. Im übrigen sind keine Änderungen in vorhandenen Motorwählerämtern erforderlich. Impulsweitergabeeinrichtung Eine Impulsweitergabeeinrichtung (S. I. R.) ist ein wesentlicher Bestandteil bei Leitungen, die von einem Strowgeramt ankommen, das nicht mit Speichern oder sonstigen Mitteln versehen ist, um einen Anruf so lange zu speichern, bis der T-Speicher-Verbindungssatz und der T-Speicher belegt sind; es muß somit der erste Impuls, der über die Verbindungsleitung kommt, aufgenommen und gespeichert' werden, um ihn nachher vor oder gleichzeitig mit dem zweiten Impuls an den T-Speicher weiterzugeben. Dieses Gerät ist klein und einfach und sitzt auf der Montageplatte der Relais der Verbindungssätze. Die Anordnung besteht aus zwei von Klinken angetriebenen Teilen, wobei der eine Teil in die Stellung vorrückt, die durch die Zahl der über die Verbindungsleitung übermittelten Impulse bestimmt ist, während der andere hinterherläuft und die Impulse weitergibt, wenn der T-Speicher angeschaltet ist, und anhält, wenn er die vorgeschobene Stellung des erstgenannten Teiles erreicht hat. Grundschaltungen der Verbindungsleitung Verbindung Universal mit Universal (Fig. 1q.) Der Zustand der Verbindungsleitung unmittelbar nach ihrer Belegung im Ausgangsamt ist unter A gezeigt. Relais JR (Fig. 16) erregt sich in Reihe mit RelaisP-R (Fig. ioa) imA-Speicher. DerA-Speicher verbleibt untätig, während JR einen T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) veranlaßt, nach der Verbindungsleitung zu suchen und sie zu belegen. Danach belegt der T-Speicher-Verbindungssatz einen T-Speicher (Fig. i8).
  • Der Zustand der Verbindungsleitung bei der Anschaltung eines T-Speichers ist in Fig. 14 unter B dargestellt. Die a- und b-Adern werden umgepolt, und das Wählrelais. DIR im T-Speicher spricht in Reihe mit P + R im A-Speicher an. Der T-Speicher ist nunmehr bereit, Impulse vom A -Speicher im Ausgangsamt aufzunehmen.
  • Der Zustand der Verbindungsleitung während der Impulsgabe ist bei C dargestellt. Die in Reihe liegenden Relais im A-Speicher sind durch einen Kontakt von RHR (Fig. zoa) kurzgeschlossen, und Impulse von gleichmäßiger Länge und Geschwindigkeit werden von dem Impulsgeber I übermittelt.
  • Wenn der A-Speicher für die vier Stellen des T-Speichers seine Impulse ausgesandt hat, geht er in Ruhelage, und die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird wie in D gezeigt. Das abgehende Ende der Schaltung wird auf den R-Satz (Fig. 9) geschaltet. Relais DRR (Fig. 9) wird in Reihe gelegt mit dem Gleichrichter S (-) und spricht nicht an. Die Drosselspule RET wird in Reihe gelegt mit dem Gleichrichter S (+) und hält Relais D i R angezogen.
  • Wenn der T-Speicher die Wahl beendigt hat, löst er aus und schaltet die Verbindung am ankommenden Ende auf den T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. i7), und die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird wie bei l: gezeigt. Relais DRR zieht nicht an, aber BR. Dies ist der Zustand der Verbindungsleitung während des Rufs oder im Belegtzustand. Im l-,elegtfall hängt der Anrufende ein, worauf die Verbindungsleitung unterbrochen wird und die Auslösung stattfindet.
  • Wenn der Angerufene sich meldet, schaltet der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) die Verbindungsleitung an den Verbindungsleitungssatz (Fig. i6). Die Stromrichtung kehrt sich in der Verbindungsleitungsschleife um, und DRR im R-Satz (Fig. 9) und JR sprechen an in Reihe mit dem Gleichrichter S (-), worauf die Gesprächszählung stattfindet und die Grundschaltung der Verbindungsleitung nunmehr wird, wie bei F gezeigt ist.
  • Nach derGesprächszählung schaltet derR-Satz (Fig. 9) am abgehenden Ende die Schaltung auf den B-Satz (Fig. 8), und die Sprechverbindung wird wie bei C gezeigt. Am Ende des Gesprächs hängt der anrufende Teilnehmer ein, worauf die Verbindungsleitungsschleife am abgehenden Ende, wie, bei H gezeigt, unterbrochen wird. Der Abfall von JR führt den Verbindungssatz der Verbindungsleitung (Fig. 16) in die Ruhelage zurück.
  • Sollte der Anruf einer mit verkürzter Rufnummer sein, d. h. eine Rufnummer mit weniger als den normalen vier Wählstellen, so wird der T-Speicher (Fig, 18) durch die interne Verbindungsleitung veranlaßt, die Stromrichtung in der a- und b-Ader umzukehren. Dieses Umpolen läßt Relais P - R im A-Speicher ansprechen, das als Relais für vorzeitige Auslösung wirkt und den A-Speicher und den R-Satz ohne Gesprächszählung freigibt, wenn es nach dem Senden des ersten Impulses betätigt wird. Verbindung Strowger mit Universal _ (Fig. 30) Das abgehende Ende einer zweiadrigen Verbindungsleitung zwischen Strowgerämterri ist stets mit einer abgehenden Übertragung verbunden, wie sie in Fig. 31 gezeichnet ist. Dieselbe abgehende Übertragung wird am abgehenden Ende einer Verbindungsleitung nach einem Universalamt benutzt, und der Zustand der Grundschaltung der Leitung kurz nach Belegung der Verbindungsleitung im Strowgeramt ist bei A in Fig. 3o dargestellt: JR im Verbindungssatz der Leitung (Fig. 32) spricht an in Reihe mit Relais E und F. im Strowgeramt (Fig. 3z). Relais F, das die Gesprächszählung steuert; hat Fehlstrom und ist differential geschaltet, so daß es erst anzieht, wenn sich die Richtung des Stromflusses in der Verbindungsleitung umkehrt.
  • Ein gewöhnliches Strowgeramt ist- nicht mit Speichern ausgestattet, und. die Impulse des anrufenden Teilnehmers können im Ausgangsamt nicht gespeichert oder aufgehalten werden. Daher ist im Universalamt die Einrichtung so getroffen, daß die Wählimpulse der ersten Wählziffer gespeichert werden können, während gerade der T-Speicher angeschaltet wird. Dies wird erreicht, indem jeder Verbindungssatz für ankommende Leitungen mit einem einfachen Gerät zur Speicherung und Weitergabe von Impulsen versehen ist, das kurz -SIR (stored impulse repeater) genannt wird. Der Zustand der Verbindungsleitung in diesem Stadium ist bei B in Fig. 30 gezeigt. Die Impulse werden durch das A-Relais in der abgehenden Übertragung (Fig. 31) gesandt und. vom JR-Relais im Verbindungssatz der Leitung (Fig. 32) aufgenommen, das sie wiederum an das SIR weitergibt, das den Impulsgeber I steuert. Sollte ein !-Speicher (Fig. =8) mit dem Verbindungssatz verbunden sein, bevor die Wahl der ersten über die Verbindungsleitung kommenden Wählziffer beendigt ist, so bleibt die Schaltung wie bei B -gezeigt, und die Impulse für die erste Stelle werden an den ersten Speicherwähler ED 4. (Fig. 18) im Speicher durch den Impulsgeber I weitergegeben.
  • Es darf angenommen werden, daß e in !-Speicher belegt worden ist, bevor die Wahl der zweiten Wählziffer beginnt, weil die höchste zur Wahl eines Speichers erforderliche Zeitdauer nicht größer, sondern wahrscheinlich kürzer ist als die. maximale Wählzeit für eine Verbindungsleitung in einer Wählstufe eines Strowgerwählers. Der Zustand der Prinzipschaltung der Verbindungsleitung während der Wahl der restlichen Wählstellen ist bei C in Fig. 30 gezeigt. Die Speicherschaltung ist so angeordnet, daß ED 4 und E, D 5 ihre Impulse gleichzeitig aufnehmen können, und zwar der erste von I und der zweite von A in der abgehenden Übertragung. Dieser Zustand kann eintreten, wenn der T-Speicher etwa am Ende oder nach dem Ende des Wählens der ersten Stelle belegt wird.
  • Der Zustand der Grundschaltung der Verbindungsleitung im Rufzustand oder Belegtzustand, wie er besteht, nachdem der T-Speicher ausgelöst ist, ist bei D gezeigt. Relais ER im T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. =7) wird angezogen gehalten in Reihe mit den Relais E und F in der abgehenden Übertragung (Fig. 3x). Wenn der Anrufende im Belegtfall einhängt, öffnet sich die Verbindungsleitungsschleife am abgehenden Ende hinreichend lange, um das abfalleerzögerte Relais am ankommenden Ende abfallen und die Verbindung auslösen zu lassen. Im Strowger-System ist die Auslösung stets langsam.
  • Wenn der Angerufene sich meldet, so gibt der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) die Verbindung auf die Verbindungsleitung (Fig. 3ä), wo die a- und b-Adern durch S 2 R umgepolt werden, das sich über die Leitung des Angerufenen erregt. Diese Umpolung läßt Relais F in der abgehenden Übertragung (Fig. 3=) ansprechen, was wiederum den Gesprächszähler des Anrufenden ansprechen läßt. Dieser Zustand beim Gesprächszahlen und Sprechen ist bei E dargestellt.
  • Am Ende des Gesprächs hängt der Anrufende ein, worauf die abgehende Übertragung (Fig. 31) die Ver-@ bindungsleitungsbrücke öffnet und JR abfallen läßt (Fig. 32).
