DE857274C - Vorrichtung zum Impraegnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren - Google Patents

Vorrichtung zum Impraegnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren

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DE857274C
DE857274C DED9952A DED0009952A DE857274C DE 857274 C DE857274 C DE 857274C DE D9952 A DED9952 A DE D9952A DE D0009952 A DED0009952 A DE D0009952A DE 857274 C DE857274 C DE 857274C
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DE
Germany
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sliding
lever
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crank
pump piston
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Expired
Application number
DED9952A
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English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Doelger
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
    • B27K3/10Apparatus
    • B27K3/105Injection apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Imprägnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren
    Zum Impr:#,-nieren von Holz nach dem Impf-
    stichverfahren ist eine Vorrichtung bekanntgewor-
    den, die iiii wesentlichen aus einem auf Profil-
    trägern güfü#lirteii Schlitten besteht, der ein-en in
    seivl#rccliter Richtung beweglichen Stempel mit an
    desscii unterem Ende befestigter Hofilnadel auf-
    weist; am oberen Ende des beweglichen Stempels
    ist ein als Zylinder ausgebildetes Vorratsgefäß he-
    festigt, dessen Koll-"en bei der Rückziehbewegung
    der Ilblilii,%del über ein am Iland'hebel befestigtes
    Gestänge mittels Kegelräder und Spindel vorge-
    #;eliol)cii wird, so daß die Imprägniermasse durch
    dK, Il(#Illii.i(Icl 'liiiiausgedrückt N#-ird. Kinürnatiscb
    stellt der .\titricl>siiiecliaril.,nius eine gleicli#sclienI"c-
    ZD
    lige geschränkte Geradschubkurbelkette dar, deren Koppel eine über den Gleitstein hinausgelhende abgewinkelte Verlängerung aufweist, d#ie als Handliebel zur Bewegung der Hohlnadel dient.
  • Diese bekannte Vorrichtung ist mit dem großen 2,#achteil behaftet, daß beim Heben und; Senken der Höhlriadel mittels des Handhebels jedesmal auch das gefüllte Vorratsgefäß mitgehoben bzw. -gesenkt werden muß, so daß der die Vorrichtung Be#dicnende rasch ermüdet. Außerdem hält bei dieser Vorrichtung der Austritt der Imprägniermasse aus der Höhlriadel so lange an, als eine Aufwärtsbewegung der letzteren stattfindet; die Folge davon. ist, daß s,JI)st darin, werindie Spitze dier H(#Ailii,adel das geimpfte Holz bereits verlassen hat, noch Imprägniermasse austritt, die somit verlorengeht. Ferner hat sich gezeigt, daß es nachteilig ist, die Imprägniermasseerst beim Herausziehen der Nadel in das Holz einzupressen, dia sich in dieser Phase der durch das Einstechen der Hohlnadel entstandene Schlitz im Holz infolgc der Elastizität der Holzfasern augenblicklich wieder weitgehend schließt, so daß die zur ausreichenden Impräg-nierung erforderliche Menge an Imprägniermasse nicht mehr eingeführt werden kann.
