DE864680C - Ausrueckvorrichtung fuer Impraegnierpumpen - Google Patents

Ausrueckvorrichtung fuer Impraegnierpumpen

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Publication number
DE864680C
DE864680C DEH3845D DEH0003845D DE864680C DE 864680 C DE864680 C DE 864680C DE H3845 D DEH3845 D DE H3845D DE H0003845 D DEH0003845 D DE H0003845D DE 864680 C DE864680 C DE 864680C
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DE
Germany
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impregnation
release device
pressure
outlet valve
pumps
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Expired
Application number
DEH3845D
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English (en)
Inventor
Anton Meinert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
Original Assignee
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/236Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages
    • B01F23/2363Mixing systems, i.e. flow charts or diagrams; Arrangements, e.g. comprising controlling means

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Ausrückvorrichtung für Imprägnierpump en Bei der Herstellung von kohlensanrem Wasser erfolgt die Sättigung des zufließenden Wassers mit Kohlensäure im allgemeineil bei einem Druck von 3 oder mehr atü. Die Kohlensäure wird hierzu der bekannten Kohlensäureflasche entnommen. Sinkt in dieser der Druck unter die angegebene Höhe, dann muß die Imprägnierpumpe, durch welche das Wasser mit Kohlensäure angereichert wird, abgestellt werden. Die bekannten Ausrückvorrichtungen sprechen aber erst bei einer erheblichen Druckabsenkung an. Infolgedessen findet sich oft in dem Wasserbehälter ungenügend imprägniertes Wasser, das für den Verkauf ungeeignet ist. Der Wasserbehälter muß daher vor der weiteren Imprägnierung und Abfüllung von Wasser entleert werden.
  • Um die hierdurch entstehende Betriebsunterbrechung zu vermeiden, wird vorgeschlagen, eine selbsttätige Vorrichtung zum Ausrücken bei sinkendem Kohlensäuredruck mit einer Membran anzuordnen, auf deren eine Seite der Druck der Kohlensäureflasche einwirkt, welcher durch eine Feder aufgehoben wird.
  • Als zweckmäßige Ergänzung soll ein Luftauslaßventil am Steuerzylinder der Kupplung vorgesehen werden, welches von der Membran aus gesteuert wird. Weiter soll ein Sperrhebel angeordnet werden, welcher durch die Membran ausgelöst wird und dabei das Luftauslaßventil öffnet.
  • Am Ende der Kolbenstange des Steuerkolbens der Kupplung soll ein Ventilteller angebracht werden, welcher das Luftauslaßventil bei Stillstand von dem Steuerzylinder abschließt.
  • In der Zeichnung ist eine Imprägnierpumpe mit einer Aurückvorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. I die Imprägnieranlage im Betriebszustand, Abb. 2 die Ausrückvorrichtung nach der Auslösung, Abb. 31 einen Querschnitt durch das Luftauslaßventil am Steuerzylinder.
  • Die Anlage besteht im wesentlichen aus der Imprägnierpumpe I, der Kohlensäureflasche 2 und dem Wasserbehälter 3 Die Imprägnierpumpe wird angetrieben von einem Motor 4, der mittels Keilriemen 51 über eine Kupplung 6 und ein Getriebe 7 den Kurbeltrieb & der Pumpe I in Bewegung versetzt. Die dargestellte Pumpe I besitzt zwei getrennte Zylinder g und 10 und einen doppelt wirkenden Kolben in der in der Mitte von einer gegabelten Pleuelstange 12 gefaßt wird. Eine Umführungsleitung I3 verbindet die beiden Zylinder g und 10. Oberhalb des ersten Zylinders g ist der Mischraum 14 angeordnet. Das Wasser tritt durch die Saugleitung 15 in den Zylinder g ein und durch die Leitung I6 aus dem Zylinder 10 aus. Diese Leitung i6 verbindet die Pumpe I mit dem Wasserbehälter 3.
