DE855991C - Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern von 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5 - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern von 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5

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Publication number
DE855991C
DE855991C DED5186A DED0005186A DE855991C DE 855991 C DE855991 C DE 855991C DE D5186 A DED5186 A DE D5186A DE D0005186 A DED0005186 A DE D0005186A DE 855991 C DE855991 C DE 855991C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trimethylcyclohexanol
acid
preparation
esterification
carboxylic acid
Prior art date
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Expired
Application number
DED5186A
Other languages
English (en)
Inventor
William Edgar Nelson
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Distillers Co Yeast Ltd
Original Assignee
Distillers Co Yeast Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Distillers Co Yeast Ltd filed Critical Distillers Co Yeast Ltd
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/08Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/10Esters; Ether-esters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Carbonsäureestern von 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5
    Die xorlie<,etide Erfindung betrifft die Herstel-
    lung von Carbonsäureestern von r, i, 3-Trimethyl-
    cyclohexanol-5.
    Das Verfahren zur Herstellung der Ester von
    i, i, 3-Trimetliylcycloliexanol-5 besteht gemäß der
    Erfindung darin, daß das durch Kondensation aus
    Isopropylalkohol in der flüssigen Phase in Gegen-
    wart von Alkaliliy<iroxyd oder Alkalialkoholat
    unter erhöhtem Druck bei Temperaturen über i5o°
    erhaltene i. i, 3-"rrimetliylcycloliexanol-5 mit einer
    organischen Säure verestert wird.
    Wenn es erwünscht ist, daß die Ester des i, i,
    3-Trimetliylcycloliexanols-5 in verhältnismäßig rei-
    nem Zustande erhalt(2ii werden, so wird das i, i,
    3-Trinietliylcycloliexanol-5 zweckmäßig vom Reak-
    tionsgeinisch abgetrennt, ehe es verestert wird. In
    diesem Fall kann die Abtrennung des Triinetliyl-
    cyclohexanols aus der Reaktionsmischung durch
    vorsichtige fraktionierte Destillation, zweck-
    mäßig unter vermindertem Druck des sich aus der
    Kondensationsreaktion ergebenden Reaktions-
    gemisches erfolgen. Wenn das Trimethylcyclo-
    hexanol genügend rein ist, so kristallisiert es, wenn
    es auf Zimmertemperatur oder etwas darunter ab-
    gekühlt wird. Wenn nötig oder erwünscht, kann es
    abermalig fraktioniert werden.
    Die Veresterung des i, i, 3-Trimethylcylo-
    liexanols-5 kann mit oder ohne Abtrennung des
    Cyclohexanols aus der Reaktionsmischung nach
    an sich bekannten Verfahren zur Veresterung von
    Alkoholen durchgeführt werden. So kann z. B. das
    i, i, 3-Triniethvlcyclohexanol-5 mit dem Anhydrid
    einer Carhonsäure zweckmäßig in Gegenwart eines Veresterungskatalysators, wie Schwefelsäure, oder mit der Carbonsäure in Gegenwart eines Veresterungskatalysators und zweckmäßig auch unter Mitverwendung eines Wasserentziehungsmittels, wie Benzol, behandelt werden. Die vorliegende Erfindung betrifft im besonderen die Herstellung des i, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-(5)-acetats und der Mono- und Diester der Phthalsäure, Sel>acinsäure und Adipinsäure. Diese Ester besitzen wertvolle Eigenschaften als Weichmacher. Beispiel i In einem io 1 fassenden Autoklav aus nichtrostendem Stahl wurden 51 trockener Isopropylalkohol, der 8 % Kaliumhydroxyd enthielt, 4 Stunden auf 29o° erhitzt. Das flüssige Reaktionsgemisch wurde mit einer kleinen Menge Wasser gewaschen, die oberste Schicht mit Essigsäure neutralisiert und dann in Gegenwart von Wasser fraktioniert. Die Fraktion mit dem niedrigsten Siedepunkt enthielt etwas Olefine. Die nächste Fraktion, die bei gewöhnlichem Druck zwischen 78 und 88° siedete, enthielt clen unveränderten Isopropylalkohol, während die zwischen 88 und 97° siedende Fraktion im wesentlichen aus einer Mischung mit konstantem Siedepunkt aus Methylisobutylcarbinol und Wasser bestand, Das im Kessel befindliche 01 wurde sodann vom Wasser getrennt und für sich bei einem Druck von 16 bis 2o mm fraktioniert. Die zwischen 85 und i io° siedende Fraktion wurde gesondert aufgefangen und bestand aus fast reinem 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5; F. = 32,5°.