  • Sollte das Gespräch eines mit verkürzter Rufnummer sein; so wird der T-Speicher freigegeben, wenn er die interne Verbindungsleitung belegt. Der Speicherverbindungs°satz (Fig. 17) wird von dem Speicher freigegeben, und die Leitungsschleife wird wieder umgeschaltet und dem Verbindungssatz der Leitung (Fig. 32) unterstellt. Wenn das Gespräch mit verkürzter Rufnummer gezählt werden soll, so wird S 2 R betätigt wie bei einem Gespräch mit voller Rufnummer, bei dem sich der Teilnehmer gemeldet hat. Falls das Gespräch nicht gezählt werden soll, wird S2R nicht betätigt. Verbindung Motörwähleramt mit Universal (Fig. 33) Der Verbindungsverkehr zwischen Motorwählerämtern spielt sich mit Rückimpulsen ab, d. h. die Impulsgabe findet statt am ankommenden und nicht am abgehenden Ende wie bei Verbindungen von Strowger-oder Universalämtern. Wenn in einem Motorwähleramt eine Verbindungsleitung belegt wird und der Motorwählerspeicher noch nicht die erste über die Verbindungsleitung zu übertragende Ziffer erhalten hat, so bleibt die Verbindungsschleife offen, wie bei A gezeigt. Da Relais JiR im Verbindungssatz der Leitung (Fig. 3q:) sich noch nicht erregt hat; wird kein T-Speiclier-Verbindungssatz (Fig: 17) und !-Speicher (Fig. 1ö) angeschaltet.
  • Wenn der Motorwählerspeicher die erste über die Verbindungsleitung zu übertragende Ziffer erhalten hat, so wird die Grundschaltung der Verbindungsleitung, wie bei B gezeigt. Das hochohmige Relais J i R spricht an und veranlaßt einen T-Speicher-Verbindungssatz, den Verbindungsleitungssatz der Leitung zu belegen, und einen T-Speicher, den Verbindungssatz des T-Speichers zu belegen. Das Impulsgeberrelais OSR im Motorwählerspeicher zieht nicht an.
  • Wenn ein T-Speicher angeschaltet ist, so wird die Grundschaltung der Verbindungsleitung wie bei C gezeigt. OSR arbeitet in Reihe mit D 2 R im T-Speicher und zieht an.
  • Rückimpulse von richtiger Geschwindigkeit und Aussehen, die in momentanen Erdungen bestehen, die an die b-Ader angelegt werden, werden, wie bei D gezeigt, an die Leitung gelegt. Jedesmal, wenn die b-Ader geerdet wird, schließt OSR im Motorwählerspeicher seinen Ruhekontakt und zählt einen Schritt.
  • Wenn die richtige Anzahl Impulse entsprechend der gewählten Ziffer nach dem Motorwählerspeicher zurückgeschickt worden ist, öffnet letzterer die Verbindungsschleife, wie bei E gezeigt. Die Leitung bleibt unterbrochen, bis der Motorwählerspeicher bereit ist, die nächste Impulsreihe aufzunehmen, zu welcher Zeit die 'Verbindungsleitung dann wieder in den Rückmeldezustand versetzt wird.
  • Wenn der Motorwählerspeicher alle Stellen gezählt hat, löst er aus und schaltet das abgehende Ende der Verbindungsleitung auf die Verbindungsschaltung des Motorwähleramtes, und die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird wie bei F gezeigt. Gleichzeitig trennt am ankommenden Ende der T-Speicher das Wählrelais D 2 R ab und legt statt dessen das hochohmige Relais HRR an die Leitung. Relais HRR hält die Verbindung, aber das Überwachungsrelais S2R in der Verbindungsschaltung zieht nicht an.
  • Wenn der T-Speicher die Wahl beendigt hat, löst er sich aus, und die Verbindung wird auf den T-Speicher-Verbindungssatz, (Fig. 17) umgeschaltet, wie bei G gezeigt. Das hochohmige Relais HRR zieht an und hält die Verbindung, aber S2 R wird nicht erregt. Das ist der Ruf- und Belegtzüstand. Im Belegtfall hängt der Anrufende ein, und die Verbindungsschaltung im Motorwähleramt unterbricht die Verbindungsschleife, worauf der T-Speicher-Verbindungssatz und der Verbindungssatz der Leitung ausgelöst werden.
  • Wenn der Angerufene sich meldet, so schaltet der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) die Verbindung auf den Verbindungssatz der Leitung (Fig. 3q.), und die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird wie beiH gezeigt. Die beiden Wicklungen von Relais J2 R liegen zwischen den Adern der Verbindungsleitung, wobei die niederohmige Wicklung über einen Arbeitskontakt des Überwachungsrelais S3 R der angerufenen Leitung geschlossen wird. S2R in der Verbindungsschaltung des Mötorwähleramtes spricht an, und der Gesprächszähler des Anrufenden zieht an. Dies ist der Zustand beim Gesprächszahlen und Sprechen.
  • Am Ende des Gesprächs hängt der Anrufende ein, die Verbindungsschaltung des Motorwähleramtes öffnet die Verbindungsschleife am abgehenden Ende und löst hierbei J2 R aus, wie bei I angedeutet.
  • Sollte die Verbindung eine mit verkürzter Rufnummer sein, so wird der T-Speicher ausgelöst, wenn er die interne Verbindungsleitung belegt. Der Speicherverbindungssatz (Fig. 17) wird durch den Speicher ausgelöst, und die Leitungsschleife wird zurückgeschaltet und in.Abhängigkeit von dem Verbindungssatz der Leitung gebracht (Fig. 3q.). Wenn das Gespräch mit verkürzter Nummer gezählt werden soll, wird S3R wie bei einem Gespräch mit voller Rufnummer betätigt, bei dem sich der Angerufene meldete. Wenn das Gespräch nicht gezählt werden soll, so wird S3R nicht betätigt.
  • Vorzeitiges Einhängen, d. h. Einhängen seitens des Anrufenden, bevor zu Ende gewählt ist, kann in jedem Stadium bis zum vollständigen Durchwählen eintreten. Eine vorzeitige Beendigung, während die Leitung im Zustand A ist, gibt lediglich am abgehenden Ende die Leitung frei. Da die Leitung am ankommenden Ende noch nicht aus dem Ruhezustand gekommen ist, ereignet sich hier nichts. Sollte eine vorzeitige Beendigung im Zustand B eintreten, so kehrt die Verbindungsleitung in den Ruhezustand zurück, wenn die Leitungsschleife am abgehenden Ende unterbrochen wird. Sollte vorzeitige Beendigung während der Wahl oder zwischen den Wählvorgängen eintreten, so müssen aber besondere Maßnahmen ergriffen werden, da der normale Wählzustand zwischen den Wählreihen ohnehin der einer Unterbrechung ist, wie bei E gezeigt. Zu solchen Zeiten veranlaßt der Motorwählerspeicher die vorzeitige Auslösung des T-Speichers, indem er die Verbindung erst am abgehenden Ende unterbricht, falls sie nicht bereits unterbrochen sein sollte, und indem er sie dann auf eine sehr kurze Zeit nochmals schließt. Dieser kurze Stromschluß veranlaßt den T-Speicher dazu, die teilweise aufgebaute Verbindung am ankommenden Ende zusammenfallen zu lassen. Ankommender Verbindungsleitungsverkehr von einem anderen Universalamt Der T-Speicher (Fig. 18) spricht an Prinzipschaltung der Verbindungsleitung (Fig. 1q:) Allgemeines Die Verbindungsleitung beginnt mit dem abgehenden Verbindungssatz (Fig. 13) der Leitung im Ausgangsamt und endigt im ankommenden Verbindungssatz (Fig. 16) der Leitung. Die Wirkungsweise des örtlichen zweiten Gruppenwählers und des A-Speichers (Fig. io) bei der Wahl der abgehenden Leitung wurde bereits dargestellt. Es wird angenommen, daß die ankommende Verbindung in dem Amt endigt und vier Wählstellen aufweist. Verbindungsleitung wird mit dem T-Speicher verbunden Wenn der A-Speicher im abgehenden Universalamt mit der zweiadrigen Verbindungsleitung (Fig. 1q., A) verbunden wird, spricht JR (Fig. 16) in Reihe mit dem Gleichrichter S(-) und P-R an (Fig. ioa). Beide Relais ziehen an. Wegen des Gleichrichters S (+) fließt kein Strom durch P+R. Das Anziehen von P-R hat in diesem Stadium des Verbindungsaufbaus auf den A-Speicher keinen Einfluß. JR legt Prüfpotential an die Klemme T des Speicherverbindungssatzes (Fig. 17) in einem Stromkreis von der Batterie über den Arbeitskontakt JR, Ruhekontakt CR und Widerstand R i nach T, und über einen weiteren Kontakt schließt JR den Stromlauf des gemeinsamen Anlaßrelais CSR (Fig. 17) der Speicherverbindungs-Sätze. CSR hat ebenso viele Kontakte, wie Verbindungsspeicherverbindungssätze vorhanden sind; die eine Gruppe von sechzig ankommenden Verbindungsleitungen bedienen. Die Zahl 6o ist gegeben durch die Aufnahmefähigkeit der Kontaktbank- des L eitungsverbindungssatzsuchers. Wenn CSR anzieht, erregt es den Magneten PL der Leitungsvcrbindungssatzsucher in allen freien Speicherverbindungssätzen in ,einem Stromkreis.von Erde über Ruhekontakt AR, Arbeitskontakt CSR, Ruhekontakt T i R, Ruhekontakt-T4R und die. Wicklung des Magneten PL zur Batterie. Alle freien Speicherverbindungssätze suchen nun nach dem anrufenden Verbindungssatz der Leitung,'und ein Stromkreis entsteht für denjenigen, der ihn zuerst erreicht, von Batterie über den Arbeitskontakt JR (Fig. i6), Ruhekontakt CR, R i, T-Arm und die hochohmige Wicklung von TI R zur Erde. T i R spricht an, schaltet den Arbeitsmagneten PL ab, und über seinen Arbeitskontakt macht es den Verbindungssatz der Leitung für die anderen suchenden Speicherverbindungssätze belegt, indem es parallel zu seiner hochohmigen Wicklung seine niederohmige Wicklung in Reihe mit dem niederohmigen T2 R legt. Der Verbindungssatzsucher.der Leitung kommt auf den 'Kontakten des Verbindungsleitungssatzes zur Ruhe: TzR schließt den Stromkreis des Speichersuchermagneten PR in einem Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt T2 R, Ruhekontakt T3 R und PR zur Batterie. Der Speichersucher sucht nach einem freien Speicher, und wenn einer gefunden ist, so entsteht ein Stromkreis von Batterie über Kontakt ii der A-Bank des Speicherwählers ED7 im T-Speicher (Fig. 18) in Reihe über die Kontakte ii aller anderen Steigradwähler, Ruhekontakt RRR, Wicklung RLR, T-Arm des Speicherverbindungssatzes (Fig. i7), hochohmige Wicklung T 3 R und Arbeitskontakt T 2 R zur Erde. T3 R zieht an, öffnet den Stromkreis von PR und legt -statt dessen zu seiner hochohmigen Wicklung seine niederahmige Wicklung in Reihe mit T4R parallel und macht so den Speicher gegenüber allen anderen Speicherverbindungssätzen belegt. Die Wicklung von RLR (Fig. 1ß) hat einennichtinduktiven Nebenschluß; so daß T3 R mit großer Geschwindigkeit anziehen kann, RLR verriegelt sich über einen Arbeitskontakt in Reihe mit einem Ruhekontakt des Auslösereläis RRR des T-Speichers. Es ist ersichtlich, daß ein Speicher nicht belegt werden kann, solange irgendeiner der Steigradwähler nicht in der Ruhestellung steht.
