DE855681C - Schleifvorrichtung an Tuchschneidemaschinen mit hin- und hergehendem Messer - Google Patents

Schleifvorrichtung an Tuchschneidemaschinen mit hin- und hergehendem Messer

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DE855681C
DE855681C DEM6119D DEM0006119D DE855681C DE 855681 C DE855681 C DE 855681C DE M6119 D DEM6119 D DE M6119D DE M0006119 D DEM0006119 D DE M0006119D DE 855681 C DE855681 C DE 855681C
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grinding
carriage
sets
grinding device
arms
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DEM6119D
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English (en)
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William Bangser
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MAIMIN CO H
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MAIMIN CO H
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/3806Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface
    • B26F1/3813Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface wherein the tool head is moved in a plane parallel to the work in a coordinate system fixed with respect to the work
    • B26F1/382Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface wherein the tool head is moved in a plane parallel to the work in a coordinate system fixed with respect to the work wherein the cutting member reciprocates in, or substantially in, a direction parallel to the cutting edge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
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    • B26D7/12Means for treating work or cutting member to facilitate cutting by sharpening the cutting member

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Description

  • Schleifvorrichtung an Tuchschneidemaschinen mit hin- und hergehendem Messer Uic Frhndung 1>ezie,lit sich auf Tuchschneidetnaschinen lnit hin- und liergelietidem -Messer und betrifft Einrichtungen zum Schärfen der Messer an solchen Maschinen.
  • Es sind die verschiedensten Vorrichtungen zum mechanischen Schürfen der Messer solcher Tuchschncidentaschinen bekanntgeworden. Ihnen allen haftet der Mangel an, daß die Schleifsteine so angebracht sind, daß sie die volle Schneidfältigkeit der Maschine lieeitttr:iclitigetl und während des Gebrauches die freie Sicht des Bedienenden behindern.
  • So ist es lrekanntge.wot-den, eine Schleifscheibe bei solchen "I'ucli=chlieidemaschilieti an das Messer zu führen und unter ständiger Drehung am :Messer hin-und hc°rzul.e\\-egeli. Bei diesen bekannten Einrichtungen wird die Schleifscheibe längs zum Messer geführt, ohne daB i rgend"velche Ausschwenkbewegun, gen hierbei durchgeführt werden. In der Ruhelage der Schleifscheibe bei dieser bekannten Einrichtung behindert die am Messer anliegende Schleifscheibe erheblich die Sicht des die Schneidemaschine hedielictlden, und die, volle Schneidlänge des Messers kann nicht in weitestgehendem Umfang ausgenutzt werden. Es sind zwar auch schon Schleifvorrichtungen ;in Tuchschneidemaschinen mit hin- und hergehendem 'Messer bekanntgeworden, bei denen auch (las Ausschwenken der Schleifsätze durchgeführt werden kann. Dieses Ausschwenken der Schleifsätze muß aber bei den bekannten. Maschinen in besonderem Arbeitsgang durchgeführt werden:, so daß an die Aufmerksamkeit des die Schneidevorrichtung bedienenden Arbeiters beim Ein- und Ausschwenken der Schleifsätze erhebliche Anforderungen gestellt werden. Die gleiche erhebliche Aufmerksamkeit benötigen alle die Tuchschneidemaschinen, bei denen der Schleifvorgang in; besonderem Arbeitsgang von Hand bewerkstelligt werden muß, gleichgültig, ob es sich dabei um ein einfaches Hin- und Herführen der Schleifsätze oder um ein gleichzeitiges Heranführen und Wiederfortführen der Schleifsätze vom Messer handelt. Neuzeitliche Zuschneidereien leiden erheblich unter den von den. vorbekannten Maschinen gestellten Anforderungen an die Aufmerksamkeit des Bedienenden, da diese Aufmerksamkeit sich in erheblichem Leerlaufskosten des Gesamtbetriebes auswirkt. Insbesondere ist es für den Zuschneidebetrieb von Nachteil, wenn solche Schärfarbeiten des Schneidmessens Arbeitsvorrichtungen bedingen, die den normalen Schneidbetrieb durch Unübersichtlichkeit der Schneidfläche beeinträchtigen.
  • Die vorstehende Erfindüng beseitigt die genannten Mängel dadurch, daß bei Auslösung des Schleifvorganges die Schleifsätze durch Antriebsmittel selbsttätig in Schleifstellung eingeschwenkt, über die ganze Länge des Messers unter ständiger Drehbewegung hin- und hergeführt und. am Ende des Schle-ifvorganges selbsttätig irndie Ruhelage zurückgeschwenkt und, stillgesetzt werden. Hierdurch wird erreicht, daß der mit der Vorrichtung beschäftigte Arbeiter sein Augemmer* nicht dem Schleifen der Messer zuwenden muß und daß die eigentlichen Ziischneidearbeiten durch den Schleifvorgang in keiner Weise behindert werden.
  • Zur Durchführung dieses Erfindungszieles werden bei Auslösung des Schwenkvorganges die auf einem parallel zum Schneidrnesser beweglichen Schlitten um den Anpreßfuß der Schneidemaschine schwenkbar angeordneten Schleifsätze entweder durch Kupplung mit dem Antriebsmotor der Schneidevorrichtung oder durch besonderen Motor unter Abwärtsbewegung des Schleifschlittens selbsttätig in die Schleifstellung eingeschwenkt. Nach dem Einschwenken werden die Schleifsätze über die ganze Länge des Messers unter von den gleichen Antriebsmitteln abgeleiteter ständiger Drehung erst heral)-, dann durch Aufwärtsbem-egen des Schlittens heraufgeführt sowie am Ende des Schleifvorganges selbsttätig in die Ruhelage ei.naeschwenkt und stillgesetzt.
