DE853097C - Filmband von begrenzter Laenge mit in sehr kleinem Massstab auf-genommenen, mit blossem Auge nicht erkennbaren Photographien von Dokumenten - Google Patents

Filmband von begrenzter Laenge mit in sehr kleinem Massstab auf-genommenen, mit blossem Auge nicht erkennbaren Photographien von Dokumenten

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Publication number
DE853097C
DE853097C DEC546D DEC0000546D DE853097C DE 853097 C DE853097 C DE 853097C DE C546 D DEC546 D DE C546D DE C0000546 D DEC0000546 D DE C0000546D DE 853097 C DE853097 C DE 853097C
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DE
Germany
Prior art keywords
film
macroscopic
film tape
longitudinal
inscriptions
Prior art date
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Expired
Application number
DEC546D
Other languages
English (en)
Inventor
Mario Sollima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie Francaise Thomson Houston SA
Original Assignee
Compagnie Francaise Thomson Houston SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie Francaise Thomson Houston SA filed Critical Compagnie Francaise Thomson Houston SA
Application granted granted Critical
Publication of DE853097C publication Critical patent/DE853097C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/02Marking or applying text

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Filmband von begrenzter Länge mit in sehr kleinem Maßstab aufgenommenen, mit bloßem Auge nicht erkennbaren Photographien von Dokumenten Die Erfindung betrifft ein Filmband begrenzter Länge, das mit in sehr kleinem Maßstab aufgenommenen, mit bloßem Auge nicht wahrnehmbaren, einen Mikrofilm bildenden Photographien von Dokumenten versehen ist und außerdem makroskopische, in seiner Längsrichtung aufgezeichnete! Beschriftungen als mit bloßem Auge ablesbare Kennzeichnungen der Photographien aufweist.
  • Es ist bei kinematographischen Bildfilmen bekannt, Ziffern in der Längsrichtung des Films zwischen dem äußeren Rand der Lochungen und der benachbarten Seitenkante des beidseitig gelochten Filmbandes als Kennmarken der einzelnen Bilder anzubringen. Im Gegensatz hierzu ist nach der Erfindung bei einem Mikrofilmband der eingangs gekennzeichneten Art der die makroskopischen Beschriftungen tragende Längsstreifen des Filmbandes auf einem nicht gelochten, zwischen Bildrand und Filmrand an der einen Filmbandseite liegenden Teil des Films oder auf dem in den Löchern ausgefüllten Lochteil des Films vorgesehen.
  • Dadurch ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß für die makroskopischen Beschriftungen auf dem Filmband ein viel breiterer Streifen als bei der bisher für kinematqgraphi#5che .Bildfilme angewendeten Art des Auftrages vön Ziffern benutzt werden kann, da dieser Streifen hierbei nicht nur die Höhe zwischen äußerem Lochungsrand und benachharter Filmhandkante, noch die ganze Höhe der Lochungen in der Querrichtung des Films umfaßt; so daß man die Beschriftungen in vielgrößeren und stärkeren und daher auch viel leichter lesbaren Lettern ausführen kann, die beispielsweise den üblichen Schreibmaschinenlettern gleichkommen können.
  • Dieses bequeme und rasche Ablesen erweist sich von besonderer Bedeutung, wenn man ein Filmband aus einer größeren Zahl von in einem Ordner eingereihten Filmbändern heraussuchen will, indem in diesem Fall ein Blick genügt,' um durch überfliegen aller Beschriftungen der im Ordner enthaltenen Filmbänder schnell festzustellen, öb' man den Ordner mit dem gesuchten Film in Händen hat. Ferner gestattet der erfindungsgemäß für die Kennzeichnung von Filmbändern gewonnene breite Längsstreifen auch die Ausführung von über mehrere Bilder oder die ganze Filmbandlänge sich erstreckenden Beschriftungen, während die bei kinematographischen Bildfilmen gebräuchliche Kennzeichnung zwischen äußerem Lochungsrand und benachbarter Filmseitenkante nur die Anbringung von einzelnen Nummern in verhältnismäßig großen Abständen gestattet.
  • Der für die Beschriftungen bestimmte Längsstreifen des Filmbandes kann durch Einfärben oder Bestreichen farbig ausgeführt sein, um einen das Erkennen der Eintragungen mit bloßem Auge erleichternden Untergrund zu bilden. Die makroskopischen Beschriftungen oder sonstigen Kennzeichnungen können auf photographischem Wege oder durch Aufdruck auf dem dafür ausgesparten; Längsstreifen des Filmbandes erzeugt oder auf einem auf. -dieses nachträglich aufgeklebten Band wiedergegeben sein. Auch können die Beschriftungen gleich- oder gegensinnig zu den mikroskopischen Bildern auf dem Filmband aufgezeichnet sein, je nachdem man sie unmittelbar ablesen oder auf einen Schirm projizieren will.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einen Bildfilm nach der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform.