  • T4R läßt DR anziehen (Fig. i7), was den Stromkreis der Speichersucherarrne A bis G schließt und einen Stromkreis ergibt von Erde über Wicklung DR (Fig. i6), E-Arm des Leitungsverbindungssatzsuchers (Fig. 17), Arbeitskontakt DR, E-Arm des Speichersuchers und Wicklung AR (Fig. i$) zur Batterie. DR spricht an,: nicht aber AR wegen des hohen Widerstandes von DR. Letzteres trennt JR von der Leitungsschleife, aber vorher schließt es seinen Stromkreis über den Widerstand R3, um zu verhindern, daß es während der Überschaltung abfällt.- DR trennt die ' Arme A und B des Wählers von der Übertragungsbrücke des Leitungsverbindersatzes und erdet den T-Arm über den Ruhekontakt des Wählerrelais AR. Endlich erregt DR das Relais CR in einem Stromkreis von Erde über Kopfkontakt ONC2, Arbeitskontakt DR und Wicklung CR zur Batterie. CR hält sich über einen Arbeitskontakt von JR. CR öffnet den Stromkreis der gemeinsamen Anlaßleitung zu den T-Speicher-Verbindungssätzen (Fig. 16); über einen weiteren Ruhekontakt nimmt es die prüfende Batteriespannung von dem Kontakt T weg und gibt so die Relais TiR und T2R (Fig. 16) frei. Der Arbeitsmagnet PL erregt sich nicht neuerdings, denn sein Stromkreis ist an einem Ruhekontakt von T4R unterbrochen, das über seine Arbeitskontakte in Reihe mit T3 und RLR im Speicher (Fig. 18) angezogen bleibt.
  • Der Leitungsverbindungssatz (Fig. i6), der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) und der T-Speicher (Fig. 18) sind nunmehr bereit, Impulse vom A -Speicher (Fig. io) zu empfangen: Der Leitungsverbindungssatz (Fig. 16) läßt sich unmittelbar nach der Auslösung des ersten Gesprächs schon wieder für eine andere Verbindung belegen, auch bevor der zugehörige Wähler Zeit gefunden hat, in die Ruhelage zurückzukehren, was im ungünstigsten Fall bis zu 2 Sekunden dauern kann. Der Wähler wird in die Ruhelage gebracht in einem Stromkreis von Erde über Ruhekontakt CR, ONC3 und Wicklung von P zur Batterie. Wenn der Wähler seine Ruhelage erreicht, öffnet sich ONC 3 und ONC 2 schließt sich, so daß, falls DR zu diesem Zeitpunkt erregt sein sollte, CR anzieht, wie in einem früheren Abschnitt beschrieben. Es ist notwendig, daß man in der Lage ist; DR unmittelbar nach der Belegung eines T-Speichers anziehen zu lassen, um es dem A-Speicher zu ermöglichen, Impulse dem T-Speicher zu übermitteln, auch solange der Wähler sich noch nicht in der Ruhelage befindet. Der T-Speicher darf aber keine Impulse nach dem Gruppenwähler übermitteln, bis der Wähler wieder in der Ruhestellung ist und Kontakt ONCz geschlossen hat. Während der Rückkehr in die Ruhestellung sind die A- und B-Arme angehoben und daher frei von jeglicher Verbindung, so daß sie den Speicher nicht stören können.
  • Da die durchschnittliche Suchdauer eines Leitüngsverbindungssatzsuchers und T-Speicher-Suchers nur kurz ist, beträgt die geschätzte Durchschnittszeitdauer 1 zur Wahl eines T-Speichers etwa 0,5 Sekunden. Die längste Suchdauer, die sich ergibt, wenn nur ein T-Verbindungssatz frei ist und der Leitungsverbindungssatzsucher und der Speichersucher in den ungünstigsten Stellungen stehen, könnte 2 Sekunden i erreichen, aber die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser maximalen Suchdauer ist äußerst gering. A-Speicher überträgt auf T-Speicher Die Grundschaltung der Leitung nach der Anschaltung des T-Speichers ist in Fig. 14 bei B gezeigt. Die Richtung des Stromflusses ist umgekehrt. Relais D z R im T-Speicher spricht an in Reihe mit P+R und Gleichrichter S (+) - im A-Speicher. D i R (Fig. i8) erregt Hz R; dies ist das übliche abfallverzögerte Relais, das während der Impulsgabe nicht abfällt. D i R schließt auch den Stromkreis von EI von Erde über Arbeitskontakt D i R, Ruhekontakt H2 R, Ruhekontakt PCR2 und EI zur Batterie. Wenn EI von Stellung o nach i vorrückt, -macht PC vorübergehend Kontakt und erregt PCR2, das sich einen Haltestromkreis aufbaut und EI abschaltet. BR (Fig. 18) spricht nunmehr an in einem Stromkreis von Erde über Wicklung BR, Ruhekontakt CR, Kontakt i-@6 und A-Bank von EI zur Batterie. Der T-Speicher verbleibt in diesem Zustand, bis der A-Speicher zu übertragen beginnt.
  • Wenn der erste Impuls der ersten von der Nummernscheibe des Teilnehmers über die Verbindungsleitung zu übertragenden Wählziffer vom A-Speicher aufgenommen wird, werden die in Reihe liegenden Relais und Gleichrichter kurzgeschlossen über einen Arbeitskontakt von RHR, wie bei C in Fig. 14 angedeutet. Jeder Wählimpuls wird durch den A-Speicher unmittelbar nach seinem, Eingang an D i R (Fig. 18) weitergegeben. Jedesmal, wenn D i R abfällt, schließt es einen Stromkreis von Erde über den Ruhekontakt D i R, Arbeitskontakt H i R, Wicklung H 2 R, Kontakt i in der D-Bank von EI, Ruhekontakt PCR5 und Wicklung EDq. zur Batterie. PCR5'zieht an und verhindert ED4 daran, mehr als einen Schritt pro Impuls auszuführen. ED q. rückt nach dem Schritt vor, der der gewählten Ziffer entspricht, worauf D i R auf seinem, Arbeitskontakt genügend lange verweilt, um H2 R abfallen zu lassen und so wiederum den Stromkreis von EI über seinen Ruhekontakt zu schließen. EI schreitet von Stellung i auf Stellung 2 vor.
  • In derselben Weise läßt die zweite, dritte und vierte Serie von Impulsen die Speicherwähler ED 5, ED 6 und ED7 auf die Schritte vorrücken, die den seitens des Teilnehmers gewählten Ziffern entsprechen. Der vierte Gruppenwähler spricht an Wenn ED q. auf Schritt i vorrückt, zieht F R (Fig. 17) an in einem Stromkreis von Erde über Wicklung FR, Arbeitskontakt DR,F Arm,Widerstand R-8 (Fig.18), Arbeitskontakt BR und Ruhekontakt ER zur Batterie. Ein weiterer Stromkreis bildet sich von Batterie über Arbeitskontakt BR, einen der Kontakte i bis io in der C-Bank von ED q., Kontakt o in der C-Bank von E0, Wicklung RSR und parallel dazu Wicklung PRR über den Ruhekontakt RGR, Ruhekontakt GSRi, Ruhekontakt GVR2, Ruhekontakt.GVRi nach Erde. Die Relais RSR und PRR ziehen an. RSR legt Erde an die b-Ader in einem Stromkreis von Erde über Ruhekontakt GVRi, Ruhekontakt GVR2, Arbeitskontakt RSR, Arbeitskontakt BR, D-Arm des Speichersuchers (Fig. 17), Arbeitskontakt DR, Arbeitskontakt FR, Ruhekontakt ER, G-Ariu des Leitungsverbindungssatzsuchers, Kontakt ONC i des Gruppenwählers (Fig. 16) und Wicklung A R zur Batterie. AR hält sich und verbindet den Arbeitsmagneten P des Gruppenwählers mit der geerdeten b-Ader, und der Gruppenwähler sucht nach der gewünschten Verbindungsleitung in der üblichen Weise. Die Kathoden der Ventile Vi und V2 (Fig. 18) liegen an der a-Ader über den Arbeitskontakt RSR, Arbeitskontakt BR, C-Arm, Speicherverbindungssatz (Fig.17), Arbeitskontakt DR, Arbeitskontakt FR, Ruhekontakt ER, F-Arm und Arbeitskontakt A R (Fig. 16) zum T-Arm. Relais RSR läßt Relais TA anziehen.