  • In der Zeichnung sind zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung zum Bewegen der Steine während des Schleifvorganges dargestellt. Im ersten Beispiel wird die Bewegung von dem Motor abgeleitet, der das Messer hin- und herbewegt. Im zweiten Ausführungsbeispiel ist ein besonderer Antriebsmotor vorgesehen.
  • In der Zeichnung gibt Fig. i die Seitenansicht einer üblichen Tuchschneidemaschine mit hin- und hergehendem Messer wieder und zeigt im Senkrecht-schnitt einen Schleifsteinantrieb, der vom Hauptmotor der Maschine abgeleitet ist; Fig. 2 ist eine Ansicht des oberen Endes der @-Iaschine nach Fig. i und zeigt die gegenüberliegende Seite der Maschine; Fig. 3 ist eine Vorderansicht des in Fig. 2 dargestellten Maschinenteiles; Fig. 4 gibt im Einzelteil die Anlaufsvorriclitung, wobei die Mittel dargestellt sind, die einen Anlauf verhindern, bevor nicht der Anpreßfuß in seiner tiefstem Stellung ist; Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3 ; Fig. 6 ist ein Senkrechtschnitt in etwas vergrößertem Maßstabe nach der Linie 6-6 der Fig. i ; Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6; Fig. 8 ist ein, Querschnitt nach der Linie 8-8 der Fig. i ; Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 6; Fig. io ist eine Seitenansicht einer üblichen Tuchschneidemaschine mit hin- und hergehendem Messer, bei der der Antrieb der Schleifsteine von einem besonderen Antriebsmotor 'hergeleitet wird; Fig. i i ist ein senkrechter Längsschnitt in, etwas vergrößertem Maßstabe durch den Antrieb der Schleifsteine nach Fig. io; Fig. 12 ist eine Einzelarnsicht des Schalters. der den Anitriebsmotor betätigt; Fig. 13 ist ein Senkrechtschnitt nach der Linie 13-i3 der Fig. i.i ; Fig. 14 ist ein Querschnitt mach die Linie 14-14 der Fig. i i ; F.i.g. 15 ist ein Querschnitt nach der Linie 15-i5 der Fig. i i ; Fig. 16 zeigt die Eingriffsverhältnisse der Schleifsteine in das Messer am untersten Ende der Steinführung; Fig. 17 ist eine Ansicht und teilweise ein Schnitt einer besonderen Ausgestaltung des ,anpreßfußes und seiner Führung.
  • Zuerst soll die in den Fig. i bis 9 dargestellte i\Iaschine erläutert werden. Die Tuchschneidemaschine, die hier dargestellt ist, ruht auf dem üblichen Aufläger i, auf dem ein Traggestell 2 aufgesetzt ist, das den Motor 3 und ein Antriebsgehäuse 4 trägt. Ein Messer 5 ist so angeordnet, daß es in senkrechter Führung auf der Vorderkante des Traggestelles 2 hin- und herbewegt werden kann. Die Einrichtung zum Hin- und Herbewegen besteht auseinem Kreuzkopf 6, einer Pleuelstange 7 und einem Kurbelzapfen 8, der auf dem Schwungrad 9 der Motorwelle befestigt ist. Der Motor wird durch einen Schalter io gesteuert, und die gesamte 'Maschine wird durch einen Handgriff i i geführt. Unmittelbar vor dem Messer 5 wird ein senkrecht gelagerter Anpreßfuß 12 von einer Führung 13 des Anpreßfußes getragen. Die obigen Angaben betreffen eine übliche Bauart und bilden keinen Teil der Erfindung.
  • Nachstehend wird beschrieben, wie die Schleifsteine befestigt und zum Schwingen gebracht werden. Auf dein Vorderteil des Motorgehäuses ist ein Tragrahmen 15 befestigt, der senkrechte Gleitführungen 16 besitzt. In diesen Gleitführungen kann ein Schleifschlitten 17 laufen, der an seinem unteren Ende durch eine Platte 18 abgeschlossen ist. Diese Platte erstreckt sich nach innen auf das Motorgehäuse zu. Am inneren Ende dieser Platte sind zwei senkrechte Wellen 19 angebracht, die an ihren unteren Enden Schwenkarme 20 tragen, auf (leiten die Schleifsteinköpfe 21 aufgebracht sind. Diese Köpfe tragen die Schleifsteine 22 und 23. Eine Schraubenfeder 24 umgibt jede Welle und ist mit ihrem einen Ende mit ihr verbunden. Am anderen Ende steht sie mit der Platte 18 in Anlage. Üblicherweise zwingen diese Federn die Schwenkarme 2o, die in Fig. 8 dargestellte Lage einzunehmen. Eine gleiche Lage ist strichpunktiert in der Fig. 1 dargestellt, in der diie Steine in Schleifstellung am Ende des Messers 5 dargestellt sind. Um die Steine außer Berührung mit dem Messer am oberen Ende ihres Hubes auszuschwingen und um das untere Ende des @lotorgehäuses freizulegen, sind zwei feststehende Spindelmuttern 25 (vgl. Fig. 1) zwischen dem Tragrahmen 15 und dein Motorgehäuse angebracht, die die oberen Enden der Wellen 19 aufnehmen. In die oberen Enden dieser Wellen sind steilgängige Gewinde 26 eingeschnitten, so daß die Wellen, wenn sie durch die Muttern 25, mit denen sie im Gewindeeingriff stehen, hindurchgehen, um eine Winkelbewegung von etwas mehr als 15o° gegen die Wirkung der Federn 24 gedreht werden und damit die Schleifsteine so nach auswärts ausschwingen, daß sie eine in den Fig. 1, 2, 3, 6 und 7 dargestellte Lage unmittelbar unterhalb des Tragrahmens 15 einnehmen. In dieser Lage beeinträchtigen sie nicht die freie Sicht des die Maschine Bedienenden.
