DE681676C - Vorrichtung zum Betaetigen der Handbremse bei Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Betaetigen der Handbremse bei KraftfahrzeugenInfo
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- DE681676C DE681676C DEV34602D DEV0034602D DE681676C DE 681676 C DE681676 C DE 681676C DE V34602 D DEV34602 D DE V34602D DE V0034602 D DEV0034602 D DE V0034602D DE 681676 C DE681676 C DE 681676C
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- G05G7/02—Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof characterised by special provisions for conveying or converting motion, or for acting at a distance
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Description
- Vorrichtung zum Betätigen der Handbremse bei Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen der Handbremse bei Kraftfahrzeugen, bei welcher zwischen Handgriff und Bremsseil eine sieh selbsttätig ändernde Hebelübersetzung eingebaut ist. Sie ist vornehmlich für sog. Handstockbrernsen bestimmt, die zur Erzielung möglichst großer Bodenfreiheit am Führersitz unter dem Armaturenbrett eingebaut werden.
- Die bekannten Vorrichtungen genannter Art sind ähnlich den üblichen neben dem Führersitz eingebauten Bremshebeln ausgebildet und weisen die verschiedensten Nachteile auf. Einerseits benötigen sie'verhältnismäßig viel Platz, der aber vielfach unterhalb des Armaturenbrettes nicht vorhanden ist. Andererseits ist die vorhandene Übersetzung auf dem ganzen Betätigungsweg zum Anziehen der Bremsen stets gleich, so daß beim letzten Anzug der Bremsen eine große Kraftanstrengung notwendig ist.
- Die Erfindung beruht auf dem. Gedanken, das übersetzungsverhältnis zwischen Handgriff und Bremsseil in raumsparender Weise veränderlich auszubilden, um den Betätigungshub zu vermindern und bei einer starken Bremsung, wie sie z. B. bei Bergfahrten häufig notwendig ist, den notwendigen Kraftaufwand zu verringern, so daß die Bremsung auch bei schärfstem Anzug der Bremsen spielend und ohne große Raumbeanspruchung vorgenommen werden kann. Als Durchführungsmittel dieses Gedankens weist nach der Erfindung die Hebelübersetzung einen Teil auf, dessen Kraftangriffspunkt bei seinem Schwenken wandert und damit das Übersetzüngsverhältnis ändert. Die nen8 Vorrichtung arbeitet hierdurch in der Weise nach dem Hebelgesetz, daß zunächst ein kleiner Kraftweg zum anfänglichen Anziehen der Bremsen vorhanden ist, der sich aber unter Steigerung der an der Bremse angreifenden Kraft vergrößert, wenn die Bremse weiter angezogen wird. Dies bedingt neben der leichteren- Bremsbetätigung den Vorteil, daß der Hub des Handgriffes erheblich verkleinert ist, und daß sich die Vorrichtung hierdurch zur Bremsbetätigung auch bei nur in geringem Umfange zur Verfügung stehendem Raum einbauen läßt. Uberdies ist es von Vorteil, daß die Vorrichtung so ausgeführt werden kann, daß der Handgriff mit gleichbleibender Bewegungsrichtung, d. h. ohne bogenmäßiges Umsch-wenken gegenüber dem Fahrer betätigt werden kann.
- Im einzelnen kann die neue Vorrichtung in der Weise ausgebildet werden, daß die mit dem Handgriff verbundene Zugstange an dem langen Arm eines Winkelhebels gleitend angreift, dessen kurzer Arm die Verbindung mit dem Seilzug vermittelt. Naturgemäß kann die Zugstange auch durch ein anderes Zugorgan, z. B. einen geführten Seilzug ersetzt sein. Da das vom Handgriff betätigte Zuorgan sich in geradliniger Richtung bewegt, verlängert sich der Helx-larm entsprechend der Winkelschwenkung.
- Vorteilhaft ist die Zugstange mit einer Feststellvorrichtung ausgerüstet, für welche im Handgriff ein Auslöseknopf vorgesehen ist. Der Handgriff selbst kann drehbar und in beliebiger Lage feststellbar an der Zugstange vorgesehen sein. Auf diese Weise ist es dem Fahrer möglich, den Handgriff in die für ihn angenehmste Lage zu bringen und außerdem den Raumverhältnissen in dergünstigsten Form Rechnung zu tragen.
- In vielen Fällen ist es zweckmäßig, die Anordnung so zu treffen, daß die Bewegungsrichtung des Zugorgans, des Handgriffes und des Bremsseilanschlusses etwa, in der gleichen Richtung liegen, so daß sich die ganze Vorrichtung als gerader Körper ausbilden läßt. Es ist auch möglich, die Beweguingsrichtung so zueinander verlaufen zu lassen, daß die Bewegungsrichtung des Zugorgans und des Anschlusses des Seilzuges einen stumpfen oder annähernd rechten Winkel zueinander bilden. Hier läßt sich das Bremsseil kürzer halten und die zum Bremsseil gehörige Umhüllungsspirale mit einer leicht zugänglichen Stellschraube zum Nachstellen versehen.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Abh. i gibt die neueVorrichtung im Längsschnitt von der Seite gesehen wieder. Abb. 2 ist ein Längsschnitt von oben gesehen.
