DE97740C - - Google Patents

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DE97740C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/30Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
CHARLES VERY in PARIS.
Scheiben gebildetem Zähler.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1897 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Combinationsschlofs mit unsichtbarem Zähler derjenigen Art, bei welcher ein einziger Ansatz quer zu den Scheiben des unsichtbaren Zählers bei Drehung der Einstellscheibe mittels eines schraubenförmigen Schlitzes mittelbar bewegt wird, und bezweckt, die unbefugte Bethätigung des Schlosses zu verhindern. Zu diesem Zwecke wird bei der Verstellung des Ansatzes durch einen konischen Anlauf der Trägerachse desselben eine Klinke gehoben, die einen Riegel sperrt, der in dieser Lage den Schlofsriegel festlegt und gleichzeitig, um zu verhindern, ■dafs durch Tasten die Stellung der Zählerscheiben ermittelt wird, aufser Berührung mit diesen gehalten wird, während zur Ermöglichung des Combinationswechsels, bei welchem die Sperrung des erwähnten Riegels aufgehoben sein mufs, derselbe in einen Ausschnitt der Sperrklinke tritt, so dafs deren selbstthätige Schwingung ohne Beeinflussung des Riegels stattfinden kann.
Fig. ι ist eine theilweise im Schnitt dargestellte Lä'ngsansicht,
Fig. 2 ein Längsschnitt des Schlosses,
Fig. 3 eine Stirnansicht bezw. ein Querschnitt nach der Linie X-Y von Fig. 1,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie X1-Y1 von Fig. i,
Fig. 5 die Hinteransicht des Riegels,
Fig. 6 eine Vorderansicht bezw. ein Verticalschnitt nach der Linie X2- Y'2 von Fig. 1,
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung bei anderer Einstellung der Theile.
Das in der Zeichnung dargestellte Combinationsschlofs, an welchem der Gegenstand der vorliegenden Erfindung beschrieben werden soll, besteht im wesentlichen aus einer Anzahl Combinationsscheiben A, in der Zeichnung aus fünf, die mit gezahnten Scheiben B combinirt sind, welche in geeigneter und bei derartigen Schlössern bekannter Weise durch einen quer verschiebbaren Ansatz J1 eingestellt werden können, während die combinirte Bewegung beider Scheiben durch einen innerhalb dieser vorgesehenen geeigneten Klinkenmechanismus E erfolgt, dessen Einrichtung nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, welche aber, wenn sämmtliche Scheiben eine die Schlofsöffnung ermöglichende Stellung haben, d. h. mit einem Randausschnitt F1 übereinstimmen, durch einen in diesen tretenden Sperrriegel O ausgelöst werden kann, der gemäfs vorliegender Erfindung selbstthätig, wie später beschrieben, bei der Einstellung des Ansatzes J1 mittelbar bethätigt wird. Zum Zweck der Bethätigung des Sperrriegels O zur Auslösung des Klinkenmechanismus dient eine geeignete Vorrichtung, beispielsweise ein an derartigen Schlössern bekannter Excenterhebel Q.. Die Combinationsscheiben sind zwischen durch Bolzen / verbundenen Platten H1H'2 drehbar, zwischen denen aufserdem der einen bekannten Theil des Zählers bildende Klinkenmechanismus /2 angeordnet ist.
Der Ansatz I1 bewegt sich in einem Längsschlitz / der Hülse H, ist auf einem Stift J2 drehbar und beeinflufst von einer am hinteren
Ende einer Achse K angebrachten Feder J3, deren Verschiebung in ganzer Länge der Hülse H zu dem Zwecke veranlafst wird, den durch den Schlitz J tretenden Ansatz J1 nach einander mit der Zahnung D jeder der Scheiben B in bekannter Weise in Eingriff zu bringen.
Zu diesem Zweck ist die Achse K nach vorn verlängert und in einer Hülse K1 gelagert, welche sich in dem Futter K2 drehen kann und vorn an der Thür P, durch welche die Achse hindurchführt, aufserhalb dieses Futters mit einer Scheibe K3 verbunden ist, welche durch ihre Hinterfläche mit einem bekannten Schaltmechanismus zusammenarbeitet, dessen Federklinken an bestimmten, durch Zahlen i, 2, 3, 4, 5 auf der sichtbaren Vorderfläche der Scheibe K3 gekennzeichneten Stellungen eingreifen.
