DE379866C - Bereifung mit Spannring fuer Kraftwagen - Google Patents

Bereifung mit Spannring fuer Kraftwagen

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DE379866C
DE379866C DEK68611D DEK0068611D DE379866C DE 379866 C DE379866 C DE 379866C DE K68611 D DEK68611 D DE K68611D DE K0068611 D DEK0068611 D DE K0068611D DE 379866 C DE379866 C DE 379866C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/102Tyres built-up with separate rubber parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Bereifdng mit Spannring für Kraftwagen: LTm die bei der Gummibereifung auftretenden Verhältnisse, nämlich die radial wirkende Kompressibilität und die tangential wirkende Dehnbarkeit, möglichst gleichartig bei Ersatzbereifungen zu erhalten, ist vorgeschlagen worden, den Laufkranz aus einer großen Anzahl abwechselnd elastischer und unelastischer Segmente zusammenzusetzen, wobei diese Segmente als geschlossener, freitragender Ring mit starker Vorspannung auf die Felge aufgebracht und lediglich durch nach innen umgebogene Ansätze der Felgenkränze gegen Auseinanderfedern und Auseinanderfallen zusammengehalten werden.
  • Die zahlreichen nach diesem Grundgedanken konstruierten Bereifungeü Haben sich in der Praxis nicht einbürgern können, da sie mit einer Anzahl bedeutender Nachteile verbunden sind, die nach kurzer Benutzungsdauer zur Zerstörung der Bereifung führen. Es zeigt sich nämlich, daß durch die beim Fahren auftretenden Beanspruchungen der Bereifung eine derartig hohe Erwärmung der einzelnen Segmente auftritt, daß sowohl die elastischen Zwischenlagen. als auch die unelastischen, bisher stets aus Holz hergestellten Segmente verbrennen oder unbrauchbar werden. Der Grund hierfür liegt darin, daß bei den bisher bekannt gewordenen Ausführungen der Ersatzbereifung fast gar keine Rücksicht auf eine Kühlung der Segmente genommen wurde.
  • Um diesem Übelstand abzuhelfen, werden gemäß der vorliegenden Erfindung die einzelnen unelastischen Segmente als nach drei Seiten offene, hohle 1letallkörper ausgeführt. Gleichzeitig werden die unelastischen Verbindungsstücke zwischen diesen Metallkörpern, die in bekannter Weise eine unabhängige radiale Bewegung der einzelnen Segmente verhindern sollen, im Gegensatz zu bekannten Anordnungen aus Rohrstücken hergestellt, so daß innerhalb der Bereifung ein geschlossener Luftring entsteht. In diesem Ringe übt die durch die fortwährend wechselnde Umfangsgeschwindigkeit des Rades in plötzlichen Stößen heftig bewegte Luft eine außerordentliche Kühlwirkung auf die Innenwandungen der Segmente aus, wodurch auch eine Ansammlung «-ärmerer Luft in den der Peripherie benachbarten Teilen der '\Ietallseginente verhindert wird. Die Benutzung von aus Metallen hergestellten Segmenten zeitigt eine Reihe weiterer Vorteile. So ist es z. B. möglich, die Seitenwandungen der Segmente, zwischen denen die elastischen Zwischenlagen eingelegt werden, mit einer ringsherunilaufenden Einfassung zu umgeben derart, claß auf der Außenseite der Bereifung mir ein schmaler Zwischenrauie zwischen den Metallsegmenten bestehen bleibt, der verhindert, daß die elastische Schicht durch die dauernde Kompression allmählich aus der Bereifung herausgearbeitet wird. Auch die Befestigung des Gleitschutzes wird durch die Verwendung von Metallsegmenten wesentlich vereinfacht. Da die Metallsegmente aus leichten Metallen, wie z. B. aus Aluminium oder aus Elektron, hergestellt werden können, so ergibt sich eine wesentliche Gewichtsersparnis für den Reifen, der fast den Gewichtswert einer Gummibereifung erreicht. So wiegt z. B. eine aus 8o Elektronsegnienten bestehende Bereifung im Normaldurchmesser 82o einschließlich der Zwischenlagen etwa 12 kg.
  • Weitere Besonderheiten der neuen Bereifung sind aus der Zeichnung zu ersehen, in der eine Ausführungsform als Beispiel dargestellt ist.
  • Abb. i zeigt die Bereifung im Mittelschnitt.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht der Bereifung. Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Abb. i.
