DE41899C - Geldschrankschlofs - Google Patents
GeldschrankschlofsInfo
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- DE41899C DE41899C DENDAT41899D DE41899DA DE41899C DE 41899 C DE41899 C DE 41899C DE NDAT41899 D DENDAT41899 D DE NDAT41899D DE 41899D A DE41899D A DE 41899DA DE 41899 C DE41899 C DE 41899C
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- DE
- Germany
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- bolt
- pin
- tumblers
- lever
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem nachstehend beschriebenen Schlofs ist eine der zur Bethätigung durch einen doppelbärtigen
Schlüssel paarweise angeordneten Zuhaltungen noch mit einem Zuhaltungsschieber verbunden, während die ihr gegenüberliegende
Zuhaltung auf einen Wechsel wirkt, der die Nufs zur Bewegung der Falle sperrt.
Die Einrichtung des Schlosses ist folgende: . Das Schlofs ist in der bekannten Weise mit
Chubb - Zuhaltungen versehen , welche entsprechend dem Doppelbart des Schlüssels paarweise
angeordnet und derart eingerichtet sind, dafs sie, durch die Schlüsseldrehung richtig
eingestellt, gerade zwischen den Wänden ABC am Riegel passiren können, dagegen in jeder
anderen Stellung sich bei ausgezogenem Riegel gegen diese Wände ABC des Riegels stemmen.
Eine der nach aufsen liegenden Zuhaltungen (DJ hat ein Loch, in welches ein kleiner Stift F
greift, der an dem Zuhaltungs-Schieber K1 befestigt ist und in einem an seinen beiden
Enden G1 und. G2 verbreiterten Schlitz G des
Riegels H läuft. Er wird durch eine Spiralfeder J in dem Gehäuse K, Fig. 1, stets gegen
den Riegel geprefst, so dafs er in den Endlagen, also bei vollkommen herausgeschobenem
oder vollkommen eingezogenem Riegel, in einen der Einschnitte G1 oder G2 des Schlitzes G
einspringt.
Soll der Riegel zurückgezogen werden, so mufs der Stollen K' von der untersten Zuhaltung
so viel angehoben werden, dafs sein Stift genau durch den Schlitz G des Riegels
passiren kann. Der Schlüssel L dient bei dem vorliegenden Schlofs nur dazu, die Zuhaltungen
zu ordnen. Der Riegel H und die Fallen M werden mittelst der Nüsse N und O zurückgezogen.
Damit der Schlüssel bei herausgeschobenem Riegel die Zuhaltungen an dem Einlegen
gegen die Leisten ABC nicht hindert, ist eine mit einem abgeschrägten Kopf versehene
Schnappfeder P an dem Riegel H befestigt, derart, dafs der Schlüssel mit seinem
Bart beim Drehen in der Richtung des Pfeiles I die Feder P an dem abgeschrägten Kopf zurückdrängt
und über diesen hinweggleitet. Der Kopf der Feder tritt hinter dem Schlüsselbart
wieder hervor und treibt letzteren beim Herausgehen des Riegels H vor sich her, so dafs er
sich in der Richtung des Pfeiles weiterdreht und dadurch die Zuhaltungen freigiebt, welche
nunmehr dem Druck ihrer Federn D ' Q.2
nachgeben und hinter den Wänden ABC des
Riegels einfallen können. Zum Zurückziehen des Riegels H greift der Hebel R der Nufs N
mit dem Stift R1 in einen Schlitz R- des Riegels
(Fig. 2). Das Zurückziehen der. Fallen MM ist erst möglich, wenn der unter dem Druck
der Feder S'2 über den Daumen T greifende Sperrhaken S (Fig. 7) ausgehoben ist, und dies
wird von der. unteren Zuhaltung Q. bewirkt. Diese trägt unten die Nase Q.1, welche sich gegen
den Stift S1 des Sperrhakens S1 legt, sobald
die Zuhaltung selbst mittelst des Schlüssels L in die zum Oeffnen des Schlosses geeignete
Lage gebracht ist. Durch Drehung der Nufs O mit dem Hebel .V wird der nunmehr freigegebene
Damen T mitbewegt und zieht den Mitnehmer U mitsammt den Fallen MM zurück.
Die Nufs O kann auch zum Zurückziehen des Riegels H benutzt, werden. Zu diesem
L-
Zwecke hat der Riegel H in seinem Ansatz Hx
einen Schlitz H2, in welchen der Zapfen W "an dem Hebel V eingreift. Sobald der Riegel H
zurückgezogen ist, bewegt sich der Zapfen W bei weiterer Drehung von O in die dreieckige
Erweiterung H3 des Schlitzes des Riegels H frei hinein, so dafs der Hebel V nur noch auf den
Daumen T und durch diesen auf die Fallen wirkt.
Beim Gebrauch des Schlosses verfährt man in folgender Weise: Will man schliefsen, also
den Riegel vorschieben, so dreht man den Schlüssel L um 900, so dafs er die Zuhaltungen
und den Stift F aushebt, und schiebt darauf mittelst der Nüsse O oder N den Riegel M
heraus.
Soll- das Schlofs geöffnet werden, so wird
ebenfalls erst der Schlüssel um 900 gedreht, bis er sämmtliche Zuhaltungen, den Stift T
und den Sperrhaken S, ausgehoben hat. Hierauf wird mittelst der Nüsse ΛΓ oder O zunächst
der Riegel und darauf mittelst der Nufs O auch der Mitnehmer U mitsammt den Fallen M
zurückgezogen.
Um die Sicherheit des Schlosses noch zu erhöhen, versieht man den Dorn M\ aufweichen
der Schlüssel L gesteckt wird, mit seitlichen Nasen oder Zapfen Ai2, welchen passende
Schlitze M3 im Schlüsselrohr entsprechen,
Fig. 8.
Da der Schlüssel selbst nur um 900, also nicht voll herum, gedreht zu werden braucht,
so kann der Dorn auf beiden Seiten in ververschiedener Höhe gegen einander liegende
Zapfen M2 haben.
Durch diese Vorrichtung soll die Sicherheit des Schlosses gegen Oeffnen mittelst Nachschlüssels
erhöht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Sicherheitsschlofs, gekennzeichnet durch das gleichzeitige Vorhandensein folgender Theile:a) der Nase Q1 an der Zuhaltung Q, welche gegen den Stift S1 am Sperrhaken S stöfst und dadurch den in den Riegel U greifenden Daumen T freigiebtj so dafs die Fallen MM mittelst des Hebels V zurückgezogen werden können;b) der den Schlüssel drehenden und hierdurch die Zuhaltungen freigebenden Schnappfeder P;c) der Schlitze M3 in dem Schlüssel L, cor-did i d Zf M 2respondirend mit
Schlüsseldorn MKden Zapfen M 2 amHierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41899C true DE41899C (de) |
Family
ID=317342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41899D Expired - Lifetime DE41899C (de) | Geldschrankschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41899C (de) |
-
0
- DE DENDAT41899D patent/DE41899C/de not_active Expired - Lifetime
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