AT201201B - Verfahren zur Herstellung dünner Überzüge auf festen Gegenständen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung dünner Überzüge auf festen Gegenständen

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AT201201B
AT201201B AT201201DA AT201201B AT 201201 B AT201201 B AT 201201B AT 201201D A AT201201D A AT 201201DA AT 201201 B AT201201 B AT 201201B
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Jenaer Glaswerk Schott & Gen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung dünner   überzüge   auf festen Gegenständen 
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   Um die   überzüge   nach Beseitigung der über-   schüf. sigen   oder abdampfenden Flüssigkeit in ge-   nügender Gleichmässigkeit   zu erhalten, ist es we- 
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 einem   gleichmässigen   Film verlaufen kann. Bei bekannten Verfahren sucht man dies beispielsweise durch Zentrifugieren der mit der Flüssigkeit benetzten oder durch gleichmässiges Herausziehen der getauchten Teile zu erreichen. Im ersteren Falle erhält man jedoch eine gute   Gleichmässigkeit   der Belegung nur auf Flächen mit runder Begrenzung. Ausserdem ist man bei der Schleudermethode auf kleine Formate der Flächen beschränkt. 



   Bei den Tauchverfahren besteht anderseits immer die Schwierigkeit, dass die abfliessende Flüssigkeit sich an den unteren Rändern des benetzten Gegenstandes staut, so dass in einer oft mehrere Zentimeter breiten Randzone starke Verdickungen des gebildeten Überzuges entstehen, welche bei   dickenabhängigen   Wirkungen recht störend sein können, mitunter auch beim Trocknen oder Einbrennen des Überzugs zu Rissen oder Verkrustungen in diesem führen. 



   Durch die Erfindung werden die geschilderten Nachteile auf einfache und vorteilhafte Weise vermieden. 
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 laufenlassen und Verfestigung von damit in Be-   rührung     gebrachten Lösungen,   Suspensionen oder polymerisierbaren Flüssigkeiten. Im Gegensatz zu den bekannten Verfahren sind aber die Ränder der zu überziehenden Oberflächen, an denen sich die 
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 Körper gelingt es, die angestaute, überschüssige Flüssigkeit aufzunehmen und bzw. oder abzuleiten. 



   Da es besonders darauf ankommt, dass die Entfernung der überschüssigen Flüssigkeit schon er- 
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 Zustandes, z. B. durch Verdampfung, eintritt, werden vorzugsweise die Saugfläche schon vor oder während der Benetzung des Gegenstandes mit diesem in Berührung gebracht, so dass sie schon bei oder sofort nach dem Verlaufen der Flüssigkeit zur Wirkung kommen ; die gleichmässige Verteilung bis zum Rand wird so in einem Arbeitsgang erreicht. Dabei können entweder Stoffe verwendet werden, welche durch Kapillarkräfte die angestaute   Flüssigkeit   übernehmen, oder die saugenden Flä-   chen   werden rückwärts an eine Unterdruckleitung 
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Das Verfahren gemäss der Erfindung kann   zweckmässig   wie folgt   durchgeführt   werden. Man setzt die zu überziehenden Teile, z. B.

   Gläser, Metall- oder Kunststoffkörper, in einem zur Auf- 
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 offenen zylindrischen   Hohlkörpers.   Der Behälter wird mit der Überzugsflüssigkeit gefüllt, bis die Teile von dieser bedeckt sind, dann wird die Flüssigkeit mit einer vorher bestimmten Geschwindigkeit abgelassen. Sobald das Niveau unter das der porösen Unterlage sinkt, entsteht unter dieser ein Vakuum, wodurch die an den aufliegenden Kanten der Teile haftenden Flüssigkeitsreste abgesaugt werden. 
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    wirdgemäss   der Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt schematisch in einem Ausführungsbei- 
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In einem Flüssigkeitsbehälter sind die zu über ziehenden Teile, beispielsweise Rundscheiben 1 und rechteckige Plättchen 2 mit vertikal stehenden Flächen in die Überzugsflüssigkeit eingebaut. 



   Die Teile 1 und 2 stehen auf porösen oder siebartig durchbrochenen Unterlagen 3, welche die' zylindrischen, unten offenen Hohlkörper 4 nach 
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 ausserdem noch an den Seiten- oder Oberkanten mit saugfähigen Körpern 5 in Berührung stehen. 
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 der Unterlage 3 liegenden Niveau N. Dadurch hat sich in den Hohlkörpern 4 unterhalb der Unterlage 3 ein Unterdruck gebildet, der ein Ansaugen der Flüssigkeitsreste an den aufliegenden Rändern der überzogenen Teile bewirkt. Diese werden daher bis zu den Auflegekanten von 
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 leicht festgelegt werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE :   L   Verfahren zur Herstellung dünner Überzüge auf festen   Gegenständen   durch Verlaufenlassen und Verfestigen von damit in Berührung gebrachten Lösungen, Suspensionen oder polymerisierbaren Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der zu überziehenden Oberflächen, an denen sich die verlaufende Flüssigkeit staut, während des Verlaufvorganges mindestens stellenweise mit porösen oder siebartigen 
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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu überziehenden Gegenstände schon vor oder während der Benetzung durch die EMI2.5 erreicht wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Verwendung von porösen Stoffen, welche auf Grund von Kapillarwirkun- EMI2.6 dern der Gegenstände aufzunehmen imstande sind. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- EMI2.7 oderspannränder der Gegenstände an porösen oder siebartigen durchbrochenen Körpern anliegen, welche mit einer Saug- oder Unterduckleitung in Verbindung stehen, die beim Verlaufen der Flüssigkeit in J ätigkeit gesetzt wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- EMI2.8 Abschluss eines unten offenen zylindrischen Hohlkörpers bilden, worauf die Flüssigkeit unter das ; EMI2.9
AT201201D 1957-01-26 1958-01-15 Verfahren zur Herstellung dünner Überzüge auf festen Gegenständen AT201201B (de)

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