DE476013C - Gebaeckfuellmaschine mit Fuellmassevorratsbehaelter und einer mit Zufuehroeffnungen versehenen, in einem Zylinder bewegten hohlen Fuellnadel - Google Patents

Gebaeckfuellmaschine mit Fuellmassevorratsbehaelter und einer mit Zufuehroeffnungen versehenen, in einem Zylinder bewegten hohlen Fuellnadel

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DE476013C
DE476013C DEB131857D DEB0131857D DE476013C DE 476013 C DE476013 C DE 476013C DE B131857 D DEB131857 D DE B131857D DE B0131857 D DEB0131857 D DE B0131857D DE 476013 C DE476013 C DE 476013C
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Germany
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filling
cylinder
needle
hollow
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DEB131857D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C15/00Apparatus for handling baked articles
    • A21C15/007Apparatus for filling baked articles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Gebäckfüllmaschine mit Füllmassevorratsbehälter und einer mit Zuführöffnungen versehenen, in einem Zylinder bewegten hohlen Füllnadel Gegenstand der Erfindung, ist eine Gebäckfüllmaschine. Es sind bereits derartige Maschinen bekannt geworden, bei denen ein Füllmassevorratsbehälter mit einer durch einen Zylinder gebildeten Meßkammer in Verbindung steht, in der ein Kolben verschiebbar ist, der bei seiner Bewegung in der einen Richtung die Meßkammer gegen den Füllmassevorratsbehälter abschließt und den Inhalt der Meßkammer durch eine mit ihm verbundene, in das zu füllende Gebäck eindringende hohle Füllnadel austreibt, in der anderen Bewegungsrichtung aber die Füllnadel aus dem gefüllten Gebäck zurückzieht und die Verbindung zwischen der Meßkammer und dem Füllmassevorratsbehälter wieder herstellt. Gemäß der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß die hohle Füllnadel während des Füllens der Meßkammer gegen das Eindringen der Füllmasse abgesperrt wird; so daß jeder Vergeudung von Füllmasse vorgebeugt wird, indem der die Meßkammer bildende Zylinder, der den mit der hohlen Füllnadel zusammenwirkenden Kolben enthält, in einem zweiten, einseitig geschlossenen, unter der Wirkung einer Zugfeder stehenden und von einem Nockenhebel bewegten Zylinder gelagert ist, der in der Füllstellung der Meßkammer die Verbindung zwischen dieser und dem Füllmassevorratsbehälter herstellt. Am Boden. dieses zweiten., außen. belegenen Zylinders ist eine die hohle Füllnadel tragende Nadelstange angebracht, die eine Feder führt, die gegen den Innenboden des Außenzylinders und den Deckel des die Meßkammer bildenden Zylinders abgestützt ist, so daß bei der unter Anspannung einer Feder durch einen Nockenhebel veranlaßten Bewegung des äußeren Zylinders der die Meßkammer bildende innere Zylinder an dieser Bewegung teilnimmt, bis er durch einen einstellbaren Anschlag gegen weitere Bewegung festgelegt wird. Nach dem Festlegen des die Meßkammer bildenden Zylinders führt die weitere Bewegung des äußeren Zylinders unter Anspannung der von der Nadelstange geführten Feder eine begrenzte Verschiebung der Nadelstange und der damit verbundenen hohlen Füllnadel herbei, so daß diese gegen die Meßkammer geöffnet wird und dem Inhalt der Meßkammer Gelegenheit zum Austritt durch die hohle Füllnadel schafft.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt: Es zeigt Abb. i die Gebäckfüllmaschine zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im senkrechten Schnitt.
  • Abb. 2 ist ein Grundriß der Abb. i.
