DE853668C - Bandbremse fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Maehmaschinen - Google Patents

Bandbremse fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Maehmaschinen

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DE853668C
DE853668C DEI3867A DEI0003867A DE853668C DE 853668 C DE853668 C DE 853668C DE I3867 A DEI3867 A DE I3867A DE I0003867 A DEI0003867 A DE I0003867A DE 853668 C DE853668 C DE 853668C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
band
brake
machines
band brake
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Expired
Application number
DEI3867A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Iven
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Motors LLC
Original Assignee
International Harverster Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE853668C publication Critical patent/DE853668C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/08Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees
    • F16D49/10Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees mechanically actuated
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D69/00Driving mechanisms or parts thereof for harvesters or mowers
    • A01D69/10Brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

(WlGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 27. OKTOBER 1952
I 3867 IU145 c
Willy Iven, Neuß/Rhein
ist als Erfinder genannt worden
Landwirtschaftliche Maschinen müssen bekanntlich oft auf hügeligem Gelände arbeiten. Beim Arbeiten abwärts eines Hanges reicht dann die Adhäsion und die Reibung der Räder oft nicht aus, dieMaschine vor einer Beschleunigung zu bewahren, die besonders datin nicht erwünscht ist, wenn von den Fahrrädern irgendwelche Getriebeteile in Umlauf gesetzt werden, die in diesem Falle mit einer unerwünscht hohen Geschwindigkeit umlaufen würden, was zu einer Beeinträchtigung der Leistung führen kann; dies trifft insbesondere für Mähmaschinen zu, deren Messerantrieb eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschreiten soll.
Aus diesem Grunde ist es erwünscht, solche landwirtschaftlichen Maschinen mit Bremsen zu versehen. Vorbilder hierfür sind, nicht zuletzt vom Ackerschlepperbau, genügend vorhanden. Man könnte hiernach solche Maschinen entweder mit einer Fußbremse oder mit einer von Hand zu betätigenden Bremse versehen, aber weder die eine noch die andere Art einer solchen Bremsbetätigung würde den bei solchen Maschinen vorhandenen besonderen Umständen voll gerecht werden.
Wird eine landwirtschaftliche Maschine mit einer mit einem Fahrrad verbundenen Bandbremse versehen, so ist es wohl erwünscht, durch Anziehen eines Handhebels die Bandbremse zu spannen und damit die Reibung zu vergrößern, wenn die Maschine hangabwärts fährt; aber man will darüber hinaus auch in der Lage sein, die Maschine in jedem Augenblick zum völligen Stillstand kommen zu lassen, etwa wenn plötzlich im Felde liegende Hindernisse auftauchen sollten, gegen welche die Arbeitsgeräte anschlagen würden, wenn die Fahrt der Maschine nicht augenblicklich abgestoppt werden würde. Für das dann notwendige weitere Anziehen des Handhebels hat der Fahrer aber oft nicht die Hände frei, weswegen es erwünscht ist, zusätz-
lieh zum Handhebel auch über einen Fußhebel auf die Bremse einwirken zu können.
Unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte ist die mit einem Fahrrad der landwirtschaftlichen Maschine verbundene Bandbremse ausgebildet, und zwar ist erfindungsgemäß der ziehende Trum des Bremsbandes an das freie Ende eines einen Fußbetätigungshebel tragenden Schwenkhebels angeschlossen, und dieses freie Hebelende ist ferner ίο über eine Schlitzführung mit einem Arm eines lose drehbaren Kniehebels verbunden, dessen am anderen Arm vorgesehene Anschlagkante im Schwenkungsbereich eines an einem Zahnsegment einrastbaren Handhebels liegt. Obwohl bei Freigabe der beiden Bremshebel eine hinreichende Lockerung des Bremsbandes allein durch die Erschütterungen der \laschine gewährleistet erscheint, kann es von Vorteil sein, wenigstens einen der Hebel unter die Wirkung einer die verbundenen Hebel in die das Bremsband entspannende Stellung drückenden Feder zu stellen. Die eine beliebige Verschwenkung der beiden Hebel zueinander ermöglichende Schlitzführung kann aus einem in dem den Fußhebel tragenden Schwenkhebel vorgesehenen Längsschlitz bestehen, durch welchen ein Bolzen greift, an den sowohl das Ende des Bremsbandes als auch der eine Arm des Kniehebels angeschlossen sind. Dieser Kniehebel ist zweckmäßigerweise frei drehbar auf dem Schwenkzapfen des Handhebels angeordnet. Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, welche die Bremseinrichtung zeigt