  • Nachstehend wird die Einrichtung zum Übertragen einer Drehbewegung auf die Schleifsteine beschrieben.
  • In dem Schlitten 1? ist eine Vierkantwelle 28 eingelagert, an deren unterem Ende ein Ritzel 29 befestigt ist. Dieses dreht über die Zahnräder 30, 30' und ;1 die Schleifsteine 22 im Uhrzeigersinne, wie in Fig.B dargestellt ist. Gleichzeitig dreht dieses Ritzel 29 Tiber die Stirnräder 32, 33, 33' und 34 den Schleifstein 23 in dem Uhrzeigersinne entgegengesetzter Richtung. Die Zahnräder 30 und 30' sind auf demselben Wellenstumpf aufgesetzt und drehen sich gemeinsam. Dasselbe ist bei den Zahnrädern 33 und 33' der Fall. Die Vierkantwelle 28 durchdringt gleitfähig eine Vierkantbuchse eines Kegelrades 35, das in einer Platte 36 drehbar eingelagert ist. Diese Platte 36 ist am Tragrahmen 15 befestigt. Das Kegelrad greift in ein anderes Keg@elra,d, 37 ein, das im Tragrahmen 15 drehbar eingelagert ist. Auf der Welle dieses Kegelrades ist ein Zahnrad 38 befestigt und steht mit dein Zahnrad 39 im Eingriff. Auch dieses ist litt Tragrahmen drehbar gelagert. Das Stirnrad 39 steht seinerseits im Eingriff mit einem Ritzel 40. Dieses Ritzel ist in einen Schwenkarm 41 drehbar eingelagert, der um den Zapfen 42 schwenkbar ist. Auf gleicher Achse mit dem Ritzel 40 ist ein Reibrad 43, das zum treibenden Eingriff mit dem Schwungrad 9 des Motors gebracht werden kann (vgl. Fig. 4). Wenn das Treibrad 43 mit denn Schwungrad 9 durch nachfolgend noch zu beschreibende Mittel in Treibeingriff gebracht wird, werden über die vorstehend beschriebenen Zahnradtriebe die Schleifsteine in Drehbewegung versetzt.
  • Nachstehend wird die Einrichtung beschrieben, mittels welcher die Schleifsteine während ihrer Drehbewegung längsverschoben werden. An der Außenseite des Tragrahmens 15 sind zwei Kettenräder 45 aufgelagert, über die eine Kette 46 läuft. Ein Glied dieser Kette ist mit einer Rolle 47 versehen, die in einer Langlochführung 48 läuft. Diese Langlochfiihrung .ist am oberen Endre des Gleitschlittens 17 befestigt. Der Umlauf der Kette bewirkt daher eine Hin- und Herbewegung des Schlittens 17 in seinen Führungen 16, so daß mit dem Schlitten zusammen die Schleifsteine ebenfalls hin- und herbewegt werden. Die Schleifsteine werden ständig während der Hin- und Herbewegung des Schlittens auf Grund der Tatsache getrieben, daß die Vierkantwelle 28 sich in bezug auf das Kegelrad 35 senkrecht verschieben kann und trotzdem zu jeder Zeit in Treibverbindung mit diesem Kegelrad bleibt. Die Kette wird durch folgende Zahnrad.-untersetzung angetrieben. Ein Ritzel 49 ist auf dem Zahnrad 39 befestigt und: läuft mit diesem um. Das Ritzel greift in ein Stirnrad 5o ein, mit dem ein Ritzel 51 wiederum in fester Verbindung ist. Dieses letztere Ritzel greift in ein Zahnrad 52 ein, das auf der Welle des unteren Kettenrades 45 befestigt ist. Damit wird die Drehbewegung .des Reibrades 43 nicht nur zum Antrieb der Schleifsteine herangezogen, sondern bewirkt auch die Bewegung der Schleifsteine längs dem Messer vor und zurück, d. h. über die wirksame Schneidfläche des Messers.
