DE86326C - - Google Patents

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DE86326C
DE86326C DENDAT86326D DE86326DA DE86326C DE 86326 C DE86326 C DE 86326C DE NDAT86326 D DENDAT86326 D DE NDAT86326D DE 86326D A DE86326D A DE 86326DA DE 86326 C DE86326 C DE 86326C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • F42C11/001Electric circuits for fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C11/007Electric circuits for fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung an elektrischen Zündmaschinen (Minenzündern u. s. w.) besteht zunächst darin, dafs im Augenblick des Gebrauches eine vorher zu beliebiger Zeit aufgespeicherte mechanische Energiemenge durch einfaches Inthätigkeitsetzen eines in gewissem Sinne unabhängigen Hebels ausgelöst wird, worauf beim Ablauf eine von den Triebtheilen elektrisch unabhängige Stromschlufsvorrichtung angetrieben wird, und ferner in einer Anzahl von Vorrichtungen, welche dazu dienen, die bei der Bedienung nöthigen Griffe auf ein Minimum zu beschränken bezw. den Aufbau der Vorrichtungen möglichst zu vereinfachen.
Fig. ι zeigt das Schema der Gesammtanordnung.
Wenn bei der im Hauptschlufs geschalteten Dynamomaschine der Anker A die nöthige Anzahl Umdrehungen gemacht hat, wird der zur Schenkelerregung vorhandene Kurzschlufs K aufgehoben und der Strom geht in die Zünder ^.
Aus den Fig. 2-, 3, 4 und 6 ist ersichtlich, wie sich die Auslösung der aufgespeicherten Energie und die Stromschliefsung in einfachster Form gestaltet. Hierbei zeigen die Fig. 2 und 3 als Mittel zur Aufspeicherung die Federkraft mit fester Trommel, während die Fig. 6 den Betrieb vermittelst Gewichtes kenntlich macht.
Der als Sperrklinke ausgebildete Hebel H1 (Fig. 2 und 3) verhindert durch Eingreifen in das auf der Achse α des Antriebsrades r2 befestigte Sperrrad T1 ein Zurückschlagen der vermittelst der Kurbel K gespannten Feder F: Der Hebel H1 wird im gegebenen Augenblick aus dem Sperrrad T1 herausgehoben, die mit der Achse des Antriebsrades verbundene Feder F treibt vermittelst desselben den Anker A, und in dem Augenblick, wo der Anker die zur Schenkelerregung nöthigen Umdrehungen gemacht hat, wird durch die auf dem Antriebsrade befindliche Nase U1 die auf der Stromschlufsfeder J1 befestigte Nase n2 heruntergedrückt, der Stromschlufs C1 C2 somit gelöst und der Kurzschlufs aufgehoben.
Fig. 4 und die in Fig. 2 bei i (linke Seite der Vorrichtung) gezeichnete Uebertragung giebt eine Darstellung, wie die Stromschlufsaufhebung sich bei c3 C4 gestaltet, wenn ein mehrmaliges Umdrehen der Kurbel K nöthig wird. Die Uebertragung r4 r- kann so gewählt werden, dafs nach einer ganz bestimmten Anzahl von Kurbelumdrehungen die Aufhebung des Stromschlusses c3 C4. durch Herunterdrücken der mit einer Nase ns versehenen Feder f2 vermittelst der im Rade r5 befindlichen Nase X erfolgt.
Eine ganz ähnliche Ausgestaltung ergiebt sich bei der Anordnung, wenn an Stelle der Federkraft irgend ein anderes Antriebsmittel Verwendung findet.
So kann beispielsweise, wie Fig. 6 zeigt, das Gewicht G nebst Seilrolle R und Antriebsseil jederzeit die Federtrommel u. s. w. ersetzen.
Durch besondere Anordnung der Auslösevorrichtungen nach Fig. 5 und 7 ist eine grofse Vereinfachung der Griffe bei der Handhabung der Vorrichtungen dadurch herbeigeführt, dafs beim Anspannen der Feder F (bezw. Gewichtsaufzug) ein Abdruckhebel H2 selbstthätig in die für die Auslösung erforderliche Stellung gebracht wird. Fig. 5 zeigt die Anordnung mit beweglicher Federtrommel. Zwei Hebel H2 und S2 , von denen der eine mit schwerer Reibung mit der Achse a2 sich dreht, während der andere, dem Druck einer auf dem Hebel H2 befestigten Feder f3 leicht folgend, sich mit einem Stift e an einen Anschlag b.2 des Hebels H2 legt, sind in ihrer Bewegung zum Theil von
einander abhängig. Diese beiden Hebel befinden sich im Bereiche zweier Sperrräder r(. r7, von denen eines frj mit der Federtrommel T, das andere (r7) mit der Antriebsachse α starr verbunden ist. Beim Aufzug der Trommel wird der Hebel H0 dadurch gehoben, dafs ein Zahn des Sperrrades re an einer Abschrägung bx des Hebels H0 abgleitet und somit denselben hochdrückt. S'obald sich nun Hebel H2 hebt, wird der als Sperrklinke ausgebildete Hebel S0 dem Druck der Feder f3 folgen und sich in die Zähne des mit der Achse α starr verbundenen Sperrrades r7 legen; die Achse α kann sich nicht drehen und die Feder F kann vollständig gespannt werden. Eine zweite Sperrklinke 1S1 sperrt die Federtrommel. Im Augenblick, wo die Zündung stattfinden soll, ist dann nur der Hebel H2 herunterzudrücken. Hierbei wird der Ansatz b2 des Hebels H2 den Stift e der Sperrklinke SO hochdrücken und dieselbe somit aus dem Sperrrade r7 herausheben. Da nun die Achse nicht mehr gehalten wird, so kann sie dem Druck der Feder F folgen, und die an der Feder (Seilrolle u. s. w.) aufgespeicherte Kraft kommt zur Geltung. Durch Herunterdrücken des Hebels H0 ist die in der Fig. 5 gezeichnete Lage wieder erreicht, so dafs bei erneutem Vorwärtsdrehen der Trommel sich das Spiel wiederholen kann. Die beiden Hebel H2 und S2 können starr mit einander verbunden sein, wenn die Grenzlage des Rades rnach vollendetem Ablauf stets dieselbe ist. Dann kann die Federung fortbleiben, da ein Aufschlagen der Sperrklinke S0 auf eine Zahnspitze des Rades r7 und eine dadurch entstehende Klemmung nicht eintreten kann.
Fig. 7 giebt eine zweite Lösung, welche Anwendung auf feststehende Trommeln findet.
Zwei Hebel H3 und S3 sind um eine Achse a3 drehbar angeordnet und entsprechend den vorbeschriebenen in gewissem Sinne in ihrer Bewegung von einander abhängig. Mit dem Hebel H3 fest verbunden sind zwei Reibungsfedern ft, welche an den Seitenflächen des Sperrrades anliegen und der Bewegung desselben zu folgen trachten. Wird nun durch Rechtsdrehen des Griffes g die Feder F gespannt und die Achse α gedreht, so wird das mit der Achse starr verbundeneSperrrad T1, die Reibungsfedern fi mitnehmen und den Hebel H3 in die bezeichnete Stellung bringen. Der Sperrhebel S3 folgt dem Druck der auf dem Hebel H3 befestigten Feder fs und sperrt das Rad rio und somit die Achse a. Beim Herunterdrücken des Hebels H3 hebt die Nase b3 vermittelst des Stiftes O1 die Sperrklinke S3 aus den Sperrzähnen heraus, die Achse α kann, von der Feder F getrieben, sich drehen, und die Zündung findet statt. Beim Aufzug wiederholt sich das Spiel.
Die Trommel T, welche auf die Achse a nur aufgeschoben ist, wird durch die Feder fa und den Hebel h festgehalten, indem ein an ihr befestigter Anschlag ρ von dem Hebel h gegen einen festen Stift e.2 gedrückt wird. Diese Anordnung hat den Vortheil, dafs bei zu starkem Anschlage der Feder gegen die Federtrommel ein geringes Ausweichen der letzteren stattfinden kann. Bei Vorrichtungen mit starker Endgeschwindigkeit genügt die einfache Federung nicht. Es ist aus diesem Grunde eine Sperrkuppelung, bestehend aus Sperrrad ru und Sperrklinke S1, zwischen Achse α und Antriebsrad r.2 vorgesehen. Nach vollendetem Ablauf können Antriebsrad und Anker, ihremBeharrungsvermögen folgend, weiterlaufen, ohne dafs eine Beschädigung der Feder zu befürchten ist.

