DE753192C - Vorrichtung zum Auftragen von Leuchtmasse auf Zifferblaetter u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen von Leuchtmasse auf Zifferblaetter u. dgl.Info
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- DE753192C DE753192C DEM155042D DEM0155042D DE753192C DE 753192 C DE753192 C DE 753192C DE M155042 D DEM155042 D DE M155042D DE M0155042 D DEM0155042 D DE M0155042D DE 753192 C DE753192 C DE 753192C
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- G04—HOROLOGY
- G04D—APPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
- G04D3/00—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
- G04D3/0002—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
- G04D3/0043—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms
- G04D3/0048—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms for dials
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Description
- Vorrichtung zum Auftragen von Leuchtmasse auf Zifferblätter u. dgl. In Patentschrift 52o 9i6 ist bereits eine Vorrichtung gezeigt worden, mit welcher auf maschinelle Weise Zifferblätter od. dgl. sparsam, schnell und sauber mit einem Aufdruck von Leuchtmasse verseben werden. können. Diese bekannte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem als Leuchtmassebehälter ausgebildeten, am Stößel einer Presse zu befestigenden Kopf, in welchem der Schaft eines mit Steuerkanälen und einem Zuführungskanal zu den Durchbrüchen einer Druckschablone versehenen Schablonenträgers axial geführt ist in solcher Anordnung, daß erst .nach dem Aufsetzen der Schablone auf das zu bedruckende Blatt der Durchlaß zu den Schäblonendürchbrüchen geöffnet und nach ,dem Abheben der Schablone wieder selbsttätig geschlossen wird.
- Dabei ist entweder nach Fig. z und z der Patentschrift :der Hohlraum des Kopfes mit ,dem Schaft des Schablonenträgers derart in Verbindung gesetzt, daß beide zusammen nur als Preßpumpe zwischen einem seitlich an den Kopf besonders angefügten eigentlichen Vorratsbehälter und dem Sch iablonenträger wirken und durch einen besonderen, ebenfalls außerhalb der Mitte angeordneten Steuerschieber so mit dem Vorrats'@belhälter verbunden sind, oder der Inhalt des im Kopf der Vorrichtung befindlichen Behälters steht nach Fig. 3 bis 5 der genannten Patentschrift ständig unter der Wirkung eines° auf ihm lastenden besonderen Druckkolbens und wirkt nicht als Preßpumpe,welche jeweils nur die für den Druckvorgang erforderliche Menge Ixuchtm-asse durch,die Druckschablone preßt, sondern der Schaft -des Schablonenträge rs läßt, nur als Steuerschieber wirkend, die Leuchtmasse unportioniert so lange zur Schablone gelangen, als seine Steuerkanäle offen genalten werden, d:. h. abhängig von etwaiger Ungleichmäßigkeit des Arbeitstempos. Diese zweite, konische, weniger Raum beanspruchende Bauart ist also bezüglich der erreichten Arbeit der zuerst erwähnten unterlegen, die aber umständlicher gebaut, schlechter zu reinigen und zu füllen ist und mehr Platz in Anspruch nimmt.
- Gemäß vorliegender Erfindung sind null die Mängel :dieser beiden bekannten Bauarten vermieden dadurch, daß in dem Kopf fier Vorrichtung ein Vorratsbehälter für die Leuchtfarbe angeordnet ist, der mit dem Raum hinter der Druckschablone in Verbindung steht über eine Preßpumpe, welche gebildet wird: durch einen entsprechenden zweiten, deni Vorratsraum- konzentrischen Hohlraum und einem Steuerschieber in Gestalt einer zylindrischen Verlängerung des durch den Schaft des Schablonenträgers gebildeten Verdrängerkolbens.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung veranschaulicht und wird die Eigenart des Erfindungsgegenstandes und den erzielten Fortschritt erkennbar machen.
- Fig. i ist ein axialer Längsschnitt nach Linie _-3-B der Fig. 2, welche eine Draufsicht zu Fig. i darstellt.
- Der Schaft i der neuen Druckvorrichtung ist als Vorratsbehälter 2 für die Leuchtmasse ausgebildet. An. ihm ist der Kopf g befestigt, an welchem, unter der Wirkung von Druckfedern 8 stehend:, mittels dreier Führungsstifte ig der Sehablonenhalter 5 axial geführt ist. Der Schablonenhalter 5 ist mit einem zentrischen Schaft 14 ausgestattet, der als V erdrängerkolben mit einer im Kopf g vorgesehenen, ihm :onzentrisc'hen Kammer i i zusammenwirkt, welche durch eine zentrische Öffnung im unteren Teildes Vorratsbehälters 2 mit diesem in Verbindung steht, solange die Vorrichtung die aus der Zeichnung ersichtliche Ruhestellung einnimmt.
- Der Schaft 14 ist der Länge nach durchbohrt. Diese Bohrung 18 mündet unten in eine ebensolche Bohrung 17 :des Schablonenträgers 7 aus und weiterhin in einen Hohlraum 16 'hinter der mit den Durchbrüchen 22 versehenen Druckschablone6. Die Schablone(-) ist am Schablonenhalter 7 und beide zusammen sind am Schablonenträger 5 auswechselbar befestigt.