  • Nachstehend wird nun beschrieben, wie der Schleifvorgang eingeleitet wird und wie die Vorrichtung selbsttätig den Schleifvorgang am Ende ausschaltet. Der Schleifvorgang wird durch Bedienung einer Taste 54 eingeleitet, die an, der einen Seite des Tragrahmes 5o befestigt ist. Diese Taste ist mit ihrer Drehwelle einem Gleitlager 56 drehbar eingelagert. An dem nach innen zu gelegenen Ende der Tastenwelle 55 ist ein kurzer Schwenkhebel 57 aufgesetzt, an den ein längerer Hebel 58 schwenkbar angeilagert ist. Dieser Hebelarm 58 wird durch eine Schraubenfeder 59 in Richtunig auf die Maschine zu angezogen. Das untere Ende des Hebelarmes 58 steht über ein Zwischengelenk 6o mit dem Schwenkhebel 41 in Verbindung. Bei der in Fig.4 dargestellten Stellung, in der der Hebelarm 57 durch eine nachfolgend noch zu beschreibende Tastenklinke gehalten wird, ist das Zwischengelenk 6o so gelagert, daß die auf den Arm 58 wirkende Feder 59 das Treibrad 43 aus der Berührung mit dem Schwungrad 9 des Motors heraushält. Um dies Treibrad 43 mit dem Schwungrad in Treibeingriff zu bringen, muß die Taste, die Tastenwelle und der Hebelarm 57 in der in Fig. 4 dargestellten Ansicht nach: rechts ausgeschwungen werden, bis der untere Gelenkpunkt des Zwischengliedes 6o rechts einer Linie zu liegen kommt, die durch den oberen Gelenkpunkt des Verbindungsgliedes und den Schwenkzapfen 42 des Schwenkhebels 41 geht. Daraufhin preßt die Feder j9 das Treibrad 43 in treibende Verbindung mit dem Schwungrad und hält es in dieser Lage. Auf dier Taste ist eine Tastenklinke 62 befestigt, deren unterer Arm in einen Anschlag 63 eingreift, der sich auf dem Schlitten 17 befindet. Normalerweise wird die Taste in der in Fig. 3 und 4 dargestellten Lage hierdurch gehalten, d. 11. in einer Stellung, in der das Treibrad außer Berührung mit dem Schwungrad steht. Der obere Arm der Klinke wird in dieser Ruhestellung von der Taste 54 durch eine Blattfeder abgezogen.
  • Die vorstehend beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Um den Schleifvorgang einzuleiten, ergreift der die Maschine Bedienende das obere Ende der Taste 54 und der Tastenklinke 62 zwischen Daumen und Zeigefinger und zieht beide zusammen. Damit wird die Klinke vom Anschlag abgezogen. Die so freigegebene Taste wird dann nach rechts ausgeschwungen, um das Treibrad in Berührung mit dem Schwungradeinschnappen zu lassen, wie vorher beschrieben. Unter der Annahme, daß das Schwungrad sich dreht, wird hierdurch das Zahnradgetriebe in Bewegung gesetzt, wobei drei Vorgänge ablaufen. i. Es werden die Schleifsteine in Drehbewegung versetzt; 2. der Schlitten gleitet abwärts, und 3. durch Zusammenwirken der feststehenden Muttern 25 und die Steilgangspindiel26 werden die sich drehenden Schleifsteine um die Führung des Anpneßfußes herumgeschwenkt, so daß die Federn 24 die Schleifsteine in Berührung mit der Messerschneide bringen. Durch den Kettenumlauf fährt der Schlitten die Steine bis zum Ende des Messers und führt sie dann wieder zurück. Bei der Aufwärtsbewegung kommen die mit steilgängigem Gewinde versehenen Wellenenden 26 wieder mit den Muttern 25 in Eingriff. Die Steine werden nach außen um die Führung des Anpreßfußes ausgeschwungen, so daß die gegenläufige Bewegung der Steine stattfindet gegenüber der Bewegung am Anfang des Schleifvorganges. Sobald der Schlitten seine oberste Lage erreicht hat, jedoch, wie in Fig.6 dargestellt, der Schleifvorgang in dieser Stellung fortgesetzt werden soll, würde sich der Kreislauf, wie bereits beschrieben, wiederholen. Tetzt aber greift der Anschlag 63 in das untere Ende der Klinke 62 und wirft die Taste nach links, so daß vermittels des Zwischengelenkes 6o die Treibwelle aus der Berührung mit dem Scbw-ungrad ausklinkt. Um ein Weiterlaufen der Einrichtung zu verhindern, ist ein feststehender Bremsschuh 65 vorgesehen, der in das Treibrad 43 bremsend eingreift, sobald dieses aus der Berührung mit dem Schwungrad gebracht wird.
  • Nachstehend werden die Vorrichtungen beschrieben, die vorgNesehen sind-, um eine Einleitung des Schleifvorganges zu verhindern, bevor nicht der Anpreßfuß in die Berührung mit der Grundplatte i abgesenkt ist. Wie am besten aus Fig.4 ersichtlich, ist an dem Schwenkhebel 41, der das Treibrad 43 trägt, ein sich aufwärts erstreckender Arm 66 angebracht, dessen Endre 67 nach innen gebogen ist. Sobald der Anpreßftiß in irgendeiner angehobenen Stellung sich befindet, ragt die Führung 13 über das Ende 67 des Hebelarmes 66. Sollte der Bedienende versuchen, die Klinke so auszuschwingen, daß der Schleifvorgang eingeleitet wird, so wird ihm dies unmöglich gemacht. Das Ende 67 würde nämlich gegen die Führung 13 drücken, so daß das doppelgelenkige Verbindungsglied 6o nicht das, Treibrad 43 in Eingriff mit dem Schwungrad zum Einschnappen bringen kann. Ruht aber der Anpreßfuß auf der Grundfläche i der Maschine, so läßt das obere Ende der Führung 13 ein Ausschwingen des Hebelarmes.66 mit seinem Ende 67 über sein oberes Ende zu.
