DE85548C - - Google Patents
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- DE85548C DE85548C DENDAT85548D DE85548DA DE85548C DE 85548 C DE85548 C DE 85548C DE NDAT85548 D DENDAT85548 D DE NDAT85548D DE 85548D A DE85548D A DE 85548DA DE 85548 C DE85548 C DE 85548C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F3/00—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
- E05F3/02—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with pneumatic piston brakes
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- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Thürstellung.
Vorliegende Erfindung betrifft einen pneumatischen Thürschliefser, dessen an einem Ende
offener Cylinder mit einer ThUr drehbar verbunden ist und dessen Kolben durch einen
Hebel mit der Thür und durch einen Arm mit dem Thürfutter in gelenkiger Verbindung steht.
Beim Oeffhen der Thür wird der Kolben durch den Hebel und den Arm in den Cylinder
hineingedrückt, wobei die in demselben befindliche Luft durch ein Rückschlagventil entweicht
und gleichzeitig eine Feder spannt. Beim Loslassen der Thür dagegen wird der Schlufs derselben durch die Feder bewirkt,
wobei der Kolben, welcher durch den Hebel und den Arm bezw. durch die Bewegung der
Thür in dem Cylinder emporbewegt wird, die Wirkung der Feder hemmt, indem die atmosphärische
Luft durch Einwirkung auf den Kolben den Aufstieg desselben entsprechend dem Einlafs von Luft in den Raum unterhalb
des Kolbens verlangsamt bezw. regelt.
Wird die Thür weiter wie gewöhnlich geöffnet, so führt der Kolben in dem Cylinder
eine Doppelbewegung aus, indem derselbe zuerst in den Cylinder hineindrängt und hierauf
in demselben emporgehoben wird. Es wird hierdurch eine Hemmwirkung bewirkt, welche
ein zu heftiges Oeffhen der Thür verhindert. Beim Schlufs der Thür tritt dieselbe Doppelbewegung
des Kolbens ein, wodurch erzielt wird, dafs die Thür beim Schlufs zuerst schnell,
hierauf langsam und nahe dem Ende wieder schnell bewegt wird. Diese letztere Bewegung
dient dazu, die Thür geräuschlos zu schliefsen. Durch die besondere Ausbildung des Thürschliefsers
wird die Anwendung einer schwachen Feder und eines kurzen Cylinders ermöglicht und aufserdem ein Ausschlagen des Cylinderbodens
durch zu weites Oeffnen der Thür vermieden.
Auf beiliegender Zeichnung ist: Fig. ι eine Oberansicht des Thürschliefsers,
Fig. 2 eine theilweise Ansicht und Schnitt des unteren Endes des Cylinders desselben,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Thürschliefsers, Fig. 4 eine Seitenansicht desselben, und
Fig. 5 veranschaulicht die Theile des in Fig. 1 und 2 gezeigten Thürschliefsers bei halb und
vollständig geöffneter Thür. :
A ist eine mit dem Thürfutter A1 drehbar
verbundene Thür, B ein Cylinder, welcher am unteren geschlossenen Ende mit einer Ventilkammer
b1 versehen ist, in deren seitlichen Ansätzen Bohrungen vorgesehen sind. In der
Bohrung b2 ist eine geschlitzte Schraube b%
angeordnet, während in der Bohrung b5 des
anderen Ansatzes ein als Ventilsitz dienender Ring 66 und ein Gleitstück bn angeordnet ist,
dessen Bewegung durch einen Stift bs begrenzt wird. Die geschlitzte Schraube ba bildet
ein Luftregulirventil und das Gleitstück i>12
im Verein mit dem Ring b6 ein Rückschlagventil (Fig. ι und 2).
Die Ventilkammer b1 ist mit einem Fortsatz
b9 versehen, welcher mittelst Schraube bw
mit einem Lager F verbunden, das wiederum
mittelst Schrauben b11 mit der Thür A fest
verbunden ist.
In dem am oberen Ende b offenen Cylinder B ist, wie punktirt gezeigt, ein mit Ledermanschette
c versehener Kolben C angeordnet, dessen Kolbenstange c1 mittelst Bolzens. c4,
welcher in das Ende c3 derselben eingreift, mit dem Arm c5 eines Hebels cö derselben verbunden
ist (Fig. 3 und 4). Am vorderen Ende des Hebels c6 ist mittelst Schraube d und eines
Gliedes d1 ein Arm e drehbar verbunden, welcher
wiederum durch das Lager e1 und Schrauben
e2 mit dem Thürfutter A1 in drehbarer
Verbindung steht (Fig. 1, 2, 3 und 4). Das andere Ende des Hebels c6 ist mittelst Schraube g
mit" einem Träger G verbunden,'welcher mittelst Schrauben g1 mit der Thür A verschraubt
ist (Fig. i, 3 und 4). Mit der Nabe eines auf dem Bolzen g lose angeordneten Sperrrades /
ist das eine Ende der Spiralfeder H fest verbunden, deren anderes Ende mit dem Ende
des Trägers G durch einen Bolzen i in Verbindung steht. Das Sperrrad / ist mit Löchern Γ2
versehen, in die ein Bolzen i3 des Hebels ce
eingreift. Durch Drehung des Sperrrades / kann, wie ohne Weiteres ersichtlich, die Feder
H mehr oder weniger angespannt werden.
