DE10035846A1 - Eierkocher - Google Patents

Eierkocher

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J29/00Egg-cookers
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Eierkocher mit einem Behälter (1) für die Aufnahme von wenigstens einem Ei sowie von innerhalb des Behälters das Ei erhitzendem Wasserdampf. Erfindungsgemäß ist eine in den Behälter mündende Leitung (13) für die Zuführung von einem das Ei innerhalb des Behälters (1) abschreckenden Kühlmittel gebildet. Vorzugsweise läßt sich in dem Behälter zum Ansaugen des Kühlmittels ein Unterdruck erzeugen, insbesondere durch Kondensation von in dem Behälter befindlichem Wasserdampf.

Description

Die Erfindung betrifft einen Eierkocher mit einem Behälter für die Aufnahme von wenigstens einem Ei sowie von innerhalb des Behälters das Ei erhitzendem Wasserdampf.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Eierkocher derart weiterzubilden, daß er eine abschließende Eizubereitung erlaubt.
Der diese Aufgabe lösende Eierkocher nach der Erfindung ist durch eine in den Behälter mündende Leitung für die Zuführung von einem das Ei innerhalb des Behälters ab­ schreckendem Kühlmittel vorgesehen.
Ein solcher Eierkocher nach der Erfindung liefert gekochte Eier verzehrfertig. Nachträgliches Abschrecken der Eier außerhalb des Kochers entfällt, was neben einer Arbeitsersparnis auch eine erhöhte Sicherheit bei der Eizubereitung mit sich bringt.
Während es denkbar wäre, aus einem mit dem Behälter verbundenen Kühlmittelbehälter z. B. über eine Pumpe Kühlmittel in den Behälter einzuleiten, wird in der bevorzugten Ausfüh­ rungsform der Erfindung in dem Behälter ein das Kühlmittel ansaugender Unterdruck erzeugt. Ein solcher Unterdruck läßt sich insbesondere durch Kondensation des Wasser­ dampfs erreichen, der sich nach Beendigung der Dampfzufuhr in dem, in diesem Fall luft­ dicht abgeschlossenen, Behälter befindet.
Insbesondere kann in den Behälter oder einen mit dem Behälter verbundenen Verdamp­ fungsbehälter eine zur Zubereitung des Eies vollständig zuverdampfende Wassermenge einfüllbar sein, wobei sich der Unterdruck dann durch Kondensation des nach vollständiger Verdampfung der Wassermenge in dem Behälter befindlichen Wasserdampfs erzeugen läßt.
Die genannte Leitung kann einen Steigleitungsabschnitt aufweisen, der in einen Kühlmittel­ vorrat eintaucht, so daß bei Unterdruck im Behälter Kühlmittel angesaugt wird.
Insbesondere kann ein Kühlwasserbehälter oberhalb des genannten Behälters angeordnet sein, wobei die Leitung zweckmäßig durch ein U-Rohr mit einem den Steigleitungsabschnitt bildenden U-Rohrschenkel und einen durch den Boden des Kühlmittelbehälters hindurch in den das Ei geführten U-Rohrschenkel ausgebildet ist.
Durch den erzeugten Dampf kann in dem Behälter ein Innendruck aufgebaut werden, dessen Größe durch die Eintauchtiefe des Steigrohrs bestimmt ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an der Mündung der Leitung innerhalb des Behäl­ ters eine den Kühlwasserstrom aufweitende, vorzugsweise oberhalb des Eies angeordnete, Verteilereinrichtung vorgesehen. Eine solche Verteilereinrichtung, die z. B. in der Art des Kopfes einer Brause ausgebildet sein kann, läßt sich das Kühlmittel gleichmäßig auf das Ei verteilen, so daß es gleichzeitig vom Kühlmittel umströmt wird und so allseitig für eine wirk­ same Abschreckung gesorgt ist.