in Fig. ι in Seitenansicht,
in Fig. 2 in Vorderansicht.
An dem nur mit der Nabe α und den Speichen d dargestellten Laufrad einer landwirtschaftlichen Maschine ist an dessen Innenseite, konzentrisch zur Laufradnabe α, eine Bremstrommel b angebracht, deren Haltenocken c über die Speichen d greifen. An der Außenseite des Rades ist ein Haltering e aufgesetzt, der durch Schrauben / mit der Bremstrommel verbunden ist.
Über der Trommeln liegt das Bremsbandg, dessen eines unteres Ende an den ortsfest am Maschinenrahmen gelagerten Bolzen i angeschlossen ist. Über diesen Bolzen i greift frei drehbar ein Schwenkhebel k, der an seinem freien Ende einen Längsschlitz η aufweist, durch den ein Bolzen ο hindurchgreift, an den das Bremsband mit seinem ziehenden Trum angeschlossen ist. Dieser Hebel k ist mit einem Fußhebel / verbunden, der am oberen Ende für die Fußbetätigung ein entsprechend ausgebildetes Pedal m trägt. Über den erwähnten Bolzen 0 greift ferner das freie Ende eines Kniegelenkhebeis q, welches frei drehbar auf dem Schwenkzapfen ί gelagert ist. Auf diesem Zapfen ist auch der Handhebel t schwenkbar gelagert, der mittels der Sperrklinke r und der Sperrklinkenbetätigung ν an dem Zahnsegment u einrastbar ist. Der freie 6o_ Arm des Kniegelenkhebels q ist mit einer Anschlagkante p versehen, und dieser Hebel q ist so zum Handhebel t angeordnet, daß dieser beim Anziehen gegen die Anschlagkante p gelangt und daher bei seiner weiteren Schwenkbewegung den Kniegelenkhebel q mitnimmt. Dieser steht unter der Spannung einer ihn nach oben drückenden Feder w. Unter der Wirkung dieser Druckfeder w werden die Hebel Ic und q nach oben gedrückt und dadurch das Bremsband £ von der Trommel gelöst. Bei jedem Druck auf das Pedal m, werden sie dagegen nach unten durchgedrückt und dadurch das Bremsband g mehr oder weniger gestrafft und dadurch die Bremse l>etätigt.
Aber auch wenn der Handhebel t aus der dargestellten Stellung (Fig. .1) im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, erfolgt eine Betätigung der Bremse, denn bei dieser Schwenkbewegung gelangt der Handhebel an die Anschlagkante p des Kniegelenkhebels q, der folglich gleichfalls im Uhrzeigersinn auf dem Zapfen ί verschwenkt wird, wobei er auch den Schwenkhebel k, diesen entgegen dem Uhrzeigersinn drehend, mitnimmt und dadurch das Bremsband anspannt.
Auf diese Weise kann durch Betätigen des Handhebels t die Bremse leicht angezogen werden, wie es beim Arbeiten hangabwärts erwünscht ist. Wenn es nun notwendig sein sollte, die Maschine völlig abzustoppen, braucht der Fahrer nur das Pedal m weiter niederzudrücken, wodurch das Bremsband über die der Handhebeleinrastung entsprechende Stellung hinaus angezogen wird, was dann zu dem gewünschten Stillstand der Maschine führt. '

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Mit einem Fahrrad verbundene Bandbremse für landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Mähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der ziehende Trum des Bremsbandes (g) an das freie Ende eines einen Fußbetätigungshebel (/, m) tragenden Schwenkhebels (k) angeschlossen ist und dieses freie Hebelende über eine Schlitzführung (n) mit einem Arm eines lose drehbaren Kniegelenkhebels (q) verbunden ist, dessen am anderen Arm vorgesehene Anschlagkante (p) im Schwenkungsbereich eines an einem Zahnsegment (;<) einrastbaren Handhebeis (i) liegt.
2. Bandbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Hebel (k oder q) tinter der Wirkung einer diese verbundenen Hebel in die das Bremsband (g) ent- no spannende Stellung drückenden Feder (w) liegt.
3. Bandbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzführung aus einem im Hebel (k) vorgesehenen Längsschlitz (n) besteht, durch welchen ein Bolzen (o) greift, an den sowohl das Ende des Bremsbandes (g) als auch der eine Arm des Kniegelenkhebels (q) angeschlossen sind.
4. Bandbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniegelenkhebel (q) frei drehbar auf dem Schwenkzapfen (s) des Handhebels (t) angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 5423 10.52
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