DE859927C - Geschlossener elektrischer Schmelzofen - Google Patents

Geschlossener elektrischer Schmelzofen

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DE859927C
DE859927C DEE2166A DEE0002166A DE859927C DE 859927 C DE859927 C DE 859927C DE E2166 A DEE2166 A DE E2166A DE E0002166 A DEE0002166 A DE E0002166A DE 859927 C DE859927 C DE 859927C
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melting furnace
furnace
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DEE2166A
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Elektrokemisk AS
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Elektrokemisk AS
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/12Arrangements for cooling, sealing or protecting electrodes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Gegenstand des Patents 824 813 ist ein geschlossener elektrischer Schmelzofen mit einer wassergekühlten metallischen Decke, durch welche eine oder mehrere Elektroden hindurchgeführt sind. Die Beschickungsschächte sind mit Abständen untereinander um jede Elektrode derart angeordnet, daß ein schmaler Zwischenraum zwischen der Elektrode und der gegenüberliegenden Begrenzungsfläche des Beschickungsschachtes bleibt. Dieser Zwischenraum dient als Gaskammer, in welcher die Ofengase gesammelt werden können. Zwischen den die Elektrode umgebenden Beschickungsschächten sind Leitungen für die Ofengase vorgesehen, durch welche diese aus der geschlossenen, ringförmigen Gaskammer zwischen den Beschickungsschächten hindurch nach außen abgeleitet werden.
  • Gegenstand des Zusatzpatents ist eine Weiterbildung des durch das Hauptpatent geschützten Schmelzofens, bei der erfindungsgemäß die Beschikkungsschächte mit einem derartigen Abstand voneinander angeordnet sind und so weit in den Schmelzofen hineinreichen, daß in der Oberfläche der Beschickung Täler ausgebildet werden, welche als Durchgänge für das zwischen den Beschickungsschichten aus der Gaskammer entweichende Ofengas dienen. Es werden daher keine besonderen Gasabführungsleitungen zwischen den Schächten benötigt, wie sie in tlem Hauptpatent beschrieben sind.
  • Diese Talausbildung ergibt sich aus dem Abstand der Beschickungsschächte voneinander, weil die Beschickung das Bestreben hat, unmittelbar unter dem Beschickungsschacht einen Schüttkegel zu bilden, so daß Täler in der Oberfläche der Beschickung zwischen den Beschickungsschächten entstehen. Weiterhin können die verschiedenen Teile der Unterkanten der Schachtwände in verschiedener Höhe ausgebildet sein, um die gewünschte Größe und Form der Täler in-der Oberfläche der Beschickung zu erhalten.
  • Die Erfindung kann in verschiedenen Ausführungsformen verwirklicht werden; ein Ausführungsbeispiel wird unter Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
  • Fig. i ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Teiles eines geschlossenen elektrischen Schmelzofens gemäß der Erfindung; Fig. 2 gibt eine Draufsicht auf den in Fig. i dargestellten Teil des Ofens.
  • Das in' den Zeichnungen dargestellte Beispiel ist eine veränderte Ausführungsform des in dem Hauptpatent beschriebenen und dargestellten Ofens. Die Elektrode i, eine der drei Elektroden des Ofens, wird durch (nicht dargestellte) Kontakte und Kupferrohre mit Strom versorgt. Die Elektrode ist mit einer Kontaktanordnung der Bauart, wie sie in dem britischen Patent 6o8 743 beschrieben ist, versehen (in der Zeichnung izn einzelnen nicht dargestellt).
