DE646672C - Vorrichtung zum Steuern von Regelvorrichtungen, wie Schaltgetrieben, fuer Sieb- und Filzlaufregler oder Stoffdichteregler an Papiermaschinen o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern von Regelvorrichtungen, wie Schaltgetrieben, fuer Sieb- und Filzlaufregler oder Stoffdichteregler an Papiermaschinen o. dgl.

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DE646672C
DE646672C DEV31913D DEV0031913D DE646672C DE 646672 C DE646672 C DE 646672C DE V31913 D DEV31913 D DE V31913D DE V0031913 D DEV0031913 D DE V0031913D DE 646672 C DE646672 C DE 646672C
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cylinder
piston
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pressure
pressure medium
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DEV31913D
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JM Voith GmbH
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JM Voith GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms
    • D21F1/365Guiding mechanisms for controlling the lateral position of the screen

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  • Paper (AREA)

Description

!nc!. Eigendom
19 JUL. 1937
AUSGEGEBEN AM
19. JUNI 1937.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern von Regelvorrichtungen, wie Schaltgetrieben für Sieb- und Filzlaufregler oder Stoffdichteregler an Papiermaschinen ο. dgl., in Abhängigkeit von dem schwankenden Druck eines einer mehr oder weniger überdeckten Ausströmdüse zugeführten Druckmittels.
Die bekannten pneumatischen Steuerregler
to arbeiten zur Erzielung der auf- oder abwärts gerichteten Schaltbewegung der Steuerklinken entweder nur mit Überdruck oder nur mit - Unterdruck in ihren Zylindern. Hierbei werden zwei in Zylindern nebeneinander oder in einem Zylinder ineinander angeordnete Steuerkolben z. B. durch den entsprechend der Öffnung der Ausströmdüse erhöhten oder verringerten Druck bewegt, wobei sie die Schaltklinke in Eingriff mit dem Schaltrad bringen und hierdurch eine Regelvorrichtung zur Beeinflussung des Bahnlaufes o. dgl. in Tätigkeit setzen. Durch die Anordnung mehrerer Kolben werden diese Regler umständlich und teuer.
Es sind auch schon Filz- und Sieblaufregler an Papiermaschinen bekanntgeworden, bei denen eine verstellbar gelagerte Leitwalze von einem Regelzylinder,· der durch einen von den Kanten .des Bandes teilweise freige-, gebenen Flüssigkeits-, Dampf- oder Luftstrahl beeinflußt wird, hin und her bewegt wird. Diese Vorrichtungen wirken in der Weise, daß eine den Flüssigkeits- oder Luftstrahl aufnehmende Saugstrahlpumpe den weiteren Regelvorgang beeinflußt, da der Strahl sich in Abhängigkeit von der Seitenlage des Bandes verändert. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die Regelimpulse sehr schwach werden können, so daß die Regelvorrichtung nicht mehr einwandfrei anspricht. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtungen ist die umständliche Bauart.
Dagegen bietet die Erfindung den Vorteil, daß dauernd der gleiche Strom des Druckmittels vorhanden ist. Eine Ausströmdüse einfachster Bauart bewirkt die Steuerung der Regelvorrichtung, wobei noch hervorzuheben ist, daß sowohl die Einströmdüse als auch der Arbeitskolben in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind.
Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem Zylinder, dem das Druckmittel durch eine Ejektordüse zugeführt wird, der an seinem einen Ende durch eine Rohrleitung mit der Ausströmöffnung in Verbindung steht und auf der gegenüberliegenden Seite durch einen Schwebekolben abgeschlossen ist, von dessen Stellung der Eingriff des Schaltgetriebes abhängt.
Der Schwebekolben wird von dem zum Regelzylinder zugeleiteten Mittel, wie z. B. Druckluft oder -wasser, dessen Druckhöhe von der freien Öffnung der Ausströmdüse beeinflußt wird, aus einer mittleren Wartestellung durch einen von dem Drückmittel selbst erzeugten Unterdruck in der einen und im

Claims (3)