  • Das gewonnene reine 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5 wurde mit Essigsäureanhydrid und einer Spur Schwefelsäure erhitzt. Das anfallende Produkt wurde fraktioniert destilliert und das bei 2io° bei normalem Druck übergehende Destillat aufgefangen. Es bestand aus i, 1, 3-Trimethvlcyclohexvlacetat. Beispiel e 200 g des nach Beispiel i hergestellten 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanols-5, 95 g Sebacinsäure, 47,5 g Benzol und o,18 g konzentrierte Schwefelsäure wurden auf eine Reaktionstemperatur zwischen 135 und i45° in einer Apparatur, die mit einem Dean-Stark-Aufsatz versehen war, erhitzt und das Wasser azeotrop mit Benzol entfernt. Die für die Reaktion benötigte Zeit betrug 11'/E Stunden. Das Produkt wurde zur Entfernung von unveränderter Säure mit wäßriger Natriumcarbonatlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde abgetrennt und unter verringertem Druck fraktioniert destilliert. Der Di-(i, 1, 3-trimethylcyclohexyl)-sebacinsäureester siedet bei 22o bis 225° bei o,2 mm Hg. Die Verseifungszahl des Esters betrug 96,5 % der Theorie. Beispiel 3 io6,5 g 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5, wie im Beispiel i beschrieben hergestellt, 36,5g Adipinsäure, 2o g Benzol und o, i ccin konzentrierte Schwefelsäure wurden gemischt und dann am Rückflußkühler erhitzt, wobei das sich bildende Wasser durch azeotropeDestillation entfernt wurde. Wenn nach 2 Stunden die theoretische Menge Wasser von 9 ccm entfernt war, wurde das Gemisch in 20o ccm einer ioo/oigen Natriumcarbonatlösung gegossen und über Nacht stehengelassen. Die Benzollösung des Esters wurde viermal mit je ioo ccm Wasser gewaschen, das Benzol und das Wasser abdestilliert und dann fraktioniert, wobei der Di-(i, i, 3-trimethylcyclohexyl)-adipinsäureester als viskosegelbe Flüssigkeit anfiel. Kpz = 2i2°; Brechungsindex n'0 1,4673. Beispiel-t io6,5 g 1, 1, 3-Trimethvlcvcloliexanol-5, das wie im Beispiel i beschrieben hergestellt worden war, 37 g Phthalsäureanhydrid. 20 g Benzol und o, i ccm konzentrierte Schwefelsäure wurden miteinander gemischt und unter Rückfluß erhitzt, wobei das sich bildende Wasser entfernt wurde. Nach 2 Stunden war die theoretische Menge von 9 ocm Wasser abdestilliert, worauf (las Gemisch in 200 ccin einer ioo/oigen Natriumcarbonatlösung eingegossen wurde. Das Gemisch wurde Tiber Nacht stehengelassen. Die Benzollösung des Esters wurde viermal mit je ioo ccm Wasser gewaschen, das Benzol und Wasser abgetrieben und dann destilliert, wobei der Di-(i, 1, 3-trimethylcycloliexyl)-phthalsäureesterals viskose Flüssigkeit gewonnen wurde. Das Di-(1, 1, 3-trimethylcyclohexyl)-phthalat ist ein festes, weißes Produkt vom F. = 9i,2° und Kp2 = 226°.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Carbonsäureestern von i, i, 3-Trimethvlcvcloliexanol-5, dadurch gekennzeichnet, daß man 1, i, 3-Trimethylcyclohexanol-5, das durch Kondensation von Isopropylalkoliol in flüssigem Zustand in Gegenwart eines Alkalihvdroxvds oder Alkalialkoholats unter erhöhtem Druck bei einer Temperatur über i 5o', vorzugsweise zwischen 250 und 300°, erhalten wurde, in an sich hekannter Weise mit Carbonsäuren verestert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5 nach der Abtrennung aus dem Reaktionsgemisch verestert wird. ,
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Veresterung Carhonsäureanhydride verwendet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Veresterung in Gegenwart einer starken Mineralsäure erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veresterung Essigsäure, Phthalsäure, Sebacinsäure oder Adipinsäure verwendet werden.
DED5186A 1949-05-06 1950-05-03 Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern von 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5 Expired DE855991C (de)

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GB855991X 1949-05-06

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DED5186A Expired DE855991C (de) 1949-05-06 1950-05-03 Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern von 1, 1, 3-Trimethylcyclohexanol-5

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DE (1) DE855991C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061777B (de) * 1956-01-11 1959-07-23 Koninklijke Pharma Fab Nv Verfahren zur Abtrennung therapeutisch wirksamer Ester aus einem Gemisch isomerer Ester des 3, 5, 5-Trimethylcyclohexanols-(1) und Mandelsaeure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061777B (de) * 1956-01-11 1959-07-23 Koninklijke Pharma Fab Nv Verfahren zur Abtrennung therapeutisch wirksamer Ester aus einem Gemisch isomerer Ester des 3, 5, 5-Trimethylcyclohexanols-(1) und Mandelsaeure

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