Die Achse K mufs mit dem Zählknopf M4 und der Stellscheibe K3 derart verbunden sein, dafs eine gemeinsame Drehung mit ersterem und eine unabhängige Verschiebung der Achse K bei der Drehung der letzteren erfolgen kann. Zu diesem Zwecke greift der in dem geraden Schlitz M3 des Schlofsgehäuses geführte Ansatz M1 eines auf der Achse K drehbaren Ringes Min einen schraubenförmigen Schlitz M2 der mit der Scheibe K3 durch Bolzen L1 verbundenen Hülse K1, und die mittels Eindrehung L2 an der Verschiebung verhinderte Achse L des Knopfes M4 läfst bei Mitnahme in drehendem Sinne die Verschiebung der Achse K mittels der theilweise weggeschnittenen Mitnehmeransätze L5 L6 zu. Diese Einrichtung zur Bewegung der Trägerachse K ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Hinter den Combinationsscheiben auf der entsprechenden Fläche der Scheibe H1 läuft, entsprechend geführt, der Schwanztheil· des Schlofsriegels.iV, welcher einen oberen horizontalen Schlitz iVl hat (Fig. 5), der sich in einen nach oben schräg gerichteten Schlitztheil iV2 fortsetzt und einen nach unten gerichteten Schlitzansatz N3 erhält. Diese Ausnehmung, sowie der Schlitz TV1 arbeitet mit einem Stift N* zusammen, der die Schlitze ebenso wie die Platte H in einem Bogenschlitz N5' (Fig. 4) derselben durchdringt. Der Stift iV4 bildet einen Theil eines Sperrriegels O, der quer und senkrecht in bequemer Höhe über der Scheibe A auf Schwingungsachsen O1O'2 (Fig. 1) auf und zwischen den Platten H1 H2 angeordnet ist. Der Sperrriegel trägt an seinem freien Ende eine nach unten gerichtete Nase O3, welche, in die Ausschnitte F1 der Scheiben A fallend, die Aufgabe hat, gegen einen Sporn oder Ansatz G des Klinkenmechanismus E zu wirken. Gegenüber dem Stift iV4 trägt der Sperrriegel O einen Knaggen O5, welcher durch die Platte H2 in einem Bogenschlitz O4 (ähnlich dem Schlitz N* der Platte H1) hindurchtritt. Dieser Knaggen ist gemäfs vorliegender Erfindung dazu bestimmt, Oeffnungsversuche des Schlosses dadurch zu verhindern, dafs er mit dem oberen Ende eines Sperrkegels P1 zusammenwirkt, der vorn an der Platte H2 um einen Zapfen drehbar ist, und dessen unteres Ende P2 selbst mit einem konischen Anlauf P3 (Fig. 1) der Achse K zusammenwirkt, mit welchem der Sperrkegel durch die Blattfeder P4 in ständiger Berührung gehalten wird.
Die Arbeitsweise des Combinationsschlosses ist folgende:
Von der Sperrlage des Schlosses ausgehend wird in bekannter Weise mittels der festen und beweglichen Theilscheiben K3 und K6 und des Knopfes Af4 der Ansatz J1 nach einander, mit der Scheibe^.1 beginnend, vor den Scheiben eingestellt, und mittels des Ansatzes J1 werden die einzelnen Combinationsscheiben derart bewegt, dafs die Ausschnitte F1 jeder dieser Scheiben A sich genau in Uebereinstimmung befinden und unter einem Ansatz O3 des Sperrriegels O liegen, so dafs dieser in die Ausschnitte eintreten kann.
