DE280997C - - Google Patents
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- DE280997C DE280997C DENDAT280997D DE280997DA DE280997C DE 280997 C DE280997 C DE 280997C DE NDAT280997 D DENDAT280997 D DE NDAT280997D DE 280997D A DE280997D A DE 280997DA DE 280997 C DE280997 C DE 280997C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/20—Mixing gases with liquids
- B01F23/23—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
- B01F23/2366—Parts; Accessories
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Control Of Non-Electrical Variables (AREA)
- Float Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280997 KLASSE 85a. GRUPPE
in CÖLN-EHRENFELD.
Es ist bekannt, bei Vorrichtungen zur Herstellung kohlensaurer Wässer die weitere Zufuhr
von Frischwasser in das Mischgefäß bei einem gewissen Höchststande der Flüssigkeit zu unterbrechen,
gleichzeitig die Entlüftungsleitung abzusperren und ein Umpumpen des imprägnierten
Wassers einzuleiten.
Die Vorrichtungen, die die vorerwähnten Maßnahmen bewirken, bestehen nun bisher „entweder
aus in besonderen Steuergehäusen untergebrachten .gewichts- oder federbelasteten Hohlzylindern,
Differentialkolben usw. oder aus aus Membran- und Ventilverschlüssen zusammengesetzten
Reglern. Auch sind des ferneren Regelvorrichtungen vorgeschlagen worden, die
aus einer mit keinerlei Ventilen in Zusammenwirkung stehenden Schließmembrane bestehen,
die die Regelung der Frischwasserzufuhr und -abstellung, das Umpumpen und die Entlüftung
durch öffnen bzw. Schließen der von ihnen beeinflußten, verschieden stark bemessenen
Durchflußöffnung einleiten.
Bei allen diesen Vorrichtungen wird als Steuermittel für die Regelorgane imprägnierte,
dem Mischkessel entnommene Flüssigkeit verwendet, die mittels einer besonderen Leitung
zu dem Regelorgan übergeleitet wird.
Diesen Weg verläßt die Erfindung, indem nach derselben vorgeschlagen wird, die Steuerung
aller die verschiedenen Arbeitsphasen, wie die Ein- und Ausschaltung der Frischwasserzufuhr,
das Umpumpen sowie die Entlüftung ausführender Organe, unmittelbar durch eine Verschiebung einer mit dem durch den Flüssigkeitsspiegel
im Mischbehälter angehobenen Schwimmer in Verbindung stehenden Ventilstange zu bewerkstelligen. Die von der Ventilstange
betätigten Ventile können dabei zweckmäßig in der gleichen Achse der Ventilstange
angeordnet sein.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung
dargestellt, welches folgende Beschaffenheit aufweist:
An der Wandung des Mischbehälters α ist ein Gehäuse b vorgesehen, dessen mittlerer
Hohlraum c, c1 zur Führung des aus der Saugleitung
d kommenden und in die zur Pumpe gehende Druckleitung e übertretenden Frischwassers
dient, wobei die Saug- und Druckventile in dem oberhalb des Kanales c vorgesehenen·
Stutzen e1 untergebracht sein mögen. Der Raum c ist mit dem Raum c1 durch eine
Ventilöffnung verbunden, durch die eine mit dem Ventil f ausgestattete, durchgehende Ventilstange
g führt, deren eines Ende mittels Zapfens r an den Hebel h eines im Mischkessel a
schwingbar angeordneten Schwimmers i angelenkt ist, während das andere Ende in eine
Verdickung k ausläuft, die gegen eine elastische Scheidewand I wirkt, durch welche die Räume
c, c1 des Ventilgehäuses von einem Ventilraum m
abgeschlossen werden, welcher zur Aufnahme eines Entlüftungsventiles η dient. Die obere
Hälfte des durch das Ventil η in zwei Zellen getrennten Ventilraumes m ,steht durch eine.
Leitung 0 mit dem oberhalb des Flüssigkeitsspiegels gelegenen Teile des Mischbehälters in
leitender Verbindung. Die untere Hälfte des Ventilraumes ni ist durch eine Leitung mit dem
■ Entlüfter q verbunden, der unter der Einwirkung eines von der Pumpe in bekannter
Weise angetriebenen Exzenters p zeitweilig eine Verbindung zwischen dem Ventilraum m bzw.
dem oberen Teile des Mischkessels α und der Außenluft herstellt.
