DE855693C - Verfahren und Gefaess fuer Dauerextraktion - Google Patents

Verfahren und Gefaess fuer Dauerextraktion

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DE855693C
DE855693C DEB15610A DEB0015610A DE855693C DE 855693 C DE855693 C DE 855693C DE B15610 A DEB15610 A DE B15610A DE B0015610 A DEB0015610 A DE B0015610A DE 855693 C DE855693 C DE 855693C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids
    • B01D11/0215Solid material in other stationary receptacles
    • B01D11/0219Fixed bed of solid material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein Gefäß zur Erzeugung einer Dauerextraktion beliebiger Stoffe bei Zimmer- oder erhöhter Temperatur im besonderen für chemische und mikrobiologische Zwecke.
  • Das Verfahren beruht auf dem Gedanken, daß infolge der durch Verdunstung hervorgerufenen Abkühlung eine dauernde Kondensation einer Extraktionsflüssigkeit derart erfolgt, daß die gebildeten Kondensattropfen in . bemeßbaren Zeitabschnitten auf das Extraktionsgut fallen. Zu diesem Zweck wird die verdunstende Flüssigkeit durch eine Kühlfläche kondensiert und diese Kondensflüssigkeit in Tropfen auf das Extraktionsgut aufgegeben.
  • Zur Ausführung des Verfahrens benutzt man ein Gefäß, etwa eine Glasdose, deren Deckeloberteil eine trichterförmige Vertiefung bildet, in die Wasser eingefüllt ist. In der Dose ist die Extraktionsflüssigkeit eingefüllt und über dieser ist ein kleiner Behälter mit dem Extraktionsgut aufgehängt od. dgl.
  • Infolge der Verdunstung des Wassers im Deckel erhält dieser eine tiefere Temperatur als die Extraktionsflüssigkeit in der Dose, die deshalb an der inneren, konisch zulaufenden Deckelfläche kondensiert und in den Extraktionsbehälter abtropft. Der Apparat funktioniert auch, ohne daß Wasser in den Deckel eingefüllt wird, nur entsprechend langsamer, besonders wenn man ibn lim Tageslicht arbeiten läßt und ihn auf eine dunkle Unterlage (etwa schwarzes Papier) stellt. Die Einstrahlung erhöht dann durch Leitung von der erwärmten Unterlage aus die Temperatur des Lösungsmittels.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel eines Gefäßes für Dauerextraktion schematisch veranschaulicht.
  • Fig. I ist eine geschlossene Glasdose mit tiefem Kegelkopf und seitlich angebrachtem Extraktionsbehälter; Fig. 2 ist eine zweiteilige Dose mit dem Extraktionsbehälter auf seiner säurefesten Stütze.
  • In Fig. 1 besteht das Gefäß aus dem Dosenkörper 1 mit einem Deckelteil 2, der als spitzer, nach innen gehender Kegel ausgebildet ist, in dem sich das Verdunstungswasser befindet. Unter der Kegelspitze liegt der kleine Extraktionsbehälter 3, der eine Ausflußöffnung 6 hat. In ihm befindet sich das Extraktionsgut 9. Dieser Behälter 3 ist seitlich an einem Arm 4 angebracht, der durch die im Stutzen 5 eingeklemmte Dichtung 8 gehalten wird.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 2 hat die gleiche Einrichtung, nur daß der Deckel 2 abnehmbar ist und der Extraktionsbehälter 3 durch die säurefeste Stütze 7 getragen wird.
  • Das Verdunstungswasser kühlt die Innenwand des Kegels 2, an der die verdunstete Extraktionsflüssigkeit kondensiert und an der Kegelspitze in den Behälter 3 abtropft, um das Extraktionsgut 9 dauernd anzufechten. Die Extraktionsflüssigkeit tropft dann durch die Öffnung 6 in die Bodenflüssigkeit ab. Auf diese Weise wird im Kreislauf eine dauernde Extraktion erreicht. Das Gefäß kann aus jedem beliebigen Stoff, vorzugsweise aus Glas, hergestellt sein.
  • Eine Einbringung von Wasser erübrigt sich, wenn das Extraktionsgefäß auf eine dunkle Unterlage gestellt wird, die durch Lichteinstrahlung eine Erwärmung erfährt, welche sich durch Leitung dem Lösungsmittel mitteilt.
  • PATENTANSPRCCHE: I. Verfahren zur Dauerextraktion beliebiger Stoffe, im besonderen für chemische und mikrobiologische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verdunstung von Wasser an einer äußeren Behälterfläche (2) eine tiefere Temperatur als an der inneren Fläche im Behälter (1) erzielt wird, wodurch eine im Behälter (I) enthaltene, dauernd verdunstende Extraktionsflüssigkeit an dieser Kühlfläche kondensiert und das Kondensat dauernd tropfenweise einem Extraktionsbehälter (3) zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Gefäß zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in einem geschlossenen Gefäß (I) der Deckelteil (2) eine etwa kegelförmige Vertiefung zur Aufnahme von Wasser hat, unter dessen (2) Spitze ein Extraktionsbehälter (3) mit dem Extraktionsgut angebracht ist, der mit einer Bodenöffnung (6) versehen ist.
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