  • Abb. q. ist eine Seitenansicht der Bereifung bei abgeschnittener Felge.
  • Abb. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb. i.
  • Abb.6 ist eine perspektivische Ansicht eines unelastischen Segmentes. Abb. ; stellt eine Aufsicht auf den Gleitschutzmantel dar, und Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb.7.
  • Die Bereifung besteht in bekannter Weise aus unelastischen Segmenten 2 und aus elastischen, z. B. aus Gummi bestehenden, Segmenten 3, die in abwechselnder Folge zu einem Ring zusammengesetzt sind. Die besondere Gestaltung der aus Aluminium oder Elektron oder einem anderen leichten Metall hergestellten Segmente 2 ist aus Abb.6. Abb. 3 und Abb. i zu ersehen. Jedes der Segmente 2 besteht aus einem Hohlkörper, der auf seiner inneren Seite und den beiden Breitseiten und 5 mit Öffnungen 6 und 7 versehen ist. Die Öffnungen 7 sind zur Aufnahme von Zwischenstücken 8 bestimmt, welche die Aufgabe haben, eine unabhängige Bewegung der einzelnen Segmente in radialer Richtung zu verhindern. Die Zwischenstücke 8 bestehen gemäß der Erfindung aus einem Metallrohr von zweckmäßig elliptischem oder ovalem Querschnitt, um ohne besondere Hilfsmittel eine Verdrehung der Segmente 2 gegeneinander zu verhüten. In dem Hohlraum der Segmente 2 sind drei oder mehr schmale Versteifungsrippen 9 vorgesehen, die ein Einsrücken der Seitenwandungen .I und 5 verhindern sollen. Diese Rippen ragen in die Öffnung 7 hinein und dienen auf diese Weise als Anschlag für die Rohrstücke 8, so daß diese nicht in das Innere der Segmente 2 sich verschieben können. Die äußere Begrenzung der Flächen 4. und 5 wird durch einen Bund io gebildet, der die Aufgabe hat, die elastischen Zwischenlagen 3 derart einzuschließen, daß ein Herauspressen derselben aus den Segmenten 2 nicht eintreten kann.
  • Durch die beschriebene Ausgestaltung der Segmente 2 und der Verbindungsstücke 8 erhält man einen geschlossenen, um den ganzen L'infang verlaufenden Hohlring, der die Wirkung hat, daß die in dem Hohlring enthaltene Luft zur Kühlung der inneren Flächen der Segmente 2 herangezogen wird. Diese Kühlwirkung ist sehr beträchtlich, da infolge der ständig wechselnden Umfangsgeschwindigkeiten des Rades die Luft dauernd in Bewegung gehalten wird. Die L uftwirbelung wird dabei noch wesentlich dadurch unterstützt, daß der geschlossene Luftring durch die Öffnungen 6 mit dem Inneren der Felge in Verbindung steht. Die Luftbewegung verhindert gleichzeitig die Ansammlung von wärmerer Luft in den der Peripherie näher liegenden Teilen der Segmente 2.
  • Zur Aufbringung des Gleitschutzes sind an der äußeren Seite der Segmente 2 je zwei Ansätze i i vorgesehen, die in der Mitte eine Durchbohrung 12 besitzen. Der Gleitschutz selbst besteht, wie aus den Abb. 7 und 8 ersichtlich, aus drei übereinanderliegenden Lederschichten 13, 14 und 15, die durch die Gleitschutzniete 16 . zusammengehalten werden. Von diesen drei Lederschichten bilden die Schichten 13 und 15 je einen geschlossenen Ring, während die Schicht 14 aus einzelnen, durch Zwischenräume 17 getrennten Lederstreifen besteht. Ferner sind in den drei Lederstreifen zusammenfallende Längsschlitze 18 vorgesehen, deren Größe und Abstand so gewählt sind, daß sie genau auf die Ansätze i i der Segmente :2 passen. Die Befestigung des Gleitschutzes geschieht in folgender Weise: Nachdem der Lederring 13, 14, 15 durch Anfeuchtung im Durchmesser geweitet ist, wird er über die in der Felge eingespannte Bereifung gezogen und hier durch Bolzen i9 befestigt, die durch die Zwischenräume 17 der Lederschicht 14 und die Löcher i2 der Ansätze ii hindurchgetrieben werden. Die schwach konisch gestalteten Stifte i9 halten den Gleitschutz auf der Bereifung unverrückbar fest. Andererseits gestatten sie auch eine leichte Entfernung und Erneuerung des Gleitschutzes.