- Der obere Teil des Schaftes 14. ist als zylindrischer Steuerschieber 23 ausgebildet, der die Verbindungsöffnung 24 zwischen Vorratsbehälter 2 und dem zylindrischen Hohlraum i i absperren kann, wenn die Schablone 6 mittels des Schaftes i auf den zu bedruckenden Gegenstand. aufgedrückt wird.
- Die Mittelbohrung 18 des Schaftes 1.4 mündet oben in seitliche Steuerkanäle 12 aus, und diese sind so angeordnet"daß erst etwa dann, wenn die weite Durchtrittsöffnu.ng 24 mittels des Steuerschiebers 23 abgeschlossen wird, die Kanäle 12 den Zylinderraum i i mit den Bohrungen 18, 17 und weiterhin den Durchbrüchen 22 der Schablone 6 in Verbindung bringen.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Die in einfachster Weise in den Schaft oder Aufspannzapfen i der Vorrichtung von oben einzufüllende und in geeigneter Weise abzuschließende Leuchtmasse sinkt bei der gezeichneten Ruhelage der Teile in den Zylinderraum i i ,herab. Wird sodann die Vorrichtung herabgesenkt, so daß die Schablone 6 auf das zu bedruckende Blatt sich aufsetzt, dann wird beim weiteren Niedergehen der Vorrichtung zunächst die Durchtrittsöffnung 24 durch den Schieber 23 abgesperrt und dann, bei weiterem Niederdrücken, der Schaft 14 als Verdrängerkolben in den Zylinderraum ii noch so viel zurückgedrängt, daß die nunmehr gerade frei gewordenen Steuerkanäle 12 die verdrängte Leuchtmassemenge, und zwar nur diese zu den Durchbrüchen 22 der Schablone und damit zu. dem zu bedruckenden Gegenstand gelangen lassen.
- Es ist leicht ersichtlich, d:aß auf diese Weise die aufzutragende Leuchtmassemenge genau portioniert werden kann und daß diese Menge völlig unabhängig ist davon, wie rasch gearbeitet wird. Ein Nachströmen von Leuchtmasse ist ausgeschlossen. Die weite Durchk' 2.1. erlaubt während der Druckpausen, daß aufs dem Vorratsraum 2 immer genügend Leuchtmasse in den Zylinderraum i i unter ihrem Eigengewicht herabsinkt, als für den nächsten Druckvorgang nötig ist.
- Die konzentrische Anordnung macht die ganze Vorrichtung sehr raumsparend und erleichtert dadurch die Arbeit. Füllung und gegebenenfalls Reinigung des Gerätes ist in einfachster Weise möglich gemacht.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auftragen von Leuchtmasse auf Zifferblätter u. digl., bei der während: des Aufdrückens der Druckschablone mit Hilfe eines mit dem Schablonen. träager verbundiehen VerdTängerkolbens Leuchtmasse aus einem Behälter ,durch die Durchbrüche der Schablone gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, diaß der in bekannter Weise mit einem zentralen Zuführungskanal (1ß) und Steuerkanälen (12) versehen,.- Kolben. (14) mit einem gleichachsigen Steuerschieber (23) versehen ist, welcher (bei 24) die Verbindung des Arbeitszylinderraumes (i i) -des Kolbens (14) absperrt, wenn die Steuerkanäle (12) sich öffnen.
- 2. Vorrichtung n:aeh Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannzapfen (i) des Gerätes selbst hohl ist und als Leuchtmassebehälter (2) dient.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, :daß der zum VerdTängerlcolben (23) gehörige Arbeitszyiin:derraum (i i) unmittelbar unter dem Vorratsbehälter (2) angeordnet ist und mit ihm durch einen so weiten Kanal (24) in Verbindung steht, daß genügendes Nachfließen der Leuchtmasse aus .dem Behälter in dien Arbeitszylinder unter dem Eigengewicht dier Leuchtmasse gewährleistet ist.
- 4. Vorrichtung nach. Anspruch i oder .den, folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschablone (6) am Scbablonenhalter (7) und mit diesem zusammen an .dem mit dem Vvr:drängerkolben (14) ausgerüsteten. Schablonenträger (5) leicht abnehmbar befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM155042D DE753192C (de) | 1942-08-09 | 1942-08-09 | Vorrichtung zum Auftragen von Leuchtmasse auf Zifferblaetter u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM155042D DE753192C (de) | 1942-08-09 | 1942-08-09 | Vorrichtung zum Auftragen von Leuchtmasse auf Zifferblaetter u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE753192C true DE753192C (de) | 1952-12-15 |
Family
ID=7337235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM155042D Expired DE753192C (de) | 1942-08-09 | 1942-08-09 | Vorrichtung zum Auftragen von Leuchtmasse auf Zifferblaetter u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE753192C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2452380A1 (fr) * | 1979-03-26 | 1980-10-24 | Framet | Perfectionnements aux procedes et dispositifs de serigraphie |
-
1942
- 1942-08-09 DE DEM155042D patent/DE753192C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2452380A1 (fr) * | 1979-03-26 | 1980-10-24 | Framet | Perfectionnements aux procedes et dispositifs de serigraphie |
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