  • Wie in Fig. 6 und 16 dargestellt, besteht der Schleifstein 22 aus zwei gleichachsigen, getrennten Teilen, die auf einem einzigen Wellenstumpf aufgesetzt sind. Demgegenüber besteht der Schleifstein 23 nur aus einem Teil. Die Ebene dieses Schleifsteines liegt zwischen den beiden Ebenen der einzelnen: Teile des anderen Steines. Am unteren Ende der Längsverschiebung nehmen die Meine mit Bezug auf das Messer die Stellung ein, die in Fig. 16 dargestellt ist. Dabei ist das Messer am unteren Ende seiner Hin- und Herführung gezeichnet. Es wird darauf verwiesen, daß der untere Teil des Steines 22 wallständig das Messer überschritten hat. Würde dieser Teil für sich allein befestigt sein, so würde die Feder, die ihn in schleifende .Anlage mit dem Messer bringt, bewirken, daß er unter die Kante des Schrägschliffes. ausschwingen würde, so daß heim Rücklauf eine Scharte am unteren Schrägschliff entstehen könnte. Da die Teile des Steines 22 jedoch fest miteinander verbunden und auf demselben Wellenstumpf befestigt sind', kann dies nicht eintreten, denn der obere Teil des Schleifsteines 22 liegt am Messer an und hält in gleicher Lage damit den unteren Teil. Es ist selbstverständlich, falls erforderlich, auch möglich, an Stelle des oberen Teiles einen nicht schleifendien Teil zu verwenden. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, zwei einzelne Schleifteile zur Anwendung zu bringen.
  • Nachstehend wird die zweite Ausführung beschrieben, die in den Fig. io bis i 5 dargestellt ist. Die Tuchschneidemaschine selbst, die in diesen Figuren dargestellt ist, ist an sich genau die gleiche wie in den vorangegangenen Darstellungen und braucht deshalb nicht besonders beschrieben zu werden. Es wird zuerst beschrieben, wie die Steine dieser zweiten Ausführungsform angeordnet und ausgeschwungen werden. Im Lager 70 ist der Rahinen 71 der Vorderfläche des Motorgehäuses schwenkbar angelagert. Dieser Rahmen 70 besitzt Gleitschienen 72, in denen ein Schleifschlitten 73 gleitfähig eingelagert ist. Dieser Schleifschlitten ist an seinem unteren Ende durch die Platte 74 abgeschlossen, die sich nach denn Motorgehäuse zu einwärts erstreckt. An der Unterfläche der Platte 74 ist bei 75 schwenkbar ein Armpaar 76 angelagert, das sich einwärts gegen die Maschine erstreckt, und an den Endren jedes, Armes sind Schleifsteine 77 angeordnet, die, soweit es die ;Ausbildung der Steine betrifft, genau den Schleifsteinen 22 der bisher beschriebenen Ausführungsform gleichartig sind. Durch bogenförmige Schlitze 7R in der Grundplatte 7:1 greifen Zallfell.79 durch, mit denen gebogene Arme gelenkig verbunden sind. Die nach einwärts gerichteten Enden dieser Arme sind in ihrer Breite eingezogen und bilden 'Lungen 81 und Schultern 82. Die Zungen 81 greifen übereinander und werden durch doppelt gegabelte Enden eines Hebelarmes 83 auseinandergespreizt, der schwenkbar auf einem vom Schlitten 73 getragenen Kreuzkopf 84 gelagert ist. Die gebogenen Arme 8o stehen untereinander über eine Schraubenfeder 8; in Verbindung, die bewirkt, daß die Arme 76 und die Steine 77 gegeneinander und in Berührung mit der `lesserschneide wüliren(1 des Schleifvorganges gedrückt werden, wie es gestrichelt in Fig. 14 eingetragen ist. Das obere Ende des Hebelarmes 83 trägt eine Rolle 86, die, sobald sie mit der M'andung des Rahmens 71 in Eingriff kommt, die doppelt gegabelten unteren Enden der Arme 83 gegen die Schultern 82 drückt und damit unter Vermittlung der gebogenen Arme 8o die Tragarme 76 der Schleifsteine 77 seitwärts aussch wenkt. wie es in den Fig. 14 und 15 gezeichnet ist.
  • Nachstehend wird die Einrichtung beschrieben, die die Steine in Drehl).ewegung versetzt. Auf den Schlitten 73 ist ein Motor 89 aufgesetzt, der durch einen Schalter 9o unter Vermittlung eines Schalthebels 91 eingeschaltet wird. Ein Kitzel 92 auf der Motorwelle greift in ein Stirnrad 93 der Welle 94 ein, an dessen unterem Ltlde ein Stirnrad 95 über die Zahntriebe 96, 97# 98. 99, ioo und ioi d-ie Drelibew-egung auf die Steine überträgt. Sämtliche Zahntriebe werden von der Grundplatte 74 getragen.
