DE864064C - Pneumatische Radbereifung fuer Fahrzeuge aller Art - Google Patents

Pneumatische Radbereifung fuer Fahrzeuge aller Art

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DE864064C
DE864064C DEK9607A DEK0009607A DE864064C DE 864064 C DE864064 C DE 864064C DE K9607 A DEK9607 A DE K9607A DE K0009607 A DEK0009607 A DE K0009607A DE 864064 C DE864064 C DE 864064C
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Germany
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wheel tires
pneumatic wheel
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vehicles
tread
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Expired
Application number
DEK9607A
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English (en)
Inventor
Gottfried Kuhnlein
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for
    • B60C19/12Puncture preventing arrangements
    • B60C19/122Puncture preventing arrangements disposed inside of the inner liner

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Pneumatische Radbereifung für Fahrzeuge aller Art Die Erfindung betrifft eine pneumatische, d. h. eine aus einer Laufdecke und einem von ihr einschließbaren und mit Luft füllbaren Sehlauch bestehende Bereifung für Fahrzeugräder aller Art, insbesondere solcher für Personen- und Lastkraftwagen, Kraftfahrräder sowie Fahrräder. Es ist bekannt, daß sich die Laufdecke bei namentlich schweren Fahrzeugen dieser Art und bei hoher Radumlaufgeschwindigkeit bzw. hoher Außentemperatur sehr stark erwärmt bzw. erhitzt und diese Temperatur auf den in ihrem Hohlraum zwar lose, aber unter hohem Druck stehenden Schlauch bzw. in letzterem befindliche stark zusammengepreßte Luft in mehr oder minder hohem Grad überträgt. Dies kann zur Folge haben, :daß sich der Luftkörper so stark ausdehnt, daß er den Schlauch mitsamt der Laufdecke zerstört. Diesen, die sofortige Weiterbenutzung des Fahrzeuges oftmals ausschließenden sowie den Insassen gefährlich werden könnenden Nachteilen abzuhelfen, sind bereits mehrere Vorschläge bekannt. Diese beruhen fast ausnahmslos auf dem Gedanken, eine Kühlvorrichtung auf die pneumatische Radbereifung einwirken zu lassen. Eine praktische Anwenidung dieser bekannten Vorschläge hat jedoch nicht stattgefunden. Diese Tatsache ist auch erklärlich; denn einmal ist zur Anwendung dieser @"orschläge die Benutzung einer besonderen und in ihrer Bauweise nicht einfachen Vorrichtung erforderlich und zum anderen die mit ihnen angestrebte Wirkung in jedem Fall ungenügend.
  • Ein anderer bekannter Vorschlag besteht in einer Reifenfüllung für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch ein Gas, dessen Zusammensetzung dem gleicht oder ähnlich ist, das bei :der thermischen Zersetzung des Reifenwexkstoffes entstiehti wobei als Ausführungsbeispiel dieses Vorschlages in den Reifen ein Stoff gegeben wird-, -der mit der Zeit oder bei erhöhter Temperatur Sauerstoff absorbiert bzw. Zersetzungsprodukte abgibt.' Damit soll die Reifenfüllung so gestaltet werden, daß dauernd der Zersetzung des Reifens entgegenarbeitende Stoffe vorhanden sind. Hierzu gehört-auch das Imprägnieren der Außenfläche des Schlauches mit solchen Stoffen. Aber auch dieser Vorschlag konnte sich für den praktischen Gebrauch nicht durchsetzen.
  • Gemäß einer anderen bekannten Ausführung ist in -das Innere einer aus Gummi und gewebtem Stoff bestehenden sowie einen Luftschlauch umschließenden Laufdecke eine Einlage fest eingebettet. Letztere besteht aus einem Werkstoff, .der entweder selbst oder durch eine Imprägnierung so beschaffen ist, daß er wärmeableitend wirken und das Auftreten von -den Reifen zerstörender Hitze vet'hindern soll. Hierbei kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, daß bei Abnützung der Laufdeckenaußenfläche oder auch schon bei Bildung von Rissen in derselben die Hitzeisolierungsschicht mindestens teilweise freigelegt wird und somit an .dieser Stelle der Zerstörung anheimfallen kann. Außerdem ist die Änbringung der Isolierschicht in bereits vorhandenen pneumatischen Radbereifungen ebensowenig möglich wie ihre Nichtbenutzung z. B. bei kälterer Witterung. Damit ist also auch ein Verbrauch derselben mit dem Verbrauch ihrer Laufdecke eingetreten: " Der die Erfindung bildende Vorschlag ist darin zu erblicken, daß zwischen der Innenfläche der Radlaufdecke und der Außenfläche =des von ihr umschlossenen Luftschlauches ein einen sc'hlec'hten Wärmeleiter bildendes körperliches Mittel vorgesehen ist. Bei Benutzung dieses 'Vorschlages müssen die gegen en Luftschlauch von außen her andringenden Hitzewelken erst die gesamte Laufdeckenschicht durchdringen, bevor sie an die Isolierungsschicht gelangen. Dort werden sie so stark aufgehalten, daß sie auf die im Luftschlauch befindliche gepreßte Luft in keiner Weise schädlich einwirken können: Hierbei wird. also die Wechselwirkung ausgeschaltet, welche sich ergibt von der Erwärmung der Lauffläche (Walkarbeit des Gummis) und Weiterleitung -dieser Wärme nach innen in den Luftschlauch, dann aber umgekehrt von dem unter der Erwärmung sich erhöhenden Druck im Schlauch; der seinerseits beim Fahren wieder die Walkarbeit im Gummi hitzeerhöhend beeinflußt, so daß es die Zwischenschicht nicht zudem schädlichen Kreislauf kommen läßt.