Zweckmäßig ist zwischen dem genannten Behälter und dem Kühlmittelbehälter eine Wär­ meisolierung angebracht, welche einer Aufwärmung des Kühlwassers während der Eizube­ reitung entgegenwirkt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der Behälter ein dem Eintritt von Wasserdampf in das Kühlmittel verhinderndes Überdruckventil auf. Dieses Überdruckventil ist so eingestellt, daß es bei einem Innendruck öffnet, welcher noch nicht ausreicht, um den Dampf durch die genannte Leitung und den Kühlmittelvorrat hindurch nach außen abzuführen. Beim Ansaugen des Kühlmittels wirkt das Überdruckventil hingegen als den Behälter abdichtendes Rückschlagventil.
Zweckmäßig weist die Verbindung zwischen dem das Ei aufnehmenden Behälter und dem Verdampfungsbehälter eine Rücklaufsperre für in dem Behälter gebildetes Kondenzwasser auf. Eine in den Verdampfungsbehälter gefüllte, zur Zubereitung eines Eies bemessene Was­ sermenge kann so nicht durch unkontrollierten Rücklauf von Wasser in den Verdampfungs­ behälter verfälscht werden.
Vorzugsweise ist der Boden des das Ei aufnehmenden Behälters durch eine Deckenwand des Verdampfungsbehälters und ferner durch eine sich von dem Verdampfungsbehälter erstreckende Ringwand und einen einseitig offenen, mit der Ringwand zusammensteck­ baren Hülsenabschnitt gebildet, wobei die Ringwand oder/und der Hülsenabschnitt mit einer Ringdichtung versehen ist. Neben der Dichtwirkung kann die Ringdichtung für einen festen Zusammenhalt von Ringwand und Hülsenabschnitt sorgen, so daß sich während der Eizubereitung im Behälter ein gewisser, den Wärmeübergang auf das Ei fordernder Innen­ druck aufbauen läßt. Während des Abschreckvorgangs muß die Dichtung das Ansaugen von Nebenluft verhindern.
Die genannten Behälter können aus einem durchsichtigen Material, insbesondere Glas, hergestellt sein, so daß der gesamte Zubereitungsvorgang einschließlich Abschreckung von außen beobachtet werden kann.
Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf 3 diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Eierkocher, der zur Zubereitung eines einzigen Eies vorgesehen ist,
Fig. 2 eine den Zubereitungsvorgang bei Verwendung des Kochers von Fig. 1 erläuternde Darstellung, und
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Eierkocher.
In den Fig. 1 und 2 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Behälter für die Aufnahme eines Eies 2 bezeichnet, das in einem schalenartigen Träger 3 ablegbar ist. Der Boden des Behälters 1 ist durch eine Deckenwand eines darunter angeordneten Verdampfungsbehälter 4 gebildet, dessen Boden auf eine Wärmequelle, z. B. eine Heizplatte, aufsetzbar ist.
Abweichend von diesem Ausführungsbeispiel könnte in den Verdampfungsbehälter selbst eine insbesondere elektrische Wärmequelle integriert sein. Es versteht sich, daß anstelle von nur einem Ei mehrere Eier in einem solchen Kochbehälter untergebracht sein können.
Über dem das Ei 2 aufnehmenden Behälter 1 ist ein weiterer Behälter 5 für Kühlwasser ange­ ordnet, wobei zwischen dem Behälter 1 und dem Kühlwasserbehälter 5 eine Wärmeisola­ tionsschicht 6 vorgesehen ist.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind der Behälter 1, der Verdampfungsbehälter 4 und der Kühlwasserbehälter 5 rundzylindrisch ausgebildet und zueinander koaxial angeordnet.
Zur Bildung des Behälters 1 steht von dem Verdampfungsbehälter 4 eine Ringwand 7 vor, die einen topfartigen Behälterabschnitt bildet, innerhalb welchem der Träger 3 für das Ei 2 angeordnet ist. Am Öffnungsrand des topfartigen Behälterabschnitts ist an der Ringwand 7 eine Ringdichtung 8 angebracht, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus wärmebe­ ständigem Gummi besteht. Zur Bildung des Behälters 1 ist ferner ein einseitig offener Hülsen­ abschnitt 9 vorgesehen, welcher mit seiner Öffnungsseite in den durch die Ringwand 7 gebildeten topfartigen Abschnitt des Behälters unter Andruck gegen die Ringdichtung 8 einsteckbar ist.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind der Hülsenabschnitt 9, die Wärmeisolations­ schicht 6 und der Kühlwasserbehälter 5 als zusammenhängende Baueinheit ausgebildet.
