DE241961C - - Google Patents
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- DE241961C DE241961C DENDAT241961D DE241961DA DE241961C DE 241961 C DE241961 C DE 241961C DE NDAT241961 D DENDAT241961 D DE NDAT241961D DE 241961D A DE241961D A DE 241961DA DE 241961 C DE241961 C DE 241961C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
- F04B49/02—Stopping, starting, unloading or idling control
- F04B49/03—Stopping, starting, unloading or idling control by means of valves
- F04B49/035—Bypassing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 241961 -' KLASSE 59 a. GRUPPE
MAX RUCKDESCHEL in ANSBACH, Bayern.
Regel· und Entleerungsvorrichtung für Kolbenpumpen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. iWärz 1911 ab.
Es sind bei Pumpen Vorrichtungen bekannt, durch die eine Verbindung zwischen
dem Raum unter dem Saugventil (Saugraum) und dem Raum über dem Druckventil (Druckraum)
hergestellt werden kann, um durch Rückleitung eines Teiles der geförderten Flüssigkeit die Fördermenge zu verändern.
Die Vorrichtungen bestehen in einer Rohr-Oder Kanalverbindung beider Räume mit eingeschaltetem
Absperrorgan.
Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Erfindung dadurch,
daß sie nicht nur eine Verbindung des Druck- und. des Saugräumes der Pumpe, sondern
auch eine Verbindung dieser beiden Räume mit dem Arbeitsraum (Zylinderraum) ermöglicht, um nicht nur die Fördermenge
verändern, sondern auch während des Stillstandes der Pumpe sämtliche Pumpenräume
nach der Saugleitung hin entleeren zu können.
In der Zeichnung" ist als Ausführungsbeispiel eine Pumpe mit horizontalem Zylinder
und vertikal übereinander angeordneten Saug- und DruG.kventilen dargestellt. Fig. ι ist der
vertikale Längsschnitt, . Fig. 2 der Vertikalschnitt rechtwinklig zu ersterem. Fig. 3 und 4
bringen den Horizontalschnitt A-B durch den Druckraum, Fig. 5 und 6 durch den Zylinder
nach C-D zur Darstellung, und zwar in je zwei verschiedenen Positionen des Regel- und
Absperrorganes für die Wege zur Regelung und Entleerung.
Der Pumpenzylinder ist mit α bezeichnet, b ist das Saug- und c das Druckventil, d das
Saugrohr und e das Druckrohr.
Die Erfindung besteht darin, daß der Druckraum/7. und der Arbeitsraum (Zylinderraum)
i durch entsprechend angeordnete Kanäle I und in oder durch Rohrleitungen mit
dem Saugraum k verbunden werden können, um während des Betriebes einen regelbaren
Teil der geförderten Flüssigkeit wieder nach dem Saugraum k zurückzuleiten und damit die
wirklich geförderte Flüssigkeitsmenge regeln zu können, sowie um während des Stillstandes
der Pumpe ihre sämtlichen Räume zu entleeren.
Bei dem in der Zeichnung gewählten Beispiel ist außerdem Hie Einrichtung" derart getroffen,
daß die Regel- und Entleerungskanäle / und 7« in den Saugwindkessel / einmünden,
so daß dieser den verbindenden Raum zwischen den Kanälen / und 7« bildet. Anstatt dieser Anordnung können die Kanäle
jedoch auch so geführt werden, daß sie ohne Verwendung des Saugwindkessels eine Verbindung
der Räume h, i und k herstellen. Ferner ist in dem dargestellten Konstruktionsbeispiel
das Absperrorgan für die Kanäle I und m als Hahnkegel η ausgebildet, und zwar derart,
daß er gleichzeitig das Gehäuse für die Ventile c und b bildet. An Stelle des Hahnkegels
kann jede andere geeignete Vorrichtung zur Steuerung und Absperrung der Kanäle I und m treten, die getrennt von den Ventilgehäusen
angeordnet sein kann. Ferner kann auch der Druckwindkessel g vom Regelorgan
getrennt sein und nicht wie bei dem dargestellten Beispiel, bei dem er mit diesem
vereinigt ist und durch eine obere Erweiterung des Hahnkegels η gebildet wird. Insbesondere
bei größeren Pumpen ist diese Anord-
nung nicht mehr zweckmäßig"; bei diesen wird man selbstverständlich auch die Funktionen
des Ventilgehäuses von denen des Regel- und Absperrorganes trennen.