  • Fig. i zeigt in vergrößertem Maßstab einen Teil .des Films; Fig. 2 und 3 lassen im Querschnitt und in Ansicht einen Ordner für den Film erkennen; Fig.4 gibt einen Teil eines Films mit für das Lesen mit bloßem Auge und mittels Projektion bestimmten Aufzeichnungen wieder.
  • Fig. i zeigt einen normalen kinematographischen, am Rand gelochten Film i von 3 5 mm Breite, auf dem die einzelnen photographierten Bild- oder Schriftdokumente 2 der Einfachheit halber durch Schraffur ahgedeutet sind. Erfindungsgemäß ist außerhalb der Zone dieser mikroskopischen Bilder 2 ein Teil des nutzbaren Formats des Films in der Form eines Längsstreifens 3 für die Anbringung von makroskopisch ausgeführten, mit bloßem Auge lesbaren- Beschriftungen vorbehalten, während, der in den Bildern aufgezeichnete Text mikroskopisch wiedergegeben ist. Nach Fig. i liegt dieser Längsstreifen 3 zwischen den Lochungen des einen Filmrandes und den Photographien, ähnlich dem bei sprechenden kinematographischen Filmen für die Aufzeichnung .der Lautkurve ausgesparten Längsstreifen. Man kann den Platz für die makroskopischen Beschriftungen 'auch zwischen Lochungen des Films oder an der Stelle der vorher ausgefüllten Lochungen und bei nicht gelochten Filmen beliebig vorsehen.
  • Bei dem Film nach Fig. i ist die normale Bildteilung von etwa i 9 mm eingehalten, und der Längsstreifen 3 für die makroskopischen Beschriftungen hat eine Breite von 6 mm. Diese Streifenbreite genügt reichlich für die Anbringung von zwei oder drei Zeilen Beschriftungen. Die Bilder sind Quadrate mit i 8 mm Seitenlänge, wodurch die Notwendigkeit des Lesens der Beschriftungen in der Höhe oder in der Quere vermieden ist und die Betrachtungsgeräte vereinfacht werden können. Die makroskopische Beschriftung kann z. B. wie bei der linken Hälfte des Films nach Fig. i eine Zahl oder bei der rechten Filmhälfte ein Wort sein und sich wie diese Zahl auf ein einzelnes Bild oder wie dieses Wort auf mehrere Bilder beziehen. Wenn die Art der Aufnahme oder der Kopie es erfordert, kann man leicht den Platz der Schriftzeichen so wählen, daß diese nicht über der Trennfuge zweier Bilder zu liegen kommen und nicht die bildweise Aufnahme oder Kopie stören.
  • Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäß beschrifteten Filme besteht darin, daß diese in besonderen Ordnern von der Art der Briefmarkenordner eingereiht werden können, bei denen der Streifen mit den makroskopischen Beschriftungen frei sichtbar ist. Ein Ordner dieser Ausführung weist nach Fig. 2 und 3 einen Träger 4 mit mehreren übereinanderliegenden Taschen 4 auf, in die man die Filme 6 geeigneter Länge einlegt. Diese Taschen ,gestatten, wie Fig. 3 zeigt, das Ablesen der makroskopischen Beschriftungen der Filme, die z. B. aus den Zahlen 17253 bis 17257 bestehen. Die Auswahl der Filme kann somit ohne weiteres mit bloßem Auge ohne Zuhilfenahme irgendeines Betrachtungsgerätes erfolgen. Auch können die einzelnen Filme nach Belieben dem Ordner entnommen und wieder in diesen eingeführt werden, ohne daß die jeweils benachbarten Filme dadurch gestört oder in Unordnung gebracht werden.
  • Wie sich gezeigt hat, wird bei diesen Ordnern das Ablesen der makroskopischen Beschriftungen in bestimmten Fällen wesentlich erleichtert, wenn man den für :die Beschriftungen vorgesehenen Längsstreifen des Films auf der Rückseite färbt. Auf diese Weise vermeidet man, daß die transparente Sichtbarkeit der Beschriftungen auf der Ordnerwandung durch die Farbe dieser Wandung oder durch die Natur oder die Richtung des dem Filmvorführer auf seinem Aufenthaltsplatz zur Verfügung stehenden Lichtes beeinträchtigt wird. Der Filmvorführer kann die Beschriftungen auch leicht lesen, wenn er den Film aus dem Ordner entnommen hat und gegen einen beliebigen Untergrund hält.
  • Die Färbung des für die Beschriftungen bestimmten Längsstreifen des Films kann in irgendeiner passenden Farbe, z. B. in Weiß, erfolgen und gestattet das Lesen der Beschriftungen unabhängig von der Farbe der Ordnerwand. Auch kann sie sowohl durch Farbauftrag als auch durch Einfärben oder auch durch Aufkleben eines farbigen Bandes oder auf sonst eine geeignete Weise erreicht werden. Ferner kann sie nach der Entwicklung des Films oder auch vorher vorgenommen werden, und im letzteren Fall kann sie der Filmhersteller ausführen, so daß sich der Benutzer des Films nicht mehr damit zu befassen braucht.