  • Die Kohlensäureflasche ist in bekannter Weise mit einem Druckminderventil I7 ausgestattet. Eine Leitung I8 verbindet sie mit der Imprägnierpumpe I und dem Wasserbehälter 3.. Dieser besitzt im Deckel die Anschlüsse 19 zur Imprägnierpumpe I und zur Kohlensäureflasche 2 Der Anschlußstutzen I9 ist mit einem Manometer 20 zur Messung des Kohlensäuredruckes ausgerüstet. Der Gasraum des Behälters ist durch die Leitung 43 mit der Ausrückvorrichtung verbunden. Im Wasserbehälter 31 ist ein Schwimmer angeordnet, von welchem aus die Steuerung der Imprägnierpumpe erfolgt. Der Schwimmer betätigt ein Ventil 22, durch welches entweder der Druck im Gasraum des Wasserbehälters über die Leitung 31 auf der Steuerung übertragen wird oder das in der zur Steuerung führenden Leitung befindliche Gas ins Freie entweicht.
  • Die Steuerung der Imprägnierpumpe erfolgt durch den Steuerkolben 23, im Steuerzylinder 24.
  • Die Stellung des Steuerkolbens 23 wird mit Hilfe der Kolbenstange 25. und dem Hebel 26 auf die Kupplung 6 übertragen. Der Steuerzylinder 24 ist mit einem Gehäuse 2i7 verbunden, in dem ein Gasauslaßventil 28. angeordnet ist. Dieses Gasauslaßventil 28 wird durch eine Feder 29 geschlossen gehalten. Eine Feder 30 versucht den Kolben 23 entgegen dem Druck der durch die Leitung 3+I zuströmenden Kohlensäure in Ruhestellung zu bringen. Am Ende der Kolbenstange 25 befindet sich ein Teller 32, der in der Ruhestellung das Gehäuse 27 von dem Steuerzylinder 24 abschließt.
  • Der Schaft 33 des Gasauslaßventils 28 ist einseitig abgeflacht; durch den entstandenen Spalt kann bei Öffnung des Gasauslaßventils 28 die Kohlensäure im Steuerzylinder und Gehäuse 27 ausströmen. Auf den Schaft 33 ist die Nase eines Winkels 34 gerichtet.
  • Der andere Arm dieses Winkelhebels 34 wird durch eine Feder 35. gegen den Sperrhaken des Sperrhebels 3.o gedrückt. An der Nabe des Winkelhebels 34 ist ein Handgriff angebracht.
  • Die Ausrückvorrichtung besteht aus einem durch eine Membran38 in zwei Räume 39 geteiltes Gehäuse 41. In dem Raum 39 herrscht der gleiche Druck wie in dem Gasraum des Wasserbehälters 3.
  • In dem Raum 40 ist eine einstellbare Feder 42 angeordnet, welche die Membran in der Ruhestellung hält.
  • Die Leistung der Imprägnieranlage ist im allgemeinen größer als die der Abfüllanlage. Die Imprägnieranlage muß also selbsttätig stillgesetzt und in Betrieb gesetzt werden. Das geschieht durch den Schwimmer 21. Dieser schließt in seiner unteren Stellung den Auslaß des Ventils 22 ab und verbindet den Gasraum des Wasserbehälters 3 über die Leitung 31 mit dem Steuerzylinder 24. Der Kohlensäuredruck wird auf den Kolben 23 übertragen, welcher iiber die Kolbenstange 25. und den Hebel 26 die Kupplung 6 einrückt. Nunmehr fördert die Imprägnierpumpe I Wasser in den Wasserbehälter 3, der Schwimmer steigt an, schließt die Verbindung zwischen dem Gasraum des Wasserbehälters. 3 und dem Steuerzylinder 24 und öffnet sodann den Auslaß des Ventils 22. Die in dem Steuerzylinder 24 und der Leitung unter Druck stehende Kohlensäure tritt ins Freie. Die Feder 3bo zieht den Kolben 23 in die Ruhestellung, wobei über die Kolbenstange 25 und den Hebel 26 die Kupplung6 ausgerückt wird. Bei weiterer Entnahme von Wasser aus dem Wasserbehälter 3 fällt der Schwimmer 21 entsprechend dem sinkenden Wasserspiegel wieder in die untere Lage, und die Imprägnierpumpe I wird wieder eingerückt.