Für gewöhnlich, d. h. wenn die im Mischkessel α befindliche Flüssigkeit den Schwimmer i
noch nicht erreicht und angehoben hat, drückt das Gewicht des Schwimmers durch den Hebel h
und den Zapfen r in solchem Sinne gegen die Ventilstange g, daß ein im Ventilgehäuse vorgesehener
dritter Ventilraum s, s1 durch die Schließlage eines Ventiles t zu der die Räume
s, s1 verbindenden- Ventilöffnung in zwei nicht
verbundene Zellen getrennt wird, während das in diesem Falle geöffnete Ventil f eine Verbindung
der Hohlräume c, c1 dadurch herstellt, daß das verdickte Ende k der Ventilstange die
Scheidewand I so weit nach dem Ventilraum m
hin ausbaucht, daß sie gegen eine Führungsstange des Ventiles η stößt und dadurch das
Ventil in eine schiefe Lage bringt. In dieser Lage wird durch die Leitung 0 ein Druckausgleich
zwischen dem oberen Teile des Mischkessels und den Ventilräumen m bzw. dem
Entlüfter q hergestellt, so daß, wenn das Exzenter p auf den Zapfen des Entlüfters q einwirkt,
eine Entlüftung des Mischkessels stattfindet.
Steigt das Frischwasser im Mischgefäß a aber so weit an, daß es den Schwimmer i erreicht
und ihn hochhebt, so wird die Ventilstange g in Richtung des eingezeichneten Pfeiles
verschoben, wobei ein dreikantig ausgebildeter Teil der Ventilstange in den am Mischgefäß a
befestigten Führungsteil des Ventilgehäuses eintritt. Durch diese Verschiebung der Ventilstange
wird das Ventil f geschlossen und die Saugleitung d demnach von der Druckleitung e
getrennt. Das Ventil η gelangt in seine richtige Schließlage und wird durch den Druck des
aus dem Mischgefäß durch die Leitung 0 auf es einwirkenden Gases fest gegen seinen Ventilsitz
angepreßt. Das Ventil t wird dagegen geöffnet, so daß nunmehr die Räume s, s1 miteinander
verbunden sind und durch einen Kanal ν auch eine Verbindung der Räume s, s1
mit dem Frischwasserleitungskanal c1, e herstellen.
Durch die zwischen den Führungsteilen der Ventilstange und den durch die dreikantige
Ausführung der Ventilstange verbleibenden Öffnungen tritt die imprägnierte Flüssigkeit
aus dem Mischkessel α in die Räume s, s1, ν
und c1 und wird nun durch die weiter arbeitende Pumpe in den Mischkessel zurückgepumpt.
Dadurch, daß alle Ventile durch ein und dieselbe Ventilstange gesteuert werden, findet
ein sehr präzises Arbeiten statt; die neue Regelvorrichtung arbeitet also mit außerordentlicher
Sicherheit und ist, da sie nicht von den oft wechselnden Drücken der imprägnierten Flüssigkeit
abhängt, bei ihrer großen Einfachheit äußerst betriebssicher.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Regeln der Zufuhr und Abstellung des Frischwassers, des Umpumpens
und der Entlüftung bei Apparaten zur Herstellung kohlensaurer Wässer, gekennzeichnet durch die Verbindung einer
Ventilstange mit einem von dem Stande des Spiegels des Frischwassers im Mischgefäß
abhängigen Schwimmer,. derart, daß ein Anheben des Schwimmers (t, h) eine
Bewegung der Ventilstange (g) zur Folge hat, durch welche gleichzeitig die Durchgangsöffnung
für das von der Pumpe angesaugte Frischwasser abgeschlossen, das die Druckleitung (c1, e) von Eintrittsräumen
(s, s1) für das imprägnierte Wasser des Misch- ■
kesseis abschließende Ventil (t) geöffnet, das imprägnierte Wasser also umgepumpt
und ein Entlüftungsventil (η) geschlossen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein am Mischkessel (a) befestigtes
Ventilgehäuse (b), in dessen Achse eine wagerecht geführte Ventilstange (g)
mit ihrem einen Ende in den Mischkessel (et) hineinragt und dort gelenkig mit einem
Hebelgestänge (h) des Schwimmers (i) verbunden' ist, während das andere, zweckmäßig
verdickte Ende (k) gegen eine elastische Scheidewand (ΐ) einwirkt, die für gewöhnlich,
d. h. bei nicht angehobenem Schwimmer, unter Ausweitung in einen das Entlüfterventil
(η) enthaltenden Ventilraum (m) hineinreicht,
wodurch das Entlüfterventil (n) aus seiner den oberen Teil des Mischkessels
von dem Entlüfter (q) absperrenden Schließlage heraus in eine geöffnete Stellung gebracht
wird, bei welcher Lage der Ventilstange ein im Ventilgehäuse vorgesehener Eintrittsraum (s, s1) für das Frischwasser,
der durch eine Bohrung (υ) mit einem im Ventilgehäuse vorgesehenen Kanal (c1) zur no
Leitung des Frischwassers verbunden ist, durch ein Ventil (f) von dem Frischwasserleitungskanal
(c1) abgesperrt wird, während ein anderes Ventil (/") den Kanal (c1) mit
der Saugleitung (d) durch seine Offenstellung verbindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280997C true DE280997C (de) |
Family
ID=536776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280997D Active DE280997C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280997C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2493369A (en) * | 1945-04-03 | 1950-01-03 | American Liquid Gas Corp | Hydrocarbon fuel vaporizer |
-
0
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Cited By (1)
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