  • Wenn die gewünschte Verbindungsleitung gefunden ist, zündet die Röhre Vi das Ventil GVi; GV z läßt Relais GVRi ansprechen, der Wähler kommt zur Ruhe, und RSR fällt ab. RT i R prüft auf Doppelverbindung, und wenn die Prüfung günstig ausfällt, rückt E0 von Schritt o auf Schritt i vor. Der letzte Gruppenwähler spricht an Wenn EI5 nach Schritt i vorrückt, während E0 auf i steht, arbeitet der letzte Gruppenwähler und wählt einen freien Leitungswähler ebenso, wie der vorhergehende Gruppenwähler den letzten Gruppenwähler gewählt hatte. E0 rückt auf Schritt 2. Zehnerwahl Wenn ED6 auf Schritt i rückt, während E0 auf Schritt 2 steht, bildet sich ein Parallelstromkreis von Batterie über B-Bank von ED 6 zur C- und D-Bank von E0. Die Relais RSR und RGR sprechen gleichzeitig an, und der Leitungswähler zählt die Zehner. Wenn die zweitletzte Zehnerstelle nachgezählt wird, spricht RFR an über die C-Bank von ED 6 und die C-Bank von EC. Wenn die richtige Zehnernummer gezählt worden ist, wird RSR abgeschaltet, der Leitungswähler kommt zur Ruhe und E0 rückt auf Schritt 3. Einerwahl Nachdem die Einerstelle aufgenommen worden ist, bildet sich ein Stromkreis von Kontakt 5 in der C-Bank von EI, je nach einem der Kontakte i bis io von der C-Bank von ED7, von dort zurück über Kontakt 3 in der C-Bank von E0, Wicklung RSR zur Erde. RSR zieht an, und die Einer werden gewählt.
  • Der T-Speicher (Fig. 18) ist so eingerichtet, daß er Anrufe von Motorwählerämtern wie auch Universal-Strowger- und Fernämtern entgegennehmen kann. Bei einem Netz aus Strowger- und Universalämtern, wo keine 1Vlotorwählerämter vorkommen, läßt sich der Speicher vereinfachen durch Weglassen der Relais A R, D 2 R, CR, HRR, R VR und ER, der Unterbrecher 12 und 1 i und des Steigradwählers ER. Diese Bauteile sind lediglich im Fall der Zusammenarbeit mit Motorwählerämtern erforderlich. T-Speicher löst aus a) Teilnehmerleitung frei EI steht auf Schritt 5 und E0 auf Schritt 3. Wenn GSR i anspricht, treibt es EI nach Schritt 6 in einem Stromweg von Erde über Ruhekontakt GSR 2, Arbeitskontakt GSR i, Arbeitskontakt RFR, Kontakt 5 in der D-Bank von EI zur Batterie. EI rückt auf Schritt 6 und legt positive Batterie an den G-Arm des Speichersuchers in einem Stromkreis von der positiven Batterie über Widerstand R7, Kontakt 6 in der B-Bank von EI, Kontakt 3 in der D-Bank von E0, G-Arm des T-Speicher-Verbindungssatzes (Fig.17) parallel über die Relais A R und IRR und Gleichrichter S (+) _ zur Erde. Wie nachher gezeigt wird, öffnet AR (Fig. 17) den Stromkreis von D i R (Fig. 18). D z R läßt Relais Hz R abfallen, und es bildet sich ein Stromkreis von Erde über denn Ruhekontakt v an D z R, Ruhekontakt H i R, Ruhekontakt A R, eine Wicklung von RRR und Kontakt 6 in der A-Bank von EI zur Batterie. RRR hält sich in Reihe mit Widerstand R6. RRR öffnet den Stromkreis des T-Arms und läßt RLR und RXR (Fig. 18) sowie T 3 R und T ¢ R (Fig. 17) abfallen, aber es hält PR erregt. RXR bringt alle Steigradwähler in die Ausgangsstellung, nach deren Erreichung sich ein Stromkreis schließt über die Schritte zi von Batterie an der A-Bank von ED7 durch bis R6 und zur Erde. RRR ist somit kurzgeschlossen, fällt ab und öffnet den Stromkreis. Der Speicher ist nunmehr in der Lage, die nächste Verbindung aufzunehmen.
  • b) Teilnehmerleitung besetzt EI steht in Stellung 5, E0 in Stellung 3. Relais GSR2 zieht an und baut einen Stromkreis von Erde über. Arbeitskontakt GSR2, Arbeitskontakt RFR, Ruhekontakt PCR3 und E0 zur Batterie. E0 rückt auf Schritt 4 vor,. und in dieser Stellung wird negative Batterie an den G-Arm angelegt in einem Stromkreis von Batterie über Kontakt 4 in, der D-Bank von E0 zum G-Arm: AR (Fig. 17) zieht an, aber nicht IRR. D i R löst aus und der Speicher kehrt in die Ruhelage zurück. Zu langsames oder unvollständiges Wählen oder vorzeitiges Einhängen des Anrufenden Wenn ein Teilnehmer zu langsam wählt oder die Rufnummer nicht ganz durchwählt oder vor beendeter Wahl einhängt, löst sich der A-Speicher aus, die Verbindungsleitung wird am abgehenden Ende unterbrochen; DiR (Fig. 18) fällt ab und erregt über seinen Ruhekontakt das Auslöserelais RRR des Speichers. Der T-Speicher kehrt in die Ruhelage zurück, Wählen einer unbenutzten Gruppennummer Unbenutzte Gruppennummern oder Leitungsbündelnummern werden an interne Verbindungsleitungen mit-dem entsprechenden EC-Potential gelegt: Verbindungen mit verkürzter Rufnummer Der Anrufende kann die Nummer eines Sonderdienstes mit zwei Stellen wählen. Der T-Speicher löst dann nicht in der normalen Weise aus. Wenn die Leitung für Sonderdienst belegt wird, befindet sich eine vorübergehende Erdung an der b-Ader. Dies läßt Relais RRR (Fig. 18) über einen Ruhekontakt von R,SR ansprechen. RRR bringt den Speicher in die -Ruhelage und gibt den T-Speicher-Verbindungssatz frei. Der T-Speicher-Verbindungssatz gibt seinerseits den Leitungsverbindungssatz frei und die Prinzipschalturig der Verbindungsleitung wird wiederum wie bei A in Fig. 14 gezeigt. Relais P - R im A-Speicher spricht an und gibt den A-Speicher und den R-Satz ohne Gesprächszählung frei.
  • Dauerfreiwahl Dauerfreiwahl von bis zu 4o Sekunden Dauer wird zugelassen, nachdem die volle Teilnehmernummer wie bei einem internen Gespräch gewählt worden ist. Wenn ein freier letzter Gruppenwähler oder Leitungswähler innerhalb dieser Frist nicht gefunden ist, schließt der Zeitschalter TA seinen 4o-Sekunden-Kontakt und läßt TA R ansprechen, das an den G-Arm negative Batterie legt und dadurch das Belegtrelais AR im T- Satz (Fig. 17) ansprechen läßt. Der Speicher löst sich aus wie sonst im Belegtfall. einer Leitung, und der Anrufende bekommt Belegtzeichen. T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) spricht an a) Leitung frei Die Relais IRR und AR werden durch den T-Speieher betätigt. IRR läßt ER anziehen. AR trennt DIR im T-Speicher von der a- und b-Ader und verbindet statt dessen Relais BR im T-Speicher-Verbindungssatt. BR spricht über die geschlossene Verbindungsschleife an und hält AR und ER (Fig. z7) und DA (Fig. 16) über den Ruhekontakt von RR. Die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird nunmehr wie bei E in Fig. 14 gezeigt, ER verbindet RR mit den a- und b-Adern und legt Rufstrom an die gewünschte Leitung. Der Stromkreis ist in diesem Stadium geschlossen über einen Arbeitskontakt von IRR, so daß sich unmittelbar ein erstes Rufsignal ergibt. Wenn T4R nach der Unterbrechung des Stromkreises des T-Armes durch den Speicher abfällt, was eintritt, wenn D z R das Relais RRR (Fig. 18) ansprechen läßt, löst DR aus und öffnet den Stromkreis der A- bis G-Arme der Speichersucher. Die Unterbrechung des Stromkreises des F-Arms schaltet FR ab und die Unterbrechung des Stromkreises des G-Arms schaltet Relais IRR ab, worauf der Rufstrom umgeschaltet wird auf die Rufstromquelle über den Rufgeber RI. Der Anrufende hört Freizeichen über die Verbindungsleitung vom Übertrager TT her, dessen Primärwicklung durch den Freizeichengeber RTI geschlossen ist. Wenn der Angerufene sich meldet, spricht Relais RR an und läßt AR und ER (Fig. 17) und DR (Fig. 16) abfallen. Der T-Speicher-Verbindungssatz befindet sich nunmehr im Ruhezustand und ist bereit für die nächste Verbindung. Die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird wie bei F und dann G in Fig. 14 dargestellt.
  • b) Leitung belegt Falls die gewünschte Leitung belegt ist; wird nur Relais AR (Fig. 17) durch den Speicher betätigt: A R unterbricht den Stromkreis von D i R (Fig. 18) im Speicher und legt BR (Fig. 17) an die Verbindungsleitung. BR hält AR angezogen, wenn der T-Speicher auslöst. Der Anrufende erhält Belegtzeichen über die Verbindungsleitung von dem Übertrager TT; der nunmehr mit dem Belegtzeichengeber BTI verbunden ist. Wenn der Anrufende einhängt, fällt BR ab, läßt AR (Fig. 17) und DR in dem Leitungsverbindüngssatz (Fig. 16) abfallen und die Schaltung wird wie bei H in Fig. 14 dargestellt. Sonstige Verbindungen Wenn der T-Speicher auslöst bei einer zu langsam gewählten Verbindung, dem Wählen einer Rufnummer mit unbelegten Gruppennummern oder mit verkürzter Rufnummer, unterbricht er den Stromkreis des T-Arms und läßt T q. R und T 3 R im T-Speicher-Verbindungssatz abfallen. T4R läßt DR abfallen und bringt somit den Speicher-Verbindungssatz in die Ruhelage.
