DE856495C - Heizflaechenreiniger - Google Patents

Heizflaechenreiniger

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Publication number
DE856495C
DE856495C DEP27588D DEP0027588D DE856495C DE 856495 C DE856495 C DE 856495C DE P27588 D DEP27588 D DE P27588D DE P0027588 D DEP0027588 D DE P0027588D DE 856495 C DE856495 C DE 856495C
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DE
Germany
Prior art keywords
jet pipe
heating surface
surface cleaner
cleaner according
piston
Prior art date
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Expired
Application number
DEP27588D
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Claude Shakespea Clench
Perci Gilbert Handoll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE856495C publication Critical patent/DE856495C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/16Rotary appliances using jets of fluid for removing debris
    • F28G3/166Rotary appliances using jets of fluid for removing debris from external surfaces of heat exchange conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Heizflächenreiniger Die hrttndtutg 4triftt einett tnit Dampf oder hlüss-igkeit betriebenen 1-leizflächenreiniger mit einern durch Kraftantrieb bewegten drehbaren und längs teerschiebbaren Strahlrohr. Bei Heizflächenreinigertt <fieser Art ist es bekannt, den @Utrielr des Strahlrohres so auszubilden, (laß das Strahlrohr zunächst in die Betriebsstellung @-orgeschoben, dann unter gl(-iclrzcitiger Betätigung des Steuerventils für das Reinigungsmittel gedreht und anschließend wieder in die Ruhestellung zurückgezogen wird.
  • Das :\trs- und Einfahren des Strahlrohres erfordert dabei sehr viel Zeit, da die Drehbewegung, die tnit l,iicksiclrt auf den Reinigungsvorgatrg niedrig gehalten werden muß, in der Regel durch ein auf der Strahlrohrstange angebrachtes flach-Gewinde in eine axiale Bewegung umgewandelt wird. Bei Anlagen mit einer großen Zahl von Reinigern ist dieser Zeitverlust sehr störend.
  • 1)ie vorliegende Erfindung schlägt daher vor, für die Drehbewegung des Strahlrohres einen rotierenden Motor und für die HinundherbeNvegung einen Kolbentrieb zu verwenden, die unabhängig \-i)tteittander betätigt werden können. Dadurch ist es möglich, das Strahlrohr durch Betätigung des Kolbentriebes schnell in die Betriebsstellung zu bringen und nach <lern Reinigungsvorgang ebenso schnell wieder zurückzuziehen. Die Drehgeschwindigkeit des Strahlrohres, die von dem rotierenden Motor ausgeht, kann nun auf einen für den Reinigtingsvorgang günstigen Wert 'gebracht und der Reinigungsvorgang beliebig oft wiederholt werden, solange der rotierende Motor in Betrieb gehalten wird. Die Betätigung des Steuerventils erfolgt dabei in bekannter Weise durch einen Steuernocken, der bei ausgefahrenem Strahlrohr je nach Winkelstellung des Rohres das Steuerventil öffnet.
  • Abb. i stellt einen Längsschnitt durch einen Heizflächenreiniger mit längs verschiebbarem und drehbarem Strahlrohr dar; :ebb. 2 ist ein Querschnitt durch den Gabelhebel, der die Kolbenbewegung auf das Strahlrohr überträgt; Abb. 3 und 4 sind Schnitte durch die Mitnehmergabel.
  • Das Strahlrohr i ist in dem Ventilkörper 3 von einer Kammer 4 umgeben, welche nach vorn durch die -,%-fuffen 5, 6, nach hinten durch die Stopfbüchsenteile 7, 8, 9 abgeschlossen sind. Einlaßschlitze 13 gestatten den Eintritt des Reinigungsmittels aus der Kammer 4 in die Bohrung des Strahlrohres, dessen vorderes Ende die Strahldüse 2 trägt. Für die Betätigung des Steuerventils für das Reinigungsmittel ist ein Steuernocken 26, der durch eine Schraube 27 befestigt ist, vorgesehen; ferner trägt die Strählrohrstange für die Aufnahme der Axialbewegung eine Mitnehmermuffe i9, die durch die Büchse io und den Ring i i fixiert ist, für die Übertragung der Drehbewegung schließlich einen durch die Kappe 32 gesicherten Keil 12.
