DE85645C - - Google Patents

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DE85645C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/02Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
    • F16N3/04Oil cans; Oil syringes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf Schmierkannen, welche hauptsächlich dazu dienen, hoch gelegene oder sonst schwer zugängliche Maschinentheile zu ölen.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Schmierkanne und Fig. 2 ist eine Ansicht, in welcher die Kanne in geneigten Stellungen (in vollen und punktirten Linien) dargestellt ist.
A ist eine Stange, auf welcher die Schmierkanne A ruht, indem sie mittels eines Scharniers b daran angehängt ist. Von der Hinterkante der Schmierkanne, ebenfalls scharnierartig angehängt, erstreckt sich ein Band α nach unten; dasselbe ist mit einem Schlitz a' versehen (wie die Einzelansicht Fig. 1 zeigt), so dafs es durch eine Flügelmutter a" auf einem am Ende der Stange A angebrachten und durch den Schlitz a' hindurchtretenden Bolzen in beliebiger Stellung festgestellt werden kann. Man kann also der Schmierkanne B jede beliebige Neigung geben, so wie sie sich am besten zum Schmieren für eine gewisse Stelle an Maschinen eignet.
Die Schmierkanne ist oben mit einer gewöhnlichen, verschraubbaren Füllöffnung versehen; von der Unterkante tritt seitlich ein Rohr C heraus, welches am freien Ende ein zweites Rohr D trägt, das unten mit einem Ventil d und geeignetem Ventilsitz versehen ist. Auf den Kopf e' der Ventilstange e dieses Ventils drückt eine Feder F so, dafs das Ventil in der Ruhestellung geschlossen bleibt.
Ein am Rohr C drehbarer Hebel G fafst mit seinem gabelförmigen Ende unter den Kopf e' der Ventilstange e, so dafs durch Zug an der am anderen Hebelende angeknüpften Schnur c das Ventil d der Wirkung der Feder F entgegen geöffnet werden kann.
Wenn man diese Schmierkanne gebrauchen will, wird zunächst der Behälter B mittels des Metallbandes α und der Flügelmutter a" in eine geneigte Lage gebracht, in welcher das Rohr D mit seiner Ventilöffnung dem zu schmierenden Maschinentheil am besten ange-, nähert werden kann. Nun hebt man die Stange A, führt die Oeffnung des Rohres D an die zu schmierende Stelle, öffnet das Ventil d durch Ziehen an der Schnur c und hält dieselbe angezogen, bis eine genügende Menge OeI aus dem Gefäfs ausgelaufen ist. Darauf läfst man die Schnur c wieder frei, . so dafs die Feder F das Ventil wieder schliefsen und den weiteren Ausflufs des Schmiermaterials verhindern kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmierkanne zum Oelen hochliegender Maschinentheile, die gelenkig und in beliebiger Neigung festklemmbar an einer Stange aufgehängt ist, und deren geneigtes Ausflufsrohr durch ein federbelastetes Bodenventil geschlossen ist, das von unten mittels Zugleine geöffnet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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