  • Der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) ist ein Universal-Verbindungssatz, der geeignet ist zur Verwendung bei ankommenden Leitungsverbindungssätzen bei Leitungen von Motorwählerämtern wie auch von Universal-, Strowger- und Fernämtern. In einem Strowgerwählgebiet, wo keine Verbindung mit Motorwählerämtern vorkommt, läßt sich der T-Speicher-Verbindungssatz durch Weglassen der Relais CR und HRR und des zugehörigen Gleichrichters S (+) vereinfachen. Diese Bauteile sind lediglich erforderlich, wenn es sich um ankommenden Verbindungsverkehr von Motorwählämtern handelt.
  • Leitungsverbindungssatz spricht an, Leitung ist frei Wenn sich der Angerufene meldet, unterbricht der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) den Stromkreis von DR in dem Leitungsverbindungssatz (Fig. z6). DR verbindet JR wiederum mit der Verbindungsleitung und RET mit der gewünschten Leitung. JR polt den Strom in der Verbindungsleitung um und läßt DRR im R-Satz (Fig. g) ansprechen. In diesem Augenblick wird die Grundschaltung der Verbindungsleitung wie bei F in Fig. 1q. dargestellt. Das Ansprechen von DRR gibt den R-Satz frei und schaltet die Verbindung auf den B-Satz (Fig. 8) und die Grundschaltung wird, wie bei G in Fig. 1q gezeigt. JR erregt sich in Reihe mit der Drosselspule RET in dem B-Satz. Da während des Überschaltens von F auf G eine sehr kurzzeitige Unterbrechung der Leitungsschleife eintreten kann, ist CR (Fig. 16) schwach abfallverzögert gemacht, so daß, falls JR seinen Arbeitskontakt unterbricht, CR den seinigen erst unterbricht, wenn JR sich wiederum erregt hat. Auslösung Am Ende der Gesprächsverbindung wird die Leitungsschleife in der Verbindungsleitung unterbrochen, Relais IR fällt ab und läßt CR abfallen. CR treibt den Gruppenwähler über ONC3 in die Ausgangslage. Wenn diese erreicht ist, öffnet sich ONC3 und die Kontakte ONC= und ONC2 schließen sich. Es ist zu bemerken, daß die Verbindungsleitung nach dem Abfall von CR jederzeit für eine weitere Verbindung belegt werden kann.
  • Ankommender Verbindungsverkehr von einem Strowgeramt Der T-Speicher (Fig. 18) arbeitet Grundschaltung der Verbindungsleitung (Fig. 30) Allgemeines Der wesentliche Unterschied im Verbindungsverkehr von Universal mit Universal und von Strowger mit Universal liegt darin, daß beim gewöhnlichen Strowgersystem keine Mittel vorhanden sind, um die Wählimpulse für den kurzen Zeitraum zu speichern, der zur Belegung des Verbindungsleitungssp°ichers erforderlich ist. Das Strowgcrsystem wird immer bis zur Grenze seiner Leistungsfähigkeit und häufig darüber hinaus beansprucht, wenn man in rascher Aufeinanderfolge kleine Zahlen wie x hintereinander wählt. In diesem Fall treten oft Fehler auf, wenn in den Wählerdekaden alle bis auf die paar letzten Verbindungsleitungen belegt sind. Dieser Punkt wird erwähnt, um zu zeigen, daß, nachdem keinerlei Zeit für eine Speicherwahl zur Verfügung steht, es erforderlich ist, daß die erste über eine Verbindungsleitung von einem Strowgeramt nach einem Universalamt übermittelte Wählziffer in der Verbindungsleitung selbst gespeichert wird und eben das ist es, was hier geschieht, wie unten gezeigt wird. Ein voller Zwischenraum zwischen dem Wählen zweier Stellen steht daher zur Speicherwahl zur Verfügung. Die Schnelligkeit der Universalwähler sichert eine einwandfreie Durchführung der Wahl innerhalb dieser Frist.
  • Beim normalen Strowgeramt wird die abgehende Übertragung (Fig.3I) benutzt.
  • Verbilidungsleitung speichert die erste Wählstelle Wenn die abgehende Übertragung (Fig.3r) im Strowgeramt belegt wird, so wird die Grundschaltung der Verbindungsleitung wie in A in Fig. 30 gezeigt. JR im ankommenden Leitungsverbindungssatz (Fig. 32) zieht an in Reihe mit den Relais E und F in der abgehenden Übertragung. Relais F, das die Gesprächszählung am abgehenden Ende veranlaßt, ist in diesem Stadium des Gesprächsaufbaus differentiell geschaltet und spricht nicht an. Die Übertragung gibt die Impulse durch, wie sie von der Nummernscheibe empfangen werden und die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird wie bei B in Fig.3o gezeigt. JR (Fig. 32) läßt ER ansprechen, das Erde an die gemeinsame Anlaßleitung x für die T-Speicher-Verbindungssätze (Fig. 17) legt und Prüfspannung aus der Batterie über R r an den T-Kontakt legt.
  • Die erste Stelle kann unter drei verschiedenen Betriebszuständen eintreffen, je nach der Geschwindigkeit, mit der der Teilnehmer wählt und der Geschwindigkeit, mit der die Verbindungsleitung mit einem T-Speicher verbunden wird. Diese drei Betriebszustände sind die folgenden: z. Alle Wählimpulse treffen ein vor der Anschaltung des Speichers; 2. der Speicher wird angeschaltet, während die Impulse eingehen; 3. der Speicher wird angeschaltet, bevor die Impulsgabe beginnt.
  • In allen drei Fällen wird die erste Stelle immer im Speicher aufgenommen und gespeichert; da aber die Weitergabe von Impulsen an den Leitungsspeicher offenbar nicht beginnen kann, bis der Speicher angeschaltet ist, kann es oftmals eintreten, daß der Speicher die erste und zweite Stelle fast gleichzeitig empfängt.
  • Bei jedem weitergegebenen Impuls schließt JR seinen Ruhekontakt. ER ist abfallverzögert und fällt während der Impulsgabe nicht ab, daher bildet sich ein Stromkreis von Erde über Ruhekontakt JR, Arbeitskontakt ER, Wicklung FR durch den Magneten Px des I. S. A. R. D. (Impulsspeicher und Weitergabegerät). P= rückt vor in eine der gewählten Ziffer entsprechende Stellung. Am Ende der Impulsserie verbleibt JR auf seinem Arbeitskontakt -genügend lang; um FR abfallen zu lassen. Wenn Pi weiterrückt, schließt es Kontakt C und läßt GR ansprechen, das an die Wicklung DR über den Ruhekontakt FR Erde legt.
  • Verbindungsleitung wird mit T-Speicher verbunden Der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) sucht nach -dem anrufenden Leitungsverbindungssatz (Fig.32) und wählt ihn, worauf der T-Specher-Verbindungssatz einen freien Speicher (Fig: 18) wählt. Sollte der Speicher am Ende der Impulsgabe immer noch nicht angeschaltet sein (Fall i),. so spricht DR (Fig. 32) nicht an: Sollte aber der Speicher während des Eintreffens der Impulse angeschaltet werden (Fäll 2) oder schon vor der Impulsgabe (Fall 3), so spricht DR erst an, wenn die Impulsserie für die erste Wählziffer eingegangen ist, aber nicht vorher. Es bildet sich dann ein Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt GR (Fig. 32), Ruhekontakt FR, Wicklung DR, E-Arm des Leitungsverbindungssatzsuchers (Fig: i7), Arbeitskontakt DR, E-Arm des Speichersuchers. und: Wicklung AR (Fig. 18) zur Batterie. Wie im Fall eines Leitungsverbindnngssatzes (Fig. 16) von einem Universalamt her spricht DR an, aber nicht AR, wegen des hohen Widerstandes von DR.
  • DR hält sich gegen Erde über einen Arbeitskontakt. Es trennt JR von der a- und b-Ader der Verbindungsleitung und verbindet statt dessen die Verbindungsleitung durch nach dem Speicher über die A- und B-Arme des Speicherverbindungssatzes. JR wird über den Widerstand R3 -angezogen gehalten. DR trennt auch die A- und B-Arme des Wählers von der Sprechbrücke ab und legt Erde an: den T-Arm über einen Ruhekontakt von AR. . Der Leitungsverbindungssatz ist nunmehr bereit, die Impulse für die zweite Wählstelle an das Wählrelais (Impulsrelais) D IR in der Speicherschaltung (Fig. 18) weiterzuleiten.
  • Für einen Augenblick wird CR (Fig. 32) über den Kopfkontakt ONC2 mit DR parallel gelegt, aber CR spricht sofort an, hält sich und trennt sich von dem E-Arm. Leitungsverbindungssatz gibt erste Stelle an T-Speicher weiter Sobald der Speicher angeschaltet ist, spricht CR (Fig. 32) an, wie oben festgestellt. Es schließt einen Stromkreis von Kontakt C über Pi, Arbeitskontakt CR, Unterbrecher I von P2, Wicklung von P2 zur Batterie: P2 rückt schrittweise vor. Bei jedem Sehritt öffnet es seinen Kupplungsmagneten und läßt die Steigradklinke abfallen. Bei jedem Schritt sendet es auch einen Erdimpuls von Kontakt C über P i, Arbeitskontakt CR, Unterbrecher I, C-Arm im Speicherverbindungssatz (Fig. i7), Ruhekontakt BR (Fig. =8); Ruhekontakt PRC5 und EDq. zur Batterie. Wenn P2 die Stellung erreicht, auf die Pi vorgerückt ist, öffnet sich Kontakt C; und eine weitere Impulsgabe unterbleibt. Der Unterbrecher I bleibt in seiner in Fig. 32 gezeigten Ruhestellung. ED4 rückt von P2 gesteuert auf einen Schritt vor, der der Zahl der gewählten Impulse entspricht.