Im gezeichneten Beispiel sind ferner die Kanäle / und m derart angeordnet, daß bei
ihrer Eröffnung zunächst der Kanal I1 der den
Druckraum h mit dem Saugraum k verbindet,
geöffnet wird, da es, um die Fördermenge zu
ίο vermindern, der Eröffnung des Kanals m
nicht bedarf. Der letztere ist so versetzt, daß erst nach vollständiger oder nahezu vollständiger
Eröffnung des Kanals I bei Weiterdrehung des Hahnkegels η in der gleichen Richtung
die Eröffnung von m erfolgt. Bei entsprechender Wahl der Kanalquerschnitte können
die Kanäle jedoch auch so angeordnet sein, daß ihre Eröffnung gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig beginnt. Es dienen dann
beide Kanäle sowohl dem Z\veck der Regelung der Fördermenge während des Betriebes, wie
auch der Entleerung der Pumpe während ihres Stillstandes. In dem dargestellten Beispiel
hingegen dient der Kanal I allein zur Regelung der Fördermenge während des Betriebes;
beide Kanäle gleichzeitig geöffnet, dienen jedoch nur zur Entleerung der Pumpe im Stillstand.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende::
Wenn während des Betriebes der Pumpe ihre höchste Leistung, d. h. die größte Fördermenge
verlangt wird, dann sind beide Kanäle / und in geschlossen, und es wird infolge·-
dessen die ganze angesaugte Flüssigkeitsmenge unvermindert in die Druckleitung gepreßt (Fig. 3 und 5). Soll jedoch die Fördermenge
vermindert werden, dann dreht man den Hahnkegel η mit Hilfe der Handgriffe 0
in der der. Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung, so daß die Kante p des
Hahnkegels η den Kanal / freigibt. Es strömt dann ein Teil der geförderten Flüssigkeit
durch / und / in den Saugraum k zurück. Je
nach der gewünschten Verminderung der Fördermenge wird man den Kanal Z mehr oder
weniger weit öffnen. Er kann so groß bemessen werden, daß die Fördermenge auf Null
gebracht werden kann. Eine weitere Drehung des Hahnkegels, wie bis zur völligen Eröffnung
des Kanals / (Fig., 4 und 6), ist daher zur Verminderung der Fördermenge nicht nötig.
Die Eröffnung des Kanals in dient dann lediglich zur Entleerung des Arbeitsraumes i
während des Stillstandes der Pumpe. Sie wird bewirkt durch eine weitere Drehung des
Hahnkegels in der bezeichneten Richtung. Es steht dann sowohl der Druckraum h wie.auch
der Arbeitsraum i in offener Verbindung mit dem Saugraum k und dem Saugrohr d. Die
in den Pumpenräumen befindliche Flüssigkeit wird demnach durch das letztere abfließen.
Claims (6)
1. Regel- und Entleerungsvorrichtung für Kolbenpumpen, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Kanäle (I1 in) (oder durch
Rohrleitungen) eine Verbindung· zwischen dem Saugraum (k) einerseits und dem Arbeitsraum
(i) sowie dem Druckraum (h) andererseits hergestellt werden kann, um
während des Betriebes der Pumpe deren Fördermenge zu verändern und während des Stillstandes sämtliche Pumpenräume
zu entleeren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regel- Und
Entleerungswege (I1 ni) durch ein gemeinsames
Organ (n) gesteuert werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regel-
und Entleerungswege derart angeordnet sind, daß bei deren Eröffnung zuerst der
den Druckraum (h) mit dem Saugraum (k) verbindende Weg (I) zwecks Verminderung
der Fördermenge geöffnet 'wird und erst nach dessen völliger (oder nahezu
völliger) Eröffnung der den Arbeitsraum (i) mit dem Saugraum (k) verbindende
- Weg (m) zur Entleerung des Arbeitsraumes.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame
Steuerorgan (η) der Regel- und Entleerungswege (I1 m) als Gehäuse für die
Pumpenventile (b, c) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, · dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame
Steuerorgan (η) der Regel- und Entleerungswege gleichzeitig als Druckwindkessel
(g) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regel- und
Entleerungswege zum Teil vom Saugwindkessel (f) gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE241961C true DE241961C (de) |
Family
ID=501216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT241961D Active DE241961C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE241961C (de) |
-
0
- DE DENDAT241961D patent/DE241961C/de active Active
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