Der Verdampfungsbehälter 4 ist bei 10 zum Innenraum des Behälters 1 hin geöffnet, wobei von der Öffnung 10 ein Rohrstück 11 in den Innenraum des Behälters 1 hineinragt.
Der Kühlwasserbehälter 5 steht über eine Öffnung 12 mit der Außenluft in Verbindung.
Mit dem Bezugszeichen 13 ist eine U-förmig ausgebildete Rohrleitung bezeichnet, die einen als Steigrohr dienenden U-Rohrschenkel 14 sowie einen durch den Boden des Kühlwasser­ behälters 5 und die Deckenwand des Behälters 1 hindurchgeführten U-Rohrschenkel 15 aufweist. An seinem innerhalb des Behälters 1 gelegenen Mündungsende ist an dem U-Rohr­ schenkel 15 eine in der Art eines Brausekopfes ausgebildete Verteilereinrichtung 16 ange­ bracht.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der schalenförmige Eiträger 3 über ein Fußteil 17 fest mit dem Verdampfungsbehälter 4 verbunden. Anstelle einer solchen festen Verbindung könnte der Eiträger mit dem Fußteil aber auch nur auf den Verdampfungsbehälter aufge­ setzt und daher als Eierbecher von dem Verdampfungsbehälter abnehmbar sein.
Der schalenartige Eiträger 3 weist Dampfdurchlaßöffnungen 18 auf.
Am Verdampfungsbehälter 4 und Kühlwasserbehälter 5 sind nicht gezeigte Öffnungen zum Einfüllen von zu verdampfenden Wasser bzw. Kühlwasser gebildet.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 wird nachfolgend die Funktionsweise des vorangehend erläuterten Eierkochers beschrieben.
Zur Zubereitung eines Eies wird zunächst die bei vollständiger Verdampfung hierfür erforder­ liche Wassermenge 19 in den Verdampfungsbehälter 4 gefüllt und in den Kühlwasserbehäl­ ter 5 eine Wassermenge 20, die größer als die Wassermenge 19 ist, eingelassen, wobei der Wasserspiegel unterhalb des die Rohrschenkel 14 und 15 verbindenden Abschnitts der Rohrleitung 13 liegt, wie aus Fig. 2a hervorgeht. Das Einfüllen der Wassermengen 19 und 20 kann vor dem Einlegen des Eies 2 in den Eiträger 3 erfolgen, d. h. bevor die den Hülsenab­ schnitt 9, die Wärmeisolationsschicht 6 und den Kühlwasserbehälter 5 umfassende Bauein­ heit unter Bildung des Behälters 1 in den durch die Ringwand 7 gebildeten topfartigen Abschnitt eingesteckt wird. Zur Aufrechterhaltung einer möglichst niedrigen Kühlwassertem­ peratur können in den Kühlwasserbehälter 5 zusätzlich Eiswürfel eingegeben werden.
Zur Zubereitung des Eies wird nun dem Verdampfungsbehälter 4 Wärme zugeführt, wie dies in Fig. 2b symbolisch bei 21 angedeutet ist. Während die Wassermenge 19 verdampft, gelangt Dampf in den Innenraum des Behälters 1, welcher das Ei erhitzt und zum Verzehr zubereitet. Die Dampfdurchlaßöffnungen 18 sorgen dafür, daß eine gleichmäßige Umspü­ lung des Eies 2 mit dem erhitzenden Dampf erfolgen kann.
Im Innenraum des Behälters 1 wird ein geringer, den Wärmeübergang vom Dampf auf das Ei fördernder Überdruck aufgebaut, welcher durch die Eintauchtiefe des U-Rohrschenkels 14 der Rohrleitung 13 in den Kühlwasservorrat 20 bestimmt ist. Die durch die Ringdichtung 8 erreichte Dichtwirkung ist ausreichend groß, um diesen Druck innerhalb des Behälters 1 auf­ rechtzuerhalten. Der das Ei erhitzende Dampf gelangt, soweit er nicht innerhalb des Behäl­ ters 1 kondensiert, in den Kühlwasserbehälter 5, wo er kondensiert oder von wo er durch die Verbindungsöffnung 12 in die Außenluft gelangt.