  • Durch die Erfindung wurde eine Impfvorrichtung geschaffen, bei der die lmprägniermasse bereits währenddes Einstechens der Hohlnadel in den sich dabei erweiternden Schlitz im Holz eingeführt wird, wobei das Einführen der Imprägniermassie sowohl zeitlich als auch mengenmäßig steucrbar ist. Sobald die Höhlnadel zurückgezogen wird, fließtkeine Imprägniermasse mehr ausder Nadel aus, so daß keine Verluste durch Nachtropfen, entstehen. Außerdm sind Mittel vorgesehen, die bewirken, daß die Imprägniermasse aus der Hohlnadel während der ersten Phase ihres Niederganges noch nicht austritt, sondern erst dann, wenn die Nadel bereits in das Holz eingiedrungen ist. Die Vorrichtung gemäß der Erfintdung giestattet es also, eine genau dosierte Menge an, Imprägniermasse innerhall) eines bestimmten Schwenkbereiches des Handfiebels verlustlos in das zu imprägnierende Holz einzubringen. Der Vorratsbehälter ist nicht. mehr am Stempel 1--,efestigt, so daß der Arbeiter ani der Vorrichtung nicht so rasch ermüdet wie bisher. Weitere Merkmale der Erfindung ergleben, sich aus der folgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansieht der Vorrichtung gemäß der Erfindung, Abb. 2 das Schema des Antriebes der Vorrichtung, in größerer Darstellung.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, 1--mest-Cht die Impfvorrichtung im wesentlichen aus einer an sich bekannten Hohlnadel i, die in, bekannter Weise an einem in einer senkrechten Führun#g 2 gleitenden Stempel 3 befestigt ist. Die Bewegung des Stem-1)üls 3 erfolgt durch Verschwenken eines Handbebels 4, der eine abgewinkelte Verlängerung der Koppel 5 einer an sich bekannten, gleichschenkeligen geschränkten Geradschubkurbelkette darstellt; diese Geradschubkurbelkette besteht im einzelnen aus der Kurbel 6, der Koppel 5, dem als Gleitstein ausgebildeten Stempel 3 und der als Gleitbahn dienenden senkrechten, FührUng2. Der gesamte Antriebsmechanismus ist in bekannter Weise auf einem Schlitten7 befestigt, der auf zwei parallel nebeneinand,erlieg--nden, zwisehen sich den Durehtritt der Hohlnadel i ermöglichenden Profilträgern 8 gleitet, die an ihren Enden Traversen 9 mit Kettenschnellspannvorrichtungen io und Handgriffen: 11 aufweisen. Die hisfier beschriebenen, Teile der Vorrichtung sind an sich bekannt. Dagegien ist am Erfindungsgegenstand neu ein mit dem Schlitten 7 verbundener Pumpenzylinder 12, dier mit einem einen Ablaßhahrl 13 und einen abnehmbarien Deckel iz aufweisenden Vorratsbe#hälter 15 für die Impfmass( sowie über einen Druckschlauch 16 mit dem hohler Stempel 3 bzw. mit der Höhluadel i in Verbindung steht. Der Antrieb des im Pumpenzylinder 12 gleiten,den Pumpenkolbens 12 erfolgt durch einen ar der Kurbel 6 befestigten, in ihrer Schwenkebene liegenden, Hebel 17 Über eine mit dem Pumpenkoliben 12a verbundene Stange ig.
  • Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise ist der Antrieb schematisch in Abb. 2 etwas größer dargestellt. Die Linie 1-1 verkörpert die Achse des Stempels 3 bzw. seiner Führung 2, währenid die Linie 11-11 die Achse des Pumpenkolbens 12,1 bzw. des Pumpenzylin(ders 12 darstellt. Die stark ausgezogenen Linien zeigen den Antrieb in einer Stellung, in der der Puml),cnkoll)en 12a im Sinne der Einspritzung betätigt wird, sobald der Haudhebel 4 niedergedrückt wird. In dieser Stellung befindet sich der Anlenkpunkt der Koppel 5 am Stempel 3 im Punkt a; das Gelenk zwischen Koppel 5 und Kurl--je-1 6 befindet sich im Punkt a' und der Endpunkt des Hebels 17 im Punkt a". In dieser Stellung des Antriebes befindet sich die Hohlnadel i bereits in einer bestimmten Tiefe in dem zu imprägnierenden Holz. Wird nun durch weiteres Niederdrücken ,des Handhebels 4 die Hofilnadel i tiefer in das Holz eingletrieben, so wandert der Punkt a nach b, der Punkt a' nach b' und der Punkt d' nach b". Dadurch wird die an den Hebel 17 angielenkte Stange 18, die oben in einer Gabelführung ig endet, angehoben, und bewegt den am unteren Ende des Pumpenkolbens 12a befindlichen Bolzen 20 und damit den Pumpenikolben 12a nach oben, so daß aus dem Pumpenzylinder 12 Imprägniermasse über den Druckschlauch 16, den