  • Ein weiterer Vorteil der Filme nach der Erfindung liegt darin, daß der Richtungssinn der makroskopischen Schriftzeichen vom Ansehen den Richtungssinn der mikroskopischen Schriftzeichen zu erkennen gestattet. Die Aufnahmen können in einem solchen Richtungssinn bewirkt werden, daß die Projektion auf einen Schirm oder das Ablesen richtig erfolgt, wenn die makroskopische Beschriftung vom Filmvorführer im richtigen Richtungssinn gesehen wird. Dadurch wird die Notwendigkeit des tastenden Ausprobens beim Einbringen der Filme in den Projektionsapparat vermieden. Für eine gewöhnliche Projektion müssen dabei, wenn die makroskopischen Schriftzeichen aufrecht stehen, die mikroskopischen Schriftzeichen, symmetrisch zu einem Punkt, umgekehrt gerichtet sein, wie die in Fig. 4 angegebenen Schriftzeichen A, B, C, D in bezug auf die makroskopischen Beschriftungszahlen 1252 bis 1255 zeigen.
  • Die Erfindung kann im einzelnen auch in einer von dem Beispiel der Zeichnung abweichenden Weise ausgeführt werden. So können z. B. die makroskopischen Beschriftungen statt mit Hilfe der Photographie auch auf irgendeinem anderen geeigneten Wege auf dem dafür ausgesparten Längsstreifen des Films oder Filmbandes oder auf einem besonderen auf den Film aufzuklebenden Streifen erzeugt sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Filmband von begrenzter Länge mit in sehr kleinem Maßstab aufgenommenen, mit bloßem Auge nicht erkennbaren, einen Mikrofilm bildenden Photographien von Dokumenten und mit in seiner Längsrichtung aufgezeichneten makroskopischen Beschriftungen als mit bloßem Auge ablesbaren Kennzeichnungen der Photographien, dadurch gekennzeichnet, daß der diese makroskopische Beschriftungen tragende Längsstreifen (3) des Filmbandes (i) auf einem nicht gelochten, zwischen Bildrand und Filmrand an der einen Filmbandseite liegenden Teil des Films vorgesehen ist.
  2. 2. Filmband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Beschriftungen bestimmte Längsstreifen (3) des Films farbig ausgeführt ist und dadurch als Untergrund für das Ablesen der makroskopischen Beschriftungen dient.
  3. 3. Filmband nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Färbung des für die makroskopischen Beschriftungen vorgesehenen Längsstreifens (3) des Films (i) durch Farbauftrag oder Einfärben erzielt ist.
  4. 4. Filmband nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die makroskopischen Beschriftungen auf dem dafür ausgesparten Längsstreifen (3) des Films ( i) auf photographischem Wege oder durch Aufdruck aufgebracht sind.
  5. 5. Filmband nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die m.akroskopischen Beschriftungen auf einem besonderen Band vorgesehen sind, das auf den für diese Beschriftungen ausgesparten Längsstreifen (3) des Films (i) aufgeklebt ist.
  6. 6. Filmband nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die sich auf ein oder mehrere Bilder (2) beziehenden makroskopischen Beschriftungen im gleichen oder im umgekehrten Richtungssinn wie die mikroskopischen Bilder (2) auf dem für sie vorgesehenen Längsstreifen (3) des Films (i) aufgezeichnet sind, je nachdem man die Bilder unmittelbar ablesen oder auf einen Schirm projizieren will.
  7. 7. Filmband nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der für makroskopische Beschriftungen vorgesehene Längsstreifen (3) des Films so zwischen der Zone der Bilder (2) und dem einen Filmrand liegt, daß mehrere Filme (6) mit einer mindestens der Höhe des Längsstreifens (3) gleichen gegenseitigen Versetzung in einen mit Taschen (5) versehenen Ordner (4) unter Freibleiben ihrer Längsstreifen einsetzbar sind. B. Filmband nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgefüllte Lochteil des Films zur Kennzeichnung dient. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 124 9o6; deutsche Patentschrift Nr. 453 011.
DEC546D 1940-10-22 1942-04-12 Filmband von begrenzter Laenge mit in sehr kleinem Massstab auf-genommenen, mit blossem Auge nicht erkennbaren Photographien von Dokumenten Expired DE853097C (de)

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ID=9326942

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DEC546D Expired DE853097C (de) 1940-10-22 1942-04-12 Filmband von begrenzter Laenge mit in sehr kleinem Massstab auf-genommenen, mit blossem Auge nicht erkennbaren Photographien von Dokumenten

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DE (1) DE853097C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3185054A (en) * 1958-11-26 1965-05-25 Niggeloh Curt Camera for photographic film

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE453011C (de) * 1925-05-09 1927-11-26 Optische Anstalt C P Goerz A G Vorrichtung zum Anbringen von Kennzeichen auf dem lichtempfindlichen Schichttraeger innerhalb einer Kamera
US2124906A (en) * 1937-06-04 1938-07-26 Ibm Statistical machine

Patent Citations (2)

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