DE861370C - Ein Roehrchen aufweisender Stimmkoerper fuer insbesondere auch aufblasbare Gummifiguren - Google Patents

Ein Roehrchen aufweisender Stimmkoerper fuer insbesondere auch aufblasbare Gummifiguren

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Publication number
DE861370C
DE861370C DER410A DER0000410A DE861370C DE 861370 C DE861370 C DE 861370C DE R410 A DER410 A DE R410A DE R0000410 A DER0000410 A DE R0000410A DE 861370 C DE861370 C DE 861370C
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DE
Germany
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voice
tube
rubber
body according
tuning
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Expired
Application number
DER410A
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English (en)
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DE1617308U (de
Inventor
Georg Andritsch
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Romika KG Lemm and Co
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Romika KG Lemm and Co
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/28Arrangements of sound-producing means in dolls; Means in dolls for producing sounds

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Ein Röhrchen aufweisender Stimmkörper für insbesondere auch aufblasbare Gummifiguren Es ist bereits bekannt, dickwandige Gummifiguren sowie in Latex oder Gummi getauchte Figürchen mit einer Quietschstimme zu versehen. Diese Stimmen werden von kleinen Metallröhrchen oder Scheiben gebildet, in denen eine Messingmembran eingebaut ist. Es werden -auch in aufblasbare dünnwandige Spielfiguren Stimmen eingebaut. Hierbei handelt es sich um kleine Holzröhrchen, auf welche an dem einen Ende ein dünnes Gummistreifchen gespannt wird. Die Figuren weisen zwei Kammern auf, in deren Trennwand die- Stimme eingesetzt wird. Drückt man die Luft von der einen Kammer durch das Röhrchen in die andere, so entsteht durch das Vibrieren des aufgespannten Gummistreifens ein heller Ton.
  • Diese aufgeführten Verfahren, eine Spielfigur mit Stimme zu versehen, haben den Nachteil, daß vor allem bei Verwendung- der Stimme in aufblasbaren Figuren" nach- dem Zusammenlegen der Figuren die Stimme leicht beschädigt werden kann und weiterhin, daß die Anfertigung, der Stimme für die Herstellungswerkstätten für Gummifiguren betriebsfremd ist und deshalb die Stimmen von betriebsfremden Stellen bezogen werden müssen.
  • Eine derartige Stimme soll gemäß der Erfindung aus einem Gummirohr bestehen, daß an seinem einen Ende trichterförmig erweitert ist, wobei dieses Ende flachgedrückt ist, so daß die zwei Wandungen dicht aufeinander liegen. Da die Stimme aus dem gleichen Gummi wie die Spielfigur selbst besteht, ergibt sich der Vorteil, daß einerseits die Herstellung im eigenen Betrieb erfolgen kann und andererseits eine derartige Stimme wegen ihrer Nachgiebigkeit sehr haltbar ist und unabhängig von der Lage und dem Zustand der Figur sich an diese jeweils anpaßt. Bläst man dann auf der offenen Rohrseite in diese Stimme hinein, so wird durch -die Vibration, der beiden Wände eint Tön erzeugt, dessen Klanghöhe und Klangcharakter sich durch die Ausbildung der Stimme ändern lassen. Durch eine Verbreiterung der Trichterform läßt sich die Höhe des Tones senken und durch eine Verschmälerung in entgegengesetztem Sinne heben, während man durch Verlängern oder auch durch die zwischen den beiden Wänden bestehende Spannung einen mehr oder weniger starken Schnarrton erreichen kann. Die Beeinflussung dieser Spannung ist aber durch Änderung der Wandstärke und der Härte des Gummis ohne weiteres möglich. Schließlich können auch noch zur Beeinflussung des Tones andere Mittel, wie z. B. die Verwendung von Einlagen aus Federblech o. dgl., herangezogen werden, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke abgeändert oder die Gebrauchsfähigkeit gemindert würde.
