DE508938C - Verfahren zur Herstellung von photographischen Filmen fuer Iebende Bilder u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von photographischen Filmen fuer Iebende Bilder u. dgl.Info
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- DE508938C DE508938C DEE39784D DEE0039784D DE508938C DE 508938 C DE508938 C DE 508938C DE E39784 D DEE39784 D DE E39784D DE E0039784 D DEE0039784 D DE E0039784D DE 508938 C DE508938 C DE 508938C
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- photographic films
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C5/00—Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
- G03C5/12—Cinematrographic processes of taking pictures or printing
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
- Projection-Type Copiers In General (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Filme für lebende Bilder u. dgl.
Bei der Herstellung von Filmen für kinematographische Zwecke ist es notwendig, daß
die Gradation des fertigen positiven Bildes innerhalb bestimmter Grenzen liegt. Die Gradation
(das Gamma) des fertigen Bildes ist bekanntlich gleich dem Produkt aus dem Gamma
des Positivmaterials und dem Gamma des Negativs. Damit die positiven Bilder deutlich
werden, ist es deshalb notwendig, das Gamma des entwickelten Negativs zu kennen. Ein
bekanntes Verfahren zur Herstellung einer Aufzeichnung, von welcher die Gradation abgelesen
werden kann, zu welcher das Negativ entwickelt wurde, besteht darin, daß ein Sensitometerstreifen
mittels einer Normalskala auf den negativen Film abgedruckt wird. Sensitometerskalen
dieser Art werden häufig verwendet und bestehen aus einer Reihe von Streifen oder
Flächen. Gewöhnlich werden zehn derartiger Streifen oder Flächen auf den Film gedruckt,
und die verschiedenen Streifen in einer Reihe weisen verschiedene Dichten auf, die von der
Dichte des nicht exponierten Films bis zur Undurchsichtigkeit variieren. Die Endstreifen
oder -flächen einer jeden Skala repräsentieren die maximale und die minimale Durchsichtigkeit,
während die mittleren Streifen Zwischenwerte darstellen. Mittels diffusen Lichtes wird
die Sensitometerskala auf den negativen Film kopiert. Nachdem der negative Film entwickelt
ist, kann die Sensitometeraufzeichnung mittels photometrischer Mittel abgelesen werden, um
Werte zu erzeugen, die bei der Aufzeichnung einer Hurter-Driffield-Kurve verwendet werden
können. Die Neigung dieser Kurve ergibt den Gammawert oder die Gradation, zu welcher
das Negativ entwickelt wurde. Dieses Verfahren besitzt aber verschiedene Nachteile,
welche sich in der Praxis bemerkbar machen. Ein Kinofilm ist aus vielen Szenen zusammengesetzt,
und jede Szene kann auf einem besonderen Filmstreifen dargestellt sein. Das Ende
jedes dieser Filmstreifen trägt in diesen Fällen die Sensitometeraufzeichnung. Nach der Herstellung,
Beschneidung und Verklebung des Positivfilms fehlt oft der Sensitometerstreifen, weil
derselbe während der Behandlung abgeschnitten und verlorengegangen ist. Wenn später weitere
Positive hergestellt werden sollen, werden in diesem Falle die Daten fehlen, welche Aufschluß
über die richtige Entwicklung des Positivfilms geben. Wenn der Sensitometerstreifen
während der Herstellung des Films verlorengeht, ist es nur durch komplizierte Buchführung
möglich, die Daten festzuhalten, welche bei der Herstellung des Positivfilms von Wichtigkeit
sind.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, für negative Filme eine Sensitometeraufzeichnung zu
schaffen, die nicht zerstört werden kann und
die zu jeder Zeit verfügbar ist, solange der negative Film brauchbar ist.
Gemäß der Erfindung werden wiederkehrende Filmteile, die für Bildaufzeichnungen oder
andere Aufzeichnungen nicht benötigt werden, beispielsweise geeignete Randteile, einer Normal
sensitometerskala ausgesetzt, so daß über die ganze Länge des Filmstreifens mit Zwischenräumen
Streifen oder Flächen vorhanden sind,
ίο die nach gewissen Normalwerten beleuchtet
sind. Diese Flächen stellen Normen dar, mittels welcher der Entwicklungsgrad des Films festgelegt
werden kann, nachdem die Bilder entwickelt worden sind,
In der beigelegten Zeichnung ist ein Film dargestellt, der sowohl Schall- als Bildaufzeichnungen
trägt. DeT Film ist mit den üblichen Perforierungen i-i und den Bildteilen 2-2 versehen.