  • Im übrigen kann die Art und Beschaffenheit des Isoliermittels verschieden sein und beispielsweise aus einem festen und/oder flüssigen oder 'aus solchen Körpern kombinierten Körpern bestehen.
  • Für .die Benutzung dieser Vorschläge bedarf es nicht der Anwendung besonderer Vorrichtungen !I und ebensowenig der Vergrößerung des für die Radbereifung benötigten Raumes, insbesondere dann, wenn das Isoliermittel gemäß .der Erfindung aus einem die Wärme schlecht leitenden Band, einer zunächst flüssigen und dem harten, luftundurchlässigen, aber trotzdem elastisch bleibenden Isolierschicht besteht. Ferner kann das Isoliermittel erfindungsgemäß als lose oder mit der Laufdecke und/oder mit :dem Luftschlauch verbundene Einlage zur Anwendung kommen.. Ein weiterer Vorteil der in einer bandartigen und lose angeordneten Einlage gemäß der Erfindung ist darin zu erblicken, daß er auch bei -bereits vorhandenen bzw. im Gebrauch befindlichen pneumatischen RadbereifüngenAnwendung finden kann, da es "hierzu keinerlei Änderung bzw. Umkonstruktion der üblichen Radbereifungen bedarf. Infolge dieser losen Einlagerung des Isoliermittels kann dasselbe zweckentsprechend auch dann weitere Verwendung finden, wenn die Laufdecke und/oder der Luftschlauch reparaturbedürftig oder unbrauchbar geworden sind. Dies bedeutet nicht nur eine längere Gebrauchsdauer des festen Isolierkörpers, sondern auch,der Laufdecke, indem bei deren Verletzung von außen her die damit bisher verbundenen Gefahren dadurch abgehalten werden, daß Fremdkörpern, Hitze usw. das Vordringen bis zum Luftschlauch mindestens auf eine gewisse Zeit verwehrt wird, welche ausreicht, eine Zerstörung des Luftschlauches wirksam zu verhindern.
  • Inder Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand, soweit er sich auf die Wärmeisolierung des Schlauches bezieht, in einer Ausführung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung eine pneumatische Radbereifung in perspektivischem Querschnitt. -Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist die Innenfläche der Laufdecke i mit einer aus Textil-und/oder Gummistoff bestehenden, in jedem Fall Luft- bzw. wärmeundurchlässigen sowie lose liegender Einlage 2 ausgerüstet. An dieser Einlage 2 liegt ebenfalls lose der mit gepreßter Luft gefüllte Schlauch 3 an.
  • Neben den bereits geschilderten Vorzügen besteht ein weiterer Vorzug dieser Ausführungsart darin, daß der Schlauch hierbei auf leichte Weise ausgewechselt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ti. Pneumatische Radbereifung für Fahrzeuge aller Art, insbesondere für Personen und Lastkraftwagen; Kraftfahrräder sowie Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Innenfläche der Laufdecke (i) und der Außenfläche des Luftschlauches (3) ein aus einem schlechten Wärmeleiter bestehendes körperliches Mittel (.2) vorgesehen ist.
  2. 2. Pneumatische Radbereifung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Wärmezufluß zum Schlauch (3) abhaltende Mittel aus einem festen oder flüssigen oder aus solchen kombinierten Körpern besteht.
  3. 3. Pneumatische Radbereifung nach den Ansprüchen i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliermittel mit der Innenfläche der Laufdecke und/oder mit der Außenfläche des Schlauches in fester Verbindung steht. 4.. Pneumatische Radbereifung nach den Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliermittel zwischen der Innenfläche der Laufdecke und der Außenfläche des Schlauches lose vorgesehen ist. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 59o ,488.
DEK9607A 1951-04-12 1951-04-12 Pneumatische Radbereifung fuer Fahrzeuge aller Art Expired DE864064C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005018155A1 (de) * 2005-04-20 2006-10-26 Continental Aktiengesellschaft Fahrzeugluftreifen
WO2016087437A3 (fr) * 2014-12-03 2016-07-28 Compagnie Generale Des Etablissements Michelin Pneumatique a carcasse radiale ou croisee a mobilite etendue

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FR590488A (fr) * 1924-12-15 1925-06-17 Perfectionnements aux bandages pneumatiques pour roues de véhicules

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