Wird die Thür aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung in diejenige der Fig. 5 übergeführt,
d. h. halb geöffnet, so wird durch den Hebel c6, dessen Ende mit dem Thürfutter A1 in
Verbindung steht und deshalb der Bewegung der Thür A nicht folgt, der Kolben C mittelst
der Kolbenstange c1, wie aus Fig. 5 ersichtlich, in den Cylinder B hineingedrückt. Die
in dem Cylinder enthaltene Luft entweicht hierbei durch die Ventilkammer b1 und Oeffnungen
des Rückschlagventils ins Freie, wobei das Abschlufsstück b12 desselben angehoben
wird. Durch das Oeffnen der Thür A wird gleichzeitig die Feder H durch die erfolgte
Drehung des Sperrrades / mittelst des Hebels c6 angespannt. Wird die Thür A nunmehr losgelassen,
so wirkt die angespannte Feder H auf den Träger G ein, wodurch die Thür A
in die in Fig. 1 gezeigte Anfangsstellung zurückkehrt. Der Kolben wird gleichzeitig nach aufwärts
in dem Cylinder B durch den Hebel c6 gehoben und unter demselben ein luftverdünnter
Raum geschaffen, indem hierbei das Abschlufsstück b12 des Rückschlagventils den
Eintritt von Luft in den Cylinder B hindert, dagegen Luft durch die geschlitzte Schraube b3
nur langsam in den Cylinder eindringen kann. Die äufsere atmosphärische Luft setzt der Aufwärtsbewegung
des Kolbens C einen Widerstand entgegen, wodurch der schnelle Thürschlufs
mittelst der Feder H infolge der Uebertragung dieser Hemmwirkung auf den Hebel c6 verhindert wird. Nahe dem Ende
der Kolbenbewegung ist der Raum unter dem Kolben mit Luft angefüllt, wodurch der Druck
der äufseren Luft auf denselben aufhört und. die nunmehr ungehemmte Kraft der Feder H
die Thür geräuschlos schliefst.
Durch Verstellung der Schraube b3 kann
der Lufteinlafs zur Ventilkammer b1 vergröfsert oder verkleinert und dadurch die Thür schneller
oder langsamer mittelst der Feder H geschlossen werden.
Wird die Thür weiter, wie in Fig. 5 gezeigt, geöffnet, so wird der Kolben C wieder
in dem Cylinder B emporgezogen und damit die Hemmwirkung der Feder H unterstützt
bezw. ein zu schnelles Oeffnen der Thür verhindert und gleichzeitig vermieden, dafs durch
den Kolben der Boden aus dem Cylinder durch zu weites Oeffnen der Thür ausgeschlagen
wird. Beim Loslassen der Thür führt der Kolben in dem Cylinder eine wiederholte Doppelbewegung aus, indem derselbe zuerst
nach unten in den Cylinder hineinbewegt und hierauf in demselben nach oben gezogen wird.
Die hierbei erzielte Hemmwirkung durch den Kolben beim Thürschlufs ist eine derartige,
dafs die Thür durch die Feder H zuerst auf eine bestimmte Entfernung schnell in Bewegung
gesetzt wird, welche hierauf verlangsamt wird, und nahe dem Thürschlufs durch die Ausfüllung
des Raumes unterhalb des Kolbens wieder zunimmt. Die ungehemmte Feder H bewirkt nunmehr einen geräuschlosen Schlufs
der Thür. Dieselbe braucht nicht stark zu sein, da die Hemmwirkung des Kolbens durch
Niedergehen zuerst nicht eintritt, und hierauf allmählich abnimmt. Durch die besondere Ausbildung des Thürschliefsers wird aufserdem erreicht,
dafs der Cylinder nur eine geringe Gröfse benöthigt, gleichgültig, wie; grofs der
Ausschlagwinkel der Thür ist. . .
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ;Ein pneumatischer Thürschliefser, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in einem drehbar mit einer Thür verbundenen Cylinder angeordneter Kolben durch eine mit. dem Thürfutter und der Thür angelenkte Hebelverbindung, je nach dem Grad der Thüröffhung, eine einfache oder doppelte Auf- und Abbewegung in dem Cylinder ausführt, zum Zwecke, beim Schlufs der vollständig geöffneten Thür durch eine angespannte Feder eine Hemmwirkung durch den Kolben erst nahe der Mitte des Thürschlusses und bei minder geöffneter Thür dieselbe unmittelbar eintreten zu lassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85548C true DE85548C (de) |
Family
ID=357682
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85548D Active DE85548C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85548C (de) |
-
0
- DE DENDAT85548D patent/DE85548C/de active Active
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