Auf der linken Seite des Films ist eine Schallaufzeichnung 3 angedeutet. Die Sensitometerstreifen
gemäß der Erfindung können selbstverständlich auch auf einen Film aufgetragen werden, der keine Schallaufzeichnung
besitzt und bei dem die Bilder den größten Teil des Zwischenraumes zwischen den Perforierungen
einnehmen. Auf der rechten Seite des Films ist die Sensitometeraufzeichnung angedeutet.
In diesem Falle wurde angenommen, daß jeder Bestandteil der Sensitometeraufzeichnung
eine Länge besitzt, welche im wesentichen gleich der halben Bildhöhe ist. Die
Länge der Einzelteile einer Sensitometeraufzeichnung kann aber selbstverständlich innerhalb
weiter Grenzen variieren.
Gemäß der Erfindung wird der unbelichtete negative Film durch eine Kopiervorrichtung
o. dgl. bewegt, in welcher ein Randteil des Films außerhalb der Perforierung oder ein
anderer zweckmäßiger Teil des Films exponiert wird und eine Sensitometeraufzeichnung erhält.
Diese Exponierung wiederholt sich mit regelmäßigen Zwischenräumen, bis der ganze Filmstreifen
behandelt ist und für die eigentliche Bildaufnahme verwendet werden kann. Der Abstand zwischen den verschiedenen Sensitometeraufzeichnungen
kann beispielsweise 1 bis I1Z3 m betragen. Wenn der Film dnrch die
Aufnahmekamera bewegt wird, muß der die Aufzeichnungen tragende Teil desselben abgeschirmt
werden, um eine weitere Exponierung 5c
zu verhindern. Bei der Entwicklung des negativen Films werden die Sensitometeraufzeichnungen
gleichzeitig mit den Bild- und Schallaufzeichnungen entwickelt, und da die Sensitometeraufzeichnungen
sich mit kurzen Zwischen- 5ί räumen wiederholen, werden sie immer zur Verfugung stehen, solange der Film überhaupt
benutzt werden kann.
In der Abbildung ist die Sensitometeraufzeichnung in entwickeltem Zustande angedeutet. 6c
Die Zeichnung läßt deutlich erkennen, wie die Durchsichtigkeit sich von dem dunklen Abschnitt
4 bis zu dem hellsten Abschnitt 5 ändert. Die Bezugszeichen 6 und 7 deuten an, daß die
Sensitometeraufzeichnungen auf derselben Stelle 6; immer wiederkehren.
Die Sensitometeraufzeichnung kann selbstverständlich
auf einem beliebigen Filmteil vorhanden sein, der für die Bildaufnahmen nicht benutzt werden soll. Wenn der in der Ab- ηι
bildung dargestellte Film keine Schallaufzeichnung tragen soll, können die Sensitometeraufzeichnungen
auf die Fläche aufgetragen werden, die von der Schallaufzeichnung eingenommen
wird. Auch können die Sensitometeraufzeich- 7; nungen abwechselnd auf beiden Seiten des
Films und gegeneinander verschoben angeordnet sein,
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von photographischen Filmen für lebende Bilder u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem der Film in gewöhnlicher Weise behandelt und empfindlich gemacht worden ist, Filmteile, 8; die für Bild- oder ähnliche Aufzeichnungen nicht benötigt werden, z. B. Randteile, in bestimmten Abständen über die ganze Filmlänge einer Normalsensitometerskala ausgesetzt werden. gcHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US508938XA | 1928-09-25 | 1928-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508938C true DE508938C (de) | 1930-10-03 |
Family
ID=21968125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE39784D Expired DE508938C (de) | 1928-09-25 | 1929-08-25 | Verfahren zur Herstellung von photographischen Filmen fuer Iebende Bilder u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508938C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011278B (de) * | 1953-04-30 | 1957-06-27 | Norbert Jean Marie Pierre Fran | Photographisches Verfahren fuer die quantitative Bestimmung von Strahlungen kleiner Wellenlaengen sowie Material und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
-
1929
- 1929-08-25 DE DEE39784D patent/DE508938C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011278B (de) * | 1953-04-30 | 1957-06-27 | Norbert Jean Marie Pierre Fran | Photographisches Verfahren fuer die quantitative Bestimmung von Strahlungen kleiner Wellenlaengen sowie Material und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
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