DE363210C - Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen von pulverfoermigen Brennstoffen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen von pulverfoermigen BrennstoffenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen von pulverförmigen Brennstoffen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Oxydation von pulverförmigen Stoffen (z. B. Kohlenstaub) in einer durch flüssigen Brennstoff erzeugten oxydiereniden Flamme, :bei welcher der flüssige Brennstoff in belmnmter Weise quer zur Zuführungsrichtum@ des zu oxydierenden Stoffes in den Verbrennungsraum eingeführt wird.
- Das Erfinldungsmerkmalbeisteht bei der neuen Vorrichtung im wesentlichen (darin, idaß ,der zu -oxydierenide Stoff leidiglich durch id'ie Schwerkraft in unfd durch eine flache,- fädherfärmigeFlanvrne hinldarchgeleitet wind, welche durch einen Zerstäuber für flüssigen Brennistoff erzeugt wird, wobei zur sicheren Erzielung einer vollkommenen Oxydation unterbial(b der Flamme ein verbrennwngsiunterstützender Stoff, wie Luft oder Sauerstoff, zugefwhrt wird.
- Hierdurch wind gegenüber Aden bekannten Vorrichtungen -der obenerwähnten Art - der
Vorteil erzielt, idaß idie üblichen Zuführunb - mittel für den Kohlensitauib o. idgl. überflüssig werden, e:o Üaß (die Vorrichtung wesentlich einfacher und billiger :herstellbar ist. Ein. weiteres Erfindungsmerkmafi der neuen Vorrichtung !besteht (darin, daß die 7@ufüh- run-svorrichtung für den zu oxydierenden Stoff, ;der Zerstäuber zur Erzeugung-- der Flamme und Idas (die Lauft oder Sauerstoffzu- fiihruing reggielude Glied, voneinander getrennt angeordnete Bestandteile der Vorrichtung bil- den, wodurch in einfacher Weise eine be- liebige gegenseitige Einstellung dieser Teile ermcglicht wüld. Endlich ist bei der nennen Vorrichtung Ader Zerstäuber erfirndungsgemäß so. ausgestaltet, d@aß eine regenbare, flache, fächerförmige Flamme erhalten wird, -welche zu Iden beiden anderen Bestaad-teilen in jede zweckent- sprechende Lage einstellbar ist. Auf der Zeichnung ist @die Vorrichtung in ,dang des Leitungsrohres 2o teilweise Überragen.. Diese Versohlußeiniläßstücke können auf irgendwelche geeignete Weise gegeneinander un!d voneinander ab verstellbar sein, z. B. durch Verschraubung mit den Wellenteilen 27, die mit Handgriffen older Kurbeln 28 ersehen sind un!d gegen Längsbewegung ,#lUrch Muttern an den entgegengesetzten Seiten: der Stützbäuder 29 gesichert werden.Abb. i in einem senkrechten Mittelschnitt !und in Abb. 2 in einem entsprechenden Schnitt mit dem in uangekehrter Lage angeoridneten Bren- ner !dargestellt. Auf :der Zeichnung- ist ein Teil eines Ofens io dargestellt, ider einen Verbrennungsraum i i hat. Gegenüber dein Eingang .zum Ver- brenniun!gsraum ist ein. Brenner oder Zerstäu- ber i2 angeordnet, Ider einen Abgabekanal 13 für 01, Teer oder einem anderen flüssigen ,oder halbflü@ssigen Brennstoff und! einen: Kanal 14 für Dampf' Dru @.clduft oder ein anderes gasförmiges !zerstäubendes. Mittel aufweist. Die Austrittsöffnung des, Kanales 13 wird f(lurch :den Brennerkörper und ein: getrenntes Stück 15 gebilidet. Die zwei Kanäle können durch die Rohre 16 und 17 :mit Versorgungs- quellen für idie ibei!den Stoffe verbunden wer- den. Unterha;lib des Brenners oder Zerstäu- bers !befindet :.sich ein Mümdstück 18 zur Ab- gabe des unter :geringem Druck befinidilichen gasförmigen Mittels zur Unterstützung der Verbrennung, wie Luft oder Sauerstoff. Von idem Behälter 1g .führt eine Leitung 2o nach einem Muadstiüak 21. Es ;liegt über der Ebene der fächerförmigen Flamme, welche Ebene in :den Abb. i unld 2 durch: die Linie A angeldeutet ist. Um eine nm wesentlichen fort- laufende Albgabe des fein zerkleinerten Stof- fes, wie Kohlenstaub, metallisches Kupfer oder eines anderen oxydierbaren , Gutes zu sichern, Rum Klumpen zu zerstören, idie im Be- hälter vorhanden sein können, und um ;die Lei- turig vor Verstopfung -zu @bewahren, ist eine Rühr- unld Naolischubvorrichtung geeigneter Art vorjesehen. Als Beispiel