  • Es wird nachstehend die Einrichtung zur Längsverschiebung der Schleifsteine beschrieben. Auf der Innenfläche des Schlittens 73 sind Kettenräder 102 angebracht, über die eine Kette 103 läuft. Ein Glied der Kette ist gelenkig mit einem Schwenkhebel 104 verbunden, der um einen Zapfen los des Rahmens 71 schwenkbar ist. Das untere Kettenrad 102 ist auf eurer Welle tob befestigt, auf der frei drehbar ein Kegelrad 107 mit einem Kegelritzel lob der Welle 941äuft. I_in Ititzel 1o9, das aus dem Hals des Kegelrades 107 herausgearbeitet ist, greift in ein Leerlaufsrad i i o ein. (las seinerseits über einen mit ihm in Verbindung stellenden Kitzeltrieb .das Stirnrad 112 treibt. Dieses Stirnrad ist mit der Welle loh versplintet. (I)er den vorbeschriebenen Reduktionstrieb treibt der Motor 89 das untere Kettenrad 102 und damit die Kette 103. l)er Kettenumlauf bewirkt über den Hebel 104. (laß der Schlitten 73, der den Motor, (lic Kette. die verschiedenen Zahntriebe und die Schleifsteine trägt. sich in bezug auf den Rahmen 7 1 verschiebt. Wie in den Fig. io und t i dargestellt, werden der Ra-htnen 71 und alle von ihm getragenen einzelnen Sclileifvorriclitungen in einem Winkel zur Senkrechten gehalten, während der normale Schneidvorgang verläuft. Dabei sind die Schleifsteine außerhalb der Führung des Anpreßfußes und oberhalb des Harndgriffes der Maschine. Der Rahmen wird in dieser Lage durch einen Arm 115 gehalten, der schwenkbar an l 1lotorgehäuse bei 16 gelagert ist und in der Ruhelage senkrecht in der gezeichneten Stellung der Fig. to durch eine Feder 117 gehalten wird. Das nach außen stehende Ende des Armes t 15 ist mit einer Klaue 118 versehet, die dazu bestimmt ist, in eine Rolle i 1g des Hebels 84 in nachstehend zu beschreibender Weise einzugreifen.
  • Die vorbeschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Der Bedienende drückt den Schalthebel g1 herunter, um den Schalter go einzuschalten und den Motor 89 zum Anlaufen zu bringen. Beim Abwärtslaufen des Schlittens 73, währenddessen die Schteifsteine sich drehen, schwingt der Arm i 15 uni seinen Zapfen 116 aus, und der Rahmen 71 wird unter Einwirkung einer Feder 12o in senkrechte Lage gebracht. Bei der Abwärt,§bewegung des Schlittens kommt die Rolle 86 außer Anlage mit der Innenfläche des Rahmens 71, wobei sie über eine Ablauffläche 121 ausläuft. Damit wird. die Feder 85 freigegeben, und diese schwenkt die Steine in die Berührung mit dem Messer. Dabei sind die Steine inzwischen über die Führungdes Anpreßfußes einwärts geschwenkt. Die Steine setzen ihre Abwärtsbewegung unter ständigem Drehen in schleifender Berührung mit der Messerschneide fort und kehren in ihrer Bewegutig dank des Umlaufes der Kette 103 um. Bei der Aufwärtsbewegung werden die bei der Abwärtsbewegung durchgeführten Einzelvorgänge in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt. Die Rolle i 1g kommt zwischen diiie Klaue 118 des Armes 115. Gleichzeitig kommt die Rolle 86 mit der Auflauffläche 121 in Eingriff. Während der Rahmen 71 um seit. oberes Schwenklager 7o auswärts schwenkt, werden gleichzeitig die Schleifsteine an ihren Armen 76 auseinandergeschwungen- und geben die Führung des Anpreßfußes frei. Um die Bewegung nach Beendigung eines einzelnen Schleifvorganges zu beenden, ist an einem Kettenglied ein Anschlag 122 artgeordnet, der in einett Zapfen. 123 eingreift. Dieser Zapfen ist am Schalterarm befestigt und greift durch einen Schlitz 124 in den Schlitten 73 ein. Da der Vorschub des Anschlages 122 längs einem kleineren Schwenkradius erfolgt als der des Schwenkweges. des Zapfens 123, kommt der Anschlag und der Zapfen in dem Moment außer Eingriff, in dem der Schalter geöffnet wird. Um zu verhindern, daß die Steine unnötig in ihrer am weitesten auseinandergespreizten Stellung verbleiben, sobald sie sich in Ruhelage befinden, ist eine Öffnung 125 in der Rückwand des Tragrahmens 71 vorgesehen, in die die Rolle 86 eingreifen kann und damit der Feder 85 gestattet, die Schleifsteine enger aneinanderzuziehen. Damit werden die Steine aus einer die Sicht des die Maschine Bedienenden beeinträchtigenden Lage herausgebracht.
  • Bei der Sclileifeinrichtunng, die in: den Fig. i bis 9 dargestellt ist, ist eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen, diie es verhindert, daß der die Maschine Bedienende den Schleifvorgang einileitet, wenn der Anpreßfuß sich nicht in seiner tiefsten Stellung befindet. Bei der in den Fig. 1o bis 15 dargestellten Schleifeinrichtung ist eine andere Sicherheitseinrichtung vorgesehen. Diese Einrichtung gestattet zwar dein Bedienenden, den Schleifvorgang einzuleiten, auch wenn der AnpreßfuB sich in angehobener Stellung befindet. Trotzdem wird der -Schalter selbsttätig mit der Vorrichtung ausgeschaltet und der Antrieb zum Stillstand gebracht, bevor die Steine den Anpreßfuß erreichen. Diese Sicherheitsvorrichtung besteht aus einem Gestänge 126, das an seinem oberen Ende mit einer Gabel 127 gelernkig am Hebelarm 9i befestigt ist. Das untere Ende des Gestänges ist gleitfähig in einer Bohrung der Platte 74 geführt und endet in einer Abkröpfung 128. Sobald der die Maschine Bedienende den. Schalthebel abwärts schwenkt, um den Strom einzuschalten und den Schleifvorgang einzuleiten, wirddieAbkröpfung 128 des Gestänges 126 in die gestrichelte Lage der Fig. io vorgeschoben. Wenn während der Abwärtsbewegung der Schleifsteine das Geslärngeende 126 in Eingriff mit dem Anpreßfuß kommen sollte, der unzulässigerweise in angehobener Stellung gelassen worden ist, so würde der Strom sofort ausgeschaltet und die Vorrichtung stillgesetzt werden, bevor eine Beschädigung der Maschine eintreten könnte.
