DE866027C - Geh- und Schlagwerke von Wanduhren - Google Patents

Geh- und Schlagwerke von Wanduhren

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DE866027C
DE866027C DEJ793A DEJ0000793A DE866027C DE 866027 C DE866027 C DE 866027C DE J793 A DEJ793 A DE J793A DE J0000793 A DEJ0000793 A DE J0000793A DE 866027 C DE866027 C DE 866027C
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DE
Germany
Prior art keywords
weight
wall clocks
roller wheel
striking mechanisms
walking
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Expired
Application number
DEJ793A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Heim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jahresuhren Fabrik GmbH
Original Assignee
Jahresuhren Fabrik GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE866027C publication Critical patent/DE866027C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/24Driving mechanisms with both mainsprings and driving weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Geh- und Schlagwerke von Wanduhren . Bekannt sind: Geh- und Schlagwerke für Wanduhren, bei denen der Antrieb des Räderwerkes durch ein Gewicht erfolgt. Sie werden für Uhren verwendet, deren Gangdauer einen Tag, acht Tage und mehr beträgt. Acht Tage und länger gehende Uhren erfordern ein großes und schweres Gewicht, das durch den Einbau eines Zwischenrades bedingt ist. Infolge dieser Abhängigkeit der Größe des Gewichtes von der Gangdauer der Uhr ist es praktisch unmöglich, Wanduhren mit kleinen Abmessungen des Gehäuses für eine Gangdauer von mehr als einem Tag auszubilden, weil die Größe des Gewichtes in einem hinsichtlich des Aussehens und der Gestehungskosten untragbaren -Mißverhältnis zur Größe des Uhrgehäuses stehen würde.
  • Nach der Erfindung wird nun bei Geh- und Schlagwerken von Wanduhren mit einem für eine Gangdauer von etwa einem Tag bemessenen Gewichtsantrieb das Räderwerk mit den für ein Acht-und Mehrtagegeh- und -schlagwerk notwendigen Gbersetzungsrädern ausgerüstet, und der Hauptteil der Antriebskraft wird durch eine Zugfeder bestritten. Die letztere ist mit dem Kettenrad. für die Gewichtskette gekuppelt, so daß die Zugfeder und das Gewicht in einem Zuge aufgezogen werden. Die für ein Acht- und Mehrtagegeh- und -schlagwerk notwendigen Übersetzungsräder lassen sich ohne Vergrößerung des Uhrgehäuses unterbringen, und da ferner die Gewichte die zu dem Gehäuse passenden Abmessungen haben, ist das bisher gewohnte Aussehen der Uhr gewahrt, die aber anstatt einer Gangdauer von nur etwa einem Tag eine Gangdauer von acht und mehr Tagen hat.
  • Die Erfindung ist von besonderer Bedeutung für solche Wanduhren mit Gewichtsaufzug, z. 13. Kuckucksuhren, bei denen es entscheidend darauf ankommt, das althergebrachte Aussehen, das auch weitgehend durch das Größenverhältnis von Gehäusen und Gewichten bestimmt ist, unverändert beizubehalten.
  • Geh- und Schlagwerke mit Zugfederantrieb für eine Gangdauer von acht oder mehr Tagen sind an sich bekannt. Ferner ist es bekannt, bei Gewichtsuhren die mechanische Arbeit durch eine Zugfeder zu vergrößern, die mit dem Kettenrad für die Gewichtskette gekuppelt ist. Damit war aber nicht der Gedanke nahegelegt, eine Gewichtsuhr, die nach ihren Gehäuseahmessungen und den mit diesen harmonierenden Abmessungen; der Gewichte nur für eine Gangdauer von etwa einem Tag ausführbar ist, für eine Gangdauer von acht oder mehr Tagen einzurichten und die Antriebskraft in der Hauptsache einer Zugfeder zu übertragen, während das Gewicht nur zu einem ganz kleinen Teil mithelfen soll, das Räderwerk anzutreiben.
  • Zum Aufziehen der Uhr kann in bekannter Weise die Gewichtskette verwendet werden. Außerdem können auch Anordnungen getroffen werden, die das Aufziehen der Uhr mittels eines Schlüssels gestatten.
  • An Hand der Zeichnung ist die Erfindung näher erläutert; es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Unterteils des Uhrwerkes von der Gehwerkseite, Fig.2 eine räumlich auseinandergezogene schaubildliche Darstellung des Antriebes, Fig. 3 die Seitenansicht des Kettenrades mit dem Sperrad in etwas größerem Maßstab, Fig. q. und 5 zwei verschiedene Anordnungen des Schaltradbutzens und der Walzenradwelle für Schlüsselaufzug.
