DE880222C - Vorrichtung zur fortlaufenden Eindampfung von groesseren Fluessigkeitsmengen - Google Patents

Vorrichtung zur fortlaufenden Eindampfung von groesseren Fluessigkeitsmengen

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DE880222C
DE880222C DER6469A DER0006469A DE880222C DE 880222 C DE880222 C DE 880222C DE R6469 A DER6469 A DE R6469A DE R0006469 A DER0006469 A DE R0006469A DE 880222 C DE880222 C DE 880222C
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DE
Germany
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liquid
evaporation
vessel
air
evaporation vessel
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Expired
Application number
DER6469A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Deussen
August Dipl-Ing Gubin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ruhrchemie AG
Original Assignee
Ruhrchemie AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/14Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by using distillation, extraction, sublimation, condensation, freezing, or crystallisation

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur fortlaufenden Eindampfung von größeren Flüssigkeitsmengen Wenn größere Flüssigkeitsmengen mti Hilfe einer verhältnismäßig kleinen Vorrichtung eingedampft werden müssen, ist der Zufluß der zu verdampfenden Flüssigkeit fortlaufend zu über.-wachen, damit das Verdampfgefäß nicht überläuft oder wegen Mangel an ausreichender Flüssigkeitsnachlieferung eine Überhitzung des Verdampfgefäßes oder ein Festbrennen bzw. Verkohlen der bei der Verdampfung abgeschiedenen festen Bestandteile eintritt. Diese Nachteile werden von der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur fortlaufenden Eindampfung von größeren Flüssigkeitsmengen vermieden. Diese Vorrichtung besteht aus einem gegen die Atmosphäre abgeschlossenen Vorratsbehälter, welcher die zu verdampfende Flüssigkeit enthält. Dieser Vorratsbehälter ist mit einem bis fast zu seinem Boden hinab reichenden Heberohr versehen, das die Flüssigkeit dem Verdampfgefäß dicht oberhalb des Bodens zuführt. Außerdem ist am Lopf des Vorratsbehälters ein Luftrohr angebracht, das zum Verdampfgefäß hinführt und in Höhe des innerhalb des Verdampfgefäßes maximal gewünschten Flüssigkeitsstandes endet. In dieser Luftleitung ist ein Dreiwegbahn angebracht, der zur Einleitung des kontinuierlichen Verdampf-vorganges mit einer Leitung verbunden wird, durch die man Luft in den Vorratsbehälter einbläst, damit das Heberohr sich mit Flüssigkeit füllt. Zum Abfangen von hochgerissenen Flüssigkeitsanteilen kann das Luft rohr eine kugelförmige Erweiterung besitzen.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäß kontinuierlich arbeitende Verdampfungsvorrichtung in Form eines Ausführungsbeispieles dargestellt.
  • Die - Flasche .1 wird mit der zu verdampfenden Flüssigkeit angefüllt und in ausreichender Höhe oberhalb der Verdampfungsvorrichtung angeordnet.
  • Ein Heberohr 10, das luftdicht in den Flanschenstopfen eingesetzt ist, führt die zu verdampfende Flüssigkeit der ausreichend tiefer stehenden Verdampfungsvorrichtung zu. Diese Verdampfungsvorrichtung besteht beispielsweise aus einer Heizplatte 7 7 und einem darauf gestellten Becherglas 6.
  • Das untere offene Ende der Leitung 10 endet dicht oberhalb des Bodens des Verdampfgefäßes 6.
  • In dem Stopfen der Flasche I ist flüssigkeitsdicht ein zweites Rohr ihr angebracht, dessen unteres offenes Ende innerhalb des Verdampfgefäßes 6 auf der Niveaufläche 13 endet, bis zu der die Fliissigkeit in Gefäß 6 maximal ansteigen soll.
  • Das Luftrohr I'I ist mit einer kugelförmigen Erweiterung 3 versehen, mit deren Hilfe aufwärts gerissene Flüssigkeitstropfen zurückgehalten und in das Rohr 11 zurückgeleitet werden.
  • Außerdem liegt im Luftrohr 11noch ein Dreiweghahn 2, der zur Inbetriebnahme der erfindungsgemäßen Vorrichtung dient.
  • Oberhalb des Verdampfgefäßes 6 tragen die beiden Rohre 10 und 11 eine Schutzhaube 4, mit deren Hilfe die aus dem Verdampfgefäß 6 entweichenden Dämpfe abgesaugt oder erwärmte Gase auf das Verdampfungsgefäß aufgeblasen werden können.
  • Die unteren Enden der Rohre 10 und 11 sind abnehmbar und werden in der üblichen Weise durch Gummibänder 14 in entsprechenden eingeschliffenen Stopfen festgehalten.
  • Die erfindungsgemäße Verdampfungsvorrichtung arbeitet wie folgt: Nachdem der Behälter 1 mit der zu verdampfenden Flüssigkeit gefüllt und die unteren Enden der Rohre 10 und III innerhalb des Verdampfgefäßes 6 in der erforderlichen Höhe eingestellt sind, wird der Dreiweghahn 2 mit einem Gummischlauch verbunden und durch diesen Luft in die Flasche 1 eingeblasen. Hierbei wird die Flüssigkeit aus der Flasche 1 in das Heberohr 10 gedrückt. Danach wird der Dreiweghahn 2 auf glatten Durchgang durch das Rohr In eingestellt.
  • Nachdem das Heberohr 10 mit der Flüssigkeitsförderung begonnen hat, fließt die zu verdampfende Flüssigkeit so lange in das Verdampfgefäß 6, bis das untere Ende des Rohres 11 vom Flüssigkeitsspiegel 13 abgeschlossen wird. Infolge der Flüssigkeitsverdampfung sinkt der Flüssigkeitsspiegel I3.
  • Hierdurch wird die untere Öffnung des Rohres rr wieder freigegeben, worauf weitere Luftmengen in das Gefäß 1 einströmen können. Durch das Heberohr wo fließt dabei eine entsprechende Menge von Flüssigkeit in das Verdampfgefäß 6, und zwar so lange, bis der steigende Flüssigkeitsspiegel 13 das untere Ende des Rohres II wieder verschließt. Durch die abwechselnde Öffnung und Schließung des Rohren 11 mit Hilfe des sinkenden und steigenden Flüssigkeitsspiegels 13 wird aus dem Vorratsgefäß I fortlaufend so viel Flüssigkeit in das Verdampfsgefäß 6 nachgeführt, als durch die Heizvorrichtung abgedampft wird.- Auf diese Weise kann die Verdampfung bis zur völligen Aufarbeitung des im Behälter I vorhandenen Flüssigkeitsvorrates fortgesetzt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Behälter 6 überläuft oder völlig trocken erhitzt wird.
  • Durch die Schutzglocke 4 kann zur Beschleunigung der Verdampfung erhitzte Luft zugeführt werden. Die Luft wird durch eine geeignete Vorrichtung, beispielsweise durch den elektrischen Ofen 8, vorher ausreichend erwärmt. Eine Filtriervorrichtung 9, z. B. eine Frittenplatte, kann zur Reinigung der Imft verwendet werden. Der mit Hilfe der Schutzglocke 4 zugeführte Luftstrom verhindert gleichzeitig das Eindringen von Staub in das Verdampfgefäß 6.
  • -Die in das Verdampfgefäß eintauchenden unteren Rohr enden 5 sind abnehmbar ausgebildet und werden mit Hilfe' von Gummibändern in entsprechenden Schliffflächen festgehalten. Der am Rohr 11 sitzende Stutzen 5 wird um annähernd 20 mnr kürzer gehalten als der am Rohr 10 befestigte Stutzen 5. Vor Beginn der Eindampfung werden die Rohrstücke 5 gereinigt, getrocknet und gewogen. Nach Beendigung der Eindampfung werden die Rohrstücke 5 abgenommen und mit gegebenenfalls daran haftenden festen Bestandteilen zurückgewogen.
  • Zur Eindampfung kann sowohl ein elektrischer Ofen, eine Heizplatte als auch eine Gasflamme verwendet werden.
  • Wenn der erflndungsgemäße Eindampfapparat eingestellt ist, verläuft die Verdampfung des im Vorratsbehälter 1 vorhandenen Flüssigkeitsvorrates selbsttätig so lange weiter, bis die Vorratsflasche 1 völlig entleert ist.