  • Herstellungsmäßig läßt sich eine derartige Stimme am besten in der Weise bilden, daß man zwei ebene, sich trichterförmig verbreiternde Stücke aus Gummi od. dgl. an ihren Seitenrändern scharfkantig, d. h. also mit einer scharfen Falte untereinander verbindet und an den schmalen Enden mit einem Rohr zusammensetzt, das ebenfalls wiederum aus Gummi od. dgl. besteht. Bei dieser Herstellungsart läßt sich wiederum eine Beeinflussung des Tones dadurch erreichen, daß man an Stelle ebener Platten solche verwendet, die konkav durchgebogen sind, wobei sich die Ränder bei einfachem Aufeinanderlegen der Teile auseinanderspreizen und diese sich in der Mittellinie berühren. Vereinigt man dann die Ränder entgegen dieser natürlichen Wölbung der Teile miteinander, so liegen die Innenteile unter Vorspannung aufeinander und erzeugen einen besonderen Ton. Hier bedarf es also gar nicht einmal der vorbeschriebenen Spannungen, Einlagen od. dgl.' Im Falle der Verwendung von zwei an den Kanten miteinander verbundenen Stücken bedarf es noch des Hinzufügens eines Gummirohres, das in das schmale Ende der beiden Stücke eingefügt und mit diesem verklebt wird, damit die nötige runde Querschnittsform für die zwanglose Einführung der Luft geschaffen ist. Die Verwendung eines derartigen Gummirohres ist im Rahmen der Erfindung vorteilhafter als z. B. die Verwendung eines besonderen Versteifungsringes, obwohl auch dies ohne weiteres möglich ist.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung einer derartigen Stimme gibt in besonderem Maße Möglichkeiten zu ihrer Anwendung in Gummifiguren, wie Schwimmtieren u. ä. Man kann nämlich die Stimme in bekannter Weise in eine Trennwand einsetzen, durch die das Innere einer derartigen Figur in zwei Kammern eingeteilt wird. Im Falle der Verwendung nur einer einzigen Stimme ist allerdings die Anordnung eines Rückschlagventils vorzusehen, das lediglich in einer weiteren Bohrung innerhalb der Trennwand bestehen kann, die nach der Rückström- . seite zu- mit einem Gummilappen überdeckt ist. Auch die Verwendung mehrerer Stimmen in einer einzigen Trennwand ist ohne weiteres möglich, und man kann hierbei wiederum eine gewisse Anzahl von Stimmen in der einen und eine andere in der anderen Richtung einschalten, so daß also sowohl beim Drücken auf die eine Kammer ein Ton entsteht, indem die Luft von dieser Kammer in die-'Nachbarkammer eindringt, als auch beim Nachlassen des Drucks und beim Zurückströmen der Luft von der Nachbarkammer in die erste wiederum ein Ton erzeugt- werden kann. Dieser Ton kann sich dabei jeweils aus dem Zusammenwirken mehrerer Stimmen ergeben, so daß also reichliche Möglichkeiten für die Abwandlung der Tonart und -höhe gegeben sind.
  • Des weiteren ist es möglich, mehrere Trennwände in einer Figur vorzusehen und somit z. B. bei drei Wänden und Betätigung einer Außenstelle einen Doppelton hervorzurufen, während bei Betätigung der anderen Außenstelle ein zweiter Doppelton hervorgerufen wird und bei Betätigen der Mittelstelle gleichzeitig beide Doppeltöne zusammen erklingen können.
  • Um das Aufblasen der Figur bei Anordnung mehrerer Kammern zu erleichtern, empfiehlt es sich, mehrere Aufblasventile in der Weise anzuordnen, daß jede Kammer mit einem besonderen Ventil versehen ist. Da derartige Aufblasventile leicht herzustellen sind, zuverlässig dicht halten und bei geschickter Anordnung den natürlichen Eindruck der Figur nicht stören, bedeutet diese Maßnahme einen erheblichen Vorteil.