  1. anderen Fall durch einen vom Druckmittel erzeugten Überdruck in der anderen Schaltrichtung bewegt. Die Erzeugung eines Unterdrucks in dem z. B. in eine Druckluftleitung eingeschalteten Zylinder geschieht bei Öffnung der Ausströmdüse durch Ejektorwirkung der strömenden Luft innerhalb des Zylinders. Umgekehrt wird beim Schließen der Ausströmdüse die Strömungsbewegung der ίο Luft verhindert; die Ejektorwirkung hört auf, und es wird der Druck im Zylinder durch Anstauen der Luft erhöht. Der Unterdruck bewirkt die Bewegung des Kolbens in der einen Richtung und der Überdruck bewegt ihn unter gleichzeitigem Spannen einer Feder in der anderen Richtung. Die Zuführleitung des Druckmittels in den Zylinder liegt mit ihrer Ejektordüse (außerhalb des Hubbereichs des Kolbens) auf der mit der Ausströmdüse verbundenen Zylinderseite.
    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
    Abb. ι einen senkrechten Längsschnitt durch den Zylinder mit Kolben in Mittelstellung,
    Abb. 2 und 3 je einen senkrechten Längsschnitt durch den Zylinder mit Kolben in Endstellung.
    Der Zylinder A ist auf der einen Seite des Kolbens B in eine Leitung a1 übergeführt, die nach einer Ausströmdüse α2 führt, deren Öffnung von einem Bahnrand überdeckt oder freigegeben wird. Die andere Seite des KoI-bens B steht mit dem äußeren Luftdruck in Verbindung, und die Kolbenstange b1 ist durch dieses Ende des Zylinders A hindurchgeführt, wo sie etwa mit einem Bügel b2 eine schwingende Doppelklinke C bewegt und mit Hilfe dieser auf ein Schaltrad D im einen oder anderen Drehsinn einwirkt.
    Das Druckmittel wird dem Zylinder A durch eine Rohrleitung o3 zugeführt. Dieses tritt in den vom Kolben B nicht bestrichenen Raum des Zylinders A in einem Krümmer ein und endet in einer Düse α4, die nach der Leitung al zu gerichtet ist. Der Kolben B liegt in seiner Mittellage an einer Feder F an, die in dieser Stellung nicht gespannt oder mit Vorspannung durch einen Endanschlag gehalten ist. Der Kolben B ist mit leichtem Spiel im Zylinder A geführt, damit vom Luftstrom mitgeführte Unreinigkeiten oder Wasserteilchen nach dem offenen Zylinderende gelangen können.
    Bei nicht abgedeckter Ausströmdüse a2 strömt ζ. B. die Luft durch diese aus, und der aus der Düse o4 tretende Strom erzeugt einen Unterdruck in diesem Teil des Zylinders, wodurch der Kolben in Richtung auf die Düse ö4 zu bewegt wird (Abb. 2). Der Bügel b2 bringt .dadurch die eine Nase der Klinke C in Eingriff mit dem Schaltrad D. Wird die Ausströmdüse α2 geschlossen, so entsteht ein Überdruck, der den Kolben B unter Spannung der Feder E auf diese zu bewegt (Abb. 3), wodurch die andere Nase der Klinke C zum Eingriff mit dem Schaltrad D kommt. Bei halber Abdeckung der Ausströmdüse bringt die Feder E den Kolben B wieder in seine Mittelstellung zurück, wobei die Schaltklinke C außer Eingriff mit dem Schaltrad D verbleibt (Abb. 1).
    Die Regeleinrichtung nach der Erfindung wirkt sicher selbst bei kleinen Druckunterschieden. Sie arbeitet störungsfrei, da sie gegen Unreinigkeiten und Wasser so\vie Änderungen des Betriebsdruckes des Druckmittels in weitgehendem Maße unempfindlich ist. Die Wirkungsweise verlangt nicht, daß der Kolben B im 7.yVinder A schließend geführt ist, so daß Klemmungen infolge von Fremdkörpern nicht vorkommen.
    Ρλ τ ε ν τ λ ν s i> r rein·;: g
    i. Vorrichtung zum Steuern von Regelvorrichtungen, wie Schaltgetrieben für Sieb- und Filzlaufregler oder Stoffdichteregler an Papiermaschinen o. dgl., in Abhängigkeit von dem schwankenden Druck go eines einer mehr oder weniger überdeckten Ausströmöffnung zugeführten Druckmittels, bestehend aus einem Zylinder (A), dem das Druckmittel durch eine Ejektordüse (α4) zugeführt wird, der an seinem einen Ende durch eine Rohrleitung (α1) mit der Ausströmöffnung (α2) in Verbin-. dung steht und auf der gegenüberliegenden Seite durch einen Schwebekolben (B) abgeschlossen ist, von dessen Stellung der Eingriff des Schaltgetriebes (C, D) abhängt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung (α3) des Druckmittels im Zylinder (Λ) in einem nach dem zur Ausströmöffnung (a2) führenden Rohranschluß gerichteten Bogen mit Düse (α4) endet.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das u0 andere Ende des Zylinders (A) nach außen offen ist und eine Feder (E) zur Rückführung des Kolbens (B) in die Mittellage trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV31913D 1935-06-14 1935-06-14 Vorrichtung zum Steuern von Regelvorrichtungen, wie Schaltgetrieben, fuer Sieb- und Filzlaufregler oder Stoffdichteregler an Papiermaschinen o. dgl. Expired DE646672C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014834B (de) * 1953-10-05 1957-08-29 Goebel Gmbh Maschf Einrichtung zum Geradfuehren laufender Bahnen aus Papier, Karton od. dgl.
DE1026272B (de) * 1955-11-19 1958-03-20 Vits Elektro G M B H Vorrichtung fuer die selbsttaetige Steuerung der von den Kanten laufender Warenbahnen abhaengigen Maschinenteile
DE1055349B (de) * 1954-11-10 1959-04-16 Siemens Ag Vorrichtung zum UEberwachen der Zugspannung ueber Walzen laufender Material-, insbesondere Papierbahnen in der Papiermaschine
DE1117076B (de) * 1957-08-31 1961-11-16 Erhardt & Leimer O H G Warenbahnfuehrer

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