hohlen Stempel 3 und die Hdhl#nadel i in das Holz unter Druck eingespritzt wird. Wird dagegen der Handhel-Yel 4 von der in stark ausgezogenen Linien dargestellten Stellung nac4i ob-en ibeweigt (punktierte Linien), was einem Herausziehen der Hofilnadel i aus dem Holz entspricht, so wandert der Punkt a auf der Achse I-1 nach c; sinngemäß wandert Punkt a' nach c' und Punkt a" nach c". Infolgedessen wird die Stange 18 nach unten bewegt; durch diese Bewegung wird jedoch der Pumpenkolben 12a nicht mitgenommen, weil die Gabelführung ig am Bolzen 20 entlang gleitet. Auf diese Weise wird mit einfachen Mitteln ein Totgang eingeschaltet, durch den der Imprägniermittelau,sfluß aus Ader Hofilniadel i unterbunden wird, sobald diese aus dem Holz vollends herausgezogen wird.
  • Der Pumpenzylinder 12 ist mit an sich bekannten" einseitig wirkenden, Ventilen, z. B. Kugelventilen, ausgerüstet. Gemäß Abb. i wird er in seiner Stellung durch ein Ringstück 2 1 rn ittels einer Schraube 22 gehalten und kann durch Lösen der letzteren leicht nach oben ausgebaut werden. Durch vertikalies Veristellen des Pumpenzylinders 12 im Ringstück 2 1 können Einspritzzeitpunkt und Einspritzdruck innerhalb gewisser Grenzen geändert werden. Der DrudksAlaucfh 16 ist mit seinen Enden am Stempel 2 bzw. am Pumpenzylinder 12 mittels Überwurfmuttern angeschraubt, so daß er mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Vorrichtung zum Imprägnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren, die auf einem auf Profilträgern gleiten-den Schlitten eine senkrechte Führung für einen darin gleitenden Stempel mit Hcihliia#del aufweist, wobei die Bewegung des Stempels,d(urcih Verschwenken eines Handhebels erfolgt, der die Verlängerung einer am Stempel und an einer am Salitten gelagerten Kurbel angelenkten Koppel bildet, dadturch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Koppel (,5) oder der Kurbel (6) zur Steuerung eines in einem Pumpenzylinder (12) gleitenden Pumpenkolbens (12a) benutzt wird, der inneAalb eines Doppel'hubes aus einem Vorratsbehälter (15) eine al),##emessene-.%,fenge anlmprägniermass,-ansau-t und über einen mit dem hohlen Stempel (3) in Verbindung stehenden Druckschlauch (16) der Hohlriadel (i) inner',h,al!b eines bestimmten Schwenkbereiches des Hand'hel)c1,s (4) unter Druck zuführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kurbel (6) ein in ihrer Schwenkebene liegender Hebel (17) befestigt ist,,der über eine Stange (18) mit dem Pumpenkolben, (12a) gelenkig verbunden ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hebel (17) und dem Pumpenkolben (12a) ein toter Gang eingeschaltet ist, heispiel#sweise mittels eines in einerGabelführung (ig) gleiten,den Bolzens (20). -i.
  3. Vorrichtung nach Ansprua i bis 3, dadurcqi gekennzeichnet, daß der Purnpenzylinder (12) in einer mit dem Schlitten (7) verbundenen Halterung (21) innerhalil) gewisser Grenzen relativ zum Schlitten verstellbar und feststellbar ist.
DED9952A 1951-08-04 1951-08-04 Vorrichtung zum Impraegnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren Expired DE857274C (de)

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ID=7033050

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DE (1) DE857274C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935501C (de) * 1953-11-25 1955-11-24 Pierre Ravay Vorrichtung zum Impraegnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE935501C (de) * 1953-11-25 1955-11-24 Pierre Ravay Vorrichtung zum Impraegnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren

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