Bei diesen verschiedenen Bewegungen wird das Ende P2 der Klinke P1 durch die Feder P4 ständig mit der Achse K in Berührung gehalten, wobei der konische Anlauf P3 dieser Achse nach Mafsgabe der Längsbewegung derselben eine Schwingung der Klinke P1 veranlafst, derart, dafs das obere Ende sich unter den Knaggen O5 des Sperrriegels O (Fig. 6) legt und verhindert, dafs dieser Riegel nach unten gehen kann; infolge dessen kann der Ansatz O3 nicht in die Ausschnitte F1 eintreten und deshalb ist die Bewegung des Schlofsriegels, dessen Schwanztheil N durch den Stift JV4 gehalten bleibt, nicht möglich, da der Stift JV4 nicht aus den Schlitztheilen N2 in den Schlitz N1 übergehen kann. Wenn die letzte Scheibe Ah so eingestellt ist, dafs die Bewegung des Riegels O erfolgen könnte, wenn er nicht durch die Klinke P gesperrt würde, so mufs man danach, um diese Bewegung zuzulassen, die Scheibe K3 auf die Ziffer 1 zurückführen, um die Achse K vollständig zurückzudrücken, deren Anlauf P3 nunmehr das Ende P2 der Klinke P1 freigiebt, so dafs diese unter der Wirkung der Feder P4 wieder in die Lage zurückkommt, in welcher das obere Ende mit dem Knaggen O* aufser Eingriff ist, so dafs nunmehr der Riegel O auf die Scheiben A fällt und in ihre Ausschnitte F1 mit dem Ansatz 0G eintreten kann (Fig. 6 punktirt).
Die Klinkeneinrichtung P1, welche bei Antrieb durch den Anlauf P3 der Achse K bethätigt wird, hat als wesentliche und sehr wichtige Aufgabe, zu verhindern, das Schlofs unbefugt öffnen zu können. Es ist ersichtlich, dafs jeder Versuch, durch Tasten die Stellung der Scheiben A1 A2 A3 AA Ah zu ermitteln, un-

Claims (1)

  1. bedingt, unmöglich gemacht wird, da sofort nach der Scheibe A1 der Anlauf P3 auf die Klinke P1 einwirkt und das obere Ende dieser Klinke unter den Knaggen O5 fällt und hierdurch den Einfall des Sperrriegels O und jede Berührung des Ansatzes O3 desselben mit der Umfiäche der Scheibe A verhindert. Es ist indessen auch anzuführen, dafs trotz dieser Einrichtung die Scheibe A1 getastet werden könnte, indem auf dieselbe eingewirkt werden kann, ehe eine Feststellung des Sperrriegels 0 durch den Anlauf P3 auf die Klinke P1 erfolgt; indessen wird auch diese Tastung unbedingt unmöglich gemacht durch die einfache Ausbildung des ..der Scheibe A1 entsprechenden Ansatzes O3 als Ausschnitt, welcher jede Berührung des Ansatzes O3 mit der Scheibe A1 verhindert, wahrend dieser auf sämmtlichen anderen Scheiben A^ A3 AA Ah aufliegt.
    Mit Bezug auf die Klinke P1 ist noch zu bemerken, dafs dieselbe, obwohl sie während des Combinationswechsels, der unter Niederdrücken des Riegels O mittels des Hebels Q. erfolgt, stets unter der Einwirkung des Anlaufs P3 der Achse K steht, diesen Wechsel doch vorzunehmen gestattet,· weil der Riegel O, indem er vor der Einwirkung auf die Scheibe A1 gesenkt worden ist, sich mit seinem Knaggen O5 in der Höhe eines Kantenausschnittes R einstellt, welcher in dem oberen Theil der Klinke P1 vorgesehen ist. Dieser Ausschnitt R kommt mit dem Knaggen O5 während der Schwingung der Klinke P1 in Eingriff, die sich danach, wie auseinandergesetzt, vollziehen kann.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Combinationsschlofs mit unsichtbarem, durch mittels eines einzigen Ansatzes angetriebene Scheiben gebildetem Zähler, dadurch gekennzeichnet, dafs die Trägerachse K des verschiebbaren Ansatzes einen Anlauf P3 trägt, der bei der Verschiebung des Ansatzes mit einer Klinke P1 mittels eines Knaggens O5 des Riegels O zusammenwirkt und letzteren zwecks Verhinderung der unbefugten Bethätigung des Schlosses sperrt, während der Riegel O zwecks Combinationswechsels des Schlosses bei der durch den Anlauf P3 veranlafsten Schwingung der Klinke mit dem Knaggen O 5 in einen Ausschnitt jR der Klinke P1 tritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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