  • Zur Befestigung der Bereifung auf der Felge dient folgende Einrichtung: Die aus einem Stück gewalzte Felge 2o wird in beliebiger Weise auf dem Felgenkranz 21 befestigt und besitzt beiderseitig zwei geradlinig nach außen geführte Wände 22 und 23. In geeignetem Abstand voneinander sind in diesen Wänden Sperriege124 drehbar angeordnet. Diese Sperriegel haben die Aufgabe, je einen Winkelring 25 festzuhalten, an dessen Innenseite durch Niete 26 ein zahnradähnlicher Ring 27 (Abb. i und 5) befestigt ist. Zwischen die Zähne dieses Ringes 27 greifen entsprechend ausgebildete Ansätze 28 (Abb. 6), die an den äußeren Flächen der Segmente 2 vorgesehen sind. Desgleichen sind, wie aus Abb.5 ersichtlich, auf die Zähne des Ringes 27 passende Einschnitte 30 in den Felgen-vvänden 22 und 23 vorgesehen, so -daß sich der Ring 27 gegenüber der Felge nicht in der Umfangsrichtung des Rades ver schieben kann. Das. Zusammenarbeiten zwischen den Zähnen des Ringes 27 und den Ansätzen 28 verhindert in bekannter Weise ein tangentiale's Wandern der Bereifung.
  • Zur Erhöhung der Luftbewegung in der Bereifung besitzt die Felge auf der Innenseite Durchbohrungen 29. Die Aufbringung der Bereifung gestaltet sich in folgender Weise: Nachdem. die Segmente :2 und 3 in abwechselnder Folge und unter Zwischenlage der Rohrstücke 8 über der Felge 2o zu einem Ring vereinigt sind, wird dieser mit geeigneter Vorrichtung zusammengepreßt, bis er auf einen Durchmesser verringert ist, der dem Durchmesser der Ringe 27 entspricht. Hierauf werden beiderseitig die Winkel 25 auf die Felgenwandungen 22 aufgeschoben, wobei die Zähne der Ringe 27 die Einschnitte 30 in der Felge und die Ansätze 28 der Segmente übergreifen. Durch Drehen der Sperriegel 24 (Abb. 2) werden die Winkel 25 gegen Abfallen von der Felge gesichert. Hierauf wird die Wirkung der Preßvorrichtung der Bereifung aufgehoben, so daß der Bereifungsring dank seiner inneren Elastizität sich in die Ringe 27 einhängt. Nach Aufbringen des Gleitschutzes in der beschriebenen Weise befindet sich die Bereifung in gebrauchsfertigem Zustande.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bereifung für Kraftvagen und ähnliche Fahrzeuge, bei welcher der als Spannring ausgebildete Laufkranz aus einer großen Anzahl abwechselnd elastischer und unelastischer Segmente besteht, die sich mit Vorspannung gegen nach innen vorspringende Absätze der Felge legen, dadurch gekennzeichnet, daß die unelasfischen Segmente aus nach innen und in tangentialer Richtung offenen metallischen Hohlkörpern (2) bestehen. z. Bereifung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der unelastischen Segmente (2) durch metallische Rohrstücke (8) erfolgt, so daß in der Bereifung ein geschlossener Hohlring besteht. 3. Bereifung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsrohrstücke (8) elliptischen oder ovalen Ouerschnitt besitzen, zum Zwecke, die einzelnen Segmente gegen gegenseitiges Verdrehen zu sichern. Bereifung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallsegmente (2) durch Rippen (9) versteift werden, die gleichzeitig als Anschläge für die Verbindungsrohrstücke (8) ausgebildet sind. 5. Bereifung nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß die tangential liegenden Seitenflächen (4 und 5) der Metallsegmente (2) mit einer geschlossenen Einfassung (io) versehen sind, um zu verhindern, daß die zwischen den Metallsegmenten eingelegten elastischen Zwischenschichten (3) aus den Segmenten herausgepreßt werden.
DEK68611D 1919-04-12 1919-04-12 Bereifung mit Spannring fuer Kraftwagen Expired DE379866C (de)

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DE (1) DE379866C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952770C (de) * 1952-10-14 1956-11-22 Dunlop Rubber Co Fahrzeugradreifen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE952770C (de) * 1952-10-14 1956-11-22 Dunlop Rubber Co Fahrzeugradreifen

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