  • Das Uhrwerk ist in bekannter Weise zwischen zwei Platinen a und b gelagert, die durch Werkpfeiler c miteinander verbunden sind:. Auf der Walzenradwelle d ist das Walzenrad e, das mit dem Walzenradbutzen ffest vernietet ist, mit Festsitz angeordnet. Das Sperradg ist mit dem als Hohlwelle ausgebildeten Sperradbutzen h auf der Walzenradwelle d drehbar gelagert. Das Kettenradi mit dem Kettenstern k sitzt auf dem Sperradbutzen h fest. Es trägt die Zugkette rh mit dem Gewicht si. Dem Kettenrad i ist erfindungsgemäß eine Zugfeder o zugeordnet, deren Herz in einen in den Sperradbutzen h eingeschraubten Nocken p (s. Fig. 3 bis 5) eingehängt und deren: freies Ende mit einer Öse an dem benachbarten Werkpfeiler c festgelegt ist. Das Sperrad g wirkt in bekannter Weise mit dem Sperrkegel q zusammen, welcher auf einem im Walzenrad e festsitzenden Niet r drehbar gelagert ist. Durch die mit einem, Niet s an dem Walzenrad e festgenietete Sperrfeder t wird der Sperrkegel q mit .der Zahnung des Sperrades g im Eingriff gehalten.
  • Die beschriebene Anordnung ist dieselbe, gleich, ob es sich um ein Gehwerk oder um ein Schlagwerk handelt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. i und :2 erfolgt das Aufziehen .des Werkes mittels der Gewichtskette m. Das Gewicht n wird durch Ziehen an der Kette m hochgezogen. Dabei wird der Sperrradbutzen h mit dem Sperrad g in solchem Sinne gedreht, daß der Nocken p .die - Zugfeder o spannt. Gewicht und Zugfeder werden also in einem Zuge aufgezogen, und der Sperradbutzen la ist die Aufzugswelle. Der durch die Sperrfeder t in. die Zahnung des Sperrades g gedrückte Sperrkegel q verhindert das Aufspreizen der Zugfeder und überträgt die Kraft auf das Räderwerk.
  • Die Fig. q. zeigt eine Ausführung, bei der zum Aufziehen ein Schlüssel benutzt werden soll. Die Anordnung ist grundsätzlich die gleiche wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. i und 2. Es ist lediglich der auf der Walzenradwelle d drehbar gelagerte, als Aufzugswelle dienende Sperradbutzen h durch die Vorderplatine a herausgeführt und außerhalb der Platine für das Ansetzen eines Schlüssels eingerichtet, z. B. mit einem Vierkant u versehen.
  • Auch .die Fig. 5 zeigt den Fall, daß zum Aufziehen ein Schlüssel benutzt werden soll. Der Unterschied gegenüber den vorhergehenden Ausführungsbeispielen besteht hier darin, daß die Walzenradwelle d als Aufzugswelle dient und ihr durch die Vorderplatine a herausgeführtes Ende v mit einem Schlüsselvierkant versehen ist. Daher ist der Sperradbutzen h mit der Walzenradwelle d fest verbunden; während das Walzenrad e mit seinem Butzen f auf der Walzenradwelle d drehbar angeordnet ist. Es ist selbstverständlich, daß die gleiche Anordnung auch dann möglich ist, wenn kein Schlüsselvierkant vorgesehen wird und das Aufziehen unter Benutzung der Gewichtskette vorgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geh- und Schlagwerke von Wanduhren mit einem für eine Gangdauer von etwa einem Tag bemessenen Gewichtsantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß unter Beibehaltung des Aussehens der Uhr das Räderwerk mit .den für ein Acht-und Mehrtagege:h- und -schlagwerk notwendigen übersetzungsrädern ausgerüstet und die Antriebskraft in der Hauptsache einer Zugfeder (o) übertragen ist.
  2. 2. Geh- und Schlagwerke von Wanduhren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtskette (m) als Zugglied zum Aufziehen der Zugfeder (o) und des Gewichtes (n) dient.
  3. 3. Geh- und Schlagwerke von Wanduhren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß.der als Aufzugswelle auf der Walzenradwelle (a) drehbar gelagerte Sperradbutzen (h) durch die Vorderplatine (a) herausgeführt und zum Ansetzen eines Schlüssels eingerichtet ist (Vierkante). q.. Geh- und Schlagwerke von Wanduhren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Sperradbutzen (h) fest verbundene Walzenradwelle (d) als Aufzugswelle durch die Vorderplatine (a) mit einem zum Ansetzen eines Schlüssels ausgebildeten Ende (v) herausgeführt und das Walzenrad (e) auf der Walzenradwelle drehbar gelagert ist.
DEJ793A 1950-04-25 1950-04-25 Geh- und Schlagwerke von Wanduhren Expired DE866027C (de)

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