DE85547C - - Google Patents
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- DE85547C DE85547C DENDAT85547D DE85547DA DE85547C DE 85547 C DE85547 C DE 85547C DE NDAT85547 D DENDAT85547 D DE NDAT85547D DE 85547D A DE85547D A DE 85547DA DE 85547 C DE85547 C DE 85547C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B11/00—Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys
- E05B11/04—Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys before the wing is closed
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. W
. Durch vorliegende Erfindung soll ein Schlofs geschaffen werden, bei welchem, um ein nicht
gewolltes, durch Vergessen herbeigeführtes Offenlassen bezw. Nichtversperren von Thüren,
Kästen, Schränken oder dergl. zu vermeiden, der Schlüssel, bevor das Schlofs den abzuschliefsenden
Gegenstand nicht versperrt hat, nicht abgezogen werden kann.
Das neue Schlofs ist in der Zeichnung in zwei Ausführungen dargestellt. Fig. ι zeigt
die eine, Fig. 2 die andere; Fig. 4 ist ein Detail zu Fig. i, Fig. 3 ein solches zu Fig. 2.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht das Schlofs der Hauptsache nach aus dem den Verschlufs
bewirkenden Riegel α und dem an ihm drehbar befestigten, federnden, die Sicherung bedingenden
Doppelhebel e.
Riegel α erhält seine Führung durch einen
Stift c, der in einen Schlitz b vor α greift und am Schlofsgehäuse befestigt ist. d ist eine
Feder, welche einerseits Riegel α sowohl in seiner den Verschlufs bewirkenden Stellung,
als auch in seiner Offenstellung feststellt dadurch, dafs sie in Aussparungen ο einschnappt
und andererseits Riegel α gegen das Schlofsgehäuse drückt und so dessen Lage sichert.
Hebel e ist bei f drehbar im Riegel α gelagert,
und zu diesem Zwecke besitzt letzterer einen verstärkten, einen Schlitz ρ tragenden
Kopf q (s. auch Fig. 4).
Befindet sich der Riegel α in Offenstellung,
d. h. wird das Schlofs geöffnet, so wird Hebel e durch eine auf α befestigte Feder g in
die in Fig. 1 mit punktirten Linien gezeichnete Stellung gebracht. In derselben legt sich der
(wagerechte) Arm von e vor den Schlüsselbart /?, wodurch ein Herausziehen des Schlüssels
in dieser Stellung von e und des Schlofsriegels α unmöglich gemacht ist.
Eine Wiederfreigabe des Schlüssels wird nur dadurch erreicht, dafs man Riegel α in die den
Verschlufs bewirkende Stellung bringt (Fig. 1 mit vollen Linien gezeichnet), in welcher er in
das Schliefsblech i eingreift, das der Breite des Riegelkopfes q entspricht. Dadurch wird Hebel
e, indem er mit seiner'Nase r über die betreffende Kante des Schliefsbleches hinweggleitet,
um seine Achse gedreht, d. h. aus der mit punktirten Linien gezeichneten Stellung in
die mit vollen Linien dargestellte gebracht.
Durch ein blofses Verschieben des Riegels a, ohne dafs derselbe in das Schliefsblech i eintritt,
wird eine Freigabe des Schlüssels nicht erreicht, da die vordere WTand des Schlofsgehäuses
mit einem Schlitz versehen ist, der der Breite des Riegels α und des Hebels e
entspricht, so dafs derselbe, obwohl er nach vorwärts genommen, doch in der punktirten
Lage verharrt, und da der wagerechte Arm von e entsprechende Länge besitzt, so eine Herausnahme
des Schlüssels verhindert.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist die Wirkung die gleiche, nur tritt
hier an Stelle des Hebels e von Fig. 1 ein Riegel e. Derselbe besitzt einen über den Verschlufsriegel
α greifenden, einen schrägen Schlitz k tragenden Lappen s. Schlitz k dient zur
Führung von e und greift zu diesem Zwecke
ein Stift / in denselben. Letzterer ist auf dem Verschlufsriegel α befestigt. Riegel e selbst
wird durch eine Feder g stets nach aufsen gedrückt.
Bei Offenstellung des Schlosses nimmt e die punktirte Lage ein. In derselben kommt Riegel
e in einer Kerbe η des Schlüssels zu liegen und sichert so diesen vor dem Herausziehen.
Wird nun Riegel α in die Verschlufsstellung gebracht (mit vollen Linien gezeichnet),
so wird, während α in das Schliefsblech tritt, Riegel e, welcher vorher schon beim Schliefsen
der Thür, des Deckels etc. zurückgestofsen wurde, infolge des schrägen Schlitzes nach aufwärts
bewegt; hierdurch wird der Schlüssel freigegeben (mit vollen Linien gezeichnete Stellung).
Um beim Schliefsen der Thür das. Zurücktreten des Riegels e zu erreichen, ist das äufsere
Ende desselben zweckmäfsig fallenkopfartig gestaltet, d. h. abgeschrägt, so dafs er beim
Schliefsen der Thür federnd ausweicht. Die Bewegung, welche Riegel e hierbei auszuführen
gezwungen wird, ist derart minimal, dafs hierdurch ein Austreten aus Kerbe η nicht bedingt
wird. Dies erfolgt erst beim Vorschieben des Riegels a.
Auch bei dieser Construction findet durch ein blofses Vorschieben des Riegels a, ohne
dafs derselbe in das Schliefsblech i eintritt, eine Freigabe des Schlüssels nicht statt, da
erst durch Zurückhalten von Riegel e und Vorschieben von α Riegel e derart gehoben wird,
dafs er aus der Nuth η des Schlüssels tritt.
Claims (2)
1. Vorrichtung an Schlössern, um das Abziehen des Schlüssels vor dem Eingreifen
des Riegels in das Schliefsblech zu verhindern , gekennzeichnet durch einen am Schlofsriegel angebrachten federnden Hebel
(e), der sich beim zurückgezogenen Schlofsriegel (a) vor das Schlüsselloch legt
und das Abziehen des Schlüssels verhindert, während er beim Vorschieben des Riegels
bezw. beim Absperren des Schlosses durch das Schliefsblech abgelenkt wird und das
Schlüsselloch frei läfst.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten Vorrichtung, gekennzeichnet
durch den Ersatz des Hebels (e) durch einen Riegel, welcher mit schräger Führung
am . Schlofsriegel (a) verschiebbar angeordnet ist, und welcher bei zurückgezogenem
Schlofsriegel (a) in eine Kerbe (n) des Schlüssels eingreift, beim Vorschieben des
ersteren jedoch zurückgehalten und infolge der schrägen Führung aus der Kerbe ausgehoben
wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85547C true DE85547C (de) |
Family
ID=357681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85547D Active DE85547C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85547C (de) |
-
0
- DE DENDAT85547D patent/DE85547C/de active Active
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