DE861740C - Handreinigungsgeraet fuer Milchkannen - Google Patents
Handreinigungsgeraet fuer MilchkannenInfo
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- DE861740C DE861740C DEU1265A DEU0001265A DE861740C DE 861740 C DE861740 C DE 861740C DE U1265 A DEU1265 A DE U1265A DE U0001265 A DEU0001265 A DE U0001265A DE 861740 C DE861740 C DE 861740C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/0839—Cleaning milk churns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Brushes (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
- Handreinigungsgerät für Milchkannen Zum Säubern von Milchkannen sind Geräte oder ':Maschinen bekannt, bei denen an einer drehbaren Stange drei Bürsten angeordnet sind, von denen die eine senkrecht zur Stange am freien Stangenende befestigt ist, während die beiden anderen sich gegenüberliegend parallel zur Stange an Gelenkhebeln sitzen, durch die diese Bürsten mittels einer Handhabe oder durch Zentrifugalkraft gegen die inneren Seitenflächen der Kanne zur Anlage gebracht werden können. Durch Drehung der Stange und e Hinundherbewegung können somit die gesamten Kanneninnenflächen gesäubert werden. Dadurch, daß man die beiden sich gegenüberliegenden Bürsten einander nähern kann, kann man das Gerät ohne weiteres durch den Kannenhals einführen und aus der Kanne herausziehen. Um Gelenkhebelanordnungen für' die sich gegenüberliegenden Bürsten zu vermeiden, die naturgemäß zu Korrosionen usw. führen, und um ein ständig gleichbleibendes Anliegen der beiden Bürsten auch nach bestimmtem Verschleiß an den Kanneninnenwandun,gen zu erreichen, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß die beiden sich gegenüberliegenden Bürsten auf dem Scheitel zweier mit der Antriebsstange verbundenen Bögen aus Federstahlband befestigt sind, die sich durch ihre Federkraft oder durch Handhaben elliptisch verformen bzw. verflachen lassen. Die eine Bürste, die zum Abreinigen der Kannenbodenfläche dient, - bleibt dabei in bekannter Weise starr mit dem Ende der Antriebsstange verbunden. Neben der Beseitigung der vorerwähnten Nachteile wird durch die Erfindung erreicht, daß sich die beiden sich gegenüberliegenden Bürsten beim Spreizen durch Verflachen des Federstahlbandes parallel zur Antriebsstange zu der am Ende dieser Stange befestigten Bürste hin verschieben,, womit auch die unteren inneren Kanten. der Kanne einwandfrei gesäubert werden können.
- Bei dem Gerät nach der Erfindung. kann man so vorgehen, daß die einen geschlossenen Kreis oder eine geschlossene Ellipse darstellenden Federstahlbandbögen durch ihre Federkraft die auf ihnen befestigten Bürsten gegen die seitlichen Innenwandungen der Kanne drücken oder daß dieser Druck durch eine Handhabe am äußeren freien Ende der Antriebsstange ausgeübt wird, wobei gleichzeitig eine Drehung des Gerätes und eine hin und her gehende Bewegung zum Bestreichen der ganzen inneren Seitenwandungen über diese Handhabe erfolgt: In jedem Fall kann man das Federstahlband so verformen, daß das Gerät leicht und bequem durch den Kännenhals in die Kanne eingeführt und aus der Kanne entnommen werden kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im senkrechten Schnitt durch eine Milchkanne und in diese Kanne eingeführtem Handreinigungsgerät dargestellt.
- Das Handreinigungsgerät nach der Erfindung besteht aus einer Stange i, an deren unterem Ende eine Bürste 2 mit Senkrecht zur Stange i liegender Ebene befestigt ist. Die Bürste 2 ist nicht nur auf der Unterfläche, sondern, auch auf dem Umfang mit Börsten besetzt. Unmittelbar über der Bürste 2 ist an der Stange i bei dem Punkt q. ein Federstahlband 3 befestigt, welches bei einem diesem Befestigungspunkt ¢ gegenüberliegenden Punkt 5 mit einem Rohr 6 verbunden ist, in dem die Antriebsstange i gelagert ist. Das Federstahlband 3 ist so gebogen, daß es versucht, sich elliptisch abzuflachen, wie es durch die gestrichelte Linie 311 angedeutet ist. Da nun im Scheitel der beiden Halbbögen dieses Federstahlbandes 3 zwei sich gegenüberliegende Bürsten 7 und 8 befestigt sind, wird hierdurch erreicht, daß das Stahlband 3 diese beiden Bürsten 7 und 8 mit bestimmtem Druck gegen die Innenwandungen einer Milchkanne 9 drückt. Vorteilhaft sind die Bürsten 7 und 8 entsprechend dem Radius der Milchkanne 9 gebogen ausgebildet. Die Bürsten 7 und 8 sind nicht nur auf den Außenflächen, sondern vorteilhaft zumindest auch am unteren Umfang mit Borsten besetzt.