  • Eine weitere Anwendungsart der erfindungsgemäßen Stimme besteht darin, daß man die Luft zu ihrer Betätigung unmittelbar durch Einblasen in die Stimme erhalten kann. Dies läßt sich in sehr eindrucksvoller Weise dazu benutzen, um lang anhaltende und starke Töne hervorzubringen. So ist es beispielsweise möglich, in den Rüssel eines einen Elefanten darstellenden Gummitieres eine derartige Stimme einzusetzen und den Zufuhrschlauch im Innern durch den Rüssel und den Kopf hindurchzuführen und am Rücken austreten zu lassen. Bei einer Badefigur kann sich dann ein Schwimmer hinter der Figur verbergen und durch das anhaltende Hervorbringen des Tons eine äußerst belustigende Wirkung erzielen.
  • In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Stimme in beispielhafter Ausführung in der Längsansicht wiedergegeben. Die Stimme besteht aus zwei sich trichterförmig verbreiternden Stücken i -,aus Gummi, von denen das hintenliegende etwas breiter ist als das vorn sichtbare. Beide Gummistücke sind in zwei Nähten a miteinander so vereint, daB die Stücke dicht aufeinander liegen. An den schmaleren Enden 3 ist ein Rohr q. mit Kreisquerschnitt bis zur punktierten Linie 5 eingefügt und mit den beiden Teilen verklebt. Dieses Rohr wird dann gegebenenfalls in eine Trennwand eingefügt oder aber in vorbeschriebener Weise durch einen Schlauch verlängert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ein Röhrchen aufweisender Stimmkörper für insbesondere auch aufblasbare Gummifiguren, wie Schwimmtiere u. dgl.; dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (q.) aus Gummi od. dgl. besteht und sich daran ein trichterförmig verbreitertes, flachgedrücktes Ende anschließt, dessen Länge und Verbreiterung sowie Wandstärke und Elastizität sowie gegebenenfalls Verspannung der jeweils gewünschten Tonhöhe und Tonart angepaßt sind.
  2. 2. Stimmkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich das an das Rohr (4) anschließende Ende durch zwei ebene oder konkav gewölbte, sich trichterförmig verbreiternde Teile (i) aus Gummi od. dgl., die an den Seitenrändern (2) scharfkantig, d. h. mit scharfer Falte untereinander und an dem schmalen Ende (3) mit einem Rohr (4) oder Ring, insbesondere aus Gummi od. dgl., verbunden sind.
  3. 3. Stimmkörper nach Anspruch i oder Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stimmkörper in eine das Innere der Figur in zwei Kammern einteilende, an .sich bekannte Trennwand einsetzbar ist.
  4. 4. Stimmkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einbau mehrerer Stimmkörper in die Figur mehrere Trennwände; d. h. mehr als zwei Kammern vorgesehen sind.
  5. 5. Stimmkörper nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einbau mehrerer Stimmen in eine Trennwand ein Teil der Stimmkörper nach der einen, ein anderer Teil nach der anderen Richtung hin öffnet.
  6. 6. Stimmkörper nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Kammer der Figur ein Aufblasventil vorgesehen ist.
  7. 7. Stimmkörper nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einbau des Stimmkörpers in eine einem -Elefanten nachgebildete Figur der Stimmkörper in den Rüssel so eingesetzt ist, daß der trichterförmig verbreiterte Teil des Stimmkörpers nach außen rägt, während ein Schlauch durch das Innere der Tierfigur, z. B. des Kopfes, hindurch und vorzugsweise aus der Rückseite so herausgeführt ist, daß die Stimme durch Hineinblasen in den Schlauch betätigt werden kann.
DER410A 1949-11-22 1949-11-22 Ein Roehrchen aufweisender Stimmkoerper fuer insbesondere auch aufblasbare Gummifiguren Expired DE861370C (de)

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