- Abb- 3 zeigt eine Seitenansicht.
- Abb. 4 läßt einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. i erkennen.
- Abb. 5 gibt in Draufsicht den Sperrklinkeneingriff wieder.
- Abb. 6 veranschaulicht den winkligen Anschluß der Vorrichtung an das Bremsseil. Abb- 7 verdeutlicht die Anbringung der Ausführung gemäß Abb. 6 am Armaturenbrett des Wagens.
- Die Vorrichtung besitzt ein Gehäuse i, welches bei dem Ausführungsbeispiel rechteckigen Querschnitt aufweist. An dem Gehäuse ist mittels der beiden Laschen :2 der Winkel.-hebel 3 gelagert. Dieser hat einen langen Arm 4 und einen kurzen Arm 5.- An dem kurzen Arm 5 ist das Bremsseil 6 befestigt, das von dem Schutzschlauch 7 umgeben ist. Durch Herausdrehen des Anschlußstopfens 8 kann das Bremsseil nachgespannt werden. Die Gegenmutter io dient als Sicherung gegen ungewolltes Lösen.
- # Der Handgriff i i wird von der hohlen Zugstange 1.2 getragen. Letztere ist an ihrem Ende mit einer Gabel 13 versehen, zwischen welcfier die Rollen 14 und 15 gelagert sind. Die Rolle 15 legt sich gegen den Hebelarm 4, dessen angegriffene Fläche zweckentsprechend kurvenfi3rmig gestaltet ist. Bei 16 ist an der Gabel 13 eine Sperrklinke 17 gelagert, welche in entsprechende hintereinanderliegende Lochungen 22, im Gehäuse eingreift. An Stelle der Lochungen 22, können auch seitliche Einschnitte an dem Schlitz 23 vorgesehen sein, welchen der Hebelarm 4 durchgreift. An der Sperrklinke 17 greift die Entriegelungsstange 18 an, die durch die hohle Zugstange 12 geführt ist. Im Handgriff besitzt die Entriegelungsstange einen Druckknopf ig, der unter dem Einfluß einer Feder 2o steht. Die Stutzen 21 dienen der Befestigung der Vorrichtung.
- Nach Abh. 6 und 7 fällt die Zugrichtung des Breinsseils 6 nicht mit der Zugrichtung des Handgriffes i i zusammen. Beide Zugrichtungen bilden einen stumpfen Winkel. Das Gehäuse i und der Winkelhebel 4, 5 sind entsprechend geformt. Eine zweckmäßig mit Federspannung versehene Stellschraube :24 dient dem schnellen und leichten Nachstellen derUmhüllungsspirale des Bowdenzuges. Die Schraubenbolzen 21 sind zum Befestigen der Bremsvorrichtung am Kraftwagen vorgesehen. Die Befestigung erfolgt vorteilhaft unterhalb des Armaturenbrettes 25 und an der Spritzwand 26, 'wie es Abb- 7 zeigt. Der Handgriff i i ist dort vom. Fahrer leicht zu erreichen. Durch die schmale Bauart der Bremsvorrichtung ist kaum Platz notwendig.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Betätigen der Handbremse bei Kraftfahrzeugen durch axiales Ausziehen des mit einer Betätigungsstange verbundenen Handgriffes unter Anwendung einer Hebelüb#ersetzung zwischen Handhebel und Bremsseil zum Ändern des Übersetzungsverhältnisses beim Anziehen der Bremse und einer be- kannten Feststellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (12) des Handgriffes (i i) an ihrem Ende einerseits parallel in einem Gehäuse (i) geführt und andererseits auf dem einen Hebelarm (4) eines an diesem Gehäuse gelagerten WinkelhebeIs#3) entlang gleitet bzw.:entlang rollt, während der andere Arm (5) des Winkelhebels (4) mit dem Ende des Bremsseils (6) fest verbunden ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung der Zugstange und des Bremsseils annähernd in die gleiche Richtung fallen. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugrichtung des Handgriffes mit der Bewegungsrichtung des Bremsseils einen stumpfen Winkel bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV34602D DE681676C (de) | 1938-02-19 | 1938-02-19 | Vorrichtung zum Betaetigen der Handbremse bei Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV34602D DE681676C (de) | 1938-02-19 | 1938-02-19 | Vorrichtung zum Betaetigen der Handbremse bei Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE681676C true DE681676C (de) | 1939-09-30 |
Family
ID=7589041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV34602D Expired DE681676C (de) | 1938-02-19 | 1938-02-19 | Vorrichtung zum Betaetigen der Handbremse bei Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE681676C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2464096A (en) * | 1947-08-25 | 1949-03-08 | William C Orscheln | Brake operating or similar mechanism |
-
1938
- 1938-02-19 DE DEV34602D patent/DE681676C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2464096A (en) * | 1947-08-25 | 1949-03-08 | William C Orscheln | Brake operating or similar mechanism |
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