DE280997C - - Google Patents

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DE280997C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/2366Parts; Accessories

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Control Of Non-Electrical Variables (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280997 KLASSE 85a. GRUPPE
in CÖLN-EHRENFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar !914 ab.
Es ist bekannt, bei Vorrichtungen zur Herstellung kohlensaurer Wässer die weitere Zufuhr von Frischwasser in das Mischgefäß bei einem gewissen Höchststande der Flüssigkeit zu unterbrechen, gleichzeitig die Entlüftungsleitung abzusperren und ein Umpumpen des imprägnierten Wassers einzuleiten.
Die Vorrichtungen, die die vorerwähnten Maßnahmen bewirken, bestehen nun bisher „entweder aus in besonderen Steuergehäusen untergebrachten .gewichts- oder federbelasteten Hohlzylindern, Differentialkolben usw. oder aus aus Membran- und Ventilverschlüssen zusammengesetzten Reglern. Auch sind des ferneren Regelvorrichtungen vorgeschlagen worden, die aus einer mit keinerlei Ventilen in Zusammenwirkung stehenden Schließmembrane bestehen, die die Regelung der Frischwasserzufuhr und -abstellung, das Umpumpen und die Entlüftung durch öffnen bzw. Schließen der von ihnen beeinflußten, verschieden stark bemessenen Durchflußöffnung einleiten.
Bei allen diesen Vorrichtungen wird als Steuermittel für die Regelorgane imprägnierte, dem Mischkessel entnommene Flüssigkeit verwendet, die mittels einer besonderen Leitung zu dem Regelorgan übergeleitet wird.
Diesen Weg verläßt die Erfindung, indem nach derselben vorgeschlagen wird, die Steuerung aller die verschiedenen Arbeitsphasen, wie die Ein- und Ausschaltung der Frischwasserzufuhr, das Umpumpen sowie die Entlüftung ausführender Organe, unmittelbar durch eine Verschiebung einer mit dem durch den Flüssigkeitsspiegel im Mischbehälter angehobenen Schwimmer in Verbindung stehenden Ventilstange zu bewerkstelligen. Die von der Ventilstange betätigten Ventile können dabei zweckmäßig in der gleichen Achse der Ventilstange angeordnet sein.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, welches folgende Beschaffenheit aufweist:
An der Wandung des Mischbehälters α ist ein Gehäuse b vorgesehen, dessen mittlerer Hohlraum c, c1 zur Führung des aus der Saugleitung d kommenden und in die zur Pumpe gehende Druckleitung e übertretenden Frischwassers dient, wobei die Saug- und Druckventile in dem oberhalb des Kanales c vorgesehenen· Stutzen e1 untergebracht sein mögen. Der Raum c ist mit dem Raum c1 durch eine Ventilöffnung verbunden, durch die eine mit dem Ventil f ausgestattete, durchgehende Ventilstange g führt, deren eines Ende mittels Zapfens r an den Hebel h eines im Mischkessel a schwingbar angeordneten Schwimmers i angelenkt ist, während das andere Ende in eine Verdickung k ausläuft, die gegen eine elastische Scheidewand I wirkt, durch welche die Räume c, c1 des Ventilgehäuses von einem Ventilraum m abgeschlossen werden, welcher zur Aufnahme eines Entlüftungsventiles η dient. Die obere Hälfte des durch das Ventil η in zwei Zellen getrennten Ventilraumes m ,steht durch eine. Leitung 0 mit dem oberhalb des Flüssigkeitsspiegels gelegenen Teile des Mischbehälters in
leitender Verbindung. Die untere Hälfte des Ventilraumes ni ist durch eine Leitung mit dem ■ Entlüfter q verbunden, der unter der Einwirkung eines von der Pumpe in bekannter Weise angetriebenen Exzenters p zeitweilig eine Verbindung zwischen dem Ventilraum m bzw. dem oberen Teile des Mischkessels α und der Außenluft herstellt.
Für gewöhnlich, d. h. wenn die im Mischkessel α befindliche Flüssigkeit den Schwimmer i noch nicht erreicht und angehoben hat, drückt das Gewicht des Schwimmers durch den Hebel h und den Zapfen r in solchem Sinne gegen die Ventilstange g, daß ein im Ventilgehäuse vorgesehener dritter Ventilraum s, s1 durch die Schließlage eines Ventiles t zu der die Räume s, s1 verbindenden- Ventilöffnung in zwei nicht verbundene Zellen getrennt wird, während das in diesem Falle geöffnete Ventil f eine Verbindung der Hohlräume c, c1 dadurch herstellt, daß das verdickte Ende k der Ventilstange die Scheidewand I so weit nach dem Ventilraum m hin ausbaucht, daß sie gegen eine Führungsstange des Ventiles η stößt und dadurch das Ventil in eine schiefe Lage bringt. In dieser Lage wird durch die Leitung 0 ein Druckausgleich zwischen dem oberen Teile des Mischkessels und den Ventilräumen m bzw. dem Entlüfter q hergestellt, so daß, wenn das Exzenter p auf den Zapfen des Entlüfters q einwirkt, eine Entlüftung des Mischkessels stattfindet.