  • Während der Weitergabe der ersten Impulsserie spricht CR (Fig. 18) an und verhindert die Erregung von BR; der Stromweg verläuft von Erde über Unterbrecher C von Pi (Fig. 32), Arbeitskontakt CR, D-Arme des Speicherverbindungssatzes (Fig. z7), Ruhekontakt BR (Fig. 18) und Wicklung CR zur Batterie.
  • CR schickt EI nach Schritt i in einem Stromkreis von Erde über Arbeitskontakt CR, Kontakt o in der D-Bank von EI, Wicklung von EI zur Batterie. Die Grundschaltung der Verbindungsleitung während der Weitergabe der ersten Stelle ist bei B in Fig. 3o gezeigt.
  • Strowgerübertragung gibt zweite, dritte und vierte Stelle an den T-Speicher weiter Wenn sich Kontakt o (Fig. 32) öffnet, läßt er Relais CR (Fig. 18) abfallen. BR (Fig. 18) erregt sich nunmehr von Batterie über Schritt i in der A-Bank von EI.
  • Das Anziehen von DR (Fig.32) verbindet die Verbindungsleitung unmittelbar nach dem Speicher durch über die a- und b-Ader, und DIR (Fig. 18) spricht an in Reihe mit der Schleife in der Strowgerübertragung (Fig. 31) am anderen Ende der Leitung. Wenn DIR seinen Arbeitskontakt schließt, erregt es TA und EI, und EI rückt von Schritt i auf Schritt 2 vor. Wenn somit DIR auf .Grund der als zweite Wählstelle erhaltenen Impulse arbeitet, übermittelt es sie an ED 5 und nicht an ED4, da ED 5 mit dem Wählstromkreis verbunden ist, wenn EI auf Schritt 2 steht. Die dritte und vierte Stelle wird wie gewöhnlich aufgenommen, und ED6 und ED7 schreiten auf die entsprechenden Stellungen vor. Die Grundschaltung der Verbindungsleitung während des Wählens der zweiten, dritten und vierten Stelle ist bei C in Fig.3o dargestellt. Die Wähler arbeiten Wenn BR (Fig. 18) anspricht, was, wie oben festgestellt, der Fall ist, nachdem die erste Stelle vollständig eingespeichert ist, so ergibt sich ein Stromkreis von der Batterie über den Arbeitskontakt von BR und je nachdem einer der Kontakte i bis zo in der C-Bank von ED4, Schritt o in der C-Bank von ED, Wicklung RSR und PRR zur Erde am Ruhekontakt von GVRi. Die Relais RSR und PRR ziehen in der üblichen Weise an, und der vierte Gruppenwähler arbeitet. Die weitere Arbeitsweise des letzten Gruppenwählers und des Leitungswählers wird dieselbe, wie oben beschrieben: Weitere Vorgänge Von nun an vollzieht sich der weitere Aufbau der Verbindung innerhalb des Universalamtes ganz ebenso, wie wenn der Anruf von einem anderen Universalamt ausgegangen wäre. Wenn .der T-Speicher nach beendigter Wahl auslöst, wird die Verbindung auf den T-Speicher-Verbindungssatz umgeschaltet, und BR (Fig. 17) verbleibt angezogen in Reihe mit den Relais F und E in der Strowgerübertragung (s. D in hig. 30).
  • Wenn der Angerufene sich meldet und der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) auslöst, wird die Verbindung auf die Verbindungsleitung zurückgeschaltet, und DR (Fig.32) löst aus. Das Überwachungsrelais S?, R der gewünschten Leitung spricht an und polt die Verbindung von JR mit der Verbindungsleitung um, wie in E in Fig. 30 gezeigt ist. Diese Stromumkehr veranlaßt Relais F in der Strowgerübertragung (Fig. 31) anzusprechen und das Gespräch zu zählen. Am Ende eines Gu-sprächs hängt der Anrufende ein, und Relais A (Fig. 3i) öffnet die Verbindungsleitungsschleife. Relais A erregt das abfallverzögerte Relais C über den Arbeitskontakt von B. Relais C hält die abgehende Übertragung lange genug belegt, um das abfallverzögerte Relais ER (Fig.32) abfallen zu lassen und die Verbindung im Universalamt zusammenfallen zu lassen. Der vierte Gruppenwähler wird über die Ruhekontakte von CR in seine Ausgangsstellung getrieben. ER (Fig. 32) ist zwar abfallverzögert, löst aber doch einige Zeit vor C in Fig.3i aus, so daß der vierte Wähler bereits auf dem Nachhauseweg ist, bevor die Verbindungsleitung für ein weiteres Gespräch belegt werden kann. Indessen kann die Leitung für ein zweites Gespräch belegt werden, schon bevor P wieder in der Ruhelage ist, und die erste Ziffer wird in der Verbindungsleitung gespeichert. Die erste Stelle kann natürlich erst dann an einen Speicher weitergegeben werden, wenn ein T-Speicher-Verbindungssatz und ein T-Speicher belegt worden sind, und dies kann erst der Fall sein, wenn sich 01N2 geschlossen hat. Ankommender Verbindungsverkehr von einem Motorwähleramt Der T-Speicher (Fig. 18) spricht an Grundschaltung der Verbindungsleitung (Fig. 33) Leitungsverbindungssatz (Fig.34) wird mit dem T-Speicher (Fig. 18) verbunden Nach der Belegung der Verbindungsleitung im Motorwähleramt, doch bevor der A-Speicher des Motorwähleramtes die erste über die Verbindungsleitung zu übertragende Wählziffer empfangen hat, sieht die Grundschaltung der Verbindungsleitung aus, wie in Fig.33 gezeigt. Es ist zu sehen, daß die Leitungsschleife offen ist. Wenn der Speicher die erste über die Leitung zu übertragende Wählziffer erhalten hat, so wird die Leitungsschleife geschlossen über das Impulsrelais OSR im A-Speicher, und die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird wie bei B in Fig. 33 gezeigt. Das hochohmige Relais J= R (Fig. 3:1) spricht an, aber nicht OSR im A-Speicher des Motorwähleramtes. J i R veranlaßt- einen T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. i7), die Verbindungsleitung und sodann einen T-Speicher (Fig. 18) zu belegen. Wenn der T-Speicher angeschaltet ist, wird die Grundschaltung der Verbindungsleitung wie bei C in Fig.33 gezeigt.
  • Der Widerstand des Relais DR (Fig. 34.) wird bei Verbindungssätzen für von Motorwählerämtern kommende Leitungen niedrig gemacht; wenn er in Reihe mit AR (Fig. 18) im Speicher gelegt wird, spricht letzteres an, trennt die a- und b-Ader von dem Wählrelais D i R ab und verbindet statt dessen Erde und Relais D' 2R mit der a- bzw. b-Ader über die Ruhekontakte von ER; AR schickt El nach Schritt i. T-Speicher gibt Rückimpulse auf den A-Speicher im Motorwähleramt Wenn der Impulsgeber 1 i seinen Stromkreis nach der Batterie hin schließt, spricht D 2 R (Fig. 18) in Reihe mit OSR im A-Speicher des Motorwähleramtes an. D 2 R hält sich zur Batterie hin über einen Arbeitskontakt und trennt I i an einem Ruhekontakt. Unmittelbar, nachdem I= seine Verbindung mit der Batterie öffnet, schließt 12 seine Verbindung mit der Batterie und läßt RVR über einen Arbeitskontakt von D2R ansprechen. RVR tut zweierlei: i. Es erdet die b-Ader und schließt dabei OSR kurz, während D 2 R gehalten wird; 2. über einen weiteren Arbeitskontakt betätigt es den entsprechenden Steigradwähler ED in der üblichen Weise durch H2 R. OSR fällt ab und zählt einen Schritt. 12 arbeitet mit vierzehn bis sechzehn Schritten in der Sekunde, und jedesmal, wenn es einen Stromkreis für RVR schließt, zählt OSR einen Schritt, und der Steigradwähler ED rückt einen Schritt vor. Wenn die der gewählten Ziffer entsprechende Impulszahl hinausgegangen ist, öffnet OSR die Leitungsschleife, und wenn 12 seine Verbindung mit Batterie unterbricht, fällt D2R ab.
  • Als sich D 2 R zum erstenmal erregte, schloß es einen Stromkreis des Steigradwählers ER. ER rückte rasch von Stellung i nach Stellung =o vor, wo sein Stromkreis an der B-Bank unterbrochen wurde. Der Zweck von ER wird weiter unten erläutert, und es mag genügen, hier zu sagen, daß, als D 2 R am Ende der zweiten Impulsserie abfiel, es EI über Schritt =o in der A-Bank von ER zum nächsten Schritt weiterschickte.