  • Der Kolbentrieb für die Erzeugung der Axialbewegung besteht aus einem Zylinder 33, dessen hinterer Deckel 34 mit dem Bolzen 35 an den Auslegern 36 des Getriebekastens 37 schwenkbar befestigt ist. Der Kolben 14 ist doppeltwirkend. Die Ein- und Austrittsöffnungen für das Druckmittel sind nicht dargestellt. Die Kolbenstange 15 überträgt die Schubbewegung des Kolbens auf den Gabelhebel 16 (Abb. 2), der um den Zapfen 17 drehbar ist. Die Gabel 18 trägt an ihren Enden runde Zapfen 38, auf denen die Mitnehmergabel 39 (Abb. 3 und 4) in Bohrungen 4o gelagert ist. Die Backen 41 der Mitnehmergabel 39 umgreifen die 1-fitnehinermuffe i9 und können sich zwischen deren seitlichen Wangen auf und ab bewegen, wobei die Flächen 42 der Mitnehmergabel und die Flächen 43 der Mitnehmermuffe i9 aneinandergleiten.
  • Die Drehbewegung wird von einem rotierenden Motor 2o ausgelöst, der über eine Kupplung 21 und Zahnräder 22, 23, 24, 25 das Strahlrohr i in Drehung versetzt. Der in der Strahlrohrstange gelagerte Keil 12, der in der Keilnut 44 des Zahnrades 25 längs verschiebbar ist, vermittelt die Drehbewegung des Strahlrohres zwischen den axialen Grenzlagen.
  • Eine Kappe 45, welche mit der Nabe des Zahnrades 25 verbunden ist, trägt auf einem den Deckel 46 durchstoßenden Stift 47 einen Zeiger 48. Mit Hilfe dieses Zeigers ist die Winkelstellung des Strahlrohres jederzeit von außen erkennbar.
  • Soll der Reiniger arbeiten, so wird das Strahlrohr durch Betätigung des Kolbentriebes zunächst in die vordere Endlage (Betriebsstellung) geschoben. Darauf wird durch Einschalten des Motors 2o die Drehbewegung des Strahlrohres i utisgelöst. Hierbei kommt der Steuernocken 26 in Eingriff mit dem Ventilstößel 28 und drückt diesen hoch. Der Doppelhebel 29, der um den Bolzen 41.9 drehbar ist, überträgt die Hubbewegung des Stößels 28 auf die Ventilspindel 30 und öffnet damit das Steuerventil. Das Reinigung imittel strömt in die Kammer 4. und durch die Einlaßschlitze 13 zur Strahldüse 2. Nach Ablaufen des Steuernockens 26 vom Stößel 28 wird das Steuerventil für das Reinigungsmittel durch den Druck der Spiralfeder 31 wieder geschlossen.
  • Der Reinigungsvorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Er hört erst auf, sobald durch Abschalten des Motor, 20 die Drehbewegung des Strahlrohres aussetzt. Bei Handsteuerung wird damit die Arbeit des Bedienungsmannes sehr vereinfacht, und auch bei automatischer Steuerung lassen sich die einzelnen Arbeitsspiele mit einer einfachen Steuerungsanlage beherrschen. Vor- und Rückschubbewegungen des Strahlrohres können mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit erfolgen, während die Drehbewegung und die Anzahl der Drehungen je nach Erfordernis eingerichtet werden können.