  • Der einen Absperrhahn b aufweisende Füllmassevorratsbehälter a steht mit einem im Maschinengestell vorhandenen Kanal c in Verbindung, der in die Meßkammer d führt. Die Meßkammer wird durch einen Zylinder h gebildet, der zur Verbindung mit dem Kanal c einen seitlichen Schlitz hl hat. Der Zylinder h ist in einem Außenzylinder g gelagert, der einen seitlichen Schlitz ga hat, durch den die Meßkammer d mit dem Kanal c verbunden wird. Der äußere Zylinder g, der in dem Maschinengestell seitlich von dem Kanal c verschiebbar gelagert ist, wird durch eine Feder y gegen den Deckel a1 gedrängt, .der den Führungskanal des Zylinders g abschließt. Der z. B. durch einen Bajonettverschluß leicht abnehmbar angebrachte Deckel a1 hat einen tragenden Arm, an dem das eine Ende der Feder r angebracht ist. Das andere Ende der Feder r greift mit einem Hakenglied an einem seitlichen, durch einen Schlitz des .Zaschinengestelles geführten Arm c2 des Zylinders g- an, so daß sich die aus Abb. r ersichtliche 'Stellung des Zylinders g in bezug auf den Kanal c ergibt.
  • Am Boden des Außenzylinders g ist eine Nadelstange i lösbar befestigt,' die durch ein Loch im Boden des Innenzylinders h dringt und mit der hohlen Füllnadel k verbunden ist. Die Niadelstange i trägt in dem Zylinder g eine Hülse n, an der eine gegen den Boden des Außenzylinders g und gegen den Boden des Innenzylinders h sich abstützende Feder o geführt ist, durch welche der Innenzylinder in die aus Abb. r ersichtliche Stellung gedrängt wird, in der die Meßkammer d durch die Öffnungen hl, g1 mit dem Kanal c verbunden wird.
  • Ein Bund il- an der hohlen Füllnadel k begrenzt die durch die Feder o bewirkte Verschiebung des Innenzylinders da im Außenzylinder g. Oberhalb des Bundes il der hohlen Füllnadel liegt der Kolben m des die Meßkammer d bildenden Zylinders h, der in der aus Abb. i ersichtlichen Stellung gefüllt wird. Während der Füllperiode soll die hohle Füllnadel lz gegen die Meßkammer d abgeschlossen sein. Zu diesem Zweck ist die hohle Füllnadel k oberhalb des Bundes il mit Eintrittsöffnungen cl versehen, die der Kolben izz abschließt.
  • Im Deckel p des die Meßkammer d bildenden Innenzylinders h ist eine Durchtrittsöffnung für die hohle Füllnadel k vorgesehen, die an ihrer Spitze seitliche Austrittsöffnungen hat.
  • Mit dem seitlichen Arm c2 des Außenzylinders g ist ein am Maschinengestell gelagerter Nockenhebel f des Kurbeltriebs e durch eine Feder r kraftschlüssig verbunden. Wird durch den Kurbeltrieb der Außenzylinder g bewegt, so nimmt der Innenzylinder h an dieser Verschiebung des Außenzylinders g nur so lange teil, bis er ,gegen einen. festen, aber eihstellbar en Anschlag q2 trifft, der die durch den Nockenhebel f bewirkte Verschiebung des Außenzylinders g nicht behindert. Der Anschlag q2 sitzt an dem gekröpften Arm q, der mittels der Schraube q1 nach einer Gradeinteilung verstellt werden kann, so daß die Füllung der Meßkammer d regelbar ist.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Gebäckfüllmaschine ist wie folgt. Wird der Hahn b des Füllmassevorratsbehälters a geöffnet, so läuft die Füllmasse durch den Kanal c und die Schlitze g1 und hl in die Meßkammer d. Durch Drehen der Kurbel e wird mittels des Nockenhebels f der Außenzylinder g und mit diesem der die Meßkammer d bildende Innenzylinder h verschoben. Dabei schließt der Außenzylinder g den Kanal c ab und unterbricht den weiteren Zufluß von Füllmasse. Sobald bei der fortgesetzten Verschiebung des Außenzylinders g der Innenzylinder h mit seinem Deckel gegen den Anschlag q2 stößt, ist die Verschiebung des Zylinders h beendet, während die Verschiebung des Zylinders g bis zum Abgleiten des Nockenhebels f von dem Anschlag c2 andauert. Bei der Verschiebung des Zylinders h ist die Nadel k in das darunter gelagerte Gebäckstück bis etwa zur Mitte desselben eingedrungen.