  • In Fig. 17 ist eine dritte erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung dargestellt. Diese umfaßt eine teleskopartig verlängerbare Führung des Anpreßfußes. Der Anpreßfuß 130 ist am Ende eines Vierkantstabes 131 befestigt. Dieser Vierkantstab greift in eine Vierkanthülse 132 ein, die an ihrem oberen Ende verschlossen ist. Eine Schraubenfeder 133 verbindet das obere Ende des Vierkantstabes 131 mit dem Deckel der Hülse 132 und hält den Anpreßfuß in Anlage an das untere offene Ende der Hülse 132. Die Hülse 132 und der Vierkantstab 131 bilden die Führung des Anpreßfußes. Dieser Anpreßfuß und seine Führung werden an der Maschine in bekannter Weise angebracht und für die jeweilig zu schneidende Stofflage eingestellt. Bei Verwendung dieses Fußes bei einer der hier dargestellten Maschinen, bei der aber jede andere Sicherheitsvorrichtung fehlt, greifen die Lagerungen der Steine beim Abwärtst>ewegen der Schleifvorrichtung in den Anpreßfuß ein und bewirken, d'a.ß er entgegen der Federwirkung 133 der Vierkantstäbe 131 in bezug auf die feststehende Gleithülse 132 abwärts gleitet. Beim Rückwärtsbewegender Steine folgt der Anpreßfuß ihnen, wobei er durch dfie Zugwirkung der Feder 133 zurückgezogen wird. Nach dem Schleifvorgang ist der Anpreßfuß in der gleichen Stellung, in der er vorher gewesen ist.
  • Beim Gebrauch der vorbeschriebenen Schleifeinrichtungen muß selbstverständlich die Maschine zuerst vom Stoffentfernt werden. Mit Ausnahme der Fälle, in denen eine verlängerbare Anpreßfußführung vorgesehen ist, muß der Anpreßfuß in seine tiefste Stellung gebracht werden, bevor der Schleifvorgang eingeleitet wird.
  • Wenn die Schleifeinrichtung in der Ausführung nach den Fig. i bis 9 Verwendung findet, ist es für den Bedienenden unmöglich, die Einrichtung anlaufen zu lassen, bevor nicht der Anpreßfuß seine richtige Lage erhalten hat.
  • Bei Verwendung der zweiten Ausführungsform, die in den anderen Figuren dargestellt ist, kann zwar der Schleifvorgang eingeleitet werden, er wird aber selbsttätig stillgesetzt, bevor noch die Steine an den Anpreßfuß herankommen, falls der letztere nicht von vornherein abgelenkt worden ist. Wenn die Schleifsteine nicht gebraucht werden, werden sie in beiden Fällen über das obere Ende des Messers geführt und seitlich von der Führung gelagert. Auf diese `"eise kann die volle Schneidfähigkeit des Messers ausgenutzt werden, und die Steine beeinträchtigen in ihrer Ruhelage nicht den Überblick des Bedienenden über die Schnitt,mustermarkierurng auf dem zuzuschneidenden Stück. Bei Verwendung eines doppelten Steines wird die Spitze des Schrägschliffs geschärft, ohne daß ein störender Grat entsteht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleifvorrichtung an Tuchschneidemaschinen mit hinr und hergehendem Messer, bestehend aus Schleifsätzen, die aus einer die volle Schneidfähigkeit der Maschine und den freien Überblick beim Schneiden nicht beeinträchtigenden Ruhelage oberhalb und abseits des Schneidmessers bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auslösung des Schleifvorganges auf einem parallel zum Schneidinesser (5) beweglichen Schlitten (17, 73) um den Anpreßfuß (12, 130) schwenkbar angeordnete Schleifsätze (22, 23, 77) durch gesondert einschaltbare Kupplung (9, 43) mit dem Antriebsmotor (3) der Schneidvorrichtung oder durch besonderen Motor (89) unter Abwärtsbewegen des Schleifschlittens (17, 73) selbsttätig in Schleifstellung eingeschwenkt, über die ganze Länge des Messers (5) unter von den gleichen Antriebsmitteln (43, 89) abgeleiteter ständiger Drehung herab-, dann durch Aufwärtsbewegen des Schlittens (17, 73) heraufgeführt werden sowie am Ende des Schleifvorganges selbsttätig in die Ruhelage eingeschwenkt und stillgesetzt werden.
  2. 2. Schleifvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifsätze (22, 23, 77) an Armen (20, 76) angeordnet. sind, die einerseits an einer Platte (18, 74) des Schleifschlittens (17, 73) befestigt, andererseits beim Aus- bzw. Einschwenken in die Schleifstellung mit dem Beginn. der Abwärts- bzw. dem Ende der Aufwärtsbewegung des Schleifschlittens durch Steuerungsmittel (25, 26, 8o bis 86) gekuppelt sind.
  3. 3. Schleifvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Schleifsätze (22, 23) und die Bewegung des Schlittens (17) parallel zum Schneide mes,ser (5) von einem von Hand einschaltbaren und nach Beendigung des Schleifvorganges selbsttätig abschaltbaren Reibradantrieb (43) abgeleitet werden.