- .Das beschriebene Gerät wird in folgender Weise durch den Kannenhals 9a in die .Milchkanne 9 eingeführt. Das Rohr 6; dessen Unterende mit dem Federstahlband 3 und 5 verbunden ist, läuft am Oberende in ei=len Griff 611 aus. Durch den Oberteil dieses Griffes 6a ist die Stange i hindurchgeführt und hier mit einer Handhabe =a versehen.- Zwischen der Handhabe ja und dem Griff 6a liegt eine Federung =o, durch die diese beiden Teile ja und 6a voneinander entfernt werden, so daß sich hierdurch die Befestigungspunkte q. und 5 einander nähern und damit die Stahlbandfeder 3 die elliptische Lage einnimmt, die durch diese Federung io weiter verflacht werden kann, wenn nicht die Kanneninnenwandungen.diese Abflachung begrenzt. Will man das Gerät in die Kanne einführen, so werden die Handhaben ja und 6a zusammengedrückt, so daß das Federstahlband -3 beispielsweise eine Kreisform annimmt, wie mit vollen Linien in der Zeichnung dargestellt.ist. Dadurch nähern sich die beiden Bürsten 7 und 8 so weit, daß nunmehr das ganze Gerät durch den Kannenhals 9a in die Kanne eingeführt oder aus der Kanne herausgenommen werden kann.
- Man kann erfindungsgemäß selbstverständlich auch so yorgehen, daß die Ruhelage der Bürsten 7 und 8 die in vollen Linien dargestellte Lage ist, in der das Federstahlband 3 eine Kreisform annimmt: Man muß dann die Handhaben für die Stange i und das Rohr 6 so ausbilden und anordnen, daß man durch Zusammendrücken dieser Handhaben ein Spreizender Bürsten 7 und 8 bzw. ein Verflachen des kreisförmigen Federstahlbandes 3 zu der Ellipsenform 311 erreichen kann. Wenn das Federstahlband 3 die Kreisform annimmt, befinden sich die Bürsten 7 und 8 oberhalb der Bürste 2, während die Bürsten 7 und 8 durchVerflächen der Stahlbandfeder nach außen versetzt sind, wobei sich gleichzeitig ihr Befestigungspunkt an der Bandfeder 3 nach unten verlagert. Dadurch werden die unteren Umfangsborsten der Bürsten 7 und 8 bis in die innere untere Kante der Kanne gelangen" so daß alle Innenteile der Kanne bei Drehung und beim Hinundherfähren mit dem Gerät in der Kanne gesäubert werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: z.. Hand'reinigungsgerät für Milchkannen mit drei an einem Gestänge sitzenden Bürsten, von denen eine senkrecht zum Gestänge am freien Gestängeende und zwei 'sich parallel zum Gestänge gegenüberliegende Bürsten auseinanderspreizbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sich gegenüberliegenden Bürsten (7, 8) auf dem Scheitel .zweier einseitig mit der Antriebsstange ,(i) verbunderzen Bögen aus Federstahlband befestigt sind; die sich durch ihre Federkraft oder durch äußere Einwirkung elliptisch verformen lassen.
- 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bögen aus Federstahlband in der Ruhelage einen geschlossenen Kreis darstellen und durch äußere Einwirkung zu einer Ellipse verflacht werden.
- 3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bögen aus Federstahlband (3) in der Ruhelage eine geschlossene Ellipse darstellen und durch äußere Einwirkung zum Kreis oder darüber hinaus zu einer Ellipse mit senkrecht stehender großer Achse verformt werden. q.. Gerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Stange (i) unmittelbar über der mit ihr verbundenen Bürste (2) gleichzeitig mit dem flachen Scheitel des elliptischen Federstahlbandes (3) fest verbunden ist, während der darüberliegende obere Punkt (5) mit einer Handhabe zur. Verformung des Federstahlbandes versehen ist. 5. Gerät nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe zum Verformen des elliptischen Federstahlbandes (3) aus einem Rohr (6) besteht, durch das die am Ende die eine Bürste (2)' tragende Stange (i) hindurchgeführt ist, wobei die äußeren freien Enden des Rohres (6) und der Stange (i) durch Handgriffe od. dgl. ineinander verschiebbar sind. 6. Gerät nach Anspruch q. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (6) in einen Griff (6a) ausläuft, durch den die in dem Rohr liegende Stange (_) hindurchgeführt und am freien Ende mit einem Griff (ja) versehen ist, der gegen den Griff (6a) des Rohres (6) derart abgefedert ist, daß diese Federung stärker als die Federkraft des die beiden gegenüberliegenden Bürsten (7, 8) tragenden Federstahlbandes (3) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU1265A DE861740C (de) | 1951-07-25 | 1951-07-25 | Handreinigungsgeraet fuer Milchkannen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU1265A DE861740C (de) | 1951-07-25 | 1951-07-25 | Handreinigungsgeraet fuer Milchkannen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE861740C true DE861740C (de) | 1953-01-05 |
Family
ID=7565051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU1265A Expired DE861740C (de) | 1951-07-25 | 1951-07-25 | Handreinigungsgeraet fuer Milchkannen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE861740C (de) |
-
1951
- 1951-07-25 DE DEU1265A patent/DE861740C/de not_active Expired
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