DE42503C - SicherheitsscMofs - Google Patents

SicherheitsscMofs

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Publication number
DE42503C
DE42503C DENDAT42503D DE42503DA DE42503C DE 42503 C DE42503 C DE 42503C DE NDAT42503 D DENDAT42503 D DE NDAT42503D DE 42503D A DE42503D A DE 42503DA DE 42503 C DE42503 C DE 42503C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
tumblers
locking
key
lock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42503D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. PURCEL in Magdeburg
Publication of DE42503C publication Critical patent/DE42503C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/12Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks

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  • Breakers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 68: Schlosserei.
A. PURCEL in MAGDEBURG. Sicherheitsschlofs.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 9 dargestellte Schlofsconstruction soll einen sicheren Verschlufs, welcher jedes Nachprobiren mittelst irgend welcher Vorrichtungen vom Schlüsselloch aus unmöglich macht, darbieten und sich dabei mittelst der richtigen Schlüsselschnell und bequem öffnen und verschliefsen lassen. Zu diesem Zwecke sind zwei Verschlufsmechanismen angeordnet, deren einer vom anderen abhängig ist.
Die Einrichtung des Schlosses ist im wesentlichen folgende:
Der Riegel R wird direct durch eine Nufs, auf deren Achse ein Handgriff sitzt, verschoben, jedoch kann diese Verschiebung nur dann stattfinden, wenn die beiden Zuhaltungssysteme u und 0 sich in richtiger Stellung befinden. Zur richtigen Einstellung der Zuhaltungen müssen nicht nur richtige Schlüssel angewendet werden, sondern es mufs auch vorher der eine der beiden Schlüsseikanäle zur Aufnahme des Schlüssels vorbereitet sein. ~
Angenommen, das Schlofs sei geöffnet (s. Fig. 5), so erfolgt der Schlufs durch einfache Drehbewegung der Nufs η von rechts nach links. Bei dieser Bewegung greift der Bart ηl in den Riegel R und schiebt denselben vorwärts.
Ist der Riegel R vollständig vorgeschoben, so verläfst der Sperrstift S die von ihm gehaltenen , auf dem Stift A drehbaren Zuhaltungen 0, welche darauf in die den Anschlag ' bildende Schlüsselführung B hineinschnellen und dem Riegelsperrstift 5 und somit auch dem Riegel R den Rückweg versperren (s. Fig. 1 bis 3). Bei nun folgender weiterer Drehung der Nufs η berührt der zweite Bart η" derselben . den Wechsel w, welcher sich auf dem Stifte dreht, und drückt mittelst desselben die Versperrung V vor den Riegel R.
Diese Versperrung V, deren Ansatz V1 sich hinter den Riegelvorsprung R ' legt, dient dazu, den Riegel zu halten, damit dieser nicht behufs Nachpassens bei Oeffnungsversuchen gegen die Zuhaltungen 0 zur Ermittelung der Bahn des Sperrstiftes S gedrückt werden kann. Sobald die Versperrung V genügend hochgebracht ist, verläfst der einen Theil derselben bildende Sperrstift D die stehenden, auf dem Stift E drehbaren Zuhaltungen u, wodurch diese frei werden und unter der Einwirkung der Federn f von rechts und links zusammenschlagen, bis die Ansätze derselben an dem Anschlagstift F ihren Halt finden. Jetzt ist auch der Stift D gesperrt.
Um zu vermeiden, dafs die Versperrung V durch die eigene Schwere auf den Zuhaltungen u ruht, wodurch ein Nachprobiren erleichtert würde, wird sie durch den Haltewinkel H, welcher drehbar auf dem zugleich die Riegelführung bildenden Stift G angebracht ist und mit seinem Schenkel H1 durch die Feder J in den halbrunden Einschnitt V" der Versperrung V hineingedrückt wird, in gehobener Lage festgehalten.
Wird die Nufs nun weiter bis zum Anschlag K gedreht, so geht der Nufsbart n" über den Wechsel n> hinweg, dieser schlägt zurück und wird durch eine zweiseitig wirkende, über den Stift L1 gewundene Spiralfeder L wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht.
Um den auf solche Weise vorgeschobenen und verschiedentlich gehaltenen Riegel R behufs Oeffnens des Schlosses zurückzuziehen, verfährt man folgendermafsen:
Man steckt den Zweibartschlüssel c\ Fig. 9, mit senkrecht gehaltenen Barten in das untere Schlüsselloch und dreht ihn in der Pfeilrichtung, Fig. 2, bis er einen Anschlag findet. Hierauf dreht man den Schlüssel zurück und zieht ihn wieder aus dem Schlosse. Hierdurch sind die stehenden Zuhaltungen u richtig eingestellt und die Versperrung V an dem Ansatz V" derart mit dem Stift D in die Schlitze der Zuhaltungen u hinein abwärts gezogen, dafs der Riegelvorsprung R* an dem Versperrungsansatz F1 vorbeipassiren kann. Beim Drehen · der Nufs η nach links drückt sie mit ihrem Barte ηl gegen die Ansätze M der liegenden Zuhaltungen 0 und hebt dieselben aus der Schlüsselführung B heraus. In das hierdurch freigemachte flache Loch der Schlüsselführung B führt man den flachen Stechschlüssel B1, Fig. 8, mit den Einschnitten nach oben ein.
Beim Rückwärts- bezw. Rechtsdrehen der Nufs η läfst Bart η1 derselben die Ansätze M der Zuhaltungen 0 frei, so dafs diese sich gemäfs den Schlüsseleinschnitten derartig einstellen, dafs der Riegelstift S in ihre Einschnitte eintreten kann, Fig. 5, was bei weiterer Drehung der Nufs nach rechts unter Zurückziehung des Riegels geschieht.
Ist der Riegel zurückgezogen und drückt man die Nufs noch weiter nach rechts, so berührt sie den Hebel JV, welcher sich auf dem Stift P dreht, bei JV1. Der zweite Schenkel JV" desselben drückt gegen den Ansatz T der Zuhaltungen o, so dafs diese sich von der Schlüssellochführung B abheben. Letzterer kann nunmehr aus dem Schlüsselloch herausgezogen werden.
Die Stifte X dienen zur Befestigung der Schlofsdecke.

Claims (3)

Pa te nt-Ansprüche:
1. Sicherheitsschlofs, dessen Riegelsperrung durch Wirkung zweier Zuhaltungssysteme 0 und u und einer Versperrung V derartig bewirkt wird, dafs bei Schlufsstellung des Riegels die Sperrstifte S und D durch Wirkung der Nufsbärte n1 und η", sowie des Wechsels w aus den Zuhaltungsbahnen heraus und gleichzeitig die Versperrung V vor den Riegelansatz R1 gebracht werden, wobei die Zuhaltungen η von rechts und links zusammen und Zuhaltungen 0 herabfallen und letztere den Schlüsselkanal Y vollständig verdecken.
2. In Ergänzung zu 1. zum Zweck der Einführung des Stechschlüssels B' in den Schlüsselkanal Y die Anbringung der Ansätze M an den Zuhaltungen 0, auf die der Bart η' behufs Emporhebens von ο wirkt.
3. In Ergänzung zu 1., zum Zweck, nach erfolgtem Riegelschlufs den Stechschlüssel Bl entfernen zu können, die Anbringung des Hebels JV, dessen Ende JV1 durch den .Bart η l bewegt wird, wobei das Ende JV" desselben auf die Ansätze T der Zuhaltungen 0 wirkt, um letztere emporzuheben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42503D SicherheitsscMofs Expired - Lifetime DE42503C (de)

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