  4. 4. Schleifvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Schleifsätze von einem Reibradantrieb (9, 43) über Wellen und Zahnräder (29 bis 40), durch deren eines Paar (30, 33) die Schwenkachsen (i9) der die Schleifsätze (22, 23) tragenden Arme (20) gehen, erfolgt, während, die Bewegung des Schlittens (17) parallel zum Schneidmesser (5) von dem gleichere Reibraclantrieb (9, 43) über Zahnräder (39, 4o und 49 bis 52) sowie über eine Gliederkette (46), deren eines Glied (47) in einer Nutenführung (48) des Schlittens (17) geführt wird, seine Ableitung findet.
  5. 5. Schleifvorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß das Reibrad (43) des lZeil>radan,trielies in einem Hebel (41) drehbar und uni eitle Achse (42) schwenkbar angeordnet und dieser 1l,hel durch eine Feder (59) Tiber ein weiteres f-lebelsysteni (58, 6o) so aasgelenkt ist, daß in Ruhestellung das Hebelsystem in einer stabilen Lage sich befindet und das Reibrad nicht finit diem Antrieb (9) in Berührung kommt, durch Bewegung des Hebelsystems (58, 6o) durch einen von Hand zu betätigenden Hebel (54) -das angeletikte Nebelsystem in eine zweite stabile Lage gelangt, in welcher das Reibrad (43) an dein Atitriel) (9) zur Anlage kommt und die Bewegung des Schlittens (17) und der Schleifsätze (22, 23) eingeleitet wird.
  6. 6. Schleifvorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (41), der das Reibrad (43) trägt, eine Nase (66, 67) besitzt, die verhindert, daß das Reibrad an den Antrieb (9) eingeschwenkt werden kann, solange nicht der Anpreßfuß (13) sich in seiner tiefsten Stellung befindet.
  7. 7. Schleifvorrichttilig nach den Ansprüchen .2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (54) mittels einer Feder (64) mit einem weiteren Hebel (62) mechanisch gekuppelt ist, wobei der eine Arm in Ruhestelltitig des Schlittens auf einer Raste (63) aufliegt und bewirkt, daß bei Beendigung des Schleifvorganges die Raste den. Hebel so bewegt, daß der von Hand zu bedienende Hebel zurückschwingt, so daß das Reibrad vom Antrieb weg bewegt wird. B. Schleifvorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, d-aß heim Ausklinken des Reibrades (43) durch die Raste (63) des hochgehenden Schlittens (17) eine Bremseinrichtung (65) zum Stillsetzen der Schleifvorrichtung in Tätigkeit tritt. 9. Schleifvorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Bewegung der Arme (20), die die Schleifsätze (22, 23) tragen, die Achsen (i9), um die die Arme (20) schwingen, mit einem Teil (26) in das Innere des Schlittens hineinragen, hier mit einem steilen Gewinde versehen sind und in Gegenmuttern (25) gleiten, die mit dem feststehenden Bett (15) des Schlittens (17) fest verbunden sind, wodurch durch Abwärtsbewegung des Schlittens die Achsen (i9) und damit auch die Arme (20) mit den Schleifsätzen (22, 23) verdreht bzw. ein-und ausgeschwenkt werden. i o. Schleifvorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Achsen (i9) der Arme (20) und der Platte (18) des Schlittens (17), in der sie schwenkbar gelagert sind, Federn (24) vorgesehen sind, die über die Achsen (i9) und t die Arme (20) die Schleifsätze (22, 23) an der Schneidekante (5) zur Anlage bringen. i i. Schleifvorrichtung nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Schleifsätze (22. 23) von einem Reibradantrieb (9, 43) über Zahnräder und Wellen erfolgt, wobei eine beispielsweise vierkantige Welle (28), die im Inneren des Schlittens (17) parallel zu seiner Bewegungsrichtung liegt, einerseits über Zahnräder (29 bis 34), von denen ein Paar (30, 33) auf den Achsen (i9) der Schwenkarme (2o) drehbar angeordnet ist, mit den Schleifsätzen (22, 23) in Verbindung steht und andererseits überein Kegelrad (35), das mit beispielsweise vierkantiger Bohrung längs dieser Welle (28) gleitet, mit den feststehenden Zahnrädern (37 bis 4o) und Wellen dies Rei,bradantriebes zusammenarbeitet. 12. Schleifvorrichturng nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem hin- und herbeweglichen Schleifschlitten (73) ein eigener Antriebsmotor (89) zur Durchführung der Schleifvorgänge aufgesetzt ist. 13. Schleifvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dlie Schwenkbewegung der Schleifsätze durch eine feststehende Ablauffläche (121) und eine Rolle (86), die auf die die Schleifsätze (72) tragenden Arme (76) wirken, erfolgt. 14. Schleifvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Schleifschlitten (73) ein elektrischer Schalter (9o) vorgesehen ist, der zum Inbetriebsetzen des Motors von Hand eingeschaltet, jedoch am Ende der Aufwärtsbewegung des Schleifvorganges durch mechanische Steuerungsmittel (i23) selbsttätig ausgeschaltet wird. 15. Schleifvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorrichtung ein schwenkbarer Tragrahmen (71) angeordnet ist, in dem der die zum Schärfen des Messers vorgesehenen Schleifsätze tragende Schlitten (73) längs verschiebbar läuft, wobei das Ein-und Ausschwenken der Schleifsätze (77) durch Schwenkbewegungen des Tragrahmens (71) unterstützt wird'. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 280213, 256431, 336 389, 539 538; USA.-Patentschriften Nr. 71o683, 8o6 3i i, 927 689, 1 053 331, 1 187 554, 1 235 847, 1 886 077, 2 o i o 967, 2 oho 197 ; britische Patentschrift Nr. 11 012/92.
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