  • Die vorgeschlagene Antriebsweise mit getrenntem Antrieb für Axial- und Drehbewegung bietet ferner die Möglichkeit, beide Antriebe in einfacher Weise von Hand zu betätigen, wo es gewünscht wird. Zu diesem Zweck kann für die Auslösung der Vorschubbewegung auf eine seitliche Verlängerung des Bolzens 17 ein Betätigungshebel und für die Drehung des Strahlrohres auf die verlängerte Welle des Zahnrades 22 ein Handrad aufgesetzt werden. Kolbentrieb und Nfotor 20 fallen in diesem Fall weg. Um für den Handbetrieb die Antriebe in die günstigste Betriebsstellung bringen zu können, sind die die Antriebe tragenden Gehäuseteile als Einheit mit dem Ventilgehäuse durch einen Flansch verbunden, der je nach den örtlichen Verhältnissen verdreht werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTAISPRLCHE: i. Heizflächenreiniger für gasförmige oder flüssige Reinigungsmittel mit durch Kraftantrieb bewegtem drehbarem und längs verschiebbarem Strahlrohr. dadurch gekennzeichnet, daß für die Drehbewegung des Strahlrohres (i) ein rotierender -Motor (20), unabhängig davon für die Hinundlierbewegung ein Kolbentrieb (14, 15) vorgesehen ist und daß ein Steuernocken (26) angeordnet ist, der bei ausgefahrenem Strahlrohr das Steuerventil für <las Reinigungsmittel je nach Winkelstellung des Strahlrohres steuert.
  2. 2. Heizflächenreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der Kolbentrieb und der rotierende Motor vorzugsweise hvdratilisch angetrieben sind.
  3. 3. Heizflächenreiniger nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (33) des Kolbentriebes mit seinem hinteren Ende an Auslegern (36) des Gehäuses (37) des zwischen dein rotierenden Motor (2o) und dem Strahlrohr angeordneten Getriebes (22 bis 25) schwenkbar gelagert ist. .f.
  4. Heizflächenreiniger nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Kolbenbewegung auf das Strahlrohr ein auf der Kolbenstange (i5) befestigter Gabelhebel (i6) angeordnet ist, der die Bewegung über eine Mitnehmergabel (39) auf eine am Strahlrohr (i) befestigte Mitnehmerintiffe (i9) überträgt.
  5. 5. Heizflächenreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das das Strahlrohr (i) antreibende Zahnrad (25) des Getriebes (22 bis 25) mit dem Strahlrohr durch eine längs verschiebbare Keilverbindung (i2, 44) gekuppelt ist.
  6. 6. Heizflächenreiniger nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Antriebsrad (25) eine Kappe (45) mit Zeiger (48) für die Anzeige der Winkelstellung des Strahlrohres befestigt ist.
  7. 7. Heizflächenreiniger nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kolbentrieb und den rotierenden Motor tragende Gehäuseteil mit dem Ventilgehäuse durch einen verdrehbaren Flansch (5o) verbunden ist. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 715 502; französische Patentschrift Nr. 866 724.
DEP27588D 1944-01-07 1952-02-21 Heizflaechenreiniger Expired DE856495C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB941704X 1944-01-07

Publications (1)

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DE856495C true DE856495C (de) 1952-11-20

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ID=10760284

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DEP27588D Expired DE856495C (de) 1944-01-07 1952-02-21 Heizflaechenreiniger

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DE (1) DE856495C (de)
FR (1) FR941704A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR866724A (fr) * 1939-10-25 1941-08-30 Babcock & Wilcox Ltd Soupape amortie pour nettoyeurs de réchauffeurs de fluide
DE715502C (de) * 1940-04-30 1942-01-03 Adolf Wilke Blaseventilsteuerung fuer Russblaeser

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR866724A (fr) * 1939-10-25 1941-08-30 Babcock & Wilcox Ltd Soupape amortie pour nettoyeurs de réchauffeurs de fluide
DE715502C (de) * 1940-04-30 1942-01-03 Adolf Wilke Blaseventilsteuerung fuer Russblaeser

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FR941704A (fr) 1949-01-19

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