einer solchen @'orrichtung ist ein hin un!d !her gehender Stoaher 22 dargestellt, ;der mit einen Exzen- terring 23 eines Exzenters 24 ver#bunlden ist, we1Jli letzterer über (dem Trichter mit einer Welle 25 argebracb t ist und von ihr gddreht wird. Das untere Ende des Stochers 22 kann gerauht oder finit Vertiefungen oder anidereii Flächernunebenheiten versehen sein und, endet irnerhalib des Leitungsrohres 2o, !das mit :dem Trichter verbunden ist. Die Drehjung !des Exzenters gibt der Stange :bzw. dem Stocher eine gegen das Rohr hin und her gehende wie auch eine ,geringe seitliche Bewegung, damit flas Gatt sicher aus dem Trichter im das Rohr gelangt. Die .Abgasbe"esc'h@uvinidigkeit läßt sich nicht rur ;durch ;die Änderung der Geschwin- digkeit der Welle 25, sonidern auch 'dsurch Re- der Einlaßöffnung zum Rohr 3o ein- stehlen. 26 sind Abschüußstücke, welche auf dem Baden. ides Trichters an gegenüberliegen- den Seiten ider Welle 22 :sitzen und, :die Mün- - Die jeweilige Lage des Brenners und, des 11undstürikes für idäs feste Glut 1;äßt sich. nach Art des Ofens unld des ,darin zu. oxydierenlden festen oder flüssigen Materials änIdern. In Ablb.2 ist eine Ausführung diargestellt, bei welcher der Brenner older Zerstäuber gegenüber der Abt. i umgekehrt erscheint, so idaß das zerstäubende gasförmige Mittel quer über das, offene obere .Ende !des Kanales für die Abgabe des flüssigen Brennstoffes abgegeben wind.
Claims (1)
-
PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zum Verbrennen von pul- verförmigen Stoffen in einer duroli zer- stäubten, flüssigen Brennstoff erzeugten Flamme, bei wed,cher der flüssige Brenn- stoff quer zur Zuführungsrichtung des zu verbrennenden: .Stoffes (z. B. Kohlenstau- bes) in den Verbrennungsraum einsgeführt wird', dadurch gekennzeichnet, idaß der zu verbrennende Stoff leidigllieh: @durch die Schwerkraft in unsd idurch eine flache, fächerförini:ge Flamme geleitet wird, wo- bei zur sicheren Erzielung einer voll com- nienen Verbrenuiun:g umtenho'I;b .der Fla:gme ein v erl:r ennungsunterstützender Stoff, wie Luft oder Sauerstoff, zugeführt wird. 2. Z-orriohtrang zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, ,daß !die Zuführungsvorrich- tung für iden zu oxydierenden Stoff, der Zerstäaiber zur Erzeugung der Flamme 111i-1 die Zuiführunigsleitung für @die Luft c,der den Sauerstoff voneinander getrennt angeordnete Bestandteile ider Vorrichtung bilidem, :so :daß ihre beliebige gegenseitige Einsstellung ermöglicht ist. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens mach Anspruch i, dadurch !gel;enn:zeich:net, djaß :der Zerstäuber zwecks Erzc"#"""--u.nig ider fächerförmigen: Flamme in @t einer in einer Führungsfläche für letzt: re aiisi_:<ürndeniden Öffnung für den Brennstoff und einer quer zu ersterer längs dieser Fläche ausmün,den(den r.egel- sbaren Öffnung für (das Zerstäulburngsmittel versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB95761D DE363210C (de) | 1920-09-02 | 1920-09-02 | Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen von pulverfoermigen Brennstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB95761D DE363210C (de) | 1920-09-02 | 1920-09-02 | Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen von pulverfoermigen Brennstoffen |
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| DE363210C true DE363210C (de) | 1922-11-06 |
Family
ID=6988319
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|---|---|---|---|
| DEB95761D Expired DE363210C (de) | 1920-09-02 | 1920-09-02 | Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen von pulverfoermigen Brennstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE363210C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958048C (de) * | 1945-08-06 | 1957-02-14 | Weiss Geb Kg | Beschickungsvorrichtung fuer mit Hobelspaenen und aehnlichen Holzabfaellen betriebene Feuerungsanlagen |
-
1920
- 1920-09-02 DE DEB95761D patent/DE363210C/de not_active Expired
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