Das Rohrstück 11 bildet eine Rücklaufsperre für im Innenraum des Behälters 1 entstehendes Kondenswasser 22.
In dem in Fig. 2c gezeigten Zustand ist die Wassermenge 19 vollständig verdampft und die Wärmezufuhr zum Verdampfungsbehälter 4 aufgehoben. Im Innenraum des Behälters 1 befindlicher Dampf kondensiert und es entsteht dort ein Unterdruck, durch den, unter Erzeu­ gung eines deutlich wahrnehmbaren Geräuschs, Kühlwasser über die Rohrleitung 13 aus dem Kühlwasserbehälter 5 in den Innenraum des Behälters gesaugt und das Kühlwasser durch die Verteilereinrichtung 16 in einem aufgeweiteten Brausestrahl 23 zur Abschreckung über das Ei geleitet wird.
Die nach oben vorstehende Länge des Rohrstücks 11 ist zweckmäßig so bemessen, daß es die entstehende Kondenswassermenge zwar zurückhält, das in den Behälter 1 über die Rohrleitung 13 gelangende Kühlwasser aber durch das Rohrstück 11 hindurch zum größten Teil in den Verdampfungsbehälter laufen bzw. gesaugt werden kann und auch noch den Verdampfungsbehälter abkühlt, wie in Fig. 2d gezeigt ist. Durch diese Kühlung ist es nicht unbedingt erforderlich, die Wärmezufuhr zum Verdampfungsbehälter 4 sofort nach Ver­ dampfung der Wassermenge 19 zu unterbrechen.
Die Druckschwankungen im Behälter 1 bzw. Verdampfungsbehälter 4 könnten zur Betäti­ gung einer Schalteinrichtung benutzt werden, welche beispielsweise für die Abschaltung einer Wärmequelle sorgt.
Nach Abziehen der den Hülsenabschnitt 9 umfassenden Baueinheit kann die den Eiträger 3, den Verdampfungsbehälter 4 und die Ringwand 7 aufweisende Baueinheit dann als Eier­ becher benutzt werden.
Die Ringdichtung 8 erlaubt nicht nur die Aufrechterhaltung des beim Kochen auftretenden Überdrucks, sondern sorgt auch dafür, daß sich im Behälter 1 der erforderliche Saugunter­ druck zum Einziehen des Kühlwassers ausbilden kann.
Es wird nun Bezug auf Fig. 3 genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben Bezugszahl wie bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel bezeichnet sind, wobei der Bezugszahl der Buchstabe a beigefügt ist.
Das Ausführungsbeispiel von Fig. 3 unterscheidet sich von dem vorangehenden Ausfüh­ rungsbeispiel u. a. dadurch, daß ein als Rücklaufsperre dienendes Rohrstück 11a, das sich von einer Öffnung 10a in einem Verdampfungsbehälter 4a erstreckt, als Halterung für einen Eiträger 3a dient. An dem Rohrstück 11a sind knapp unterhalb des Eiträgers 3a Dampfdurchlaßöffnungen 24 vorgesehen, so daß Dampf einerseits durch das Rohr gegen das Ei strömen und andererseits aus dem Rohrstück 11a heraus und ggf. durch Öffnungen 18a in dem Eiträger 3a an das Ei herantreten kann.
Ein das Ei aufnehmender Behälter 1a weist als weiteren Unterschied zum vorangehenden Ausführungsbeispiel ein Überdruckventil 25 auf, durch welches hindurch aus dem Verdampfungsbehälter 4a in den Behälter 1a eingetretener, das Ei erhitzender Dampf unter Umgehung einer in einen Kühlwasserbehälter 5a geführten Rohrleitung 13a in die Außen­ umgebung treten kann. Entsprechend öffnet das Rückschlagventil 25 bei einem Innendruck im Behälter 1a, welcher geringer als der Kühlwasserschweredruck an der Mündungsöffnung der Rohrleitung 13a innerhalb des Kühlwasserbehälters 5a ist. Indem kein Dampf in das Kühlwasser 5a gelangt, kann eine höhere Kühlwassertemperatur aufrechterhalten werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 und 2 wäre es denkbar, ohne erhöhten Innendruck im Behälter 1a zu arbeiten und erst gegen Ende der Eizubereitung den Kühlwasserbehälter 5 zu befüllen, wobei die Kühlwassertemperatur in der verbleibenden Zeit durch in das Kühl­ wasser eintretenden Wasserdampf nicht mehr merklich erhöht werden kann.