  • Drei Schächte 7 sind, einen Ring bildend, um die Elektrode angeordnet und dienen zur Zuführung der Beschickung zu dem Ofen. Die Schächte 7 werden nach innen durch eine zylindrische wassergekühlte Wand 8 begrenzt. Durch Leitungen g, welche mit den (nicht dargestellten) Ofensilos in Verbindung stehen, wird die Beschickung den Schächten 7 zugeführt. Die zylindrische Wand 8, welche die drei Schächte 7 begrenzt, umgibt die Elektrode i in einem gewissen Abstand, wodurch eine ringförmige Gaskammer zur Aufsammlung der an der Elektrode erzeugten Ofengase gebildet wird. Damit die Ofengase entweichen können, sind zwischen den Schächten 7 Abstände vorgesehen und die Schächte 7 an ihrem unteren Ende im Ofen so begrenzt, daß Täler in der Beschickung des Ofens entstehen. Diese Täler dienen als Durchgänge für die Ofengase, so daß diese unter der inneren `Tand 8 zur Außenseite der Schächte und von dort durch die Gasaustrittstutzen 13 in der wassergekühlten Ofendecke 12 aus dem Ofen austreten können.
  • An mehreren Stellen der Ofendecke sind Beobachtungs- und Explosionsdeckel 15 und 16 vorgesehen. Ein elektrisch isolierender Dichtungsring 1o dichtet die Elektrode i in dem oberen Ende der Gaskammer ab. Eine Dichtung 17 isoliert die Beschickungsschächte 7 elektrisch von der Ofendecke 12.
  • Die Größe und die Form der Täler 1i in der Oberfläche der Beschickung können durch die Ausgestaltung verschiedener Teile der unteren Kanten der Schachtwände in verschiedener Höhe beeinflußt werden, so daß die Böschungsoberfläche der an verschiedenen Stellen aus den Schächten austretenden- Beschickung verändert wird. An Stelle der vollständig oberhalb und außerhalb der Gaskammer liegenden Kontaktanordnung 5 kann beispielsweise auch eine solche Kontaktanordnung verwendet werden, wie sie in dem Hauptpatent dargestellt und beschrieben ist. Bei dieser bildet die Kontaktanordnung selbst die obere Begrenzung der Gaskammer und ist in senkrechter Richtung so verstellbar, daß die Höhe der Gaskammer verändert werden kann. Mit dieser Bauweise kann eine Einstellbarkeit der Höhe der inneren Wandung der Schächte verbunden werden, so daß eine weitere Möglichkeit zur Veränderung der Größe der Gaskammer besteht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschlossener elektrischer Schmelzofen nach Patent 8248,13,-dadurch gekennzeichnet, daß die jede Elektrode umgebenden Beschickungsschächte einen derartigen Abstand voneinander haben und so weit in den Ofen hineinreichen, daß Täler in der Oberfläche des Beschickungsgutes gebildet werden, welche als Gaskanäle dienen, durch welche die Ofengase entweichen können.
  2. 2. Schmelzofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Teile der unteren Kanten der Schachtwände in verschiedener Höhenlage ausgebildet sind, um eine zweckmäßige Größe und Form der Täler in der Beschickungsoberfläche zu erzeugen.
  3. 3. Schmelzofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Elektrode zugekehrte Wand der Beschickungsschächte in senkrechter Richtung verstellbar ist, um die Höhe der Gaskammer zu verändern.
DEE2166A 1947-12-18 1950-09-21 Geschlossener elektrischer Schmelzofen Expired DE859927C (de)

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SE859927X 1947-12-18

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ID=20362986

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DEE2166A Expired DE859927C (de) 1947-12-18 1950-09-21 Geschlossener elektrischer Schmelzofen

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DE (1) DE859927C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019831B (de) * 1951-01-15 1957-11-21 Elektrokemisk As Verfahren zur Durchfuehrung thermischer Reduktionsprozesse in elektrischen Schmelzoefen
DE1035367B (de) * 1952-07-25 1958-07-31 Ko We Niederschachtofen Ges M Beschickungseinrichtung fuer Schachtoefen
DE1090696B (de) * 1954-12-24 1960-10-13 Elektrokemisk As Stochervorrichtung fuer Elektroden-Reduktionsoefen

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DE1035367B (de) * 1952-07-25 1958-07-31 Ko We Niederschachtofen Ges M Beschickungseinrichtung fuer Schachtoefen
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