DE862192C - Vakuumdichte Einschmelzung eines Metallfolienbandes in Quarzglas - Google Patents
Vakuumdichte Einschmelzung eines Metallfolienbandes in QuarzglasInfo
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- DE862192C DE862192C DEP3239D DEP0003239D DE862192C DE 862192 C DE862192 C DE 862192C DE P3239 D DEP3239 D DE P3239D DE P0003239 D DEP0003239 D DE P0003239D DE 862192 C DE862192 C DE 862192C
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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- H01J5/32—Seals for leading-in conductors
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- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf vakuumdichte Einschmelzungen eines Metallfolienbandes in Quarzglas oder quarzähnliche Gläser, bei denen nicht nur das Folienband; sondern auch noch die Endteile seiner Anschlußdrähte in das Quarzglas miteingeschmolzen sind. Derartige Einschmelzungen werden insbesondere bei hochbelasteten Überdruckentladungslampen benutzt. Mit wachsender Dicke und Breite des vorzugsweise aus Molybdän, Wolfram oder Tantal bestehenden Folienbandes sinkt aber bekanntlich die Zuverlässigkeit der Einschmelzung. Bei Entladungslampen mit sehr hohen Temperatur- und Druckbeanspruchungen darf das Folienband mit Rücksicht auf die Betriebssicherheit nicht dicker- als höchstens etwa 30,u und nicht breiter als etwa 3 bis 4 mm gewählt werden. Die Einschmelzung wird sonst leicht durch Sprünge zerstört; die nach den angestellten Versuchen fast stets von der Übergangsstelle ausgehen, an welcher der in das Lampeninnere führende, nicht dicht mit dem Quarz-. glas verbundene Stromzuführungsdraht in üblicher Weise an das vakuumdicht mit dem Quarzglas verschmolzene Folienband angeschweißt oder angelötet ist. Da der zulässige Folienbandquerschnitt für die gewünschten Stromstärken vielfach nicht ausreicht, hilft man sich damit, mehrere Folienbänder für sich in das Quarzglas einzuschmelzen und parallel zu schalten. Dies führt jedoch zu großen und teueren Einschmelzungen.
- Die Erfindung bezweckt,- eine Vergrößerung des Folienbandquerschnittes ohne Beeinträchtigung der Betriebssicherheit der Einschmelzung zu erreichen. Dies gelingt unter Beibehaltung der bisher üblichen Foliendicke von höchstens etwa 30,u durch eine Verbreiterung der Metallfolie über 3 mm hinaus; wenn nach der Erfindung der in das Lampeninnere führende Anschlußdraht mit dem Folienband durch einen schmaleren, vorzugsweise höchstens 2,5 mm breiten Metallfolienhilfsstreifen verbunden ist, dessen Länge mindestens das Vierfache seiner Breite und höchstens die Hälfte der Länge des Folienbandes beträgt.
- Dieser bei der neuen Einschmelzung denn Folienband vorgesetzte kurze Folienhilfsstreifen ist wegen seines geringen Querschnittes im Betrieb der Lampe zwar etwas überlastet, -jedoch hat sich gezeigt, daß bei Einhaltung der angegebenen Abmessungen die Güte der gesamten Einschmelzung durch die gringe örtliche Überhitzung an der Stelle des Hilfsstreifens nicht nachteilig beeinflußt wird.
- In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein nach der Erfindung ausgebildeter, in einen Rohrstutzen einer überdruckgäsentladungslampe eingeschmolzener Einschmeizfuß dargestellt.
