DE467449C - Rollfilm mit Notierungseinrichtung der Aufnahmen unter Verwendung eines gummierten Verschlussstreifens und eines von diesem abtrennbaren Teils - Google Patents

Rollfilm mit Notierungseinrichtung der Aufnahmen unter Verwendung eines gummierten Verschlussstreifens und eines von diesem abtrennbaren Teils

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DE467449C
DE467449C DEW76966D DEW0076966D DE467449C DE 467449 C DE467449 C DE 467449C DE W76966 D DEW76966 D DE W76966D DE W0076966 D DEW0076966 D DE W0076966D DE 467449 C DE467449 C DE 467449C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C3/00Packages of films for inserting into cameras, e.g. roll-films, film-packs; Wrapping materials for light-sensitive plates, films or papers, e.g. materials characterised by the use of special dyes, printing inks, adhesives
    • G03C3/02Photographic roll-films with paper strips

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Description

Der Erfindungsgegenstand betrifft einen Rollfilm für photographische Apparate in solcher Ausbildung, daß mit ihm ein Kontrollvermerk bzw. eine Kennzeichnung der jeweils gemachten Aufnahmen möglich wird. Bisher konnten derartige sogenannte Autographrollfilme nur in eigens dazu konstruierten Aufnahmeapparaten Verwendung finden, so daß mit der überwiegenden Allgemeinheit anderer Systeme keine Möglichkeit bestand, Anmerkungen vorzunehmen.
Die Notierungen betreffen in der Hauptsache die Belichtungszeit, Blendenweite, Datum, Aufnahmegegenstand, den Ort u. dgl.
Gerade bei Rollfilmen, die erst nach vollständiger Benutzung, d.h. nach sechs oder zehn Aufnahmen entwickelt werden können, sind diese Notizen in mehrfacher Hinsicht von Vorteil. Durch die vorliegende Erfindung werden dieselben nun unabhängig von der Apparatebauart dadurch ermöglicht und erleichtert, daß der Rollfilm an seinem Anfang und seinem Ende mit einem Verschlußstreifen und einem von diesen leicht abtrennbaren Notizstreifen versehen ist, und daß die vorgedruckte Bildnumerierung auf dem Notizstreifen auch an den einzelnen Aufnahmestellen des Films korrespondierend angeordnet ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei die Abb. 1 bis 4 die erste Ausführungsform zeigen, und zwar Abb. 1 den Rollfilm geschlossen vor der Benutzung, Abb. 2 denselben geöffnet von der Filmseite her, Abb. 3 die Rückseite und Abb. 4 eine Seitenansicht des geöffneten Rollfilms. Die Abb. 5 und 6 zeigen die zweite Ausführungsform in Rückansicht und Seitenansicht.
Der Rollfilm besteht in bekannter Weise aus dem lichtempfindlichen Celluloidsrreiifen a und dessen Träger, dem roten, verlängerten Schutzstreifen b, an dessen beiden Enden gummierte Verschlußstreifen c, C1 angeordnet sind, die je einen z. B. durch. Perforierung^ leicht abtrennbaren Notizstreifen e, e1 tragen. Letztere erhalten den erforderlichen Vordruck mit entsprechend der Bildzahl fortlaufend numerierten Notizfeldern /. Korrespondierend mit dieser Numerierung oder sonstigen Bezeichnung ist das lichtempfindliche Filmband $ gekennzeichnet. Die Nummern sind dabei so angeordnet, daß sie bei der Aufnahme außerhalb des Bildes oder in einer Ecke desselben erscheinen. Beispiele hierfür sind aus Abb. 2 ersichtlich. Die schraffierten Felderg· des Filmbandes α stellen den jeweiligen Bildraum dar. Die kennzeichnenden NummernA sind in den Bildzwischenräumen oder in den Ecken des Bildraumes vorgedruckt oder in sonst geeigneter Weise, z. B. durch Stechpunktierung,. hergestellt. Die gleiche Kennzeichnung befindet sich auch auf der Rückseite des Schutzstreifens durch
die Nummern/ (Abb. 3), und zwar in der bekannten Art, zum 'Zwecke der Einstellung·. Die Anwendung dieser Einrichtung geschieht f olgendermafien:
Vom Verschlußstreifen C des noch geschlossenen Rollfilms wird der Notiz:stneifeni£ abgetrennt und aufbewahrt. Dann wird der Verschluß gelöst und der Film in der bekannten Weise im Aufnahmeapparat eingespannt. Bei to der Einstellung des Films ist der zur Aufnahme kommende Teil desselben durch ein Fensterehen des Apparates vermittels der Nummern i ersichtlich. Dementsprechend werden die Notizen dieser Aufnahme in das gleiche Nummernfeld des Notizstreif ens eingetragen. Da nun auch beim Bild selbst die gleiche Nummer erscheint und auf dem Abzug entwickelt wird, so ist jeder spätere Irrtum ausgeschlossen. Für die Fälle, wo ein Film zur Entwicklung außer Haus, gegeben wird, dient der Notizstreif en ex am Ende des Rollfilms. Auf diesem werden die für den Entwickler notwendigen Notizen abgeschrieben.
Das markierte FeldÄ auf dem Notizstreifen und das FeId^ auf dem Schutzstreifen dient zum Eintragen von gleichartigen 'Zeichen, so daß die Zusammengehörigkeit der getrennten Teile leicht lersichtlich ist.
Eine Kennzeichnung ist an sich bekannt, und zwar in der Art, daß ein vom Verschluß,-streifen des Filmdeckbandes leicht abtrennbares Zeichen auf dem Film wiederholt wird, zu dem 'Zweck, bei Außerhausgeben des Fihns zum Entwickeln Verwechslungen beim Wiederzurückgeben desselben zu verhindern. Der Notizstreifen ß kann zweckmäßig auch aus durchsichtigem oder teilweise durchsichtigem Papier o. dgl. bestehen und rückseitig gummiert sein. Seine einzelnen Nummernteile mit den Notizen können nun direkt auf die fertig entwickelten Filmbilder aufgeklebt werden, wodurch die Kennzeichnung des Bildes auf jedem Positivabzug zwangläufig erfolgt. Eine besondere Ausführungsform für diese Arbeitsweise zeigen die Abb. 5 und 6. Der Notizstreif en e, zweckmäßig auch e1, ist gegenüber der ersten Ausführung 'Stark verlängert, um mehr Raum für Notizen zu erhalten. Er ist mit dem durch Perforierung d1 leicht abtrennbaren Teilm derart am Sdrutzpapierstreifen angeklebt, daß er wenig über das Ende desselben herausragt. Das freie Ende des Notizstreifens besitzt wieder einen durch die Perforierung d2 leicht abtrennbaren gummier ten Teil λ, der zum Verschluß der Filmrolle dient.
Die einzelnen Felder sind, wie in Feld 2 beispielsweise angegeben, mit Vordruck versehen. Auf der Rückseite des Notdzstreifens3 und zwar genau an der Stelle der Gegenstands- bzw. Ortsbezeichnung·, ist ein leicht abtrennbarer, durchsichtiger Papierstreifen ο angeordnet, der rückseitig gummiert ist. Zwischen diesem und dem Notizstreifen ist ein Kohledurchschreibblatt gelegt, oder die Rückseite des Notizstrieifens ist an der Stelle der Ortsbezeichnung ' mit 'einer Kohledurchschreibeschieht versehen, so daß nun beim Beschreiben des Notizblattes die Ortsbezeichnung des Bildes, die für die Abzüge allein wichtig ist, gleichzeitig, auf den durchsichtigen Streifen kommt, der abgetrennt und auf das Filmbild geklebt wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Rollfilm mit Notierungseinriehtung der Aufnahmen unter Verwendung .eines gummierten Verschlußstreifens1 und eines von diesem abtrennbaren Teils, dadurch gekennzeichnet, daß der abtrennbare Teil als Notizstneifen mit einzelnen numerierten Feldern und entsprechendem Vordruck ausgebildet ist, wobei die Numerierung mit der (an sich bekannten) Bildvorschubnumerierung des Deckbandes korrespondiert und die gleiche Numerierung für die einzelnen Bildabschnitte auf dem lichtempftndlichien Film angebracht ist.
2. Rollfilm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Notizstreifen (oder Teile desselben) aus durchsichtigem Material besteht, von der Beschaffenheit,. daß er auf die !einzelnen Filmbilder aufklebbar und auf den Abzügen rnitkopierbar ist.
3. Rollfilm nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine durchschreibfähige und leicht abtrennbare Anordnung von durchsichtigem Papier u. dgl. am Notizstreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW76966D 1927-08-26 1927-08-26 Rollfilm mit Notierungseinrichtung der Aufnahmen unter Verwendung eines gummierten Verschlussstreifens und eines von diesem abtrennbaren Teils Expired DE467449C (de)

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