Steigt das Frischwasser im Mischgefäß a aber so weit an, daß es den Schwimmer i erreicht und ihn hochhebt, so wird die Ventilstange g in Richtung des eingezeichneten Pfeiles verschoben, wobei ein dreikantig ausgebildeter Teil der Ventilstange in den am Mischgefäß a befestigten Führungsteil des Ventilgehäuses eintritt. Durch diese Verschiebung der Ventilstange wird das Ventil f geschlossen und die Saugleitung d demnach von der Druckleitung e getrennt. Das Ventil η gelangt in seine richtige Schließlage und wird durch den Druck des aus dem Mischgefäß durch die Leitung 0 auf es einwirkenden Gases fest gegen seinen Ventilsitz angepreßt. Das Ventil t wird dagegen geöffnet, so daß nunmehr die Räume s, s1 miteinander verbunden sind und durch einen Kanal ν auch eine Verbindung der Räume s, s1 mit dem Frischwasserleitungskanal c1, e herstellen. Durch die zwischen den Führungsteilen der Ventilstange und den durch die dreikantige Ausführung der Ventilstange verbleibenden Öffnungen tritt die imprägnierte Flüssigkeit aus dem Mischkessel α in die Räume s, s1, ν und c1 und wird nun durch die weiter arbeitende Pumpe in den Mischkessel zurückgepumpt.
Dadurch, daß alle Ventile durch ein und dieselbe Ventilstange gesteuert werden, findet ein sehr präzises Arbeiten statt; die neue Regelvorrichtung arbeitet also mit außerordentlicher Sicherheit und ist, da sie nicht von den oft wechselnden Drücken der imprägnierten Flüssigkeit abhängt, bei ihrer großen Einfachheit äußerst betriebssicher.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Regeln der Zufuhr und Abstellung des Frischwassers, des Umpumpens und der Entlüftung bei Apparaten zur Herstellung kohlensaurer Wässer, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Ventilstange mit einem von dem Stande des Spiegels des Frischwassers im Mischgefäß abhängigen Schwimmer,. derart, daß ein Anheben des Schwimmers (t, h) eine Bewegung der Ventilstange (g) zur Folge hat, durch welche gleichzeitig die Durchgangsöffnung für das von der Pumpe angesaugte Frischwasser abgeschlossen, das die Druckleitung (c1, e) von Eintrittsräumen (s, s1) für das imprägnierte Wasser des Misch- ■ kesseis abschließende Ventil (t) geöffnet, das imprägnierte Wasser also umgepumpt und ein Entlüftungsventil (η) geschlossen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein am Mischkessel (a) befestigtes Ventilgehäuse (b), in dessen Achse eine wagerecht geführte Ventilstange (g) mit ihrem einen Ende in den Mischkessel (et) hineinragt und dort gelenkig mit einem Hebelgestänge (h) des Schwimmers (i) verbunden' ist, während das andere, zweckmäßig verdickte Ende (k) gegen eine elastische Scheidewand (ΐ) einwirkt, die für gewöhnlich,
d. h. bei nicht angehobenem Schwimmer, unter Ausweitung in einen das Entlüfterventil (η) enthaltenden Ventilraum (m) hineinreicht, wodurch das Entlüfterventil (n) aus seiner den oberen Teil des Mischkessels von dem Entlüfter (q) absperrenden Schließlage heraus in eine geöffnete Stellung gebracht wird, bei welcher Lage der Ventilstange ein im Ventilgehäuse vorgesehener Eintrittsraum (s, s1) für das Frischwasser, der durch eine Bohrung (υ) mit einem im Ventilgehäuse vorgesehenen Kanal (c1) zur no Leitung des Frischwassers verbunden ist, durch ein Ventil (f) von dem Frischwasserleitungskanal (c1) abgesperrt wird, während ein anderes Ventil (/") den Kanal (c1) mit der Saugleitung (d) durch seine Offenstellung verbindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2493369A (en) * 1945-04-03 1950-01-03 American Liquid Gas Corp Hydrocarbon fuel vaporizer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2493369A (en) * 1945-04-03 1950-01-03 American Liquid Gas Corp Hydrocarbon fuel vaporizer

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