- Zur Stromeinführung dient ein 8 mm breites, :25,u dickes und 4o mm langes Molybdänfolienband i, dem ein - Molybdänfolienhilfsstreifen 2 vorangestellt ist, der bei einer Dicke von ebenfalls 25,u eine Länge von fo mm und eine Breite von 2 mm aufweist. Dieser Hilfsstreifen 2 ist einerseits an das vordere Ende des Molybdänbandes i und andererseits an den in das Lampeninnere führenden, die Elektrode 3 tragenden Stromzuführungsdraht 4 angeschweißt bzw. angelötet: Das rückwärtige Ende des Molybdänbandes i ist unmittelbar mit dem nach außen führenden Stromzuführungsdraht 5 verbunden. Das Molybdänband i mit dem vorgesetzten Hilfsstreifen 2 und den anschließenden Endteilen der Stromzuführungsdrahte 4, 5 wird in üblicher Weise bei der Herstellung des Quarzglasfußes 6 in das Quarzglas . vakuumdicht eingebettet. Darauf wird der für sich hergestellte Einschmelzfuß 6 in den Rohrstutzen des Lampengefäßes 7 eingesetzt und damit verschmolzen. Eine derart ausgebildete Einschmelzung kann mit einer Betriebsstromstärke von etwa 15 Ampere belastet werden und bleibt auch bei Entladungslampen,. die eine Gasfüllung mit einem Druck von mehr als 5o Atmospähren enthalten und sehr hohen Betriebstemperaturen ausgesetzt sind, trotz der ungewöhnlichen Breite des Folienbandes i mit Sicherheit vakuumdicht.
- Das Folienband i und der Hilfsstreifen 2 können auch aus einem Stück bestehen; es wird dann ein entsprechend längeres Folienband i am vorderen Teil stufenförmig mit rechtwinkliger oder schräger Schulter zugeschnitten. Für den Fall, daß noch wesentlich :größere Stromstärken erforderlich sind, können auch bei einer nach der Erfindung ausgebildeten Einschmelzung mehrere mit vorgesetzten Hilfsstreifen :2 versehene Folienbänder i für sich in das Quarzglas eingebettet und parallel geschaltet werden. Im Vergleich mit den bekannten Mehrfachfolieneinschmelzungen ergibt sich dann der Vorteil, däß man für eine gegebene Stromstärke mit einer geringeren Anzahl von Folienbändern auskommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vakuumdichte Einschmelzung eines höchstens etwa 30 ,u dicken Metallfolienbandes und seiner Anschlußdrähte in Quarzglas, insbesondere für Überdruckgasentladungslampen mit hohen Betriebsstromstärken, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Folienbandbreite von mehr als 3 mm der in das Lampeninnere führende Anschlußdraht (4) mit dem Folienband (i) durch einen. schmaleren Metallfolienhilfsstreifen (2) verbunden ist, dessen Länge mindestens das Vierfache seiner Breite und höchstens die Hälfte der Länge des Folienbandes (i) beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3239D DE862192C (de) | 1942-10-03 | 1942-10-03 | Vakuumdichte Einschmelzung eines Metallfolienbandes in Quarzglas |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3239D DE862192C (de) | 1942-10-03 | 1942-10-03 | Vakuumdichte Einschmelzung eines Metallfolienbandes in Quarzglas |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE862192C true DE862192C (de) | 1953-01-08 |
Family
ID=7358596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP3239D Expired DE862192C (de) | 1942-10-03 | 1942-10-03 | Vakuumdichte Einschmelzung eines Metallfolienbandes in Quarzglas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE862192C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194975B (de) * | 1962-04-13 | 1965-06-16 | Patra Patent Treuhand | Hochdruckentladungslampe mit einem Quarzglaskolben |
| DE2611634A1 (de) * | 1975-04-01 | 1976-10-21 | Philips Nv | Elektrische lampe |
| DE2810569A1 (de) * | 1977-03-14 | 1978-09-21 | Gen Electric | Einfuehrungsdichtung |
| USRE31519E (en) * | 1982-11-12 | 1984-02-07 | General Electric Company | Lead-in seal and lamp utilizing same |
| DE3638857A1 (de) * | 1985-11-15 | 1987-05-21 | Toshiba Kawasaki Kk | Hochdruckentladungslampe |
-
1942
- 1942-10-03 DE DEP3239D patent/DE862192C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194975B (de) * | 1962-04-13 | 1965-06-16 | Patra Patent Treuhand | Hochdruckentladungslampe mit einem Quarzglaskolben |
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