  • Wenn die zweite Stelle vom A-Speicher empfangen wurde, stellte sie wieder die Grundschaltung her, und D 2 R und OSR sprachen an, wie eben erläutert. Alle Stellen werden dem T-Speicher in derselben Weise übermittelt. Die Grundschaltung der Verbindungsleitung sieht während der Rückimpulsgabe aus wie D in Fig.33. Sollte der Anrufende nicht sofort wählen und den A-Speicher warten lassen, so öffnet sich die Grundschaltung wiederum und wird, wie in Fig. 33 bei E dargestellt; doch sobald der Teilnehmer wieder zu wählen beginnt, wird der Rückimpulskreis D wieder hergestellt. Der A-Speicher im Motorwähleramt löst aus Wenn der A-Speicher im Motorwähleramt den letzten Rückimpuls erhalten hat, löst er aus und schaltet die Verbindung am abgehenden Ende auf die Sprechbrücke des Motorwähleramtes. Zur selben Zeit schickt D 2 R (Fig. 18) über seinen Ruhekontakt den Wähler EI nach Stellung 5, worauf ER nach Schritt o geht und einen Stromkreis schließt von Erde über den Ruhekontakt von D 2 R, Schritt o in der A-Bank von ER, Schritt 5 in der B-Bank von EI, Arbeitskontakt AR und Wicklung ER zur Batterie. ER schaltet D 2 R und die Erde von der a- und b-Ader ab und legt statt dessen das hochohmige Relais HRR an. HRR spricht an in Reihe mit dem Überwachungsrelais S2R im Verbindungssatz des Motorwählerarntes, und die Grundschaltung wird wie bei F in Fig. @j3 gezeigt. S 2 R spricht nicht an, aber HRR, wie -bereits festgestellt, zieht an und verhindert zu frühzeitiges Ansprechen des Auslöserelais RRR. Die Schaltung verbleibt in diesem Zustand, bis die Wahl am Eingangsende gesteuert vom T-Speicher vollzogen ist. Weitere Vorgänge Nach der Beendigung der Wahl löst der T-Speicher aus wie bei einer Verbindung von einem Universalamt her. Der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig. 17) spricht, wie oben beschrieben, an, aber in diesem Fall zieht CR an und legt anstatt Relais BR das hochohmige Relais HRR an ä- und b-Ader. Die Grundschaltung wird somit wie bei G in Fig. 33 gezeigt. CR (Fig. 17) spricht an, wenn ER (Fig. =8) die Polarität des Stroms an dem F-Arm des Speichersuchers von negativ auf positiv umpolt. FR ist ein wenig abfallverzögert gemacht, so daß es seinen Arbeitskontakt während der Umschaltung nicht unterbricht.
  • Wenn der T-Speicher-Verbindungssatz (Fig: 17) bei einem Anruf nach einer freien Leitung auslöst, fällt DR (Fig: 34) ab und legt J2R zwischen. die a- und b-Ader. Da der Angerufene geantwortet hat, erregt sich S3 R, und die niederohmige Wicklung von J2 R kommt parallel zu seiner hochohmigen Wicklung zu liegen. Die Grundschaltung der Verbindungsleitung wird, wie bei H in Fig. 33 gezeigt. S2R in der Verbindungsschaltung des Motörwähleramtes zieht an und zählt das Gespräch.
  • Am Ende eines Gesprächs hängt der Anrufende ein, und der Verbindungsstromkreis öffnet die Verbindungsleitung, worauf J2 R im Leitungsverbindungssatz (Fig.34) abfällt und CR freigibt. CR bringt den Wähler in seine Ausgangslage zurück. Die Verbindungsleitung kann für in weiteres Gespräch bereits belegt werden, bevor der Wähler die Ausgangsstellung erreicht. DR kann ansprechen, aber nicht CR, denn ÜNC2 schließt sich nur in der Ruhelage.
  • Auslösung Sollte der Teilnehmer einhängen und die Verbindung aufgeben, solange sich die Grundschaltung in dem beiA in Fig. 33 gezeigten Zustand befindet, so geschieht am ankommenden Ende der Verbindungsleitung gar nichts, da noch keine Relais angezogen haben.
  • Sollte der Anrufende einhängen, während die Grundschaltung aussieht wie B, so gibt J z R (Fig. 34) CR frei; was seinerseits CSR (Fig. 17) abfallen läßt, sowie T r R und T 2 R, falls sie angezog@ n haben. Der Leitungsverbindungssatz (Fig.34) und Leitüngsspeicherverbindungssatz (Fig. 17) gehen in ihre Ruhelage, wenn die Relais abfallen.
  • Sollte der Teilnehmer einhängen, nachdem der T-Speicher belegt worden ist und bevor die Wahl durch den A-Speicher vollzögen ist (C, D und Ein Fig. 33), so ist eine besondere Vorkehrung zur Auslösung getroffen. Das Motorwählersy stem tut dies, indem die Verbindungsleitungsschleife zuerst geöffnet wird, falls sie nicht bereits geöffnet ist, so daß D 2 R (Fig. 18) abfallen kann. Es schließt dann die Verbindungsleiteng für kurze Zeit und öffnet sie sodann aufs neue. Während der kurzen Stromschließung zieht D 2 R an und erregt ER, doch bevor ER Zeit gehabt hat, nach Schritt 2 zu gehen; schließt D 2 R seinen Ruhekontakt und erregt das Speicherauslöserelais RRR, worauf die Auslösung ihren normalen Ablauf nimmt.
  • Sollte der Teilnehmer einhängen, nachdem die Wahl zwar seitens des A-Speichers (F, Fig. 33), doch bevor die Wahl seitens des T-Speichers zu Ende ist, so fällt HRR (Fig. 1ä) ab und betätigt das Auslöserelais RRR. Weglassung der Fangeinrichtung Der T-Speicher (Fig. 18) enthält keine Fangeinrichtung wie der A-Speicher (Fig. so) aus den folgenden Gründen: Erstens gibt es keine Möglichkeit, eine Strowgerverbindungsleitung 'belegt zu halten, wenn. der Anrufende einhängt, und zweitens erstreckt sich die Fangeigenschaft des A-Speichers auch auf ein Versagen seitens des T-Speichers, alle Impulse vom A-Speicher in einem Universalamt richtig aufzunehmen, und drittens prüft der örtliche A-Speicher früher oder später alle Gruppen- und Leitungswähler außer den ankommenden Verbindungsleitungswählern; diese Wähler und die zugehörigen Verbindungssätze und Kabeladern zwischen den Ämtern erfahren aber gewöhnlich eine besonders sorgfältige Betreuung.

Claims (25)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Anwendung elektrischer Steuereinrichtungen mit einer Detektoreinnchtung, die anspricht, wenn die angelegten Gleichstrompotentiale in einem vorbestimmten gegenseitigen Verhältnis stehen, nach Patent 861 268 für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit mehreren Wahlstufen und Speichern, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufbau einer Verbindung benötigten Wähler (Anrufsucher, Gruppenwähler, Leitungswähler, Hilfswähler) unabhängig davon, ob diese eine freie Wähl ausführen oder in gezwungener Wahl gesteuert werden, mit Hilfe elektrischer Entladungseinrichtungen eingestellt werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, däß jede Speichereinrichtung zwei Entladungsröhren mit einer Anzahl Elektroden besitzt und an die eine Elektrode der ersten Röhre in Abhängigkeit von der Rufnummer veränderliche Potentiale angelegt werden, während über Bürsten und Kontakte der Gruppenwähler und Leitungswähler veränderliche Potentiale an die zweite Elektrode der ersten Röhre in Abhängigkeit von den durch die Bürsten belegten Kontakte angelegt werden; und daß ein vorbestimmtes Potential an eine Elektrode der zweiten Röhre angelegt wird, während an die zweite Elektrode der zweiten Röhre in Abhängigkeit von dem Zustand (frei oder besetzt) der von den Bürsten des zweiten Anrufsuchers und Leitungswählers belegten Kontakte veränderliche Potentiale angelegt werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Entladungsröhre vorgesehen ist, an deren eine Elektrode ein vorbestimmtes Potential liegt und an deren andere Elektrode in Abhängigkeit von dem Zustand der Leitung, auf welche der erste Anrufsucher eingestellt wird, veränderliche Potentiale angelegt werden.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wähler einen ersten und einen zweiten Anrufsucher, einen ersten Gruppenwähler, eine Anzahl weiterer Gruppenwähler und einen Leitungswähler einschließen, und daß der erste Anrufsucher mit den weiteren Gruppenwählern und ebenso der zweite Anrufsucher mit dem ersten Gruppenwähler identisch sind, die beiden letzteren sich aber von der ersten Wählergruppe unterscheiden. .
  5. Anordnung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anrufsucher und die weiteren Gruppenwähler je mit zwei Relais gleicher Ausbildung und gleicher Schaltung ausgerüstet sind, während der zweite Anrufsucher und erste Gruppenwähler je ein Relais gleicher Ausbildung und Schaltung aufweisen.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung zeitweilig nur über die Sprechadern mit den Wählern verbunden ist und Erregungs- und Haltestromkreise für das einzige Relais und für das eine der beiden Relais über eine Sprechader geschlossen werden, während das zweite Relais über eine Steuerader eingeschaltet wird, und daß Verbindungen von der Prüfader eines jeden Wählers zu der Prüfader und einer der Sprechadern des vorangehenden Wählers über die damit verbundenen Relaiskontakte verlaufen.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i oder i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß i. ein A-Verbindungssatz vorgesehen ist, der einen ersten Anrufsucher mit einem zweiten Anrufsucher verbindet, daß 2. ein B-Verbindungssatz vorgesehen ist, der einen zweiten Anrufsucher mit einem Wähler der ersten Wahlstufe verbindet, und daß 3. eine Gruppe von R-Verbindungssätzen vorgesehen ist, ein B-Verbindungssatz-Sucher und ein Speichersucher für jeden R-Verbindungssatz sowie ein Verteiler, der einen freien A-Verbindungssatz auswählt. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Auswahl eines A-Verbindungssatzes durch den Verteiler ein erster Anrufsucher mit dem A-Verbindungssatz verbunden wird, um . diesen mit der anrufenden Leitung zu verbinden, und daß Mittel vorgesehen sind, um den B-Verbindungssatz-Sucher des gewählten R-Verbindungssatzes zu veranlasscn, den R-Verbindungssatz mit einem B-Verbindungssatz zu verbinden, und daß darauf der zweite Anrufsucher veranlaßt wird, eine Verbindung mit dem gewählten A-Verbindungssatz herzustellen.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß charakteristische Gleichstrompotentiale an einige der festen Kontakte des Vc-rteilers angelegt werden, um den Zustand (frei oder besetzt) der A-Verbindungssätze anzuzeigen. io.
  10. Anordnung nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für den Magneten des Verteilers durch eine Entladungsröhre mit mehreren Elektroden gesteuert wird, indem veränderliche Gleichstrompotentiale an eine Elektrode und durch mit den Kontakten.verbundene Mittel an die andere Elektrode angelegt werden, und daß der Stromkreis Kontakte des Verteilers und Bürsten und Kontakte der ersten Anrufsucher einschließt. ii.