  • Bei der weiteren Bewegung des Außenzylinders g drückt dessen Boden gegen die Nadelstange i und verschiebt sie um ein solches Stück, daß die seitlichen Schlitze cl der hohlen Füllnadel k unterhalb des Kolbens m in der Meßkammer d freigelegt werden. Darauf kommt die Hülse ia auf der Nadelstange i gegen den Kolben in zur Wirkung und verschiebt diesen Kolben, der den Inhalt der Meßkammer d durch die seitlichen Schlitze g1 in die mit dem Kolben verschobene hohle Füllnadel k und aus dieser heraus in das Gebäck drückt.
  • Nach der Freigabe des seitlichen Armes c2 des Außenzylinders g führen die Federn y und o die beiden Zylinder g und h und die darin befindlichen Teile in die in Abb. i veranschaulichte Ausgangsstellung zurück, in der die Meßkammer d von dem Füllmassevorratsbehälter ca aus erneut gefüllt wird, so daß das beschriebene Spiel wiederholt werden kann.
  • Die zu füllenden Gebäckstücke finden in Bechern einer Fördervorrichtung Aufnahme, welche diese Becher einzeln nacheinander unter die hohle Füllnadel k bringt. Die Fördervorrichtung besteht in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung aus einer die Becher vi, v2, v3, v4 in entsprechendem Abstande tragenden endlosen Kette, welche über zwei Rollen läuft, deren unterbrochener Antrieb irgendwie von der Drehung des Nockenhebels f abgeleitet wird.
  • Nach beendetem Gebrauch der Maschine kann diese leicht in ihre Einzelteile zerlegt werden. Zu diesem Zweck ist der Füllmassevorratsbehälter a nach dem Verschließen seines Ausflusses mittels des Absperrhahnes b abnehmbar. Außerdem ist die Feder r und der Deckel a' abnehmbar. Nach der Abnahme des Deckels a1 kann der Zylinder g mit allen in diesen eingebauten Teilen nach oben aus dem Maschinengestell herausgezogen werden. Durch Abschrauben der hohlen Füllnadel k von der Nadelstange i und durch Lösen der Befestigung zwischen der Nadelstange i und dem Boden des Zylinders g fallen alle Teile auseinander.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gebäckfüllmaschine mit Füllmassevorratsbehälter und einer mit Zufuhräffnungen versehenen, in einem Zylinder bewegten hohlen Füllnadel, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem die Zufuhröffnungen (c1) #dar Füllnadel (k) steuernden, an der Nadelstange (i) geführten und von ihrer Hülse (n) bewegten Kolben (m) versehene Innenzylinder (h) bewcglich in einem zweiten., einsaitig geschlossenen, unter der Wirkung einer Zugfeder (r) stehenden und von einem Nockenhebel (f) bewegten Außenzylinder (g) gelagert ist, an dessen Boden die Nadelstange (i) federnd angeordnet ist und gegen den sich die den Nadelzylinder (h) abstützende Feder (o) anlegt, wobei sowohl der Innenzylinder (h) wie der im Maschinengestell geführte Außenzylinder (g) mit Schlitzen (ga, h1) für den Eintritt der Füllmasse versehen sind und der Deckel (p) des Innenzylinders (h.) mit einem im Maschinengestell verstellbar angeordneten Anschlag (q, q1, q=) zusammenarbeitet.
DEB131857D 1927-06-11 1927-06-11 Gebaeckfuellmaschine mit Fuellmassevorratsbehaelter und einer mit Zufuehroeffnungen versehenen, in einem Zylinder bewegten hohlen Fuellnadel Expired DE476013C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0187548A3 (en) * 1984-12-31 1989-01-11 Rheon Automatic Machinery Co. Ltd. Method of injecting viscous fluid into a product such as bread or confectionery
EP0193990A3 (de) * 1985-03-08 1990-04-04 LABORATORI RIUNITI S.p.A. Vorrichtung zum Füllen von Backwaren im allgemeinen, z.B. Croissants vor dem Backen
FR2741782A1 (fr) * 1995-12-01 1997-06-06 Barde Jacques Machine pour garnir les sandwichs
ITVI20100146A1 (it) * 2010-05-20 2011-11-21 Temac S R L Gruppo di farcitura da montare su una siringatrice per prodotti alimentari

Cited By (5)

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EP2387887A1 (de) * 2010-05-20 2011-11-23 Canol s.r.l. Füllungsanordnung zur Montage auf einer Spritzvorrichtung für Lebensmittelprodukte

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