  • Der Steuerkolben 23 wird durch den Schwimmer 2.1 also erst dann betätigt, wenn der der Feder 30 entgegenkommende Druck der Kohlensäure auf den Außendruck absinkt. Läßt dagegen der Druck in der Kohlensäureflasche langsam nach, dann ist die Feder 30 nicht stark genug, um die Imprägnierpumpe I stillzusetzen.
  • Um dieses zu erreichen, ist die Ausrückvorrichtung nach der Erfindung angeordnet. Die Feder 42 ist so fein eingestellt, daß sie schon nach geringem Absinken des Druckes der Kohlensäure im Raum 39 des Gehäuses 41 die Membran 38 durchdrückt. Die Durchbiegung wird auf den Sperrhebel 36 übertragen, der den Winkelhebel 34 freigibt. Dieser öffnet unter dem Druck der Feder 35 das Gasauslaßventil 28.
  • Darauf strömt die Kohlensäure aus dem Gehäuse 27 und dem anschließenden Steuerzylinder 24 aus. Die Feder 3 ist nunmehr in der Lage, den Steuerkolben 25 in die Ruhestellung zu bringen.
  • Im Anschluß daran wird das Gehäuse 27 vou dem Steuerzylinder 24 durch den Teller 32 wieder getrennt, so daß etwa in das Gehäuse 27 eintretende Luft nicht auf dem Wege über den Steuerzylinder 24 und die Leitung 3I in den Gasraum des Wasserbehälters 3 übertreten kann.
  • Nach Auswechseln der Kohlensäureflasche 2 wird der Winkelhebel 34 mit Hilfe des Handgriffs 37 wieder in die Betriebsstellung gebracht, in welcher der Winkelhebel 34 durch den Sperrhebel 36 gehalten wird.
  • Die in der Zeichnung wiedergegebenen konstrukeinen Einzelheiten sind im wesentlichen durch den Aufbau der Anlage und die Bauart der Imprägnierpumpe bestimmt. Die Erfindung beschränkt sich aber keineswegs auf dies, sondern kann allen Einzelfällen angepaßt werden. Die Anordnung der Ausrückvorrichtung liegt auch dann im Rahmen der Erfindung, wenn die Pumpe nicht mechanisch, sondern elektrisch gesteuert wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Ausrücken von Imprägnierpumpen bei sinkendem Kohlensäuredruck, gekennzeichnet durch eine Membran (38), auf deren eine Seite der Druck der Kohlensäureflasche (2) einwirkt, welcher durch eine einstellbare Feder (42) aufgehoben wird.
  2. 2. Ausrückvorrichtung für Imprägnierpumpen gemäß Anspruch I, gekennzeichnet durch ein Gasauslaßventil (218) am Steuerzylinder (24) der Kupplung (6), welches von der Membran (3.8) der Ausrückvorrichtung aus gesteuert wird.
  3. 3;. Ausrückvorrichtung fur Imprägnierpumpen gemäß Anspruch I oder 2; gekennzeichnet durch einen Sperrhebel (36), welcher durch die Membran (3.8) ausgelöst wird und dabei das Gasauslaßventil (28) öffnet.
  4. 4. Ausrückvorrichtung für Imprägnierpumpen gemäß Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Ventilteller (32) am Ende der Kolbenstange (25) des Steuerkolbens (23) der Kupplung (6), welcher das Gasauslaßventil (28) bei Stillstand von dem Steuerzylinder (24) abschließt.
    Angezogene Druckschriften: USA. - Patentschriften Nr. 978 IO3, 1 335 874, I 611 321.
DEH3845D 1941-11-05 1941-11-05 Ausrueckvorrichtung fuer Impraegnierpumpen Expired DE864680C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6059270A (en) * 1997-11-06 2000-05-09 Kkb 02 Fluid Production Gmbh Liquid enriched with a gas, a method of enriching a liquid with a gas, and an apparatus for enriching a liquid with a gas

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US978103A (en) * 1909-11-01 1910-12-06 Charles L Bastian Carbonating apparatus.
US1335874A (en) * 1919-02-08 1920-04-06 Caul Louis Carbonated-water-supply apparatus
US1611321A (en) * 1921-07-22 1926-12-21 Gunther P G Schmidt Saturator

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