  11. Anordnung nach Anspruch 4 oder 4 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetstromkreis des zweiten Anrufsuchers durch eine der Entladungsröhren der ausgewählten Speichereinrichtung gesteuert wird, indem veränderliche Potentiale an eine Elektrode dieser Entladungsröhre über Kontakte des Verteilers sowie Bürsten und Kontakte des zweiten Anrufsuchers angelegt werden, während 11 der ausgewählten Speichereinrichtung veränderliche Potentiale an die andere Elektrode angelegt werden. i2.
  12. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Wähler, die mit Hilfe der beiden Entladungsröhren der ausgewählten Speichereinrichtung eingestellt werden, in der Weise erfolgt, daß veränderliche Potentiale an die eine Elektrode der einen Röhre der Speichereinrichtung über Kontakte der erwähnten Wähler und veränderliche Potentiale an die zweite Röhre; der Speichereinrichtung über Kontakte des Endwählers (Leitungswähler) angelegt werden, und daß nacheinander betätigte Mittel der Speichereinrichtung an die andere Elektrode der ersten Röhre veränderliche Potentiale in Abhängigkeit von den aufeinanderfolgenden Ziffern der Rufnummer anlegen und in der Speichereinrichtung an die andere Elektrode der zweiten Röhre Potentiale angelegt werden, die durch die Zehnerziffer der Rufnummer bestimmt werden.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch io bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an die Gitterelektrode der Entladungseinrichtung des Verteilers veränderliche Potentiale angelegt werden und Kontakte der den Teilnehmerleitungen zugeordneten Relais ein charakteristisches Potential über Kontakte der gewählten Schalteinrichtung an die Kathode anlegen, und daß in dem Verteiler Mittel vorgesehen sind, die in dem Stromkreis von Kathode zur Anode ansprechen und den Magneten der gewählten Schalteinrichtung steuern.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Verteiler eine Gasentladungsröhre vorgesehen ist, die bei Stromfluß von Kathode zur Anode anspricht und den Magneten des gewählten Suchers steuert, daß der Magnet des Verteilers auch durch die Gasentladungsröhre gesteuert wird und daß ein Relais des Verteilers, das auf einen Anrufanreiz einer Leitung anspricht, ein vorbestimmtes Potential an die Gitterelektrode anlegt.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß örtliche Stromkreise im Verteiler und in der Speichereinrichtung charakteristische Potentiale an eine Elektrode der darin vorgesehenen Röhre ankgen und daß ein über den Verteiler verlaufender Stromkreis und ein über Verteiler, Ä-Verbindungssatz -und ersten Anrufsucher verlaufender Stromkreis charakteristische Potentiale an eine zweite Elektrode der Verteilerröhre in Abhängigkeit von den Zuständen des A-Verbindungssatzes und der Teilnehmerleitungen, die durch den ersten Anrufsucher belegt sind; anlegen, und daß ein über den zweiten Anrufsucher, B-Verbindungssatz-Sucher und Speichersucher verlaufender Stromkreis charakteristische Potentiale an eine zweite Elektrode der Speicherröhre in Abhängigkeit von dem Zustand des A-Verbindungssatzes, der durch den zweiten Anrufsucher belegt ist, anlegt. _ i6.
  16. Anordnung nach Anspruch x oder i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden der numerischen Wähler ein erster Satz von Kontakten mit je einem Kontakt für jede Ader und ein zweiter Satz von Kontakten, der einen reit dem ersten Satz zusammenwirkenden Prüfkontakt aufweist, vorgesehen sind, und daß ein Relais in jedem Wähler vorhanden ist, das ein charakteristisches Potential an - jedem Prüfkontakt jeden ersten Satzes von Kontakten anlegt und das betätigt wird, wenn der Wähler belegt wird, und daß das Relais wirksam wird, wenn zwei Gleichstrompotentiale in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen:
  17. 17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet; daß ein Wähler, der die anrufende Leitung mit der gerufenen Leitung verbindet, einen ersten Satz von Kontakten, mit welchen die anrufende Leitung verbunden ist, und Gruppen von zweiten Sätzen von Kontakten aufweist; und däß Potentiale; die für die Bezeichnungen der individuellen Leitungen in jeder Gruppe der zweiten Sätze von Kontakten charakteristisch sind, von einer Gleichstrompotentialquelle angelegt werden, und daß ein auf das Potential ansprechendes Relais den Magnetstromkreis steuert und ein zweites Relais; das die Gruppennummer abzählt; zu der relativ der erste Kontakt bewegt wurde, ebenfalls den erwähnten Magnetstromkreis kontrolliert.
  18. 18. Anordnung nach Anspruch i oder i in Verbindung mit einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wähler Gruppenkontakte und Gruppentrennkontakte aufweist und daß von einer Gleichstrompotentialquelle ein charakteristisches Potential an jedem Kontakt von jeder Gruppe angelegt wird, um ihre numerische Stellung zu bezeichnen, und daß ein Besetztpotential an die Gruppentrennkontakte angelegt wird. =g.
  19. Anordnung nach Anspruch i, 2, 6; 12, 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Speichereinrichtung Ziffernschalter vorgesehen sind, die in Übereinstimmung mit der Rufnummer betätigt werden, und daß verschiedene Potentiale an den Steuerstromkreis eines ersten Relais in Abhängigkeit von der Einstellung des ersten Ziffernschalters angelegt werden, und daß weiter ein vorbestimmtes Potential an den Steuerstromkreis eines zweiten Relais angelegt wird, der von den Wählerkontakten zu den Steuerstromkreisen der beiden Relais führt, und daß das erste Relais nur anspricht, wenn die angelegten Potentiale in einem vorbestimmten Verhältnis zueinander stehen, während das zweite Relais nur anspricht, wenn ein Besetztpotential angelegt wird. 2o.
  20. Anordnung nach Anspruch =g, dadurch gekennzeichnet, daß in der Speichereinrichtung zwei Schalter vorgesehen sind, die in Übereinstimmung mit den Zehner- und Einerziffern der Rufnummer eingestellt werden, und daß durch den Einerschalter zehn verschiedene Potentiale an die eine Elektrode der ersten Röhre und an die eine Elektrode der zweiten Röhre ein vorbestimmtes Potential angelegt werden, während von der Wählerbürste eine Verbindung zu den zweiten Elektroden beider Röhren führt, und daß weiter die erste Röhre nur anspricht, wenn die Potentiale an ihren beiden Elektroden- in einem vorbestimmten Verhältnis zueinander stehen, und die zweite Röhre nur anspricht, wenn ein Besetztpotential an eine zweite Elektrode angelegt wird.
  21. 21. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei stromführende Mittel mit einer unterschiedlichen Spannungs-Strom-Charakteristik vorhanden sind derart, daß für eine vorbestimmte Spannung die Differenz zwischen der Größe der Ströme, die durch sie fließen, ein Maximum ist, und für Spannungen, die entweder größer oder kleiner als die vorbestimmte Spannung sind, die Spannungsdifferenz rapide abnimmt, und daß Mittel vorgesehen sind, die von den erwähnten Strömen eine Potentialdifferenz in Abhängigkeit von der Stromdifferenz herleiten, und daß ferner Mittel angeordnet sind, die nur durch ein Potential betätigt werden, das einen vorbestimmten Wert aufweist, und däß Stromkreise für veränderliche Betätigung der Schaltwerke in Übereinstimmung mit der Nummer der gerufenen Leitung vorgesehen sind, wobei der Stromkreis jedes Schaltwerkes, unter Kontrolle der erwähnten Mittel steht und die Stromkreise nacheinander durch die Schaltwerke beeinfiußt werden, um die erwähnte Potentialdifferenz an die erwähnten Kontrollmittel anzulegen.
  22. 22. Anordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel eine erste und zweite Elektronenentlädungseinrichtung einschließen, von denen jede eine Anode, Kathode und Steuerelektrode aufweist, und daß vorbestimmte Potentiale an die Steuerelektroden von solchem Wert angelegt werden, daß geringe Veränderungen nur eine kleine Differenz in dem relativen Wert der Anodenströme verursachen, und daß Mittel zu den erwähnten Potentialen ein kritisches Potential von solchem Wert hinzufügen, daß Ströme von wesentlich verschiedenen Größen die erwähnten Wege durchfließen.
  23. 23. Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß Steuermittel und Mittel; die auf die Differenz in den erwähnten Stromkreisen ansprechen, vorgesehen sind, und daß Stromkreise, die für nacheinander erfolgende Betätigung eines Wählers in jeder Wahlstufe in Übereinstimmung einer Ziffer der gerufenen Nummer gesteuert werden, und Stromkreise, die nacheinander durch die Wähler der aufeinanderfolgenden Wählstufen gesteuert werden und unterschiedliche Spannungen an die stromführenden Mittel in Abhängigkeit von der Einstellung der Wähler anlegen, vorgesehen sind. .
  24. 24. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß außer einer ersten elektronischen Entladeeinrichtung mit zwei Entladungswegen, eine zweite elektronische Entladungseinrichtung aufweist, die eine gasgefüllte Röhre mit einer Hilfs- und einer Hauptentladungsstrecke hat, und daß ein erster Stromkreis die erste Entladungsstrecke, ein zweiter Stromkreis die zweite Entladungsstrecke und ein dritter Stromkreis die Hauptentladungsstrecke und ein Steuerrelais einschließen, und daß den Verteiler einschließende Mittel vorbestimmte Potentiale an eine der Elektroden, die die ersten und zweiten Entladungswege bestimmen, angelegt werden, und daß ferner eine Verbindung von den Kontakt machenden Mitteln des ersten Anrufsuchers zu den anderen Elektroden der Entladungswege verlaufen.
  25. 25. Anordnung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmten Potentiale über einen Widerstand von solchem Wert an die Steuerelektroden angelegt werden, daß, wenn die Elektroden solche positiven Spannungen in bezug auf die Kathoden erhalten, daß Gitterströme fließen, die beiden Elektroden im wesentlichen auf Nullspannung gehalten werden.
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