Claims (3)

  1. Pa TE N T-A N SPRUCH F.:
    ι. Elektrische Zündmaschine mit Energieaufspeicherung an der Antriebsachse, dadurch gekennzeichnet, dafs der Abdruckhebel sowohl wie der Sperrhebel so lange selbstthätig in der für den Ablauf nöthigen Lage gehalten werden, bis sie durch erneuten Aufzug in die für das Abdrücken bezw. Sperren nöthige Lage gebracht werden,
  2. 2. Zündmaschine nach Anspruch 1, bei welcher ein Abdruckhebel beim Herunterdrücken (Auslösen) sich mit einer Abschrägung auf einen Zahn des mit der Federtrommel starr verbundenen Sperrrades legt und mit einem Ansatz eine Sperrklinke vermittelst eines Anschlages aus den Sperrzähnen eines zweiten, auf der Antriebsachse befestigten Sperrrades hebt, während bei der Drehung des ersten Sperrrades (Anspannen der Feder) der Abdruckhebel durch Abgleiten eines Sperrzahnes an der Hebelschrägung gehoben wird, so dafs die Sperrklinke sich infolge Federwirkung wieder in die Zähne des zweiten Sperrrades einlegt.
  3. 3. Zündmaschine nach Anspruch 1, bei welcher zwei Reibungsfedern, welche an einem auf der Antriebsachse befestigten Sperrrade schleifen, den mit ihnen starr verbundenen Abdruckhebel der Drehungsrichtung des Sperrrades entsprechend beim Aufziehen in die zum Abdrücken nöthige Stellung bringen, wobei ein Sperrhebel dieser Drehung, einer Federkraft nachgebend, folgt und in die Zähne des Sperrrades greift, während nach erfolgtem Herunterdrücken des Abdruckhebels dieser und der gleichzeitig vermittelst Nase und Anschlagstiftes aus dem Sperrrade herausgehobene Hebel infolge veränderter Drehungsrichtung des Sperrrades durch die am Sperrrade reibenden Federn in der Lage festgehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761178C (de) * 1940-06-06 1954-03-01 Siemens & Halske A G Antriebseinrichtung fuer elektrische Minenzuendmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE761178C (de) * 1940-06-06 1954-03-01 Siemens & Halske A G Antriebseinrichtung fuer elektrische Minenzuendmaschinen

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