Sofern eine Wassermenge in den Verdampfungsbehälter eingeführt wird, die größer als die zum Zubereiten eines Eies gerade ausreichende Wassermenge 19 ist, müßte zur Eizuberei­ tung die Wärmezufuhr zum Verdampfungsbehälter 4 zu einem geeigneten Zeitpunkt unter­ brochen werden. Auch dann kommt es zu einer Unterdruckbildung im Behälter durch Kon­ densation und zum Überlauf von Kühlwasser aus dem Kühlwasserbehälter 5 in der voran­ gehend beschriebenen Weise.

Claims (11)

1. Eierkocher mit einem Behälter (1) für die Aufnahme von wenigstens einem Ei (2) sowie von innerhalb des Behälters das Ei erhitzendem Wasserdampf, gekennzeichnet durch eine in den Behälter mündende Leitung (13) für die Zuführung von einem das Ei (2) innerhalb des Behälters (1) abschreckendem Kühlmittel (20).
2. Eierkocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem Behälter (1) und ggf. einem mit dem Behälter (1) verbundenen Ver­ dampfungsbehälter (4) ein das Kühlmittel (20) über die Leitung (13) ansaugender Unterdruck, vorzugsweise durch Kondensation von im Behälter befindlichem Wasser­ dampf, erzeugen läßt.
3. Eierkocher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Behälter oder einen mit dem Behälter (1) verbundenen Verdampfungsbe­ hälter (4) eine zur Zubereitung des Eies (2) vollständig zu verdampfende Wassermenge (19) einfüllbar ist und sich der Unterdruck vorzugsweise durch Kondensation des nach vollständiger Verdampfung der Wassermenge (19) in dem Behälter (1) befindlichen Wasserdampfs erzeugen läßt.
4. Eierkocher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (13) einen in einen Kühlmittelvorrat (20) eintauchenden Steigleitungs­ abschnitt (14) umfaßt.
5. Eierkocher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Behälters (1) ein den Kühlmittelvorrat aufnehmender Kühlmittelbehäl­ ter (5) angeordnet ist, wobei die Leitung (13) vorzugsweise als U-Rohr mit einem den Steigleitungsabschnitt bildenden U-Rohrschenkel (14) und einem durch den Boden des Kühlmittelbehälters (5) hindurch in den Behälter (1) geführten U-Rohrschenkel (15) aus­ gebildet ist.
6. Eierkocher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter (1) an der Mündung der Leitung (13) eine den Kühlwasserstrom aufweitende, vorzugsweise über dem Ei (2) angeordnete, Verteilereinrichtung (16) vor­ gesehen ist.
7. Eierkocher nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Behälter (1) und dem Kühlmittelbehälter (5) eine Wärmeisolierung (6) angeordnet ist.
8. Eierkocher nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (10) zwischen dem Behälter (1) und dem Verdampfungsbehälter (4) eine Rücklaufsperre (11) für in dem Behälter (1) gebildetes Kondenswasser umfaßt.
9. Eierkocher nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) ein den Übertritt von Wasserdampf in den Kühlmittelvorrat (20) ver­ hinderndes Überdruckventil (25) aufweist.
10. Eierkocher nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Behälters (1) durch eine Deckenwand des Verdampfungsbehälters (4) und ferner durch eine sich von dem Verdampfungsbehälter (4) erstreckende Ring­ wand (7) sowie einen einseitig offenen, mit der Ringwand (7) zusammensteckbaren Hül­ senabschnitt (9) gebildet ist.
11. Eierkocher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringwand (7) oder/und der Hülsenabschnitt (9) mit einer Ringdichtung (8) ver­ sehen ist.
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