Claims (4)

  1. PATENTANsPRÜcHE: 1. Vorrichtung zur fortlaufenden Eindampfung von größeren Flüssigkeitsmengen, bestehend aus einem gegen die Atmosphäre abgeschlossenen Vorratsbehälter (1) für die zu verdampfende Flüssigkeit mit einem bis fast zum Behälterboden hinab reichenden Heber ohr (10), das die Flüssigkeit dem Verdampfungsgefäß (G) bis dicht oberhalb des Bodens zuführt, und aus einem am I(opf des Vorratsbehälters (I) angebr.achten und zum Verdampfungsgefäß (6) hinführenden Luftrohr (11), dessen unteres offenes Ende in Höhe des im Verdampfungsgefäß (6) maximal gewünschten Flüssigkeitsstandes (13) endet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in der Luftleitung (11), die am oberen Flüssigkeitsspiegel (13) endet, ein DreiWeBhahn (2) angebracht ist, durch den zur Einleitung des Verdampfvorganges in das Vorratsgefäß (1) Luft eingeblasen werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, 4aß in der Luftleitung (1 1) ein Kugel gefäß (3) zur Zurückhaltung von mitgerissenen Flüssigkeitstropfen vorhanden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungen (10, II), die zur Förderung der Flüssigkeits-und Luftmengen dienen, eine das Verdampfgefäß (6) überdeckende Haube (4) tragen, mit deren Hilfe auf das Verdampfgefäß erwärmte Luft aufgeblasen oder Dämpfe abgesaugt werden können.
DER6469A 1951-08-03 1951-08-03 Vorrichtung zur fortlaufenden Eindampfung von groesseren Fluessigkeitsmengen Expired DE880222C (de)

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DE (1) DE880222C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254886B (de) * 1957-05-17 1967-11-23 Philips Nv Vorrichtung zum Gewinnen eines Residuums von Wasser durch Verdampfen einer vorbestimmten Wassermenge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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